HGK-Gruppe mit Rekordumsatz

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG hat im Geschäftsjahr 2018 einen Rekordumsatz erzielt. Gemeinsam mit ihren Töchtern und Beteiligungen wurden insgesamt 243,1 Millionen Euro umgesetzt, im Jahr zuvor hatte der Umsatz bei 231,8 Millionen Euro gelegen. Der erwirtschaftete Gewinn 2018 beträgt 7,8 Millionen Euro.

Der Umsatz der HGK AG im Jahr 2018 betrug 69,8 Millionen Euro. Der konsolidierte Umsatz der gesamten HGK-Gruppe inklusive Töchter und Beteiligungen wie neska-Gruppe, HTAG oder RheinCargo belief sich auf 243,1 Millionen Euro. „Wir freuen uns sehr über diese Rekordzahlen und das daraus resultierende Ergebnis. Obwohl das vergangene Jahr durch Trockenheit und lang anhaltendes Niedrigwasser geprägt war, ist es uns gelungen, nach unserem Rekord-Ergebnis von 8,5 Millionen Euro in 2017 mit 7,8 Millionen Euro wieder einen signifikanten Beitrag zum Haushalt der Stadt Köln zu liefern“, erklärt Uwe Wedig, Vorsitzender des Vorstandes der HGK AG. Hierbei sind die Beteiligungsergebnisse zum Vorjahresvergleich gestiegen, die Erlöse aus dem Verkauf von Immobilien fallen niedriger aus als im Jahr 2017.

Die HGK AG hat sich in den vergangenen Jahren zu einer administrativen Holding entwickelt, die für ihre Tochter- und Beteiligungsunternehmen verstärkt administrative Aufgaben übernimmt. Insgesamt arbeiteten 2018 für die gesamte Gruppe 1.593 Mitarbeiter.

„Die gute Zusammenarbeit der einzelnen Unternehmensteile spiegelt sich in unserem hervorragenden Ergebnis wider“, freut sich Wedig über den Prozess.

Die 100-prozentige  HGK-Tochter neska konnte den  konventionellen Umschlag und Transport von Gütern auf 9,3 Millionen Tonnen steigern (Vorjahr: 8,9 Mio t). Bei der Häfen und Transport AG (HTAG), ebenfalls eine 100-prozentige HGK-Tochter, ist bedingt durch die Niedrigwasserproblematik ein Rückgang auf 11,0 Millionen Tonnen (Vorjahr: 12,3 Mio. t) zu verzeichnen. Der Logistikdienstleister RheinCargo, ein Joint Venture von HGK und Neuss Düsseldorfer Häfen, erzielte in den sieben betriebenen Rheinhäfen einen Umschlag von 25,4 Millionen Tonnen. Auf der Schiene wurden 18,8 Millionen Tonnen transportiert, so dass insgesamt 44,2 Millionen Tonnen (Vorjahr: 47,2 Mio. t) umgeschlagen und befördert wurden.

Auch in den kommenden Jahren ist es das Ziel der HGK-Gruppe, verstärkt Güterströme vom Lkw auf Schiff und Bahn zu verlagern. Die für die Kunden angebotenen Lösungen der einzelnen Unternehmen sind nachhaltig, effizient und umweltfreundlich. Ein wichtiger

Bestandsteil der HGK-Strategie ist dabei der Ausbau des Terminals Köln Nord für den Kombinierten Verkehr und die geplante Errichtung eines dortigen Logistikzentrums. Bei Vollbetrieb können dadurch geschätzt 250.000 LKW-Fahrten durch die Stadt oder über den Autobahnring vermieden werden. Investitionen in die bestehenden Binnenschiff-Terminals am Rhein zur Optimierung der Infrastruktur sind ebenfalls geplant.

Die HGK betreibt dazu ein Schienennetz mit einer Gleislänge von 251,2 Kilometern, die vom Güterverkehr und Öffentlichen Personennahverkehr genutzt wird. Im Sinne der Daseinsvorsorge, zu der sich die HGK als städtisches Unternehmen klar bekennt, investiert die HGK in die Infrastruktur, um das hohe Qualitätsniveau zu sichern.

