Hochwasser schließt zwei Neusser ein

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Vorsicht bei Hochwasser: Am Samstag gegen 15.30 Uhr wurde die Feuerwehr Neuss zu zwei eingeschlossenen Personen auf der Neusser Ölgangsinsel alarmiert. Auf Grund des steigenden Wasserspiegels wurde ihnen der Rückweg abgeschnitten.

Umgehend wurde die Wasserrettungseinheit der Stadt Neuss entsandt, die die zwei Personen und deren zwei Hunde nach kurzer Suche schnell lokalisieren konnte. Mithilfe des Mehrzweckboots Marne sowie Kräften von der Landseite die mit einem Schnelleinsatzboot unterstützten, wurden alle Betroffenen gerettet und sicher an Land abgesetzt. Niemand wurde verletzt.

Im Einsatz waren von Seiten der Feuerwehr der Löschzug Grimlinghausen mit einem Löschfahrzeug sowie dem Mehrzweckboot Marne und einem Schnelleinsatzboot. Ingesamt waren 12 Einsatzkräfte Vorort.

Quelle und Foto: Feuerwehr Neuss




Neue Sendung der „Neusser Köpfe“

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Die Heimatfreunde haben eine neue Radiosendung aus der Reihe „Neusser Köpfe“ produziert.

Der Gesprächspartner ist der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden Neuss, Sebastian Appelfeller. Es geht um die Persönlichkeit des Pfarrers, seine Predigten, seine Arbeit und sein Wirken in Neuss, aber auch um ganz allgemeine Fragen. Seine Ehefrau ist ebenfalls Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde. So stellt sich die Frage, wie die Gläubigen darauf reagieren. Die Pfarrerfamilie hat 4 Kinder und es ist interessant, wie Familie und Berufe in ihr Einklang gebracht werden. Ernst wird es im Gespräch, wenn die Rede auf Kritiker der Kirchen, auf ihre offenen und versteckten Feinde und auf das noch größere Problem der Gleichgültigkeit vieler Menschen heute kommt. Gehört nun der Islam zu Deutschland – oder sollte besser gesagt werden „auch Moslime gehören zu Deutschland“? Sebastian Appelfeller würdigt eindrucksvoll die Leistungen derjenigen, die es geschafft habe,

Trennendes zu überwinden und hebt die Zusammenarbeit der Christen in der Stadt Neuss hervor. Das Schützenfest, an dem er aktiv als Grenadier teilnimmt, sieht er als große Gemeinsamkeit, die es zu erhalten gebe. Dazu gehöre es, auch vergnügt zu sein – ein Teil des Leitspruches zum diesjährigen erfolgreichen Kirchentag der evangelischen Gemeinden in Neuss. So sage er gerade als evangelischer Pfarrer, der aus Krefeld stammt und sich mit seiner Familie in Neuss sehr wohl fühlt, ein bewusstes „Ja“ zum Leben.

Die Sendung wird am Montag, den 10. Oktober, 20.03 Uhr, über Radio News 89,4. ausgestrahlt.

Aufgenommen wurde die Sendung im Medienzentrum des Rhein-Kreises Neuss in Neuss-Holzheim, Altes Rathaus. Dort kann diese Sendung wie auch die meisten der nun mehr als 110 Sendungen der Heimatfreunde ausgeliehen werden.

Quelle und Foto: Heimatfreunde Neuss e.V.




Original bringt ein Miniaturmodell

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Das Miniatur Wunderland bekommt Zuwachs: Ein LKW der Fr. Meyer´s Sohn Unternehmensflotte überbrachte dem Zuschauermagneten in der Hafencity in Hamburg zwei seiner Miniaturmodelle.


Besucher können nun das originalgetreue LKW-Modell von Fr. Meyer’s Sohn im Maßstab 1:87 auf den Straßen des Miniatur Wunderlands besichtigen. Eines der beleuchteten Modelle steht in einem der ältesten Abschnitte des Miniatur Wunderlands, in Mitteldeutschland, wo auch die Fr. Meyer’s Sohn Original-Trucks oft zu sehen sind.

