Jürgen Mues neuer COO von Imperial Logistics International

Jürgen Mues wird neuer Chief Operating Officer (COO) bei Imperial Logistics International.

Gleichzeitig verstärkt er die Geschäftsführung in direkter Berichtslinie zu CEO Hakan Bicil. Mit Wirkung zum 15. März übernimmt Jürgen Mues die Gesamtverantwortung für alle operativen Belange des Unternehmens, das rund 9.000 Mitarbeiter an 170 Standorten in 20 Ländern in Europa, Südamerika und China beschäftigt.

Mues blickt auf eine dreißigjährige Erfahrung in der Logistik zurück. Die vergangenen 13 Jahre war er Head of Production und Mitglied der Geschäftsleitung bei SBB Cargo, der Gütersparte der Schweizerischen Bundesbahnen. Davor bekleidete er verschiedene leitende Positionen, unter anderem als Director of Logistics and Informatics bei Roche Consumer Health sowie als Supply Chain Manager bei Sanofi mit Sitz in Paris und Köln. Er hat Abschlüsse der Universität St. Gallen und der Fachhochschule Köln.

Die neue Besetzung der Position des COO bei Imperial Logistics International ist Teil eines Rationalisierungsprogramms des derzeit geografisch weit verzweigten Geschäfts vieler hochspezialisierter Tochtergesellschaften in Geschäftsbereichen wie zum Beispiel Gefahrstofflagerung, Automobillogistik, Chemietransport und Binnenschifffahrt.

Hakan Bicil, CEO von Imperial Logistics International, erläutert: „Imperial Logistics International besteht aus vielen leistungsstarken Gesellschaften mit unvergleichbaren Leistungen und Erfolg auf ihrem jeweiligen Gebiet, aber nur wenige von ihnen nutzen derzeit ihr Potenzial außerhalb ihrer Heimmärkte.“

Bicil weiter: „Um die anspruchsvollen Wachstumspläne von Imperial Logistics umzusetzen, müssen wir die Rahmenbedingungen für die Expansion dieser äußerst erfolgreichen Gesellschaften schaffen. Die neue Besetzung der COO-Position ist der Schlüssel für die Ausweitung unseres Geschäfts in die Breite“, erklärt Bicil weiter.

Er fährt fort: „Glücklicherweise konnten wir Jürgen Mues für uns gewinnen. Er bringt langjährige Erfahrung sowie Begeisterung für Innovationen und den Einsatz modernster Technologien mit – eine entscheidende Bereicherung für unser Management. Mit seiner Hilfe werden wir Imperial Logistics International auf die nächste Erfolgsstufe heben.“

Jürgen Mues: „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben bei Imperial Logistics International. Das Unternehmen genießt eine hervorragende Marktposition, einen guten Ruf und birgt ein enormes Potenzial, das von einem großartigen Mitarbeiterstamm unterstützt wird.

Logistik ist meine Leidenschaft. Ich freue mich darauf, dem Team von Imperial Logistics beizutreten und meine Erfahrung, Kompetenzen und volle Energie für Erfolg und Wachstum einzusetzen.“

Quelle und Foto: Pilot Marketing

 

 

 




Hamburg Süd stellt Remote Container Management

Die Hamburg Süd stellte auf der Fruit Logistica in Berlin – der weltweit wichtigsten Messe für den Handel mit Frischeprodukten wie Obst und Gemüse – den künftigen Einsatz von Remote Container Management (RCM) vor.

Sämtliche von der Hamburg Süd eingesetzten Kühlcontainer wurden in den vergangenen Monaten mit der RCM-Technologie ausgestattet. Über Satelliten- und Mobilfunktechnologie ermöglicht RCM, den Kühlcontainer sowie den Zustand der Ladung in seinem Inneren rund um die Uhr in Echtzeit zu überwachen, zum Beispiel den Ort, den Temperaturverlauf, die relative Luftfeuchtigkeit oder die Sauerstoff- und CO2-Konzentration. Auch können bestimmte Einstellungen aus der Ferne angepasst werden.

Im Vergleich zu bisher eingesetzten Monitoringsystemen haben Kunden über eine Online-Plattform oder eine App auf ihrem Tablet bzw. Smartphone jederzeit die Möglichkeit, sich komfortabel einen Überblick über die Bedingungen für ihre Ladung im Container zu verschaffen. Außerdem werden sie automatisch informiert, wenn vorher individuell festgelegte Parameter oder Grenzwerte erreicht werden. „RCM ist ein echter Game-Changer für den wichtigen Reefer-Markt. Der Mehrwert besteht darin, dass Kunden mit diesen Daten ihre Supply Chain nicht nur besser kontrollieren, sondern auch deutlich effizienter und sicherer gestalten können“, sagte Frank Smet, Chief Commercial Officer (CCO) der Hamburg Süd.

