Neuer Trafo erreicht den CHEMPARK

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Groß und schwer ist der Transporter, der am heutigen Freitag morgen um kurz nach 1 Uhr in den Chemiepark gerollt kam. Geladen hat das große Fahrzeug einen 168 Tonnen schweren Transformator, der zukünftig für die Stromversorgung im Chempark zuständig ist.

Schritt für Schritt – mit durchschnittlich 20 km/h – bewegte sich die fast 40 Meter lange Transporteinheit ab Mitternacht vom Krefelder Hafen (An der Römerschanze) bis nach Uerdingen (Duisburger Straße) und von dort aus in den Chemiepark.

Der Austausch des Transformators ist ein wichtiges Projekt, da es alle Unternehmen im Chemiepark betrifft. Chemie-Produktion braucht Energie – und das verlässlich rund um die Uhr. Der neue Trafo ist bereits der zweite, der ausgetauscht wurde. Der erste nächtliche Schwertransport fand bereits im vergangenen November statt.

Quelle und Foto: Currenta




Hafen Antwerpen verzeichnet 5. Rekordjahr in Folge

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Der Hafen Antwerpen hat zum fünften Mal in Folge ein Rekordfrachtvolumen erreicht. Im Jahr 2017 wurden im Hafen 223.606.610 Tonnen Güter umgeschlagen, was einer Steigerung von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Praktisch alle Bereiche haben sich hervorragend entwickelt: Bei den Containern wuchs das Volumen in Tonnen um 4,3 Prozent (123 Mio. Tonnen), bei Flüssiggütern wie Ölderivaten um 5,7 Prozent (73,1 Mio. Tonnen) und bei konventionellem Breakbulk wie Stahl um 4,8 Prozent (10,3 Mio. Tonnen), während Ro/Ro die Wachstumsliste mit 10,5 Prozent (5,1 Mio. Tonnen) vervollständigte. Lediglich trockene Massengüter wie Kohle und Erze schlossen das Jahr mit einem Rückgang von 3,7 Prozent (12,2 Mio. Tonnen) ab.

Jacques Vandermeiren, CEO der Antwerp Port Authority, zog ein positives Fazit: „Das Jahr mit solch starken Wachstumszahlen abzuschließen, lässt uns zuversichtlich in die Zukunft sehen. Auch die Hafengesellschaften sind nach wie vor fest von den Vorteilen und Stärken Antwerpens überzeugt, das belegen die vielen Investitionen, die wir 2017 begrüßen konnten. Im Jahr 2018 wollen wir an die Dynamik des Vorjahres anknüpfen. Das bedeutet, dass wir die ganze Welt als Maßstab für unsere Entscheidungen betrachten werden, mit maximaler Erleichterung für unsere Kunden als Bemessungsgrundlage.

„Der Containerumschlag stieg 2017 um 4,3 Prozent in Tonnen (auf 122.969.409 Tonnen) und um 4,1 Prozent in der Anzahl der umgeschlagenen Standardcontainer (auf 10.450.897 TEU bzw. Twenty-Foot Equivalent Units). Das letzte Quartal 2017 erzielte mit einem Wachstum von 7 Prozent (in TEU) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die besten relativen Werte für das Gesamtjahr. Hinzu kommen drei Monate im Jahr 2017 (Mai, August und Oktober) mit einem absoluten Rekordvolumen von über 900.000 TEU.

Bei den Handelsrouten wurden die größten Fortschritte in Nordamerika (+11,6 Prozent), Lateinamerika (+8,5 Prozent) und Fernost (+7,7 Prozent) erzielt. Besonders gut entwickelten sich die USA als Handelspartner für Antwerpen mit einem Gesamtwachstum von 9,7 Prozent bei den Vollcontainern, wobei die Containerimporte sogar um 10,4 Prozent zunahmen. In Europa, dem größten Handelspartner Antwerpens, verlor der Hafen dagegen an Volumen (-3,6 Prozent), was unter anderem auf den Wegfall von Importen für den Umschlag zurückzuführen ist.

„Das günstige Wirtschaftsklima in Verbindung mit den großen Allianzen, die sich weiterhin ausdrücklich für Antwerpen entscheiden, bedeutet, dass der Containerumschlag in Antwerpen derzeit viel Rückenwind hat“, erklärte Jacques Vandermeiren. „Auch in den kommenden Jahren erwarten wir ein weiteres Wachstum des Containervolumens, und so werden wir auch im Jahr 2018 intensiv an der Bereitstellung zusätzlicher Containerumschlagkapazitäten in Antwerpen arbeiten.“

Das Ro/Ro-Volumen stieg 2017 stark an, um 10,5 Prozent auf 5.052.403 Tonnen. Die Zahl der umgeschlagenen Pkw stieg um 4,0 Prozent auf 1.238.128 Einheiten.

