25 Gäste zum 25. – Hafenkapitän feiert

Hafenkapitän Jörg Pollmann feiert jetzt sein 25. Dienstjubiläum. Aus diesem Anlass wurde ihm im Hamburger Rathaus von dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Peter Tschentscher und Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority (HPA), eine Urkunde überreicht.


Peter Tschentscher: „Der Hafen ist das Herz unserer Stadt. Seit 25 Jahren kümmert sich Hafenkapitän Jörg Pollmann darum, dass an diesem besonderen Ort alles reibungslos funktioniert. Ich danke ihm im Namen des Senats sehr herzlich und wünsche ihm für die kommenden Jahre weiterhin alles Gute.“

Jens Meier: „Ich gratuliere Jörg Pollmann herzlich zu seinem heutigen Jubiläum. Neben allen Fähigkeiten, die es braucht, diese verantwortungsvolle Position zu erfüllen, schätze ich an ihm besonders, dass er neuen Themen und Technologien gegenüber stets aufgeschlossen ist und natürlich die gelegentliche Prise Humor, die die Zusammenarbeit mit ihm ganz besonders angenehm macht.“

Im Anschluss lud Jens Meier Jörg Pollmann und 25 Gäste, darunter Frank Horch, ehemaliger Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Ben Lodemann, Ältermann der Lotsenbrüderschaft Elbe, Tim Grandorff, Ältermann der Hafenlotsenbrüderschaft Hamburg, Gunther Bonz, Vorsitzender des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V., zum Mittagessen auf dem Lotsenhöft ein, um das Jubiläum im kleinen Kreis zu feiern.

Pollmann, gebürtiger Ostfriese, absolvierte nach seiner Ausbildung ein Nautikstudium. Nach 12-jähriger Seefahrtzeit auf Stückgut- und Containerschiffen in der weltweiten Fahrt wechselte er in die Hafenwirtschaft, wo er führende Positionen in Stauerei- und Kaibetrieben bekleidete, bevor er zum Leiter des Oberhafenamtes der HPA ernannt wurde.

Pollmann, zu dessen Team neben der Nautischen Zentrale, die drei Hafenämter sowie die Abteilungen Grundsatzangelegenheiten und Hafensicherheit gehören, ist als Leitender Nautischer Direktor und Hafenkapitän verantwortlich für die Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des gesamten Schiffsverkehrs im Hamburger Hafen. Mit viel Herzblut ist er auch bei maritimen Großveranstaltungen wie dem Hamburger Hafengeburtstag oder den Cruise Days dabei.

Quelle: HPA, Foto: HPA / Andreas Schmidt-Wiethoff, Hafenkapitän Jörg Pollmann (l.), Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Peter Tschentscher und Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority (HPA) beim Überreichen der Urkunde

 

 

 




Forderndes Studium abgeschlossen

Die Europäische Fachhochschule (EU│FH) verabschiedete jetzt erstmalig im Cha-Teau Dormagen rund 100 Absolventen des Bachelorjahrgangs 2015 aus den Studiengängen Handels-, Industrie- und Logistikmanagement, General Management sowie Wirtschaftsinformatik.

Abgerundet durch musikalische Unterstützung von Sarah Elena Esser und Tobias Hebbelmann, luden die Moderatoren aus den eigenen Reihen der EU│FH auch dieses Jahr wieder ein, die letzten drei Jahre Revue passieren zu lassen.

Prof. Dr. Hermann Hansis, Vizepräsident für Duales Studium, der das letzte Mal in seiner Karriere, seinen „geliebten Logistikern“ die Bachelorurkunden übergeben durfte, bedankte sich bei den Familien der Absolventen, bei den Unternehmen, die den Studierenden Ausbildungs- und Praxisplätze zur Verfügung gestellt haben, bei den Berufsschulen, den Professoren sowie beim ganzen EU│FH-Team für die Unterstützung und Betreuung der Absolventen. „Sie hatten viel Unterstützung, aber durchgezogen haben Sie das alleine, und Ihr Erfolg spricht für Sie. Das ist eine wirklich respektable Leistung!“