Als Teil der Maersk-Gruppe kann die Hamburg Süd ihren Kunden weltweit mehr als 370.000 Kühlcontainer bieten, die größte Reefer-Flotte der Industrie, die zudem komplett mit RCM ausgestattet ist, was für eine lückenlose Verfügbarkeit der innovativen Technologie sorgt. Auch dies ist einzigartig in der Industrie. Derzeit läuft mit Kunden der Testbetrieb, ab dem dritten Quartal soll die RCM-Technologie für alle Kunden verfügbar sein. Durch die lückenlose Kontrolle über den Zustand der Ladung können Kunden während des gesamten Transports und nicht erst am Zielort auf Veränderungen reagieren. „Das bietet Verladern ein großes Potenzial für Kostenersparnisse“, so Frank Smet. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Carrier, die in der Lage sein müssen, flexibel auf die gestiegenen Anforderungen der Kunden einzugehen. „Bei der Hamburg Süd nutzen wir die Vorteile der Digitalisierung für unsere Kunden, ohne dabei den persönlichen Kundenservice und eine enge Beratung zu vernachlässigen. Mit unseren erfahrenen Mitarbeitern in über 250 Büros weltweit können wir jederzeit auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort eingehen“, erklärt Frank Smet.

Zu diesen und weiteren Themen rund um den Transport temperaturempfindlicher Ladung können sich Besucher vom 6. bis zum 8. Februar auf der Fruit Logistica in Berlin auf dem Messestand der Hamburg Süd (Halle 25, Stand A – 10) informieren.

Den aktuellen Reefer-Guide der Hamburg Süd sowie weitere Informationen rund um das Thema Kühltransporte gibt es hier

Quelle und Grafik: Hamburg Süd

 

 

 




Umschlag der EUROGATE-Gruppe auch 2018 stabil

Der EUROGATE-Gruppe ist es trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, die Containerumschlagsmenge nahezu stabil zu halten. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 14,1 Mio. TEU (Standardcontainer) an den zwölf Standorten in und um Europa umgeschlagen. Das Volumen der intermodalen Containertransporte ist um 2,8 Prozent auf rund 1,05 Mio. TEUgestiegen.

An den fünf deutschen Terminals der EUROGATE-Gruppe konnten die Umschlagszahlen des Vorjahres bestätigt werden. 2018 wurden hier insgesamt 7,76 Mio. TEU umgeschlagen (-0,2 Prozent, Vorjahr: 7,78 Mio. TEU).

In Bremerhaven blieb der Containerumschlag mit gut 5,48 Mio. TEUauf konstantem Niveau (-1,3 Prozent, Vorjahr: 5,54 Mio. TEU). Die Fahrplanwechsel der Reederei-Allianzen im April/Mai 2018 haben sich an diesem Standort nicht nennenswert ausgewirkt.

Am EUROGATE Container Terminal Hamburg sank der Umschlag zwar leicht um insgesamt 3 Prozent auf knapp 1,65 Mio. TEU, aber die Integration von Hamburg Süd in den Maersk-Konzern und die erfolgreiche Akquisition von Hyundai Merchant Marine als neuen Kunden haben den, durch strukturelle Veränderungen bei den Reederei-Allianzen bedingten, Negativtrendtrend der vergangenen Jahre gestoppt. Somit stieg die Auslastung des Terminals nach einem schwachen ersten Halbjahr, mit Rückgängen von noch rund 16 Prozent, im zweiten Halbjahr wieder deutlich an.

Das EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven zeigte in 2018 mit einem Zuwachs von 18,3 Prozent im dritten Jahr in Folge ein zweistelliges Wachstum. 2018 wurden hier erstmals über 650.000 TEUumgeschlagen.

Negativ beeinflusst werden die Umschlagszahlen 2018 durch deutliche Rückgänge an den Transshipment-Terminals in Italien. Vor allem Cagliari ist sehr stark von den Verschiebungen der Liniendienste an andere Terminals betroffen und verliert fast 50 Prozent der Umschlagsmenge. Gioia Tauro verzeichnet einen Rückgang von 4,5 Prozent, verbleibt jedoch auf einem hohen Niveau (2,29 Mio. TEU). Positiv entgegen entwickelten sich die Terminals in La Spezia (1,35 Mio. TEU, +0,8 Prozent) und Salerno (332.000 TEU, +5,6 Prozent).

An den weiteren Terminals der EUROGATE-Gruppe wurden im Vergleich zum Vorjahr insgesamt ebenfalls stabile Umschlagsmengen erreicht. In Tanger, Marokko, war mit 1,38 Mio. TEU ein Umschlagsvolumen auf dem hohen Niveau des Vorjahres zu verzeichnen. Dem streikbedingten Rückgang der Mengen in Lissabon, Portugal, von rund 30 Prozent auf 137.000 TEU steht die positive Entwicklung des Standortes in Limassol, Zypern, mit rund 14 Prozent Wachstum auf inzwischen fast 394.000 TEU gegenüber. Die Umschlagsmenge in Ust-Luga, Russland, lag sanktionsbedingt bei 69.000 TEU (-7,1 Prozent, Vorjahr: 74.000 TEU).

