Trinkwasserbrunnen wieder in Betrieb

Nach der Winterpause nehmen die Stadtwerke Düsseldorf derzeit die kostenlosen und öffentlichen Trinkbrunnen wieder in Betrieb.

Rund um die Uhr können sich Radfahrer, Spaziergänger und Jogger dann am klaren, kühlen Trinkwasser der Düsseldorfer Wasserwerke erfrischen. Eine Beschreibung und die Standorte der Brunnen gibt es im Internet unter: https://www.swd-ag.de/privatkunden/trinkwasser/ oder in der App „Stadtwerkzeug“.

Quelle und Foto: Stadtwerke Düsseldorf

 

 




Verstärkung für Düsseldorf

Mit der neu gestalteten MS RheinPoesie und einem breit gefächerten Programm hat die Köln-Düsseldorfer 2018 eine neue Ära in Düsseldorf eingeläutet. Zum Saisonstart 2019 holt sich die KD Verstärkung in die Landeshauptstadt: Mit MS RheinKrone bekommt die schmucke Eventyacht eine neue, attraktive Gefährtin. Neue Events zum Mutter- und Vatertag und ausgedehnte Brunchfahrten bereichern den mit Party- und Genussfahrten bereits gut gefüllten Eventkalender für Düsseldorf.

Nach der erfolgreichen Saison im letzten Jahr hat die KD für 2019 gleich mehrere neue Veranstaltungsformate für Düsseldorf entwickelt. „Der Ausbau unserer Veranstaltungen in Düsseldorf kam bei unseren Fahrgästen super an. Mit unserem neuen Eventschiff MS RheinKrone können wir der gestiegenen Nachfrage der Düsseldorfer nach Party- und Genussfahrten gerecht werden und in diesem Jahr weitere neue Highlights anbieten“, erklärt KD Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer. MS RheinKrone war bislang im Dienste der Hebel-Linie auf dem Mittelrhein ab Boppard im Einsatz. Zum Jahreswechsel hat die KD die Hebel-Linie und mit ihr die schmucke RheinKrone übernommen. Nach kleineren Umbau- und Streicharbeiten sowie einer Neumöblierung lichtet MS RheinKrone ab Frühjahr regelmäßig in Düsseldorf ihre Anker.

Mehr und größere Schiffe heißt natürlich auch, mehr und neue Events für den Düsseldorfer Veranstaltungskalender. So bietet die KD aufgrund der großen Resonanz im Advent ihre Brunchfahrten ab sofort von Juni bis Oktober an. Jeden ersten Sonntag des Monats darf dann mit Blick auf das wunderschöne Düsseldorfer Stadtpanorama nach Herzenslust geschlemmt werden. Schon nach ihrer Premiere im letzten Jahr nicht mehr wegzudenken aus dem Düsseldorfer Event-Kalender sind die Dinnerfahrten, kulinarische Event-Perlen, bei denen ausgewählte Sterneköche ein einmaliges Gastspiel in der Bordküche der MS RheinPoesie geben und die genussliebenden Gäste mit einem exklusiv für diesen einen Abend kreierten Vier-Gang-Menü verwöhnen. An Bord dabei sind die Sterneköche Holger Berens, Erika Bergheim und Philipp Wolter. Die einzigartige Kombination aus kulinarischem Hochgenuss und entspannter Schiffspartie ist für 79 Euro zu erleben (Termine: 11.06., 16.07., 19.09.2019). Wer es weniger exklusiv aber ebenso genussreich mag ist bei den all-inclusive Abendfahrten richtig, die ab Juni einmal monatlich stattfinden. Während der 3-stündigen Abendfahrt sind neben dem Buffet auch alle Getränke wie Weine, Bier und Softdrinks im Preis von 64 Euro enthalten. Ein DJ sorgt für Stimmung.

Neu im Eventkalender sind verschiedene Angebote zum Mutter- und Vatertag. Am 12. Mai können die Mütter mit Freunden und Familien zum Muttertagsbrunch an Bord kommen oder am Nachmittag zu Kaffee, Kuchen und Musik feiern. Immer mit dabei: eine ausgedehnte Schiffstour entlang des Düsseldorfer Stadtpanoramas. Und auch die Väter dürfen sich freuen: Am 30. Mai legt das KD-Partyschiff zur großen Vatertagstour mit DJ und Live-Act ab.

