Kooperation im Seehafenhinterlandverkehr

Der von Hafen Hamburg Marketing jedes Jahr in Düsseldorf organisierte Hafenabend stand ganz unter dem Zeichen einer verstärkten Zusammenarbeit und des Jubiläums „50 Jahre Containerverkehr in Hamburg“.

Für den Hamburger Hafen ist Nordrhein-Westfalen (NRW) mit einem jährlichen Transportaufkommen von rund 500.000 Container (TEU) im containerisierten Seehafenhinterlandverkehr das zweitwichtigste Bundesland nach Bayern. Die rund 250 Gäste aus allen Bereichen der Industrie, des Handels und Verkehrsgewerbes sowie aus Institutionen und Verbänden nahmen die Gelegenheit wahr, um sich anlässlich des Hamburger Hafenabends über laufende Entwicklungen und Kooperationsprojekte zu informieren.

In seiner Begrüßung machte Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V., darauf aufmerksam, dass gut funktionierende Verbindungen für den Transport von Gütern für die besonders exportorientierte Wirtschaft in NRW von enormer Bedeutung seien. „Unter den deutschen Seehäfen übernimmt Hamburg, als größter deutscher Universalhafen, für NRW die wichtige Funktion einer Warendrehscheibe im weltweiten Gütertransport und ist mit den meisten Regionen in NRW sehr gut per Lkw, Eisenbahn und Binnenschiff erreichbar“, ergänzte Egloff. „Verlader und Spediteure aus Nordrhein-Westfalen nutzen das dichte Netz von mehr als 100 weltweiten Liniendiensten via Hamburg für die globale Verteilung ihrer Im- und Exportwaren. Vor allem Handelswaren und Kaufhausgüter, Metalle und Metallerzeugnisse, Maschinen und Ausrüstung, Fahrzeuge sowie Nahrungs- und Genussmittel nehmen ihren Weg über den Hamburger Hafen“, sagte Egloff.

In seinem Grußwort wies Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, darauf hin, dass vor dem Hintergrund der heute bereits in NRW massiv überlasteten Straßen der mit 80 Prozent sehr hohe Lkw-Anteil beim Containertransport zwischen NRW und dem Hamburger Hafen durch Transportverlagerung auf Schiene und Wasserstraße deutlich abgesenkt werden sollte. „Hier setzt das mit Hamburg und der Verkehrswirtschaft gemeinschaftlich initiierte Kooperationsprojekt „Hamburg-NRWplus“ ein. Ziel ist es, mehr Gütertransport mit der Eisenbahn und dem Binnenschiff abzuwickeln. Im engen Austausch mit der verladenden Wirtschaft wurden im Rahmen der bisherigen Projektarbeit bereits einige Schwachstellen identifiziert, die derzeit eine Transportverlagerung vom Lkw auf die Bahn oder das Binnenschiff noch erschweren. In den von den Projektpartnern organisierten Workshops konnten bereits in der Diskussion mit Wirtschaftsvertretern erste Lösungsansätze in den Bereichen Zollabwicklung, zur Beseitigung von Engpässen beim Transportangebot, einer Verbesserung der Buchungsflexibilität und beim Leecontainermanagement erarbeitet werden“, sagte Dr. Schulte.

Staatsrat Dr. Torsten Sevecke, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, begrüßte den erfolgreichen Start für das gemeinsame Kooperationsprojekt „Hamburg-NRWplus“ und die ersten Ergebnisse. Dabei wies Dr. Sevecke darauf hin, dass neben der Transportverlagerung von Containern auch die Verlagerung von besonders schweren und sperrigen Gütern interessante Potenziale für das Binnenschiff eröffnet. „Für die effiziente Steuerung von Transportketten im Seehafen-Hinterlandverkehr werden wir zur besseren Vernetzung aller am Transport beteiligten Player in Zukunft stärker digitale Techniken einsetzen. Ich freue mich über das große Interesse zur Mitarbeit der Wirtschaft an diesen Themen und bin überzeugt, dass wir mit „Hamburg-NRWplus“ auf dem richtigen Weg sind“, sagte Dr. Sevecke.