Michael Blach, Vorsitzender der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung, sagt dazu: „Wir können mit den Umschlagszahlen im Jahr 2018 zufrieden sein. Vor allem die Tatsache, dass wir in Deutschland ein sehr stabiles Niveau halten konnten, ist erfreulich und zeigt, dass wir im Wettbewerb mit den Westhäfen und den neuen Konkurrenten an der Ostsee bestehen können. Obwohl 2018 ein durchaus erfolgreiches Jahr war, zeigen uns die Entwicklungen der Umschlagsmengen, dass die Bandbreite von Chancen und Risiken ebenso wie deren Auswirkung auf unser Geschäft unter den veränderten Rahmenbedingungen größer geworden ist. Vor diesem Hintergrund ist es unsere Priorität, die Chancen zu nutzen und damit unsere Marktposition auszubauen“

Quelle EUROGATE, Foto: EUROGATE/ Scheer

 




EUROGATE Intermodal fährt direkt nach Singen

EUROGATE Intermodal (EGIM) erweitert sein Netzwerk. Der in Hamburg ansässige Dienstleister für internationale Containertransporte im kombinierten Verkehr auf Straße und Schiene hat zum 15. Januar eine neue direkte Bahnverbindung zwischen dem Hamburger Hafen und dem Bahnterminal Singen (Baden-Württemberg) eingeführt.

Der Standort Singen deckt in Süddeutschland insbesondere die Bodenseeregion, aber auch Vorarlberg in Österreich und die Ostschweiz ab. Der planbare Direktverkehr bietet eine schnelle und zuverlässige Transportoption zwischen Hamburg und dem Dreiländereck. Regionale Kunden profitieren darüber hinaus vom neuen Angebot für den kombinierten und maritimen Verkehr. Zudem schafft EGIM mit der Anbindung eine Alternative zu den stark frequentierten Terminals in der Region Baden-Württemberg.

EGIMs neustes Produkt für den Seehafenhinterlandverkehr startet zunächst mit zwei Rundläufen pro Woche und verfügt über eine Kapazität von 88 TEU pro Abfahrt und Richtung. Feste Waggongarnituren ermöglichen darüber hinaus eine hohe Flexibilität, was zu einer optimierten Auslastung sowie bestmöglichen Transitzeiten führt. Neben dem reinen Schienenlauf zwischen Hamburg und Singen offeriert der Transportdienstleister zudem auch die Zustellung per Lkw auf der ersten und letzten Meile.

Als Transportunternehmen im kombinierten Verkehr leistet EGIM einen wichtigen Beitrag für die Transportverlagerung von der Straße auf die Schiene. Durch die Bahnverbindung nach Singen lassen sich Lkw-Transporte deutlich reduzieren. Dies führt zu einer erheblichen Verringerung von Schadstoffemissionen, die das Unternehmen durch den Einsatz von E-Lokomotiven der neusten Generation auf ein Minimum reduziert.

Niels Riedel, Vertriebsleitung EGIM, erläutert: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit unserer zusätzlichen Direktverbindung nach Singen zur Entzerrung von Transporten in den angrenzenden Regionen beizutragen und somit unseren Kunden effiziente Alternativen zu bestehenden Verbindungen anzubieten. Das Containerterminal TSG in Singen bietet uns als Transportunternehmen hervorragende Voraussetzungen für den Aufbau maritimer Verkehre. Bislang ist die Region eher kontinental geprägt und maritim vergleichsweise wenig erschlossen. Das möchten wir mit unserem Angebot ändern.“

Quelle und Foto: EUROGATE

 

 

 




„Ohne Akzeptanz keine Investitionen“

Tage der offenen Tür, frühe Öffentlichkeitsbeteiligung, Nachbarschaftsbüros, Dialog im Social Web – die Informationsbedürfnisse zu Produktionsprozessen und Investitionsvorhaben in der chemischen Industrie steigen und wandeln sich stetig.

Diesen Ansprüchen stellt sich Currenta – gegenüber der Landespolitik, aber ganz besonders in den Standortgemeinden Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Denn Akzeptanz im nachbarschaftlichen Umfeld hat für den Chempark-Betreiber hohe Priorität – sie ist quasi die Geschäftsgrundlage. Die Öffentlichkeitsarbeit gegenüber der Nachbarschaft sowie lokalen und überregionalen Stakeholdern nimmt der neue Akzeptanzbericht unter die Lupe: Zum zweiten Mal – nach der Erstauflage vor drei Jahren – hat ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut untersucht: Welche Themen sind akzeptanzfördernd? Wo bietet Currenta bereits die richtigen Formate? Und wo muss das Unternehmen besser werden? Befragt wurden hierbei auch die Stadtoberhäupter der Standortkommunen.