„Die HGK AG ist ein gesundes Unternehmen, die sich mit ihren Töchtern und Beteiligungen in einem scharfen Wettbewerbsumfeld beweisen muss. Um weiterhin ein starkes Mitglied im Stadtwerke Köln Konzern zu sein, ist es unabdingbar, zukünftig weiter zu wachsen“, beschreibt Wedig kommende Herausforderungen.

Quelle und Foto: HGK

 

 




Hamburg erneut „Best Global Seaport“

Der Hamburger Hafen wurde von den Lesern der Fachzeitschrift Asia Cargo News zum „Best Global Seaport“ ausgezeichnet. Nach zwei Auszeichnungen zum „Best Seaport – Europe“ 2015 und 2016 sowie der Auszeichnung zum „Best Global Seaport 2018“ ist dies nun die vierte Ehrung.


Die Verleihung fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Asia Society Hong Kong Center in Anwesenheit von mehr als 200 internationalen Gästen, unter anderem aus der Transport- und Logistikbranche, in Hong Kong statt. Als Vertreterin des Hamburger Hafens nahm Anne Thiesen den Award entgegen. Der Hamburger Hafen setzte sich in der Endauswahl gegenüber den Häfen in Hong Kong, Shenzhen und Singapur durch. Die Nominierungen reichten die Leser der Fachzeitschrift Asia Cargo News ein. Wichtig waren diesen Zuverlässigkeit, Kundenmanagement, Innovationen und eine konstante Servicequalität. Bewertet wurden beispielsweise Investitionen im Bereich der Infrastruktur, auch im Hinblick auf zukünftige Anforderungen des Marktes, ein wettbewerbs- und kostenfreundliches Gebührensystem sowie eine der Abfertigung vom Containerverkehr angemessene Infrastruktur. Weitere Kriterien zielten auf das Gesamtpaket der Häfen ab, wie hafennahe Förderungen von Dienstleistungen im Bereich von Logistikkapazitäten sowie Speditions- und Transportleistungen.

Asia Cargo News gehört mit mehr als 10.000 Lesern zu den wichtigsten Publikationen für die Logistik-, See- und Luftfrachtbranche im asiatischen Raum. „Wir freuen uns über die nunmehr vierte Auszeichnung durch die Asia Cargo News. Und das umso mehr, da es sich erneut um die Auszeichnung als bester Seehafen weltweit handelt. Damit liegen wir nicht nur vor den anderen europäischen Wettbewerbshäfen, sondern auch vor den asiatischen. Dies zeigt, dass der Hamburger Hafen im internationalen Wettbewerb mit großer Leistungsvielfalt und hoher Abfertigungsqualität punktet und der Universalhafen mit seinen Dienstleistungen wertgeschätzt wird“, betont Axel Mattern, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM).

Quelle: HHM, Foto: Asia Cargo News, Darren Barton, Herausgeber der Asia Cargo News, übergibt den Award an Anne Thiesen

 

 

 




Der weltweit erste Komposittankcontainer

Unternehmen im Rotterdamer Hafen entwickeln umfassende Innovationen, um umweltfreundlicher zu arbeiten und zugleich Wirtschaftswachstum zu erzielen. In der Containerbranche sind solche Innovationen häufig auf Gewichtsersparnis ausgerichtet: Je leichter der Container, desto effizienter und umweltfreundlicher der Transport. Flaxfield, ein im Europoort ansässiges Unternehmen, hat gemeinsam mit CPT aus Wieringerwerf über zwei Jahre Tankcontainer aus Komposit entwickelt. Dabei entstanden die leichtesten Tankcontainer der Welt mit einem hohen Isolierwert.

Diese Komposittankcontainer sind seit 2015 unter dem Markennamen Tankwell auf dem Markt; inzwischen werden über 400 dieser Container genutzt. „Silos und Lagertanks aus Komposit gibt es bereits seit 40 Jahren, doch wir sind das erste Unternehmen weltweit, das Tankcontainer aus Komposit anbietet“, so Casper Willems, Geschäftsführer von Composite Production Technology (CPT).

