HHLA unterstützt Touren für Schüler

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) bietet Grundschülern erneut die Möglichkeit, den Hafen hautnah zu erleben. Denn an kaum einem anderen Ort können sich die Jungen und Mädchen besser ein Bild davon machen, wie globaler Handel funktioniert.

Auf den drei HHLA-Containerterminals werden jährlich Millionen von Stahlboxen umgeschlagen, die mit vielen Gegenständen des täglichen Lebens gefüllt sind. Das Projekt Hafen-Scouts bietet den Kindern einen Einblick in die historischen und aktuellen Abläufe im Hamburger Hafen. Sie werden auf ihrer Entdeckungstour von Pädagogen und Hafen-Guides begleitet.

Hamburg ist Hafen. Seit jeher prägt der Umschlagplatz an der Elbe die Entwicklung der Elbmetropole und hat der Freien und Hansestadt den Beinamen Tor zur Welt eingebracht. Einheimische, Zugezogene, Geschäftsreisende und Touristen sind gleichermaßen fasziniert von dem maritimen Flair. Dabei ist der Hamburger Hafen viel mehr als ein Ausflugsziel, als Landungsbrücken und Barkassenfahrt, als Hafengeburtstag und Cruise Days. Der Hafen ist das wirtschaftliche Herz, Deutschlands größte Warendrehscheibe und der bedeutendste Arbeitgeber in der Region. Er gehört zur DNA der Stadt.

Jedoch selbst vielen Hamburgern ist die Bedeutung des Hafens für das Funktionieren der Wirtschaft nur im Ansatz bewusst. Deshalb haben die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), das Hafenmuseum und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung 2015 das Projekt Hafen-Scouts initiiert, um Hamburger Grundschülern den Hafen näher zu bringen. Maritime Heimatkunde zum Anfassen sozusagen: Im Rahmen eintägiger Exkursionen erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Seehafen. Sie lernen etwas über die historische Entwicklung des Hafens und wie sich der Arbeitsalltag verändert hat. Spielerische Wissenstests und spannende Geschichten, erzählt von ausgebildeten Guides, machen den Ausflug zu einem Erlebnis. In diesem Jahr sind zwei Tour-Sequenzen mit 33 Exkursionsterminen geplant, für die sich 66 Schulklassen und rund 1.400 Schülerinnen und Schülern angemeldet haben. Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Turnus im Juni dieses Jahres, starten ab August die nächsten Touren.

Die Grundschüler beginnen ihre Entdeckungsreise im Hafenmuseum am Schuppen 50. Hier lernen sie Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart des Hamburger Hafens kennen. Wie kommt mein Teddybär ins Spielwarengeschäft? Wo wurde meine Jeans produziert? Warum sind Containerschiffe so groß? Warum war die Arbeit im Hafen früher schwerer als heutet? Diese und viele weitere Fragen werden im Hafenmuseum anhand von Exponaten anschaulich beantwortet. Hier treffen die kleinen Entdecker auch auf einen von der HHLA umgebauten Container. Er veranschaulicht die Warenvielfalt, die in den standardisierten Boxen rund um den Globus transportiert wird. Im Inneren des Containers erfährt man nicht nur, woher die Waren kommen, sondern auch wie viel tatsächlich hineinpasst.
Die Kinder staunen nicht schlecht, wenn sie erfahren, dass in einem 20-Fuß-Container über 8.000 Paar Turnschuhe transportiert werden können. Der Hafen-Scout-Container ist auch außerhalb der Schulexkursionen für alle Besucher des Hafenmuseums zugänglich.

Nach der Museumserkundung geht die Entdeckungsreise weiter auf den hoch-automatisierten HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA). Hier bestaunen die Grundschüler vor allem die großen Schiffe an der Kaimauer und die automatischen Transportfahrzeuge (AGV), die wie von Geisterhand gesteuert die Container über das Terminalgelände bewegen. Den modernen Containerumschlag so hautnah zu erleben, ist für die kleinen Hafenexperten ein großes Erlebnis, an das sie sich, wie die Erfahrung zeigt, noch lange gern erinnern.

