Gefahrstofflager geht in Betrieb

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Nach nur acht Monaten Bauzeit hat das Unternehmen Greiwing sein Gefahrstofflager am Duisburger Logport in Betrieb genommen.

Das Areal der Anlage umfasst eine Teilfläche von 7.500 Quadratmeter des insgesamt 37.500 Quadratmeter großen Grundstücks und bietet auf 1.300 Quadratmetern einen Kommissionierbereich sowie 3.000 Palettenstellplätze im Verschieberegal. Insgesamt können dort 3.000 Tonnen Bariumchlorid gelagert werden.

Die Anlage an der Bliersheimer Straße schafft weitere 14 Arbeitsplätze an dem Duisburger Standort und hat rund 5,5 Millionen Euro gekostet. „Die kurze Bauzeit spiegelt den Aufwand, den wir für dieses Vorhaben betreiben mussten, allerdings nicht wider“, bilanziert Jürgen Greiwing. Besonders aufwendig gestaltete sich das vorgelagerte immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren. Dieses verlangte unter anderem die Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange. In diesem Zusammenhang haben wir beispielsweise im Frühjahr 2016 eine öffentliche Anhörung in der Duisburger Rheinhausen-Halle durchgeführt.

Umfangreich gestaltete sich auch die Bauplanung, insbesondere mit Blick auf den Personenschutz. Grund dafür waren die zahlreichen Auflagen für den Bau und den Betrieb eines Gefahrstofflagers. „Um hier auf der sicheren Seite zu sein, haben wir nicht nur sämtliche Vorschriften erfüllt, sondern sind teilweise freiwillig darüber hinausgegangen“, erklärt Jürgen Greiwing. Beispielsweise wurde die Löschwasserrückhaltung drei Zentimeter höher ausgeführt als vorgeschrieben. Insofern haben wir alles dafür getan, dass von dem Lager weder für die Umwelt noch für die Anwohner irgendwelche Beeinträchtigungen ausgehen werden.

Angeliefert wird das Bariumchlorid ausschließlich in BigBags in Überseecontainern, die im direkt angrenzenden Duisburg Intermodal Terminal (DIT) abgeholt werden. Die Gebinde werden im Weiteren weder ab- noch umgefüllt. Pro Charge wird lediglich eine Probe von etwa 500 Gramm entnommen. Dies erfolgt in einem speziellen Raum, der mit einer technischen Lüftung ausgerüstet ist. Der Warenausgang wiederum erfolgt mittels geschlossener Kofferauflieger. Befördert werden die Produkte ausschließlich mit GREIWING-eigenen Fahrzeugen über festgelegte Routen, die dem Positivnetz der Stadt Duisburg entsprechen. „Fahrten durch Wohngebiete wird es daher nicht geben“, beteuert Jürgen Greiwing.

Über das 3.000 Palettenstellplätze große Gefahrstofflager beliefern das unternehmen die chemische Industrie in Duisburg und Umgebung. „Wir haben im Umgang mit Gefahrstoffen in der Vergangenheit viel Erfahrung gesammelt und uns auf diesem Feld eine große Expertise erworben“, so Jürgen Greiwing. „Dass wir dieses Know-how nun auch an unserem Standort im Logport in vollem Umfang nutzen können, freut uns natürlich sehr.“

Quelle und Foto: Greiwing




Pinkwart besucht Currenta

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Energiepolitik, Landesentwicklungsplanung, Digitalisierung, Industrieakzeptanz – Themen, die die chemische Industrie bewegen und bei denen Currenta Akzente setzt. Davon konnte sich NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart einen Eindruck verschaffen.

Die Currenta-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken und Dr. Alexander Wagner begrüßten jetzt den Minister im Chempark Dormagen. Gemeinsam mit dem Dormagener Bürgermeister Erik Lierenfeld sprachen die Manager mit dem Düsseldorfer Besuch über die politischen Leitplanken für die chemische Industrie in NRW, die im harten internationalen Standortwettbewerb steht. Begleitet wurde das Treffen vom Vorsitzenden des Currenta-Gesamtbetriebsrates, Detlef Rennings.

Hilken freute sich über den Besuch des Wirtschaftsministers und die Möglichkeit zum Meinungsaustausch – unter anderem zu den Themen Infrastruktur und Genehmigungen: „Wir begrüßen ausdrücklich die Pläne der Landesregierung, den Landesentwicklungsplan anzupassen – denn für uns ist es essenziell, dass die Industrie sich weiter entwickeln kann und dass unsere Standorte wettbewerbsfähig bleiben. Diese Möglichkeiten finden wir beispielsweise in den Absichten wieder, Häfen über den Landesentwicklungsplan hinaus vor heranrückenden Nutzungen zu schützen.“ Zudem ist das Thema Genehmigungen von herausragender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des Chempark: „Genehmigungsverfahren müssen einfacher und schneller werden. Darum unterstützen wir zum Beispiel auch das Vorhaben, die Verwaltung im Umweltbereich zu vereinfachen“, sagte Hilken.