Auch das konventionelle Breakbulk hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Ende 2017 waren es 10.273.369 Tonnen, was einem Zuwachs von 4,8 Prozent entspricht. In diesem Bereich war ein deutlicher Zuwachs bei den Importen und Exporten von Eisen und Stahl zu verzeichnen (+7,8 Prozent auf 8.350.565 Tonnen). Die Importe von Roheisen und Stahl aus Indien stiegen spektakulär an (um 91 Prozent auf 520.209 Tonnen). Die Stahlimporte aus Ländern wie Südkorea, Taiwan, Vietnam und der Türkei stiegen im Jahr 2017 aufgrund einer leistungsfähigeren Stahlindustrie an und kompensierten damit einen starken Rückgang der Einfuhren aus China (-44 Prozent bzw. 657.308 Tonnen). Letzteres ist im Wesentlichen auf die Antidumpingmaßnahmen der EU zurückzuführen, mit denen die Einfuhren von chinesischem Stahl unter den Marktpreisen eingedämmt werden sollen.

Mit einem Zuwachs von 5,7 Prozent auf 73.134.912 Tonnen im Jahr 2017 wurde der Umschlag von Flüssiggütern übertroffen. Tatsächlich war das vierte Quartal 2017 das bisher beste in diesem Bereich. Das gute Ergebnis bei den Flüssiggütern war insbesondere dem Anstieg des Rohölumschlags um 49,9 Prozent auf 5.963.279 Tonnen, zu verdanken. Das Volumen der Ölderivate, die fast drei Viertel des Gesamtvolumens dieses Bereichs ausmachen, stieg im Jahr 2017 erneut um 3,1 Prozent auf 52.939.495 Tonnen.

Das Schüttgutvolumen sank im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent auf 12.176.518 Tonnen. Dagegen stieg die Menge der umgeschlagenen Düngemittel – der größten Kategorie innerhalb des Schüttguts – um 3,7 Prozent auf 3.734.661 Tonnen. Auch die Erze verzeichneten ein starkes Wachstum von 12,7 Prozent auf 2.385.536 Tonnen. Am anderen Ende des Spektrums war ein anhaltender Rückgang der Kohlemenge um 54,2 Prozent auf 477.515 Tonnen zu verzeichnen.

Im Jahr 2017 liefen insgesamt 14.223 Seeschiffe den Hafen Antwerpen an, das war ein Rückgang um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stieg jedoch die Bruttotonnage der Schiffe um 1,4 Prozent auf 406.762.315 GT (Gross Tonnage).

Quelle und Foto: Antwerp Port Authority




Hafen Hamburg Marketing trauert um Claudia Roller

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Hafen Hamburg Marketing e.V. trauert um ihre frühere Vorstandsvorsitzende Claudia Roller, die am Donnerstag im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Claudia Roller war vom 1. April 2008 bis 31. Dezember 2013 zunächst als Vorstand und dann als Vorstandsvorsitzende für Hafen Hamburg Marketing tätig.

Mit großem Engagement führte sie erfolgreich gemeinsam mit ihrem Vorstandskollegen Axel Mattern die Marketingorganisation des Hamburger Hafens.

Vorstand Axel Mattern würdigt Claudia Roller mit den Worten: „Die Nachricht vom Tod Claudia Rollers macht uns tief betroffen. Claudia hatte einen exzellenten Ruf als Kennerin der hamburgischen und internationalen Seehafenverkehrswirtschaft. Kollegen, Mitglieder und Geschäftspartner schätzten sie für ihre stets offenen und ehrlichen Worte. Insbesondere Claudias Engagement ist es zu verdanken, dass sich unsere Marketingorganisation im letzten Jahrzehnt zukunftsfähig und mit einer neuen Strategie in Hamburg und dem Binnenland positionieren konnte.“

Claudia Roller hat im Laufe ihrer Karriere Berufserfahrungen sowohl in Reedereien als auch im Hafenbetrieb gesammelt. Die gelernte Schifffahrtskauffrau betreute von 1984 bis 2001 als Key Account Managerin bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) Großkunden und war später als Vertriebsleiterin für die HHLA Container Terminals Altenwerder (CTA), Burchardkai (CTB) und Tollerort (CTT) tätig. Nebenbei engagierte sich Claudia Roller von 2000 bis 2006 als Mitglied im Kaitarifausschuss des Unternehmensverbands Hafen Hamburg. 2006 begann sie ihre Arbeit als General Marketing Manager bei der HHLA Intermodal GmbH bis sie am 1. April 2008 in den Vorstand von Hafen Hamburg Marketing wechselte.