Vor toller Altstadtkulisse schmeckt auch das Feierabend-Bier an einem lauen Sommerabend besonders gut. Ab 4. Juni lichtet die KD am Burgplatz in Düsseldorf wieder dienstags bis donnerstags um 20 Uhr die Anker zur Abendfahrt. Zwei Stunden dauern diese chilligen Touren entlang des abendlichen Stadtpanoramas. Wer gerne einen ganzen Tag auf dem Schiff verbringen möchte, sollte sich den Mittwoch freihalten. Der ist ab Mai Ausflugstag, denn dann geht es rheinauf und rheinab auf Entdeckungstour: Duisburg, Monheim, Zons, und Köln lauten die Ziele der Tagesfahrten mit Programm. Neu dabei ist die Tagestour nach Monheim inklusive Lunchbuffet und einer Führung durch die moderne Altstadt Monheims mit Besuch der Biermanufactur inklusive Bierverkostung.

Auch der Düsseldorfer Partykalender ist 2019 bei der KD ordentlich gefüllt. Zum Auftakt wird am 30. April beim Tanz in den Mai in den Wonnemonat getanzt. Ab Juni geht es dann richtig los mit der „No Limits“-Party. Hier sind alle Getränke wie Bier, Sekt und Softdrinks im Ticketpreis von 44 Euro enthalten (28.06., 26.07, 23.08.2019). Am „Funky Friday“, der Ü30-Party in Düsseldorf, kommt das Beste der letzten 30 Jahre auf den Plattenteller (14.06., 05.07., 09.08.2019). Ebenfalls wieder zu Gast, und zwar an Bord der großen MS RheinFantasie, ist das bekannte DJ-Team „Die Strandpiraten“ mit einem Deep- und Techhouse Törn auf dem Rhein (14.07., 25.08.2019). Gruselige Verkleidungen sind beim „Ghost Ship“ angesagt, dem Halloween-Format auf dem Rhein mit schauriger Deko sowie Charthits und Evergreens zum Abtanzen.

Besondere Events versprechen wieder das Kultur- und Begegnungsfest „Japan-Tag“ mit seinem alles überstrahlenden fernöstlichen Bilder-Feuerwerk am 25. Mai 2019 sowie das große Kirmesfeuerwerk am 19. Juli 2019 zu werden. Der beste Blick bietet sich an Bord der KD. Bis es soweit ist, kreuzen die KD Eventschiffe zwischen Altstadt, Medienhafen und Oberkasseler Ufer, und die Crew verwöhnt die Gäste mit einem all-inclusive-Angebot aus Buffet, Wein, Bier und Softdrinks.

Neben allen Neuheiten im Düsseldorfer Eventkalender bleiben die 1-stündigen Panoramafahrten mit täglich sechs Abfahrten fester Bestandteil des KD Programms. Kleine Gäste kommen bei der Kinderfahrt „Piraten an Bord“ am 23.07. und 20.08.2019 auf ihre Kosten. Dieser ganz besondere Ferienspaß bietet kleinen Passagieren Unterhaltung pur: Shows, Basteleien und fesselnde Spiele für Kinder von ca. 4 bis 11 Jahren.

Doch damit nicht genug: Gerade hat die KD den Auftrag für den Bau eines neuen Eventschiffs für bis zu 1.000 Personen erteilt. Dieses Schiff der Superlative verspricht, ab Frühjahr 2020 zur modernsten und angesagtesten Eventlocation in der Region zu werden.

Infos und Tickets zu allen Angeboten der KD unter www.k-d.com.

Quelle und Foto: KD

 

 

 




Spielgeräte aus Fischnetzen

Wie verwertet man 300 t an abgenutzten Fischnetzen? Dies war eine der Aufgabenstellungen für die Teams, die an der Plastic Design Challenge 2018 von Blue City teilnahmen, einer Innovationsstätte in Rotterdam, bei der Start-ups Initiativen zur schrittweisen Realisierung der Kreislaufwirtschaft entwickeln.

Eines der Teams wird mit dem Hafenbetrieb Rotterdam gekoppelt, dessen Fragestellung lautete, wie Fischnetze, überwiegend in PE-HD-Qualität (Polyethylen hoher Dichte, ein wasserfester, steifer Kunststoff) unter Erhaltung eines zufriedenstellenden wirtschaftlichen Wertes verarbeitet werden können.

