16-Jährige wird Feuerwehrchefin

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien hat ChemCologne die Gewinner der Aktion „Meine Position ist spitze!“ verkündet: Maren Jung, 16-jährige Realschülerin der Theodor-Heuss-Realschule Leverkusen, übernimmt am 25. Juli für einen Tag die Leitung der Werkfeuerwehr im Chempark Krefeld-Uerdingen. Sie löst an diesem Tag Lutz Bartelniewöhner ab.

Bartelniewöhner freut sich über diesen ungewöhnlichen Wechsel: „Nachwuchsförderung ist für uns sehr wichtig! Und diese Aktion ist wie geschaffen dafür, dem Nachwuchs die eigenen Aufgaben vorzustellen.“

Hinter dem außerordentlichen Berufseinblick steht die Aktion „Meine Position ist spitze!“, die in diesem Jahr bereits das vierte Mal unter der Federführung von ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, umgesetzt wird. Neben Currenta beteiligen sich von Mitte Juli bis Anfang November die Mitgliedsunternehmen AkzoNobel, Evonik, InfraServ Knapsack, Lanxess, die Rhein-Erft-Akademie und Shell.

Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta bietet neben der Stelle des Werkfeuerwehrleisters in Krefeld-Uerdingen noch den Job als Leiter der Sonderabfallverbrennung in Leverkusen und die Leitung der Berufsausbildung in Dormagen an. Bis Mitte Juni konnten sich Schülerinnen und Schüler ab dem 16. Lebensjahr auf die unterschiedlichen Positionen bewerben.

Folgende Kandidatinnen und Kandidaten wurden ausgewählt:

  • Natalya-Maria Chetverova aus Köln, Leiterin Forschung und Entwicklung bei Evonik am 18. Juli 2018
  • Maren Jung aus Leverkusen, Leiterin Werkfeuerwehr bei Currenta am 25. Juli 2018
  • Sally Lin aus Köln, Leiterin Sonderabfallverbrennungsanlage bei Currenta am 26. Juli 2018
  • Tibor Warschun aus Aachen, Leiter Online-Analytik und Labor bei der Shell Rheinland Raffinerie am 1. August 2018
  • Liv Marit Frey aus Köln, Globale Leiterin Kunststoffadditive bei LANXESS in Köln/Leverkusen am 7. August 2018
  • Gala Gottschalg aus Düsseldorf, Werkleiterin bei AkzoNobel am 22. Juli 2018
  • Jonas Boos aus Straelen, Geschäftsführer bei Rhein-Erft-Akademie am 27. August 2018
  • Matthias Schmickler aus Bergisch-Gladbach, Leiter Berufsausbildung bei Currenta am 26. Juli 2018
  • Niklas Lambert aus Dormagen, Leiter Prozess- und Verfahrenstechnik bei InfraServ Knapsack am 18. Oktober 2018

Quelle und Foto: ChemCologne




Schulterschluss für LNG-Terminal in Brunsbüttel

Staatssekretär Dr. Rohlfs besucht Brunsbüttel Ports und informiert sich mit weiteren Vertretern aus Politik und Verwaltung über die aktuellen Entwicklungen des Unternehmens und des Industrie- und Hafenstandortes Brunsbüttel. 

Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, besuchte im Rahmen seiner Sommertour die Brunsbüttel Ports GmbH. Begleitet wurde der Staatssekretär von OIiver Kumbartzky (Mitglied des Landtages und der Ratsversammlung Brunsbüttel), Stefan Mohrdieck (Landrat des Kreises Dithmarschen), Veronika Kolb (Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Kreises Dithmarschen) und Peter Hollmann (amtierender Bürgermeister der Stadt Brunsbüttel), um sich über die aktuellen Entwicklungen bei der Brunsbüttel Ports GmbH und am Industrie- und Hafenstandort Brunsbüttel auszutauschen.

Vorgestellt wurden unter anderem die Aktivitäten der Brunsbüttel Ports GmbH beziehungsweise der SCHRAMM group in den Regionen Schleswig-Holstein, Hamburg und Schweden, die enge Zusammenarbeit mit Hamburg sowie der dringend benötigte Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen, hier unter anderem  der zweigleisige Ausbau sowie die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Brunsbüttel und Wilster/Itzehoe.

Ein weiteres wichtiges Thema der Sitzung waren außerdem die umfangreichen Wertschöpfungseffekte, die sich bei der geplanten Errichtung eines LNG Import- und Small Scale Terminals am Standort Brunsbüttel für die gesamte Region entwickeln könnten. Neben den direkten Effekten wie den Investitionen und der Schaffung neuer direkter Arbeitsplätze, würde ein LNG-Terminal insbesondere auch indirekte Effekte erzielen. So könnten insbesondere energieintensive Unternehmen neue Arbeitsplätze schaffen, denn diese wählen ihre Produktionsstandorte vor allem entsprechend der Verfügbarkeit und Lieferzuverlässigkeit von Energie aus. Ein LNG Terminal würde als entscheidender Standortfaktor und Hebel Neuansiedlungen generieren.

Außerdem würden gegenseitige Synergieeffekte zwischen bereits angesiedelten Unternehmen im ChemCoast Park Brunsbüttel und dem LNG-Importterminal entstehen, die zur langfristigen Sicherung und ggf. dem Ausbau von Produktion und Arbeitsplätzen vor Ort beitragen würden.