Für Volker Hahn, der als Leiter der Hamburger Hafenrepräsentanz in Dortmund die Marktregion NRW bearbeitet, ist unumstritten, dass trotz der direkten Anbindung der Westhäfen durch den Rhein, auf dem vor allem Massengüter transportiert werden, die deutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven einen Anteil von rund 35 Prozent aller Containertransporte von und nach NRW vorweisen. „Wenn es uns im engen Austausch mit der Wirtschaft gelingt, dass durch neue Containerzugangebote und Kapazitätsanpassungen der NRW KV-Terminals mehr Boxen von der Straße auf die Schiene verlagert werden, dann haben wir mit unserem Kooperationsprojekt „Hamburg-NRWplus“ die Weichen richtig gestellt. Der Hamburger Hafen wird damit noch attraktiver für Verlader in NRW“, verdeutlichte Hahn.

Beim anschließenden Networking wurden diese und viele weitere Themen rund um den Hafen und seine multimodalen Verkehre lebhaft diskutiert.

Quelle und Foto: Hafen Hamburg Marketing, Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär in Nordrhein-Westfalen, weist auf Transportverlagerung auf Schiene und Wasserstraße hin




Pier One: Auftakt des Planungsprozesses

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadtplanung zur Diskussion“ wird am Dienstag, 29. Mai, der Bebauungsplan-Vorentwurf „Nordöstlich Halbinsel Kesselstraße“ (Pier One) im Veranstaltungsraum des Hotel Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen, Speditionstraße 11, vorgestellt.

Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr.

„Wir befinden uns in der spannenden Vorbereitungsphase zur Entwicklung eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes für die Halbinsel Kesselstraße“, erklärt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf, und ergänzt: „Die Bürgerinnen und Bürger lade ich herzlich dazu ein, bereits zum Auftakt des Planungsprozesses an dieser gesamtstädtisch bedeutenden Entwicklung mitzuwirken.“

Das rund 6,1 Hektar große Plangebiet liegt im Stadtteil Hafen, im Wesentlichen im Hafenbecken nordöstlich der Halbinsel Kesselstraße. Mit der Projektidee von ingenhoven architects und den Neuss Düsseldorfer Häfen liegt erstmalig ein Bebauungsvorschlag vor, der in Form eines Piers auch die Wasserflächen für die Attraktivierung des Hafens in Wert setzt. Über Brückenbauwerke soll darüber hinaus eine Verbindung zwischen den Halbinseln Speditionstraße und Weizenmühlenstraße geschaffen werden. Als Nutzungskonzept wird derzeit ein Hotel mit Gastronomieangeboten mit Außenterrassen favorisiert; alternativ sind aber auch Büro- und gewerbliche Nutzungen denkbar.

Die Halbinsel Kesselstraße ist aus gesamtstädtischer Sicht eine bedeutende und zentral gelegene Potenzialfläche. Mit der Entwicklung dieser Halbinsel besteht nicht nur die Möglichkeit der Erweiterung des Medienhafens, sondern gleichzeitig die Aufgabe, einen angemessenen Abschluss gegenüber der sich weiter westlich anschließenden industriellen Hafennutzung zu formulieren. Die Bauvorhaben „Trivago“ und „Pier One“ im Süden und Norden der Halbinsel Kesselstraße bilden dabei den Auftakt für die weitere Entwicklung der gesamten Halbinsel. Zur weiteren städtebaulichen Ideenfindung soll für die Halbinsel Kesselstraße ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt werden. Aufgabe des Wettbewerbs ist, ein städtebauliches, freiraumplanerisches und verkehrliches Konzept zu erarbeiten.

Quelle und Foto: Stadt Düsseldorf




Rainer Schäfer mit dem „Boeganker“ ausgezeichnet

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Am 16. Mai überreichte Emile Hoogsteden, Vice President Containers, Breakbulk & Logistics des Hafenbetriebs Rotterdam, Herrn Rainer Schäfer beim Empfang anlässlich seiner Pensionierung den sogenannten „Boeganker“.

Schäfer erhielt die Auszeichnung für die Art und Weise, in der er als Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen und Präsident des Bundesverbandes der Öffentlichen Binnenhäfen immer für die gemeinsamen Ziele und Interessen der industriell-logistischen Achse Nordrhein-Westfalen – Rotterdam offen stand und sich entsprechend einsetzte.