Annette Krüger, Pressesprecherin der HHLA, erläutert das Engagement des Unternehmens: „Wir unterstützen gerne Bildungsinitiativen mit Hafen- und Logistikbezug. So vermitteln wir den Grundschülern, dass der Hamburger Hafen auch viel mit ihrem täglichen Leben zu tun hat, so etwa wie die Lebensmittel aus aller Herren Länder über den Seeweg in den Supermarkt kommen. Und das lernen sie hier nicht aus dem Schulbuch, sondern hautnah im Hafen. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt auch weiterhin zu unterstützen und den tollen Erfolg sehen zu können.“

Carsten Jordan, von der Stiftung Historische Museen Hamburg und Leiter des Hafenmuseums ist sicher: „Die Hafen-Scouts zeigen, dass das Hafenmuseum nicht nur für die erwachsenen Entdecker, sondern auch für die jüngeren besonders gut geeignet ist, um wissenswerte und spannende Geschichten rund um den historischen Kaischuppen und den Hamburger Hafen zu erfahren. Es ist immer wieder schön, die neugierigen Augen der Viertklässler zu sehen, wie sie in den umgebauten Container reinlaufen und ihre Wissenskarten bereithalten, um all ihre Fragen beantwortet zu bekommen. Natürlich ist dieses Projekt für das Hafenmuseum eine gute Gelegenheit, sich als außerschulischer Lernort zu etablieren.“

Martin Kelpe, Fortbilder am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, betont: „Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung unterstützt dieses Projekt mit großem Engagement. Sowohl die Fortbildung der Lehrkräfte als auch die Beratung der Kooperationspartner werden vom Landesinstitut unterstützt und vorangebracht. Das Projekt Hafen-Scouts liegt uns sehr am Herzen, da das Thema Lernen vor Ort eine wichtige Bedeutung für uns hat. Die Hamburger Viertklässler bekommen während der Tour spannende, interessante und hautnahe Einblicke in die historischen und aktuellen Abläufe im Hamburger Hafen.“

Das Projekt Hafen-Scout richtet sich an Hamburger Grundschulklassen. Die Inhalte der Exkursion sind für die teilnehmenden Klassen Bestandteil des Lehrplans. Sie werden im Unterricht intensivvor- und nachbereitet. Die Lehrkräfte, die ihre Klassen für die Tagestouren anmelden, absolvieren im Vorfeld einen Hafen-Einführungskurs. Begleitet werden die Klassen im Museum von qualifizierten Museumspädagogen und während der Fahrt über den Terminal von erfahrenen und geschulten Guides.

Das Anmeldeverfahren für die Hafen-Scout-Touren läuft über das Beratungsfeld Sachunterricht am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Alle interessierten Hamburger Lehrkräfte der 4. Klassen wenden sich bitte per E-Mail an Martin.Kelpe@li-hamburg.de. Anmeldungen sind für die Hafen-Scout-Touren ab dem Frühjahr 2019 möglich.

Quelle und Foto: HHLA




Feiern Sie den Sommer im FutureLand

Probieren Sie während einer Rundfahrt durch die Häfen der Maasvlakte 2 leckere Nordsee-Spezialitäten oder begeben Sie sich mit der ganzen Familie auf eine Fossilien-Expedition.

Kinder können an einer tollen, informativen Führung und unterschiedlichen Bastelworkshops teilnehmen. Es gibt auch eine neue Ausstellung über die Vertiefung des Nieuwe Waterweg. Kombinieren Sie im Sommer einen Besuch beim FutureLand mit einer Schnitzeljagd am Maasvlakte-Strand.

Probieren Sie am Samstag, 4. August, während einer Hafenrundfahrt durch die Häfen der Maasvlakte 2 leckere Spezialitäten aus der Nordsee, die vom Restaurant New Fork zubereitet werden. Während Sie ein Mittagessen mit frischem Fisch oder ein Dinner mit Austern, Hering und Makrele genießen, fahren Sie durch das modernste Hafengebiet von Europa. Hier legen die größten Containerschiffe an. An Bord erzählt Ihnen ein fachkundiger Reiseleiter inzwischen die vollständige Geschichte der Maasvlakte 2.

Programm am 4. August 2018

Mittagessenfahrt von 12.00 bis 13.30 Uhr.
Abendessenfahrt von 18.00 bis 19.30 Uhr.