„Wir freuen uns sehr, als Hamburger Traditionsunternehmen im Miniatur Wunderland mit unseren LKWs vertreten zu sein.“, sagt Nadine Kinscher, Corporate Head of Marketing bei Fr. Meyer’s Sohn. „Seit der Firmengründung vor genau 120 Jahren fahren unsere Trailer im norddeutschen Raum und mittlerweile durch ganz Europa. Somit freuen wir uns, nun auch in der Welt des Miniatur Wunderlandes für Zuschauer und Kunden sichtbar zu sein.“

Davon überzeugten sich auch alle internationalen Manager des Unternehmens Fr. Meyer’s Sohns, die das Miniatur Wunderland beim diesjährigen Manager Meeting besichtigten.

Quelle und Foto: Fr. Meyer’s Sohn (GmbH & Co.) KG




Holzhäcksel für guten Zweck beim Hafenfest

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Der Spezialchemie-Konzern LANXESS ist erstmalig beim Uerdinger Hafenfest am Samstag, 2. September 2017, vertreten. Der Geschäftsbereich Inorganic Pigments (IPG), wird „Am Zollhof 6“ mit Handmischern und einem Betonmischlastwagen Holzhäcksel einfärben. Diese werden anschließend das Außengelände des Kinderheims Marianum an der Hubertusstraße verschönern.

„Als weltweit größter Produzent von Eisenoxid- sowie einer der weltweit führenden Hersteller von Chromoxid-Farbpigmenten mit Sitz in Krefeld nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst und engagieren uns gerne“, erklärt Jörg Hellwig, Leiter des LANXESS-Geschäftsbereichs Inorganic Pigments. „Wir möchten als hier ansässiges Unternehmen die Zukunft von Krefeld aktiv mitgestalten. Dazu zählt auch die Unterstützung ausgewählter Einrichtungen in unserer Nachbarschaft.“ Die Kooperation mit dem Marianum besteht bereits seit vielen Jahren und ist Teil der Krefelder Initiative des LANXESS-Geschäftsbereichs. Allein in diesem Jahr unterstützt IPG das Kinderheim mit 10.000 Euro für verschiedene Projekte.

Doch nicht nur die Mädchen und Jungen des Marianums, auch die Besucher des Hafenfestes können sich an der LANXESS-Färbeaktion direkt am Rhein beteiligen. Darüber hinaus erwartet sie vor Ort ein Familienprogramm, Rundfahrten durch den Hafen und verschiedene Music-Akts.

Das Uerdinger Hafenfest bildet den Abschluss der Krefelder „Rhine Side Gallery“, die seit dem 1. Juli bis zum 3. September 2017 „ Am Zollhof 6“ veranstaltet wird. Strandatmosphäre, historische Rheinfront und moderne „urban art“ machen Uerdingen in diesen zwei Sommermonaten zu einem besonderen Ort – mit Rheinromantik und inspirierenden Perspektivwechseln.

In Krefeld-Uerdingen schlägt bis heute das „Herz“ des weltweiten Geschäfts von LANXESS mit anorganischen Farbpigmenten. Hier befinden sich neben der IPG-Geschäftsführung auch Forschung & Entwicklung, die globalen technischen Kompetenz-Zentren, das globale Marketing sowie das Produktmanagement. Im weltweit größten Produktionswerk für Farbpigmente werden Eisenoxid- sowie Chromoxid-Pigmente für die Farb- und Lackindustrie, die Baustoff-, Kunststoff- und Papierindustrie produziert.

Bayferrox-Pigmente aus Krefeld sind überall zu sehen: Sie sorgen beispielsweise für den braunen Farbton im Anstrich des Pariser Eiffel-Turms und sind für die imposante, farbige Außenhülle des „Soccer City“ WM-Stadions im südafrikanischen Johannesburg verantwortlich. Ob in eingefärbten Fahrradwegen und Fußgängerzonen oder aber in spektakulären Bauwerken wie der mehrfarbigen „City of Justice“ in Barcelona und dem exklusiven „Emirates Palace Hotel“ in Abu Dhabi – auf der ganzen Welt finden sich Pigmente von IPG wieder. Zum Einfärben steht den Kunden eine Palette von mehr als 100 Farbtönen zur Verfügung. Ausführliche Informationen zur Anwendung von LANXESS-Pigmenten bietet der Internetauftritt www.bayferrox.de.