Sven Schürmann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Neuss, überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. „Als ich Sie vor drei Jahren als Studienanfänger in Neuss begrüßt habe, waren Sie voller Erwartung und gespannt auf Ihr Studium. Inzwischen haben Sie viel Engagement und Durchhaltevermögen bewiesen. Sie sind nun bestens gerüstet, Ihr Wissen anzuwenden. Ihr Studium an der EU│FH ist ein hervorragendes Sprungbrett ins Berufsleben.“ Sven Schürmann forderte die Absolventen auf, das Beste aus ihren sehr guten Voraussetzungen zu machen, dabei aber auch nicht zu vergessen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, insbesondere im Kontext des EU-Auslands. „Wir brauchen junge Leute, die Position beziehen.“

Stellvertretend für die mehr als 600 Partnerunternehmen der EU│FH, die Studierenden Ausbildungs- und Praktikumsplätze im Rahmen des dualen Studiums zur Verfügung stellen, gratulierte Nadine Gronemeyer, die seit acht Jahren Ausbildung und Personalentwicklung bei der ZWILLING Deutschland GmbH leitet. Gekennzeichnet durch Innovation und Tradition gleichermaßen, kooperiert das Unternehmen schon seit vielen Jahren mit der EU│FH und bildet Jahr für Jahr bis zu vier duale Studierende aus den Bachelor-Programmen Handels- und Industriemanagement aus. Die Übernahmequote nach dem Studium beträgt stolze 100 Prozent. Auch in diesem Jahr waren wieder drei junge Mitarbeiter von ZWILLING unter den Absolventen. „Sie haben einen Abschluss erreicht, der ausgesprochen gute Entwicklungschancen mitbringt. Ihnen den Weg zu ebnen und dabei zur Seite zu stehen, ist die Erfüllung in meinem Job. Seien Sie beharrlich und nutzen Sie das Erlebnis von anregendem beruflichem Austausch stetig weiter, ganz nach der Idee des lebenslangen Lernens.“

Diesen beruflichen Austauch und die Möglichkeit zum Netzwerken ermöglicht den Absolventen ab sofort der Alumni-Club der EU│FH. Stellvertretend für diesen, beglückwünschte Franziska Palgen, Studentin aus dem Bachelorjahrgang 2009, die Absolventen.

Im Namen des Jahrgangs, stand letztlich ebenso Tim Häuslein auf der Bühne und warf mit Insidern aus den studentischen Reihen noch einmal einen Blick zurück auf das Studium. Er bedankte sich bei den Professoren und dem EU│FH-Team und lobte das Konzept des dualen Studiums. „Durch die Theorie und Praxis Verzahnung ließen sich Disziplin, Ausdauer und verschiedene Soft Skills optimal erlernen. Diese Gemeinsamkeit zeichnet uns alle aus und darauf dürfen wir, unsere Familie und alle Angehörigen stolz sein!“

Nachdem alle Bachelor-Urkunden verteilt und die Besten geehrt waren, leitete EU│FH-Präsident Prof. Dr. Birger Lang über zum Get Together mit Sekt und Fingerfood. „Bitte bleiben Sie mit uns in Kontakt. Wir freuen uns, wenn wir Ihre Entwicklung verfolgen können. Sie sind bei uns immer herzlich willkommen.“

Quelle und Foto: EUFH

 

 

 

 




Website „Get Ready for Brexit“

Am Freitag, dem 14. Dezember, veröffentlichten die kooperierenden Branchenorganisationen der niederländischen Häfen gemeinsam mit Portbase die Kampagnenwebsite www.getreadyforbrexit.eu. Exporteure, Importeure und ihre Logistikdienstleister sehen hier auf einen Blick die Verfahren, nach denen sie ihre Fracht auch nach dem Brexit rasch ins Vereinigte Königreich transportieren können.

Die Veröffentlichung der Website war der Auftakt der internationalen Informationskampagne zur Unterstützung der gesamten Logistikkette bei der Vorbereitung auf den Brexit.

Die Website www.getreadyforbrexit.eu dient der Information und Aktivierung von Partnern in der Logistikkette wie Importeuren, Exporteuren, Transportunternehmen und Speditionen. Für jede Zielgruppe wurde eine „Kundenreise“ zusammengestellt, in der Schritt für Schritt gezeigt wird, welche Aktion wo und von wem unternommen werden sollte, um auch nach dem 29. März 2019 schnelle Importe über die niederländischen Häfen durchführen zu können. Die kooperierenden Partner rufen die Logistikkette auf, an der gemeinsamen Lösung für den Brexit in den niederländischen Häfen mitzuwirken. Das einheitliche Vorgehen ermöglicht eine zügige Abfertigung von Zollformalitäten, die durch den Brexit entstanden sind.

