Dordrecht Inland Seaport wird zukunftssicher

Der Hafenbetrieb Rotterdam wird eine Weiterentwicklung von Dordrecht Inland Seaport vornehmen und ihn zu einem kompletten, vitalen und zukunftsfähigen Hafen machen; einem Hafen, welcher der steigenden Nachfrage nach Abfertigungskapazität für den Umschlag von Massengut und nach wasserzugänglichen Grundstücken Rechnung trägt; und wo nautischer Raum optimal und effizient genutzt wird und Sicherheit oberste Priorität hat. Für alle Nutzer.

Im nächsten Jahr investiert der Hafenbetrieb gut 3,5 Millionen Euro in die Optimierung des Wilhelminahaven. Die derzeitigen Anlegebojen werden durch fünf neue zertifizierte Anlegebojen ersetzt, die eine Zugkraft von bis zu 200 Tonnen aufweisen. Die Anlegestellen für Seeschiffe, Binnenschiffe und fußläufige Nutzung werden stark modernisiert. Zudem wird ein Schubleichter-Bereich geschaffen.

Die neue Bojen-Konfiguration erhöht die Kapazität des Umschlags von Schiff zu Schiff und bietet zudem auch größeren Schiffen die Möglichkeit, eine größere Menge und zur gleichen Zeit umzuschlagen. „Mit dieser Entwicklung tragen wir nicht nur der steigenden Nachfrage nach Abfertigungskapazität für den Umschlag von Stückgut und nach wasserzugänglichen Grundstücken Rechnung, sondern machen wir den Wilhelminahaven außerdem zukunftssicher. Der Hafen wird für alle Nutzer übersichtlicher und sicherer – und auch der nautische Raum wird optimal genutzt. Auf diese Weise sorgen wir ebenfalls direkt für eine optimale nautische Erschließung der Kilkade 7,‘‘ soweit Rik Dalmeijer Gebietsmanager Dordrecht Inland Seaport.

Quelle und Video: Port of Rotterdam

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Belgien startet digitale Zollplattform

Belgien will als großes europäisches Außenhandels-Hub die Ein- und Ausfuhr von Waren stark vereinfachen. Dazu wurde die innovative Zollplattform BE-GATE entwickelt, die jetzt offiziell gestartet ist. Das speziell für den Wachstumsmarkt E-Commerce entwickelte Portal dient einer schnelleren und effizienteren Zollabwicklung im grenzüberschreitenden Warenverkehr.

BE-GATE entstand auf Initiative des Belgium Customs and Excise Department und ist in Europa einzigartig. Unterstützt wird die neue Plattform bereits von vier wichtigen E-Commerce-Hubs, den Häfen Antwerpen und Zeebrugge sowie den Flughäfen Brüssel und Liege.

Das kostenlose Zollportal BE-GATE ist für die Verarbeitung großer Datenmengen ausgelegt und garantiert eine rasche Bearbeitung der Zollanträge. Über ein offiziell zoll-zugelassenes Formular kann dabei eine hohe Anzahl von Ankunftsmeldungen gleichzeitig übermittelt werden.

Bei Sendungen bis zu 22 Euro dient dieses Formular zugleich als Anmeldung zum freien Verkehr (declaration of release for consumption). Für alle anderen Sendungen ist eine zusätzliche Erklärung in der belgischen Zoll-Softwarelösung PLDA (PaperLess Douanes et Accises / Paperless Customs & Excise) notwendig.

Händler erhalten automatisch eine Information, wenn Sendungen zur Zollkontrolle ausgewählt wurden. Alle anderen Sendungen werden direkt freigegeben. Zudem gibt die Softwarelösung anhand hinterlegter Kriterien eine Empfehlung zur konkreten Bestimmung des Zollwerts, sofern dieser nicht durch eine alternative Methode ermittelt werden kann.

BE-GATE kann im Rahmen der Zollvorschriften für den freien Verkehr, für die Zolllagerhaltung und die endgültige Ausfuhr eingesetzt werden. Voraussetzungen sind, dass der Wirtschaftsbeteiligte über einen Firmensitz in Belgien und einen Status als Zollagent verfügt. Darüber hinaus sind ein Zwischenlager oder ein als Zollager zugelassener Ort, die Berechtigung zur Verwendung der vereinfachten Anmeldung sowie eine umfassende Gewährleistung notwendig.

Verbrauchsteuerpflichtige und genehmigungspflichtige Waren sowie Waren, die besonderen Beschränkungen und Kontrollauflagen unterliegen, sind für die Nutzung von BE-GATE ausgeschlossen.

Im Export kann BE-GATE für Sendungen mit einem Wert bis zu 1.000 Euro und einem Gewicht von weniger als 1.000 Kilogramm verwendet werden. Andernfalls ist eine zusätzliche Erklärung in PLDA notwendig.