Tankwell verspricht eine Ersparnis bei den Logistikkosten und bei den CO2-Emissionen. Die Tanks sind anderthalb Tonnen leichter als die Metallvariante, sodass pro Fahrt mehr vom Produkt transportiert werden kann. „Dies bedeutet eine Ersparnis bei umweltbelastenden Kilometern „, erklärt Jan van Opstal, Geschäftsführer von Flaxfield Tank Container Solutions. „Außerdem hat Komposit einen hohen Isolierwert, sodass bei der Kühlung oder Erwärmung des Produkts weniger Energie verloren geht. Der dritte Vorteil ist die glatte Innenseite des Tanks, durch die bei der Leerung weniger Rückstände zurückbleiben. Die Reinigung und Verarbeitung der Rückstände ist nämlich auch wieder umweltbelastend. Kurzum, es gibt vielfältige Möglichkeiten, um die Logistik von Flüssigkeiten effizienter und nachhaltiger zu gestalten.“

Komposittankcontainer sind in der Anschaffung teurer als die Metallvariante. „Es gibt staatliche Förderregeln und innerhalb von drei Jahren hat sich die Investition amortisiert, da man einen höheren Ertrag erzielt“, erläutert Van Opstal. Nicht alle Produkte können gleich gut in Komposittankcontainern oder Metalltankcontainern transportiert werden. So eignet sich Salzsäure nicht für Metall, jedoch wohl für einen Transport in Komposittankcontainern. Für einen Stoff wie Azeton gilt das Gegenteil. „Doch es gibt viele Überschneidungen. Der überwiegende Teil der Produkte kann ebenso gut in Metall- wie in Komposittankcontainern transportiert werden.“

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 

 

 




Vernetzte Mobilität als Gemeinschaftsaufgabe

Gestiegene Pendlerzahlen, Klimaschutzziele, demographischer Wandel, flexiblere Arbeitswelt – all diese Entwicklungen stellen Regionen beim Thema Mobilität vor Herausforderungen. Wie man ihnen begegnen und sie meistern kann, darüber diskutierte der Standort Niederrhein beim „Frühjahrsempfang der Regionen“ mit rund 150 Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Düsseldorfer Landtag.

Unter dem Titel „Vernetzte Mobilität in Regionen“ hatte die Standort Niederrhein GmbH als Teil von „regionen.NRW“ eingeladen, einem Verbund der neun regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen NRWs.

„Mobilität ist absolut relevant, um sich als Region zukunftsfähig aufzustellen“, waren sich die Vorstände und Geschäftsführer von regionen.NRW einig. „Denn dadurch sind alle gesellschaftlichen Bereiche am Ende des Tages miteinander verknüpft: Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Familie, Daseinsvorsorge. Der Schlüssel liegt in einer gelungenen Kombination von Mobilitätslösungen. Dabei ist uns der Schulterschluss untereinander und mit der Landesregierung besonders wichtig.“

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst griff dies in seiner Keynote auf und betonte die Notwendigkeit für die Regionen, Konzepte und Modellprojekte für die Mobilität im ländlichen Raum und in der Beziehung Stadt-Umland zu entwickeln: „Mobilität ist eine entscheidende Voraussetzung für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Deshalb hat die Landesregierung einen Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf für die Verkehrsinfrastruktur ermöglicht. Erhalt, Modernisierung und bedarfsgerechter Ausbau der Verkehrswege sowie die Vernetzung der Verkehrsträger sind die Schritte, die auch im ländlichen Raum individuelle Mobilität gewährleisten. Dabei wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

Angela Freimuth, 2. Vizepräsidentin des Landtags NRW, begrüßte die Gäste. „Wir freuen uns, dass wir die Regionen NRWs mit ihrem jährlichen Frühjahrsempfang wieder in unserem Hause begrüßen können. Als Ort des Austausches und der Diskussion bietet der Landtag auch in diesem Jahr wieder gerne eine Plattform zum Thema Mobilität.“