Schäfer spielte im besonders guten Verhältnis zwischen den Häfen von Rotterdam und Neuss-Düsseldorf eine ausschlaggebende Rolle. Außerdem engagierte er sich aktiv für die Position des Rotterdamer Hafens in der regionalen und nationalen Verkehrs- und Infrastrukturpolitik in Deutschland.

Seit der Einführung der Auszeichnung im Jahr 2006 ist Rainer Schäfer der vierte Deutsche, dem diese Ehre zuteil wird.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




Überprüfung im Neusser Hafen verzögert sich

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Die Überprüfung der verbliebenen Kampfmittelverdachtspunkte an der Floßhafenstraße verzögert sich um mehrere Wochen.

Bei der Öffnung drangen in allen Punkten enorme Mengen Grundwasser ein. Zur Absenkung des Grundwasserspiegels muss daher eine Fachfirma hinzugezogen werden. Wann dies genau geschehen wird ist derzeit nicht abschätzbar..

Quelle: Stadt Neuss, Foto: NDH




Brand in einer Fabrik im Neusser Hafen gelöscht

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In den frühen Nachmittagsstunden des Freitag ereignete sich ein Brandereignis in einem papierverarbeitenden Betrieb im Hafen Neuss. Es ist inzwischen gelöscht.

Das Feuer griff rasch auf die Papierballen im Bereich der Produktionshallen über. Durch einen massiven Löschangriff konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Produktionsgebäude verhindert werden. Um den massiven Löschangriff aufrechterhalten zu können, wurde für die Feuerwehr Neuss Vollalarm ausgelöst. Während der Löscharbeiten kann es zu erheblicher Geruchsbelästigung kommen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine Entnahmestelle im Hafenbecken eingerichtet. Dadurch musste die Düsseldorfer Straße voll gesperrt werden. Ebenfalls gesperrt wurde die Büdericher Straße. Im gesamten Bereich der Einsatzstelle kann es zu erheblichen Verkehrsproblemen kommen. Aktuell befinden sich ca. 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei vor Ort. Ein Feuerwehrmann hat sich bei den Löscharbeiten leicht verletzt, kann den Einsatz jedoch weiterfahren. Ein Ende des Einsatzes ist bisher nicht abzuschätzen. Ein Einsatz vor sieben Jahren hatte jedoch mehrere Tage benötigt.

in der Abschlussmeldung heißt es Dass durch massiven Wassererinsatz,  zeitweise 20.000 liter pro Minute konnte der Brand auf das Außenlager begrenzt werden und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude und die Produktionsanlagen verhindert werden konnte. Die Feuerwehr war mit bis zu  120 Kräften im Einsatz und wurde durch Einheiten aus dem Rhein-Kreis  Neuss, Düsseldorf und Duisburg, sowie das THW, Rettungsdienst und Polizei unterstützt. Hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Kräften und der Betriebsleitung. Wegen der vorgenommenen Wasserversorgung aus dem Rhein musste die Düsseldorfer Straße bis Samstagmorgen gesperrt werden. Während der Nacht konnten die Einsatzkräfte auf 50 und am Vormittag auf 30 reduziert werden.

Das Brandgut wurde mit schwerem Gerät auseinandergezogen, abgelöscht und mit mehreren Sattelschleppern zur Mülldeponie transportiert. Dort waren ebenfalls Einheiten der Feuerwehr, die das Ausladen begleiteten. Die Transporte dauern weiter an, jedoch sind alle Glutnester inzwischen gelöscht (Stand Samstag Abend).

Für die Feuerwehr ist der Einsatz  nach 28 Stunden beendet. Im Laufe des Einsatzes zogen sich drei  Einsatzkräfte leichte Verletzungen zu und es wurden ca. 1.300 Liter Mineralwasser zur Versorgung der Kräfte benötigt.