Belgien ist ein bedeutendes Gateway zum europäischen Konsumentenmarkt. Große Seehafen­standorte wie der zweitgrößte Seehafen Europas Antwerpen und der Hafen Zeebrugge sowie die Luftfrachtdrehkreuze Brüssel und Lüttich verbinden Europa mit der ganzen Welt. Ein ausgedehntes Straßen-, Binnenschiffs- und Eisenbahnnetz verbindet die belgischen See- und die Flughäfen mit dem Hinterland. Die wichtigsten Verbrauchermärkte sind innerhalb von maximal 24 Stunden erreichbar. Omni-Channel-Player benötigen dieses integrierte Angebot von See-, Luft- und Schienengüterverkehr, je nach Dringlichkeit und erforderlicher Transitzeit.

„Als Beteiligte investieren wir in Plattformen und Verfahren, um das Netzwerk zu optimieren. Damit sind wir in der Lage, die Erwartungen der E-Commerce-Player an integrierte Gateways zu erfüllen. Unsere See- und Flughäfen sind zudem zentral in Europa positioniert. Mit ihrer optimalen Lage und Konnektivität machen sie Belgien zu einem einzigartigen Hotspot für die Omni-Channel-Logistik“, sagt Werner Rens, Head of Marketing Department, Belgium Customs and Excise.

Verfügbare Flächen und das vorhandene Know-how bieten Unternehmen zudem die Möglichkeit, die Logistik-Standorte in Belgien als Hubs zu nutzen und hier Lager- und Distributionszentren einzurichten. Bereits heute ist Belgien für große Last-Mile-Player des E-Commerce eine wichtige Schnittstelle nach Europa wie zum Beispiel für das chinesische Logistikunternehmen Cainiao Smart Logistics Network Limited und 4PX, die zur Alibaba Gruppe gehören. Aber auch namhafte Unternehmen wie Decathlon, LEGO oder Nespresso haben hier große Distributionszentren.

Werner Rens, Head of Marketing Department, Belgium Customs & Excise: „Mit BE-GATE haben wir ein effizientes und effektives Tool für den E-Commerce entwickelt, das Verzögerungen in der Lieferkette durch Intransparenz und mangelnde Kommunikation verhindert. Eine Win-win-Lösung, die auch unsere Arbeit als Zollbehörde erleichtert.“

Luc Arnouts, Director International Networks, Port of Antwerp: „Digitalisierung gehört zur DNA des zweitgrößten europäischen Hafens. Von BE-GATE erwarten wir eine signifikante Vereinfachung der Zollabwicklung und damit eine noch höhere Attraktivität des Standortes Antwerpen für E-Commerce-Verkehre.“

Joachim Coene, CEO, Port of Zeebrugge: „Der Hafen Zeebrugge wird mit der Investition der Lingang-Gruppe in die Maritime Logistic Zone in Zeebrugge eine anspruchsvolle, herausragende Rolle im E-Commerce spielen können.“

Steven Verhasselt, Vice President Commercial, Liege Airport: „Als globales Luftdrehkreuz von TNT vor 20 Jahren begann die Vorreiterrolle des Flughafens Lüttich im Bereich der Frachtflughäfen. Seitdem haben uns viele Jahre des Wachstums zum siebtgrößten Frachtflughafen Europas gemacht, der mit zwölf chinesischen Städten per Flugzeug und Bahn verbunden ist. Das Express-Know-how wird nun vollständig genutzt, um große E-Commerce-Ströme zu bewältigen. Wir erwarten, dass BE-GATE die Abläufe am Flughafen Lüttich weiter optimiert.“

Steven Polmans, Director Cargo & Logistics, Brussels Airport: „Der Flughafen Brüssel verfügt über ein globales Netzwerk von Belly-Fracht-, Express- sowie reinen Frachtflugzeugkapazitäten. Mit unserer kontinuierlichen Expansion und dem Bau neuer Lager sind wir für das wachsende Geschäft des E-Commerce gerüstet. BE-GATE wird uns durch die Vereinfachung und Transparenz helfen, ein noch attraktiverer Zugangspunkt für den E-Commerce zu sein.“

Quelle: Antwerp Port Authority, Foto: Port of Antwerp 

 

 

 




Frachtbündelung für Binnenschifffahrt

De Inlandsterminals CTU in Lelystad, HOV Harlingen und Westerman Multimodal Logistics in Hasselt sind im Juni dieses Jahres dem North West Central Corridor beigetreten, dem im Februar 2019 gegründeten Zusammenschluss von Deepsea-Terminals, Inlandsterminals und Binnenschifffahrtsreedereien für die Binnenschifffahrt auf der Strecke Amsterdam-Utrecht-Rotterdam.

