Erster Containerriese in Rotterdam

https://youtu.be/j_3m4k-Ww9I

Jetzt kam das imposante Containerschiff MOL Triumph im Rotterdamer Hafen an. Es ist das erste von drei Containerschiffen mit einer Kapazität von über 20.000 TEU, die Rotterdam in den nächsten Wochen ansteuern.

Die in Spitzenposition rangierenden drei ULCC (Ultra Large Container Carriers) treffen diesen und nächsten Monat im Hafen ein. Am Samstag, dem 10. Juni, wird noch die Maersk Madrid mit einer Kapazität von 20.568 TEU erwartet; in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni kommt die OOCL HongKong beim Euromax an. Mit einer Kapazität von 21.100 TEU gilt dieses Fahrzeug seit kurzem als das größte Containerschiff der Welt. Wenn man die Schiffe aus der Nähe sehen möchte, kann man vom Informationszentrum FutureLand aus eine Rundfahrt unternehmen. FutureLand ist vom 1. Mai bis zum 1. Oktober auch samstags geöffnet.

Quelle und Video: Port of Rotterdam




Hamburg erhält Logistik-Accelerator

Europa, Deutschland, Hamburg, Trockendock der Blohm & Voss Werft

Deutschlands führender Logistikstandort Hamburg wird noch in diesem Jahr einen neuen Innovationstreiber erhalten. Die Haspa und die Logistik-Initiative Hamburg gründen gemeinsam den Next Logistics Accelerator, den NLA.

Als drittgrößter Containerhafen Europas und Standort namhafter Logistik- und IoT-Unternehmen wie Eurogate, HHLA, Hapag-Lloyd, Hoyer, Kühne + Nagel, Hermes oder NXP, ist Hamburg einer der attraktivsten Standorte für internationale Start-ups und Gründerteams mit innovativen Logistik-Geschäftsmodellen.

Der Next Logistics Accelerator unterstützt Gründerteams mit einem Beteiligungskapital von bis zu 50.000 Euro und erhält dafür 3 bis 10 Prozent der Unternehmensanteile. Zielgruppe sind Start-ups mit neuen Logistik-Geschäftsmodellen aus den Segmenten „Warehousing“, „Internet of Things“, „Transport“ und „Adjacent Services“. Geboten werden neben dem Kapital und einem 6-Monats-Accelerater Programm vor allem Zugang zum umfangreichen Logistiknetzwerk der Stadt. Mit seinen rund 12.000 Unternehmen ist die Metropolregion ein idealer Standort, um Produkte und Services im Markt zu testen. Allein die Haspa und die Logistik-Initiative Hamburg verfügen über mehr als 2000 Kunden- bzw. Mitgliedsunternehmen aus der Logistikbranche, die sich für die Produkte und Services der Start-ups interessieren. Die Gründerteams werden vom Accelerator-Management und von Experten aus Spezial- und Großunternehmern in einer attraktiven Location betreut. Ein optionaler siebter Monat bei einem Partner-Accelerator in einer asiatischen Metropole ist in Vorbereitung.

Der NLA wird finanziert von zehn ausgewählten Logistikinvestoren, die den Start-ups Zugang zu einem idealen „Easy Testing Environment“ verschaffen, in dem sie Produkte schnell und einfach erproben können und wertvolles Feedback erhalten.

Voraussichtlich ab Oktober können sich Start-ups bewerben. Der Beginn des ersten „Batch“ soll im Januar 2018 erfolgen. Jährlich werden zwei „Klassen“ mit jeweils fünf Logistik Start-ups in Hamburg durchgeführt.

„Mit den Start-ups des Next Logistics Accelerator werden wir nun auch der Logistikbranche neue Impulse geben. Hamburg bietet dafür das perfekte Umfeld, um auch für diese Branche die besten europäischen Start-ups in die Stadt zu holen“, so Initiator und Haspa-Generalbevollmächtigter Andreas Mansfeld.

Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg ergänzt: „Die meisten Logistikunternehmen sind offen für den Wandel, haben aber nicht die Ressourcen und teilweise auch nicht die Kompetenz diesen selbst zu gestalten. Die innovative Kraft der Start-ups ist deswegen hochinteressant und mehr als unterstützungswürdig. Mit dem Next Logistics Accelerator und dem Digital Hub Logistics bieten wir in Hamburg ein exzellentes Ökosystem“.

