Gerd Peters wieder Chief Financial Officer

Zum 3. Dezember hat Gerd Peters die Position Chief Financial Officer (CFO) der HOYER Group wieder übernommen und setzt damit seine langjährige Laufbahn im Unternehmen fort.

Zusammen mit Ortwin Nast als Chief Executive Officer (CEO) bildet Peters das Executive Board des internationalen Logistikunternehmens mit Hauptsitz in Hamburg.

Gerd Peters hatte zu Jahresbeginn 2018 die Gesamtverantwortung in einem anderen Unternehmensverbund der Familie Hoyer übertragen bekommen und wurde nun in seine vorige Position als CFO der HOYER Group zurückberufen. „Gerd Peters wird von uns ebenso wie von unseren Mitarbeitern sehr geschätzt. Wir sind erfreut, dass er die Position als CFO wieder übernommen hat“, führt Beiratsvorsitzender Thomas R. J. Hoyer aus. Peters ergänzt: „Mit der Familie Hoyer, mit dem Beirat und der Geschäftsführung verbindet mich eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es freut mich, auch weiterhin die Zukunft des Unternehmens mitgestalten zu können.“

Dr. Philip Nölling war im Februar 2018 als CFO der HOYER Group angetreten und verlässt das Unternehmen wieder, um sich einer anderen Aufgabe zu widmen. „Dr. Philip Nölling hat in den vergangenen Monaten einen wichtigen Beitrag zur Unternehmensentwicklung geleistet. Wir danken ihm für seinen engagierten Einsatz“, so Thomas R. J. Hoyer.

Quelle und Foto: HOYER GmbH Internationale Fachspedition

 




Hör mal, wer hier produziert

Kein Job bei Angst vor schwindelerregender Höhen: Über den Dächern des Chempark, auf einem schmalen Steiger am Kamin, arbeitet Oliver Koster von der Currenta-Schallschutztechnik. Zehn Minuten lang muss sein Messgerät ganz genau hinhören, während die neue Dampfkesselanlage unter ihm im Vollbetrieb arbeitet.

Mit ausreichend Sicherheitsabstand und seinem Messgeräten an einem langen Stab macht Koster sich ans Werk. Sein Auftrag auf 40 Metern Höhe: Zu überprüfen, ob die zehn neuen Kessel, die zu Beginn des Jahres in Betrieb genommen wurden, auch bei Vollauslastung genau so leise sind, wie sie vorab schallschutztechnisch auf dem Papier errechnet und genehmigt wurden.

Bei seiner Arbeit an den Kaminen des Kesselhauses M 75 wird Koster mit einem fantastischen Ausblick übers Dormagener Werk belohnt. Etwas Besonderes, denn nicht alle Einsätze sind so spektakulär und in luftiger Höhe: Eine Vielzahl solcher Messungen führt die Currenta-Schallschutztechnik jährlich über die drei Chempark-Standorte und auch an weiteren externen Stellen durch. Nicht nur für eigene Anlagen, sondern auch für die Chempark-Unternehmen und sogar rund um die Standorte. „Wir kontrollieren damit, dass die Betriebe nur so laut sind, wie sie es per Genehmigung sein dürfen“, erklärt Klaus Ignatz, Leiter der Schallschutztechnik.

Einige Wochen später kann sich Waldemar Redich, als Betriebsmeister zuständig für die Dampfkesselanlagen, freuen, denn die Ergebnisse des Schallgutachtens sind genau wie geplant: Auch bei Vollauslastung ist die Anlage nicht lauter als erlaubt. „Das war tolles Teamwork“, sagt Redich. „Die Kollegen von der Schallschutztechnik haben uns super betreut und viel Arbeit abgenommen“, sagt er. Vermutlich war es nicht das letzte Mal, dass Lärmexperte Koster und Betriebsmeister Redich zusammengearbeitet haben, denn die Messungen müssen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Gerne wieder zusammen – da ist man sich in Dormagen einig.

Quelle und Foto: Currenta, Gruppenbild mit Mikro: Pascal Schäfer, Waldemar Redich, Oliver Koster, Ralf Zahl und Dennis Neumann (v.l.n.r.)