Die an den North West Central Corridor angeschlossene Anzahl an Inlandsterminals hat sich im Zeitraum von drei Monaten von fünf auf acht Terminals erhöht, wodurch inzwischen pro Woche ein Verschiffungsmenge in Höhe von 6.500 TEU erzielt wird. Hierdurch erhöht sich die Menge jedes Jahr um ca. 100.000 TEU, die zu den inzwischen über diese Handelsroute verschifften 250.000 hinzuzurechnen sind. Für die aus Harlingen, Hasselt und Lelystad stammende Frachtmenge findet in Amsterdam der Umschlag auf die Binnenschiffe des North West Central Corridor statt.

Die Bündelung von Ladung, feste Anlaufmodalitäten mit größeren Ladungsmengen (150 bis 200 Container pro Aufenthalt) und feste Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen Inlandsterminals und Deepsea-Terminals führen, dank geringerer Verzögerungen bei der Abfertigung an den Terminals, zu einem zuverlässigeren Produkt der Binnenschifffahrt. Seit dem Start im Februar dieses Jahres haben die Schiffe des North West Central Corridor eine Zuverlässigkeit von mehr als 95 % erzielt. Mit dem Beitritt von HOV Harlingen zum North West Central Corridor konnte ein diesel-elektrisches Binnenschiff in den Pool der Corridor-Schiffe aufgenommen werden. Dieses Schiff hat eine, um ein Viertel geringere CO2-Emission als moderne Binnenschiffe mit herkömmlichem Antrieb.

Die North West Central Corridor-Initiative wird von den fünf Deepsea-Containerterminals in Rotterdam (APMT I & II, RWG, ECT Delta und ECT Euromax), dem Hafen Amsterdam, dem Hafenbetrieb Rotterdam und dem nachhaltigen Logistikprogramm Lean & Green Europe unterstützt. Der North West Central Corridor lässt sich im Hinblick auf seine Gestaltung mit dem West-Brabant Corridor (Tilburg-Oosterhout-Moerdijk-Rotterdam) vergleichen, der inzwischen positive Ergebnisse in puncto Frachtbündelung, feste Anlaufmodalitäten und Punkt-zu-Punkt-Verbindungen verbuchen konnte.

„Dank des Beitritts zu diesem North West Central Corridor erwarten wir eine deutliche Verbesserung unserer Leistung. Damit können wir unseren Kunden das bieten, was sie verdienen: eine zuverlässige, erschwingliche und CO2-arme Transportalternative“, sagt Tim van der Roest, General Manager Barge & Terminal bei Westerman Multimodal Logistics.

Die Hafenbetriebe Rotterdam und Amsterdam freuen sich über die Erweiterung dieser Initiative. „Eine sehr positive Entwicklung, die den Mehrwert der Zusammenarbeit aufzeigt“, wird sie von Rob Smit, Manager Hinterland Port of Amsterdam, genannt. „Durch die Bündelung von Kapazitäten, Know-how und Ladung bewirken die Parteien wirklich etwas, das zu einem besseren Logistikprodukt führt. Dadurch wird ebenfalls die Attraktivität des Transports per Schiff erhöht“, lautet die Analyse von Smit.

Emile Hoogsteden, Geschäftsführer für Container, Stückgut und Logistik beim Hafenbetrieb Rotterdam: „Der North West Central Corridor passt gut zum Programmansatz zu den Korridoren für den Gütertransport, bei dem das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, die Provinzen, die Hafenunternehmen, der Top-Sektor Logistik und die Wirtschaft der Niederlande an so genannten „Top-Korridoren“ zusammenarbeiten.

Quelle: Port of Rotterdam, Port of Amsterdam, Foto: Port of Rotterdam

 

 

 




Rotterdam Staus nicht so schlimm wie erwartet

Aus dem kürzlich eingeführten Traffic Index van TomTom geht hervor, dass Rotterdam im Vergleich zu anderen großen Häfen Nordwesteuropas bezüglich des Stauaufkommens relativ gut abschneidet.

Zu Stoßzeiten dauert eine Fahrt in der Region Rotterdam aufgrund des Verkehrsaufkommens durchschnittlich 23 Prozent länger als sonst. Bedeutend weniger als in Hamburg (33 Prozent) und Antwerpen (31 prozent). Spitzenreiter ist der Feierabendverkehr in der Umgebung von Antwerpen. Eine Fahrt dauert zu dieser Zeit aufgrund der Verkehrsstörungen 61 Prozent länger.

