Erster Containerriese in Rotterdam

https://youtu.be/j_3m4k-Ww9I

Jetzt kam das imposante Containerschiff MOL Triumph im Rotterdamer Hafen an. Es ist das erste von drei Containerschiffen mit einer Kapazität von über 20.000 TEU, die Rotterdam in den nächsten Wochen ansteuern.

Die in Spitzenposition rangierenden drei ULCC (Ultra Large Container Carriers) treffen diesen und nächsten Monat im Hafen ein. Am Samstag, dem 10. Juni, wird noch die Maersk Madrid mit einer Kapazität von 20.568 TEU erwartet; in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni kommt die OOCL HongKong beim Euromax an. Mit einer Kapazität von 21.100 TEU gilt dieses Fahrzeug seit kurzem als das größte Containerschiff der Welt. Wenn man die Schiffe aus der Nähe sehen möchte, kann man vom Informationszentrum FutureLand aus eine Rundfahrt unternehmen. FutureLand ist vom 1. Mai bis zum 1. Oktober auch samstags geöffnet.

Quelle und Video: Port of Rotterdam




Den digitalen Wandel meistern

Business woman touching the screen of the mechanical gear

Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung verändert Unternehmen weltweit und branchenübergreifend. Sie sorgt nicht nur für neue Märkte, Produkte und Dienste, sondern auch für einen Umbruch tradierter Markt-Logiken und Geschäftsmodelle.

Was der digitale Wandel insbesondere für mittelständische und Start-up-Unternehmen bedeutet und worauf bei seiner Gestaltung zu achten ist, erörtert ein Wirtschaftsforum am Montag, 29. Mai, ab 19 Uhr in der Veranstaltungshalle „Gare du Neuss“ in Neuss.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt Madita Beeckmann von der Kreiswirtschaftsförderung entgegen unter Telefon 02131/928-7504 oder per E-Mail anmadita.beeckmann@rhein-kreis-neuss.de.

Nach der Begrüßung durch Kreisdirektor Dirk Brügge steht als Keynote-Speaker Philipp Depiereux, Geschäftsführer der Digitalisierungsagentur etventure, auf dem Programm. Sein Vortrag lautet: „‘Digitize or die‘ – Wie Unternehmen die digitale Transformation meistern können“. Unter der Überschrift „Old meets New Economy“ folgt eine Podiumdiskussion mit Michael Cames, Geschäftsführer Peter Cames GmbH & Co.KG, Ekkehard Boden, Geschäftsführer Stadtwerke Neuss GmbH, Peter Hornik, Geschäftsführer Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland, und Robert Jänisch, CEO IOX LAB.

Quelle und Foto: Rheinkreis Neuss




Rhenus kauft drei neue Loks von Bombardier

2017_05_11_PM_Rhenus_neue_Loks_Bombardier_1

Rhenus-Gruppe hat für ihre Schienengüterverkehre drei neue elektrische TRAXX-Lokomotiven des Herstellers Bombardier gekauft. Die neuen Loks vergrößern die moderne Fahrzeugflotte des Logistikdienstleisters.

Die Besonderheit der TRAXX-Lokomotiven: Sie decken in Kontinentaleuropa alle vier Versorgungsspannungen ab, sind modular aufgebaut und können für verschiedene Länder konfiguriert werden. Die neuen Loks sollen auf wesentlichen Kernrouten der Rhenus zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschland, einschließlich der deutschen Grenzregion zur Schweiz sowie zwischen den Benelux-Staaten und Südosteuropa eingesetzt werden.

„Wir denken langfristig und möchten unseren Flottenbestand erhöhen. Die TRAXX-Lokomotiven passen ideal zu unseren Anforderungen insbesondere bei Verkehren ab und nach Belgien. In unseren Flotten befinden sich darüber hinaus bereits viele vergleichbare Bombardier-Loks, sodass wir beim Servicekonzept hinsichtlich der präventiven und korrektiven Wartung auch auf ein gutes Netzwerk zurückgreifen können“, sagte Michael Viefers, Vorstand der Rhenus, der die neue Lok von Bombardier in Empfang nahm.

Die TRAXX-Multisystem-Lokomotive erbringt eine Leistung von 5,6 Megawatt und besitzt eine Anfahrzugkraft von 300 Kilonewton. Sie erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Eingesetzt werden können diese TRAXX-F140-MS-Loks für Rhenus in Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn.