Neben den weiteren ‚Dauerbrennerthemen‘ Energie und Industrieakzeptanz rückt auch die Digitalisierung – und damit veränderte Produktionsprozesse – immer mehr in den Fokus der chemischen Industrie. Dazu erklärte Wagner: „Deshalb sollten auch neue Gesetze einem verpflichtenden Innovations-Check unterzogen werden. Dieser sollte zum Beispiel prüfen, ob ein Regelungsvorhaben technologieoffen formuliert ist oder ob es Auswirkungen auf die Beschäftigung qualifizierter Fachkräfte hat. Eine solche gesetzgeberische Folgenabschätzung ist für unsere chemische Industrie, die weltweit führend sein will, elementar.“

Was das für den Chempark mit über 70 Unternehmen und rund 500 Betrieben an seinen drei NRW-Standorten bedeutet, konnte Pinkwart bei der anschließenden Tour durch den Dormagener Standort erfahren. Bei der Rundfahrt bekannte sich der Wirtschaftsminister klar zum Chemie- und Industriestandort NRW: „Wir werden die Energie- und Klimapolitik so gestalten, dass Nordrhein-Westfalen seine ehrgeizigen Klimaziele erreicht und zugleich seine Rolle als Energieland Nummer eins und führender Standort für energieintensive Industrien stärkt. Dabei gilt es, die Verbundstrukturen der chemischen Industrie zu erhalten und die Infrastruktur auszubauen. Rohrfernleitungen sind hierfür ein wichtiges Element. Und wir werden die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission des Landtages zur Zukunft der chemischen Industrie umsetzen. Einen besonderen Fokus legen wir auf die innovative Entwicklung und Sicherung nachhaltiger Wertschöpfungsketten, der Wettbewerbsfähigkeit und Umweltverträglichkeit der Arbeitsplätze sowie der Innovationsfähigkeit der in Nordrhein-Westfalen ansässigen chemischen Industrie.“

Lierenfeld unterstrich die Bedeutung des Chempark für die Beschäftigten, die mit ihren Familien in Dormagen und der Region leben. „Allein hier am Standort arbeiten mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon gut 500 Azubis. Diese Menschen möchten sichere Arbeitsplätze – auch in Zukunft. Als Politik müssen wir für klare Rahmenbedingungen sorgen, also bezahlbare Energie, eine nachhaltige Entwicklung der Umwelt, funktionierende Infrastruktur. Die Industrie muss ihrerseits Akzeptanz schaffen, für das was sie tut. Mit Dialog auf Augenhöhe, früher Öffentlichkeitsbeteiligung, Transparenz bei Standortprojekten und dem gesellschaftlichen Engagement des Chempark in der Stadt haben wir in Dormagen ein gutes und konstruktives Miteinander“, so der Bürgermeister.

Betriebsratsvorsitzender Detlef Rennings verdeutlichte die bewährte Sozialpartnerschaft bei Currenta an einem Beispiel von „Chemie³“, einer gemeinsamen Initiative des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC): „Damit verfolgen wir einen harmonischen Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Dabei geht es uns neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch um soziale und gesellschaftliche Verantwortung: um den Schutz von Mensch und Umwelt durch umweltfreundliche Produkt- und Verfahrenslösungen, durch hohe Sicherheitsstandards, Produktverantwortung und intelligente Effizienz- und Rohstoffstrategien“, so Rennings. Mehr zu „Chemie³“ gibt es hier: www.currenta.de/unternehmen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsinitiative.html.

Quelle und Foto: Currenta, Austausch über chemische Industrie 4.0: NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (2.v.l.) und Bürgermeister Erik Lierenfeld (r.) zu Gast im Chempark bei den Currenta-Geschäftsführern Dr. Günter Hilken (M.) und Dr. Alexander Wagner (l.) und -Gesamtbetriebsratschef Detlef Rennings.




neska mietet im Düsseldorfer Hafen

Düsseldorf II

Im Dezember 2017 bezog neska eine Logistikhalle mit 10.500 m2, 600 m² Büro- und 600 m² Mezzanine-Fläche im zweiten Bauabschnitt des von Panattoni entwickelten Logistikparks im Düsseldorfer Hafen. Das Stuffen/Strippen kann nun in unmittelbarer Nähe zum Containerterminal erfolgen. Und es bietet der neska die Möglichkeit zur Erweiterung ihrer Geschäftsfelder.

Panattoni Europe, Europa’s führender Projektentwickler von Industrie- und Logistikimmobilien, stellte den zweiten Bauabschnitt der Anlage mit 32.000 m² moderner Logistikflächen entsprechend dem DGNB-Gold-Standard im Frühjahr 2017 fertig. Bei diesem Brownfield handelte es sich um die Entwicklung einer ca. 120.000 m² großen Grundstücksfläche. Der Logistikpark bietet neben dem Containerhafen eine gute Lage und Anbindung für Lagerung und Logistik, sowie alle Voraussetzungen für die Innenstadtlogistik auf der letzten Meile.

Kai-Norman Knötsch, Prokurist und Branch Manager bei neska, bestätigt dies: „Der Standort am Düsseldorfer Hafen bietet eine hervorragende Anbindung, welche eine effiziente Transportkette zu Wasser und zu Land möglich macht. Darüber hinaus hat das Objekt durch moderne Logistikflächen und die Nachhaltigkeitsstandards einer komplexen Brownfield-Entwicklung überzeugt.“

Der Projektentwickler ist nach Fertigstellung der entwickelten Fläche im Düsseldorfer Hafen auch für das Property Management des Logistikzentrums sowie die Vermietung des zweiten Bauabschnitts beauftragt und vermittelte im Zuge dessen eine passgenaue Einheit an neska.

Der erste Bauabschnitt war bereits 2016 vom Logistikdienstleister BLG bezogen worden. Eine weitere neu geschaffene Einheit mit 10.500 m² zuzüglich Büro- und Sozialflächen ging an einen großen Onlinehändler. Für die dritte Einheit des zweiten Bauabschnitts in gleicher Größenordnung werden derzeit Gespräche mit interessierten Nutzern geführt.