Auf dem Frühjahrsempfang warf darüber hinaus Professor Hans Jeekel von der Eindhoven University of Technology einen Blick auf die Niederlande und stellte den Anwesenden verschiedene Best-Practice-Beispiele rund um Smart Mobility, E-Mobilität und Nachhaltige Mobilität vor. Den Sprung in die Praxis wagten anschließend die regionalen Akteure Professor Peter Urban (RWTH Aachen), Professor Uwe Schneidewind (Wuppertal Institut) und Manfred Müller (Landrat Kreis Paderborn). Sie stellten Mobilitätsprojekte in den Bereichen „Stadt“, „Stadt-Umland“ und „Land“ vor und machten deutlich, wie unterschiedlich die Gegebenheiten je nach Region sind und wie entsprechende Mobilitätsangebote im jeweiligen Lebensraum gestaltet sein müssen.

Bei Bier und Brezel tauschten sich die Akteure anschließend intensiv mit den Gästen aus.

Quelle: Standort Niederrhein GmbH, Foto: Arne Pöhnert

 

 




Schienengüterverkehr kann Logistik!

Auf einer mit 350 Gästen sehr gut besuchten DVF-Veranstaltung hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Steffen Bilger, MdB, dem Schienengüterverkehr zwar Nachholbedarf bescheinigt, aber gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Schienensektors hervorgehoben, wenn die Maßnahmen aus dem Masterplan Schienengüterverkehr (SGV) umgesetzt würden.

Die Bundesregierung habe sich die Förderung des Schienengüterverkehrs auf die Fahnen geschrieben. Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Masterplan Schienengüterverkehr sollen dabei das Wachstumsziel des SGV auf rund 25 Prozent unterstützen. Dazu brauche es unter anderem mehr Kapazität und Leistung auf dem Netz, mehr Elektrifizierung, das 740-Meter Netz, bessere Gleisanschlüsse und Digitalisierung. Mit der Sofortmaßnahme Halbierung der Trassenpreise habe der Bund begonnen die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene zu verbessern. Der Staatssekretär sagte, die Schiene müsse mehr vom Kunden her denken und handeln. Auch prognostizierte er eine Zunahme des Einzelwagenverkehrs – der Ganzzug werde an Bedeutung verlieren. Mit dem Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ werde man im Frühjahr 2020 eine Basis für Digitalisierung und Automatisierung schaffen. An den Forschungs- und Fördermitteln beteilige sich die Wirtschaft mit 50 Prozent.

DVF-Präsidiumsmitglied, Vorsitzender des Vorstands (CEO) MOSOLF SE & Co. KG Dr. Jörg Mosolf formulierte: „Schienengüterverkehr kann Logistik! Und gerade mit Blick auf die CO2-Ziele wird die Schiene eine wichtige Rolle einnehmen. Aber, bisher ist der SGV eher stiefmütterlich behandelt worden. Das muss und wird sich ändern.“ Dazu müsse viel mehr in die Schiene investiert werden. Das DVF habe nach Schweizer Vorbild einen Fonds vorgeschlagen, der langfristig für Transparenz und Planungssicherheit sorgt.

Auch Alexander Doll, Vorstand Finanzen, Güterverkehr und Logistik, Deutsche Bahn AG, hat den Umweltaspekt der Bahn bei der Wahl als Transportmittel bestätigt. Die Kunden, insbesondere Großkunden, würden heutzutage eine gute Ökobilanz aufweisen und die Nachfrage nach umweltfreundlichen Transporten gewinnt an Bedeutung. „Mit dem Masterplan bekommen wir den nötigen Rückenwind, um perspektivisch mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern und neue Kunden zu gewinnen. Wenn Politik und Branche die Innovationsthemen wie zum Beispiel den Rangierbetrieb der Zukunft weiter gemeinsam angehen, machen wir in puncto Wettbewerbsfähigkeit einen deutlichen Schritt nach vorne.“ Selbstverständlich spiele aber auch der Preis sowie die Zuverlässigkeit des Transports weiterhin eine Rolle.