Auffällig ist die Schlussfolgerung aus der weltweiten Studie von TomTom, die besagt, dass das Stauaufkommen in der Umgebung von Rotterdam hauptsächlich von Nicht-Autobahnen verursacht wird: 32 Prozent. Die Verzögerung auf den Autobahnen ist vergleichsweise gering: 14 Prozent. Auch im Hinblick auf die Autobahnen wurde in Hamburg und Antwerpen das höchste Stauaufkommen gemessen. Dort muss mit 32, beziehungsweise 29 Prozent zusätzlicher Reisezeit gerechnet werden. Le Havre und Amsterdam schneiden mit 13 und 11 Prozent etwas besser ab als Rotterdam.

Der Hafenbetrieb setzt sich für eine Optimierung von Straßen-, Schienen- und Wassertransport (Binnenschifffahrt) ein. In Zusammenarbeit mit regionalen Verkehrsparteien und Bereik! soll das Stauaufkommen reduziert werden.

Quelle: TomTom, Port of Rotterdam, Foto: Port of Rotterdam

 




Erfolgreiche Hafenpartnerschaft

Für den Hamburger Hafen hat Nordrhein-Westfalen eine hohe Relevanz in der multimodalen Güterverkehrslogistik. Zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen werden derzeit beispielsweise allein im Containerverkehr rund 500.000 TEU pro Jahr transportiert.

Dabei dominiert der LKW mit rund 400.000 TEU. Aufgrund der stetig wachsenden Gütermengen ist die verladende Wirtschaft Nordrhein-Westfalens auf leistungsfähige Alternativen zum Verkehrsträger Straße angewiesen. Um dieser Entwicklung mit nachhaltigen Logistikkonzepten und Produkten zu begegnen, wurde das Projekt Hamburg-NRWplus ins Leben gerufen, dessen Fortführung im Jahr 2019 bestätigt wurde. Seit dem Projektstart konnten deutliche Erfolge verzeichnet werden. Innerhalb von nur 18 Monaten wurden große Veränderungen im Modal Split auf der Strecke zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen erreicht. Zu diesem Schwerpunktthema fand jetzt eine Informationsveranstaltung in Warstein statt. Auf dem Abend wurden auch Kerstin und Volker Hahn nach langer und sehr erfolgreicher Arbeit von Freunden und Partnern offiziell aus der HHM-Repräsentanz Dortmund verabschiedet.

Nach dem eindrucksvollen Rundgang und Präsentationen von Peter Himmelsbach, Geschäftsführer Technik, und Ulrich Brendel, Technischer Direktor / Betriebsleiter bei der Warsteiner Brauerei blickte Karin Paulsmeyer, Abteilungsleiterin im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen zurück auf das erfolgreich abgeschlossene erste Projekt Hamburg-NRWplus. Dabei betonte sie, dass dieses nicht nur verkehrspolitisch von großer Bedeutung sei, sondern auch wirtschafts- und umweltpolitisch. Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf Schiene und Schiff – ein wesentlicher Aspekt des Projektes – müsse vorangetrieben werden, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes NRW zu erhalten. Der Transport eines Containers verursacht auf der Bahn nur 25 Prozent der klimaschädlichen Emissionen wie der Transport mit dem Lkw auf der gleichen Strecke. Daneben ist Nordrhein-Westfalen das Binnenschifffahrtsbundesland Nr. 1 in Deutschland: Keine andere Wirtschaftsregion ist so gut mit Flüssen und Kanälen erschlossen wie NRW. Vorhandene Potentiale in der Binnenschifffahrt heben zu können, setzt voraus, dass die Infrastruktur angepasst wird. Paulsmeyer betonte, dass das verkehrspolitische Ziel der Landesregierung neben der Verlagerung der Verkehre auf Schiff und Bahn die Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger sei.

Auch Lutz Birke, Amtsleiter in der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation verwies auf die Klimaschutzziele bei gleichzeitig steigendem Güterverkehrsaufkommen in Deutschland. „Prognosen nach wird insbesondere der Seehafen-Hinterlandverkehr stark ansteigen“, sagte Birke. „Hamburg als bedeutender Logistikstandort und führender Eisenbahnhafen Europas setzt sich bereits für die Etablierung einer nachhaltigen Logistik ein.“ Es sei erfreulich, dass in Hamburg im vergangenen Jahr mit 2,44 Mio. TEU ein neuer Rekord im Seehafen-Hinterlandverkehr auf der Schiene erzielt werden konnte. Damit habe Hamburg nahezu genauso viel Container auf der Bahn, wie die Häfen Rotterdam, Antwerpen und Bremen zusammen. Und das Wachstum geht weiter: Allein im ersten Quartal 2019 wurden weitere 13 Prozent Zuwachs auf der Bahn in TEU gemessen. „Nordrhein-Westfalen ist nicht nur ein bedeutender Partner des Hamburger Hafens, sondern auch ein zuverlässiger Projektpartner, der sich der bestehenden Herausforderungen im Hinterlandverkehr, ebenso bewusst ist wie Hamburg“, so Birke und wies darauf hin, dass in Wahrheit Hamburg das Hub für die Bahnverkehre nach China sei: Hamburg habe neben seinen wöchentlichen 20 Seeverkehrsliniendiensten zusätzlich wöchentlich dreieinhalb Mal so viele Zugverbindungen von und nach China wie Duisburg.