„Der Next Logistics Accelerator hat nun die Suche nach dem dreiköpfigen Managementteam, nach Investoren, Partnern, Sponsoren und Mentoren begonnen. Wir freuen uns über qualifizierte Vorschläge“, so Bodo Kräter von der Unternehmensberatung Skillnet. Mit dem ebenfalls von Skillnet unterstützen Aufbau des Next Media Accelerators der Deutschen Presseagentur (dpa) konnten bereits mehrere Folgefinanzierungen, z.T. in Millionenhöhe von europäischen und US-Investoren realisiert werden.

Wirtschaftssenator Horch begrüßt den Next Logistics Accelerator. „Neben der erfolgreichen Arbeit des Next Media Accelerators, der im Sommer bereits mit seinem 2. Fonds für bis zu 100 Medien-Start-ups bis 2021 durchstartet und des in Gründung befindlichen Next Commerce Accelerators der im 2. Halbjahr 2017 seine Türen öffnet, ergänzt der Next Logistics Accelerator perfekt die gesamte Wertschöpfungskette vom Kunden bis zum Produkt. Und das alles mit nationalen und internationalen Start-ups an einem Standort und einer lebenswerten Metropole – dem „Tor zur Welt“.

Quelle: Hamburger Sparkasse, Logistik-Initiative Hamburg, Foto:www.mediaserver.hamburg.de / LOOK Bildagentur der Fotografen




HHLA startet erfolgreich in das Geschäftsjahr 2017

Container Terminal Burchardkai

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2017 gestartet. Nach dem ersten Quartal liegen die wichtigsten Konzern-Kennzahlen teilweise deutlich über dem Vorjahresniveau.

Die Umsatzerlöse übertrafen mit 305,1 Mio. Euro den Wert der Vergleichsperiode um 7,1 Prozent, das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 45,2 Mio. Euro ebenfalls oberhalb des Vorjahreswertes von 41,0 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 34,4 Prozent auf 24,4 Mio. Euro. Vor allem ein starker Anstieg des Containerumschlags wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus.

„Aufgrund der positiven Prognosen und des anhaltend robusten Aufschwungs insbesondere in Deutschland blicken wir zuversichtlich nach vorne“, erklärte Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA zur Geschäftsentwicklung nach dem ersten Quartal 2017. „Die HHLA steht auf einem soliden Fundament. Dazu trägt auch bei, dass die Verhandlungen mit den Reedereien über neue Fahrpläne bisher erfolgreich verliefen. Wir gehen davon aus, dass wir für unsere Containerterminals eine stabile Nachfrage unserer Kunden sichern konnten.“ Sie sehe jedoch weiterhin Risiken, die schnell auf die wirtschaftliche Entwicklung Einfluss nehmen und sich auf das Geschäft auswirken können, fügte Frau Titzrath hinzu. „Andererseits sehen wir auch viele Chancen, die sich durch Innovationen und die Digitalisierung eröffnen“, sagte die seit Jahresbeginn amtierende Vorstandsvorsitzende und bekräftigte den Anspruch des Unternehmens, Motor des digitalen Wandels im Hamburger Hafen zu sein.

Mit 1,8 Mio. Standardcontainern (TEU) wurden 10,3 Prozent mehr Container umgeschlagen als im Vergleichszeitraum des Jahres 2016. Damit setzte sich der seit der zweiten Jahreshälfte 2016 anhaltende Mengenanstieg fort. Getragen wurde diese Entwicklung an den Hamburger Containerterminals von sich erholenden Fernostmengen und einem deutlichen Anstieg der Zubringerverkehre (Feeder) mit den Ostseehäfen. Darüber hinaus konnte die HHLA an ihrem ukrainischen Container Terminal Odessa einen Umschlaganstieg um 5,4 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres realisieren.

Ein ebenfalls anhaltend erfreuliches Mengenwachstum verzeichnete das Segment Intermodal. Die Containertransporte der HHLA-Intermodalgesellschaften konnten im ersten Quartal 2017 mit 370 Tsd. TEU um 8,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr zulegen. Zu diesem Anstieg trugen sowohl die Bahn- als auch die Straßentransporte bei.