„Der Chempark ist für Krefeld aus zwei Gründen von außerordentlicher Bedeutung. Zum einen ist er mit den dort ansässigen Unternehmen in Summe einer der größten Arbeitgeber in Krefeld. Zum anderen ist es für Krefeld als Standort unglaublich wichtig, dass dort viele Unternehmen mit hohem Innovationspotenzial und weltweit gehandelten Produkten unter einem Dach angesiedelt sind. Das entspricht auch dem Selbstverständnis Krefelds als wichtiger Industriestandort“, erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer. Dabei sieht er die vielfältigen Ansprüche an das Werk am Rhein: „In der interessierten Öffentlichkeit sind die wirtschaftliche Bedeutung und Arbeitsplatzbedeutung unbestritten. Aber es gibt natürlich auch Konfliktthemen, die mit einer solchen Industrieanlage verbunden sind. Das sind zum Beispiel Konkurrenzfragen von Stadtentwicklung und industrieller Nutzung.“

Gleichzeitig würdigt Meyer die bestehende Zusammenarbeit mit dem Chempark-Betreiber und deren Erfolge: „Wir tauschen uns sowohl zu aktuellen Themen als auch zu Kernthemen des Chempark aus. Hinzu kommt, dass sich Currenta herausragend in unterschiedlichen Bereichen des städtischen Lebens engagiert. Es gibt viele Berührungspunkte.“

Für die Zukunft kann sich der Oberbürgermeister ein noch intensiveres Engagement vorstellen: „Was ich mir wünsche, ist, dass der Chempark Uerdingen sich weiterentwickelt – aber das geschieht derzeit. Wachstum und Dynamik kommen den Unternehmen und der Stadt zugute. Und ich wünsche mir genauso, dass es ein Verständnis für die Belange Krefelds gibt, wie es umgekehrt eines für die Industriebedarfe gibt“, so Meyer.

Dieses „aktive Zuhören“ und Streben nach einem gemeinsamen und zukunftsorientierten Industrieverständnis lobte NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann. Er vertrat den kurzfristig erkrankten Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart bei der Vorstellung des Akzeptanzberichts im Dormagener Nachbarschaftsbüro Chempunkt. „Currenta setzt sich mit allem Nachdruck und im Sinne der Unternehmen an den Chempark-Standorten für gutnachbarschaftliche Beziehungen und Akzeptanzsteigerung ein. Der Chemieparkbetreiber macht industrielle Produktion transparent und verdeutlicht damit den Nutzen, den Industrie für die Allgemeinheit stiftet. Damit setzt Currenta Maßstäbe und wird seiner Vorreiterfunktion für eine erhöhte Industrieakzeptanz gerecht“, so Staatssekretär Dammermann.

Im Vorwort des gedruckten Akzeptanzberichts spitzt Wirtschaftsminister Pinkwart zu: „Schlüssel für eine zukunftsorientierte Industriepolitik ist Akzeptanz. Nur mit einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung kann die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes gestärkt werden. Ohne Akzeptanz keine Investitionen!“

„Der Bericht ist das Bekenntnis, dass Akzeptanz für uns weiterhin ein wichtiges Thema ist und auch in Zukunft bleiben wird. Wir wollen gewollt sein – das ist unser Ziel – und deshalb haben wir zum zweiten Mal gefragt, ob wir genug und vor allem das Richtige tun, um uns Akzeptanz zu verdienen“, erklärte Currenta-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken. „Wir haben uns auf den guten Ergebnissen des ersten Akzeptanzberichts nicht ausgeruht. Im Gegenteil. Wir haben sie als Impuls für weitere Aktivitäten genutzt“, so Hilken. Zum Beispiel das Nachbarschaftsmagazin Chempunkt, das viermal im Jahr in einer Auflage von 250.000 Stück an die Haushalte rund um die drei Chempark-Standorte verteilt wird und transparent macht, was hinter dem Werkszaun passiert. Oder die stärkere Fokussierung der Themen Sicherheit und Umwelt. Außerdem setzt sich Currenta im „Klimadiskurs.NRW e.V.“ intensiv für den offenen Dialog und ein gemeinsames Handeln von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein.

Für den zweiten Akzeptanzbericht hat Currenta die Methodik gegenüber der Erstauflage verfeinert. Im ersten Schritt ermittelte ein neutrales Meinungsforschungsinstitut in elf Interviews und sechs Gesprächsrunden an den Standorten, was von dem Chempark-Betreiber als Nachbar beziehungsweise als Industrieunternehmen in NRW erwartet wird. Im zweiten Schritt wurden 825 Bürgerinnen und Bürger sowie 240 Stakeholder (Vertreter aus Politik, Behörden, Wirtschaft etc.) zu den ermittelten Erwartungshaltungen repräsentativ befragt.

Gegenüber der Befragung von 2015 hat sich die Prioritätenliste der Nachbarschaft verdichtet: Gute Leistungen in den Bereichen Umwelt (82 Prozent, 2015: 78 Prozent), Sicherheit (81 Prozent, 2015: 75 Prozent) und Transparenz (53 Prozent, 2015: 54 Prozent) zahlen für sie am meisten auf das Akzeptanzkonto von Industrieunternehmen ein. Weniger wichtig ist hier die Rolle der Chempark-Unternehmen als Arbeitgeber (44 Prozent, 2015: 56 Prozent) und Ausbilder (43 Prozent, 2015: 58 Prozent) geworden. Bei Vertretern aus Politik und Gesellschaft liegen die Top-Nennungen, wenn es um Akzeptanz geht, etwas enger beieinander: Sicherheit (83 Prozent, 2015: 89 Prozent), Umwelt (74 Prozent, 2015: 74 Prozent), Transparenz (73 Prozent, 2015: 67 Prozent), Ausbildung (58 Prozent, 2015: 61 Prozent) und Arbeitsplätze (55 Prozent, 2015: 57 Prozent).