„Wir freuen uns, unserem Kunden Rhenus die erste der bestellten neuen TRAXX-Multisystem-Loks übergeben zu dürfen. Rhenus kann bei der Ausweitung ihrer Aktivitäten in ihren Kerngebieten auf diese sehr zuverlässigen Loks mit hohen Verfügbarkeitsraten bauen“, so Albert Bastius, Head of Locomotives, Bombardier Transportation.

Die Rhenus-Gruppe ist ein weltweit operierender Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 4,6 Mrd. EUR. Mit mehr als 26.000 Beschäftigten ist Rhenus an über 500 Standorten präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.

Quelle: Rhenus-Gruppe, Foto: Rhenus SE & Co. KG. (v.l.n.r.): Albert Bastius, Head of Locomotives, Bombardier Transportation, Dr. Martin Neese, Geschäftsführer der Rhenus Rail GmbH, Michael Viefers, Vorstand der Rhenus-Gruppe, und Adrian Kurz, Head of Sales & Marketing, Locomotives, Bombardier Transportation, vor einer der neuen Loks, die zurzeit auf der transport logistic in München ausgestellt wird. Bildquelle: Rhenus SE & Co. KG.




Neuer Marken-Auftritt der neska

neska-logo-RZ-Arbeitsdatei_01

Der Logistikdienstleister neska schärft sein Markenprofil. Das Unternehmen hat ein neues Logo, ein neues Marken-Design und eine neue Website vorgestellt. Künftig werden die logistischen Aktivitäten der neska unter den beiden Säulen „neska LOGISTICS“ und „neska INTERMODAL“ gebündelt.

Mit dem neuen Marken-Auftritt sendet neska eine klare Botschaft an Kunden und Geschäftspartner. „Wir möchten deutlich machen, dass unsere starken Standorte unter einem Dach eine bestens vernetzte Einheit bilden, die sämtliche Logistik-Dienstleistungen aus einer Hand bietet. Gleichzeitig haben wir unsere Organisation gestrafft und klarer geordnet mit dem Ziel, die Wünsche unserer Kunden noch effizienter umsetzen zu können“, erläutert Volker Seefeldt, Vorsitzender der neska-Geschäftsführung.

Das Logo der 1925 gegründeten Traditionsmarke wurde behutsam modernisiert. Die prägnante Typografie verleiht dem neuen Schriftzug mehr Dynamik und verkörpert so den Wesenskern des Unternehmens, das für seine Kunden alle Hebel in Bewegung setzt und seine logistische Expertise auf jahrzehntelanger Erfahrung aufgebaut hat.

Ob PC, Tablet oder Smartphone – auf der neuen Website mit ihrer klaren Struktur und intuitiven Benutzerführung findet man sich sofort zurecht. Mit wenigen Klicks erhält man die gewünschten Informationen über Standorte und Leistungen der neska-Gruppe und der dazugehörigen Unternehmen. Unter dem Label „neska LOGISTICS“ sind nun sämtliche Angebote der Schüttgut-, Papier- und Stahllogistik sowie Spedition, Lagermanagement und Inhouse-Logistik zusammengefasst. Der Bereich „neska INTERMODAL“ umfasst alle Aktivitäten rund um den Container-Transport per Schiff, Bahn und LKW einschließlich Beladung, Service, Reparatur, Wartung etc.

„neska steht für logistische Dienstleistungen höchster Qualität. Mit vielen Unternehmen in Industrie und Handel arbeiten wir seit langem vertrauensvoll zusammen. Wir hoffen, dass es uns mit unserem neuen Markenauftritt gelingt, weitere Kunden von unserer Leistungsfähigkeit und Flexibilität zu überzeugen“, so Volker Seefeldt.

Quelle und Grafik: neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH




Imperial und DB Netze regeln Gleisanschluss

kBild_jet-foto-kranert

DB Netz AG, die Imperial Automotive Logistics GmbH und der Immobilieninvestor DIBAG Industriebau AG unterstützen die BMW Group bei der Verlagerung von Lkw-Transporten auf die Schiene.

Grundlage ist ein Infrastrukturanschlussvertrag, den die Imperial Automotive Logistics GmbH und die DB Netz AG am 11. Mai im Rahmen der Fachmesse „transport logistic“ unterzeichnet haben.