Quelle: HHM, Foto: HHM / Hubertus Struchholz

 

 

 




HGK-Gruppe mit Rekordumsatz

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG hat im Geschäftsjahr 2018 einen Rekordumsatz erzielt. Gemeinsam mit ihren Töchtern und Beteiligungen wurden insgesamt 243,1 Millionen Euro umgesetzt, im Jahr zuvor hatte der Umsatz bei 231,8 Millionen Euro gelegen. Der erwirtschaftete Gewinn 2018 beträgt 7,8 Millionen Euro.

Der Umsatz der HGK AG im Jahr 2018 betrug 69,8 Millionen Euro. Der konsolidierte Umsatz der gesamten HGK-Gruppe inklusive Töchter und Beteiligungen wie neska-Gruppe, HTAG oder RheinCargo belief sich auf 243,1 Millionen Euro. „Wir freuen uns sehr über diese Rekordzahlen und das daraus resultierende Ergebnis. Obwohl das vergangene Jahr durch Trockenheit und lang anhaltendes Niedrigwasser geprägt war, ist es uns gelungen, nach unserem Rekord-Ergebnis von 8,5 Millionen Euro in 2017 mit 7,8 Millionen Euro wieder einen signifikanten Beitrag zum Haushalt der Stadt Köln zu liefern“, erklärt Uwe Wedig, Vorsitzender des Vorstandes der HGK AG. Hierbei sind die Beteiligungsergebnisse zum Vorjahresvergleich gestiegen, die Erlöse aus dem Verkauf von Immobilien fallen niedriger aus als im Jahr 2017.

Die HGK AG hat sich in den vergangenen Jahren zu einer administrativen Holding entwickelt, die für ihre Tochter- und Beteiligungsunternehmen verstärkt administrative Aufgaben übernimmt. Insgesamt arbeiteten 2018 für die gesamte Gruppe 1.593 Mitarbeiter.

„Die gute Zusammenarbeit der einzelnen Unternehmensteile spiegelt sich in unserem hervorragenden Ergebnis wider“, freut sich Wedig über den Prozess.

Die 100-prozentige  HGK-Tochter neska konnte den  konventionellen Umschlag und Transport von Gütern auf 9,3 Millionen Tonnen steigern (Vorjahr: 8,9 Mio t). Bei der Häfen und Transport AG (HTAG), ebenfalls eine 100-prozentige HGK-Tochter, ist bedingt durch die Niedrigwasserproblematik ein Rückgang auf 11,0 Millionen Tonnen (Vorjahr: 12,3 Mio. t) zu verzeichnen. Der Logistikdienstleister RheinCargo, ein Joint Venture von HGK und Neuss Düsseldorfer Häfen, erzielte in den sieben betriebenen Rheinhäfen einen Umschlag von 25,4 Millionen Tonnen. Auf der Schiene wurden 18,8 Millionen Tonnen transportiert, so dass insgesamt 44,2 Millionen Tonnen (Vorjahr: 47,2 Mio. t) umgeschlagen und befördert wurden.

Auch in den kommenden Jahren ist es das Ziel der HGK-Gruppe, verstärkt Güterströme vom Lkw auf Schiff und Bahn zu verlagern. Die für die Kunden angebotenen Lösungen der einzelnen Unternehmen sind nachhaltig, effizient und umweltfreundlich. Ein wichtiger

Bestandsteil der HGK-Strategie ist dabei der Ausbau des Terminals Köln Nord für den Kombinierten Verkehr und die geplante Errichtung eines dortigen Logistikzentrums. Bei Vollbetrieb können dadurch geschätzt 250.000 LKW-Fahrten durch die Stadt oder über den Autobahnring vermieden werden. Investitionen in die bestehenden Binnenschiff-Terminals am Rhein zur Optimierung der Infrastruktur sind ebenfalls geplant.

Die HGK betreibt dazu ein Schienennetz mit einer Gleislänge von 251,2 Kilometern, die vom Güterverkehr und Öffentlichen Personennahverkehr genutzt wird. Im Sinne der Daseinsvorsorge, zu der sich die HGK als städtisches Unternehmen klar bekennt, investiert die HGK in die Infrastruktur, um das hohe Qualitätsniveau zu sichern.