Fred-Markus Bohne, Managing Partner Panattoni Europe, zieht eine positive Bilanz des komplexen Brownfield-Projekts: „Hier haben alle Parteien sehr konstruktiv zusammengearbeitet, um dieses innenstadtnahe Areal einer passenden Nutzung zuzuführen und dringend benötigte Logistikflächen mit bester Verkehrsanbindung zu schaffen. Wir freuen uns, dass wir mit den Vorzügen dieser Anlage namenhafte Mieter gewonnen haben.“

neska Düsseldorf entwickelt konsequent kundenorientierte Lösungen für Stückgut- und Massengutumschlag sowie Transport- und Lageraufgaben, national und international. Eine Einheit aus allen Verkehrsträgern, leistungsfähiger EDV-Netzwerke und modernstem Equipment. So kann jeder Kunde seine Kapazitäten zielgerecht planen und flexibel am Markt agieren. Am zentralen Standort organisiert neska die effizientesten Transportketten innerhalb und außerhalb Europas – per Schiene, Straße und Wasser. Logistik in Bewegung: ob LKW-Beiladung, internationaler Containertransport oder komplexes Outsourcing-Projekt, auch just-in-time im 24-Stunden-Service, wie für unsere Kunden aus der Papierindustrie.

Panattoni Europe ist ein Full-Service-Entwickler für Industrie- und Logistikimmobilien. Es ist ein Tochterunternehmen der Panattoni Development Company, Newport Beach, USA, einem inhabergeführten und weltweit führenden Entwickler von Industrie- und Logistikhallen mit Niederlassungen in Nordamerika und Europa. Panattoni Europe bietet seinen Kunden individuell auf seinen Bedarf zugeschnittene Facility-Lösungen. Das Portfolio umfasst Build-to-Suit-Lösungen, Fee-Development, Logistik Parks und Property Management.

Seit seinem europäischen Markteintritt 2005 hat Panattoni Europe 5,7 Millionen Quadratmeter neuer Flächen erschlossen. In Deutschland, einem der Fokus-Märkte, des Unternehmens, entwickelte Panattoni Europe in den letzten drei Jahren über 30 neue Projekte. Die deutsche Unternehmenszentrale von Panattoni Europe ist in Hamburg mit weiteren Niederlassungen in Düsseldorf, Mannheim und München. Insgesamt betreibt Panattoni 26 Niederlassungen in Nordamerika und Europa.

Quelle und Foto: Panattoni Europe




Vorstellung Neubau Krefelder Getreidemühle

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Die GoodMills Deutschland GmbH, eines der führenden deutschen Mühlenunternehmen, verlagert seinen Kölner Produktionsstandort im Jahr 2020 nach Krefeld.

Damit wird eine der größten und modernsten Mühlen Europas künftig ihren Sitz im Krefelder Rheinhafen haben und von hier aus weit über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen Millionen von Menschen mit dem Grundnahrungsmittel Mehl versorgen. Auf einem ca. 47.000 m² Grundstück am Castellweg im Krefelder Hafen wird bis 2020 die neue Mühle mit einer Vermahlungskapazität von 365.000 Tonnen pro Jahr entstehen, und neue Maßstäbe bei Produktsicherheit, Hygiene und Energieeinsatz setzen.

Derzeit laufen die Vorplanungen für den Neubau sowie archäologische Ausgrabungen auf dem Baugrund. Vor Abschluss der Planungsphase und vor dem im Frühjahr 2018 geplanten Baubeginn möchte GoodMills Deutschland die Öffentlichkeit über das Projekt, die Baumaßnahmen, sowie die spätere Nutzung informieren. Dazu lädt das Unternehmen Anrainer und Bürger zu einer öffentlichen Projektvorstellung ein:

Termin: 17. Januar 2018 um 18:00 Uhr

Ort: Museumsscheune Burg Linn, Rheinbabenstraße 85 in 47809 Krefeld

„Die Wahl des Standorts ist für eine Mühle eine langfristige Entscheidung. Viele Mühlen haben daher an ihren Standorten sehr lange Traditionen und sind eng mit ihrer Umgebung verbunden. Diesem Anspruch fühlen auch wir uns verpflichtet und wollen eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu Nachbarn, Bürgern und der Stadt Krefeld aufbauen. Die öffentliche Vorstellung des Projektes mit der damit verbundenen Transparenz soll dazu ein erster Schritt sein“, sagt Frank Markmann, Geschäftsleitung West der GoodMills Deutschland.

Mit der Neuansiedlung wird Krefelds lange Tradition als Mühlenstandort wiederbelebt. Im Krefelder Hafen gab es schon früh industrielle Großmühlen was dem „Linner Mühlenbach“ seinen Namen gab. Vor über 100 Jahren waren die „Roggen-und Gerstenmühle Becker“ und die „Mühlenwerke Gottschalk AG“ Pioniere der Lebensmittelindustrie im „neuen“ Krefelder Hafen. Letztere Mühle gehörte als Crefelder Mühlenwerke bis zu ihrer Schließung im Jahre 1977 zu einem Vorgängerunternehmen der heutigen GoodMills Deutschland.