Angesichts der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, der positiv verlaufenden Gespräche mit den Reederallianzen und der somit besseren Vorhersehbarkeit des Mengenverlaufs für den Rest des Jahres hat der HHLA-Vorstand den Ausblick für das Geschäftsjahr 2017 aktualisiert. Es wird nunmehr für den Konzern ein Betriebsergebnis (EBIT) in der oberen Hälfte einer Bandbreite von 140 bis 170 Mio. Euro (bislang: 130 bis 160 Mio. Euro) und für den Teilkonzern Hafenlogistik in der oberen Hälfte einer Bandbreite von 125 bis 155 Mio. Euro (bislang: 115 bis 145 Mio. Euro) erwartet, jeweils vor möglichen Einmalaufwendungen in Höhe von bis zu 15 Mio. Euro.

Auf der Website der HHLA finden Sie hier Kennzahlen zu dem Ergebnis.

Quelle: HHLA, Foto: HHLA / Thies Rätzke




Hafenbetrieb Rotterdam sichert Kontinuität

portshuttle-lr

Der Hafenbetrieb Rotterdam unterstreicht mit der Übernahme des PortShuttles die Bedeutung des Schienengüterverkehrs für den Rotterdamer Hafen und gewährleistet die Kontinuität dieser wichtigen Bahnverbindung.

Das PortShuttle, das 2015 den Betrieb aufnahm, ist eine neutrale Schienenverbindung, die alle Containerterminals im Rotterdamer Hafen miteinander verbindet. Fünfmal wöchentlich absolviert dieser Zug eine komplette Rundfahrt entlang dem Rail Service Center (RSC) Rotterdam und allen Deepsea-Containerterminals. An allen Terminals können Container geladen und gelöscht werden, wodurch der Austausch von Containern sehr effizient verläuft. Damit verringert das PortShuttle die Kosten für den Austausch von Containern auf bis zu 20 % und bietet zudem eine umweltfreundliche Alternative für den Transport von Containern auf der Straße.

Trotz des beträchtlichen Wachstums, das in den vergangenen Monaten beim PortShuttle zu verzeichnen war, sah dessen nähere Zukunft ungewiss aus. Der Hafenbetrieb Rotterdam hat sich zum Ziel gesetzt, den Schienengüterverkehr vom und zum Hafen zu fördern. Zur Gewährleistung des Services hat der Hafenbetrieb daher das Unternehmen PortShuttle Rotterdam B.V. übernommen.
Für die Kunden ändert sich durch die Übernahme im Prinzip nichts. Die Bedingungen und Tarife bleiben unverändert. Zum Dienstleistungsangebot von PortShuttle gehört auch die Initiative „PortShuttle 2“. Dies ist eine Arbeitsgemeinschaft mit der GVT Group of Logistics, die sechsmal wöchentlich eine Güterzugverbindung zwischen GVT in Tilburg und den Terminals auf der Maasvlakte anbietet. Auch dieser Service wird fortgesetzt.

Der Transport per Bahn ist eine zuverlässige und effiziente Modalität. Das PortShuttle erhöht ebenso wie die Lkw-Parkplätze, das Portbase-System sowie die Bojen und Dalben das Servicelevel des Rotterdamer Hafens mit dem Ziel, dessen Wettbewerbsposition maximal zu stärken, und leistet durch eine geringere CO2-Emission auch einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen des Hafens.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




Rotterdam stellt Tool zur Streckenplanung vor

homepage_navigate

Der Hafenbetrieb Rotterdam hat auf der Transport Logistik 2017 in München “Navigate” vorgestellt. Die Beta-Version des Online-Tools führt die Fahrpläne von Deepsea- und Shortseaverbindungen mit 550 Häfen weltweit zusammen – sowie die Schienen- und Binnenschiffahrtsverbindungen zwischen Rotterdam und über 150 europäischen Binnenlandterminals.

„Damit ist Navigate das umfassendste System zur Streckenplanung seiner Art. Mit nur wenigen Mausklicks finden Verlader, Spediteure, Operateure und Carrier die effizienteste globale Route von A nach B über Rotterdam,” erläutert Emile Hoogsteden, Direktor Containers, Breakbulk & Logistics beim Hafenbetrieb Rotterdam.