Quelle und Foto: HHM




PORT OF KIEL erzielt Spitzenergebnis

Port of Kiel aus der Luft

Kiel hat in 2017 erneut einen Spitzenwert beim Ladungsumschlag erzielt und erstmals die 7-Millionen-Marke überschritten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 7.407.376 Tonnen verladen beziehungsweise gelöscht. Dies entspricht einem Plus von 14,3 % und ist das bisher beste Ergebnis des Seehafens.

Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: „Kiel hat ein Top-Ergebnis erzielt und konnte in allen Bereichen zulegen. Herausragend ist die Entwicklung am SCA-Forstproduktterminal, das die hohen Erwartungen voll erfüllt und unsere Investitionen rechtfertigt.“ Somit sind es auch die Fährverkehre nach Skandinavien (einschließlich der SCA-RoRo-Verkehre) und ins Baltikum sowie nach Russland, die zusammen gut 4/5 zum Hafengeschehen beitragen und in Summe um 12,3 % zulegten. Überdurchschnittlich ist hier die Entwicklung auf der Route Kiel – St. Petersburg, die – wenn auch auf niedrigen Niveau – ein Plus von 20 % verzeichnet.

Die größten prozentualen Zuwächse erzielten in 2017 die Massengüter, die sogar um 24 % über Vorjahresniveau lagen. Im Passagierverkehr gingen insgesamt 2.117.389 Passagiere an oder von Bord eines Fähr- oder Kreuzfahrtschiffes. Dies entspricht einem Plus von 1,6 % und stellt ebenfalls einen neuen Spitzenwert im Kieler Hafen  dar.

Im Ostuferhafen hat das neue Forstproduktzentrum für einen Wachstumsschub gesorgt und damit die hohen Erwartungen voll erfüllt. Im ersten vollen Betriebsjahr wurden für die schwedischen Konzerne SCA und Iggesund bereits gut 780.000 Tonnen Papierprodukte umgeschlagen, eingelagert und distribuiert. Dirk Claus: „Mit dem Papier ist eine der wichtigsten Handelswaren des Ostseeraums an die Förde zurückgekehrt. Unsere Investitionen haben Kiel in diesem Marktsegment wieder neu etabliert.“ Das im November 2016 eröffnete SCA-Terminal wurde auf einer Fläche von ca. 16 Hektar im nördlichen Bereich des Ostuferhafens errichtet. In fünf Hafenschuppen stehen gut 50.000 m² Lagerfläche zur Verfügung. In Summe wurden 25 Mio. Euro investiert und 80 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. SCA-RoRo-Frachter steuern Kiel jeden Monatag und Samstag aus Sundsvall an und löschen bis zu 160 mit Druckpapieren, Kraftlinern oder hochwertigen Kartonagen beladene Kassetten. Um noch mehr dieser Transporteinheiten unter Dach zwischenlagern zu können, entsteht im Ostuferhafen derzeit eine zweite Kassettenhalle. Der 2.800 m² große Schuppen Nr. 7 stellt eine Investition in Höhe von gut 2 Mio. Euro dar und wird noch in diesem Frühjahr in Betrieb gehen.

Im kombinierten Fährverkehr verzeichnete in 2017 insbesondere die Stena Line auf der Route Kiel – Göteborg mit einem Plus von 9,4 % ein starkes Wachstum (+ 187.000 Tonnen). Umschlagsstärkste Linie ist Kiel – Klaipeda der Reederei DFDS knapp vor der Stena Line mit jeweils mehr als 2 Mio. beförderten Tonnen. Dirk Claus: „Kiel konnte in seinem Kerngeschäft stark zulegen und ist Marktführer im Fährverkehr ins Baltikum, nach Westschweden und Norwegen. Dazu gewinnen auch die Verkehre mit Russland wieder an Bedeutung.“ Im wöchentlich von der Reederei DFDS bedienten RoRo-Verkehr mit St. Petersburg wurden 2017 wieder mehr als 150.000 Ladungstonnen umgeschlagen. Dirk Claus: „Um die positive Entwicklung im Russland-Verkehr zu stärken, haben wir zu Jahresbeginn eine neue Lagerhalle exklusiv für sibirische Forstprodukte in Betrieb genommen.“

In Summe wurden im Fährverkehr mit Skandinavien, dem Baltikum und Russland im vergangenen Jahr mehr als 225.000 Lkw, Trailer, Im- und Exportfahrzeuge sowie Busse (+ 5,4 %) via Kiel verladen und knapp 200.000 Pkw sowie Anhänger (+ 5,1 %) an oder von Bord gefahren. Hinzu kamen nochmals knapp 28.000 Container (+ 14,5 %). Insgesamt wurden mehr als 450.000 Ladungseinheiten (+ 5,8 %) umgeschlagen. Dirk Claus: „Eine gute Erreichbarkeit des Hafens ist sowohl für den Fracht- als auch für den Passagierverkehr von grundlegender Bedeutung. Mit dem begonnenen Ausbau der Autobahnen A7 und A21 gewinnt der Standort Kiel weiter an Attraktivität.“ Im Passagierverkehr ist die Color Line mit erneut 1,1 Mio. Passagieren der bedeutendste Partner des Kieler Hafens.