Die Kosten für Mittagessen inklusive Rundfahrt von 1,5 Stunden betragen 32,50 € pro Person und für Kinder bis einschließlich 11 Jahre 15,00 €. Kinder bis einschließlich 2 Jahre kostenlos. Die Kosten für die Dinner-Rundfahrt betragen 47,50 € pro Person und für Kinder bis einschließlich 11 Jahre 20,00 €. Kinder bis einschließlich 2 Jahre dürfen kostenlos mitfahren. Reservieren Sie unter www.futureland.nl(link is external)

Unter der Leitung eines erfahrenen Fossiliendetektivs Walter Langendoen werden in den Sommerferien Strandexkursionen organisiert. Auf dem Maasvlakte-Strand erklärt Walter, wie man archäologische und paläontologische Schätze sucht. Walter sucht jeden Tag nach Fossilien auf dem Maasvlakte-Strand. Seine Sammlung mit Tausenden von Fundstücken umfasst inzwischen versteinerten Hyänenkot, Mammutknochen, Wühlmausbackenzähne und vieles mehr. Weitere Informationen und Reservierungen siehe www.futureland.nl(link is external)

 

Die bildende Künstlerin und Kunstdozentin Joanna Smolarz (Kunstatelier „Het Kruithuis“) gibt in den Sommerferien unterschiedliche Workshops für Kinder. Mit unterschiedlichen Techniken – zum Beispiel Aquarell, Acryl, Bleistift und Filzstifte – bemalt sie Steine, die sie selbst auf dem Maasvlakte-Strand sammelt. Sie lehrt auch, wie man kleine Seetiere modellieren kann und es gibt die Möglichkeit, auf echter Leinwand zu malen.

Die Kosten betragen 2,00 € pro Workshop. Material und Begleitung sind miteinbegriffen. Die Workshops werden mittwochs und samstags von 11.00 bis 16.00 Uhr angeboten. Man kann sich jederzeit anschließen.

Mittwochs, samstags und sonntags können die jungen Besucher und ihre Eltern/Begleiter an einer tollen und aktiven Kinderführung teilnehmen. Die Führungen beginnen um 14.00 Uhr mit einem witzigen Kurzfilm. Danach dürfen die Kinder mit ihren Eltern selber in Aktion treten: bei einer Schnitzeljagd FutureLand entdecken. Die Schnitzeljagd gibt es auf zwei Niveaus: für Kinder von 6 bis 9 Jahre und für Kinder ab 10 Jahre. Die Teilnahme an den Kinderführungen ist kostenlos, Reservieren ist nicht erforderlich.

Komm mit dem FutureLand Express zum Maasvlakte-Strand und mach mit der ganzen Familie bei der Schnitzeljagd mit. Geh mit dem Detektiv Walter Langendoen auf Expedition am Strand und in den Dünen. Entdecke die Tiere im Hafen und lerne, welche Unternehmen es in der Gegend gibt. Vielleicht siehst du einen Seehund oder Spuren einer Sandeidechse!

Kosten der Expedition mit Schnitzeljagd inklusive Busfahrt betragen 6,95 € pro Person. Weitere Informationen und Reservierungen siehe www.futureland.nl(link is external). Nimm dein Fernglas mit!

Im März wurde das offizielle Startsignal für die Vertiefung des Nieuwe Waterweg und des Botlek gegeben. Der Rijkswaterstaat (Reichswasseramt) und der Hafenbetrieb Rotterdam haben sich zusammengeschlossen, damit auch Seeschiffe mit einem Tiefgang von 15 Metern den Botlekhafen erreichen können. Dadurch kann bis zu 50 % mehr Fracht befördert werden. Das wirkt sich positiv auf die Wettbewerbsposition von Rotterdam aus. Das Vertiefungsprojekt umfasst die Vertiefung des Botlek und – über eine Strecke von 25 Kilometern – die Vertiefung des Nieuwe Waterweg, des Scheur und der Nieuwe Maas (Neue Maas).

Besucher von FutureLand erfahren alles über dieses umfangreiche Projekt in der temporären Ausstellung „Von tief zu tiefer“. Mitten im Hafen erleben sie am eigenen Leibe, was dazugehört, wenn fünf Millionen Kubikmeter ausgebaggertes Material bei der großräumigen Vertiefung freigesetzt werden. Vorsicht, bloß keine nassen Füße bekommen!