„Navigate wurde speziell für Unternehmen entwickelt, die ihre Containertransporte effizienter planen wollen“, erläutert Emil Hoogsteden weiter. Nach Auswahl des Abfahrtsorts und des Ziels bietet das Tool verschiedene Optionen. Für jede Strecke werden die möglichen Seeverbindungen sowie Anschlussverbindungen zum Zielort im Hinterland über Schiene oder Binnenschifffahrt angezeigt. Je nach Verkehrsmittel, der voraussichtlichen Transitzeit und des Abfahrts- und Ankunftsdatums kann die günstigste Alternative ausgewählt werden. Mit wenigen Mausklicks lassen sich dann die Einzelheiten des Angebots aufrufen.

„Navigate bietet aber noch mehr”, fügt Emile Hoogsteden zu. „So zum Beispiel ein Firmenverzeichnis, in dem zurzeit 1500 aktive Unternehmen im Hafen Rotterdam oder in seinem Umfeld registriert sind: Über eine zentrale Portalseite können die Benutzer auf einfache Weise nach Anbietern von Dienstleistungen suchen, deren Angebote miteinander vergleichen und sie über das Tool direkt kontaktieren – von der Spedition bis zum Kühllager.“ Außerdem bietet Navigate ein Leerdepot-Tool, das anzeigt, wo im Hafen Rotterdam und im Hinterland leere Container deponiert oder abgeholt werden können. Dadurch verringert sich die Zahl unnötiger und teurer Transporte von Leercontainern. Dank solcher und anderer vielfältiger Funktionen von Navigate verbessert sich die Transparenz der gesamten Supply Chain.

Navigate ist ein dynamisches Tool und wird kontinuierlich verbessert. „Die Beta-Version ist ein guter Start auf diesem Weg. Wir hoffen, dass alle Akteure am Markt ähnlich begeistert sein werden und uns zugleich die notwendigen Rückmeldungen geben, um das Tool weiter zu verbessern“, sagt Emile Hoogsteden. Im nächsten Schritt will der Hafenbetrieb Rotterdam Einblicke in den CO2-Fußabdruck der Containertransporte bieten. Zusätzlich werden Nutzer bald auch die erwartete Ankunfts- und Abfahrtszeit (ETA und ETD) der Seeschiffe in Echtzeit abrufen können. „Durch die ständige Aufnahme weiterer operativer Daten wird der Mehrwert des Tools und damit die Effizienz der Lieferkette stetig steigen,“ kommentiert Hoogsteden.

Die Entwicklung von Navigate ist ein weiterer Baustein in der Strategie des Hafenbetriebs Rotterdam, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens durch Digitalisierung zu stärken. Durch den Einblick in sämtliche über Rotterdam verlaufenden Verkehrsverbindungen will der Hafenbetrieb die Organisation der Logistikprozesse möglichst einfach gestalten. Darüber hinaus kann die Digitalisierung zur Verbesserung der Zuverlässigkeit und Effizienz der Logistik über Rotterdam beitragen. Dadurch wird Rotterdam zu einem noch zuverlässigeren Partner in der Supply Chain.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




Auch Niedersachsens Seehäfen in München

http___www.seaports.de_data_media_240_foto

Die Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH organisiert auf der transport logistic erneut einen repräsentativen Messestand, auf dem die neun niedersächsischen Seehäfen ihre Standortvorteile mit leistungsfähigen Hafeninfrastrukturen und Umschlagseinrichtungen sowie vielfältigen Hafen- und Logistikdienstleistungen vorstellen.

Ein weiterer Fokus liegt auf den hafennahen Ansiedlungsmöglichkeiten für Industrie und Gewerbeunternehmen. Neben Seaports of Niedersachsen, und damit zahlreichen Vertretern der Seehafenverkehrswirtschaft, stehen die Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing Gesellschaft sowie die Infrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports als Ansprechpartner zur Verfügung. Unterstützung aus der Politik erhalten die Seehäfen während der transport logistic durch Staatssekretärin Daniela Behrens aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium sowie Abgeordneten des Unterausschusses Häfen & Schifffahrt im Niedersächsischen Landtag.