In diesem Jahr wird der PORT OF KIEL am Norwegenkai mit dem Bau der ersten Landstromanlage im Stadthafen beginnen. Eine entsprechende Ausschreibung wird derzeit vorbereitet. Eine Förderzusage des Landes Schleswig-Holstein ist in Aussicht gestellt. Dirk Claus: „Wir werden die technischen Voraussetzungen schaffen, damit sich die Schiffe der Color Line während der Hafenliegezeit in Kiel mit Strom versorgen können.“ Die Anlage erfordert Investitionen in Höhe von ca. 1 Mio. Euro und soll Anfang 2019 betriebsbereit sein.

Im Ostuferhafen wird der PORT OF KIEL einen teilweisen Rückbau des ehemaligen GAG-Speichers vornehmen. Dirk Claus: „Vor dem Hintergrund wachsender Verkehre ins Baltikum und der Nutzung des Ostuferhafens auch für Kreuzfahrtschiffe werden wir die Einfahrtsituation des Hafenteils anpassen und die Vorstaubereiche deutlich erweitern.“ Diese Maßnahme wird im Sommer 2018 beginnen und ebenfalls bis in das Jahr 2019 andauern.

Der kombinierte Ladungsverkehr Schiene/Schiff legte auch im vergangenen Jahr weiter zu und erreichte ein Plus von 9,5 %. An den Eisenbahnterminals am Schwedenkai und im Ostuferhafen wurden in Summe 32.104 Trailer und Container auf Waggon verladen und damit erstmals die 30.000er Marke überschritten. Das größte Wachstum erzielten die von der Kombiverkehr KG betriebenen Züge zwischen Kiel und Verona, gefolgt von der Verbindung Kiel – Triest der TX Logistik. Dirk Claus: „Es ist erneut gelungen, einen bedeutenden Teil des Umschlagswachstums im Fährverkehr von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern. Wir leisten damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Hinterlandtransport des Hafens.“ Um die Leistungsfähigkeit des kombinierten Ladungsverkehrs weiter zu erhöhen, sind in Kiel zwei Ausbaumaßnahmen vorgesehen. Zum einen wird der Rangierbahnhof Kiel-Meimersdorf im Rahmen des Sofortprogramms Seehafen-Hinterlandverkehr II des Bundes dahingehend ertüchtigt, dass Güterzüge auch mit einer Länge von 740 m einfahren können. Zum anderen wird das Terminal am Schwedenkai mit einem dritten Gleis ausgestattet. Die Bauarbeiten werden bei beiden Maßnahmen in 2018 beginnen, sodass die Projekte im kommenden Jahr abgeschlossen sind.

Im vergangenen Jahr wurde Kiel insgesamt 143-mal (2016: 147-mal) von 29 verschiedenen Schiffen mit einer Gesamttonnage von über 10,0 Mio. BRZ (plus 7,5 %) angelaufen. Über die Terminalanlagen gingen erstmals mehr als eine halbe Million Reisende (513.500 Passagiere / plus 6,0 %) an oder von Bord. 2017 war damit das bisher erfolgreichste Kreuzfahrtjahr in Kiel. Dirk Claus: „In diesem Jahr wollen wir die herausragenden Ergebnisse im Bereich Kreuzfahrt erneut übertreffen.“ Bis dato sind in Kiel 168 Anläufe von 32 verschiedenen Schiffen gemeldet. Die Gesamttonnage steigt auf 11,4 Mio. BRZ bei einer erwarteten Passagierzahl von bis zu 600.000 Reisenden. Die Saison beginnt am 6. April mit einem Anlauf der „Boudicca“ der Fred. Olsen Cruise Lines.