Quelle und Foto: Feuerwehr Neuss




Rundgang durch den Hafen in Neuss

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Der Neusser Hafen blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Die Geschichte des Hafens beginnt bereits in römischer Zeit. Danach erlangte er im Mittelalter große Bedeutung als wichtiger Handelsplatz.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs aufgrund der industriellen Mühlen seine wirtschaftliche Strahlkraft in erhebliche Umfang. Heute hat sich der Hafen als zentraler Ansprechpartner für die Logistik, den Handel und die Industrie zur wichtigen logistischen Drehscheibe der Region entwickelt. Alte Speichergebäude, traditionsreiche Mühlenbetriebe und architektonisch ansprechende Städtebauten prägen das gegenwärtige Bild.

Ein durch Bauhistoriker Dr. Christian Frommert angeleiteter Rundgang um das Hafenbecken 1 mit Zugang auf den Brückenschlag eröffnet neue Perspektiven auf die Stadt. Die rund zweistündige Tour findet am 17. Juni statt und beginnt um 11 Uhr. Die Teilnahme kostet 8 Euro für Erwachsene. Kinder zwischen 7 und 14 Jahren zahlen die Hälfte. Um Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Information und Anmeldung:
Tourist Info Neuss
Büchel 6, Rathausarkaden
41460 Neuss
Telefon: 02131-4037795
E-Mail: tourist-info@neuss-marketing.de
www.neuss-marketing.de

Die Neusser Marketing GmbH & Co. KG ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Neuss und bewirtschaftet die Eventlocations Stadthalle und Zeughaus sowie den RennbahnPark. Ein weiteres wichtiges Ressort von Neuss Marketing ist die Tourist Information in den Rathausarkaden, denn Neuss bietet Besuchern ein reiches Kultur- und Freizeitangebot. Mit der Zukunftsinitiative Neuss (ZIN e.V.) ist Neuss Marketing eng verzahnt, wenn es um das Engagement für eine schöne Einkaufsatmosphäre in der Innenstadt geht.

Neben der Klassiknacht im Rosengarten, dem Stadtfest Zeitsprünge und zahlreichen weiteren Veranstaltungshighlights ist Neuss Mitglied im Hansebund der Neuzeit und beteiligt sich an der Ausrichtung eines jährlich wiederkehrenden Hansefestes. Im Jahr 2022 werden die Internationalen Hansetage in Neuss stattfinden. Höhepunkt im Veranstaltungskalender 2017 wird die Durchfahrt der Tour de France zusammen mit dem Aktionstag „Neuss on Tour“ zum Thema Nahmobilität sein.

Quelle und Foto: Neuss Marketing




DHL ist Official Supporter des Grand Départ 2017

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Weiter Rückenwind für den ersten Tour de France-Start in Deutschland seit 30 Jahren: DHL wird neuer Offizieller Unterstützer des Grand Départ Düsseldorf 2017.

Der weltweit führende Logistikdienstleister gehört damit – neben der Messe Düsseldorf, dem Flughafen Düsseldorf, den Stadtwerken, der Rheinbahn und der Awista – zu den sechs offiziellen Unterstützern des Starts der Tour de France vom 29. Juni bis 2. Juli in Düsseldorf. Nicht das erste Sponsoring-Engagement des Unternehmens bei dem wichtigsten Radrennen der Welt: Bereits 2015 war DHL Unterstützer des Grand Départ in Utrecht.

Nicht nur rein farblich passt DHL gut zur Tour. Das Unternehmen setzt seit einigen Jahren bei der Zustellung von Express-Sendungen europaweit vermehrt auf Fahrradkuriere – in einigen Ländern werden bereits bis zu 60 Prozent der innerstädtischen Zustellrouten mit Lastenrädern betrieben. In Deutschland sind die Fahrradkuriere für DHL unter anderem in Berlin, Frankfurt, Darmstadt und Bremen unterwegs. Das Unternehmen verfolgt hiermit das Ziel, die City-Logistik in Deutschland an die Anforderungen der Zukunft anzupassen und zur Reduzierung der CO2-Emissionen beizutragen. Nachdem das Ziel, die CO2Emissionen um 30% zu reduzieren, bereits zwei Jahre früher als geplant erreicht wurde, hat DHL vor wenigen Wochen verkündet, bis 2050 die CO2-Emissionen auf 0 zu reduzieren.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Wir freuen uns, dass DHL zu unseren Official Supportern des Grand Départ in Düsseldorf gehört. Das Unternehmen ergänzt die Runde der offiziellen Unterstützer Messe, Flughafen, Stadtwerken, Rheinbahn und Awista perfekt und passt hervorragend zum Start des Radrennens. Nicht nur, weil bei beiden die Schnelligkeit zählt. Besonders freut mich, dass das Unternehmen auch verstärkt auf die Auslieferung mit dem Fahrrad setzt.“