Die Ellmühle in Köln Deutz ist die mit Abstand größte Getreidemühle der GoodMills Deutschland. Mit einer jährlichen Gesamtvermahlungskapazität von rund 365.000 Tonnen Getreide zählt sie zu den bedeutendsten Mühlenstandorten in ganz Europa. Sie ist „systemrelevant“ für die Ernährung vieler Millionen Menschen und ein wichtiges Element in der Ernährungs-Wertschöpfungskette Nordrhein- Westfalens. Das traditionelle Produktsortiment der Mühle umfasst neben Mehlen für Brot und Brötchen auch solche für Tiefkühl-Teiglinge, Fladenbrote, Hamburger bzw. Buns, Pizzen, Nudeln, Waffeln, Kekse, Cerealien und Panaden. Zudem werden in der Kölner Traditionsmühle zahlreiche hochwertige, innovative Spezialprodukte für die Lebensmittelindustrie hergestellt. Das Kundenspektrum der Ellmühle reicht von traditionellen Handwerksbäckern bis hin zu namhaften industriellen Weiterverarbeitern.

Die GoodMills Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg bündelt unter ihrem Dach drei eigenständige Geschäftsbereiche: Der Bereich „Mühlen“ stellt Mahlerzeugnisse insbesondere für die Lebensmittel- und Backindustrie her. Der Geschäftsbereich „Innovation“ ist führend in der Veredelung von Mehlen mit neuen und innovativen Funktionalitäten. Der Bereich „Einzelhandel“ bündelt das Markengeschäft für Mehl, Mahlerzeugnisse, Reis und Hülsenfrüchte. Zu den bekanntesten Marken im Endverbrauchergeschäft gehören Aurora, Diamant, Gloria, Goldpuder, Müller’s Mühle und Rosenmehl.

Die GoodMills Deutschland GmbH ist Teil der in Wien ansässigen GoodMills Group GmbH mit 25 Mühlenstandorten in sieben Ländern (Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien). Sie ist das größte Mühlenunternehmen Europas und zählt weltweit zu den Top vier der Mühlenbranche.

Quelle und Foto: GoodMills

 




Contargo startet Basel Westport Shuttle

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Die Contargo AG hat eine neue schienengebundene Shuttle-Verbindung zwischen Rotterdam und dem Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz eingerichtet. Damit besteht eine direkte Verbindung zwischen dem Rotterdamer Hafen und den bedeutenden Industriegebieten im Raum Basel.

Der Containerzug absolviert dreimal wöchentlich (dienstags, donnerstags und samstags) in nur 18 Stunden die Fahrt vom Terminal in Weil am Rhein nach Rotterdam und zurück (montags, mittwochs und freitags). In Rotterdam wird das CTT Pernis-Terminal angesteuert, das über den PortShuttle an die Containerterminals auf der Maasvlakte II angebunden ist.

Der Basel Westport Shuttle befördert bis zu 88 TEU maritime und kontinentale Ladung. Neben Standardcontainern werden auch Tankcontainer transportiert. Contargo beobachtet den Auslastungsgrad der Verbindung und wird bei Bedarf die Anzahl der Abfahrten erhöhen. Das trimodale Angebot wird so in Ergänzung zur Schifffahrt wesentlich gestärkt und bietet dem Markt funktionierende Lösungen.

Quelle und Foto: Contargo




THE Alliance geht gestärkt ins Jahr 2018

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Die THE Alliance-Mitglieder haben die Details ihrer geplanten Dienste bekannt gegeben, die im April 2018 starten sollen. Mehr als 250 moderne Schiffe sollen auf den Fahrtgebieten Asien/Europa, Nord-Atlantik und Trans-Pazifik inklusive dem Mittleren Osten und dem arabischen Golf/Rotes Meer eingesetzt werden.

„Stolz können wir Ihnen mitteilen, dass sich nach einem Jahr der Zusammenarbeit unsere Dienste und das Netzwerk signifikant verbessert haben“, so die Allianzmitglieder Hapag-Lloyd, Ocean Network Express und Yang Ming. „Das operative Geschäft läuft gut, und Dank der Auslieferung mehrerer großer neuer Schiffe können wir unseren Kunden in der Zukunft einen noch besseren Service bieten“, so die Mitglieder von THE Alliance. Das umfassende Netzwerk mit 33 Diensten wird mehr als 81 wichtige Häfen in Asien, Nordeuropa, im Mittelmeerraum, Nordamerika, Kanada, Mexiko, Zentralamerika, der Karibik, auf dem indischen Subkontinent sowie im Mittleren Osten mit schnellen Transitzeiten und einer Vielzahl an Direktanläufen verbinden.

Das neue Produkt von THE Alliance wird acht Dienste im Asien/Europa-Verkehr bieten, inklusive drei Dienste in den wichtigen Mittelmeerraum. THE Alliance bietet zudem 16 Dienste auf dem Pazifik zwischen Asien und Nordamerika an. Sieben Dienste werden den Nordatlantik abdecken mit vielen wichtigen Häfen in Nordeuropa, dem Mittelmeerraum sowie in den USA, Kanada und Mexiko und zwei im Mittleren Osten. Die Hafenfolge der 33 Dienste ist wie folgt:

Asien / Nordeuropa
FE 1:
Kobe – Nagoya – Shimizu – Tokyo – South East Asia Hub – Jeddah – Rotterdam – Hamburg – Southampton – Le Havre – South East Asia Hub – Kobe

FE 2:
Xingang– Qingdao – Shanghai – Ningbo – Hong Kong – South China –  South East Asia Hub– Southampton – Le Havre –   Hamburg – Rotterdam –Jebel Ali – Hong Kong– Xingang