Im Hafen wurde ein Volumen von 300 t an Netzen gesammelt, u. a. im Rahmen des Programms Fishing for Litter, bei dem die beteiligten Fischer Kunststoffabfall sammeln und an Land bringen. Dieser Berg durfte nicht größer werden; es sollte zuerst eine passende Verarbeitung und Lösung erdacht werden.

Team Plastic Playgrounds, unterstützt vom Hafenbetrieb, arbeitete mit einem erfolgreichen Ergebnis an dieser Aufgabenstellung. Das Team, bestehend aus Valéry Bosch, Tim de Rooij, Luca Loli, Manon Willems und Martin Wodon, wurde im Finale der Plastic Design Challenge dieses Jahres zum Sieger erkoren.

Für die Fischnetze, die nicht in ihrer ursprünglichen Form wiederverwendet werden können, entwarf das Team eine Recyclingtechnologie zur Reinigung, Zerkleinerung und Einschmelzung. Anschließend erhält das Material eine neue Zukunft, vornehmlich in Form von Spielgeräten, wie Fußballtoren und Volleyballnetzen. Dabei bleiben die ursprünglichen Fischnetze in diesen Entwürfen noch immer sichtbar.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam, Valéry Bosch, Tim de Rooij, Luca Loli, Manon Willems und Martin Wodon

 

 

 




Mixed-Reality-Erlebniswelt zum Hamburger Hafen

Im Frühjahr eröffnet in der Hafencity in Hamburg ein sogenannter Mirco-Amusement-Park. Mit der immersiven Hafen-Experience „Discovery Dock“ erlebt der Besucher den Hamburger Hafen hautnah. Es zeigt dem Besucher unbekannte Perspektiven des Hamburger Hafens mittels modernster VR-Technologien, Projektionen und Echtzeitdaten.

Das „Discovery Dock“ richtet sich an Hamburger sowie die stetig wachsende Zielgruppe der nationalen und internationalen Touristen. Im Frühjahr 2019 wird die kostenpflichtige Erlebniswelt in unmittelbarer Nähe zur Elbphilharmonie eröffnet. Betreiber des „Discovery Dock“ ist die DuMont Media GmbH, eine 100-prozentige Tochter der der zu DuMont gehörenden Morgenpost Verlag GmbH.

„Die DNA der MOPO ist Hamburg, ebenso wie der Hamburger Hafen“, sagt Susan Molzow, Geschäftsführerin Hamburger Morgenpost Medien, DuMont. „Mit ‚Discovery Dock‘ weiten wir unser Hamburg-Know-How auch in medienfremde Geschäftsfelder aus. Wir investieren neben unserem Kerngeschäft in den Wachstumsmarkt Tourismus und Edutainment und erreichen so neue Zielgruppen.“

Der Hamburger Hafen ist als einziger weltoffener Seehafen ein Magnet für Besucher. Ein Blick hinter die Kulissen des Hafens bleibt den Besuchern bisher verwehrt. An grauen Hamburger Regentagen erschließt sich nicht jedem Besucher die Liebe der Hamburger zu ihrem Hafen. Mit „ Discovery Dock“ bietet DuMont einen ungesehenen Blick in die Welt des Hamburger Hafens als wetterunabhängige Alternative und moderne inhaltliche Ergänzung. Dabei vermittelt „Discovery Dock“ auf spielerische Art und mit modernster Virtual-Reality-Technologie auf einem rund 40-minütigen Erlebnispfad den Facettenreichtum des Hamburger Hafens. Besucher lernen die Arbeitswelt im Hafen in authentischen Porträts von Beschäftigten des Hafens kennen, erleben die spannende Tierwelt der Elbe in Lebensgröße interaktiv, sehen die Schiffsbewegungen mittels Echtzeitendaten, sind endlich einmal selbst Kranführer einer Containerbrücke und stehen virtuell im größten Trockendock Europas neben einem Containerschiff. Ergänzend zu diesem einmaligen Gegenwarts-Erlebnisse gibt es zum Ausklang noch einen spannenden Ausblick in die Zukunft des Hafens.

Kooperationspartner des „Discovery Dock“ sind AIDA Cruises, die Hamburg Port Authority (HPA) sowie die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Zusätzlich wird die Erlebniswelt von Blohm+Voss, der Universität Hamburg und der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie inhaltlich unterstützt.