Für die Sportpartnerschaft von DHL war allerdings nicht allein die zunehmende Bedeutung der Lastenräder in der City-Logistik ausschlaggebend. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in ihrer täglichen Arbeit für höchste Flexibilität, Geschwindigkeit, Leidenschaft und Can do-Spirit – ganz gleich, wo auf dieser Welt. Dies sind auch Attribute, die ein Fahrer der Tour de France mitbringt.“, sagt Markus Reckling, Managing Director von DHL Express Deutschland. „Deshalb harmonieren wir perfekt und wünschen der Tour de France einen erfolgreichen Start in Düsseldorf.“

Gleichzeitig konnten Geisel und Rheinbahn-Vorstandssprecher Michael Clausecker jetzt bereits den 2. Rheinbahn-Bus mit den Logos weiterer Unterstützer präsentieren.

Diesmal sind es Logos der Sponsoren mit einem Premium-Paketes mit einem Werk von Andreas Gursky, sowie neue Unterstützer im Team Düsseldorf 2017 – deren Zahl damit auf 43 steigt.

Der Bus, der von Oberbürgermeister Geisel und Rheinbahn-Vorstandssprecher Clausecker sowie Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Bürgermeister Günter Karen-Jungen (Vorsitzender der Kleinen Kommission Grand Départ 2017) und Theresa Winkels (Projektleiterin Grand Départ Düsseldorf 2017) auf die Strecke geschickt wurde, wird ab sofort auf allen Linien durch Düsseldorf eingesetzt.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Düsseldorf bereitet sich auf das größte Sportereignis des Jahres vor. Das Team unserer Partner wächst stetig und ich freue mich über alle aktuellen Neuzugänge. Ich bedanke mich bei allen, die den Grand Départ der Tour de France 2017 in Düsseldorf unterstützen.“

Rheinbahn-Vorstandssprecher Michael Clausecker: „Wir freuen uns, dass wir auf unseren Fahrzeugen für den großen Start der Tour de France werben können. Sie sind aufmerksamkeitsstark und ziehen in der ganzen Stadt die Blicke auf sich. So bekommt der Grand Depart 2017 das öffentliche Interesse, das für ein solches Event sehr wichtig ist. Es ist eine einmalige Chance für Düsseldorf, die wir alle nutzen wollen! Wir bei der Rheinbahn wollen zum Grand Depárt dafür werben, dass die Rheinbahn und das Fahrrad prima zusammen passen und eine tolle Alternative zum Auto sind.“

Die bisherigen Partner des Sponsoring-Paketes mit einem Werk von Andreas Gursky: BPD Immobilienentwicklung GmbH, Catella Property GmbH, CENTRUM Projektentwicklung GmbH, Commerz Real AG, Derag Living Hotels, die developer Projektentwicklung GmbH, Dr. Ganteführer, Marquardt & Partner, Ehrenbürger, GERCH Development GmbH, Phoenix Restaurants, Ralf Schmitz GmbH und Co. KGaA, Rheinische Post, Stadtsparkasse Düsseldorf, Three-Sixty Sports GmbH.

Die neu gewonnen Team Düsseldorf 2017 Mitglieder: Bäckerei Schüren, Barmer Krankenkasse, Adecco, Bäckerei Schüren, Barmer Krankenkasse, Breidenbacher Hof, CCS digital_fabric GmbH, Düsseldorf China Center, die Pluszahnärzte®, E. Breuninger GmbH & Co KG, Elektro Kai Hofmann, Gesellschaft für Projektsteuerung & Controlling mbH Hahlhege, Hyatt Regency Düsseldorf, Katjes Fassin GmbH + Co. KG, Lindschulte + Kloppe Ingenieurgesellschaft mbH, Privatperson Dr. Reinecke, SITA Airport IT GmbH, van Betteray Immobilien e. K., Warth & Klein Grant Thornton AG.