Die Initiatoren der Website sind Portbase, die Hafenunternehmerorganisation Deltalinqs, die Interessenorganisationen FENEX, evofenedex sowie Transport en Logistiek Nederland/AFTO. Gemeinsam mit dem niederländischen Zoll, den Hafenbetrieben von Amsterdam und Rotterdam, den Fährunternehmen und den Shortsea-Terminals arbeiten sie seit September dieses Jahres an einer niederländischen Branchenlösung für den Brexit in den niederländischen Häfen, die der EU-Gesetzgebung entspricht. Dieses Vorgehen ermöglicht eine zu 100 % digitale und automatisierte Abwicklung der Zollformalitäten, mit optimaler Datennutzung. Alle Informationen gehen der Fracht voraus. Sowohl für den Shortsea-Verkehr als auch für den Fährverkehr entsteht ein Eingang für alle Terminals. Auf diese Weise wird eine intelligente Beaufsichtigung des Zolls möglich, mit minimaler Beeinträchtigung des Prozesses. Nach dem Brexit ist es noch interessanter, über die niederländischen Häfen Transporte vom und zum Vereinigten Königreich durchzuführen. Portbase-Geschäftsführer Iwan van der Wolf: „Als nationales Port Community System hat Portbase eine koordinierende Rolle darin, die erforderlichen Vereinbarungen zu treffen und den benötigten IT-Prozess zu entwickeln. In den vergangenen Monaten wurde bereits viel erreicht und von allen beteiligten Partnern nach einer zentralen Arbeitsweise vorgegangen. Wir können uns jedoch nicht zurücklehnen, denn der 29. März naht rasch. Und dann müssen wir wirklich vorbereitet sein.“

Der nahende Brexit schafft für die Logistikketten zwischen den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich eine neue Realität. Wie die politischen Verhandlungen auch ausgehen: Bei jeder Form des Brexits entstehen im Shortsea- und Fährverkehr Zollformalitäten. Im Falle eines sehr realen ungeordneten Brexits sogar bereits direkt nach dem 29. März 2019. Zollformalitäten werden jedoch auch bei einem geordneten Brexit – anders als viele vielleicht denken – in naher Zukunft auf jeden Fall anfallen. „Indem wir uns als Logistikkette nun gemeinsam darauf vorbereiten, kann das gesamte Frachtaufkommen auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen transportiert werden. Sollte dies nicht der Fall sein, kommt es nach dem Brexit gemeinsam zur Stagnation”, so Steven Lak vom Hafenunternehmerverein Deltalinqs.

Für einen ordnungsgemäßen Ablauf der niederländischen Hafenlösung muss jedes Glied in der Logistikkette mitwirken und sich rechtzeitig vorbereiten. Sollte einem der Partner die rechtzeitige Abwicklung der Zollformalitäten nicht gelingen, kommt es bei jedem in der Kette zur Stagnation. Ob Exporteur, Importeur, Spediteur und Zollagent oder Transportunternehmen, Terminal, Reederei, Schiffsmakler und Fährunternehmen, jeder Partner hat eine Aufgabe und Verantwortung. Wenn jeder immer rechtzeitig aktiv wird und die richtigen (Zoll-) Informationen weiterleitet, wird auch nach dem Brexit das gesamte Frachtaufkommen schnell über die niederländischen Häfen vom und zum Vereinigten Königreich transportiert. Geschäftsführer Bart Jan Koopman von evofenedex: „Daher ist die internationale Kampagne so wichtig. Die Transportkette läuft bis tief ins Hinterland. Auch Verlader und Transportunternehmen beispielsweise in Polen und Deutschland müssen wissen, wie sie vorgehen müssen, um ihre Fracht nach dem Brexit ohne Umstände schnell durch die niederländischen Häfen vom und zum Vereinigten Königreich zu transportieren.”

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 




Prozesse der Kunden deutlich verbessern

In Neuss haben sich Bärbel Kohler, erfahrene Personalcoach und Trainerin, und der Hafenexperte und neue Unternehmensberater Ulrich Gross, in einer Bürogemeinschaft zusammengetan. Diesen erfreulichen Anlass haben sie gemeinsam mit Freunden und Gästen aus Wirtschaft und Politik im Café Küppers begangen.

