Krimi-Erlebnis im Stadthafen

Ein führerloses Geisterschiff unter norwegischer Flagge versetzt den Dortmunder Hafen in helle Aufregung. Woher kommt der über 100 Jahre alte Trawler? Was ist mit der Besatzung passiert?

Und warum taucht das Schiff ausgerechnet in Dortmund auf? Antworten auf diese Fragen gibt es bei der Premiere des Hörspiels „Die letzte Fahrt des Geisterschiffs“, zu der die Dortmunder Hafen AG am 26. Oktober um 15 Uhr herzlich auf das Fahrgastschiff Santa Monika am Santa Monika Anleger einlädt. Zielgruppe der kostenfreien Premierenveranstaltung sind Kinder ab acht Jahren, Jugendliche und natürlich auch erwachsene Hörspiel- und Hafenfans.

Hinter dem Hörspiel, das in enger Zusammenarbeit mit der Dortmunder Hafen AG verwirklicht wurde, steht die Lüdinghauser Hörspielproduktionsfirma Pit & Land. Sie hat eine neue Hörspielreihe mit dem Titel „Dortmund Detektive“ ins Leben gerufen. Das Abenteuer im Hafen bildet den Auftakt der Reihe, die noch weitere Fälle an bekannten Schauplätzen in Dortmund bereithält.

Im Mittelpunkt der Hörspielreihe stehen die Jugendlichen Alexia, Paul und Finn. Die drei Dortmunder verbindet neben dem Herzblut für ihre Stadt eine ausgeprägte detektivische Spürnase. „Mit der Hörspielreihe wollen wir Kindern und Jugendlichen Dortmund aus neuen Perspektiven zeigen und sie hinter die Kulissen spannender Orte führen“, verrät Autor Raimon Weber. Für den Fall im Dortmunder Hafen hat er im vergangenen Sommer intensiv recherchiert.

Das Hörspiel bildet zugleich einen neuen Ansatzpunkt in der Öffentlichkeitsarbeit der Dortmunder Hafen AG. „Wir möchten den Dortmunder Hafen mit seiner Bedeutung für die Stadt und die Region schon bei den Kleinsten im Bewusstsein verankern. Das Hörspiel verbindet dazu spannende Unterhaltung mit Information und kommt so den Gewohnheiten eines jugendlichen Publikums entgegen“, erläutert Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG.

Bei der Premiere am 26. Oktober wird das Hörspiel nicht einfach abgespielt. Einzelne Passagen sind im Live-Vortrag durch die Sprecher der Detektive zu erleben. In Kombination mit dem Fahrgastschiff Santa Monika als Ort der Premiere bietet sich ein Hörspielerlebnis der besonderen Art.

Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Santa Monika verbleibt während der Veranstaltung am Anleger im Stadthafen.

Mehr Informationen zum Hörspiel gibt es im  Filmtrailer hier

Quelle und Foto: Dortmunder Hafen AG




Die Zukunft des Hafens wird „Supernova“

Der Hafen Antwerpen präsentiert seine Zukunftsvision und aktuelle, innovative Projekte auf der neuen Technologiemesse Supernova, die vom 27. bis 30. September im Antwerpener Hafenviertel Eilandje stattfindet.

Besucher können den Hafen der Zukunft entdecken – in einem spektakulären, schwimmenden Pavillon inmitten des Bonaparte-Docks, den die Antwerp Port Authority eigens zu diesem Zweck hat bauen lassen. Neueste technische Entwicklungen werden im MAS Port Pavillon gezeigt, während das autonome Peilboot „Echodrone“ im Bonaparte-Dock unterwegs sein wird.

Wie wird der Hafen der Zukunft aussehen? Digitalisierung und technologische Innovation werden in jedem Fall eine prägende Rolle einnehmen. Auf der Supernova, die sich unter dem Motto „Die Zukunft ist nicht aufzuhalten“ (Tomorrow is unstoppable) der Welt von morgen widmet, gibt der Hafen Antwerpen den Besuchern einen kleinen Einblick in neueste technologische Entwicklungen. Der futuristische Wasserpavillon, der auf einem Ponton in der Mitte des Bonaparte-Docks schwimmt, bietet Platz für mehr als 350 Besucher gleichzeitig und zeigt eine erstaunliche 360°-Surround-Screen-Videoprojektion des Hafens von morgen.