Ein LNG-Terminal hätte auch einen erheblichen positiven Einfluss auf regionale Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen. Insbesondere die Bauphase würde viele Auftragsoptionen für kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region bieten können.

Die Vertreter von Land, Kreis und Stadt sehen große Chancen in der Errichtung eines LNG Terminals und sind sich einig, dass die German LNG Terminal GmbH auch weiterhin die Unterstützung erhalten muss, die sie benötigt, um das erste deutsche LNG Import- und Small Scale Terminal in Brunsbüttel zu realisieren.

Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, freut sich über den politischen Besuch: „Um die großen Potenziale, die LNG für die Region bietet, in Chancen umwandeln und nutzen zu können, ist politische Unterstützung zwingend erforderlich. Der Besuch von Staatssekretär Dr. Rohlfs und den Vertretern von Stadt, Kreis- und Landtag ist ein wichtiges politisches Signal für die Region und das LNG-Projekt.“

Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs betonte: „In Brunsbüttel schlägt das industrielle Herz Schleswig-Holsteins. Deshalb ist es mir wichtig, stets einen kurzen Draht mit der Region zu halten, damit wir genau wissen, wo der Schuh drückt und wo wir unterstützen können. Die Energiewirtschaft ist eines der zentralen Kompetenzfelder der Westküste und das LNG-Terminal ein wichtiger Baustein für die Energieversorgung der Zukunft – da brauchen wir den engen Schulterschluss mit den Akteuren vor Ort.“

Die Planungen für das LNG-Terminal werden durch die German LNG Terminal GmbH weiter intensiv vorangetrieben. Schnabel erläutert abschließend: „Der für mich ersichtliche Ressourceneinsatz, sowohl personell als auch finanziell, von Seiten des Terminalbetreibers unterstreicht meines Erachtens die Ernsthaftigkeit des Investorenkonsortiums für ein LNG-Terminal in Brunsbüttel.“

Quelle und Foto: Brunsbüttel Ports GmbH, v.l.n.r.: Oliver Kumbartzky, Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs, Peter Hollmann, Veronika Kolb, Frank Schnabel und Stefan Mohrdieck




Mitarbeiter informiert mit eigener App

Die Ludwig Meyer GmbH & Co. KG nutzt für ihre Kommunikation jetzt die öffentlich zugängliche LM-Aktuell-App. Die Anwendung ersetzt dabei das firmeneigene Mitarbeitermagazin und bietet den Angestellten neben regelmäßigen News über das Unternehmen noch weitere Funktionen.

Mit der eigenen Smartphone-Software stärkt das Familienunternehmen zudem sein Profil als moderner Arbeitgeber.

Die LM-Aktuell-App ist kostenlos in den App-Stores von Apple und Google erhältlich und wurde seit ihrer Veröffentlichung plattformübergreifend bereits rund 500 Mal heruntergeladen. Sie ersetzt die bisherige Mitarbeiterzeitung, die ebenfalls den Namen LM-Aktuell trug und seit Juni 2006 in regelmäßigen Abständen erschien. „In der Logistik lässt sich die Digitalisierung nicht mehr aufhalten und sowohl Meyer Logistik als auch unser Schwesterunternehmen Meyer QSL setzen umfangreiche Software-Lösungen ein“, erklärt Geschäftsführer Markus Bappert. „Außerdem verfügen nahezu alle unsere Mitarbeiter über Smartphones – da erschien uns eine klassische gedruckte Mitarbeiterzeitung einfach nicht mehr zeitgemäß“, fügt er hinzu. Mit der App geht das Unternehmen insbesondere auf die Bedürfnisse seiner rund 1.200 Lkw-Fahrer ein, die sich über das Online-Magazin deutlich einfacher und praktischer informieren können.

Über die News-App versorgt der Frischelogistiker aus Hessen nicht nur seine Mitarbeiter, sondern auch Logistik-Interessierte regelmäßig mit aktuellen Neuigkeiten aus dem mittelständischen Unternehmen. Gleichzeitig bietet die Software einen einfachen Weg, Unternehmensangehörige über interne Ereignisse zu informieren: einen passwort-geschützten nicht-öffentlichen Bereich, der ausschließlich Mitarbeitern von Meyer Logistik und Meyer QSL vorbehalten ist. Hier finden Nutzer wichtige Ankündigungen der Geschäftsleitung und werden über Termine von Schulungen und Fahrertrainings informiert. Über den Button „Meine Story“ können Mitarbeiter außerdem direkt die Redaktion kontaktieren und ihr beispielsweise Erfahrungsberichte, Fotos oder ähnliches für eine Veröffentlichung in der App zukommen lassen. Die Entwicklung zusätzlicher Funktionen ist bereits geplant. „Im Digitalzeitalter ist eine transparente Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern unerlässlich“, betont Markus Bappert. Dafür genügten dem Unternehmen die bisher eingesetzten Mittel nicht mehr. „Umso glücklicher sind wir nun über die LM-Aktuell-App, die uns und unseren Mitarbeitern einen neuen und vor allem unkomplizierten Weg zum Austausch miteinander bietet“, erklärt Markus Bappert begeistert.

Quelle und Foto: Ludwig Meyer GmbH & Co. KG