Die vier Messetage in München werden intensiv von der niedersächsischen Hafenwirtschaft zur Kundenansprache und branchenweiten Vernetzung genutzt. Auch dieses Mal können diverse Neuheiten auf der transport logistic vorgestellt werden: Innovative Prozesse in der Hafenlogistik, neue Angebote von Schiffsabfahrten sowie Erweiterungen der Infra- wie auch Suprastrukturen in den Seehäfen ermöglichen eine noch höhere Abfertigungsqualität für die Kunden.
Als Universalhafen-Gruppe bieten die niedersächsischen Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven umfangreiche Hafen- und Logistikdienstleistungen für sämtliche Arten von Gütern – von A wie Automobil bis Z wie Zellstoff. Gemeinsam mit Vertretern der niedersächsischen Hafenwirtschaft werden auch wieder mehrere Reedereien den Seaports-Messestand in Halle B4 mit der Standnummer 313/414 als Plattform für Kundengespräche nutzen.

Die Vermarktung des Güterverkehrszentrums JadeWeserPort steht im Zentrum des Messeauftritts der Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG, die sich ebenfalls auf dem Stand der Seaports of Niedersachsen präsentiert. Erste Ansiedlungserfolge der Gesellschaft in den letzten zwei Jahren zeigen, dass der Markt die Bedeutung von Deutschlands einzigem Tiefwasser-Containerterminal und den angeschlossenen Flächen im Güterverkehrszentrum erkannt hat. Dies spiegelt sich auch in der Entscheidung des Reederei-Konsortiums OCEANAlliance (OA) wider, Wilhelmshaven ab Mai in seine Fahrpläne aufzunehmen, so dass nun neben Maersk Line und MSC auch CMA CGM, COSCO SHIPPING, EVERGREEN LINE und OOCL sowie über operative Anpassungen auch Hamburg Süd und Hyundai Merchant Marine Wilhelmshaven in ihre Angebote mit aufnehmen.
Die in der OA vereinten Reedereien bieten Kunden mit Fokus auf den asiatischen Markt durch den wöchentlichen Fernost-Nordeuropa-Liniendienst „Asia-North Europe 1“ neue Transportvarianten. Der Dienst verbindet in Rotation die Häfen Shanghai, Ningbo, Xiamen (Shenzhen), Yantian, Singapur, Felixstowe, Rotterdam, Gdansk und Wilhelmshaven – der erste Schiffsanlauf wird am 13. Mai mit der „MS OOCL Tianjin“ am Containerterminal Wilhelmshaven erwartet. Zusammen mit dem 2M-Netzwerk haben jetzt zwei von insgesamt drei großen Reederei-Allianzen Deutschlands einzigen Tiefwasser-Containerterminal in ihr Portfolio integriert. Komplettiert wird das derzeitige Netz der Dienste mit zwei Feederlinien der Reederei Seago Line nach Skandinavien und ins Baltikum. Weitere Dienste anderer Feeder-Reeder sollen folgen und das Portfolio optimieren.
Mit der Integration Wilhelmshavens in das Angebot der OA erweitert sich auch die Angebotspalette für regelmäßige Container-Shuttle per Schiene in das deutsche und europäische Hinterland. Neben Roland Umschlagsgesellschaft (Bremen), ROLAND Spedition (Schwechat/Österreich), TFG Transfracht (Mainz) und Necoss (Bremen) bietet die Duisburger Hafen AG mit dem eigenen Bahnunternehmen duisport rail ab dem 12. Mai einen Containerzug an, der im Wochenrhythmus zwischen dem Duisburger Hafen und dem Containerterminal Wilhelmshaven verkehrt.

Auch die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG ist erneut als Mitaussteller auf dem Seaports-Stand dabei. Die landeseigene Hafeninfrastrukturgesellschaft hat für verschiedene Seehafenstandorte Perspektivpapiere erarbeitet, die den Fachbesuchern während der transport logistic vorgestellt werden sollen. Auf dieser Basis können Flächen- und Ausbaupotentiale und damit auch die zukunftsfähige Weiterentwicklung der niedersächsischen Hafenstandorte veranschaulicht werden.

„Unsere Kunden und Partner wissen es zu schätzen, dass sie alle Hafenplayer aus Niedersachsen auf einem gemeinsamen Messestand in München treffen werden. Mit unserem Gemeinschaftsstand unter der Dachmarke Seaports of Niedersachsen können wir die Leistungen und auch zukünftigen Perspektiven unserer Seehäfen in idealer Weise gegenüber dem Markt kommunizieren. Dabei hilft uns sehr, dass auch die Niedersächsische Landesregierung mit Frau Staatssekretärin Behrens an der Spitze uns bei der Hafenwerbung in München unterstützen wird“, erklärt Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Seaports of Niedersachsen GmbH.