Die Vereinbarung regelt Zuständigkeiten und Pflichten im Zusammenhang mit dem Betrieb eines neuen Anschlussgleises auf dem Gelände des im vergangenen Jahr eröffneten Ersatzteillagers der BMW Group in Wallersdorf (Landkreis Dingolfing-Landau) sowie eines elektronischen Stellwerks in Landau. Geplant und finanziert wird der Gleisanschluss von DIBAG. Imperial wird ihn nutzen. Das Logistikunternehmen bewirtschaftet mit 178.000 Quadratmetern den Großteil des im vergangenen Jahr eröffneten 208.000 Quadratmeter großen BMW-Ersatzteillagers. Zum Leistungsumfang gehören Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und Warenausgang.

Das von der DB Netz AG verlegte Anschlussgleis wird das BMW-Ersatzteillager von zwei Seiten an das Streckennetz der DB Netz AG anbinden und mit dem Streckenabschnitt Landshut – Plattling verbinden. Darüber hinaus erfordert das von der BMW Group erwünschte Betriebsprogramm ein neues elektronisches Stellwerk, das DB Netz derzeit in Landau baut. Das elektronische Stellwerk wird deutlich mehr Zugfahrten auf dem Anschlussgleis ermöglichen. Gleis und Stellwerk sollen Anfang September dieses Jahres nach gut zweijähriger Bauzeit in Betrieb gehen. Nach Inbetriebnahme sollen vom weltweit größten Ersatzteillager der BMW Group von Wallersdorf aus täglich bis zu vier Züge in Richtung Verschiffungshafen und zurück fahren. Mit dem Verkehrsverlagerungsprojekt entfallen jährlich etwa 17.500 Lkw-Touren und damit die Emission von jährlich 88 Tonnen CO2.

Thomas Grupp, Leiter Zentraler Ersatzteilvertrieb der BMW Group: „Wir freuen uns, dass unser Teilelager in Wallersdorf nunmehr wie geplant an das Streckennetz der DB Netz AG angebunden wird. Der Gleisanschluss und die einhergehende Verlagerung von Transporten auf die Schiene wird das Lkw-Verkehrsaufkommen und damit die CO2-Emissionen deutlich reduzieren.“

Stefan Kühn, Leiter Vertrieb und Fahrplan RB Süd, DB Netz AG: „Wir freuen uns, dass BMW mit einem weiteren Gleisanschluss auf eine sichere, leistungsfähige, umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität der Transportkette Bahn setzt.“

Christian Seidl, Director Automotive/Western Europe bei Imperial: „Im Vollbetrieb sollen täglich bis zu 100 Frachtcontainer das Teilelager in Richtung Verschiffungshafen verlassen. Dank des neuen Anschlussgleises können wir die Containertransporte schon im Werk auf Bahnwagen verladen. Damit hat die Logistikbranche einmal mehr bewiesen, dass sie mit Verlagerungsprojekten spürbare Beiträge zur Verkehrs- und Umweltentlastung leisten kann.“

Quelle: Deutsche Bahn AG  und Imperial Logistics International B.V. & Co. KG, Foto: Jet-Foto/Ralf Kranert, Stefan Kühn, Leiter Vertrieb und Fahrplan Regionalbereich Süd (DB Netz AG); Claudia Muschner, Projektleiterin Wallersdorf (BMW Group), Christian Seidl, Director Automotive/Western Europe (Imperial)

 




Große Potenziale für Elbschifffahrt

kbinnenschiffsverkehr_im_hamburger_hafen_copyright_hhm-thomas_waegener

Die Binnenschifffahrt auf der Elbe muss digitalisiert werden, um zukunftsfähig zu bleiben. Darauf haben sich die Länder Brandenburg, Hamburg und Sachsen-Anhalt heute auf einer Konferenz in Magdeburg verständigt.

Nach Auffassung von Sachsen-Anhalts Verkehrsstaatssekretär Dr. Sebastian Putz bietet die Digitalisierung vielfältige Chancen für die künftige Elbschifffahrt. „Hieraus ergeben sich Potenziale, um Infrastrukturen, Ressourcen und die Umwelt zu entlasten“, sagte Putz nach einem Erfahrungsaustausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierungen Hamburgs und Brandenburgs. Zu-gleich trage die Digitalisierung dazu bei, den modernen Anforderungen der Transport- und Logistikwirtschaft gerecht zu werden.

Die drei Länder hatten sich bereits im Herbst 2015 darauf verständigt, die Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifftransporte im Elbstromgebiet durch den gezielten Einsatz moderner Informationstechnologie zu erhöhen. Konkrete Maßnahmen, die geeignet sind, um dieses Ziel zu erreichen, wurden nun in einer gemeinsamen Studie „Digitalisierung des Elbkorridors – Elbe 4.0“ von der Arbeitsgemeinschaft Hanseatic Transport Consultancy (HTC) und dem Institut für Automation und Kommunikation (ifak) herausgearbeitet.