Zwischen Hoek van Holland und der Maasvlakte gibt es eine Verbindung über das Wasser. Der RET bringt Sie mit der Fast Ferry in einer Stunde zur Maasvlakte. Unterwegs machen Sie Bekanntschaft mit den Containerterminals, den Seeschiffen und den Seehunden. Unter www.ret.nl/fast(link is external) ferry finden Sie den Fahrplan und die Preise. Sie können Ihr Fahrrad mitnehmen, ab dem Anlegeplatz sind es mit dem Fahrrad ca. 20 Minuten bis zum FutureLand.

Einmal pro Woche, sonntags, gibt es auch eine Verbindung nach Rotterdam – mit einem Luxus-Touringcar von Rotterdam Hauptbahnhof und Willemsplein aus. Unterwegs zieht der Hafen an Ihnen vorbei. Beim FutureLand machen Sie eine ausführliche Fahrt durch die neuen Häfen. Unter www.spido.nl(link is external) finden Sie das Programm, Preise und den Fahrplan.

FutureLand ist für Jung und Alt zugänglich, Sie erleben hier den Hafen der Zukunft. FutureLand liegt mitten im Rotterdamer Hafen und bietet die Aussicht auf die Maasvlakte 2 in Entwicklung. Das Informationszentrum ist von Dienstag bis Freitag und am Sonntag geöffnet.

Vom 1. Mai bis 1. Oktober 2018 ist FutureLand auch an allen Samstagen geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Der FutureLand Express und die FutureLand Ferry stehen das ganze Jahr über für Rundfahrten durch die neuen Häfen bereit. Das Informationszentrum wurde in einer Umfrage des Automobilclubs ANWB zum besten Ausflugsziel 2017 und zum zweitbesten Ausflugsziel in Zuid-Holland gewählt. Schauen Sie sich das Jahresprogramm unter www.futureland.nl(link is external) an.

Die Adresse vom FutureLand:
Europaweg 902, 3199 LC Maasvlakte, Rotterdam Hafennummer 8360.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 




Heimatfreunde zeichnen Abiturienten aus

Abiturienten von den Heimatfreunden Neuss mit Theodor-Schwann-Plakette und Dr. Karl- Tücking-Geschichtspreis ausgezeichnet.

Seit 2007 verleihen die Heimatfreunde Neuss jährlich die Theodor-Schwann-Plakette an Abiturientinnen und Abiturienten mit herausragenden Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern. In diesem Jahr erfolgte zum dritten Mal seit 2016 auf Anregung der Jungen Gruppe der Heimatfreunde die Verleihung des Neusser Geschichtspreises Dr. Karl Tücking in Form einer Urkunde für außerordentliche Leistungen im Bereich des historischen Arbeitens. Mit der Verleihung werden einerseits die besonderen Leistungen der Preisträger gewürdigt, andererseits wird damit auch an das Lebenswerk der prominenten Söhne unserer Stadt Neuss erinnert.

Theodor Schwann (1810-1882), Mediziner und Wissenschaftler, war der Erfinder der Zellenlehre (bekannt als Schwann’sche Zelle), des Sauerstoffatemgerätes und entdeckte Pepsin, ein Mittel gegen Appetitlosigkeit und Völlegefühl.

Dr. Karl Tücking (1827-1904) hat als Historiker und Gymnasialdirektor die Geschichte der Stadt Neuss, ihrer Schulen und kirchlichen Einrichtungen auf der Grundlage zahlreicher Quellen erforscht und beschrieben.

In diesem Jahr konnten die Neusser Heimatfreunde insgesamt 30 Preisträger der verschiedenen Gymnasien, Gesamtschulen und des Theodor- Schwann-Kollegs auszeichnen. Auf Einladung von Anne Holt und Prisca Napp-Saarbourg nahmen zahlreiche Abiturientinnen, Abiturienten, Schulleiter, Oberstufenkoordinatoren, Fachlehrer und Eltern an einer Feierstunde in der Geschäftsstelle der Heimatfreunde Neuss, Michaelstraße 67, teil.

Quelle und Foto: Heimatfreunde Neuss e.V.




Mundartabend „Ronk ömm Kermes“

Die Heimatfreunde laden zu einem Abend mit Geschichten und Liedern „Ronk ömm Kermes“ in Mundart ein.