Insgesamt geleitet wird das Projekt seit dem Start als Design-Thinking-Prozess bis zum Launch durch Antje Dittrich. Die mehrfach ausgezeichnete Agentur Demodern aus Hamburg ist Lead-Agentur.
„‘Micro Amusement Parks‘ sind räumliche Installationen, die in erster Linie auf die Unterhaltung der Gäste abzielen, Begeisterung hervorrufen und darüber hinaus edukative Inhalte spielerisch vermitteln und wirkungsvoll erlebbar machen. Und genau das wollen wir auch mit dem ‚Discovery Dock’ erreichen: neuartige, spielerische und faszinierende Interaktionen machen das Vor-Ort-Erlebnis zu einem unvergesslichen Ereignis”, erklärt Alexander El-Meligi, Geschäftsführer und Creative Director von Demodern.

Auf der Website gibt es in Kürze weitere Informationen: www.discovery-dock.de

Quelle und Foto: DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG

 




Es wird wieder grüner auf Düsseldorfs Straßen

Pünktlich zum Frühlingsbeginn findet „eddy“, das gemeinsame Elektroroller-Sharingangebot der Stadtwerke Düsseldorf und des Berliner Startup „emmy“, seinen Weg zurück auf Düsseldorfs Straßen.


Seit August 2017 hat die „eddy“-Flotte insgesamt über eine Millionen Kilometer zurückgelegt. Im Winter letzten Jahres war es daher Zeit, die „eddys“ zu warten und fit für die Saison 2019 zu machen. Ab sofort kehrt „eddy“ aus der Winterpause zurück und macht die Straßen der Landeshauptstadt wieder grüner.

Mittlerweile ist der Elektroroller ein fester Bestandteil des Mobilitätsangebotes in Düsseldorf. „eddy“ ist leise, mit Ökostrom emissionsfrei unterwegs, bereitet keine Parkplatzsorgen und macht Spaß. Vorteile, die von über 21.000 Kundinnen und Kunden geschätzt werden. Für die Stadtwerke wiederum ist das E-Rollersharing mehr als nur ein Geschäftsmodell. Es ist ein wichtiges Signal dafür, dass die umweltfreundliche Mobilität weiter Fahrt aufnimmt.

Am 5. März kehren die Roller auf die Straßen zurück. Aktiviert und nutzbar werden sie in den Folgetagen. Alle Kundinnen und Kunden erhalten eine entsprechende Information über die „eddy“-App.

Die „eddy“-Nutzer dürfen sich außerdem auf eine Aktion der Stadtwerke Düsseldorf freuen: Für die schönsten „eddy“-Geschichten verlosen sie 5 x 20 Freiminuten.  Alles, was die „eddy“-Fans dafür tun müssen, ist, ihre persönliche „eddy“-Geschichte im entsprechenden Post auf der „eddy“-Facebook-Seite zu teilen.

Mehr unter: www.facebook.com/share.eddy

So funktioniert „eddy“: Die E-Roller können jederzeit per Handy-App an jedem Ort innerhalb des Geschäftsgebietes entliehen und zurückgegeben werden. Die Ausleihe kostet 19 Cent pro Minute. Anmeldung und Führerscheinprüfung sind leicht und schnell über die App oder vor Ort bei den Stadtwerken Düsseldorf möglich. Weitere Infos unter: eddy-sharing.de

Quelle und Foto: Stadtwerke Düsseldorf

 




Plantours baut selbst

Der Bremer Kreuzfahrt-Veranstalter Plantours Kreuzfahrten nimmt Kurs auf die Zukunft. Gleich drei große Themen treibt Geschäftsführer Oliver Steuber aktuell gemeinsam mit der Eigentümergesellschaft Ligabue voran: Neben der technisch verbesserten Buchbarkeit durch die Reisebüros stehen die umfangreiche Modernisierung des Hochseeschiffes MS „Hamburg“ durch den Einbau von absenkbaren Panorama-Fensterfronten sowie das erste eigene Flussschiff auf dem Fahrplan.