Die beiden bekannten und erfahrenen Experten wollen mit diesem Schritt den Kunden Synergien in den Bereichen  Analyse, Optimierung, Beratung, Implementierung und anschließende Erfolgskontrolle bieten.

Der Hafen und – und Logistikexperte Gross sieht sein Hauptaufgabengebiet im Bereich der Analyse und Erarbeitung von Verbesserungspotenzialen. „Meine Rolle sehe ich mehr in der Umsetzungsphase  bei der Schulung der Mitarbeiter, der Aufnahme von Verbesserungsvorschlägen und dem Coaching der Führungskräfte“, erläutert Kohler die Aufteilung bei der angedachten Zusammenarbeit.

In Summe gehen beide davon aus, schneller, optimaler und personalgerechter die Anpassungsprozesse bei den Kunden umsetzen zu können.

Das Angebot richtet sich an Investoren und Logistiker im In- und Ausland. Zu den ersten Kunden zählte nach den Neuss- Düsseldorfer Häfen die russische Verkehrswirtschaft. Im Rahmen der ersten russischen Verkehrsmesse (Riverport EXPO) in Moskau durfte Ulrich Gross vor dem russischen Verkehrsministerium über die wirtschaftliche Optimierung der Industrieverkehre in Binnenhäfen und einem kombinierten Ladungsverkehr referieren. Es ist noch nicht sicher, ob aus diesem Vortrag auch ein Beraterauftrag entstehen wird, „doch der Anfang ist gemacht“, so Ulrich Gross.

„Wir stehen jedoch nicht nur logistikaffinen Unternehmen zur Seite sondern bieten -dank unserer langjährigen Erfahrungen-  Rat und Unterstützung bei Investitions- und Infrastrukturprojekten für mittlere und große Unternehmen“, so der gebürtige Hamburger, der in der Hansestadt ebenfalls ein Büro unterhält.

In der Bürogemeinschaft am Rhein ist er an drei Tagen der Woche anzutreffen und unter unternehmensberater-gross.dezu erreichen. Interessenten finden Bärbel Kohler im Internet unter kohlercoach.com. Die Adresse der Bürogemeinschaft ist Quirinusstr.15 in 41460  Neuss.

Die beiden Berater sind auch mit ehrenamtlichem Engagement in Ausschüssen und Arbeitskreisen der IHK Mittlerer Niederrhein aktiv – ebenso in der Mittelstandsvereinigung Neuss und im Rhein-Kreis Neuss. „Das wollen und werden wir auf keinen Fall vernachlässigen“, erläutert Kohler.

Quelle und Foto: Hafenzeitung

 




Planfeststellungsbeschluss für Brücke Neuenkamp

Schneller als geplant: Ende 2018 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 unterzeichnet.

Zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen werden die Verkehrsteilnehmer nach Fertigstellung der Maßnahme acht Spuren zur Verfügung haben. Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher nahmen die erste Sitzung des Arbeitskreises Brücke Neuenkamp in diesem Jahr zum Anlass, den Beschluss an Udo Pasderski zu überreichen, den Bereichsleiter Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). „Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Sanierung und zum Ausbau dieser wichtigen Verkehrsader“, betonte Radermacher.

„Nach nur einem Jahr ist der Planfeststellungsbeschluss unterzeichnet worden. Das ist eine gute Nachricht für alle Pendler und die Wirtschaft. Und es ist eine tolle Leistung von allen, die daran mitgearbeitet haben. Ich bedanke mich dafür bei allen Beteiligten. Es zeigt auch, dass wir eine leistungsfähige Verwaltung haben“, sagte Landesverkehrsminister Wüst.

Auch der weitere Zeitplan des Vorhabenträger DEGES ist straff: Innerhalb von zwölf Monaten soll in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ein Bauunternehmen gefunden werden, das das Projekt umsetzt. Erste Vorbereitungen sind schon in diesem Sommer geplant. Leitungen müssen verlegt, eine Baustraße muss angelegt werden.