Sie werden von Katharina Hall vorgetragen, die musikalisch von Paul Dworak begleitet wird. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 19. Juli um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Heimatfreunde, Michaelstraße 67, 41460 Neuss. Um eine Anmeldung in der Geschäftsstelle wird gebeten. Der Eintritt beträgt 3,00€.

Quelle und Foto: Vereinigung der Heimatfreunde Neuss e.V.




Jetzt um Plätze für die Lange Nacht bewerben

Am 11. Oktober öffnen über 90 Unternehmen und Institutionen an Rhein und Ruhr ihre Werkstore für die 8. LANGE NACHT DER INDUSTRIE. Damit wurde eine neue Rekordbeteiligung auf Unternehmensseite erzielt.

Erwartet werden bis zu 4.000 Gäste, denen außergewöhnliche Einblicke in Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte der Unternehmen gewährt werden.

Industrie ist spannend, modern und innovativ. Produkte „Made in Germany“ stehen weltweit für höchste Qualität und Präzision. Doch welche Produkte werden in der Region produziert? Und wie sehen die Produktionsabläufe ganz konkret aus?

Industrie für die Besucher erlebbar zu machen und Begeisterung durch eigene, unmittelbare Eindrücke zu wecken – das ist das Ziel der Serie, die von der Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V. präsentiert und von den Industrie- und Handelskammern, Unternehmerverbänden und Industriegewerkschaften in der Region mitgetragen wird.

Am Veranstaltungstag besuchen die Teilnehmer zwischen 17:00 Uhr bis 22:30 Uhr im Rahmen kostenfrei organisierter Bustouren nacheinander jeweils zwei Unternehmen. Dort erleben sie hautnah moderne Produktionsstätten und viele innovative Produkte, welche in der Region entwickelt und hergestellt werden.

Die Teilnehmer können die insgesamt 100-minütigen Führungen nutzen, um hinter die Kulissen der Unternehmen zu schauen, mit Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen, die sie ganz persönlich interessieren. Neben Informationen über die attraktiven Ausbildungs- und Karriereperspektiven, die die Unternehmen bieten, ist im direkten Dialog viel über Produkte und die Industrieproduktion in der Umgebung zu lernen und zu erfahren.

„Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist Schaufenster der Vielfältigkeit und Innovationskraft des Industriestandorts NRW“, so der Vorstandsvorsitzende von Zukunft durch Industrie und Unternehmer Rolf A. Königs. „Indem wir Industrie für jedermann live erlebbar machen, wollen wir das Verständnis für die Industrie in unserem Land erhöhen. Unser Ziel ist es, die Akzeptanz und die Begeisterung für Industrieunternehmen und ihre wertvolle Arbeit zu fördern. Gleichzeitig sind wir an einem offenen Dialog interessiert und stellen uns gerne auch Kritik und Vorurteilen“, erklärt Königs weiter.

Bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE Rhein-Ruhr gibt es aufgrund des großen Einzugsgebiets mehrere Startpunkte, von denen die Touren beginnen.

Interessierte haben ab sofort die Möglichkeit, sich online auf einen der begehrten Plätze zu bewerben: http://www.lndi.de/standorte/rhein-ruhr/region.html
Das Mindestalter für die Teilnahme ist 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze werden verlost.

Quelle: Zukunft durch Industrie, Foto: NDH




Positive Bilanz des 829. Hafengeburtstag

Schlussbericht Hafengeburtstag Hamburg - Foto Hamburg Messe und Congress...

Viel los im Hamburger Hafen: Nach einem turbulenten Start am Donnerstag begeisterte der 829. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG bis Sonntag bei überwiegend sonnigem Wetter 1,3 Million Besucher.

Vom 10. bis zum 13. Mai präsentierte das größte Hafenfest der Welt vor der einzigartigen Kulisse des Hamburger Hafens ein abwechslungsreiches maritimes Programm für Jung und Alt. In diesem Jahr wurde der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt rund um die Landungsbrücken, in der Speicherstadt, in der HafenCity mit Traditionsschiffhafen und Grasbrookhafen, am Fischmarkt sowie im Museumshafen Oevelgönne vier Tage anstatt der sonst üblichen drei Tage gefeiert.