Hapag-Lloyd rüstet zehn Schiffe nach

Hapag-Lloyd hat zehn Hybrid Ready Exhaust Gas Cleaning Systems (EGCS) bestellt, die in den Jahren 2019 und 2020 schrittweise auf zehn Schiffen der Hamburg-Klasse (13.000 TEU) von Hapag-Lloyd installiert werden. Dies wird es dem Unternehmen ermöglichen, die bevorstehende IMO 2020 Verordnung zur Reduzierung der Schwefelemissionen einzuhalten.

Die Umbauten beginnen im März 2019, wenn das erste EGCS auf dem Schiff „Hamburg Express“ auf der Werft Qingdao Beihai in China installiert wird. Hapag-Lloyd rechnet damit, dass alle Installationen bis Ende 2020 abgeschlossen sein werden. Die Entscheidung ist eine der Lösungen, mit denen Hapag-Lloyd auf die bevorstehende Verordnung der International Maritime Organization (IMO) reagiert. Die so genannte IMO2020-Verordnung begrenzt die durch Schiffskraftstoffe verursachten Schwefelemissionen zum 1. Januar 2020 auf 0,5 Prozent.

„Die Verwendung von konformen schwefelarmen Kraftstoffen ist die Schlüssellösung für Hapag-Lloyd. Wir wollen aber sicherstellen, dass wir alle relevanten Lösungen testen und nutzen. Deshalb haben wir uns entschieden, auch unsere Schiffe der Hamburg-Klasse mit EGCS nachzurüsten“, sagt Anthony Firmin, COO von Hapag-Lloyd.

Darüber hinaus verfügt Hapag-Lloyd über 17 neue Schiffe in der Flotte, die auf Flüssiggas (Liquified Natural Gas, LNG) umgestellt werden können. Das Unternehmen wird 2019 ein Schiff mit 15.000 TEU nachrüsten – und dann testen, ob LNG eine geeignete Alternative zu schwefelarmem Kraftstoff ist.

Quelle: Hapag-Lloyd, Foto: HHM / Michael Lindner




Rhenus PartnerShip übernimmt Reederei

Rhenus PartnerShip, Spezialist für die Binnenschifffahrt, hat am 5. November die Binnenschiffsreederei ČSPL, a.s. mit Sitz in Děčín von der Unternehmensgruppe ARGO übernommen. Der Zukauf erfolgte vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden.

Zu den angebotenen Services von ČSPL, a.s. gehören unter anderem Transporte von Massengut, Containern und Projektladung auf allen europäischen Wasserstraßen, Speditions- und Logistikdienstleistungen im Bereich von Binnenschifffahrts- und Seetransporten, Kombinierte Verkehre sowie Reparaturen von Wasserfahrzeugen und Schiffsystemen.

„Mit der Akquisition von ČSPL, a.s. möchten wir unsere Präsenz auf den europäischen Wasserstraßen weiter ausbauen. ČSPL, a.s. mit ihren mehr als 30 Schiffen und vielen qualifizierten Mitarbeitern passt sehr gut zu unseren bestehenden Aktivitäten“, begründete Thomas Maaßen, Sprecher der Geschäftsleitung der Rhenus PartnerShip, die Übernahme. Die Binnenschiffsreederei ČSPL, a.s. fährt schwerpunktmäßig Binnenhäfen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich an.

Die 1922 gegründete Reederei gehört seit 2002 zur ARGO-Gruppe. „Unser neuer Gesellschafter Rhenus PartnerShip hat uns mit seinem Know-how im Binnenschifffahrtsgeschäft und seinem Wachstumswillen überzeugt. Wir sind sicher, dass wir gemeinsam unsere Marktposition ausbauen können“, äußerte Milan Raba, CEO der ČSPL, a.s.

Quelle und Foto: Rhenus PartnerShip




MoselExpress voll unter Dampf

Die Handelsströme über den Rotterdamer Hafen mit der Eifel, dem Saarland und Luxemburg befinden sich im Aufwind. Der MoselExpress, der zweimal pro Woche zwischen Trier und Rotterdam pendelt, steht voll unter Dampf.