FE 3:
Hong Kong – Xiamen – Kaohsiung – South China– Rotterdam – Hamburg – Antwerp – Le Havre – London Gateway – South East Asia Hub – Hong Kong

FE 4:
Pusan – Ningbo – Shanghai – Rotterdam – Hamburg – Antwerp – Southampton – South China – Shanghai – Pusan

FE 5:
Laem Chabang – Cai Mep – South East Asia Hub – Colombo – Rotterdam – Hamburg – Antwerp – Southampton – Jeddah – Colombo – South East Asia Hub – Laem Chabang

Asien / Mittelmeer
MD 1:
Qingdao – Pusan –  Shanghai – Ningbo – South China – South East Asia Hub – Damietta – Barcelona – Valencia – Tangier – Damietta – South East Asia Hub – Hong Kong – Qingdao

MD 2:
Pusan – Qingdao – Ningbo – Shanghai – Kaohsiung – South China – South East Asia Hub – Piraeus – Genoa – La Spezia – Fos – Piraeus – South East Asia Hub – Hong Kong – Pusan

MD 3:
Pusan – Shanghai – Ningbo – South China – South East Asia Hub – Jeddah – Ashdod – Istanbul (Ambarli) – Izmit – Izmir/Aliaga – Mersin – (Ashdod) – Jeddah – South East Asia Hub – Kaohsiung – Pusan

Asien / Mittlerer Osten
AGX:
Pusan – Qingdao – Shanghai – Ningbo – South China – South East Asia Hub – Jebel Ali – Jubail – Dammam – Abu Dhabi –  Jebel Ali – South East Asia Hub – Ningbo – Pusan

AGX2:
Shanghai – Ningbo – Kaohsiung – Xiamen – South China – South East Asia Hub –             Jebel Ali – Hamad – Umm Qasar – Jebel Ali – South East Asia Hub – Kaosiung – Shanghai

Trans-Pazifik /Westküste
PN 1:
Shanghai – Qingdao – Nagoya – Tokyo – Tacoma – Vancouver – Tokyo – Nagoya –    Kobe – Shanghai

PN 2:
South East Asia Hub – Laem Chabang – Cai Mep – Kaohsiung – South China – Tacoma – Vancouver – Tokyo – Kobe – Kaohsiung – South East Asia Hub

PN 3:
Hong Kong – South China – Ningbo – Shanghai – Pusan – Vancouver – Seattle – Pusan –Hong Kong

PS 1:
Kobe – Nagoya – Tokyo – Sendai – Los Angeles – Oakland – Tokyo – Nagoya – Kobe

PS 2:
Kobe – Nagoya – Shimizu – Tokyo – Long Beach – Oakland – Tokyo – Kobe

PS 3:
South East Asia Hub – Laem Chabang – Cai Mep – Los Angeles – Oakland – Pusan – Shanghai – Ningbo – South China – South East Asia Hub – Nhava Sheva – Pipavav – Colombo – South East Asia Hub

PS 4:
Hong Kong – South China – Kaohsiung – Keelung – Los Angeles –  Oakland – Keelung – Kaohsiung – Xiamen – Hong Kong

PS 5:
Shanghai – Ningbo – Los Angeles – Oakland – Shanghai

PS 6:
Qingdao – Ningbo – Shanghai – Pusan – Long Beach – Oakland – Tokyo – Qingdao

PS 7:
Hong Kong – South China – Los Angeles – Oakland – Hong Kong

PS 8:
Xingang – Qingdao – Shangai – Pusan – Pacific North West – Los Angeles – Tacoma – Pusan – Kwangyang – Xingang

Trans-Pazifik – Ostküste (via Panama und Suez-Kanal)
EC 1:
Ningbo – Shanghai – Pusan – Tokyo – (Panama Canal) – Manzanillo – Savannah – Jacksonville – Charleston – Norfolk – Manzanillo – (Panama Canal) – Balboa – Los Angeles – Oakland  – Tokyo – Kobe – Ningbo

EC 2:
Qingdao – Ningbo – Shanghai – Pusan – (Panama Canal) – Manzanillo – New York – Boston – Wilmington – Savannah – Charleston – Manzanillo – (Panama Canal) – Pusan – Qingdao

EC 3:
Kaohsiung – Xiamen – Hong Kong – South China – Shanghai – (Panama Canal) – Manzanillo – Savannah – Jacksonville – Norfolk – Manzanillo – (Panama Canal) – Balboa – Pusan – Kaohsiung

EC 4:
Kaohsiung – Hong Kong – South China – Cai Mep – South East Asia Hub – (Suez Canal) – New York – Norfolk – Savannah – Charleston – New York – (Suez Canal) – South East Asia Hub – Kaohsiung

EC 5:
Laem Chabang – Cai Mep – South East Asia Hub – Colombo – (Suez Canal) – Halifax – New York – Savannah – Jacksonville – Norfolk – Halifax – (Suez Canal) – Jebel Ali – South East Asia Hub – Laem Chabang

Nordatlantik
AL 1:
Rotterdam – Bremerhaven – Antwerp – London Gateway – Norfolk – Philadelphia – New York – Halifax – Rotterdam

AL 2:
London Gateway – Le Havre – Rotterdam – Bremerhaven – New York – Charleston – Savannah – London Gateway

AL 3:
Antwerp – Bremerhaven – London Gateway – Charleston – Port Everglades – Houston – Savannah – Norfolk – Antwerp

AL 4:
London Gateway – Antwerp – Bremerhaven – Le Havre – Veracruz – Altamira – Houston – New Orleans – London Gateway