„Technologische Innovationen sind unerlässlich, um effektiver, sicherer und effizienter zusammenzuarbeiten und die Hafenplattform als Hauptmotor der belgischen Wirtschaft zukunftsfähig zu gestalten. Permanente Innovation ist die Triebfeder für weiteres Beschäftigungswachstum und Wertschöpfung in der gesamten Region. Gleichzeitig wird sie Lösungen für Herausforderungen des Klimawandels bieten“, sagt Jacques Vandermeiren, CEO der Antwerp Port Authority.

Eine dieser innovativen Entwicklungen, die bereits real umgesetzt wurde, sind selbstlenkende und -navigierende Schiffe. Besucher der Supernova können das autonome Peilboot „Echodrone“, das eine einzigartige, innovative Cloud-Technologie verwendet, bei einer life-Demonstration ihrer Arbeit im Bonaparte-Dock erleben. Der Antwerpener MAS Port Pavillon wird sich zur Erstausgabe der Technologiemesse in eine „Innovationsdrehscheibe“ verwandeln, in der die neuesten praktischen Entwicklungen und Innovationen im Hafen präsentiert werden.

„Unsere 360° Surround-Screen-Videoprojektion im Wasserpavillon ist mehr als nur eine inspirierende Zukunftsvision“, sagt Erwin Verstraelen, Chief Digital and Innovation Officer der Antwerp Port Authority. „Im Gegenteil, viele dieser Entwicklungen sind bereits im Einsatz. Unser oberstes Ziel ist ein hafenumspannendes digitales Nervensystem, über das wir kontinuierlich und in Echtzeit über Abläufe informiert sind und direkt handeln können. Anhand praktischer Beispiele wollen wir der Öffentlichkeit im Rahmen der Supernova demonstrieren, welche Vorreiterrolle wir bei Innovation und Digitalisierung einnehmen“.

Öffnungszeiten des Wasserpavillons des Hafens Antwerpen auf der Supernova 2018:
27.9.2018 10.00 bis 22.00 Uhr
28.9.2018 10.00 bis 15.00 Uhr
29.9.2018 10.00 bis 22.00 Uhr
30.9.2018 10.00 bis 18.00 Uhr

Die Echodrone-Demonstrationen werden kontinuierlich durchgeführt.

Weitere Informationen zum Thema Hafen der Zukunft erhalten Sie auf: https://www.portofantwerp.com/en/port-future

Quelle und Logo / Visualisierung: Antwerp Port Authority




Der Nachbar lädt ins Wohnzimmer

Zu einem Blick hinter den Werkszaun laden die produzierenden Unternehmen am Standort Krefeld-Uerdingen und der Chempark-Manager und Betreiber Currenta ein. Bei Betriebsbesichtigungen, Werksrundfahrten sowie einem bunten Unterhaltungs­programm für Groß und Klein erfahren alle Interessierten am Samstag, 22. September, von 10 bis 17 Uhr, woran die Unternehmen im Chempark arbeiten und forschen.

Zu dem bundesweiten Aktionstag hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) aufgerufen. „Wir wollen ein guter Nachbar sein. Deshalb steht der Chempark im regelmäßigen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ansprechbar zu sein, die Haltung der Menschen vor Ort zu kennen und deren Infor­mationsbedürfnissen gerecht zu werden – das ist für uns enorm wichtig. Der Tag der Offenen Tür ist eine gute Gelegenheit, den Nachbarn die Arbeit der Unternehmen am Standort näher vorzustellen“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich.

Rund um Deich- und Dorfstraße wird es zwischen 10 und  17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktionen der Unternehmen Covestro, LANXESS und Currenta sowie von weiteren teilnehmenden Chempark-Partnern geben. Das Motto des Tages: „Chemie live erleben“.

Covestro stellt auf rund 150 qm Ausstellungsfläche im Covestro-Dome sechs spannende Themenbereiche aus der Covestro-Welt vor: Automobil & Transport, Elektronik, Bauen, Gesundheit & Kosmetik, Sport & Freizeit und Mode.