Häufigste Gäste sind die Schiffe der Reedereien AIDA/Costa, TUI Cruises und MSC, wobei AIDA den Kieler Hafen mit nicht weniger als fünf Schiffen 63-mal anlaufen wird. Größtes Schiff der Saison ist die „MSC Preziosa“ (139.000 BRZ), die am 28. April erstmals auf der Kieler Förde zu sehen ist. Highlights der Saison werden die Präsentation des jüngsten Neubaus der TUI Cruises, der „Mein Schiff 1“, am 27. April sowie die sieben weiteren Erstanläufe der Saison. Darunter ist auch die „Queen Victoria“ der Cunard Line, die am 17. Juli am Ostseekai anlegt. Dirk Claus: „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr mit der US-amerikanischen Reederei Viking Ocean Cruises und der spanischen Reederei Pullmantur Cruises zudem zwei Neukunden gewinnen konnten.“ Zur Kieler Woche (16. bis 24. Juni) werden vierzehn Anläufe erwartet, davon zwei von Flussschiffen. Betrieblich liegt der Fokus auf den insgesamt zwölf Terminen, an denen drei oder sogar mehr Hochseekreuzfahrtschiffe im Hafen erwartet werden. Zahlenmäßiger Höhepunkt der Saison ist am 11. August, wenn gleich fünf Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen.

Dirk Claus: „Kiel zählt zu den führenden Start- und Zielhafen für Kreuzfahrten in Nordeuropa. Diese Position werden wir durch weitere Investitionen in unsere Hafenanlagen festigen.“ Im Spätsommer wird mit dem Bau eines zweiten Terminalgebäudes am Ostseekai begonnen. Kiel schafft damit Kapazitäten, um in Zukunft noch größere Schiffe mit noch mehr Passagieren in hoher Qualität annehmen zu können. Geplant ist ein 4.000 m² großes zweigeschossiges Gebäude, das in Form und Funktion das bestehende Terminal zeitgemäß ergänzt. Eröffnet wird der Neubau zu Saisonbeginn 2019.

Quelle: Port of Kiel, Foto: Port of Kiel/ Tom Koerber




Aussichten beflügeln Hamburger Wirtschaft

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Zum Jahreswechsel 2017/2018 befindet sich die Hamburger Wirtschaft in glänzender Verfassung. Dies belegt das aktuelle Konjunkturbarometer der Handelskammer Hamburg, für das 670 Hamburger Unternehmen im Rahmen einer repräsentativen Erhebung nach ihrer Bewertung von wirtschaftlichem Status Quo und Perspektiven befragt wurden.

Der Geschäftsklimaindikator für die Hamburger Wirtschaft erreicht zum Ende des vierten Quartals 2017 124,3 (Test-)Punkte und damit 8,0 Punkte mehr als bei der letzten Mitgliederbefragung vor drei Monaten. Die Unternehmen sind also sowohl im Hinblick auf die aktuelle Geschäftslage als auch bei den Erwartungen optimistischer.

„Die Einschätzungen der Unternehmen fallen damit sogar noch besser aus als bei der letzten Konjunkturumfrage im Herbst 2017“, betont Handelskammer-Hauptgeschäftsführerin Christi Degen. Von den befragten Unternehmen bewerteten zum Ende des vierten Quartals 2017 43,8 % ihre eigene aktuelle Geschäftslage als „gut“, für 6,4 % sei diese hingegen „schlecht“, was einen Saldo von +37,4 ergebe. „Dieser Wert ist nicht nur besser als im Vorquartal, sondern zugleich der höchste Wert seit zehn Jahren“, berichtet Degen weiter. Den letzten Höchststand hatte der Index im vierten Quartal 2007 mit +43,8 erreicht. Überdurchschnittlich zufrieden seien aktuell das Verarbeitende Gewerbe, das Verkehrsgewerbe und unternehmensbezogene Dienstleister.

Was das Geschäftsjahr 2018 anbelangt, gehen 24,3 % der Befragten von einer „eher günstigeren“ und 11,9 % von einer „eher ungünstigeren“ Geschäftslage im Vergleich zu heute aus (Saldo: +12,4; Vorquartal: +1,7). Als größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Unternehmens im Jahr 2018 sehen die Befragten an (Mehrfachnennungen möglich):

  • Fachkräftemangel (benannt von 54,1 %; Vorquartalswert: 46,9 %),
  • ungünstige wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (42,7 %),
  • nachlassende Inlandsnachfrage (36,0 %; Vorquartal: 42,2 %),
  • hohe Arbeitskosten (31,8 %),
  • Energie- und Rohstoffpreise (19,8 %),
  • verringerte Auslandsnachfrage (17,2 %; Vorquartal: 24,0 %),
  • Wechselkursrisiken (11,6 %)
  • sowie Finanzierungsschwierigkeiten (5,4 %).