„Wir sind uns darüber einig, dass die vorliegende Studie als strategischer Leitfaden für konkrete Projekte im Bereich Digitalisierung der Binnenschifffahrt dienen soll“, erklärte Staatsrat Andreas Rieckhof von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Studie zeige zahlreiche 2

Defizite auf, von denen viele zugleich jedoch die Chancen böten, mehr Ladung auf die Elbe zu bekommen. Hier gebe es nicht die e i n e ziel-führende Maßnahme. Vielmehr handele es sich um ein Maßnahmen-bündel, wobei die Durchgängigkeit und Transparenz in der logistischen Transportkette ein Schwerpunktthema ist, betonte Rieckhof.

Die Staatssekretärin im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Ines Jesse, sieht im Gesamtkonzept Elbe die wesentliche Grundvoraussetzung für das künftige Handeln. „Für uns ist es wichtig, Güter vom Lkw auf das Binnenschiff zu verlagern. Die Digitalisierung des Gütertransportes entlang des Elbkorridors ist dafür ein wichtiger Beitrag. Jetzt kommt es darauf an, die Anregungen aus der Studie aufzugreifen und in konkrete Projekte umzusetzen. Davon profitiert die Binnenschifffahrt im gesamten Seehafenhinterlandverkehr“, erklärte Jesse anlässlich der Vorstellung der Studie.

Neben der weiteren Begleitung des Gesamtkonzeptes Elbe werden sich die Länder nach den Worten von Staatssekretär Dr. Putz nun dem Thema „Digitalisierung des Elbkorridors“ mit konkreten Umsetzungsprojekten widmen. Hier sind die vorgeschlagenen Maßnahmen zunächst im Detail mit den Beteiligten zu erörtern. „Mit Blick auf den Verkehrsträger Straße und das digitale Testfeld A9 zwischen München und Nürnberg halten wir die Elbe für das geeignete Testgebiet, um den Verkehrsträger Binnenschifffahrt als alternativen Verkehrsträger auf Augenhöhe zu bringen“, erklärte Putz. Schließlich gehe es darum, die Transportkette insgesamt abzusichern. „Da bringt es nichts, wenn nur ein Verkehrsträger digital arbeitet. Das verstehe ich auch als wichtiges Thema in der Betrachtung multimodaler Transporte“, betonte der Staatssekretär.

Die Studie „Digitalisierung des Elbkorridors – Elbe 4.0“ sowie eine Kurz-fassung sind ab sofort verfügbar unter: http://www.hamburg.de/bwvi/hafen-logistik/elbe-4-0/

Quelle: Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt, Foto: HHM / Thomas Wägener




Richtige Weichen für die Zukunft stellen

neuss-1509

Eltern stehen oft ein bisschen ratlos vor den unzähligen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten, die sich jungen Leuten heutzutage bieten. Am Donnerstag, den 18. Mai um 18:30 Uhr gibt es eine gute Möglichkeit, sich auf dem Campus der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in Brühl, Neuss und Aachen Fragen beantworten zu lassen.

Was hat es eigentlich auf sich mit Bachelor, Master und ECTS? Suchen Unternehmen vor allem Auszubildende oder Hochschulabsolventen? Braucht man eher praktische Erfahrung oder muss man im Ausland gewesen sein? Am Donnerstag, den 18. Mai um 18:30 Uhr gibt es eine gute Möglichkeit, sich solche und ähnliche Fragen auf dem Campus der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in Brühl, Neuss und Aachen beantworten zu lassen.

Das EUFH-Team hat jede Menge Tipps auf Lager, wie man die richtigen Weichen für die Zukunft stellen kann. Am Elternabend, an dem natürlich auch der Nachwuchs selbst herzlich willkommen ist, möchte die Hochschule Informationen zur Studienentscheidung geben und das duale Studium als eine Möglichkeit vorstellen.

Die Europäische Fachhochschule ist eine vom Engagement ihrer Kooperationsunternehmen und Studierenden getragene private, staatlich anerkannte Fachhochschule. Als erste Hochschule mit dualem Studienangebot hat sie das Top-Gütesiegel einer zehnjährigen Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat erhalten.