Für die Wettbewerbsfähigkeit sei vor allem die Modernisierung der Schiene unerlässlich, bekräftigte Mosolf. Das gehe über Digitalisierung und Automatisierung des Betriebs und der Loks und Güterwagen: „Die Digitalisierung der Schiene ist die Basis für Automatisierung, mehr Kapazität und flüssige Hintergrundprozesse. Dazu gehört aber auch eine Umrüstförderung für die vorhandenen Lokomotiven, die auf dem neuen Netz fahren sollen.“

So sah das auch als privater Anbieter von Schienengüterverkehrsdiensten Sven Wellbrock, Vorsitzender der Geschäftsführung, VTG Rail Europe GmbH: „Die Digitalisierung macht den Schienengüterverkehr zukunftsfähig. Dieser Entwicklung hat sich die VTG voll und ganz verschrieben. Deshalb setzen wir uns auch für die digitale automatische Mittelpufferkupplung (DAK) ein, die operative Prozesse deutlich vereinfachen und die Interoperabilität steigern kann. Doch die DAK zeigt zugleich, vor welchen Herausforderungen der Sektor steht. Denn nur eine europaweit flächendeckende Einführung hätte den gewünschten Effekt. Dafür braucht es eine Standardisierung der verwendeten Technologie genauso wie eine staatliche finanzielle Förderung – denn die Kosten sind beträchtlich. Politik und Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen, um die klimafreundliche Schiene weiter zu stärken.“

Die Spedition Konrad Zippel betreibt Lkw und Güterwagen. Axel Kröger, Geschäftsführender Gesellschafter Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG sagte, dass die Schiene das Zugpferd sei und wachse. Der Lkw sei zum Erfüllungsgehilfen geworden. Wichtig sei vor allem Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und frühzeitige Information bei Verspätungen: „Für Zippel ist der Kombinierte Verkehr ein integraler Bestandteil von Logistikketten. Wir erbringen zuverlässige Transportdienstleistungen auch auf der letzten Meile mit eigenen Fahrern und CNG Fahrzeugen die wir umweltfreundlich und ressourcenschonend mit Biomethan betreiben.“

Quelle: DVF, Foto: BMVI

 

 




Hamburgs Hafen bringt mehr Güter auf Schiene

In Deutschlands größtem Universalhafen Hamburg werden jährlich im Seegüterumschlag mehr als 135 Millionen Tonnen abgefertigt. Ein großer Teil dieser Güter erreicht oder verlässt den Hafen auf der Schiene. Schaut man sich die Anteile der Verkehrsträger im landseitigen Seehafen-Hinterlandverkehr an, dann nimmt in Hamburg die Eisenbahn mit 48,2 Prozent vor dem Lkw mit 41,4 Prozent und dem Binnenschiff mit 10,2 Prozent die führende Position ein.

Im ersten Quartal 2019 wurden insgesamt 12,5 Millionen Tonnen Güter auf der Schiene zwischen dem Hamburger Hafen und Zielen im deutschen und europäischen Ausland transportiert. Das ist ein Plus von 7,7 Prozent. Noch deutlicher fiel das Wachstum im Containerverkehr aus. Hier transportierte die Eisenbahn im ersten Quartal 2019 insgesamt 690.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer). Das ist ein kräftiges Plus von 13,6 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2018. Für mehr Transporte auf der Schiene sorgten unter anderem vier neue Liniendienste im Transatlantikverkehr, die Hamburg mit den USA, Kanada und Mexiko verbinden, und neue Containerzugverbindungen.

„Der Hamburger Hafen ist Europas führender Eisenbahnhafen. Vor dem Hintergrund überlasteter Straßen und dem Wunsch nach einem möglichst umweltfreundlichen Gütertransport wird die Eisenbahn in den kommenden Jahren an Bedeutung im Seehafen-Hinterlandverkehr gewinnen. Um für wachsende Gütermengen gut gewappnet zu sein, reicht es nicht aus, wenn nur die Häfen in den Ausbau und die Modernisierung sowie in die Digitalisierung ihrer Infrastruktur investieren. Auch das Schienennetz und die Umschlagterminals im Binnenland müssen in ihrer Leistungsfähigkeit und Kapazität für die Aufnahme zusätzlicher Gütermengen angepasst werden“, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing (HHM). Nur im Zusammenspiel aller an Transportketten beteiligter Player kann nach Auffassung von Mattern eine bessere Auslastung vorhandener Kapazitäten erreicht werden.