Offenlage

Der Planfeststellungsbeschluss inklusive Planunterlagen liegt nun in der Zeit vom 22. Januar bis 4. Februar 2019 in den Stadtverwaltungen der von der Planung betroffenen Kommunen aus:

  • Stadt Duisburg, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), 47051 Duisburg, Zi. 215; montags bis freitags 8 – 16 Uhr
  • Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg; montags bis freitags 8 – 16 Uhr
  • Stadt Kamp-Lintfort, Rathaus, Am Rathaus 2, 47475 Kamp-Lintfort im Planungsamt, Zi. 436; montags bis freitags 8 – 12 Uhr, dienstags 14 – 16 Uhr und donnerstags 14 – 18 Uhr
  • Stadt Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Eingang G, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, Fachbereich Geoinformation, Geodatenzentrum, 2. Etage, Zi. 2004; montags bis mittwochs von 7.45 – 12.30 Uhr und 14 – 15 Uhr, donnerstags von 7.45 – 12.30 Uhr und 14 – 16.30 Uhr sowie freitags von 7.45 – 11 Uhr

Parallel werden die Daten, Texte und Zeichnungen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf in der Rubrik Aktuelle Offenlagen hier veröffentlicht.

Hintergrund

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) plant und realisiert das Projekt. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist bei der A40 die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch.

Quelle: VM, Foto: VM/ Kaldenhoff




Zukunftsprogramm erfolgreich

Auf dem Weg zum Hafen 4.0: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) startet einen neuen Förderaufruf für innovative Hafentechnologien.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Unser Zukunftsprogramm Innovative Hafentechnologien ist ein großer Erfolg. Mit der Umsetzung der ersten beiden Aufrufe fördern wir 35 Projekte mit 126 Partnern und insgesamt 52,5 Millionen Euro. Damit unterstützen wir die Häfen dabei, Güterumschläge zu optimieren, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Die Projekte zeigen deutlich, dass sich die deutsche Hafenwirtschaft zu einer High-Tech-Branche gewandelt hat, die technologische Spitzenprodukte entwickelt. Ganz besonders freut mich die starke Beteiligung kleiner und mittelständischer Unternehmen.“

Das mit 64 Millionen Euro dotierte Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) zielt unter anderem auf die Optimierung des Güterumschlags und der Lagerhaltung durch die digitale Vernetzung von Produktion und Logistik. Auch Lösungen für die steigenden Anforderungen an die IT-Sicherheit werden gefördert.

Das Programm läuft zunächst bis 2020 und richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, außeruniversitäre Einrichtungen und Ingenieurbüros. In einer zweiten Förderperiode will das BMVI ab 2021 weitere 64 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Anträge können bis 5. April 2019 auf dem Förderportal des Bundes eingereicht werden: http://foerderportal.bund.de/

Ausführliche Informationen zur Förderrichtlinie und zum aktuellen Aufruf gibt es unter: www.innovativehafentechnologien.de

Quelle und Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur




Studie Urbane Logistik der Zukunft

Verstopfte Straßen durch Kleinlaster, die in zweiter Reihe parken? Lärm und Gestank von LKW in der Stadt? Für derartige Herausforderungen des Güterverkehrs entwickelte das Fraunhofer IAO zukunftsweisende Konzepte an der Schnittstelle Stadt-Logistikwirtschaft. Die Studie mit den Ergebnissen des Projekts ist ab sofort kostenlos online verfügbar.


Der urbane Wirtschaftsverkehr ist ein funktionaler Bestandteil von Städten, der dafür sorgt, dass Bürgerinnen und Bürger einkaufen können, Handelsunternehmen mit Waren versorgt werden, urbane Produktion stattfindet und Abfall entsorgt wird. Derartige Güterströme erzeugen zwar innerstädtischen Verkehr, sichern aber gleichzeitig die Versorgung der Bevölkerung. Allerdings wächst bei immer mehr Menschen das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften und Umweltverträglichkeit, das sich mit einer funktionierenden innerstädtischen Logistik nur schwer in Einklang bringen lässt. Nicht nur die Diskussion rund um Lärm- und Schadstoffbelastungen, sondern auch der zunehmende innerstädtische Verkehr erhöhen den Handlungsdruck auf die öffentlichen Akteure und erfordern dringend Lösungen für den zukünftigen urbanen Wirtschaftsverkehr.