Studienbeginn für das duale Studium ist jeweils zum Wintersemester. Vor Aufnahme des Bachelor-Studiums muss das hochschuleigene Assessment-Center erfolgreich absolviert werden. Studium und Ausbildung bzw. Training-on-the-Job dauern insgesamt drei bis dreieinhalb Jahre, wobei eine intensive Fremdsprachenausbildung, ein Auslandssemester (bei allen Studiengängen im Blockmodell) und Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung in das Studium integriert sind.

Anmeldung: http://www.eufh.de/eltern/ Adressen der Standorte: http://www.eufh.de/kontakt/

Quelle und Foto: Die Europäische Fachhochschule




Ausrollen in alle Ballungsräume

Mercedes-Benz Vans und Hermes unterzeichnen strategische Partnerschaft in Hamburg. Mercedes-Benz Vans and Hermes sign strategic partnership in Hamburg.

Mercedes-Benz Vans und Hermes haben einen Vertrag über eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung von Technologien und Dienstleistungen für die Fahrzeugflotte des Handels- und Logistikdienstleisters geschlossen.

Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, und Hanjo Schneider, Mitglied des Vorstandes der Otto Group im Segment Services und Aufsichtsratsvorsitzender der Hermes Europe GmbH, unterzeichneten in einer Hamburger Mercedes-Benz Niederlassung eine entsprechende Vereinbarung. Insgesamt wird Hermes Germany ab 2018 sukzessive 1500 Mercedes-Benz Elektrotransporter für die Paketzustellung einsetzen. Anlässlich der Vertragsunterzeichnung gaben die Unternehmen weitere Details ihrer Partnerschaft bekannt.

Nach der Pilotphase in Hamburg und Stuttgart, die Anfang 2018 beginnt, weiten die Unternehmen ihre Zusammenarbeit auf Ballungsräume im gesamten Bundesgebiet aus. Die Zusam-menarbeit geht weit über den reinen Betrieb von batterie-elektrisch angetriebenen Fahrzeugen hinaus. Sie umfasst auch die gemeinsame Erarbeitung eines Konzepts für eine effiziente Lade-Infrastruktur in den Logistikzentren von Hermes und IT-Dienste zur optimalen Steuerung der Elektroflotte. Darüber hinaus beabsichtigen die Partner die Entwicklung von Gesamt-systemlösungen zur Steigerung der Effizienz über den gesamten Zustellungsprozess. Hierzu zählen beispielsweise automatische Laderaumsysteme, die das Be- und Entladen von Paketen beschleunigen können. Zudem unterstützt Mercedes-Benz Vans Hermes mit speziellen Leasingangeboten – auch für die von Hermes beauftragten Servicepartner – bei der Modernisierung der Zustellflotte.

„Transporterkunden von heute brauchen sehr viel mehr als einen Laderaum auf vier Rädern. Sie brauchen Fahrzeuge, die optimal an ihren Anwendungs-zweck angepasst sind. Dazu gehören emissionsarme und –freie Antriebe, aber auch intelligente Lösungen über das reine Fahrzeug hinaus. Die Zusammenarbeit mit Hermes, in der wir 1500 Elektrotransporter von Mercedes-Benz einsetzen, ist ein weiterer Schritt in der Elektrifizierung unseres Gesamt¬angebots. In den kommenden Jahren wird Mercedes-Benz Vans dazu 150 Millionen Euro investieren. Und natürlich profitieren wir insgesamt vom hohen Daimler-Investment der nächsten Jahre in Elektromobilität“, verdeutlicht Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans.

„Mit Mercedes-Benz Vans haben wir den optimalen Partner für unsere aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Handels- und Logistikbranche gewonnen. Ziel ist es, unsere Prozesse noch effizienter, produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Emissionsarme und –freie Fahrzeuge sind eine wichtige Säule in unserer Strategie, genauso wie die fortgesetzte Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen für den innerstädtischen Lieferverkehr sowie die weitere Verbesserung unserer Servicequalität“, sagt Hanjo Schneider, Mitglied des Vorstandes der Otto Group im Segment Services und Aufsichtsratsvorsitzender der Hermes Europe GmbH. „Gemeinsam streben wir an, bis 2025 sämtliche Innenstadtbereiche der deutschen Großstädte zu 100 Prozent emissionsfrei zu beliefern – ein Meilenstein für die Zukunft der Paketlieferung in Deutschland.“