Quelle und Foto: LANXESS




Chinazug bringt Kunst nach Peking

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Die Duisburger Hafen AG (duisport) unterstützt das deutsch-chinesische Ausstellungsprojekt „Deutschland 8 – Deutsche Kunst in China“. Jetzt wurde im Duisburger Hafen ein Container mit Kunstwerken auf die über 12. 000 Kilometer lange Reise nach Peking geschickt.

Derzeit verkehren bereits wöchentlich 25 Containerzüge zwischen dem Duisburger Hafen und verschiedenen Zielen in China. Damit ist duisport als Start- und Zielpunkt  der Chinazüge herausragender  zentraleuropäischer Güterumschlagplatz im Rahmen der Neuen Seidenstraßen-Initiative „One Belt, One Road“, mit der China seinen Handel mit Europa intensiviert.

Im Rahmen von „Deutschland 8“, das gemeinsam von der Bonner Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der Pekinger Central Academy of Fine Arts organisiert wird, werden vom 15. September bis 31. Oktober rund 320 Werke von 55 deutschen Künstlern an acht Orten in Peking zu sehen sein. Damit ist „Deutschland 8“ die umfangreichste Präsentation moderner und zeitgenössischer deutscher Kunst in China. „Deutschland 8“ versteht sich als Antwort auf „China 8“, bei der vor zwei Jahren chinesische Künstler ihre Werke in acht Städten des Ruhrgebiets ausstellten.

duisport ist aufgrund seiner zahlreichen wirtschaftlichen Verbindungen zu China von deutschen und chinesischen Politikern um die Unterstützung von „Deutschland 8“ gebeten worden. „Die Neue Seidenstraßen-Initiative als wichtige Handelsverbindung bedingt auch einen verstärkten kulturellen Transfer zwischen den Menschen in China und Deutschland. Daher beteiligen wir uns als Sponsor dieser herausragenden Ausstellung und stellen unsere Logistikkompetenz gerne in den Dienst für dieses wichtige Kunstprojekt“, so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Quelle: duisport, Foto: duisport / krischerfotografie,  Thomas A. Lange (Leihgeber und Vorsitzender des Vorstands der National-Bank AG), Markus Lüpertz (Künstler und Bildhauer), Erich Staake (Vorsitzender des Vorstands der Duisburger Hafen AG ) und Walter Smerling (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kunst und Kultur e.V.).

 




Der Natur auf der Spur

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Einmal Wasserbüffel, Austernfischer und ein Sturmflutsperrwerk aus nächster Nähe betrachten – dazu lädt die Hafenmanagementgesellschaft bremenports am Sonntag, 20. August, in den Süden von Bremerhaven ein.

Beim „Fahrradtag auf der Luneplate“ können Besucher zwischen 10 und 16 Uhr den 1.400 Hektar großen Lebens- und Rückzugsraum für seltene Tier- und Pflanzenarten erkunden. Wo früher intensiv Landwirtschaft betrieben wurde, sind heute feuchtes Marschgrünland, Wattflächen und Tidepolder zu finden. Dafür hat bremenports gesorgt: Die Luneplate ist die zentrale Fläche für den ökologischen Ausgleich der großen Bremerhavener Hafenbauprojekte.

Am „Fahrradtag“ warten fünf Stationen mit verschiedenen Aktionen und vielen Informationen über das Naturschutzgebiet auf große und kleine Naturforscher. In kurzen Vorträgen informieren Biologen, Landschaftsarchitekten, Landwirte und bremenports-Experten über die durchgeführten Kompensationsmaßnahmen, über Entwicklungsziele, Schutzbestimmungen und vor allem über die – häufig auf der Roten Liste stehenden – Tier- und Pflanzenarten. Um die faszinierende Natur nicht zu stören, dürfen nur Radfahrer und Spaziergänger auf die Luneplate.

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Gleich an Station 1 des Rundwegs, dem Aussichtsturm am östlichen Rand der Luneplate, bietet sich ein spektakulärer Ausblick auf die vom Menschen geschaffene Naturlandschaft. In den Freianlagen vor dem Turm lernt man etwas über Lebewesen in den Gräben wie Fische, Amphibien und Reptilien. Im Beobachtungsversteck am Tidepolder (Station 2) kann man sich Wasser- und Watvögeln wie Kiebitz, Rotschenkel und Uferschnepfe mit einem Fernrohr nähern, ohne selbst entdeckt zu werden.