Senator Frank Horch, Präses der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, zeigte sich rundum zufrieden: „Wir haben mit den Hamburgerinnen und Hamburgern sowie zahlreichen Gästen aus aller Welt in friedlicher Atmosphäre den Geburtstag unseres Hafens gefeiert. Mein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses großartigen Festes beigetragen haben.“ Lobend äußerte sich der Senator auch über den diesjährigen Länderpartner Südafrika: „Hamburg und Südafrika haben beide eine große maritime Tradition. Im Rahmen der Länderpartnerschaft des Hafengeburtstags konnten wir uns darüber hinaus über die Chancen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit vor dem Hintergrund der Digitalisierung intensiv austauschen.“

Auf dem Südafrika Festival an der Kehrwiederspitze standen beim HAFENGEBURTSTAG HAMBURG südafrikanische Kultur, landestypische kulinarische Spezialitäten und touristische Ziele in dem Land am Kap der Guten Hoffnung im Mittelpunkt. Zu diesem Anlass gab es auch mehrere Treffen von Wirtschaftsdelegationen in der Hansestadt. So wurde am 9. Mai in der Handelskammer z.B. ein Kooperations-Abkommen zwischen Norddeutschlands Digital Cluster Hamburg@work und der Silicon Cape Initiative aus der Region Kapstadt/Westkap unterzeichnet.

Umrahmt von der großen Einlaufparade am Donnerstag und der großen Auslaufparade am Sonntag erlebten die Besucher des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ein maritimes Programm. Rund 300 schwimmende Gäste von majestätischen Windjammern und liebevoll restaurierten Museumsschiffen über elegante Kreuzfahrtschiffe bis hin zu modernen Einsatzfahrzeugen liefen den Hafen an. Viele von Ihnen konnten im Rahmen von Open Ship Aktionen besichtigt werden. Rund 90.000 Menschen nutzten die Gelegenheit für einen Besuch an Bord. Besonders beliebt waren die Großsegler Sedov, Kruzenshtern, Mir und Alexander von Humboldt II sowie Marine- und weitere hochmoderne Einsatzschiffe. Zu den Programm-Highlights zählten auch das Schlepperballett, die Showfahrten historischer Schiffe, Seenot-Rettungsübungen und die unter der Schirmherrschaft von Senator Horch stehenden HafenCity Championships im Grasbrookhafen mit spannenden Drachenbootrennen und Segelregatten.

Auch kulturell hatte das größte Hafenfest der Welt eine Menge zu bieten. Eine erfolgreiche Premiere feierte der neue Programmpunkt „Elbphilharmonie Concerts on Screen“ des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG in Kooperation mit der Elbphilharmonie Hamburg und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Dabei wurden auf einer Großleinwand auf dem Platz der Deutschen Einheit am Fuße der Elbphilharmonie Konzerte aus dem neuen Wahrzeichen Hamburgs gezeigt, unter anderem wurde am Donnerstag ein Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters aus dem Großen Saal der Elbphilharmonie live übertragen.

Festival-Charakter verbreiteten die zahlreichen Bühnen mit kostenloser Live-Musik von Rock und Pop über Jazz und Swing bis hin zu Punk und Shantys. Auch die Museen in der zum UNESCO Welterbe zählenden Speicherstadt und in der HafenCity beteiligten sich mit Sonderausstellungen und Aktionen am größten Hafenfest der Welt. Darüber hinaus gab es zahlreiche Führungen und Ausstellungen auf der gesamten Veranstaltungsfläche, unter anderem zur Geschichte des Hamburger Hafens. Rund 350 Standbetreiber boten kulinarische Genüsse aus aller Welt an und ließen mit ihren Fahrgeschäften die Herzen besonders der Kinder höher schlagen. Mehrere Märkte präsentierten Kunsthandwerk und maritime Souvenirs. Das neue maritime Kinderfest mit den Hafen Piraten auf der Michelwiese fand großen Anklang bei Familien mit Kindern, ebenso wie die REWE Aktionsfläche am Sankt Pauli Fischmarkt mit zahlreichen Aktionen für Groß und Klein.