Was haben der Chempark, ein Werkfeuerwehrfahrzeug und die Turmbiologie in Bürrig gemeinsam? Ihre Verbindung findet sich bei Currenta. Am Tag der Offenen Tür lädt der Chempark-Manager und –Betreiber im Currenta-Dome ein, sechs spannende Bereiche des Unternehmens in Augmented Realtity (AR) zu entdecken. In den 3D-Animationen kann zum Beispiel der Chempark aus der Vogelperspektive gesehen, ein Werkfeuerwehrfahrzeug beim Einsatz beobachtet oder in das Innere der Turmbiologie in Bürrig geschaut werden. Darüber hinaus gibt es weitere spannende Fakten zu und Einblicke in die Arbeit von Currenta.

Viele LANXESS-Betriebe öffnen Ihre Tore und gewähren einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der Betriebe. Zudem präsentiert sich LANXESS mit einem Stand zum Thema Ausbildung und Karriere im Ausbildungs-Dome.

VCI-Tag 2018 – Ausbildung und Karriere im Fokus

Ausbildung und Karriere stehen beim VCI-Tag in diesem Jahr auf einer eigenen Ausstellungsfläche – dem Ausbildungs-Dome – ebenfalls im Fokus. Dort präsentieren die Chempark-Unternehmen ihre Ausbildungsstellen und Berufe. Lars Friedrich empfiehlt zudem den persönlichen Besuch im Ausbildungszentrum beim Tag der offenen Tür. Friedrich: „Den besten Eindruck von den vielen Ausbildungsmöglichkeiten kann man sich immer noch direkt vor Ort verschaffen. Wir laden alle Eltern und ihre Kinder ein, sich selber ein Bild zu machen und zum Beispiel an einer kostenlosen Tour zum Ausbildungszentrum teilzunehmen.“

Die Karten für Rundfahrten und Betriebsbesichtigungen sind am Veranstaltungstag kostenfrei erhältlich. Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür, wie Anreise, Parkmöglichkeiten Programm, Betriebs­besichtigungen und den Aktionen, gibt es unter www.chempark.de.

Quelle und Foto: Currenta, Highlights für alle Altersklassen sind beim „Tag der offenen Tür“ im Chempark die Betriebsbesichtigungen – wie hier zum Beispiel bei der Werkfeuerwehr.

 




Abiturienten von Heimatfreunden ausgezeichnet

Seit 2007 verleihen die Heimatfreunde Neuss jährlich die Theodor-Schwann-Plakette an Abiturientinnen und Abiturienten mit herausragenden Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern.

In diesem Jahr erfolgte zum dritten Mal seit 2016 auf Anregung der Jungen Gruppe der Heimatfreunde die Verleihung des Neusser Geschichtspreises Dr. Karl Tücking in Form einer Urkunde für außerordentliche Leistungen im Bereich des historischen Arbeitens. Mit der Verleihung werden einerseits die besonderen Leistungen der Preisträger gewürdigt, andererseits wird damit auch an das Lebenswerk der prominenten Söhne unserer Stadt Neuss erinnert.

Theodor Schwann (1810-1882), Mediziner und Wissenschaftler, war der Erfinder der Zellenlehre (bekannt als Schwann’sche Zelle), des Sauerstoffatemgerätes und entdeckte Pepsin, ein Mittel gegen Appetitlosigkeit und Völlegefühl.

Dr. Karl Tücking (1827-1904) hat als Historiker und Gymnasialdirektor die Geschichte der Stadt Neuss, ihrer Schulen und kirchlichen Einrichtungen auf der Grundlage zahlreicher Quellen erforscht und beschrieben.

In diesem Jahr konnten die Neusser Heimatfreunde insgesamt 30 Preisträger der verschiedenen Gymnasien, Gesamtschulen und des Theodor- Schwann-Kollegs auszeichnen. Auf Einladung von Anne Holt und Prisca Napp-Saarbourg nahmen zahlreiche Abiturientinnen, Abiturienten, Schulleiter, Oberstufenkoordinatoren, Fachlehrer und Eltern an einer Feierstunde in der Geschäftsstelle der Heimatfreunde Neuss, Michaelstraße 67, teil.

Quelle und Foto: Heimatfreunde Neuss




Hamburg: Dortmunds Tor zur Welt

Der Hamburger Hafen präsentiert sich  beim 8. Hafenspaziergang in Dortmund am 1. September von 13 bis 20 Uhr  mit zwei Ausstellungscontainern vor dem Alten Hafenamt. Seit 2011 findet der Hafenspaziergang jedes Jahr im Spätsommer statt und die Nordstadt rund um den Dortmunder Hafen verwandelt sich dann in eine bunte Meile.