Im Vergleich zum Herbst 2017 bewertet die Wirtschaft den Fachkräftemangel somit nochmals merklich kritischer, während bei vielen möglichen Risiken kaum Veränderungen und bei der Inlands- und Auslandsnachfrage sogar Abmilderungen des Risikos zu verzeichnen sind. Die inländischen Personal- und Investitionsplanungen der Hamburger Unternehmen deuten auf merkliches Wachstum im Jahr 2018 hin. Seit nunmehr über acht Jahren  sind die Exportaussichten per Saldo positiv. Zum Ende des vierten Quartals 2017 rechnen 29,8 % der exportierenden Unternehmen mit höheren und  8,6 % mit geringeren Ausfuhren in den kommenden zwölf Monaten.

Quelle: Handelskammer Hamburg, Foto: www.mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht




„Orange River“ am Nordkai in Emden

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Die EPAS Ems Ports Agency & Stevedoring Beteiligungs GmbH & Co. KG hat erfolgreich 24 Rotorblätter am Nordkai für den Windenergieanlagenhersteller Enercon umgeschlagen.

Verschifft wurde die Ladung durch das Mehrzweckschiff „Orange River“. Das Schiff traf am 2. Januar in Emden ein und gehört mit einem Tiefgang von 10,90 Meter und einer Länge von 189,90 Meter zu den Maximalschiffsgrößen, die den Emder Binnenhafen befahren dürfen.

Am 2. Januar wurden durch EPAS 24 Rotorblätter mit jeweils einer Länge von 44 Meter für Onshore-Windenergieanlagen am Nordkai in Emden umgeschlagen. Auftraggeber war hierbei der Windenergieanlagenhersteller Enercon aus Aurich. Die aus Brasilien kommende Ladung wurde durch das Mehrzweckschiff „Orange River“, welches unter der Flagge Hong Kongs fährt, verschifft.

„Der Bulkcarrier „Orange River“ zählt mit einer Länge von 189,90 Meter, einer Breite von 32 Meter, einem Tiefgang von 10,90 Meter und einem Ladevermögen von 55.687 Tonnen zu den Maximalschiffsgrößen, die derzeit den Emder Binnenhafen befahren dürfen“, sagt Heinrich Smidt, Geschäftsführer der Ems Ports Agency & Stevedoring Bet. GmbH & Co. KG.

Die in Emden ansässige EPAS Ems Ports Agency & Stevedoring GmbH & Co. KG betätigt sich als Umschlagsunternehmen, Stauerei, Schiffsagent sowie in der Befrachtung von See- und Binnenschiffen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Projektladungen, zum Beispiel aus dem Windenergiebereich.

Quelle: Seaports of Niedersachsen, Foto: EPAS




Dirks an der Spitze wiedergewählt

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Die Niedersächsische Hafenvertretung e. V. (NHV) hat auf ihrer Mitgliederversammlung den Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Karsten Dirks, EVAG Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft mbH, Emden, wurde als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt und geht nun in seine zweite Amtszeit.

Seine Kollegen im Vorstand, die im Amt bestätigt wurden, sind Uwe Jacob, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, John H. Niemann, Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung e. V., Hans-Peter Zint, Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e. V. und Michael Appelhans, Rhenus Midgard GmbH & Co. KG, Nordenham.

Als Vorstandsvorsitzender der NHV übernimmt Karsten Dirks auch den Aufsichtsratsvorsitz der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH. Darüber hinaus hat die NHV Jan Müller, J. Müller AG, Brake, für den Seehafen Brake erneut in das Aufsichtsgremium der Seaports of Niedersachsen GmbH entsandt. Als Vertreterin für die kommunalen Seehäfen Leer, Oldenburg und Papenburg wurde Sabrina Wendt, Agentur für Wirtschaftsförderung der Stadt Papenburg, neu in den Aufsichtsrat der Seaports of Niedersachsen GmbH gewählt.

Dirks ist zugleich weiterhin Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen. Sie ist der politische Arm der niedersächsischen Seehäfen und vertritt die politischen Interessen der niedersächsischen Seehafenwirtschaft gegenüber Land, Bund und EU.

Quelle: Seaports of Niedersachsen GmbH, Foto: Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft mbH




Neue Namen für Liegeplätze im Waalhaven

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Anfang Dezember erhielt eine große Zahl von Liegeplätzen im Rotterdamer Waalhaven einen anderen Namen. Es wird nun von der Situation vom Schiff aus gesehen ausgegangen.

Dies ist für den Kapitän eines Schiffes logischer und auf die Art der Bezeichnungen der Liegeplätze in den übrigen Hafenbecken abgestimmt. Bis Dezember basierten die Namen der Liegeplätze im Waalhaven auf der Sicht von Land aus und waren mit aufsteigenden Uferfrontnummern nummeriert.