Ein optischer Höhepunkt war am Samstagabend das große AIDA Feuerwerk, das den Himmel über dem Hamburger Hafen in prächtigen Farben erstrahlen ließ. Begleitet wurde das Feuerwerk vom Auslaufen der AIDAperla, die dafür extra illuminiert wurde. AIDA Cruises, in diesem Jahr bereits zum siebten Mal Hauptsponsor des größten Hafenfestes der Welt, nahm mit den drei Kreuzfahrtschiffen AIDAperla, AIDAsol und AIDAvita teil. Außerdem präsentierte die Reederei auf dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG eine mobile Showkabine, die den Besuchern einen Eindruck von den räumlichen Annehmlichkeiten an Bord eines der Kussmundschiffe vermittelte.

Der 830. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG findet vom 10. bis 12. Mai 2019 statt. Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG dankt allen Sponsoren, insbesondere dem langjährigen Hauptsponsor AIDA Cruises. Dank ihrer Unterstützung begeistert das größte Hafenfest der Welt jedes Jahr aufs Neue mehr als eine Million Besucher aus aller Welt.

Quelle und Foto: © Hamburg Messe und Congress GmbH




KD: Frischer Wind an Bord

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Ab 8. April heißt es endlich wieder „Leinen los!“ zum Kurzurlaub vor der eigenen Haustür. Die Saison auf Rhein, Main und Mosel ist eröffnet. Entschleunigung, Naturnähe, Regionalität, Ursprünglichkeit – Bedürfnisse, die auf der Favoritenliste der Trendforscher die vordersten Plätze belegen.

Und genau dafür steht das einfallsreiche Programm der KD und macht mit dem Gefühl von „Fluss und Genuss“ Lust auf die kleine Auszeit zwischendurch.

Der optisch vollkommen neu gestaltete Fahrplan der KD liest sich wie ein Routenplaner, Reiseführer und Veranstaltungskalender in einem. Neben den klassischen Schiffstouren liefert die über 190 Jahre alte Traditionsgesellschaft interessante Freizeitideen für Jedermann. So ist für Familien, Erholungssuchende und Genießer ebenso etwas dabei wie für Feierlustige, Aktivurlauber oder Kulturinteressierte. Es lohnt sich, einen Blick auf die Website der KD zu werfen. Der starke Auftritt informiert und inspiriert zugleich und punktet mit einem nutzerfreundlichen Buchungssystem, das auch für Smartphones optimiert ist.

Mit seinen faszinierenden Burgen, romantischen Weinörtchen, steilen Rebhängen und Felsen ist der Rhein als einzigartige Kulturlandschaft weltberühmt. Reizvolle Tourenvorschläge rechts und links des Stroms, immer mit einer ausgewogenen Mischung aus Natur- und Kulturerlebnis in Kombination mit einer erholsamen Schifffahrt, stehen hoch im Kurs. Unter dem Motto „Fluss und Genuss“ gelingt es der KD, das Erlebnis an Bord optimal abzurunden. Die frische Zubereitung aller Speisen, eine regionale Weinkarte sowie ein geschultes Auftreten im Service sind nur einige Eckpfeiler dieser Philosophie.

Neu im Programm sind u.a. die 2-stündigen Abendfahrten in Köln jeden Montag bis Donnerstag. In bester After-Work-Atmosphäre lässt sich der Feierabend an Bord vor sagenhafter Kulisse bei frisch gezapftem Sion-Kölsch und Cocktails genießen. Bei gutem Wetter läuft sogar der Grill auf dem Freideck.

Für kreative Küche und kulinarische Highlights stehen die an insgesamt acht Terminen stattfindenden Dinnerfahrten der KD. Hier werden einige der besten Köche des Landes für echte Gaumenfreuden sorgen. Wie gut Fluss und Genuss zusammen passen, zeigen auch die neuen all-inclusive Abendfahrten in Mainz und Koblenz jeweils samstags in den Sommermonaten. Auch die Mittelrhein Momente sind erstmals zu Gast an Bord der KD.

Der Event- und Partykalender der KD ist für 2017 wieder prall gefüllt und bietet Abwechslung für jeden Geschmack. Infos und Tickets zu allen Veranstaltungen unter www.k-d.com.

Quelle und Foto: KD Deutsche Rheinschiffahrt AG




Informationen für Hafentouristen

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Die Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe auf der Ruhrorter Mühlenweide verfügt jetzt über Informationstafeln für Hafentouristen. duisport hat im Sommer 2016 den Steiger angelegt.