Seit Januar 2017 bietet das deutsche Unternehmen Am Zehnhoff-Söns die Zugverbindung zwischen den RWG- und ECT-Delta-Terminals auf der Rotterdamer Maasvlakte und dem multimodalen Terminal in Trier an. „Uns fällt auf, dass unsere Kunden die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Rail-Shuttle zu schätzen wissen“, erläutert Simon Jung, Business Development & Vertriebsmanager bei Am Zehnhoff-Söns. „Innerhalb von 12 Stunden gelangen die Container von Trier nach Rotterdam und umgekehrt.“ Das bedeutet, dass sich Ladung beispielsweise aus dem Saarland innerhalb von 24 Stunden auf einem Schiff in die USA befinden kann; oder auf irgendeiner anderen Tiefsee-Verbindung.

In die andere Richtung hat Am Zehnhoff-Söns in letzter Zeit ordentlich in intelligente Logistik investiert, womit die „letzte Meile“ ab dem Bahnhof Trier optimiert wurde. Zudem ist für viele Kunden die günstige Ökobilanz von Bedeutung. „Indem wir Container auf der Schiene befördern, reduzieren wir einerseits den CO2-Ausstoß für die Strecke mit beladenen Containern, andererseits haben wir auch weniger Leerfahrten, da wir nicht leer zurückfahren müssen“, erklärt Johan Pijpers, Manager Inland Operations Procurement bei Ocean Network Express (ONE).

Auch bei Yusen Logistics spielt der „grüne“ Aspekt eine wichtige Rolle. Wöchentlich befördert das Unternehmen 40 bis 50 Container mit Industrieprodukten vom Rotterdamer Hafen zu einem Kunden in Luxemburg. „Zu Beginn haben wir die Container auf LKW transportiert, aber eigentlich ist es verrückt, eine Strecke von vierhundert Kilometern immer über die Straße abzulegen“, meint René Braemer, Branch Manager bei Yusen Logistics. „Vor allem im Hinblick auf den starken Verkehr und den CO2-Ausstoß. Außerdem kam noch dazu, dass die Container oft leer wieder zurückbefördert wurden. Deswegen haben wir eine intermodale Lösung gesucht.“ Somit ist Yusen Logistics dann auch einer der allerersten Kunden des MoselExpresses.

Der MoselExpress kann pro Fahrt 100 TEU und 4 Tonnen Extraladung pro Container befördern. Jeden Dienstag und Freitag fährt der Zug von Trier nach Rotterdam. Sonntags und mittwochs fährt der Express von Rotterdam wieder zurück nach Trier.

Quelle, Video und Foto: Port of Rotterdam

 

 

 




HOYER Group erweitert Aktivitäten in Dormagen

Mit einem symbolischen Spatenstich begann am
16. November 2018 offiziell das Bauvorhaben der Business Line Supply Chain Solutions (SCS) auf dem Gelände des Chemparks in Dormagen, Deutschland.  Für die Erschließung des Areals durch einen Containerterminal investiert die HOYER Group rund 8 Millionen Euro.

Die Pläne für den Bau entwickelte SCS entsprechend den Anforderungen der Bayer AG, für die HOYER bereits am Standort tätig ist. Das künftige Gelände bietet Raum für 624 Swap Bodies bzw. 20′ Tankcontainer und wird über sechs Stellplätze mit Anschlüssen für eine Containerbeheizung verfügen. Ein flurgesteuerter Portalkran ermöglicht einfaches Rangieren. Das Terminal wird den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und wird voraussichtlich Ende 2019 in Betrieb gehen.

Der Terminalbetrieb trägt durch den Standort im Chempark Dormagen zur Kostenreduktion bei und vereinfacht Produktions- und Logistikabläufe für die Bayer AG. Mit Flüssigstoffen befüllte Tankcontainer werden auf dem Terminalgelände zwischengelagert, bis sie für die Versorgung der Anlagen benötigt werden. Die unmittelbare geographische Nähe zu den Produktionsanlagen spart Zeit in der Ver- und Entsorgung der Betriebe, senkt Logistikkosten durch den Wegfall einer Lagerung außerhalb des Geländes, und die Verkehrssituation auf öffentlichen Straßen wird entlastet. „Wir haben intensive Gespräche zur Planung geführt und freuen uns, dass wir nun starten können“, so Ulrich Grätz, Global Director Supply Chain Solutions. Jörg Sommer, Head of Active Ingredients Bayer AG, ergänzt: „Mit dem Terminal wird sich die Platzsituation in unseren Betrieben entspannen und die Abläufe effizienter werden. Wir begrüßen das gemeinsame Bauprojekt sehr.“