Für den größten deutschen Seehafen Hamburg, der im Seehafenhinterlandverkehr mehr als 2.000 Containerzugverbindungen pro Woche anbietet, ist Nordrhein-Westfalen mit einem Transportaufkommen von rund 500.000 Containern im Jahr das zweitwichtigste deutsche Bundesland. Der Hamburger Hafen spielt somit auch für Dortmund eine wichtige Rolle als Warendrehscheibe im weltweiten Transport von Gütern. Die Häfen in Dortmund und Hamburg pflegen seit Jahren eine gute Hafenpartnerschaft und in diesem Jahr nutzt der Hafen Hamburg den Hafenspaziergang, um sich erstmals zu präsentieren.

Der Hamburger Hafen stellt sich in Kooperation mit Dortmunder Unternehmen, darunter die Dortmunder Hafen AG, die Dortmunder Eisenbahn, die Dolezych GmbH und die Bloedorn Container GmbH, und dem bundesweit aktiven Containertransportunternehmen TFG Transfracht in einem 40-Fuß-Container unter dem Motto „Dein Job im Hafen“ vor. Die Unternehmen präsentieren den Besuchern die vielfältigen Jobs, die die Transport- und Logistikbranche zu bieten hat. Für interessierte Nachwuchskräfte, Quereinsteiger und Hafenbegeisterte gibt es interessante Dinge zu entdecken.

Welchen großen Einfluss die bunten Stahlboxen auf unser alltägliches Leben haben, wird in einer Sonderausstellung „50 Jahre Containerumschlag in Hamburg“ gezeigt. „Eine Box bewegt die Welt“ soll den Besuchern des Hafenspaziergangs 2018 näher bringen, was alles im Container nach Deutschland  kommt und wie das funktioniert. Hintergrund der Ausstellung ist der Erstanlauf der „American Lancer“ am 31. Mai 1968. Das erste Vollcontainerschiff im Hamburger Hafen läutete ein neues Zeitalter im Hafen ein. Der Container veränderte nicht nur die tägliche Arbeit im Hafen, sondern auch den Transport ins Hinterland.

Quelle: HHM, Foto: HHM/Catharina Pape, Wie schon beim Hafengeburtstag 2018 in Hamburg, werden die Eventcontainer beim Hafenspaziergang in Dortmund im Einsatz sein 




Novum 63 in der Schützenfestausgabe

Pünktlich zum Schützenfest hat das Heimatfreunde Team um Carmen Kuhnert wieder viele Information aus Neuss für Neusser/innen in der neuen August-Ausgabe zusammengestellt.

Die neue Ausgabe Nr. 63 ist versandfertig und wird in den nächsten Tagen auf die postalische Reise gehen. Zusätzlich zum Postversand steht Novum Nr. 63 auch auf der homepage der Heimatfreunde zum „download“ unter

Downloads

bereit.

Quelle und Foto: Heimatfreunde Neuss




Im Rhein herrscht Lebensgefahr!

Die aktuellen sommerlichen Temperaturen werden wieder so manchen Menschen zum Bad ins kühle Nass des Rheins locken. Doch Feuerwehr, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Wasserwacht und Wasserschutzpolizei warnen: In den vergangenen Jahren wurde der Rhein immer wieder zur Todesfalle – im Rhein herrscht Lebensgefahr!

Die Vertreter von Feuerwehr, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Wasserwacht und Wasserschutzpolizei betonen: „Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten.“ In den vergangenen Jahren wurde der Rhein immer wieder zur Todesfalle – im Rhein herrscht Lebensgefahr!

Im Jahr 2017 rückte die Feuerwehr Düsseldorf zu insgesamt 50 (2016: 38) Meldungen zu „Personen im Rhein“ aus. Dabei konnten 21 (2016: 24) Menschen gerettet werden. Von den 12 (2016: 9) ins Krankenhaus transportierten Geretteten wurden 2 (2016: 5) vor Ort reanimiert, für 2 Menschen kam jede Hilfe zu spät (2016: 2). Dieses Jahr musste die Düsseldorfer Feuerwehr bereits 28 Mal zur Personenrettung an den Rhein ausrücken. Dabei mussten 10 Menschen, einer davon nach Reanimation, zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus transportiert werden. Zwei Menschen konnten nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden.