Nun werden die Passagiere der bis zu 135 Meter langen Flusskreuzfahrtschiffe über die 300-jährige Geschichte des Duisburger Hafens und Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise „Das Echo des Poseidon“ in Deutsch und in Englisch informiert.

„Der Hafen lockt aufgrund seiner internationalen Bekanntheit als wichtigste Logistikdrehscheibe  Zentraleuropas zunehmend Touristen in die Stadt. Wir informieren die Besucher, dass Duisburg-Ruhrort die Keimzelle unseres Hafens ist und wir neben der Schaffung von Arbeitsplätzen auch die Kultur in der Stadt fördern“, so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Quelle: duisport, Foto: duisport/krischerfotografie, an der Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe auf der Ruhrorter Mühlenweide stehen nun die zweisprachig gestalteten Informationstafeln für Hafentouristen. 



Hochwasser schließt zwei Neusser ein

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Vorsicht bei Hochwasser: Am Samstag gegen 15.30 Uhr wurde die Feuerwehr Neuss zu zwei eingeschlossenen Personen auf der Neusser Ölgangsinsel alarmiert. Auf Grund des steigenden Wasserspiegels wurde ihnen der Rückweg abgeschnitten.

Umgehend wurde die Wasserrettungseinheit der Stadt Neuss entsandt, die die zwei Personen und deren zwei Hunde nach kurzer Suche schnell lokalisieren konnte. Mithilfe des Mehrzweckboots Marne sowie Kräften von der Landseite die mit einem Schnelleinsatzboot unterstützten, wurden alle Betroffenen gerettet und sicher an Land abgesetzt. Niemand wurde verletzt.

Im Einsatz waren von Seiten der Feuerwehr der Löschzug Grimlinghausen mit einem Löschfahrzeug sowie dem Mehrzweckboot Marne und einem Schnelleinsatzboot. Ingesamt waren 12 Einsatzkräfte Vorort.

Quelle und Foto: Feuerwehr Neuss




Neue Sendung der „Neusser Köpfe“

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Die Heimatfreunde haben eine neue Radiosendung aus der Reihe „Neusser Köpfe“ produziert.

Der Gesprächspartner ist der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden Neuss, Sebastian Appelfeller. Es geht um die Persönlichkeit des Pfarrers, seine Predigten, seine Arbeit und sein Wirken in Neuss, aber auch um ganz allgemeine Fragen. Seine Ehefrau ist ebenfalls Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde. So stellt sich die Frage, wie die Gläubigen darauf reagieren. Die Pfarrerfamilie hat 4 Kinder und es ist interessant, wie Familie und Berufe in ihr Einklang gebracht werden. Ernst wird es im Gespräch, wenn die Rede auf Kritiker der Kirchen, auf ihre offenen und versteckten Feinde und auf das noch größere Problem der Gleichgültigkeit vieler Menschen heute kommt. Gehört nun der Islam zu Deutschland – oder sollte besser gesagt werden „auch Moslime gehören zu Deutschland“? Sebastian Appelfeller würdigt eindrucksvoll die Leistungen derjenigen, die es geschafft habe,

Trennendes zu überwinden und hebt die Zusammenarbeit der Christen in der Stadt Neuss hervor. Das Schützenfest, an dem er aktiv als Grenadier teilnimmt, sieht er als große Gemeinsamkeit, die es zu erhalten gebe. Dazu gehöre es, auch vergnügt zu sein – ein Teil des Leitspruches zum diesjährigen erfolgreichen Kirchentag der evangelischen Gemeinden in Neuss. So sage er gerade als evangelischer Pfarrer, der aus Krefeld stammt und sich mit seiner Familie in Neuss sehr wohl fühlt, ein bewusstes „Ja“ zum Leben.

Die Sendung wird am Montag, den 10. Oktober, 20.03 Uhr, über Radio News 89,4. ausgestrahlt.

Aufgenommen wurde die Sendung im Medienzentrum des Rhein-Kreises Neuss in Neuss-Holzheim, Altes Rathaus. Dort kann diese Sendung wie auch die meisten der nun mehr als 110 Sendungen der Heimatfreunde ausgeliehen werden.

Quelle und Foto: Heimatfreunde Neuss e.V.