SCS ist in fünf Ländern an 16 Standorten aktiv und verzeichnet eine Verdopplung des Auftragsvolumens seit 2008. Die Leistungen der Business Line kombinieren die Expertise der HOYER Group in der Logistik mit Know-how in den Bereichen On-Site- und Off-Site-Logistik, Abfüllen, Mischen, Handling von flüssigen Gefahrstoffen und Dry-Bulk-Logistik. SCS betreibt zudem Intermodal- und Gefahrstoffterminals und unterstützt planerisch bei Change-Projekten in Werken.

Quelle und Foto: HOYER Group, von links nach rechts: Albina Ibrahimi (HOYER Group), Jörg Sommer (Bayer AG), Norbert Lui (Bayer AG), Ulrich Grätz(HOYER Group), Wulf Schormair (Bayer AG).




Rhenus übernimmt Nellen & Quack Logistik

Die Rhenus-Gruppe übernimmt zum 1. Januar 2019 die Gesellschafteranteile der niederrheinischen Spedition Nellen & Quack Logistik mit Sitz in Mönchengladbach.

Der Zukauf steht unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Durch den Erwerb stärkt Rhenus ihre Präsenz und Leistungsfähigkeit in und aus Nordrhein-Westfalen.

Rhenus übernimmt in Mönchengladbach die gesamte Spedition mit allen Mitarbeitern, Kunden sowie Assets. Zu den Schwerpunkten der angebotenen Dienstleistungen von Nellen & Quack Logistik gehören neben Lagerlogistik insbesondere nationale und internationale Sammelgut- sowie Teil- und Komplettladungsverkehre. Die erworbene Spedition umfasst eine 7.500 Quadratmeter große und mit 96 Toren ausgestattete Umschlagsanlage, sowie 15.800 Quadratmeter Logistikflächen am Standort in Mönchengladbach.

„Angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens, infrastruktureller Probleme und damit einhergehender zunehmender Staus ist es für die Rhenus-Gruppe wichtig, das bestehende Netzwerk im Sinne der Kunden zu erweitern. So können wir flexibler auf Kundenanfragen reagieren und für Kooperationen und weitere Speditionsunternehmen ein zuverlässiger Partner in NRW sein“, äußerte Thilo Streck, Geschäftsführer der Rhenus Freight Logistics.

„Mit dem Verkauf von Nellen & Quack Logistik an die Rhenus-Gruppe bieten wir unseren Mitarbeitern eine langfristige Perspektive. Es war uns wichtig, eine nachhaltige Nachfolgeregelung zur Fortführung des Betriebes zu sichern“, sagte Heiner Hoffmann, bisheriger Gesellschafter von Nellen & Quack Logistik.

„Als Gesellschafter der CargoLine haben wir uns über viele Jahre hinweg für die Entwicklung der Stückgutkooperation eingesetzt und uns persönlich mit Herzblut engagiert. Es war uns daher sehr wichtig, eine auch für CargoLine sinnvolle Lösung zu finden. Dies haben wir mit Rhenus als künftigem Gesellschafter der CargoLine erreichen können“, betonte Heiner Hoffmann.

Sowohl Heiner Hoffmann als auch Anita Breit bleiben der Rhenus-Gruppe auch nach der Übernahme als Geschäftsführer erhalten.

Quelle und Foto: Rhenus-Gruppe




„DP World Liège Container Terminals SA“ startet

DP World Inland und Tercofin werden ihre Zusammenarbeit im belgischen Lüttich künftig weiter ausbauen: Mit der Gründung des Joint Venture (JV) „DP World Liège Container Terminals SA“ startet im November ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Ziel die Umschlagsleistungen zu erhöhen und Containervolumen in den Terminals stärker zu bündeln und damit Maßnahmen gegen die Überlastung der Seehäfen (Congestion) effizient zu unterstützen.

Das Joint Venture besteht aus dem Containerterminal Liège (LCT) von Tercofin sowie dem DP World Liège Terminal am TRILOGIPORT.