Pünktlich zur Saison 2020 erweitert Plantours Kreuzfahrten die ohnehin gut aufgestellte Flussflotte um einen eigenen Neubau. Der Neubau im 4-Sterne-Plus-Segment gilt gleichzeitig als Auftakt einer Neubauserie für den Fluss: Inti Ligabue, Vorstandsvorsitzender und Hauptgesellschafter der Ligabue Group, unterstreicht: „Die seit Jahren sehr guten Buchungszahlen für die MS ,Hamburg‘ und die Flussreisen stimmen uns sehr optimistisch und lassen uns voller Zuversicht für die Zukunft planen. Auch deshalb soll es nicht bei nur einem eigenen Flussschiff bleiben. Wir sehen hier ein strategisches Investment, dass unsere Marktposition festigt und als Basis für weitere Planungen dient.“ Ligabue und Plantours Kreuzfahrten haben bei der holländischen Werft TEAMCO den Neubau unterzeichnet und gleichzeitig Optionen für weitere Neubauten vereinbart.

91 Kabinen, französische Balkone für 172 Passagiere bei 135 Metern Länge, so die technischen Eckdaten des noch namenlosen Neubaus. „Wir verteilen die Kabinen über zweieinhalb Decks, so dass wir auch bei schlechtem Wetter oder der Unterfahrt von Brücken den Gästen einen Aufenthalt im Außenbereich ermöglichen“, erklärt Ricardo Polito, Director Cruise Divison der Ligabue Group. Ganz neu ist eine weitere Besonderheit: Zehn spezielle Einzelkabinen sollen die Mitfahrt für die steigende Anzahl an Alleinreisenden auch preislich attraktiver machen. Dazu kommen acht Suiten mit eigenem Balkon – ebenfalls eine Seltenheit auf Flussschiffen in diesem Preis-Segment.

Quelle und Foto: plantours

 

 




Flößen – ein Ausflug mit Geschichte

Für Touristen ist eine Floßfahrt durch die Thüringer Landschaft ein besonderes Erlebnis. Hinter dem Vergnügen steckt eine lange Tradition, die heute von Vereinen an der Saale und an der Werra gepflegt wird.

In einer zehnköpfigen Gruppe begeben wir uns auf das Floß in Kirchhasel und sind überrascht, wie bequem die Holzbänke sind. Unser Steuermann führt uns sicher vom Ufer weg auf die Mitte des Flusses. Nun geht sie los, unsere Floßfahrt. Die Ufer sind gesäumt von Bäumen, die sich manchmal tief über den Fluss beugen. Zwischen den Lücken sehen wir Felder und weiter entfernt Ortschaften. Über einem Felsvorsprung thront weit über uns die Weißenburg. Das langsame Tempo, in dem sie an uns vorüber gleitet, lässt sie imposant erscheinen. Wir lassen die Eindrücke auf uns wirken und erinnern uns an Huckelberry Finn, der entlang des Mississippi zahlreiche Abenteuer erlebte und unweigerlich vor das innerliche Auge tritt, sobald man an ein Floß denkt.

Durch die Erzählungen unseres Flößers wird uns jedoch schnell klar, das Flößen eine nahezu vergessene Art des Broterwerbs und nicht annähernd so romantisch war, wie wir es gerade in unserer Vorstellung erleben dürfen. Die alten Langholzflöße bestanden früher komplett aus Holz, wohingegen wir heute auf ausgeschäumten Stahlrohren fahren, die mit Holz beplankt und mit bequemen Bänken ausgestattet sind.

An den Thüringer Flüssen war das Flößen weit verbreitet, schließlich gab es im „Grünen Herzen Deutschlands“ schon immer nicht nur ein reiches Holzvorkommen, sondern auch zahlreiche Gewässer. Der Holztransport war ein willkommener (Dazu-) Verdienst vieler Bauern. Die Wasserstraßen waren über Jahrhunderte der preisgünstigste und schnellste Weg, Holz zu transportieren. Während die heutige touristische Saison von Mai bis Oktober dauert, begann die Flößerei auf der Saale mit der Schneeschmelze und musste im Sommer oft aufgrund der geringen Wasserführung für mehrere Wochen unterbrochen werden.

Der Wassertourismus in Thüringen hat viel zu bieten und verbindet durch die Flößerangebote auf Saale und Werra zudem Geschichte und Gegenwart auf eine sehr anschauliche und abenteuerliche Weise. Auf der Saale geht es von Unterhasel eine etwa 10 km lange Strecke nach Uhlstädt. Die Fahrtzeit beträgt je nach Wasserstand und Fließgeschwindigkeit um die 2,5 Stunden. In Uhlstädt angekommen, gibt das Flößereimuseum einen eindrucksvollen Einblick in vergangene Zeiten. Zahlreiche Ausstellungsstücke, Fotos und Dokumente veranschaulichen die gewerbliche Flößerei der letzten Jahrhunderte.