Technisch wird es an Station 3, dem Sturmflutsperrwerk. Hier wird erklärt, wie solche Bauwerke zur Be- und Entwässerung – dazu gehört auch das in der Nähe gelegene Tideschöpfwerk –  funktionieren und betrieben werden. Von der Deichplattform am Grünlandbereich (Station 4) blickt man direkt ins Feuchtgrünland und den Tidepolder. Eine Biologin und ein Landschaftsarchitekt stellen die Pflanzenwelt vor und berichten, wie eine derart artenreiche Flora angesiedelt wird.

Auf Wasserbüffel, Galloway-Rinder und Kälber trifft man an Station 5, der alten Hofstelle. Die Tiere schaffen ideale Lebensbedingungen für diverse Vogelarten, denn sie halten das Gras der Weiden kurz. Man erfährt, wie die Büffel und Galloways gehalten werden und welche Vorteile die einzelnen Rassen haben.

An Station 5 steht ein Festzelt mit Imbiss- und Getränkeständen bereit. Weitere Angebote runden den „Fahrradtag“ ab. Dazu gehören Segway-Fahrten über einen Parcours, eine Halfpipe für Inliner und Skater sowie eine Hüpfburg, außerdem „Bubble Town“ (dort kann man mithilfe von speziellen Reifen und Ringen große und kleine, runde oder eckige Seifenblasen formen), Kinderschminken, Stelzenläufer und eine Wellenschaukel. Auf ihr können bis zu sechs Kinder (oder Erwachsene) sitzend oder liegend schaukeln, drehen oder schwingen.

Besucher können die Luneplate am Aktionstag auf direktem Weg per Rad oder mit einem Shuttle-Bus erreichen. Die Busse fahren vom Parkplatz am Baumarkt Hornbach (Seeborg 6) zur Deichplattform am ehemaligen Lunesiel (Linie 1) bzw. zum Parkplatz an der alten Hofstelle (Linie 2). Fahrräder können mitgenommen werden. Bis zum Festplatz an der alten Hofstelle sind es vom ehemaligen Lunesiel (Linie 1) etwa 6 Kilometer zu Fuß oder mit dem Rad. Von der Haltestelle der Linie am Rand von Loxstedt-Ueterlande erreicht man den Festplatz nach einem Weg von etwa einem Kilometer.

Wer mit Projekten wie Container-Terminal 4 einen Hafen ausbaut, greift massiv in die Natur ein und muss für eine angemessene Kompensation sorgen – das schreiben strenge rechtliche Vorgaben vor. Die stadtbremische Hafenmanagementgesellschaft bremenports, die für die Planung und Unterhaltung der Hafenanlagen zuständig ist, hat auch auf ökologischem Gebiet viel Erfahrung gesammelt. Die Luneplate fungiert seit mehr als 20 Jahren als zentrales Ausgleichsgebiet für wichtige Hafenbaumaßnahmen. Das weitläufige Areal ist von internationaler Bedeutung für den Vogelschutz. Es wurde im Laufe der Zeit zu einem Paradies für überwinternde, durchziehende und zum Teil sehr seltene Arten. 2015 hat der Bremer Umweltsenator die Ökolandschaft unter Naturschutz gestellt. Die Experten von bremenports betreuen insgesamt 48 Hafen-Kompensationsflächen in Bremen, Bremerhaven und dem niedersächsischen Umland, die etwa 30 Prozent der Gesamthafenfläche ausmachen.

Quelle, Foto und Grafik: Bremenports, Die Luneplate von oben, Blickrichtung Nord: Die Hafenplaner von bremenports haben hier eines der größten Ausgleichsgebiete in Norddeutschland geschaffen. In der Bildmitte links ist der 220 Hektar große Tidepolder zu sehen. Am Rande der künstlich geschaffenen Priele haben sich Wattflächen und Röhrichtzonen entwickelt – Rückzugsräume für seltene Arten wie die Rohrweihe oder den Säbelschnäbler.