Rhenus im Waalhaven lag früher am Liegeplatz mit dem Namen Rhenus Pier 1 NZ3 (Nordseite). Der Name wurde nun in Waalhaven 1, Rhenus ZZ1 (Südseite) geändert. Als Kapitän fährt man nämlich erst in den Waalhaven und dann direkt in den ersten Stichhafen. An der Südseite dieses Stichhafens liegt Rhenus. Es ist dann direkt der 1. Liegeplatz an diesem Terminal: Waalhaven 1 Rhenus ZZ1.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




duisport erwirbt Bohnen Logistik

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Mit der Vertragsunterzeichnung am Dienstag, 12. Dezember, haben die Duisburger Hafen AG (duisport) und das Speditionsunternehmen Bohnen Logistik die langjährigen wirtschaftlichen und persönlichen Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt.

duisport hat das in dritter Generation geführte mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederrheinischen Niederkrüchten im Zusammenhang mit einer Nachfolgeregelung erworben.

Bohnen Logistik wickelt ein erhebliches Gütervolumen über den Duisburger Hafen ab. Gemeinsam mit duisport hat das Unternehmen bereits seit Jahren ein integriertes Logistikkonzept für einen wichtigen Kunden entwickelt und ausgebaut. „Die Bohnen-Aktivitäten ergänzen in hervorragender Weise unser Produktportfolio“, so duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Bohnen Logistik beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von ca. 25 Millionen Euro. Das Speditionsunternehmen wird weiterhin in zwei Gesellschaften und unter dem bisherigen Firmennamen  operieren.

„Durch den Kauf helfen wir dem traditionsreichen Familienunternehmen bei der Nachfolgeregelung. Wir freuen uns sehr, dass Jürgen Bohnen auch weiterhin in der Geschäftsführung tätig sein wird“, so Staake.

Quelle: duisport, Foto: Bohnen




Antwerpen treibt Verkehrsverlagerung

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Der Hafen Antwerpen wird in den nächsten drei Jahren 1,4 Millionen Euro in Projekte investieren, die den hafengebundenen Güterverkehr flüssiger und effizienter gestalten werden.

Die sieben zur Förderung ausgewählten Projekte sollen die Zahl der Lkw-Fahrten um bis zu 250.000 pro Jahr insgesamt reduzieren. Darauf aufbauend wird die flämische Regierung in den nächsten Monaten zusätzliche 1,4 Millionen Euro für weitere Projekte zur Verfügung stellen, die den Verkehr in und um Antwerpen nachhaltiger gestalten.

„Die Mobilität auf den flämischen Straßen betrifft uns alle“, erklärte Jacques Vandermeiren, CEO der Antwerp Port Authority, anlässlich des sechsten Intermodal Event, das von der Hafenbehörde organisiert wurde. Er betonte: „Viele Menschen leben mit der Vorstellung, dass der Hafen die Hauptquelle für Staus auf unseren Straßen ist, aber in Wirklichkeit ist der Hafen nur einer von vielen Nutzern des Straßennetzes. Tatsache ist, dass unsere Region ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt zwischen den Niederlanden, Nordfrankreich und dem deutschen Ruhrgebiet ist. In den nächsten Jahren werden die Arbeiten in verschiedenen Projekten zur Verbesserung der Mobilität in und um Antwerpen beginnen, aber zusätzliche Infrastruktur allein wird nicht ausreichen“, warnte Vandermeiren.

Hafenpräsident Marc Van Peel erläuterte weiter: „Der Modal-Shift zu nachhaltigen Verkehrslösungen, die unsere Straßen weniger belasten oder Straßenverkehre sogar vermeiden, ist entscheidend für eine effizientere Mobilität – nicht nur heute, sondern auch in Zukunft. Deshalb wird die Port Authority in den nächsten Jahren privatwirtschaftliche Projekte unterstützen, die zu einem effizienteren Lkw- und sonstigen Verkehr im und um den Hafen herum beitragen.“

Entwicklung und Auswahl der Projektvorschläge

Die sieben Projekte, die eine finanzielle Unterstützung erhalten, wurden auf Grundlage eines Calls for Proposals ausgewählt, den die Hafenbehörde Anfang des Jahres herausgegeben hatte. Mit dem Aufruf wollte die Port Authority den Markt anregen, „neue, nachhaltigere Mobilitätslösungen oder Verbesserungen bestehender Mobilitätslösungen zur Bewältigung des maritimen Wirtschaftsverkehrs zu entwickeln“. Die eingereichten Projekte wurden nach verschiedenen Kriterien bewertet, unter anderem danach, ob sie eine verlässliche und preislich wettbewerbsfähige Alternative zu bestehenden, weniger nachhaltigen Lösungen bieten und ob sie auf einem erfolgversprechenden Businessplan basieren. Die sieben letztendlich ausgewählten Projekte können jeweils mit einer maximalen Förderung von 200.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren rechnen.