AL 5:
Southampton – Rotterdam – Hamburg – Antwerp – Le Havre – Savannah – Cartagena – Puerto Quetzal – Long Beach – Oakland – Tacoma – Vancouver – Oakland – Long     Beach – Balboa – Cartagena – Caucedo – Savannah – Southampton

AL 6:
Salerno – Livorno – La Spezia – Genoa – Fos – New York – Baltimore – Norfolk – Savannah  – Salerno

AL 7:
Barcelona – Valencia – Algeciras – Halifax – New York – Norfolk – Savannah – Valencia – Tarragona

Das Service-Netzwerk von THE Alliance wird mehr als 19 Häfen in Asien mit Direktanläufen bedienen, inklusive sieben chinesischen und fünf japanischen, sowie 21 Häfen in den USA und Kanada, sieben in Nordeuropa, 17 im Mittelmeerraum, sieben im Mittleren Osten und dem Roten Meer, drei auf dem indischen Subkontinent und sieben Häfen in Zentralamerika/Karibik.

Das Produktangebot von THE Alliance ist wettbewerbsfähig, effizient und bedient die Anforderungen der Kunden in den Ost-West-Verkehren. Die Mitglieder von THE Alliance werden rechtzeitig über weitere Schritte sowie die finalen, präziseren Hafenfolgen der Dienste informieren.

Neben der umfassenden Produktverbesserung, haben die drei japanischen Mitglieder der THE Alliance, MOL, NYK und K-Line ihre Tätigkeiten zusammengelegt und werden zukünftig untern dem Namen Ocean Network Express (ONE) tätig sein. ONE wird als Allianzmitglied die Partnerschaft mit Hapag-Lloyd und Yang Ming in THE Alliance weiterführen.

Quelle und Foto: Hapag Lloyd AG




Contargo spendet für regionale Hilfsprojekte

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Nachhaltigkeit und soziales Engagement gehören zur Unternehmensphilosophie von Contargo. Die Mitarbeiter des Container-Hinterland-Netzwerks unterstützen unterschiedliche Hilfsprojekte, um so Menschen in der Nachbarschaft eine menschenwürdige Existenz, Chancengleichheit und Partizipation zu ermöglichen. Aktuellstes Beispiel ist der Kauf von 110 Plüschhunden der Aktion „Hulphond Nederland“.

Auf Initiative einer Mitarbeiterin von Contargo Waterway Logistics kaufte die Geschäftsführung für jeden Mitarbeiter in den Niederlanden und Belgien ein Kuscheltier für den wohltätigen Zweck. Mit den Erlösen finanziert die Organisation Hilfshunde für geistig und körperlich behinderte Menschen, um ihnen so einen Weg aus der Isolation zu bieten.

In Deutschland sammeln die Mitarbeiter von Contargo Rhein-Neckar alljährlich Spenden bei den Kollegen. In diesem Jahr kamen über 700 Euro zusammen, die von der Geschäftsführung auf 1.500 Euro aufgestockt wurden. Der Betrag wird dem Verein Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen gespendet, damit er auch weiterhin lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien helfen kann.

Contargo Neuss unterstützt ein ähnliches Projekt: Das Unternehmen spendet Geld für die Initiative Schmetterling Neuss e.V., die  Familien begleitet, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt, schwerbehindert oder verstorben sind.

Contargo Wörth-Karlsruhe engagiert sich schon seit vielen Jahren für die Karlsruher Initiative „Hilfe für die Ärmsten der Armen“. Diese sammelt Spenden, um jeweils einen Überseecontainer mit Hilfsmitteln wie z. B. Rollstühle, Gehhilfen, Prothesen, Brillen usw. in Entwicklungsländer zu liefern. In diesem Jahr unterstützte das Unternehmen gleich vier Lieferungen (zwei nach Sri Lanka, eine nach Peru und eine nach Nepal) durch Leihcontainer, günstige Kaufcontainer oder kostenlose Transporte.

Mit einem Jahrestransportvolumen von 2,3 Mio. TEU gehört Contargo zu den großen Container-Logistik-Netzwerken in Europa. Contargo integriert den Containerverkehr zwischen den Westhäfen, den deutschen Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland. Das Unternehmen verfügt in Deutschland, Frankreich und der Schweiz über 25 Containerterminals. An sieben weiteren Standorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien ist Contargo mit Büros vertreten. Zudem betreibt das Unternehmen eigene Schiffs- und Bahnlinien. Die 903 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Jahresumsatz von 415 Mio. Euro.

Quelle und Foto: Contargo

 




„Fixed Windows“ für die Binnenschifffahrt bei ECT

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Hutchison Ports ECT Rotterdam (ECT) möchte den Service für Binnenschifffahrtsoperateure erweitern und eine bessere Abstimmung auf die einzelnen Marktsegmente der Binnenschifffahrt bieten. Im Januar beginnt das Unternehmen mit einem Pilotprojekt mit sogenannten „Fixed Windows“ für Binnenschiffe mit großen Call-Sizes (die Menge der gelöschten und geladenen Container bei einem Terminalbesuch).

Damit zielt der Containerterminal auf eine Erweiterung des Service für Binnenschifffahrtsoperateure und eine bessere Abstimmung auf die einzelnen Marktsegmente in der Binnenschifffahrt ab. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, wird ECT diesen Service dem Markt anbieten.