Ob und wie der Chempark-Betreiber den Erwartungshaltungen in diesen Bereichen gerecht wird, zeigt sich differenziert. Denn obwohl das Umweltmanagement in den letzten Jahren verstärkt zum Thema gemacht wurde, bleibt die Haltung von Nachbarschaft und Stakeholdern skeptisch. Zwar stimmt jeweils eine Mehrheit (Nachbarschaft: 62 Prozent / Stakeholder: 72 Prozent) der Aussage eher oder voll zu, dass der Chempark verantwortungsbewusst mit der Umwelt umgehe. Allerdings sind es weniger als 2015 (Nachbarschaft: 74 Prozent / Stakeholder: 78 Prozent) und nicht genug, um dem hohen Stellenwert des Akzeptanzfaktors Umwelt gerecht zu werden. Positiv anzumerken ist, dass der Chempark mit diesem Wert besser abschneidet als die Industrie insgesamt: In einer bundesweiten Umfrage attestierten nur 15 Prozent der Bürger der Industrie, dass sie genug für Umwelt- und Klimaschutz tue. „Wir werden weiter daran arbeiten, unsere Leistungen und die der Chempark-Unternehmen für Umwelt- und Klimaschutz bekannter zu machen. Dabei sind wir uns bewusst, dass wir uns als Chemieunternehmen bei diesem Thema besonders anstrengen müssen“, bekannte Currenta-Chef Hilken.

Zum Thema Sicherheit gibt es eine konstante Wahrnehmung: Wie 2015 sind rund zwei Drittel der Nachbarschaft der Meinung, dass der Chempark in ausreichendem Maße über Sicherheitsmaßnahmen informiert. Bei den Stakeholdern sind es 80 Prozent.

Mit 59 Prozent ist der Anteil der befragten Nachbarn, die dem Chempark einen offenen und transparenten Umgang mit der Öffentlichkeit bescheinigen, gleich geblieben. Bei den Stakeholdern fällt die Zustimmung mit 83 Prozent erneut deutlich positiver aus als bei den Bürgern.

Als Arbeitgeber und Ausbilder erfüllt der Chempark die Erwartungen von Bürgern und Stakeholdern sehr gut. Eine große Mehrheit schätzt die attraktiven Arbeitsplätze und das vielfältige Ausbildungsangebot. Jeweils über 90 Prozent beider Gruppen sehen im Chemiepark darüber hinaus einen Garanten für Arbeitsplätze und Wohlstand in der gesamten Region – und damit etwas mehr als 2015. Allerdings zahlt dies nicht mehr so stark auf die Akzeptanz des Chempark ein. Die Rolle als Arbeitgeber und Ausbilder wird zwar erwartet, ist aber nicht mehr so entscheidend für die Zustimmung vor Ort.

Insgesamt wurde der Mix aus persönlicher Kommunikation in den Nachbarschaftsbüros und auf Veranstaltungen, aus Publikationen und digitalen Angeboten erneut sehr positiv bewertet – insbesondere von den Stakeholdern. 97 Prozent gaben hier ein positives oder sehr positives Feedback, und auch 71 Prozent der Bürger sind zufrieden. Zwei Teilergebnisse hob Hilken hervor: „Zum einen ist die Bekanntheit unserer Nachbarschaftsbüros weiter gestiegen: Jeder Zweite an den Standorten kennt inzwischen das Chempunkt-Büro als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger. Zum anderen ist unser Nachbarschaftsmagazin, das wir 2016 nach dem ersten Akzeptanzbericht gestartet haben, gut angekommen. Rund 70 Prozent kennen es bereits. Und noch wichtiger: Die Mehrheit der Bürger nutzt es als unternehmenseigene Informationsquelle zu Chempark-Themen am liebsten.“

Einen Zukunftstrend macht der zweite Akzeptanzbericht deutlich: Zwar werden Berichte in Presse und Rundfunk sowie das Nachbarschaftsmagazin immer noch am stärksten wahrgenommen, und digitale Angebote des Chempark sind noch vergleichsweise unbekannt. Doch für die jüngeren und mittleren Altersgruppen bis 59 Jahre ist die Website chempark.de extrem wichtig. Und auch für Social Media und die Chempark-App zeigen sie überdurchschnittliches Interesse. „Deshalb werden wir unseren Mix beibehalten, um heute und zukünftig alle Altersgruppen zu erreichen“, versprach der Currenta-Chef.

Auch von den Stakeholdern auf Landesebene wird das Engagement für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mehrheitlich geschätzt. Eine klare Mehrheit von 89 Prozent nimmt Currenta als transparentes und offenes Unternehmen wahr. Bekannt ist einer deutlichen Mehrheit der Befragten auch, dass sich der Chempark-Betreiber in unterschiedlichen Initiativen für Industrieakzeptanz und den gesellschaftlichen Dialog engagiert. Einige der Akteure haben an Aktivitäten von Initiativen wie dem „KlimaDiskurs.NRW“, dem Chemiegipfel oder „Dialog schafft Zukunft“ bereits selbst teilgenommen.