Vor diesem Hintergrund erarbeitete das Fraunhofer IAO in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn zukunftsweisende Konzepte für urbane Logistik anhand der drei Beispielstädte Leipzig, Mannheim und München. Die Zukunftsbilder greifen zum einen allgemeine Trends der Logistikwirtschaft auf und beziehen zum anderen spezifische stadträumliche Fragestellungen mit ein. Ziel des Projekts war es, Szenarien zu entwickeln, wie der urbane Wirtschaftsverkehr in Zukunft aussehen kann und zu ermitteln, welche Heraus- und Anforderungen daraus jeweils für Städte entstehen. Dabei untersuchte das Forschungsteam insbesondere, welche Anforderungen und Chancen die Automatisierung sowie elektrisch angetriebene Fahrzeuge für den innerstädtischen Wirtschaftsverkehr mit sich bringen.

Die Szenarien wurden im Rahmen eines zweistufigen Workshop-Prozesses entwickelt. Sie greifen zum einen allgemeine Trends der Logistikwirtschaft auf, zum anderen beziehen sie spezifische stadträumliche Charakteristika mit ein. In den Workshops waren sowohl Vertreter der öffentlichen Hand, Akteure der Logistikwirtschaft, Betroffene aus Handel und Industrie sowie Beteiligte aus der Bürgerschaft einbezogen. Die Workshops erfolgten im Auftrag der Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT) im Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA). Die Workshop-Teilnehmenden haben sechs Szenarien für den urbanen Wirtschaftsverkehr entwickelt. Jedes dieser Szenarien sieht bis zum Jahr 2035 Veränderungen bzw. Entwicklungen für den Wirtschaftsverkehr in der Stadt vor. Die Entwicklungsdynamik fällt in ihrer Radikalität allerdings jeweils unterschiedlich aus. Dies liegt insbesondere daran, dass die involvierten Akteure in jeweils unterschiedlichen Rollen von unterschiedlichen Interessen geleitet sind. Im Ergebnis kann deshalb jeweils von einem unterschiedlichen Durchdringungsgrad der Stadt mit elektromobilen und automatisierten Fahrzeugen im Wirtschaftsverkehr gesprochen werden.

Quelle: Fraunhofer IAO, Foto: duisport / Hans Blossey




Hohe Identifikation mit duisport

Der Duisburger Hafen ist auch 2018 im dritten Jahr in Folge als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ zertifiziert worden. Das Gütesiegel wird seit 2013 jährlich auf Initiative der „ertragswerkstatt“ verliehen und gilt als größte unabhängige und neutrale Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe in Deutschland.

In einer anonymen Befragung haben die 46 duisport-Auszubildenden ihrem Ausbildungsbetrieb ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Vor allem auf die Frage der Identifikation mit dem Duisburger Hafen antworteten die Auszubildenden mit einer Zustimmung von annähernd 90 Prozent, was über dem Durchschnitt aller anderen Betriebe liegt.

„Die Zertifizierung ist eine Anerkennung unserer erheblichen Anstrengung bei der Nachwuchsförderung. Mich freut es besonders, dass das unsere Auszubildenden auch wertschätzen und sich mit unserem Hafen identifizieren“, so duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Quelle und Foto: duisport, Übergabe der Urkunde: (v. l.) Christiane Bey (Leiterin Personalentwicklung), Judith Grefe (Geschäftsführerin Ertragswerkstatt GmbH), Stephanie Adamczik (Ausbildungsleiterin). 




Hafenbetrieb unterstützt 15 Organisationen

Unter dem Namen „Hoge Hoed“ unterstützt der Hafenbetrieb Rotterdam zum 12. Mal 15 regionale Organisationen mit jeweils 1.000,- Euro.

Es geht um den Basketballverein Rotterdam-Zuid, MHV Forcial, den Baseball- und Softballverein Zwijndrecht, Triathlon Dordrecht, KCC/SO Natural Capelle aan de IJssel, Scouting de Strandvogels, den Musikchor RYSK, den Gymnastikverein Barendrecht sowie um folgende Stiftungen: Tafeltennisbelangen (Tischtennisinteressen) Xerxes, BforYou, Het Speelhuis, Dance Club de Hit, Rotterdam Jazz artists Memorial, BforKids und Voedselbank (Tafel) Dordrecht.