Die „Fixed Windows“ sind für Binnenschifffahrtsoperateure bestimmt, die selbstständig oder gemeinsam in der Lage sind, mit einer großen Menge zu löschender und zu ladender Container direkt eines der ECT-Terminals anzulaufen. Für Binnenschifffahrtsoperateure, die diese Möglichkeit nicht haben, bleibt die reguläre Arbeitsweise bestehen oder es kann das Barge Transferium Maasvlakte genutzt werden.

An dem Pilotprojekt, das im Prinzip drei Monate dauern wird, beteiligen sich drei Binnenschifffahrtskombinationen: HTS Intermodaal, die Kombination CCT Moerdijk/Barge Terminal Tilburg sowie die Kombination Contargo, Haeger & Schmidt und European Gateway Services. Die Bedingungen beziehen sich außer auf die Größe der Call-Size auch auf den Fahrplan in Rotterdam, die Gewährleistung fester wöchentlicher Hafenanläufe, Pünktlichkeit und Datenaustausch.

Leo Ruijs, CEO (Generaldirektor) von ECT: „Mit diesem Pilotprojekt, das wir hoffentlich erfolgreich in einen neuen Service umsetzen können, bieten wir dem Markt erneut eine Wahlmöglichkeit. „Fixed Windows“ und das Barge Transferium Maasvlakte sind außer der üblichen Binnenschifffahrtsabfertigung Services, mit denen wir die Vielfalt in der Containerbinnenschifffahrt berücksichtigen. Der Binnenschifffahrtsoperateur erhält Wahlmöglichkeiten nach seinen eigenen Möglichkeiten. Außerdem möchten wir mit diesen neuen Services eine erwachsene Kundenbeziehung mit der Containerbinnenschifffahrt eingehen.”

Quelle: ECT, Foto: Freek van Arkel




Hafenerweiterung in Söderhamn konkretisiert

Orrskär

Zum 1. März 2017 hatte die SCHRAMM Ports & Logistics Sweden AB, eine 100% Tochter der Brunsbüttel Ports GmbH, die Mehrheitsanteile am schwedischen Hafenbetreiber und Logistikunternehmen Söderhams Stuveri & Hamn AB (SSHAB) übernommen. Im letzten SSHAB Board Meeting des Kalenderjahres, das am 13. Dezember in Söderhamn stattfand, zogen alle Anteilseigner eine positive Jahresbilanz.

Die Umschlagsmenge liegt beim Schnittholzumschlag (sawn timber) bei rund 1 Million Kubikmeter, womit das bereits sehr hohe Niveau des Vorjahres und die positive Entwicklung bestätigt werden konnten. Frank Schnabel, CEO der SCHRAMM Ports & Logistics Sweden AB und Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH / SCHRAMM group, blickt nach dem Board Meeting in Söderhamn zufrieden auf das erste Geschäftsjahr in Schweden zurück: „Der unternehmerische Schritt nach Schweden mit der Übernahme der Mehrheitsanteile an der Söderhamns Stuveri & Hamn AB war für unsere Unternehmensgruppe ein bedeutender und richtiger Schritt. Wir haben von Beginn an die Potenziale der Häfen und des Unternehmens gesehen und wurden nach den ersten 10 Monaten in unserer Einschätzung bestätigt. Unser Ziel ist es auch in Schweden weiter zu wachsen und wir haben bereits Pläne dafür.“

Konkret spricht Schnabel die Planungen an, den Hafen Orrskär, der größte Hafen in Söderhamn, um einen weiteren Liegeplatz zu erweitern und zusätzlich mehrere Hektar neue Lagerfläche zu schaffen. In Orrskär wird im Auftrag von über 50 Sägewerken Schnittholz aus Schweden exportiert. Neben der Bedienung des wachsenden Holzgeschäfts soll mit der Hafenerweiterung auch die Möglichkeit geschaffen werden weitere Umschlagsgüter aus dem Stück- und Massengutbereich über den Hafen umzuschlagen. „Wir sind derzeit mit Verladern im Gespräch und schaffen damit die Grundlage für eine Entscheidung im Board“ erläutert Schnabel. Im Zuge dessen wird auch die Entwicklung bzw. der strategische Ausbau der Partnerschaft mit Rottneros AB / Vallviks Bruk geprüft. Der Pulp Hersteller ist bereits Minderheitsanteilseigner an der SSHAB, zudem ist die SSHAB Logistikdienstleister für Vallviks Bruk auf deren Werksgelände in Söderhamn. Somit besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit, die, auch unter Berücksichtigung der zusätzlichen Hafenkapazitäten durch die geplante Hafenerweiterung, nun intensiviert werden soll.

Im Rahmen der Planungen zur Hafenerweiterung werden aber nicht nur Gespräche mit schwedischen Kunden geführt, sondern auch die Möglichkeiten geprüft, welche Synergien zwischen den schwedischen und deutschen Häfen der SCHRAMM Ports & Logistics generiert werden können und inwiefern die Dienstleistungen der SSHAB für die Kunden in Deutschland mit Ladungsströmen nach Schweden in Frage kommen. „Hier sehen wir Potenziale, beispielsweise im noch jungen, aber wachsenden schwedischen Windenergiemarkt. Aber auch in weiteren Marktsegmenten sehen wir als Universalhafengruppe Chancen.“

Neben dem Ausbau der Kundenbeziehungen stand im ersten Jahr die Verstärkung des Marketings für die Häfen in Söderhamn im Vordergrund. Unter anderem präsentierten sich die SCHRAMM Ports & Logistics Sweden AB / SSHAB Seite an Seite mit Hafen Hamburg Marketing auf einem Gemeinschaftsstand auf der Baltic Ports Conference Anfang September in Trelleborg. In Zukunft soll die Zusammenarbeit im schwedischen Markt zwischen Hafen Hamburg Marketing und den schwedischen Häfen der SCHRAMM Ports & Logistics, z. B. durch gemeinsame Veranstaltungen weiter ausgebaut werden.