Bereits am 1. Februar meldet eine Passantin ein gekentertes Ruderboot mit drei Menschen auf dem Rhein. Vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatten bereits die Insassen eines anderen Ruderbootes die drei Sportler aus dem Wasser geholt und an Land gebracht. Nach dem der Notarzt alle untersucht hatte, transportierten drei Rettungswagen die stark unterkühlten Personen in Düsseldorfer Krankenhäuser.

Der Sprung ins kühle Nass kann tödlich enden – Beispiele aus den letzten Jahren:

Ende Mai 2017 rettet die Feuerwehr einen 40 Jahre alten Mann aus dem Rhein in Höhe des Parlamentsufers, trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb der nächtliche Schwimmer im Krankenhaus. Ein 18-jähriger Mann verstarb im August 2016 Höhe Einbrungen, beim Versuch sich kurz abzukühlen. Im Mai 2015 verunglückte ein Mönchengladbacher im Rhein – er starb später in der Uniklinik Düsseldorf. Auch 2014 starben ein Mann im Rhein und einer im Angermunder Baggersee. Die meisten Unfälle dieser Art verzeichnete die Feuerwehr im „Supersommer“ 2003 – fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Im Rhein ist das Schwimmen nach der Verordnung über das Baden in den Bundeswasserstraßen Rhein und Schifffahrtsweg Rhein-Kleve in bestimmten Zonen generell verboten. So gelten 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen Badeverbot. An Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Werften darf ebenfalls nicht geschwommen werden. Auch andernorts ist Baden im Rhein lebensgefährlich. Beispielsweise an so genannten Kribben – ins Wasser ragende Kiesflächen – bilden sich oft tückische Strudel und Strömungen. Strömung herrscht auch in der Fahrrinne. Wenn ein Schiff vorbeifährt, zieht dies das Wasser an. Der Eindruck des niedrigeren Wasserstandes verlockt Kinder, in den Fluss zu waten. Unterschätzt wird die Gefahr des „Rückschwalles“: Das Wasser kehrt in Wellen zurück.

Weitere Informationen zum Thema gibt es hier

Wo das Baden erlaubt ist

Baden ist erlaubt, wo Aufsicht vorhanden ist, also am Unterbacher See (Nord- und Südstrand). Für alle anderen Baggerseen gilt Badeverbot, das sind die:

• Angermunder Baggerseen westlich und östlich des Heiderwegessowie der

• Suitbertussee

• Fliednersee

• Lambertussee in Kaiserswerth

• Lichtenbroicher Baggersee am Flughafen

• Südpark-See

• Unisee

• Elbsee Süd und Nord.

Generell sollten Menschen, die zum Baden gehen, einige Regeln beachten. Die Feuerwehr der Landeshauptstadt, die DLRG, die DRK-Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei appellieren, die Baderegeln einzuhalten:

• Nie überhitzt ins Wasser gehen,

• nie alkoholisiert schwimmen gehen,

• nie mit vollem Magen ins Wasser gehen,

• nie mit ganz leerem Magen schwimmen gehen.

Eltern sollten ihre Kinder an den Gewässern immer im Auge behalten!

Quelle: Stadt Düsseldorf, Foto: Tanja Pickartz




Hamburg ist Leben am Wasser

‚Die eine Hälfte des Jahres regnet es hier, die andere ist das Wetter schlecht‘ – das fasst den Wetterruf von Hamburg ganz gut zusammen. Doch gerade jetzt genießen die Hamburger die vielen Sonnenstunden und zeigen das mit einer Fortsetzung der Kampagne STADT.KÜSTE von Hamburg Tourismus.

Von Juli bis Oktober machen die Filmproduktion Simon & Paul und die Kreativagentur Geheimtipp Media mit drei Filmen kreativ die Vielfalt des Hamburger Lebensgefühls auf www.hamburg-tourismus.de/stadtkueste sichtbar. Gestartet wird mit dem Thema „Leben am Wasser“.

Bei den diesjährigen Temperaturen tummelt sich ganz Hamburg an den Küsten der Stadt. Die Elbe lädt ein zu Abenteuer und Erholung und zeigt: Das Leben am Wasser macht Hamburg zu etwas ganz Besonderem.