Mit einem Gütervolumen von mehr als 46 Millionen Tonnen, die jährlich auf den Gleisen der Hamburger Hafenbahn bewegt werden, ist Hamburg der mit Abstand größte Eisenbahnhafen. Rund 12 Prozent aller Schienengüterverkehre Deutschlands haben ihren Versand- oder Empfangsort im Hamburger Hafen. Auf dem rund 300 Kilometer langen Gleisnetz der Hamburger Hafenbahn, zu dem auch noch eine große Zahl an Industrieanschlussgleisen im Hafen hinzukommt, verkehren täglich mehr als 200 Güterzüge. Mehr als 5.000 Güterwagen müssen jeden Tag im Zugverband oder Einzelwagenverkehr in den Umschlagterminals und Industriebetrieben zuverlässig zugestellt werden. Die Zahl der auf diesem ausgedehnten Gleisnetz verkehrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen ist in den vergangenen Jahren auf inzwischen über 150 angestiegen. Diese Unternehmen und die jeweiligen Vermarktungsorganisationen bieten ein engmaschiges Netz an Wagenladungsverkehren, Shuttle- und Ganzzugverbindungen in den gesamten deutschen und europäischen Raum an. Im Hafengebiet übernehmen die Unternehmen Rangieraufgaben. Insgesamt sind es rund 2.100 vermarktete Containerzugverbindungen, die jede Woche von und nach Hamburg der verladenden Wirtschaft angeboten werden. Darunter auch mehr als 200 Containerzugverbindungen mit Zielorten in China.

Schiff, Bahn oder Flugzeug – zwischen diesen drei Transportmitteln wird häufig entschieden, wenn Waren zwischen China und Europa befördert werden müssen. Bei der Entscheidung spielen Kosten und Zeit eine wichtige Rolle. Das Flugzeug ist ohne Frage das schnellste Transportmittel, Güter im Im- und Export zwischen Asien und Europa benötigen mit ihm nur ein bis zwei Tage. Allerdings ist dieser Transportweg auch sehr teuer. Dahingegen ist der Transport auf dem Seeweg zwischen den beiden Kontinenten sehr günstig, es kann jedoch bis zu acht Wochen dauern, bis die Ware am Zielort angekommen ist. Die dritte Möglichkeit, Güter mit der Bahn zu transportieren, schließt somit die Lücke zwischen Schiff und Flugzeug: Züge benötigen zwei bis drei Wochen zwischen Asien und Zielorten in Europa und liegen auch hinsichtlich der Transportkosten zwischen See- und Luftweg.

Quelle und Foto: HHM

 

 

 




Fernstudium Logistics

Wer seine Kenntnisse für die internationale Logistikbranche ausbauen möchte, kann sich am Freitag, 28. Juni, ab 18:00 Uhr, online von zuhause oder vor Ort in Ludwigshafen über den Fernstudiengang Logistics – International Management & Consulting (MBA) informieren.

Studiengangskoordinatorin Iris Zimmermann wird das rein englischsprachige Studium, seine Inhalte und Abläufe vorstellen und über Zulassung und Bewerbung informieren. Die Studentin Monika Olejniczak, Sales and  Business Development Manager bei DB Cargo Eurasia, wird ebenfalls aus Berlin online teilnehmen und über ihre Erfahrungen mit dem Studium berichten sowie für Fragen zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung findet vor Ort in der Hochschule, Gebäude B, Raum 321 (3. Stock), Ernst-Boehe-Straße 4 in 67059 Ludwigshafen statt. Interessierte werden um Anmeldung unter  gebeten und erhalten dann einen Link für die Online-Teilnahme. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Einsatzbereit für den internationalen Logistikbereich
Der Fernstudiengang Logistics – International Management & Consulting mit dem Abschluss Master of Business Administration (MBA) bildet in vier Semestern umfangreich und berufsbegleitend für den internationalen Logistikbereich aus und vermittelt den Studierenden das erforderliche Know-how auf akademischem Niveau. Das englischsprachige Studienangebot richtet sich an Absolventen aller Fachrichtungen mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung in einem logistiknahen Bereich, die neben dem Beruf ihren nächsten Karrieresprung mit einem Master vorbereiten möchten. Das Studium vermittelt daher ein ganzheitliches Wissen über Logistik und setzt Schwerpunkte auf Methoden des Management und des Consulting. Mit internationalen Themen wie Interkulturelle Kompetenz und International Logistics Consulting bauen die Studierenden zudem ihre Chancen für eine Karriere in einem internationalen Umfeld aus.

Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen führt den Fernstudiengang in Kooperation mit dem zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund durch. Neben Interessierten mit erstem Hochschulabschluss können sich auch beruflich Qualifizierte ohne Erststudium bewerben. Diese werden unter bestimmten Voraussetzungen über eine Eignungsprüfung zum Studium zugelassen. Interessierte können sich bis zum 30. Juni für das kommende Wintersemester 2019 online beim zfh bewerben unter: www.zfh.de/application/

Weitere Informationen: www.zfh.de/mba/logistics/ und www.mba-limc.de

Quelle und Foto: zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund, Studientin Monika Olejniczak berichtet live über ihre Erfahrung im Fernstudium

 

 

 

 




Ankunft des grünen Containerschiffs Ever Glory

Am Donnerstag, 13. Juni 2019, kam die Ever Glory von Evergreen um die Mittagstunde beim ECT Delta Zuid-Terminal im Amazonehafen in Rotterdam an.

Das Containerschiff hatte Rotterdam als Bestimmung für seine Jungfernfahrt gewählt. Es ist das erste Schiff der Reederei in der Klasse von 20.000 TEU, das mit so genannten Scrubbers ausgestattet ist. Dadurch werden die schädlichen Emissionen der Ever Glory beträchtlich reduziert. Zur Unterstreichung dieser umweltfreundlichen Maßnahme wurde das Schiff an der Außenseite vollständig mit grünen Evergreen-Containern vollgestapelt, was für ein einzigartiges Bild im Rotterdamer Hafen sorgte.

Quelle und Video: Port of Rotterdam

 

 

 




HHLA beteiligt Aktionäre an starkem Geschäftsergebnis

Nach einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2018 hat die Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) heute beschlossen, die Dividende je börsennotierter A-Aktie auf 80 Cent zu erhöhen. Das sind 19,4 Prozent mehr als im Vorjahr. An die Aktionäre des Teilkonzerns Hafenlogistik werden damit für das Geschäftsjahr 2018 insgesamt 56,0 Mio. Euro ausgeschüttet.

Die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath zog in ihrer Rede auf der Hauptversammlung eine positive Bilanz über die Entwicklung des Unternehmens. „Die HHLA hat ihre Position als ein führender europäischer Logistikkonzern behauptet und weiter ausgebaut.“ Man habe gehalten, was man versprochen habe, sagte Titzrath. So sei die HHLA erneut profitabel gewachsen. Durch den Erwerb des größten estnischen Terminalbetreibers TK sei das Unternehmen internationaler geworden. Die Vorstandsvorsitzende verwies auf die zahlreichen Initiativen, mit denen die HHLA inzwischen den digitalen Wandel vorantreibe. Besonders hob sie die Anstrengungen des Unternehmens für den Klimaschutz und den sorgsamen Umgang mit Ressourcen hervor. „Nachhaltigkeit ist bei der HHLA seit vielen Jahren ein wichtiges Thema, dem wir uns mit großer Ernsthaftigkeit und dem Suchen nach innovativen Lösungen widmen“, sagte Titzrath. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die für das laufende Geschäftsjahr anvisierten Ziele erreicht werden. Die HHLA-Chefin verhehlte allerdings nicht, dass die sich verändernden politischen Rahmenbedingungen wie etwa der Handelskonflikt zwischen den USA und China das Geschäft belasten könnten.