Neusser Liederbuch als Geschenk für Schützen

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Die Heimatfreunde Neuss verschenken auch diesem Jahr an jeden Neusser Neuschützen im Rahmen der Brauchtumspflege das Neusser Liederbuch beziehungsweise das Heft Nr.2 (Zapfenstreich) aus der kleinen Neusser Bibliothek.

Mehr als 100 Lieder sind im Neusser Liederbuch zu unterschiedlichen Themenkreisen zusammengefasst. Die Schützenlieder sind hierbei wesentlicher Bestandteil, von daher ist das Neusser Liederbuch für jeden Schützen ein Muss.

In Heft Nr.2 der kleinen Neusser Bibliothek, sind neben den Erläuterungen zum Zapfenstreich ebenfalls 15 Schützenlieder enthalten.

Das Liederbuch, sowie das Heft Nr. 2 können ab Oberstehrenabend von den Neuschützen gegen Vorlage der Aktiven-Karte in der Geschäftsstelle der Heimatfreunde auf der Michaelstr. 67, (Öffnungszeiten Di. + Do. 10.00 – 13.00 Uhr / 14.00 – 17.00 Uhr, Sa. 10.00 -13.00 Uhr) bis Schützenfest abgeholt werden.

Sie sind kein Neuschütze, aber haben Interesse am Neusser Liederbuch und/oder Heft Nr.2 ? Dann sichern Sie sich Ihr Exemplar noch bis Schützenfest zum Vorzugspreis von 5,00€ bzw. für 3,50€.




Spektakulärer Oberrhein

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Nach dem großen Erfolg beim diesjährigen Wissenschaftsfestival EFFEKTE zeigt die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) noch einmal ihren Film mit spektakulären Aufnahmen vom Oberrhein im Rahmen der Karlsruher Museumsnacht am 5. August, 22.30 Uhr im ZKM | Zentrum für Medien und Kunst.

„Mit den Filmaufnahmen möchten wir der Karlsruher Bevölkerung außergewöhnliche, überraschende und unbekannte Bilder vom Fluss vor den Toren der Stadt präsentieren und einen Einblick in unsere Arbeit als Wissenschafts- einrichtung für den Wasserbau an den Bundeswasserstraßen geben“, sagt der Leiter der Bundesanstalt für Wasserbau, Prof. Dr.-Ing. Christoph Heinzelmann.

Im Film geht es mit dem Schiff in drei Etappen von der Staustufe Iffezheim bis in den Karlsruher Hafen. „In diesem Rheinabschnitt beschäftigen wir uns intensiv mit ganz unterschiedlichen wasserbaulichen Fragestellungen. Fragen zur Instandsetzung der Staustufe Iffezheim, die Optimierung der künstlichen Geschiebezugabe unterhalb der Staustufe sowie fahrdynamische und ökologische Fragen zählen zu unseren Untersuchungsschwerpunkten am Oberrhein“, so Heinzelmann.

Passend zum Motto der diesjährigen KAMUNA „Kultur ist Heimat“ befassen sich mehrere Beiträge im ZKM mit dem Rhein in unterschiedlichen Facetten: Neben dem Filmbeitrag der BAW präsentiert der Klangkünstler Lasse-Marc Riek Hörproben seiner „Fieldrecordings entlang des Rheins“ und Thomas Siefert lädt mit „Rhein 4.0 – Das Anthropozän beginnt mit Tulla“ zu einer Zeitreise durch den Verlauf des Rheins ein.

Weitere Informationen unter http://www.kamuna.de/info/programm/#!/institution=191

Quelle und Foto: WSV 




Kultursommer lockt wieder

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Bis zum 23. September bündelt der Rheinische Kultursommer auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen für die Freunde der Kunst.

Vom Niederrhein bis zum Siebengebirge und vom Bergischen Land bis ins Dreiländereck rund um Aachen präsentieren sich die Regionen unter einem Dach. Der Rhein-Kreis Neuss ist mit dabei. Kulturdezernent Tillmann Lonnes, Amtsleiterin Elke Stirken und ihre Mitarbeiterin Marion Kaiser präsentierten jetzt im Kreishaus Neuss die Informationsblätter mit den Terminen.