Niedersachsens Wirtschafts-Staatssekretärin Daniela Behrens wird am 10. Mai die Messe besuchen und im Rahmen eines Messerundgangs mit Kunden und Geschäftspartnern der niedersächsischen Seehäfen sprechen. Zudem wird sie den Niedersachsen-Abend eröffnen, der gemeinsam vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Seaports of Niedersachsen, Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing, Niedersachsen Ports und dem Logistikportal Niedersachsen als Networking-Veranstaltung auf dem Messestand ausgerichtet wird.

Ebenfalls wird eine Delegation von Abgeordneten des Unterausschuss Häfen & Schifffahrt im Niedersächsischen Landtag für Gespräche auf der Messe am 10. Mai erwartet.

Am 11. Mai findet wieder das Absolventen-Treffen des Fachbereichs Seefahrt der Jade Hochschule am Campus Elsfleth auf dem Seaports-Messestand statt. Beginn des Treffens, bei dem auch aktuelle Themen des Fachbereichs diskutiert werden können, ist um 14.00 Uhr.

Die transport logistic findet bereits seit 1978 in München statt und hat sich nach Angaben des Veranstalters seitdem zur weltweiten Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management entwickelt. Zur letzten transport logistic in 2015 kamen mehr als 55.000 Besucher aus 124 Ländern.

Quelle: Seaports of Niedersachsen GmbH

 




Messestand zeigt Leistungsvielfalt

München, DEU, 06.05.2015 Der Stand des Gateway Hamburg auf der transport logistik.

Rund 60 Unternehmen der Hafen-, Transport- und Logistikwirtschaft aus Hamburg und der Region präsentieren sich vom 9. bis 12. Mai unter dem gemeinsamen Dach „Gateway Hamburg“ auf der transport logistic 2017.

Die Ausstellervielfalt spiegelt die große Leistungsvielfalt des Hamburger Universalhafen- und Logistikstandortes wider: Terminals für Container-, Massengut und Multi-Purpose-Verladungen, Reedereien und Linienagenten, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Transportdienstleister, Containerpackbetriebe, Gefahrgut-, Chemie- und Umweltexperten, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen und viele mehr.

Der von Hafen Hamburg Marketing und der Logistik-Initiative Hamburg organisierte Messestand gehört zu einer der größten Ausstellerflächen auf der internationalen Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management und befindet sich im Zentrum der Halle B3 (Stand 209/310). Der „Gateway Hamburg“ Messestand umfasst 950 Quadratmeter, auf denen unter anderem die Hamburg Port Authority AöR, die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Brunsbüttel Ports GmbH und die COSCO SHIPPING Europe GmbH mit eigenen Standflächen vertreten sind.

Weitere Mitaussteller sind: Buss Port Logistics GmbH, C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co. KG, DAL Deutsche Afrika-Linien GmbH & Co., ecco group (Polen), Emons-Rail-Cargo GmbH, Hafen Hannover GmbH, IGS Logistics Group GmbH, BFSV Verpackungsinstitut Hamburg GmbH, ma-co maritimes competenzcentrum e.V., Norgatec Handelsgesellschaft mbH, PCH Packing Center Hamburg GmbH, planwerk elbe GmbH, Rendsburg Port GmbH, Saco Shipping GmbH, Sea Master Shipping GmbH, TCI Transcontainer International Holding GmbH, TCO Transcargo GmbH, TCU GmbH & Co. KG, UMCO Umwelt Consult GmbH, vesseltracker.com GmbH, Walter Lauk Ewerführerei GmbH.

Eine Übersicht aller Aussteller sowie weitere Informationen zum Messestand gibt es www.gateway.hamburg/de.

Quelle: Port of Hamburg, Foto: Argum / Falk Heller

 




duisport-Shuttle zum JadeWeserPort

weserjadeport

Die Duisburger Hafen AG (duisport) baut ihren Güterschienenverkehr aus. Das hafeneigene Bahnunternehmen duisport rail wird ab dem 12. Mai mit einem Containerzug einmal wöchentlich zwischen dem Duisburger Hafen und dem Container-Terminal des JadeWeserPorts in Wilhelmshaven verkehren.