Die Vorstandsvorsitzende warb in ihrer Rede um Zustimmung für eine Erweiterung des HHLA-Geschäftszwecks, um verantwortungsvoll neue Wachstumsfelder betreten zu können. Zukunft sei für die HHLA kein fernes Traumland, sondern eine Herausforderung, der man sich mit dem großen Erfahrungsschatz des Unternehmens, dem Wissen der Mitarbeiter und der Unterstützung von Partnern stellen werde.

Die Hauptversammlung hat heute mit 99,9 Prozent der abgegebenen Stimmen beschlossen, die Dividende je börsennotierter A-Aktie auf 80 Cent zu erhöhen und insgesamt 56,0 Mio. Euro an die Aktionäre des Teilkonzern Hafenlogistik auszuschütten. Das entspricht einer Dividendenerhöhung von 19,4 Prozent im Vergleich zur Dividende für das Jahr 2017. Die Ausschüttungsquote liegt bei 54 Prozent des Konzernjahresüberschusses nach Anteilen Dritter und damit kontinuierlich seit dem Börsengang innerhalb des angestrebten Ausschüttungskorridors von 50 bis 70 Prozent.

Für den nicht an der Börse gelisteten Teilkonzern Immobilien beschloss die Hauptversammlung, 2,10 Euro und damit 5 Prozent mehr Dividende je S-Aktie auszuzahlen (im Vorjahr: 2,00 Euro). Das entspricht 5,7 Mio. Euro. Die S-Aktien befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg.

Für beide Teilkonzerne zusammengenommen, schüttet die HHLA damit insgesamt 61,7 Mio. Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr aus.

Die Aktionäre entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat der HHLA für das Geschäftsjahr 2018 mit 99,1 Prozent  beziehungsweise mit 97,9 Prozent  der abgegebenen Stimmen. Die Hauptversammlung wählte Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Vorsitzender des Advisory Council der Roland Berger GmbH, neu in den Aufsichtsrat.

Zur ordentlichen Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG kamen am 18. Juni 2019 rund 700 Aktionäre und Gäste in die Hamburger Messehallen. Damit waren 84,8 Prozent des Grundkapitals präsent (im Vorjahr: 81,8 Prozent).

Die Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung, die Rede der Vorstandsvorsitzenden Angela Titzrath und die begleitende Präsentation werden auf der Webseite der HHLA im Bereich Investor Relations unter „Hauptversammlung“ veröffentlicht (www.hhla.de/hauptversammlung).

Quelle: HHLA, Foto: HHLA / Nele Martensen, (v.li.): die HHLA-Vorstände Dr. Roland Lappin und Jens Hansen, der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Rüdiger Grube, die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath, und HHLA-Vorstand Torben Seebold

 

 

 

 

 




startport gewinnt beim German Brand Award

Die Marke der duisport-Tochter startport GmbH wurde beim Branchenpreis German Brand Award 2019 in Berlin ausgezeichnet. Mit dem Prädikat „Excellence in Brand Strategy and Creation“ gab es gleich zwei Preise in den Kategorien Brand Design und Agency of the Year. Die Auszeichnung ging an die dws Werbeagentur GmbH aus Duisburg, die die startport-Marke gemeinsam mit duisport entwickelt hat.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Arbeit einen Teil zum Erfolg von startport beitragen können. Wenn ein Unternehmen sich erst am Markt etablieren muss, ist die Markenstrategie entscheidend – besonders in der für die Öffentlichkeit unscheinbar erscheinenden Logistikbranche“, so Agenturchef Sebastian Petry nach der Preisverleihung in Berlin.

„duisport ist als Marke für den Duisburger Hafen bereits national und international erfolgreich positioniert. Das zeigt, wir liegen auch mit unserer Tochter startport bei den Markenstrategen richtig“, so duisport-Chef Erich Staake.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurde die Marke durch das German Brand Institute in drei Kategorien nominiert. Der Preis gilt als eine der höchsten deutschen Auszeichnungen für Werbeagenturen und Markenbildung. Der privatwirtschaftliche Preis wird jährlich in 60 Kategorien in Berlin vergeben.

Quelle: duisport, Foto: krischerfotografie, die Marke der duisport-Tochter startport GmbH wurde beim Branchenpreis German Brand Award 2019 in Berlin ausgezeichnet.