„Unter dem Strich hat der zweite Akzeptanzbericht gezeigt, dass es darum geht, auf vielen Ebenen zu überzeugen. Es geht aber auch um einen respektvollen Umgang miteinander und eine frühe und offene Kommunikation“, bilanzierte Hilken. Sein Anspruch bleibe aber noch ein anderer: „Wir wollen beim Thema Industrieakzeptanz auch für andere Unternehmen in NRW Impulse liefern. Das hilft, um Verständnis und Vertrauen für Industrie flächendeckend zu gewinnen. Und das ist letztendlich in unser aller Interesse.“

Der Akzeptanzbericht kann ab sofort in den Nachbarschaftsbüros mitgenommen werden. Ebenso gibt es ihn im Netz unter akzeptanz.currenta.de – und zusätzlich noch viele persönliche Videostatements, in denen Chempark-Nachbarn sich und ihre Erwartungen selbst vorstellen.

Quelle und Fotos: Currenta, NRW-Wirtschaftsstaatsekretär Christoph Dammermann (l.) bei der Präsentation des zweiten Akzeptanzberichts mit Currenta-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken

 

 

 

 

 

 




Bibliothek für den Kombinierten Verkehr

Das Container-Hinterlandnetzwerk Contargo stellt ab sofort die Java-Bibliothek „Intermodal Domain“ mit Fachbegriffen des Kombinierten Verkehrs (KV) kostenfrei zur Verfügung.

Unternehmen und Hersteller können damit auf die Inhalte des freiwilligen Standards DIN SPEC 91073-DIGIT zurückgreifen. So will das Unternehmen dazu beitragen, einheitliche Begrifflichkeiten für alle Akteure der Transportkette im Kombinierten Verkehr zu schaffen und die Kommunikation erleichtern.

„Die Bibliothek soll dazu beitragen, die DIN SPEC maximal zu verbreiten“, erklärt Henrik Hanke, IT-Manager Contargo GmbH & Co. KG. „Sie kann einfach in jeden Programmiercode eingebunden und dann quasi als Wörterbuch genutzt werden.“ Das ist für alle Unternehmen hilfreich, die Digitalkommunikation mit und innerhalb der Transportwirtschaft durchführen möchten, also für Akteure der Hinterlandlogistik oder Hersteller von Software. Das Anliegen dahinter: „Als Unternehmen im Kombinierten Verkehr ist Contargo sehr an der Verbesserung der Kommunikation, der Vereinheitlichung von Begriffen und der Schaffung von Standards interessiert“, so Henrik Hanke.

Contargo verfügte bereits vor der DIN SPEC 91073-DIGIT über eine eigene Bibliothek mit Fachbegriffen des KV auf Deutsch und Englisch. Also über eine Sammlung von Programmelementen, die es den Nutzern ermöglicht, diese Begriffe in andere Anwendungen einzubinden. Nun hat Contargo die eigene bereits bestehende Bibliothek an die DIN SPEC angeglichen. Entstanden ist die „Intermodal Domain“, die nach wie vor auch Contargo-eigene Begriffe enthält, allerdings nur, wenn es keinen entsprechenden Begriff in der DIN SPEC gibt.

Die „Intermodal Domain“ kann unter https://github.com/Contargo/intermodal-domain heruntergeladen und den eigenen Ansprüchen entsprechend weiterentwickelt werden. Die Nutzer haben die Möglichkeit, die eigenen Anpassungen wieder in die Basisversion zurückfließen zu lassen, wo sie geprüft und gegebenenfalls übernommen werden. So soll die DIN SPEC als lebendes Dokument weiterentwickelt werden.

Neben einheitlichen Begriffsdefinitionen und Erläuterungen zu Themen des Kombinierten Verkehrs enthält die im April 2018publizierte DIN SPEC 91073 in einer umfangreichen Datenstrukturliste Stammdaten, Prozessdaten und Statusinformationen. Aus dieser Struktur heraus werden Mindestanforderungen an die Informationskette festgelegt und eine Grundlage für die Kommunikation aller KV-Akteure geschaffen. Die DIN SPEC wurde von der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr e.V. beim Deutschen Institut für Normung initiiert. In die Entwicklung waren rund ein Dutzend am Transportprozess beteiligte Akteure des Kombinierten Verkehrs eingebunden, darunter auch Contargo.

Quelle und Foto: Contargo, Henrik Hanke, Manager IT, Contargo GmbH & Co. KG 

 

 




MOSOLF nutzt Blockchain für Frachtbriefe

Blockchain in der Logistik: MOSOLF setzt bei digitalen Frachtbriefen auf eine fälschungssichere Blockchain-Lösung. Die auf der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basierende dezentralisierte Anwendung (DAPP) ermöglicht die Absicherung von Prozessen und Dokumenten mittels Smart Contracts.