Für die Organisation ist die duisport agency federführend.

Der Tiefwasserhafen JadeWeserPort ist der einzige deutsche Hafen, den auch die weltweit größten Containerschiffe mit einer Ladung von 18 000 Standardcontainern (TEU) und mehr anlaufen können.

„Dadurch erhält der JadeWeserPort einen direkten Zugang zur größten Logistikdrehscheibe Europas. Das ist gut für Wilhelmshaven und gut für den Umschlag unserer Logistikpartner im Duisburger Hafen“, so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Quelle: duisport, Foto: JadeWeserPort

 




DeltaPort – Abenteuer Binnenhafen

DSC01416

Am Tag der Logistik hatten rund 80 interessierte Gäste die Möglichkeit, während zwei vierstündiger Führungen, hinter die Kulissen der drei DeltaPort-Häfen (Stadthafen Wesel, Rhein-Lippe-Hafen Wesel und Hafen Emmelsum) und der dort angesiedelten Unternehmen zu blicken.

Das abwechslungsreich gestaltete Programm enthielt Spannung bis zur letzten Minute. Unter den Teilnehmern befanden sich hauptsächlich Schüler, die ihr Wissen im Bereich Hafenlogistik in einem fachbezogenen Quiz unter Beweis stellen konnten.

Die Logistik ist mit 258 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr und mehr als drei Millionen Beschäftigten der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Sie sorgt für effiziente Abläufe in Unternehmen aller Branchen und stärkt die Unternehmensbereiche vor allem hinsichtlich der Zuverlässigkeit, Produktivität, Effizienz und Flexibilität. Dies ist unverzichtbar, um die Anforderungen des modernen Kunden zu erfüllen, denn dieser möchte seine Waren und Dienstleistungen immer individueller, schneller und flexibler erhalten. Dies spiegelt sich auch im Programm des Aktionstages „Tag der Logistik“, der bundesweit am 27. April stattfand.

Der Tag der Logistik, initiiert von der Bundesvereinigung Logistik (BVL), lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher aus der breiten Öffentlichkeit hinter die Tore deutscher Logistikbetriebe. In Wesel/Voerde hatten interessierte Bürger die Möglichkeit kostenfrei an Führungen durch die DeltaPort-Häfen mit begleitenden Fachvorträgen teilzunehmen und Hafenlogistik hautnah mitzuerleben. Ziel des Tages der Logistik ist es unter anderem auch, die Relevanz der Logistik und ihre Attraktivität als Berufsfeld bekannt zu machen. DeltaPort begrüßte daher vorwiegend Berufsschülergruppen aus der Umgebung, in Zeiten großer Verkehrsengpässe auf den Straßen, das Binnenschiff und die Bahn, als wichtige und umweltfreundliche Verkehrsträger kennenlernen durften. Während der Führungen galt es spezifische Fragen zu den Themen Hafenlogistik und Binnenschifffahrt zu beantworten. Wussten Sie beispielsweise, dass durchschnittlich 210 Lkw-Ladungen auf ein Binnenschiff passen?

Die Touren begannen im Rhein-Lippe-Hafen mit einem Rundgang über das Terminal des Unternehmens „Schwerlast Terminal Niederrhein (Hegmann Transit)“, das in ihrer imposanten blauen Lagerhalle Spezialkrananlagen mit bis zu 160 Tonnen

Tragfähigkeit besitzt. Damit Schwergüter zukünftig auch über die Wasserseite umgeschlagen werden können, wird zurzeit eine 300 Meter lange Kaimauer errichtet. Die Arbeiten mit einer sog. Ramme, die die einzelnen Spundbohlen der Kaianlage ins Erdreich rammt bzw. rüttelt, konnten die Besucher live miterleben. Zukünftig können Schwerlasten mit einem Gesamtgewicht von 300 Tonnen problemlos auf der ergänzenden Schwerlastplattform abgefertigt werden.

Nächster Halt war die Produktionsstätte des Aluminiumherstellers Trimet und das neu eröffnete Containerterminal der Firma Contargo Rhein-Waal-Lippe im Hafen Emmelsum. Das Terminal ist mit hochmoderner Technik ausgestattet. Die An- und Abmeldung von LKW und Bahn läuft dort automatisiert. Mithilfe von OCR-Gates können die Kennzeichen der Ladeeinheiten und der Fahrzeuge eingelesen werden.