„Die HGK AG ist ein gesundes Unternehmen, die sich mit ihren Töchtern und Beteiligungen in einem scharfen Wettbewerbsumfeld beweisen muss. Um weiterhin ein starkes Mitglied im Stadtwerke Köln Konzern zu sein, ist es unabdingbar, zukünftig weiter zu wachsen“, beschreibt Wedig kommende Herausforderungen.

Quelle und Foto: HGK

 

 




Hamburg erneut „Best Global Seaport“

Der Hamburger Hafen wurde von den Lesern der Fachzeitschrift Asia Cargo News zum „Best Global Seaport“ ausgezeichnet. Nach zwei Auszeichnungen zum „Best Seaport – Europe“ 2015 und 2016 sowie der Auszeichnung zum „Best Global Seaport 2018“ ist dies nun die vierte Ehrung.


Die Verleihung fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Asia Society Hong Kong Center in Anwesenheit von mehr als 200 internationalen Gästen, unter anderem aus der Transport- und Logistikbranche, in Hong Kong statt. Als Vertreterin des Hamburger Hafens nahm Anne Thiesen den Award entgegen. Der Hamburger Hafen setzte sich in der Endauswahl gegenüber den Häfen in Hong Kong, Shenzhen und Singapur durch. Die Nominierungen reichten die Leser der Fachzeitschrift Asia Cargo News ein. Wichtig waren diesen Zuverlässigkeit, Kundenmanagement, Innovationen und eine konstante Servicequalität. Bewertet wurden beispielsweise Investitionen im Bereich der Infrastruktur, auch im Hinblick auf zukünftige Anforderungen des Marktes, ein wettbewerbs- und kostenfreundliches Gebührensystem sowie eine der Abfertigung vom Containerverkehr angemessene Infrastruktur. Weitere Kriterien zielten auf das Gesamtpaket der Häfen ab, wie hafennahe Förderungen von Dienstleistungen im Bereich von Logistikkapazitäten sowie Speditions- und Transportleistungen.

Asia Cargo News gehört mit mehr als 10.000 Lesern zu den wichtigsten Publikationen für die Logistik-, See- und Luftfrachtbranche im asiatischen Raum. „Wir freuen uns über die nunmehr vierte Auszeichnung durch die Asia Cargo News. Und das umso mehr, da es sich erneut um die Auszeichnung als bester Seehafen weltweit handelt. Damit liegen wir nicht nur vor den anderen europäischen Wettbewerbshäfen, sondern auch vor den asiatischen. Dies zeigt, dass der Hamburger Hafen im internationalen Wettbewerb mit großer Leistungsvielfalt und hoher Abfertigungsqualität punktet und der Universalhafen mit seinen Dienstleistungen wertgeschätzt wird“, betont Axel Mattern, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM).

Quelle: HHM, Foto: Asia Cargo News, Darren Barton, Herausgeber der Asia Cargo News, übergibt den Award an Anne Thiesen

 

 

 




Der weltweit erste Komposittankcontainer

Unternehmen im Rotterdamer Hafen entwickeln umfassende Innovationen, um umweltfreundlicher zu arbeiten und zugleich Wirtschaftswachstum zu erzielen. In der Containerbranche sind solche Innovationen häufig auf Gewichtsersparnis ausgerichtet: Je leichter der Container, desto effizienter und umweltfreundlicher der Transport. Flaxfield, ein im Europoort ansässiges Unternehmen, hat gemeinsam mit CPT aus Wieringerwerf über zwei Jahre Tankcontainer aus Komposit entwickelt. Dabei entstanden die leichtesten Tankcontainer der Welt mit einem hohen Isolierwert.

Diese Komposittankcontainer sind seit 2015 unter dem Markennamen Tankwell auf dem Markt; inzwischen werden über 400 dieser Container genutzt. „Silos und Lagertanks aus Komposit gibt es bereits seit 40 Jahren, doch wir sind das erste Unternehmen weltweit, das Tankcontainer aus Komposit anbietet“, so Casper Willems, Geschäftsführer von Composite Production Technology (CPT).