Ein besonders wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit besteht in der gemeinsamen Erarbeitung eines Konzepts für eine effiziente Lade-Infrastruktur in den Logistikzentren. Besonderes Augenmerk legen die Projektpartner auf intelligente IT-Lösungen, die das Flottenmanagement optimieren. Mercedes-Benz Vans bietet Hermes ein Konnektivitätspaket speziell für elektrische Nutzfahrzeuge. Es beinhaltet ein elektrospezifisches Flottenmanagement, das zum Beispiel Lade-Infrastruktur, Reichweite und Temperaturbedingungen in die Routenplanung miteinbezieht. Darüber hinaus sollen digitale Dienste den administrativen Aufwand für die Flottenverwaltung und den Arbeitsalltag des Fahrers reduzieren sowie die Fahrzeugverfügbarkeit an den jeweiligen Standorten insgesamt erhöhen.

Für den Fahrzeugladeraum werden intelligente Systeme entwickelt, die das Be- und Entladen der Fahrzeuge schneller, effizienter und schonender für das Personal machen sollen. Dabei spielen One-Shot-Loading-Konzepte für die Prozesse im Logistikzentrum und automatische Regalsysteme für den Fahrzeugladeraum eine Rolle. Denkbar sind aber auch weitergehende Lösungen, um die Servicequalität in der Zustellung weiter zu steigern. Durch höhere Geschwindigkeit und mehr Effizienz unterstützen diese Lösungen Lieferoptionen wie die Zustellung am selben Tag oder innerhalb definierter Zeitfenster. Ideen und Systeme, die in diese Richtung weisen, hatte Mercedes-Benz Vans bereits im vergangenen Jahr bei der IAA vorgestellt.

Mit der Zusammenarbeit unternimmt Mercedes-Benz Vans einen weiteren Schritt in der Umsetzung seiner Planung im Bereich batterie-elektrischer Antriebe. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen angekündigt, nach 2011 erneut mit einem Elektrotransporter in Serienproduktion zu gehen. Die Batterien für die Fahrzeuge werden von der Deutschen Accumotive GmbH im sächsischen Kamenz gefertigt, die Antriebsstränge enstehen in Eigenentwicklung. Die Übernahme von Modulbestandteilen mit hohem Reifegrad aus dem PKW-Bereich ermöglicht dabei optimale Kosten für die Endkunden. Mercedes-Benz Vans entwickelt für unterschiedliche Baureihen flexible, elektrische Basisfahrzeuge, die in enger Abstimmung auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden und Branchen angepasst werden können. Gleichzeitig erfüllen sie in bester Weise die markentypischen Standards hinsichtlich Ergonomie, Arbeitsplatzsicherheit, Komfort und Verkehrssicherheit.

Mercedes-Benz Vans investiert in den nächsten Jahren insgesamt rund 150 Millionen Euro in die Elektrifizierung seines gewerblichen Angebots basierend auf dem Vito und dem Sprinter. Das Geschäftsfeld kann dabei auf vorhandene Technologien des modularen Baukastensystems von Mercedes-Benz Cars zurückgreifen und profitiert dadurch von Skaleneffekten. Die Investitionen fließen in die Adaption vorhandener Technologien sowie in eigene Entwicklungsleistungen. Insgesamt investiert Daimler in den nächsten Jahren zehn Milliarden Euro in Elektro-PKW.

Mit der strategischen Partnerschaft will Hermes die Modernisierung seiner Fahrzeugflotte weiter vorantreiben. Neben batterie-elektrisch betriebenen Fahrzeugen spielen dabei Euro VI Transporter mit Verbrennungsmotor eine wichtige Rolle. Im Rahmen des neuen Logistik Partner Programms von Mercedes-Benz Vans erhält Hermes ein spezielles Leasingangebot, das an die besonderen Bedürfnisse von Paket-Express-Kurierdienstleistern angepasst wurde und auch den Servicepartnern von Hermes angeboten wird. Es ermöglicht flexible Leasingzeiträume und beinhaltet einen Pool an Mietfahrzeugen, um auch bei Auftragsspitzen kurzfristig die benötigten Fahrzeugkapazitäten zur Verfügung zu stellen, ohne diese im eigenen Fuhrpark vorhalten zu müssen. Zu den Services zählen auch Fahrerschulungen, die einen effizienten und störungsfreien Betrieb der Fahrzeuge unterstützen, und individuelle Dienstleistungen im Logistikzentrum – zum Beispiel kurzfristige Wartungen und Reparaturen, um die Fahrzeuge schnell wieder einsatzbereit zu machen. Das Logistik Partner Programm steht auch weiteren Kunden von Mercedes-Benz Vans offen.