Mit 135 Veranstaltungsreihen und Festivals sowie rund 1200 Einzelterminen ist das Programm des Rheinischen Kultursommers umfangreicher, bunter und spannender denn je. So vielfältig und hochklassig wie das Programm sind auch die Orte, an denen im Rheinland Kultur geboten wird. Ob Straßentheater, Konzerte in alten Klöstern, Lesungen, Film-Abende oder Open-Air-Veranstaltungen auf Plätzen und in Parks – der Rheinische Kultursommer hat viel zu bieten.

Events wie das „Festival Alte Musik Knechtsteden“ oder das „Niederrhein Musikfestival” sind ebenso vertreten wie die „Parknächte“ auf Schloss Dyck, die Reihe „Korschenbroich liest“ oder die auf der Freilichtbühne stattfindenden Märchenspiele in Zons. Neben den Veranstaltungen im Rhein-Kreis Neuss lohnt es sich, einen Blick in die Nachbarregionen zu werfen, um dort Neues und Unbekanntes zu erkunden. Ein Online-Kalender präsentiert das gesamte Programm im Internet unter der Adresse www.rheinischer-kultursommer.de. Wer ein Freund sozialer Medien ist, sollte auf www.facebook.com/kulturfreakvorbeischauen.

Die Informationsblätter über den Rheinischen Kultursommer erhalten Interessierte kostenlos in den Bürger-Servicecentern der Kreishäuser in Neuss und Grevenbroich sowie in den Kultureinrichtungen des Rhein-Kreises Neuss. Der Rheinische Kultursommer wird im Rahmen des Förderprogramms der Regionalen Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt.

Quelle und Foto: Rhein-Kreis Neuss, die Informationsblätter über den Rheinischen Kultursommer 2017 sind da (von links): Marion Kaiser, Tillmann Lonnes und Elke Stirken von der Kulturverwaltung des Rhein-Kreises Neuss.




Heimatfreunde besuchten Hansetag

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In diesem Jahr war die niederländische Hansestadt Kampen an der Ijssel, Gastgeber des 37. Hansetages der Neuzeit, Ziel der diesjährigen Hansefahrt der Heimatfreunde.

34 Teilnehmer machten sich per Bus und bei bester Laune auf zum Hansemarkt. Während der Busfahrt wurden sie auf den Hansemarkt vorbereitet und über die Geschichte der Hansetage der Neuzeit informiert. Bei typisch durchwachsenem Seewetter, aber ohne Regen, begann pünktlich um 11 Uhr die Stadtführung durch zwei sachkundige Kampener Bürger mit dem Thema: „Das Mittelalterliche Kampen und die Hanse“. Der Rundgang dauerte anderthalb Stunden.

Die fantastische Skyline entlang des Flusses, die Stadtbrücke mit den goldenen Rädern und die historische Innenstadt mit ihren Kanälen und hunderten von Zeugnissen aus der Hansezeit beindruckten die Gäste aus Neuss. Sie konnten nur zustimmen, diese Stadt bot den perfekten Rahmen für einen Hansetag. Dass Geschehen der Hanse war auf Schritt und Tritt zu erleben, die Atmosphäre eines Hansehafens in seiner ganzen Geschäftigkeit. Nach dem Ende der Führung konnten die Teilnehmer auf dem Hansemarkt mit seinen 86 Ständen aus 13 Nationen die Angebote und Spezialitäten der teilnehmenden Hansestädte genießen.

Um 14 Uhr hatte die Hansestadt Neuss zu einem kleinen Empfang geladen und die Heimatfreunde hatten die Gelegenheit, sich über die Präsentation ihrer Stadt auf der Hanse zu informieren. Danach ging es dann zum Stand der gastgebenden Stadt Kampen, wo die Gruppe um 15 Uhr vom stellvertretenden Bürgermeister begrüßt wurde.

Bis zur Abfahrt um 17.30 Uhr blieb noch ein wenig Zeit, um die Hanse weiter individuell zu erkunden. Gegen 20 Uhr traf die Gruppe wieder in Neuss ein, hochzufrieden über die informative Begegnung mit der Hanse an der Ijssel.

Quelle und Foto: Heimatfreunde Neuss