Auch auf der Werra können Ausflügler und Touristen wunderschöne Floßtouren erleben, zum Beispiel von der Steinmühle bei Wommen nach Neuenhof. Die Werra ist besonders durch ihre kurvenreiche Mäanderform und durch ihre Naturbelassenheit geprägt. Letztere kommt nicht zuletzt dadurch zustande, dass ein Teil von ihr die Deutsch-Deutsche Grenze markierte. Als Grenzgebiet war sie gesperrt und die Natur konnte sich ohne menschliche Eingriffe entwickeln.

Zur Geschichte der Flößerei auf den Thüringer Flüssen
Vor 760 Jahren wurde die Langholzflößerei auf der Saale das erste Mal urkundlich erwähnt. Man kann davon ausgehen, dass sie auch schon viele Jahre davor betrieben wurde. Frühere urkundliche Erwähnungen sind in Deutschland nur vom Rhein bekannt. Die Einbindestellen, an denen die Flöße aus Fichtenstämmen gebaut wurden, befanden sich im oberen Teil der heutigen Bleilochtalsperre, nahe der Grenze zu Bayern. Das Holz wurde bis Kösen (später Bad Kösen), ab 1872 bis nach Camburg verbracht. Je nachdem, wie viel Wasser die Saale führte, dauerte eine Floßfahrt nach Camburg drei bis vier Tage. Die Uhlstädter Flößer gingen danach meist zu Fuß nach Hause. Erst mit der Inbetriebnahme der Saalbahn im Jahre 1874 konnte man diese für die Heimreise benutzen. Nicht nur in der heutigen Flößereigemeinde Uhlstädt-Kirchhasel, im gesamten Gebiet der mittleren und oberen Saale gab es Flößer.

Der Beginn des Baus der Bleilochtalsperre 1926 war für die Flößerei auf der Saale ein großer Einschnitt. Der zweite große Einschnitt war der Baubeginn der Hohenwartetalsperre 1936. Die Flöße fuhren von da an nur noch von der Einbindestelle Kaulsdorf-Eichicht unterhalb der letzten Staustufe der Saalekaskade Richtung Camburg. 1938 wurde die gewerbliche Flößerei auf der Saale offiziell eingestellt. In den Folgejahren fuhren dennoch hin und wieder Langholzflöße saaleabwärts. Das tatsächlich letzte Floß brachte 1947 Fichtenstämme aus der Uhlstädter Heide nach Camburg. 1984 wurde der Flößerverein Uhlstädt, Oberkrossen und Rückersdorf gegründet, der sich der Traditionspflege verschrieben hat und seit 2001 das Flößereimuseum Uhlstädt betreibt. 1995 begann die touristische Flößerei zwischen Unterhasel und Uhlstädt.

Die Werraflößerei fand zuerst im Jahr 1563 eine offizielle Erwähnung. Auch hier ist davon auszugehen, dass die Geschichte der Flößerei viel weiter zurückgeht. In der Mitte des 18. Jahrhunderts fand die Werraflößerei ihren Höhepunkt. Zu der Zeit entwickelte sich das Dorf Wernshausen zum Flößerort. Der Holzreichtum der Gegend sowie die Lage am Wasser und an einer der ältesten Handelsstraßen, der Nürnberg-Frankfurt-Straße, schafften für Wernshausen ideale Bedingungen. Hier wurde nicht nur Langholz geflößt, sondern auch Bau-, Scheit- und Brennholz. 1668 tobte eine Feuersbrunst in London, in deren Folge große Mengen Holz aus dem Thüringer Wald über die Werra nach Bremen geflößt und von da aus nach England verschifft wurden. Nach dem großen Feuer in Hamburg 1842 sind ebenfalls große Mengen Holz über die Werra in die Hansestadt geliefert worden.

An der Werra bedeuteten moderne Transportwege das Aus für das gewerbliche Flößen. Der Beginn des Endes war der Bau der Werrabahn. Nach dem 1. Weltkrieg gab es nur noch vier Flößer, 1938 wurde die gewerbliche Flößerei offiziell eingestellt. Im heutigen Schmalkalder Ortsteil Wernshausen können Interessierte anlässlich des jährlich stattfindenden Flößerfestes eine gemütliche Floßfahrt genießen. Somit kann man auch hier, ganz im Sinne Huckleberry Finns auf eine ereignisreiche und naturnahe Entdeckungstour gehen.