Quelle und Foto: Daimler AG




DB: 3D revolutioniert die Instandhaltung

Michel David, Senior 3D Print Specialist, der Firma bigrep  beobachtet am 11.0.17  den Druck einer Kopfstütze. Foto: DB AG/Oliver Lang

Der 3D-Druck nimmt bei der Deutschen Bahn (DB) Fahrt auf. Den Anfang machte Ende 2015 der Druck eines einfachen Mantelhakens. Seitdem hat die DB bereits 1.000 Ersatzteile verschiedenster Art gedruckt, mit steigender Tendenz.

Bis Ende 2017 sollen insgesamt 2.000 Ersatzteile aus dem 3D-Drucker kommen, bis Ende 2018 schon 15.000 Stück. Dabei reicht die Bandbreite vom Lüftungsgitter über Kopfstützen bis zur Querdämpferkonsole.

„Für die Instandhaltung unserer Fahrzeuge brauchen wir sofort lieferbare Ersatzteile. Unsere Züge sollen rollen“, sagt Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung und Pate für den 3D-Druck bei der DB. „Der 3D-Druck hilft uns genau dabei. Drucken ist schneller, flexibler und günstiger als herkömmliche Herstellungsverfahren und die Fahrzeuge sind innerhalb kürzester Zeit wieder verfügbar und für unsere Kunden im Einsatz.“

Ob ein Bauteil aus dem 3D-Drucker tatsächlich eingesetzt wird, entscheiden umfangreiche Tests, die alle Teile durchlaufen. Hierbei geht es beispielsweise um die Prüfung der Dauerfestigkeit. Die additive Fertigung beim 3D-Druck – also der schichtweise Aufbau der Ersatzteile – ermöglicht es zudem, Ersatzteile an besonders störungsanfälligen Stellen vorab zu optimieren. Dadurch können Störungen bereits im Vorfeld minimiert und die Verfügbarkeit von Zügen noch weiter erhöht werden. Während die ersten Ersatzteile ausschließlich aus Kunststoff waren, werden mittlerweile auch Metallbauteile im Pulverdruckverfahren produziert und im Hochgeschwindigkeitsverkehr eingesetzt. Ein Beispiel der Klemmenkasten, der empfindliche Kabel an einem Motor im ICE schützt.

„Wir setzen den 3D-Druck bei der Bahn nicht nur für die Instandhaltung ein, sondern sind im gesamten Unternehmen auf der Suche nach möglichen Verbesserungen, die wir durch diese Art der Produktion erreichen können“, so Stefanie Brickwede, Projektleiterin 3D-Druck bei der DB. So wird auch am Bahnhof der Einsatz von 3D-Druck bereits getestet: Mit Handlaufschildern in Blindenschrift können sich mobilitätseingeschränkte Personen im Berliner Hauptbahnhof leichter zurechtfinden. Der 3D-Druck bietet die Möglichkeit, für Handläufe am Bahnsteig individualisierte Schilder zu fertigen.

DB Schenker untersucht zudem intensiv, wie in großen Materiallagern 3D-Drucker eingesetzt werden können, um Ersatzteile für die Kunden vor Ort auszudrucken und damit Lagerbestände zu verkleinern. Aktuell läuft die Suche nach geeigneten Testkunden.

Statt selbst teure 3D-Drucker-Farmen aufzubauen, setzt die DB auf die Partnerschaft im Netzwerk „Mobility goes Additive“. Industrie und Mobilitätswelt arbeiten hier Hand in Hand. Weit über 40 Unternehmen – von Anwendern über Universitäten bis hin zu Start-ups – haben sich auf Initiative der DB darin zusammengeschlossen, um Innovationen gemeinsam voranzutreiben. Mit an Bord sind auch Druckmaschinenhersteller und Druckdienstleister.

Der 3D-Druck ist Bestandteil des 2016 gestarteten DB-Qualitätsprogramms „Zukunft Bahn“, das die Angebote und Services der Bahn für die Kunden verlässlicher, komfortabler und sympathischer machen soll.

Quelle: Deutsche Bahn AG, Foto: DB AG/Oliver Lang, Ersatzteile für die DB aus dem 3D-Drucker: Kopfstütze für einen Regionalzug




Hamburg erhält Logistik-Accelerator

Europa, Deutschland, Hamburg, Trockendock der Blohm & Voss Werft

Deutschlands führender Logistikstandort Hamburg wird noch in diesem Jahr einen neuen Innovationstreiber erhalten. Die Haspa und die Logistik-Initiative Hamburg gründen gemeinsam den Next Logistics Accelerator, den NLA.