Um diesem Lebensgefühl ein Gesicht zu geben, startet jetzt nach 2017 die Fortsetzung der Kampagne STADT.KÜSTE von der Hamburg Tourismus GmbH, welche sich kreativ auf emotionale Weise mit dem Aspekt des Lebens am Wasser auseinandersetzt. Der erste Clip „Leben am Wasser“ thematisiert in einschlägigen Bildern und mit einem starken Erzählungsstrang die Vielfalt der Freizeitmöglichkeiten, die rund um die Elbe möglich sind. Er ist einer von insgesamt drei Videos, die im Rahmen der Kampagne auf der Landing Page www.hamburg-tourismus.de/stadtkueste ( Englisch: https://www.hamburg-travel.com/urbanshore) gesehen werden kann. Über die kommenden drei Monate wird die Kampagne mit Filmen und Teasern zu den Themen „Events am Wasser“ und „Kultur am Wasser“ weitergeführt. Zusammen zeigen sie das gesamte Spektrum der STADT.KÜSTE 2018.

Verbreitet werden die Inhalte national und international mit Hamburger Partnern über Social Media, Pressearbeit und vertriebsgesteuerte Aktivitäten. Sie richtet sich an aktive Reisende, die bewusst abseits der altbekannten Touristenunternehmungen in Alltagssituationen eintauchen und das Hamburger Lebensgefühl aufsaugen wollen.

Das Konzept der diesjährigen Kampagne verantwortet die Hamburger Kreativagentur Geheimtipp Media. Produziert wurden die Filme gemeinsam mit der mehrfach ausgezeichneten Filmproduktionsfirma Simon & Paul, die bereits für die Eröffnung der Elbphilharmonie unter anderem den Drohnenflug durch das Gebäude umsetzte.

Weitere Informationen:
Die Videos stehen auf dem YouTube-Kanal  https://www.youtube.com/user/HamburgTourismus zum Anschauen und Einbetten bereit.

Quelle: Hamburg Marketing GmbH, Foto: Jan Traupe, die Themen „Leben am Wasser“, „Events am Wasser“ und „Kultur am Wasser“ sind sehr vielfältig

 




Hafengebiet ist ein Bienenparadies

Der Hafenbetrieb Rotterdam hat am Straßenrand am Stenen Baakplein einen Schwarm Bienen aussetzen lassen. In diesem Teil des Honey Highway werden demnächst Zehntausende Bienen Blütenstaub und Nektar sammeln. Das Ziel ist der Schutz und die Rückkehr der ursprünglichen niederländischen Honigbiene in dieses Gebiet.

Der Honey Highway steht im Moment in voller Blüte. Die Blumen, die letztes Jahr von Grundschulkindern aus Brielle ausgesät worden sind, können von den Autofahrern auf der A15, die dicht an ihnen vorbeifahren, bewundert werden. Wenn sie zur anderen Seite schauen, können sie den Anblick eines kilometerlangen Blumenbeets mit Nachtkerzen und Natternkopf bewundern, die hier spontan auf den Grünstreifen über den Leitungstrassen gewachsen sind. „Dieses Blumenmeer spiegelt unsere Politik wider, die darauf ausgerichtet ist, den Hafen nachhaltig zu entwickeln. Mit besonderer Aufmerksamkeit und zusätzlichem Lebensraum für die Biene“, meint Ronald Paul, COO des Hafenbetriebs.

Es ist eine Premiere, dass der Hafenbetrieb ein Bienenvolk im Hafengebiet platziert. Imkerin Anne Bac aus Oostvoorne wird sich um das Bienenvolk kümmern. Sie tut es mit einer biodynamischen Imkermethode, um auf diese Weise eine starke Bienensorte zu kreieren. Im Juli gibt sie eine Führung für Einwohner von Oostvoorne und Brielle sowie die Mitarbeiter der Hafenunternehmen. „Und es ist notwendig und schön“, sagt Deborah Post, die Initiatorin des Honey Highway. „Die 5.000 m2 mehrjähriger Wildblumen am Stenen Baakplein sowie die blühenden Sträucher im Geuzebos sollten eine ausreichende Menge an Blütenstaub und Nektar liefern, um den Bienen ein gutes Überwintern zu sichern. Die Bienen fliegen bis zu sieben Kilometer weit und erreichen somit auch Oostvoorne.