Quelle und Foto: Thüringer Tourismusverband, Foto: Thüringer Tourismusverband/ U. Leutelt, in der Flößergemeinde Uhlstädt-Kirchhasel wird die Tradition des Flößens gelebt und gepflegt. Höhepunkt ist das jährliche Flößerfest, veranstaltet vom Flößerverein Uhlstädt, Oberkrossen und Rückersdorf. Für Touristen ist diese Form des Wasserwanderns ein unvergessliches und besonderes Erlebnis. Sie können auf ruhige Weise die Natur und Ausblicke rund um die Saale genießen.

 




Neuer Hafen für Superyachten

Ein Hafen für Luxus-Superyachten soll der neue touristische Anziehungspunkt in Rotterdam werden. Zwölf maritime Unternehmen reichten dazu einen Plan bei der Gemeinde Rotterdam ein.

Durch die Anlegung und den Betrieb des Rijnhavens Marina auf der Westseite des Rotterdamer Zuidoever (Südufers) werden 200-1000 Arbeitsplätze geschaffen. Der Markt will die Investition in Höhe von 12 Mio. Euro selbst decken.

Der Rijnhaven Marina besteht aus schwimmenden Anlegeplätzen, einer Promenade und einem Terminal. 40 bis 50 Anlegeplätze bieten Platz für größere Yachten, die in der Region gebaut wurden, oder für bereits bestehende Superyachten aus dem In- und Ausland. Derzeit liegen fertiggestellte Yachten von Yachtwerften in der Region noch im Industriehafen. Der Rijnhaven Marina bietet eine attraktivere Visitenkarte für (künftige) Yachteigentümer. Rotterdam liegt außerdem ideal auf der Route für Yachten, die zwischen dem Mittelmeer und nördlichen Bestimmungsorten wie Island unterwegs sind: mitten in der Stadt und, abgesehen von der Brücke Rijnhavenbrug, mit einer offenen Verbindung zur Nordsee.

Im Plan wird der Rijnhaven Marina mit anderen Funktionen des Rijnhavens verbunden, etwa mit dem schwimmenden Veranstaltungsort „Bollen“ und dem eventuell anzulegenden treibenden Schwimmbad. Ein großer Teil des Yachthafens ist öffentlich, wie das Marinakantoor, Gastronomieeinrichtungen, die Promenade und die Sonnenterrasse, sodass Besucher die Schiffe aus der Nähe sehen können. Bei der Anlage möchten die Initiatoren hinsichtlich des Aspektes der Nachhaltigkeit eine Vorreiterstellung einnehmen, z. B. durch die Versorgung mit Landstrom und einem umweltfreundlichen Ballastwassermanagement.

In der Rotterdam Maritime Capital-Region gibt es bereits einige Werften für Superyachten und deren Zulieferer, wie Oceanco, Feadship, Damen, De Haas, Alphatron Marine und Atlas Paint Consultants.

Der Rijnhaven Marina wird von Rotterdam Maritime Board, Zeelander, Damen, Kotug/Rotortug, KRVE, De Haas, Alphatron Marine, EBT Yacht panels, Nederland Maritiem Land und dem Hafenbetrieb Rotterdam unterstützt.

Quelle und Foto: Rijnhaven Marina / IPV Delft

 

 

 




Mannheimer Akte feierlich nach Duisburg gebracht

Im vergangenen Jahr feierte die Revidierte Rheinschifffahrtsakte – kurz Mannheimer Akte – ihr 150-jähriges Bestehen. Ratifiziert wurde das internationale Abkommen, das auch heute noch den Schiffsverkehr auf dem Rhein regelt, am 17. Oktober 1868 durch die damaligen Anrainerstaaten Preußen, Baden, Bayern, Frankreich, Hessen und den Niederlanden.