Als drittgrößter Containerhafen Europas und Standort namhafter Logistik- und IoT-Unternehmen wie Eurogate, HHLA, Hapag-Lloyd, Hoyer, Kühne + Nagel, Hermes oder NXP, ist Hamburg einer der attraktivsten Standorte für internationale Start-ups und Gründerteams mit innovativen Logistik-Geschäftsmodellen.

Der Next Logistics Accelerator unterstützt Gründerteams mit einem Beteiligungskapital von bis zu 50.000 Euro und erhält dafür 3 bis 10 Prozent der Unternehmensanteile. Zielgruppe sind Start-ups mit neuen Logistik-Geschäftsmodellen aus den Segmenten „Warehousing“, „Internet of Things“, „Transport“ und „Adjacent Services“. Geboten werden neben dem Kapital und einem 6-Monats-Accelerater Programm vor allem Zugang zum umfangreichen Logistiknetzwerk der Stadt. Mit seinen rund 12.000 Unternehmen ist die Metropolregion ein idealer Standort, um Produkte und Services im Markt zu testen. Allein die Haspa und die Logistik-Initiative Hamburg verfügen über mehr als 2000 Kunden- bzw. Mitgliedsunternehmen aus der Logistikbranche, die sich für die Produkte und Services der Start-ups interessieren. Die Gründerteams werden vom Accelerator-Management und von Experten aus Spezial- und Großunternehmern in einer attraktiven Location betreut. Ein optionaler siebter Monat bei einem Partner-Accelerator in einer asiatischen Metropole ist in Vorbereitung.

Der NLA wird finanziert von zehn ausgewählten Logistikinvestoren, die den Start-ups Zugang zu einem idealen „Easy Testing Environment“ verschaffen, in dem sie Produkte schnell und einfach erproben können und wertvolles Feedback erhalten.

Voraussichtlich ab Oktober können sich Start-ups bewerben. Der Beginn des ersten „Batch“ soll im Januar 2018 erfolgen. Jährlich werden zwei „Klassen“ mit jeweils fünf Logistik Start-ups in Hamburg durchgeführt.

„Mit den Start-ups des Next Logistics Accelerator werden wir nun auch der Logistikbranche neue Impulse geben. Hamburg bietet dafür das perfekte Umfeld, um auch für diese Branche die besten europäischen Start-ups in die Stadt zu holen“, so Initiator und Haspa-Generalbevollmächtigter Andreas Mansfeld.

Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg ergänzt: „Die meisten Logistikunternehmen sind offen für den Wandel, haben aber nicht die Ressourcen und teilweise auch nicht die Kompetenz diesen selbst zu gestalten. Die innovative Kraft der Start-ups ist deswegen hochinteressant und mehr als unterstützungswürdig. Mit dem Next Logistics Accelerator und dem Digital Hub Logistics bieten wir in Hamburg ein exzellentes Ökosystem“.

„Der Next Logistics Accelerator hat nun die Suche nach dem dreiköpfigen Managementteam, nach Investoren, Partnern, Sponsoren und Mentoren begonnen. Wir freuen uns über qualifizierte Vorschläge“, so Bodo Kräter von der Unternehmensberatung Skillnet. Mit dem ebenfalls von Skillnet unterstützen Aufbau des Next Media Accelerators der Deutschen Presseagentur (dpa) konnten bereits mehrere Folgefinanzierungen, z.T. in Millionenhöhe von europäischen und US-Investoren realisiert werden.

Wirtschaftssenator Horch begrüßt den Next Logistics Accelerator. „Neben der erfolgreichen Arbeit des Next Media Accelerators, der im Sommer bereits mit seinem 2. Fonds für bis zu 100 Medien-Start-ups bis 2021 durchstartet und des in Gründung befindlichen Next Commerce Accelerators der im 2. Halbjahr 2017 seine Türen öffnet, ergänzt der Next Logistics Accelerator perfekt die gesamte Wertschöpfungskette vom Kunden bis zum Produkt. Und das alles mit nationalen und internationalen Start-ups an einem Standort und einer lebenswerten Metropole – dem „Tor zur Welt“.

Quelle: Hamburger Sparkasse, Logistik-Initiative Hamburg, Foto:www.mediaserver.hamburg.de / LOOK Bildagentur der Fotografen