Tankwell verspricht eine Ersparnis bei den Logistikkosten und bei den CO2-Emissionen. Die Tanks sind anderthalb Tonnen leichter als die Metallvariante, sodass pro Fahrt mehr vom Produkt transportiert werden kann. „Dies bedeutet eine Ersparnis bei umweltbelastenden Kilometern „, erklärt Jan van Opstal, Geschäftsführer von Flaxfield Tank Container Solutions. „Außerdem hat Komposit einen hohen Isolierwert, sodass bei der Kühlung oder Erwärmung des Produkts weniger Energie verloren geht. Der dritte Vorteil ist die glatte Innenseite des Tanks, durch die bei der Leerung weniger Rückstände zurückbleiben. Die Reinigung und Verarbeitung der Rückstände ist nämlich auch wieder umweltbelastend. Kurzum, es gibt vielfältige Möglichkeiten, um die Logistik von Flüssigkeiten effizienter und nachhaltiger zu gestalten.“

Komposittankcontainer sind in der Anschaffung teurer als die Metallvariante. „Es gibt staatliche Förderregeln und innerhalb von drei Jahren hat sich die Investition amortisiert, da man einen höheren Ertrag erzielt“, erläutert Van Opstal. Nicht alle Produkte können gleich gut in Komposittankcontainern oder Metalltankcontainern transportiert werden. So eignet sich Salzsäure nicht für Metall, jedoch wohl für einen Transport in Komposittankcontainern. Für einen Stoff wie Azeton gilt das Gegenteil. „Doch es gibt viele Überschneidungen. Der überwiegende Teil der Produkte kann ebenso gut in Metall- wie in Komposittankcontainern transportiert werden.“

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 

 

 




Vernetzte Mobilität als Gemeinschaftsaufgabe

Gestiegene Pendlerzahlen, Klimaschutzziele, demographischer Wandel, flexiblere Arbeitswelt – all diese Entwicklungen stellen Regionen beim Thema Mobilität vor Herausforderungen. Wie man ihnen begegnen und sie meistern kann, darüber diskutierte der Standort Niederrhein beim „Frühjahrsempfang der Regionen“ mit rund 150 Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Düsseldorfer Landtag.

Unter dem Titel „Vernetzte Mobilität in Regionen“ hatte die Standort Niederrhein GmbH als Teil von „regionen.NRW“ eingeladen, einem Verbund der neun regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen NRWs.

„Mobilität ist absolut relevant, um sich als Region zukunftsfähig aufzustellen“, waren sich die Vorstände und Geschäftsführer von regionen.NRW einig. „Denn dadurch sind alle gesellschaftlichen Bereiche am Ende des Tages miteinander verknüpft: Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Familie, Daseinsvorsorge. Der Schlüssel liegt in einer gelungenen Kombination von Mobilitätslösungen. Dabei ist uns der Schulterschluss untereinander und mit der Landesregierung besonders wichtig.“

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst griff dies in seiner Keynote auf und betonte die Notwendigkeit für die Regionen, Konzepte und Modellprojekte für die Mobilität im ländlichen Raum und in der Beziehung Stadt-Umland zu entwickeln: „Mobilität ist eine entscheidende Voraussetzung für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Deshalb hat die Landesregierung einen Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf für die Verkehrsinfrastruktur ermöglicht. Erhalt, Modernisierung und bedarfsgerechter Ausbau der Verkehrswege sowie die Vernetzung der Verkehrsträger sind die Schritte, die auch im ländlichen Raum individuelle Mobilität gewährleisten. Dabei wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

Angela Freimuth, 2. Vizepräsidentin des Landtags NRW, begrüßte die Gäste. „Wir freuen uns, dass wir die Regionen NRWs mit ihrem jährlichen Frühjahrsempfang wieder in unserem Hause begrüßen können. Als Ort des Austausches und der Diskussion bietet der Landtag auch in diesem Jahr wieder gerne eine Plattform zum Thema Mobilität.“

Auf dem Frühjahrsempfang warf darüber hinaus Professor Hans Jeekel von der Eindhoven University of Technology einen Blick auf die Niederlande und stellte den Anwesenden verschiedene Best-Practice-Beispiele rund um Smart Mobility, E-Mobilität und Nachhaltige Mobilität vor. Den Sprung in die Praxis wagten anschließend die regionalen Akteure Professor Peter Urban (RWTH Aachen), Professor Uwe Schneidewind (Wuppertal Institut) und Manfred Müller (Landrat Kreis Paderborn). Sie stellten Mobilitätsprojekte in den Bereichen „Stadt“, „Stadt-Umland“ und „Land“ vor und machten deutlich, wie unterschiedlich die Gegebenheiten je nach Region sind und wie entsprechende Mobilitätsangebote im jeweiligen Lebensraum gestaltet sein müssen.

Bei Bier und Brezel tauschten sich die Akteure anschließend intensiv mit den Gästen aus.

Quelle: Standort Niederrhein GmbH, Foto: Arne Pöhnert

 

 




Schienengüterverkehr kann Logistik!

Auf einer mit 350 Gästen sehr gut besuchten DVF-Veranstaltung hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Steffen Bilger, MdB, dem Schienengüterverkehr zwar Nachholbedarf bescheinigt, aber gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Schienensektors hervorgehoben, wenn die Maßnahmen aus dem Masterplan Schienengüterverkehr (SGV) umgesetzt würden.