Quelle: Stadt Düsseldorf, Foto: David Young, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Rheinbahn-Vorstandssprecher Michael Clausecker (vorne links) bei der Präsentation des 2. Rheinbahn-Busses mit den Logos weiterer Unterstützer, Foto: David Young.




Brand im Neusser Hafen

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In den frühen Morgenstunden des 11. März wurde die Feuerwehr Neuss zu einem Brand in einem viergeschossigen Bürogebäude alarmiert. Erst um 15 Uhr wurde der Einsatz an der Floßhafenstraße beendet. Nach insgesamt 14 Stunden intensiver Branbekämpfung mit bis zu vier Drehleitern und Nachlöscharbeiten, wurde die Brandstelle Kalt an den
Verantworlichen übergeben.

Im Einsatz waren alle Löschzüge der Stadt Neuss, Rettungsdienst, Polizei, und die Messeinheit des Löschzug Grefrath. Außerdem wurde ein Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Grevenbroich angefordert und zur Unterstützung eingesetzt. Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm Vorort der Malteser Hilfsdienst.

Im Laufe des Einsatzes wurden keine Personen verletzt. Am Gebäude entstand ein hoher Sachsachen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Schon während der Anfahrt nachts wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Noch auf der Anfahrt wurden weitere Kräfte zur Einsatzstelle alarmiert.

Beim Eintreffen stand ein Büro im 3. OG im Vollbrand. Das Feuer war bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Als Erstmaßname wurde Mit einem B-Rohr von außen und 1 C-Rohr im Innenangriff unter Atemschutz vorgenommen. Mit einem Wasserwerfer wurde das Dach über eine Drehleiter gelöscht.

Es wurde Vollalarm für die Feuerwehr Neuss ausgelöst, da weitere Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle nötig waren. Da sich der Brandverlauf unter dem Blechdach ausbreitete, mussten die Dachbleche demontiert werden. Um den Brand in den Griff zu bekommen, sind 4 Drehleitern in Stellung gebracht worden. Auf Grund der Rauchentwicklung wurde ein Messwagen im Bereich der Einsatzstelle eingesetzt. Erste Messungen waren negativ. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Quelle und Foto: Feuerwehr Neuss




APMT2-Terminal mit Neuss verbunden

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Seit Kurzem ist der APMT2-Terminal im Rotterdamer Hafen auch über die Schiene mit Neuss verbunden. Am Sonntag, dem 14. August fuhr der Neuss-Multimodal-Express-Güterzug von Contargo erstmals diesen Terminal auf der 2. Maasvlakte an.

Der Neuss-Multimodal-Express, der seit Anfang des Jahres in Betrieb ist, bedient auch die Terminals APMT1, ECT Delta und Euromax. Zielbahnhof in Neuss bei Düsseldorf ist der Contargo-Terminal in der Floßhafenstraße. Wöchentlich werden jeweils zwei Güterzüge von Rotterdam und Neuss aus auf den Weg geschickt.

„Mit dieser direkten Shuttleverbindung vom und zum APMT2 schließen wir lückenlos an den neuen Asien-Europa-Fahrplan des 2M-Netzwerks (eine Kooperation zwischen den Reedereien Maersk und MSC, Red.) an“, erläutert Sijbrand Pot, Verkaufsgeschäftsführer bei Contargo. „Für Verlader aus Nordrhein-Westfalen beispielsweise verkürzt sich dadurch die Transitzeit unter anderem bei Transporten nach Asien.“

Das 2M-Netzwerk (Maersk und MSC) hat zum 1. Mai seinen Asien-Europa-Fahrplan geändert, wobei Rotterdam eine stärkere Position als letzter bzw. erster Anlaufhafen für Schiffe, die nach Asien fahren oder aus Asien kommen, erhielt. Dadurch erzielen Verlader beim Im- und Export von Gütern erhebliche Zeitgewinne.