Mit der Initiative „Hoge Hoed“ bietet der Hafenbetrieb dem Personal einen Anreiz, sich in der Freizeit gesellschaftlich zu engagieren. Mitarbeiter, die sich für die Gesellschaft einsetzen, können sich zwecks Förderung an den Hafenbetrieb wenden. Vor kurzem gab der Vorstand bekannt, welche 15 Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter beliebig für einen Förderbeitrag ausgewählt wurden. Auf diese Weise kommt der Hafenbetrieb den zahllosen Spendenaufrufen verschiedenster Vereine entgegen. Im Prinzip kommen nur regionale Organisationen, in denen Personal aktiv mitwirkt, für eine Förderung in Betracht.

Quelle: Port of Rotterdam, Foto: Marc Nolte, der Hafenbetrieb spendet der Tafel Voedselbank Dordrecht 1.000,- Euro und unterstützt damit das Engagement des Projektmanagers Jeroen van Meel.




Hamburger verstärkten sich

Das Hafen Hamburg Marketing Team Volker und Kerstin Hahn in Dortmund hat sich zum Jahresanfang 2019 durch Markus Heinen verstärkt. Mit dem erfahrenen Marketing- und Netzwerkspezialisten, der zuletzt als Regionalleiter Nord/Ost bei SPC Multimodal Transport Solutions in Bonn vielfältige Funktionen erfüllte, hat Hafen Hamburg Marketing auch bereits den Nachfolger für Volker Hahn gefunden, der in der zweiten Jahreshälfte 2019 in den Ruhestand gehen wird.

Der Standort Dortmund ist für eine Hafen Hamburg Repräsentanz gut gewählt. Mit einem jährlichen Verkehrsaufkommen von rund 500.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) ist Nordrhein-Westfalen die zweitwichtigste Region im Container-Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens. Verlader und Speditionen aus Nordrhein-Westfalen nutzen das dichte Netz an weltweiten Liniendiensten via Hamburg für die globale Verteilung von Im- und Exportware, darunter überwiegend Handelsware und Kaufhausgüter, Metalle und Metallerzeugnisse, Maschinen und Ausrüstung, Fahrzeuge sowie Nahrungs- und Genussmittel. Die Arbeit der Hafen Hamburg Repräsentanz, die von Dortmund aus auch die Marktregionen Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland betreut, ist durch die Herausforderungen im Seehafenhinterlandverkehr und den ausgeprägten Wettbewerb der Nordrange-Häfen sehr vielfältig und anspruchsvoll. In zahlreichen Informationsveranstaltungen, bei Networking Events, wie den Hafen Hamburg Hafenabenden, und im Rahmen von Verkehrsprojekten leistet die Hafenvertretung wertvolle Basisarbeit und ist gleichzeitig Verbindungsbrücke zwischen den HHM-Mitgliedsunternehmen der Metropolregion Hamburg und den Unternehmen und Organisationen, die sich im Binnenland mit seeseitigem Außenhandel, Transport und Logistik beschäftigen.

„Angesichts des prognostizierten Güterwachstums über die nordeuropäischen Seehäfen möchten wir die Marktbearbeitung in Nordrhein-Westfalen, der Moselregion und Niedersachsen weiter intensivieren und uns gemeinsam mit Markus Heinen dafür engagieren, den Anforderungen der verladenden Wirtschaft in diesen für den Hamburger Hafen bedeutenden Marktregionen noch besser gerecht zu werden. Der Hamburger Hafen ist systemrelevant für den deutschen Außenhandel und bietet als Universalhafen nahezu alle Möglichkeiten auf dem Transport- und Logistiksektor. Diese Vorteile auch in den Markt zu bringen, wird eine der Aufgaben von Markus Heinen sein“, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V.

Als Experte im Bereich Transportlogistik bringt Markus Heinen großes Fachwissen und exzellente Kontakte in seine neue Funktion bei Hafen Hamburg Marketing ein. Im Themenfeld Schienengüterverkehr, Binnen- und Seeschifffahrt ist der gut vernetzte Diplom-Kaufmann ebenso bewandert wie in der Zusammenarbeit mit Behörden, Kammern und Verbänden auf nationaler und europäischer Ebene. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben bei Hafen Hamburg Marketing und werde mich besonders für die Verkehrsverlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Eisenbahn und das Binnenschiff einsetzen“, sagt Heinen. Er sieht gute Chancen, um die Potenziale der umweltfreundlichen Verkehrsträger Bahn und Binnenschiff im Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens auch für Verkehre aus der Moselregion via Köln und aus dem Siegerland zu aktivieren.

Quelle und Foto: HHM