Auf Initiative des Hafenbetriebs und in Zusammenarbeit mit Deborah wurde der Honey Highway gegründet. „Im weitläufigen Hafengebiet mit gigantischen Schiffen und Stapeln von Containern erscheinen die Bienen vielleicht sehr klein, sie sind jedoch auch super wichtig“, meint Jan Putters, Asset Manager beim Hafenbetrieb Rotterdam.

In den Niederlanden gibt es viel grünes, eiweißreiches Weidegras für die Milchproduktion der Kühe, es gibt jedoch viel zu wenig Blumen. Der Honey Highway ist eine Initiative der biodynamischen Imkerin Deborah Post. Sie möchte etwas tun, um Bienen, Hummeln und Schmetterlinge zu schützen und wieder in die Niederlande zurückzuholen. Schnell und im großen Maßstab. Menschen brauchen Bienen für die Bestäubung von Obst und Gemüse, sie stehen somit am Anfang unserer Nahrungskette. Durch das Aussäen von mehrjährigen, regionalen Wildblumensamen mit 44 Blumensorten an Autobahnen, Bahngleisen und Provinzstraβen wird ein bleibendes Paradies für Bienen geschaffen.

Jac Thijsse und Jan Wolkers waren der Meinung, dass Natternkopf mit seinen tollen Blütenstängeln voller ultramarinblauen Blümchen zu unseren schönsten Wildpflanzen gehört.

ein Video der Aktion gibt es auf https://www.facebook.com/www.hafenzeitung.de/

Quelle: Port of Rotterdam, Foto: Willem van Kasteren




HHLA unterstützt Touren für Schüler

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) bietet Grundschülern erneut die Möglichkeit, den Hafen hautnah zu erleben. Denn an kaum einem anderen Ort können sich die Jungen und Mädchen besser ein Bild davon machen, wie globaler Handel funktioniert.

Auf den drei HHLA-Containerterminals werden jährlich Millionen von Stahlboxen umgeschlagen, die mit vielen Gegenständen des täglichen Lebens gefüllt sind. Das Projekt Hafen-Scouts bietet den Kindern einen Einblick in die historischen und aktuellen Abläufe im Hamburger Hafen. Sie werden auf ihrer Entdeckungstour von Pädagogen und Hafen-Guides begleitet.

Hamburg ist Hafen. Seit jeher prägt der Umschlagplatz an der Elbe die Entwicklung der Elbmetropole und hat der Freien und Hansestadt den Beinamen Tor zur Welt eingebracht. Einheimische, Zugezogene, Geschäftsreisende und Touristen sind gleichermaßen fasziniert von dem maritimen Flair. Dabei ist der Hamburger Hafen viel mehr als ein Ausflugsziel, als Landungsbrücken und Barkassenfahrt, als Hafengeburtstag und Cruise Days. Der Hafen ist das wirtschaftliche Herz, Deutschlands größte Warendrehscheibe und der bedeutendste Arbeitgeber in der Region. Er gehört zur DNA der Stadt.

Jedoch selbst vielen Hamburgern ist die Bedeutung des Hafens für das Funktionieren der Wirtschaft nur im Ansatz bewusst. Deshalb haben die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), das Hafenmuseum und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung 2015 das Projekt Hafen-Scouts initiiert, um Hamburger Grundschülern den Hafen näher zu bringen. Maritime Heimatkunde zum Anfassen sozusagen: Im Rahmen eintägiger Exkursionen erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Seehafen. Sie lernen etwas über die historische Entwicklung des Hafens und wie sich der Arbeitsalltag verändert hat. Spielerische Wissenstests und spannende Geschichten, erzählt von ausgebildeten Guides, machen den Ausflug zu einem Erlebnis. In diesem Jahr sind zwei Tour-Sequenzen mit 33 Exkursionsterminen geplant, für die sich 66 Schulklassen und rund 1.400 Schülerinnen und Schülern angemeldet haben. Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Turnus im Juni dieses Jahres, starten ab August die nächsten Touren.