Heute wurde die Mannheimer Akte zwecks einer Ausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt im Rahmen eines Festaktes in Duisburg in Empfang genommen. Ein Boot der Wasserschutzpolizei brachte den Koffer mit den Originaldokumenten zum Anleger des Museums im Eisenbahnbassin in Ruhrort, wo die Akte vom Duisburger Kulturdezernenten Thomas Krützberg entgegen genommen wurde. Roberto Spranzi (DTG, Duisburg), Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB), würdigte im Rahmen eines Grußwortes das Regelwerk:

„Die Mannheimer Akte ist auch heute noch für die Binnenschifffahrt von herausragender Bedeutung. Sie sichert seit mittlerweile über 150 Jahren die abgabenfreie Befahrung des Rheins – einer der bedeutendsten Wasserstraßen und Transportadern in Europa. Die Unterzeichner haben mit der Verabschiedung dieses völkerrechtlichen Vertrages große Weitsicht bewiesen und den Weg für den Freihandel zwischen den Staaten geebnet. Die Schifffahrt auf dem Rhein hat einen großen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg und der Wahrung des Wohlstandes in Europa. Gerade in Zeiten, in denen es immer wieder Diskussionen um Zölle und Handelsbarrieren gibt, muss die Rheinschifffahrtsakte als pragmatisches und funktionierendes Beispiel für freien Handel hervorgehoben werden. Im Übrigen ist die Akte ein Beispiel gelungener europäischer Zusammenarbeit“.

Eigentlicher Aufbewahrungsort der Originalakte ist der Sitz der in Folge des Abkommens entstandenen Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) in Straßburg, die bis heute als „Hüterin“ der freien Rheinschifffahrt fungiert. Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2018 wurde die Akte im Mannheimer Schloss ausgestellt und wird nun an verschiedenen Standorten längs des Rheins präsentiert. „Duisburg ist mit seinem bekannten Hafenstadtteil Ruhrort und dem größten Binnenhafen Europas das ‚Herz der Binnenschifffahrt‘ und damit ein würdiger Ort, um das Original der Akte samt zugehöriger Ratifikationsurkunden Interessierten zugänglich zu machen“, so der BDB-Vizepräsident.

Zu den Ehrengästen beim Empfang des Regelwerks gehörten auch Achim Wehrmann, ZKR-Präsident und Leiter der Unterabteilung Schifffahrt im Bundesverkehrsministerium, und ZKR-Generalsekretär Bruno Georges. Die Mannheimer Akte kann noch bis 28. April 2019 im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt besichtigt werden.

Quelle und Foto: BDB,  vlnr: Bruno Georges (ZKR-Generalsekretär), Achim Wehrmann (ZKR-Präsident), Roberto Spranzi (BDB-Vizepräsident)




Abenteuer Donaukreuzfahrt: Zweiteilige „ZDF.reportage“

Wer die Donau bereist, kann sich an kultureller und landschaftlicher Vielfalt entlang des Ufers erfreuen: Acht Staaten verbindet der Fluss zwischen Passau und dem Schwarzen Meer. Die Reisenden erleben ungarische Folklore, vibrierende serbische Großstädte und post-sozialistischen Charme. Die zweiteilige „ZDF.reportage: Abenteuer Donaukreuzfahrt“ begleitet am Sonntag, 20., und Sonntag, 27. Januar 2019, jeweils 18.00 Uhr im ZDF, Menschen auf dieser Reise.

Die Reportage begleitet Menschen, die mit der Donaukreuzfahrt etwas Besonderes verbinden: Einige feiern an Bord ihre Silberhochzeit, andere entdecken die Orte ihrer Jugend wieder, und mancher verliebt sich neu beim Donauwalzer am Kilometer Null. Das Filmteam ist dabei, wenn die Crew große und kleine Herausforderungen meistert. Flusskreuzfahrten sind auch eine nautische Herausforderung: Enge Schleusen, Gegenverkehr oder komplizierte Strömungen verlangen vom Kapitän hohe Konzentration.

Die Crew ist permanent im Einsatz. Der Chefkoch sucht in jedem Hafen nach frischen Zutaten und Spezialitäten für sein Menü. Der Kreuzfahrtdirektor organisiert das Leben an Bord, ermöglicht Bingo, Busreisen und bunte Abende. Er ist Moderator der Reise und „Kummerkasten“ für manchen Passagier. Wenn der Zeitplan durcheinandergerät, wegen eines Staus an der Schleuse oder bei der Passkontrolle in Serbien, kommen neue Herausforderungen auf den Kreuzfahrtdirektor zu.

In Teil 1 geht es am Sonntag, 20. Januar 2019, 18.00 Uhr, von Passau bis ans Eiserne Tor in den südlichen Karpaten. Der zweite Teil am Sonntag, 27. Januar 2019, 18.00 Uhr, führt vom Schwarzen Meer nach Budapest.

Quelle: ZDF, Foto: obs/ZDF/Annette v. Donop