Verlader und Kunden in der Region Lüttich/Ostbelgien erhalten dadurch Zugang zu einem wettbewerbsfähigen und sehr umfangreichen Leistungsportfolio aus einer Hand. Ihnen stehen künftig beide Containerterminals zur Verfügung, eines im Norden (derzeit TRILOGIPORT) sowie eines im Süden (derzeit LCT) des Stadtzentrums und des Industriegebiets. So können sie die Route wählen, die ihren spezifischen Bedürfnissen entspricht, und profitieren von der Möglichkeit, kurzfristige und damit kostspielige Lkw-Fahrten auf der letzten Meile zu minimieren.

Dr. Martin Neese, Geschäftsführer von DP World Inland, erklärt: „LCT und DP World Liège haben in den vergangenen Jahren einen starken Containerterminalbetrieb in Lüttich aufgebaut. Mit dieser Kooperation als Joint Venture haben wir die Möglichkeit, diese Erfolgsgeschichte langfristig fortzusetzen und zukünftige Herausforderungen gemeinsam zu meistern.“

Johan Gemels, Geschäftsführer der Tercofin SA, ergänzt: „Beide Standorte werden ihren Betrieb fortsetzen und zum Vorteil der Kunden gegenseitig ergänzen. Dieses Joint Venture ist eine großartige Gelegenheit, Wachstum und Effizienz an beiden Terminals zu stärken, Prozesse zu optimieren und Containervolumina zu bündeln, die in den Hafen von Antwerpen und andere Seehäfen gehen.“

DP World betreibt mit Antwerpen Ost noch ein weiteres Terminal in Belgien. Dieses Joint Venture mit dem Hafen Antwerpen sowie die intermodalen Aktivitäten von Tercofin, Rail Terminal Liège (LLI) und TFC (Barging Company), werden nicht in das aktuelle Joint Venture mit einbezogen. Weiterhin wird die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wie bisher fortgesetzt.

Quelle und Foto: DP World, Liege Container Terminals




Hapag-Lloyd mit 300,8 Millionen Euro EBIT nach neun Monaten

Hapag-Lloyd hat das dritte Quartal 2018 mit einem höheren Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 212,1 Millionen Euro (Q3 2017: 178,1 Millionen Euro) sowie einem deutlich verbesserten Konzernergebnis von 113,4 Millionen Euro (Q3 2017: 51,8 Millionen Euro) beendet.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (EBITDA) auf 813,7 Millionen Euro (9M 2017: 722,8 Millionen Euro). Das EBIT beläuft sich nach neun Monaten auf 300,8 Millionen Euro (9M 2017: 268,8 Millionen Euro) und das positive Konzernergebnis bewegt sich mit 12,5 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Neunmonatsergebnis 2017 (9,1 Millionen Euro).

Die Umsätze liegen nach den ersten neun Monaten des Jahres bei 8,4 Milliarden Euro (9M 2017: 7,3 Milliarden Euro). Wesentlich zu der Umsatzentwicklung beigetragen, hat eine um 27 Prozent höhere Transportmenge, die im Neunmonatszeitraum auf 8.900 TTEU anstieg (9M 2017: 7.029 TTEU). Dieses Wachstum resultiert insbesondere aus dem Zusammenschluss mit der United Arab Shipping Company Ltd. (UASC). Die durchschnittliche Frachtrate verringerte sich auf 1.032 USD/TEU und liegt damit unter dem Vorjahreswert (9M 2017: 1.068 USD/TEU). Bei einem Vergleich der gemeinsamen Geschäftsaktivitäten von Hapag-Lloyd und UASC im Neunmonatszeitraum auf Pro-forma- Basis erhöhten sich die Transportmenge um 5,5% und die durchschnittliche Frachtrate um 1,4%. Der Bunkerpreis legte in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 95 USD/Tonne zu und konnte nicht vollständig durch Frachtratenerhöhungen im dritten Quartal kompensiert werden. Ein im Vergleich zum Euro schwächerer US-Dollar Durchschnittkurs sowie ein anhaltender Aufwärtsdruck bei den operativen Kosten konnten teils durch Synergien aus dem Zusammenschluss mit UASC sowie weitere Maßnahmen zur Kosteneinsparung kompensiert werden.