Die Bundesregierung habe sich die Förderung des Schienengüterverkehrs auf die Fahnen geschrieben. Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Masterplan Schienengüterverkehr sollen dabei das Wachstumsziel des SGV auf rund 25 Prozent unterstützen. Dazu brauche es unter anderem mehr Kapazität und Leistung auf dem Netz, mehr Elektrifizierung, das 740-Meter Netz, bessere Gleisanschlüsse und Digitalisierung. Mit der Sofortmaßnahme Halbierung der Trassenpreise habe der Bund begonnen die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene zu verbessern. Der Staatssekretär sagte, die Schiene müsse mehr vom Kunden her denken und handeln. Auch prognostizierte er eine Zunahme des Einzelwagenverkehrs – der Ganzzug werde an Bedeutung verlieren. Mit dem Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ werde man im Frühjahr 2020 eine Basis für Digitalisierung und Automatisierung schaffen. An den Forschungs- und Fördermitteln beteilige sich die Wirtschaft mit 50 Prozent.

DVF-Präsidiumsmitglied, Vorsitzender des Vorstands (CEO) MOSOLF SE & Co. KG Dr. Jörg Mosolf formulierte: „Schienengüterverkehr kann Logistik! Und gerade mit Blick auf die CO2-Ziele wird die Schiene eine wichtige Rolle einnehmen. Aber, bisher ist der SGV eher stiefmütterlich behandelt worden. Das muss und wird sich ändern.“ Dazu müsse viel mehr in die Schiene investiert werden. Das DVF habe nach Schweizer Vorbild einen Fonds vorgeschlagen, der langfristig für Transparenz und Planungssicherheit sorgt.

Auch Alexander Doll, Vorstand Finanzen, Güterverkehr und Logistik, Deutsche Bahn AG, hat den Umweltaspekt der Bahn bei der Wahl als Transportmittel bestätigt. Die Kunden, insbesondere Großkunden, würden heutzutage eine gute Ökobilanz aufweisen und die Nachfrage nach umweltfreundlichen Transporten gewinnt an Bedeutung. „Mit dem Masterplan bekommen wir den nötigen Rückenwind, um perspektivisch mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern und neue Kunden zu gewinnen. Wenn Politik und Branche die Innovationsthemen wie zum Beispiel den Rangierbetrieb der Zukunft weiter gemeinsam angehen, machen wir in puncto Wettbewerbsfähigkeit einen deutlichen Schritt nach vorne.“ Selbstverständlich spiele aber auch der Preis sowie die Zuverlässigkeit des Transports weiterhin eine Rolle.

Für die Wettbewerbsfähigkeit sei vor allem die Modernisierung der Schiene unerlässlich, bekräftigte Mosolf. Das gehe über Digitalisierung und Automatisierung des Betriebs und der Loks und Güterwagen: „Die Digitalisierung der Schiene ist die Basis für Automatisierung, mehr Kapazität und flüssige Hintergrundprozesse. Dazu gehört aber auch eine Umrüstförderung für die vorhandenen Lokomotiven, die auf dem neuen Netz fahren sollen.“

So sah das auch als privater Anbieter von Schienengüterverkehrsdiensten Sven Wellbrock, Vorsitzender der Geschäftsführung, VTG Rail Europe GmbH: „Die Digitalisierung macht den Schienengüterverkehr zukunftsfähig. Dieser Entwicklung hat sich die VTG voll und ganz verschrieben. Deshalb setzen wir uns auch für die digitale automatische Mittelpufferkupplung (DAK) ein, die operative Prozesse deutlich vereinfachen und die Interoperabilität steigern kann. Doch die DAK zeigt zugleich, vor welchen Herausforderungen der Sektor steht. Denn nur eine europaweit flächendeckende Einführung hätte den gewünschten Effekt. Dafür braucht es eine Standardisierung der verwendeten Technologie genauso wie eine staatliche finanzielle Förderung – denn die Kosten sind beträchtlich. Politik und Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen, um die klimafreundliche Schiene weiter zu stärken.“

Die Spedition Konrad Zippel betreibt Lkw und Güterwagen. Axel Kröger, Geschäftsführender Gesellschafter Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG sagte, dass die Schiene das Zugpferd sei und wachse. Der Lkw sei zum Erfüllungsgehilfen geworden. Wichtig sei vor allem Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und frühzeitige Information bei Verspätungen: „Für Zippel ist der Kombinierte Verkehr ein integraler Bestandteil von Logistikketten. Wir erbringen zuverlässige Transportdienstleistungen auch auf der letzten Meile mit eigenen Fahrern und CNG Fahrzeugen die wir umweltfreundlich und ressourcenschonend mit Biomethan betreiben.“

Quelle: DVF, Foto: BMVI