Die sieben Projekte

  1. DP World: Verlagerung auf die Bahn

Ziel des Terminalbetreibers DP World ist es, bestehende Bahnprodukte zu verbessern und neue Bahnverbindungen aufzubauen, wie zum Beispiel einen neuen Service nach Stuttgart, der der deutschen Automobilindustrie eine nachhaltige Transportalternative bietet. DP World hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 den Anteil des Bahntransports auf 10 Prozent zu erhöhen. Durch das Projekt wird die Zahl der Pkw-Transporterfahrten auf der Straße um 50.000 pro Jahr reduziert.

  1. Delcatrans: Verlagerung auf die Binnenschifffahrt

Der multimodale Logistikdienstleister Delcatrans entwickelt an seinem River Terminal in Wielsbeke eine Kühllogistik-Plattform für den Binnenschiffsverkehr. Westflandern ist eine wichtige europäische Drehscheibe für die Tiefkühlindustrie. Dazu gehören unter anderem Tiefkühlgemüse und Kartoffelprodukte aus Flandern, die über den Hafen Antwerpen in alle Welt verschickt werden. Durch den Einsatz von Binnenschiffen für den Transport von und nach Antwerpen wird das Projekt dazu beitragen, jährlich bis zu 5.400 Lkw-Fahrten zu vermeiden.

  1. Hakka NV: Leerfahrten vermeiden

Hakka NV betreibt eine digitale Plattform für die Lkw-Branche. Das Unternehmen hat einen Vorschlag eingereicht, der seine Plattform für eine Anwendung nutzt, die Rückladungen für Lkw findet, um Leerfahrten zu vermeiden und damit den Lkw-Transport effizienter zu gestalten. Innerhalb eines Jahres werden 120.000 Lkw-Fahrten eingespart.

  1. Port-Liner Holding CV: Bau von Hybridschiffen

Das niederländische Unternehmen Port-Liner ist auf den Bau von Null-Emissions-Binnenschiffen spezialisiert. Die Firma hat ein Projekt eingereicht, in dessen Rahmen es fünf Hybridschiffe bauen wird, die zwischen dem multimodalen Terminal De Kempen in Südholland und Antwerpen pendeln werden. Dank dieser Hybridschiffe werden jährlich 23.000 Lkw weniger auf den Straßen unterwegs sein.

  1. Danser: Innovation im Binnenschiffsverkehr

Danser, einer der größten multimodalen Container-Operateure in Europa, hat gleich zwei innovative Binnenschiffskonzepte eingereicht. Mit dem Aufbau eines Hub-and-Spoke-Konzepts entlang des Brüssel-Schelde-Kanals und durch Einführung eines Korridorsystems zwischen Nordfrankreich und Antwerpen sollen jährlich 26.000 Lkw-Fahrten eingespart werden.

Anmerkung: Das Hub-and-Spoke-Konzept stammt aus der Luftfahrtindustrie und bezieht sich auf ein Transport- und Distributionssystem, bei dem die Waren an einem zentralen Punkt (Hub) gesammelt werden, von wo aus sie über Direktverbindungen (Spokes) zu ihrem endgültigen Bestimmungsort transportiert werden.

  1. Euroports Inland Terminals: Direkte Bahnverbindung nach Lüttich

Euroports Inland Terminals, ein Unternehmen der Euroports-Gruppe, wird eine neue Bahnverbindung zwischen Lüttich (Ile Mosin) und dem Hafen von Antwerpen einführen. Mit dem Angebot einer direkten Bahnverbindung zweimal wöchentlich ab Januar 2018 wird die Region um Lüttich, die bereits sehr gut mit dem Binnenschiff erreicht wird, auch für Kunden interessant, die nach Bahnangeboten suchen. Innerhalb eines Jahres werden dadurch 16.200 Lkw-Fahrten eingespart.

  1. Slowakische Schifffahrt und Häfen: Direkte Bahnverbindung nach Bratislava

Slovak Shipping and Ports ist ein Containerterminalbetreiber aus Bratislava in der Slowakei. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird das Unternehmen Kombizüge mit einer Mischung aus intermodalen und konventionellen Waggons in Betrieb nehmen, die zweimal wöchentlich zwischen dem Terminal in Bratislava und dem Hafen von Antwerpen verkehren. Die Frequenz wird später auf viermal pro Woche erhöht. Durch die effizientere Anbindung des Antwerpener Hafens per Bahn an das osteuropäische Hinterland werden durch dieses Projekt durchschnittlich 6.000 Lkw-Fahrten pro Jahr eingespart.

Quelle und Foto: Port of Antwerp