Dabei arbeitet MOSOLF mit dem Technology-Consulting-Unternehmen ETECTURE, verantwortlich für die Konzeption und Infrastruktur der manipulationsgeschützten digitalen Frachtbriefe, sowie LAWA Solutions, spezialisiert auf Unternehmenssoftware im Bereich Automobillogistik, zusammen.

Ziel ist es, die Sicherheit und Effizienz von Prozessen innerhalb der Wertschöpfungskette der Automobillogistik weiter zu erhöhen. Hierzu wird ein digitaler Frachtbrief verwendet, in dem die verschiedenen Schritte des Logistikprozesses von der Verladung über den Transport bis zur Übergabe enthalten sind. Über dieses Dokument wird ein Fingerprint, der sogenannte Hashwert, erzeugt und an die Blockchain übermittelt. Das Blockchain-Netzwerk überprüft mit Hilfe eines Smart Contracts die Eindeutigkeit der Transaktion und stellt gleichzeitig die Relation zwischen Fahrzeug und Frachtpapier her. Eine gültige Transaktion wird zusammen mit Zeitstempel und GPS-Koordinaten in die Blockchain aufgenommen. Über einen Webservice wird es den Teilnehmern der Blockchain ermöglicht, die Gültigkeit eines Frachtpapiers und den darin enthaltenen Fahrgestellnummern (VIN, für vehicle identification number) zu verifizieren.

Die notwendige Infrastruktur und die verwendeten Smart Contracts entwickelte ETECTURE, bei der Erfassung und Verarbeitung der Daten greift die dezentrale Applikation auf die von LAWA Solutions entwickelte Telematik-Software zurück.

„Das ist ein wichtiger Meilenstein für MOSOLF und unterstreicht die Innovationskraft unseres Unternehmens. Damit schaffen wir Transparenz entlang unserer Wertschöpfungskette und bieten unseren Kunden einen echten Mehrwert“, so Dr. Jörg Mosolf, Vorstandsvorsitzender der MOSOLF SE & Co. KG.

„Mit dem Start unserer ersten Blockchain und den daraus gewonnenen Erkenntnissen können nun weitere Projekte realisiert werden. Wir arbeiten gemeinsam mit ETECTURE und LAWA Solutions an weiteren Lösungen, um den gesamten Prozess der Wertschöpfungskette von Bandende bis Recycling für den Kunden zu vereinfachen und neue Anwendungsmöglichkeiten zu entwickeln“, ergänzt Antonio Marsano, Leiter IT und Digitalisierung bei MOSOLF.

Quelle und Foto: Mosolf

 

 




Ocean Alliance Day 3 Product

Die CMA CGM Group, eine weltweit führende Reedereigruppe, freut sich bekannt zu geben, dass Rodolphe Saadé, Chairman und Chief Executive Officer der CMA CGM Group, mit den Verantwortlichen von COSCO SHIPPING, Evergreen und OOCL die Einführung des„Ocean Alliance Day 3 Product“ unterzeichnet hat. Die Markteinführung wird im April 2019 erfolgen.

Aufbauend auf dem bisherigen Erfolg der Ocean Alliance, wird das „Day 3 Product“ den Kunden der CMA CGM Group ein optimiertes Angebot bieten:

  • Rund 330 Containerschiffe, von denen 111 von der CMA CGM Gruppe betrieben werden
  • Eine Gesamtkapazität von rund 3,8 Millionen TEUs
  • Insgesamt 38 Dienste, davon 19 Transpazifik-Dienste, was die Ocean Alliance zum größten Anbieter im transpazifischen Markt macht

Die Kunden profitieren außerdem von:

  • Optimierten Diensten zwischen Asien und Europa, inklusive eines zusätzlichen siebten Dienstes
  • Vier verlässlichen Diensten zwischen Asien und dem Mittelmeerraum
  • Zwei transatlantischen Diensten, die Nordeuropa mit der Ostküste der Vereinigten Staaten und dem Golf von Mexiko verbinden
  • Vier Diensten zwischen Asien und dem Mittleren Osten
  • Zwei Diensten, die Asien mit dem Roten Meer verbinden

Anlässlich dieser Ankündigung erklärte Rodolphe Saadé, Chairman und CEO der CMA CGM Group: „Diese neue Vereinbarung mit unseren asiatischen Partnern wird es uns ermöglichen, unseren Kunden ein einzigartiges und wettbewerbsfähiges Serviceangebot anzubieten. Es ist ein Meilenstein in unserer Entwicklungsstrategie und stärkt die Schlüsselposition von CMACGM innerhalb der Branche.“

Quelle und Foto: CMA CGM




Containerbahnhof Burchardkai fertig

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat die Leistungsfähigkeit ihres größten Containerterminals im Hamburger Hafen durch einen umfassenden Ausbau des Bahnhofs weiter gesteigert.