Die Grundschüler beginnen ihre Entdeckungsreise im Hafenmuseum am Schuppen 50. Hier lernen sie Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart des Hamburger Hafens kennen. Wie kommt mein Teddybär ins Spielwarengeschäft? Wo wurde meine Jeans produziert? Warum sind Containerschiffe so groß? Warum war die Arbeit im Hafen früher schwerer als heutet? Diese und viele weitere Fragen werden im Hafenmuseum anhand von Exponaten anschaulich beantwortet. Hier treffen die kleinen Entdecker auch auf einen von der HHLA umgebauten Container. Er veranschaulicht die Warenvielfalt, die in den standardisierten Boxen rund um den Globus transportiert wird. Im Inneren des Containers erfährt man nicht nur, woher die Waren kommen, sondern auch wie viel tatsächlich hineinpasst.
Die Kinder staunen nicht schlecht, wenn sie erfahren, dass in einem 20-Fuß-Container über 8.000 Paar Turnschuhe transportiert werden können. Der Hafen-Scout-Container ist auch außerhalb der Schulexkursionen für alle Besucher des Hafenmuseums zugänglich.

Nach der Museumserkundung geht die Entdeckungsreise weiter auf den hoch-automatisierten HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA). Hier bestaunen die Grundschüler vor allem die großen Schiffe an der Kaimauer und die automatischen Transportfahrzeuge (AGV), die wie von Geisterhand gesteuert die Container über das Terminalgelände bewegen. Den modernen Containerumschlag so hautnah zu erleben, ist für die kleinen Hafenexperten ein großes Erlebnis, an das sie sich, wie die Erfahrung zeigt, noch lange gern erinnern.

Annette Krüger, Pressesprecherin der HHLA, erläutert das Engagement des Unternehmens: „Wir unterstützen gerne Bildungsinitiativen mit Hafen- und Logistikbezug. So vermitteln wir den Grundschülern, dass der Hamburger Hafen auch viel mit ihrem täglichen Leben zu tun hat, so etwa wie die Lebensmittel aus aller Herren Länder über den Seeweg in den Supermarkt kommen. Und das lernen sie hier nicht aus dem Schulbuch, sondern hautnah im Hafen. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt auch weiterhin zu unterstützen und den tollen Erfolg sehen zu können.“

Carsten Jordan, von der Stiftung Historische Museen Hamburg und Leiter des Hafenmuseums ist sicher: „Die Hafen-Scouts zeigen, dass das Hafenmuseum nicht nur für die erwachsenen Entdecker, sondern auch für die jüngeren besonders gut geeignet ist, um wissenswerte und spannende Geschichten rund um den historischen Kaischuppen und den Hamburger Hafen zu erfahren. Es ist immer wieder schön, die neugierigen Augen der Viertklässler zu sehen, wie sie in den umgebauten Container reinlaufen und ihre Wissenskarten bereithalten, um all ihre Fragen beantwortet zu bekommen. Natürlich ist dieses Projekt für das Hafenmuseum eine gute Gelegenheit, sich als außerschulischer Lernort zu etablieren.“

Martin Kelpe, Fortbilder am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, betont: „Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung unterstützt dieses Projekt mit großem Engagement. Sowohl die Fortbildung der Lehrkräfte als auch die Beratung der Kooperationspartner werden vom Landesinstitut unterstützt und vorangebracht. Das Projekt Hafen-Scouts liegt uns sehr am Herzen, da das Thema Lernen vor Ort eine wichtige Bedeutung für uns hat. Die Hamburger Viertklässler bekommen während der Tour spannende, interessante und hautnahe Einblicke in die historischen und aktuellen Abläufe im Hamburger Hafen.“

Das Projekt Hafen-Scout richtet sich an Hamburger Grundschulklassen. Die Inhalte der Exkursion sind für die teilnehmenden Klassen Bestandteil des Lehrplans. Sie werden im Unterricht intensivvor- und nachbereitet. Die Lehrkräfte, die ihre Klassen für die Tagestouren anmelden, absolvieren im Vorfeld einen Hafen-Einführungskurs. Begleitet werden die Klassen im Museum von qualifizierten Museumspädagogen und während der Fahrt über den Terminal von erfahrenen und geschulten Guides.

Das Anmeldeverfahren für die Hafen-Scout-Touren läuft über das Beratungsfeld Sachunterricht am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Alle interessierten Hamburger Lehrkräfte der 4. Klassen wenden sich bitte per E-Mail an Martin.Kelpe@li-hamburg.de. Anmeldungen sind für die Hafen-Scout-Touren ab dem Frühjahr 2019 möglich.

Quelle und Foto: HHLA