Die Führungen wurden im Stadthafen Wesel mit einer Besichtigung der modernen Salzverladeanlage sowie einer Kies- und Sandverladung der Firma Hülskens abgeschlossen. Bei einem gemütlichen Grillen am ehemaligen Hafenamt wurde die Siegergruppe des Hafen-Planspiels gekürt und erhielt einen kleinen Preis.

Der Tag der Logistik, als Gelegenheit sich über einen wichtigen Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft zu informieren, ruft jedes Jahr großen Andrang und Begeisterung bei den Besuchern der DeltaPort-Häfen hervor. Alle Interessierten, die keinen Platz mehr erhalten haben, können sich bereits jetzt auf das nächste Jahr freuen!

Quelle und Foto: DeltaPort, Besichtigung Containerterminal Contargo im Hafen Emmelsum




Antwerpen mit bestem Jahresstart jemals

Overview picture_chemicals and roro

Der Hafen Antwerpen verzeichnet den besten Jahresstart seiner Geschichte – sowohl bei der Überseefracht insgesamt als auch im Teilsegment Containerumschlag.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden in Antwerpen 54.324.303 Tonnen Güter umgeschlagen. Dies sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum ist insbesondere auf die Container-Fracht zurückzuführen, die gemessen an der Tonnage um 2,0 Prozent angestiegen ist. Im Monat März wurden sogar mehr Container umgeschlagen als in der Geschichte des belgischen Hafens in irgendeinem Monat zuvor.

Nach dem bisherigen Rekordjahr 2016 startet der Hafen Antwerpen damit erfolgreich in das neue Jahr. „Die Antwerp Port Authority ist sehr zufrieden mit diesen Wachstumszahlen”, sagt CEO Jacques Vandermeiren. „Nachdem im ersten Halbjahr 2016 bessere Zahlen erreicht werden konnten als in der zweiten Jahreshälfte, ist es für uns wichtig zu sehen, dass der Umschlag im Containerbereich auch weiterhin stetig wächst. Dieser positive Trend bestätigt den Bedarf an zusätzlichen Containerkapazitäten im Hafen Antwerpen“, bekräftigt Vandermeiren.

Container und Breakbulk

Der Containerumschlag ist im ersten Quartal 2017 um 2,0 Prozent auf 29.750.925 Tonnen gestiegen. Gemessen in TEU wurde mit 2.480.932 TEU ein Anstieg um 0,7 Prozent erzielt.

Die Entwicklung im Ro/Ro-Segment ist mit einem Plus von 5,3 Prozent auf 1.219.314 Tonnen ebenfalls bemerkenswert. Die Anzahl der umgeschlagenen Fahrzeuge stieg um 2,8 Prozent auf 316.988 Stück.

Auch das Volumen im konventionellen Breakbulk ist weiter gestiegen. Ende März erreichte der Breakbulkumschlag 2.583.590 Tonnen und damit einen Anstieg um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wie 2016 ist dieses gute Ergebnis insbesondere auf den Umschlag von Stahl zurückzuführen, der ein Wachstum von 14,7 Prozent auf 2.093.071 Tonnen verzeichnen konnte. Protektionistische Maßnahmen führten nicht zu niedrigeren Frachtvolumen, sondern lediglich zu einer Verlagerung des Stahlhandels.

Flüssiggut
Der Umschlag von Flüssiggut ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 1,2 Prozent auf 17.624.478 Tonnen leicht gesunken. Dies ist hauptsächlich auf den Umschlag von Ölderivaten (- 4,2 Prozent) zurückzuführen. Insbesondere auf der Importseite war ein starker Rückgang aufgrund schwankender Handelsaktivitäten zu verzeichnen.

Schüttgut
Das Volumen im Schüttgutumschlag lag Ende März bei 3.145.995 Tonnen und erreichte damit in den ersten drei Monaten ein Wachstum von 6,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2016. Insbesondere der Import von Erz und Kohle konnte Zuwächse verbuchen.

Seeschiffe
Die Zahl der Seeschiffe, die den Hafen Antwerpen von Januar bis März anliefen, ist zwar um 0,8 Prozent auf 3.505 gesunken. Zugleich stieg aber die Bruttotonnage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 99.701.892 GT.

Quelle und Foto: Port of Antwerp