Ein weiterer Meilenstein in der neuen Marketingstrategie der SSHAB war der Launch der neuen Homepage. Unter www.sshab.se können nun umfangreiche Informationen über das Unternehmen auf schwedisch, englisch und deutsch eingesehen werden. Darüber hinaus wurde eine neue Unternehmensbroschüre erstellt, die bereits auf Messen und zur Kundenakquise genutzt wird.

Die SSHAB beschäftigt derzeit ein Team von rund 60 Mitarbeitern. Nach der Übernahme der Mehrheitsanteile wurde bewusst keine Veränderung in der Unternehmensleitung vorgenommen, sondern alle Mitarbeiter inklusive des CEO Peter Wikman wurden übernommen. In den ersten 10 Monaten stand daher im Fokus, das Unternehmen Stück für Stück in die Hafengruppe der SCHRAMM Ports & Logistics zu integrieren. Hierbei standen der intensive Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern in Deutschland und Schweden und die Vernetzung im Alltagsgeschäft im Vordergrund. „Für uns war es wichtig, dass wir gegenseitig voneinander lernen“, berichtet Schnabel. Das tägliche Geschäft der SSHAB wird auch zukünftig durch den CEO vor Ort geleitet werden, der von Mitarbeitern aus Deutschland bei Bedarf unterstützt wird. Die Integration der SSHAB in die Unternehmensgruppe ist bereits weit vorangeschritten.

Der Ausblick auf das kommende Jahr stimmt Schnabel sehr zuversichtlich: „Das Holzgeschäft in Schweden, das für uns ein wichtiges Standbein der Häfen ist, sieht stabil und auf Wachstum orientiert aus. Dies wird sich auch positiv auf unsere Häfen auswirken. Zudem sind wir derzeit dabei neue Märkte zu entwickeln und neue Ladungsgüter für die Häfen zu akquirieren. Und nicht zuletzt macht die Zusammenarbeit mit den neuen schwedischen Kollegen und Kunden sehr viel Spaß“, resümiert Schnabel in Schweden.

Quelle und Foto: SCHRAMM Ports & Logistics GmbH




TX Logistik und Mercitalia investieren

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Um im grenzüberschreitenden Geschäft interoperabel und leistungsstark agieren zu können, investiert TX Logistik in 40 moderne Mehrsystemlokomotiven, die ab 2019 von Bombardier ausgeliefert werden.

„Dieser Auftrag ist Teil unserer langfristigen Strategie“, sagt Albert Bastius, COO von TX Logistik. „Die Anschaffung ermöglicht es uns, unseren Kunden flexible und kostenoptimierte Lösungen anzubieten. Zudem spielen die hohe Zugkraft, die vergleichsweise niedrigen Energiekosten und die hohe Verfügbarkeit eine wichtige Rolle bei der Kostenbetrachtung.“

Die neue Lokomotive Traxx MS3 erweitert die Bombardier-Lokomotivenflotte von TX Logistik. Die Multisystem-Lokomotive mit innovativem, modularem Aufbau lässt sich problemlos für verschiedene Länder konfigurieren. Weitere Vorteile sind die Reduzierung der Anzahl der Lokwechsel sowie die Erhöhung der Pünktlichkeit.

Der Rhein-Alpen-Korridor, in dessen Einzugsgebiet mehr als 70 Millionen Menschen leben und arbeiten, erstreckt sich von den ARA-Häfen (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam) entlang des Rheins bis nach Genua. Der Korridor durchquert wichtige europäische Wirtschaftsregionen, in denen zahlreiche führende Industrie- und Handelsunternehmen, Produktionsstätten und Vertriebszentren beheimatet sind. Als eine der wichtigsten Magistralen ist er zugleich der Schlüssel für eine Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene und einen verbesserten Schienengüterverkehr in Europa.

Mit den aktuellen Investitionen in der Schweiz verfolgen TX Logistik und Mercitalia das Ziel, auf diesem wichtigen Korridor ein qualifiziertes Bahnsystem mit einer lückenlosen Traktionsleistung anzubieten. Dazu werden die Verkehre in der Schweiz von der TX Logistik AG, die mit einem Standort bereits in Basel vertreten ist, wieder in Eigenriege durchgeführt. Dies ist umso wichtiger, da Experten erwarten, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs auf dem Rhein-Alpen-Korridor nach der Eröffnung des Gotthardtunnels und den künftigen Inbetriebnahmen weiterer intermodaler Terminals in Mailand, Brescia und Piacenza gestärkt werden wird.

„Durch die Integration dieses fehlenden Teils in unserem Netzwerk können wir unseren Kunden nun alle leistungsrelevanten Elemente aus einer Hand anbieten“, unterstreicht Mirko Pahl, CEO von TX Logistik, die Bedeutung der Investition. „Als internationaler Eisenbahnlogistikspezialist verstehen wir uns nicht ausschließlich als Transportunternehmen für den Schienengüterverkehr, sondern wir entwickeln vielmehr integrierte intermodale End-to-End-Transportlösungen für unsere Kunden.“

Quelle und Foto: TX Logistik