Quelle: Port of Rotterdam




Düsseldorf unterzeichnet Hafenvereinbarung

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Die Stadt, vertreten durch den Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie den Beigeordneten Dr. Stephan Keller, und Vertreter der Hafenbetriebe haben am Freitag, 26. August, auf dem historischen Segelschiff „Helena“ eine Hafenvereinbarung unterzeichnet.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist auf dem Weg zur Weiterentwicklung des Düsseldorfer Hafens einen großen Schritt weitergekommen. Sie verfolgt zum einen die Zukunftssicherung des Düsseldorfer Wirtschaftshafens und zum anderen die Umnutzung der innenstadtnahen Flächen im Anschluss an den Medienhafen sowie die Ergänzung des Bürostandortes mit Wohnanteilen in Mischgebietsstrukturen, um ein lebendiges, urbanes Stadtviertel zu entwickeln. Oberbürgermeister Thomas Geisel und der Beigeordnete Dr. Stephan Keller als Vertreter der Landeshauptstadt, und Vertreter der Hafenbetriebe haben am Freitag, 26. August, in feierlichem Rahmen auf dem historischen Segelschiff „Helena“, welches zum NRW-Tag vor dem Burgplatz ankert, eine Hafenvereinbarung unterzeichnet.

„Die Unterzeichnung der Hafenvereinbarung zwischen Stadt und Hafenbetrieben zeigt, wie gut ein kooperatives Miteinander funktionieren kann. Hierdurch wird für die im Düsseldorfer Haupthafen ansässigen Betriebe Investitionssicherheit geschaffen und die weitere Entwicklung der Hafengebietes ermöglicht“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Die wesentlichen Inhalte der Hafenvereinbarung

Vertragsbeteiligte
Vertragsbeteiligte sind neben der Landeshauptstadt Düsseldorf die immissionsschutzrechtlich relevanten Betriebe des Haupthafens (Deutsche Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG, Fortin Mühlenwerke GmbH & Co. KG, Horst Mosolf GmbH & Co. KG, Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG, Neska Schifffahrts- und Speditionskontor GmbH, DCH Düsseldorfer Container-Hafen GmbH, RheinCargo GmbH & Co. KG) und der Verein zur Förderung der wirtschaftlichen Interessen des Düsseldorfer Hafens e.V. als Interessenvertretung der Hafenbetriebe.

Planungsziele der Bauleitplanung – Bebauungsplanverfahren
Die Planungsziele der Stadt für den Hafen wurden als Zwischenergebnis der Gespräche zwischen der Stadt und den Hafenbetrieben über eine Hafenvereinbarung bereits modifiziert.

Mit Ratsbeschluss vom 14. November 2013 wurde der Aufstellungsbeschluss zur 158. FNP-Änderung geändert, zusammen mit der Einstellung des bisherigen Bebauungsplanverfahrens zur Halbinsel Kesselstraße (mit Verzicht auf Mischgebiete) und Fassung eines neuen Aufstellungsbeschlusses (mit dem Planungsziel eingeschränkter Gewerbegebiete). Anfang 2015 wurde eine 3. öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfes Speditionstraße West durchgeführt, mit der Anregungen der Hafenbetriebe aufgenommen wurden. Dieser Bebauungsplan-Entwurf wird nunmehr Gegenstand der Ratssitzung am 15. September 2016 sein.

Grundsätze zur Bewertung von Lärmimmissionen
Es werden Grundsätze zur Bewertung der von den Hafenbetrieben verursachten Lärmimmissionen im Plangebiet des Bebauungsplans Speditionstraße West und im Rahmen von Genehmigungsverfahren definiert. Dies gibt den Hafenbetrieben Planungssicherheit für die Planung und Genehmigung von Betriebserweiterungen und/oder betrieblichen Änderungen. Die Regelung ist somit auch ein Beitrag zur Standortsicherung.

Mitwirkung an der Ermittlung der Emissions- und Immissionssituation
Die Hafenbetriebe verpflichten sich, bei der Ermittlung der Emissions- und Immissionssituation im Rahmen der Bauleitplanung im Hafen mitzuarbeiten.

Einrichtung eines Gesprächskreises
Stadt und Hafenbetriebe richten einen gemeinsamen Gesprächskreis ein, in dem sie sich gegenseitig in regelmäßigen Abständen über Themen, die für die Entwicklung des Hafens und seine Nutzung relevant sind, austauschen.

Quelle: Stadt Düsseldorf, Foto: Ingo Lammert