„Wir haben eine positive Entwicklung im dritten Quartal gesehen und nach neun Monaten mit einem positiven Konzernergebnis abgeschlossen. Mit einer höheren Transportmenge, einer besseren Auslastung unserer Schiffe und den Synergien durch den Zusammenschluss mit UASC konnten wir steigende operative Kosten zum Teil kompensieren. Zudem hat sich die durchschnittliche Frachtrate während der Peak Season in wichtigen Fahrtgebieten erholt. Obwohl wir einen anhaltenden Aufwärtsdruck bei den operativen Kosten in diversen Teilen unseres Geschäfts sehen, bleiben wir für den restlichen Jahresverlauf vorsichtig optimistisch“, so Rolf Habben Jansen, CEO von Hapag- Lloyd.

Die Entwicklungen der Treibstoffkosten und der Frachtraten bewegen sich insgesamt im Rahmen der Prognose für das Gesamtjahr 2018, die am 29. Juni 2018 angepasst wurde. Diese Prognose gilt unverändert und liegt beim EBIT in einer Bandbreite von 200 bis 450 Millionen Euro und einem Zielkorridor von 900 bis 1.150 Millionen Euro beim EBITDA. Aufgrund der positiven Entwicklung im dritten Quartal 2018 wird erwartet, dass sich das EBIT und das EBITDA im oberen Bereich dieser Bandbreiten für das Geschäftsjahr 2018 befinden werden.

Der aktuelle Quartalsfinanzbericht 9M 2018 ist verfügbar unter: https://www.hapag-lloyd.com/de/ir/publications/financial-report.html

Quelle und Foto: Hapag-Lloyd




HPC baut Digital-Kompetenz mit aus

Jan Bovermann, Leiter digitale Unternehmensentwicklung bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 in die Geschäftsführung der HPC Hamburg Port Consulting GmbH berufen.

Er leitet künftig gemeinsam mit Dr. Felix Kasiske die 100-prozentige HHLA-Tochtergesellschaft. Kasiske verantwortet weiterhin das HPC-Kerngeschäft Hafen- und Transportberatung, während Bovermann den Ausbau der Digital-Kompetenz vorantreiben soll. Seine Aufgabe bei der HHLA als Leiter digitale Unternehmensentwicklung nimmt der neue HPC-Geschäftsführer weiterhin wahr.

„Jan Bovermann ist maßgeblich an der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie der HHLA beteiligt. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche zukunftsweisende Projekte, Kooperationen und Partnerschaften auf den Weg gebracht“, sagt Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA und Aufsichtsratsvorsitzende von HPC. „Sein digitales Know-how und seine langjährige Beratererfahrung stärken die zukunftsorientierte Ausrichtung von Hamburg Port Consulting, wovon vor allem die Kunden profitieren werden.“

HPC ist seit über 40 Jahren im Bereich der maritimen und intermodalen Transportberatung tätig und zählt mit seinen 100 Mitarbeitern heute zu den weltweit führenden Full-Service-Anbietern in diesem Sektor. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem die Planung, Konzeption und Inbetriebnahme von Seehafen- und Intermodal-Logistikanlagen, das Hafen-Management, Machbarkeits-, Wirtschaftlichkeits- und Finanzanalysen, Privatisierungen, Engineering-Leistungen und IT-Lösungen.

Durch die immer stärker werdende digitale Entwicklung verändert sich auch die Transport- und Logistikbranche grundlegend. Vor diesem Hintergrund will die HHLA ihre Digitalisierungsexpertise noch stärker in der HPC-Beratung verankern. „Mein Ziel ist es, HPC als digitalen Think-Tank für die Supply-Chain zu etablieren“, erklärt Bovermann.

Der 49-Jährige ist seit dem 1. August 2017 für die digitale Konzernstrategie der HHLA verantwortlich. Zuvor war er weltweit für internationale Consulting-Gesellschaften in der Beratung von Transportunternehmen und als Geschäftsführer in der Logistik tätig. Bovermann verfügt über einen Masterabschluss in Wirtschaft und in Recht.

Quelle: HHLA, Foto: HHLA / Nele Martensen, Jan Bovermann (rechts), Leiter digitale Unternehmensentwicklung bei der HHLA, wurde neben Felix Kasiske in die Geschäftsführung der HPC Hamburg Port Consulting berufen