Der Containerbahnhof des Terminals Burchardkai (CTB), der schon vor dem Ausbau zu den größten in Europa gehörte, hat zwei zusätzliche Gleise und zwei neue Bahnportalkräne bekommen. Der Bahnhof verfügt nun über zehn Gleise, statt der bisherigen acht. Auf allen können die mit 740 Metern längsten zulässigen Züge abgefertigt werden. Am 18. Januar hat der zweite von nun insgesamt vier Bahnkränen als abschließendes Ausbauelement den Betrieb aufgenommen.

CTB-Geschäftsführer Andreas Hollmann: „Wir haben unseren Bahnhof erneut erweitert und stellen unseren Kunden dadurch mehr als nur zusätzliche Kapazität zur Verfügung. Die vier unabhängig voneinander agierenden Bahnkräne ermöglichen eine flexiblere Abfertigung und schnellere Reaktionsmöglichkeiten beim Umschlag auf der Schiene.“

Jeweils fünf Gleise werden durch zwei Bahnkräne bedient, von denen zwei neu angeschafft und vom Hersteller Kocks Ardelt Kranbau in enger Zusammenarbeit mit der HHLA konzipiert wurden. Alle Kräne werden umweltfreundlich mit Ökostrom betrieben. Auch die Arbeitssicherheit wurde verbessert. An den Kosten der Baumaßnahmen in Höhe von 13 Millionen Euro beteiligte sich das Eisenbahnbundesamt im Rahmen eines Programms zur Förderung des kombinierten Verkehrs.

Durch den Ausbau steigt die Kapazität des Bahnhofs um etwa 200.000 auf ungefähr 850.000 Standardcontainer (TEU) pro Jahr. Seit 2010 wuchs der jährliche Bahnumschlag am CTB um knapp 50 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil des Verkehrsträgers Bahn am gesamten Containeraufkommen im Hamburger Hafen zwischen 2010 und 2017 deutlich von 36,5 auf 42,8 Prozent. Damit ist Hamburg der mit Abstand größte Eisenbahnhafen in Europa.

Die Erweiterung der Schienentransportkapazitäten am CTB könne den Anteil der Bahn am Verkehrsträgermix mittelfristig noch weiter erhöhen, sagte HHLA-Vorstand Jens Hansen: „Die zahlreichen hochfrequenten Eisenbahnverbindungen sind im europäischen Vergleich ein klarer Standortvorteil des Hamburger Hafens. Wir gehen davon aus, dass sie durch eine verbesserte Verkehrsanbindung des CTB ab dem Jahr 2020 deutlich zunehmen werden. Darauf sind wir schon jetzt bestens vorbereitet.“

Nach Inbetriebnahme neuer Waltershofer Straßen- und Eisenbahnbrücken wird die Schienenanbindung des CTB an das Netz der Hamburger Hafenbahn nicht mehr ein-, sondern zweigleisig laufen und außerdem durch neue Weichen eine zusätzliche Zuführung zum CTB-Bahnhof zur Verfügung stehen. Das von der Hamburg Port Authority (HPA) betreute Projekt für die zusätzlichen Gleise soll 2020 abgeschlossen werden.

Die HHLA wird auch zukünftig in den Ausbau ihrer Terminalanlagen und die Erweiterung der intermodalen Transport- und Umschlagkapazitäten investieren. Bis zum Jahr 2022 sind Investitionen in Höhe von 800 Millionen Euro im Bereich Hafenlogistik geplant, wovon 450 Millionen Euro für das Segment Container und 350 Millionen Euro für die Intermodal-Sparte vorgesehen sind. Mit diesem Investitionsprogramm in das Kerngeschäft stärkt die HHLA ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit weiter.

Quelle und Foto: HHLA

 




Ingo Brauckmann neuer Logistikchef

Wechsel an der Logistikspitze bei thyssenkrupp Steel: Neuer CEO der Business Unit Logistics des Duisburger Stahlunternehmens ist Ingo Brauckmann, 48, der auf diesem Posten die langjährige Logistikchefin Ulrike Höffken ablöst.

Der Diplom Wirtschaftsingenieur war zuletzt als Chief Supply Chain Officer bei der Berner Group in Köln tätig. Brauckmann bringt umfangreiche Erfahrung in Positionen auf Geschäftsführungs- und Vorstandsebene mit Schwerpunkt auf Logistikthemen und Supply Chain Management mit. Zuvor war Brauckmann bei der Redeem Holding, DHL Supply Chain sowie für Henkel im In- und Ausland tätig.

Ulrike Höffken, bisherige CEO des Bereichs Logistik und viele Jahre lang Einkaufschefin von Steel Europe, ist zum Ende des Jahres 2018 in den Ruhestand gegangen. Die Diplom-Volkswirtin war seit 1985 ununterbrochen für den Duisburger Stahlhersteller tätig. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit für thyssenkrupp war sie als Mitglied verschiedener Aufsichts- und Beiräte sowie in einer Reihe von Gremien und Ausschüssen engagiert.

Der Logistikbereich von thyssenkrupp Steel gehört mit einer Transportleistung von rund 200 Millionen Tonnen pro Jahr und mit über 1.300 Mitarbeitern zu den größten industriellen Logistikern in Europa.

Quelle und Foto: thyssenkrupp Steel Europe AG