Erster Tag macht Lust auf mehr . . .

Gemeinsam mit dem Logistikkoordinator der Bundesregierung PStS Steffen Bilger, MdB sprechen sich BGL, Allianz pro Schiene, DB Netz AG, Kombiverkehr, TFG Transfracht, TX Logistik sowie die Speditionen Ansorge und Engemann für mehr Engagement im KV aus

Es war eine gelungene Premiere: Der erste Tag des Kombinierten Verkehrs, zu dem der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., die Allianz pro Schiene und die DB Netz AG eingeladen hatten, zeigte, dass alle Beteiligten in Zukunft noch enger zusammenarbeiten wollen. Dabei wurde die Diskussion des hochkarätig besetzten Podiums durch zahlreiche Beiträge von führenden nationalen wie internationalen Vertretern des Kombinierten Verkehrs aus dem Publikum bereichert.

Anlass und Auftakt der Veranstaltung war die Präsentation der Online-Plattform „railway.tools“ (https://railway.tools/#/de) durch Marion Brückmann und Maik Staehr von der DB Netz AG. Letztere war unter Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im vergangenen Jahr eine Kooperation mit BGL und Allianz pro Schiene eingegangen. Ziel dieser Kooperation ist, den Zugang zum Kombinierten Verkehr Straße/Schiene auch für diejenigen Transportunternehmen und Speditionen zu erleichtern, die bisher noch keine Erfahrung in der Nutzung des Eisenbahntransportes haben und sich hohen Zugangshürden allein bei der Informationsbeschaffung über Vorteile und Modalitäten dieser Verkehrsträgerkooperation gegenübersehen. Zusätzlich zeigten Wolfgang Thoma, Geschäftsführender Gesellschafter der Ansorge GmbH & Co. KG und Andre Ventker, Geschäftsführer der ENGEMANN u. CO. Internationale Spedition GmbH aus ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz den Interessierten die Chancen, aber auch Risiken im intermodalen Gütertransport auf.

Steffen Bilger, MdB – BMVI-Staatssekretär und Logistikbeauftragter der Bundesregierung – hob in seiner Begrüßungsrede die große Bedeutung des Kombinierten Verkehrs für die Politik hervor. Auch im Innovationsprogramm Logistik 2030 der Bundesregierung nähme diese Verkehrsform eine herausgehobene Stellung ein. Zudem lud er alle Beteiligten zur Arbeit in einem Aktionsbündnis Kombinierter Verkehr ein, um die massiven Probleme in den betrieblichen Abläufen in den Griff zu bekommen. Diese hinderten den Kombinierten Verkehr daran, sein Leistungspotenzial voll auszuschöpfen.

Qualität und Zuverlässigkeit des Kombinierten Verkehrs als herausragende Kundenanforderungen bildeten den Schwerpunkt der Podiumsdiskussion. Unter Moderation von BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt diskutierten neben den Referenten von Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege, Kombiverkehr-Geschäftsführer Armin Riedl, Transfracht-Geschäftsführerin Kerstin Corvers und TX Logistik CEO Mirko Pahl über Ansatzpunkte für ein besser abgestimmtes Engagement aller am Kombinierten Verkehr Beteiligten in der Zukunft. Prof. Dr. Engelhardt bot dabei den BGL in Verbindung mit Allianz pro Schiene und DB Netz AG als Koordinationszentrum an und erhielt von allen Podiumsteilnehmern die Zusage einer vertieften Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Quelle und Foto: BGL

 




Bunkerverzögerungen stark gesunken

Die Anzahl Maersk-Schiffe, die bei APM Terminals auf der Maasvlakte 2 infolge von Bunkertätigkeiten Verzögerungen erfuhr, konnte dank eines Pilotprojekts mit Pronto stark gesenkt werden. Die Beteiligten berichten, wie ein Echtzeit-Einblick in die Planung anderer Unternehmen dabei hilft, Engpässe zu vermeiden.

Mit Hilfe der Online-Kommunikationsplattform Pronto findet eine Optimierung der Port Calls im Hafen von Rotterdam statt, indem die Planung aller an einem (1) Umfeld Beteiligten in Echtzeit visualisiert wird. Innerhalb der knappen, für das Laden und Löschen von Containerschiffen an den Terminals verfügbaren Zeitfenster erfolgen zudem eine Reihe anderer Tätigkeiten, zu denen das Bunkern gehört. „Rotterdam ist ein wichtiger Hafen, da er häufig für Europa der erste oder letzte Anlaufhafen ist“, äußert sich Marcel Jumelet, Marine Business Process Owner bei Maersk. „Unsere Schiffe sind jedoch an straffe Fahrpläne gebunden; zwischen den von ihnen angelaufenen Häfen ist nur wenig Spielraum vorhanden. Eine Verzögerung von ein paar Stunden bei einem Triple E-Schiff (18.000 TEU) im Hafen von Rotterdam kann zu einem späteren Zeitpunkt im Fahrplan zu einer Auswirkung von mehr als einer (1) Woche führen. Aus diesem Grunde ist die rechtzeitige Abwicklung von Bunkerarbeiten sowohl für das Terminal als auch für die Reederei wichtig.“ Ungefähr 19 % der großen Maersk-Schiffe wurde bei APMT MVII mit Verzögerungen konfrontiert, da das Bunkern nicht zum vereinbarten Zeitpunkt erfolgen konnte. Auch das Terminal hatte darunter zu leiden, sagt Ad van Strien, Manager Planning bei APMT MVII. „Wenn ein Schiff länger als vorgesehen am Terminal bleiben muss, entsteht bei uns Leerlauf (idle capacity): Wir können dann nämlich unsere Kran-Kapazität nicht mehr optimal einsetzen. In diesem Zusammenhang gilt zu bedenken, dass die größten Containerschiffe ungefähr die Hälfte unserer Kais belegen.“

Dass Bunkern ein komplexer Vorgang ist, weiß Michiel Zeevaart, Manager Operations beim Schiffsagenten Inchcape Shipping Services, nur zu gut. „Man kann es wirklich nicht damit vergleichen, mal schnell sein Auto aufzutanken. Eine große Bunkerpartie muss Tage im Voraus bestellt werden. Nach dem Mischen muss getestet werden, ob die Partie den vorgegebenen Spezifikationen entspricht. Wenn das der Fall ist, kann sie ausgeliefert werden. Bunkerschiffe beliefern jeden Tag mehrere Seeschiffe. Eine Verzögerung bei einem Bunkervorgang hat Einfluss auf die Bunkerlieferungen für die darauffolgenden Schiffe. In einem Welthafen wie Rotterdam finden rundum die Abfertigung von Containerschiffen – abgesehen vom Bunkern – noch Dutzende anderer Tätigkeiten statt, wozu die Abfall-Entladung und die Bevorratung zählen. Als Schiffsagent versuchen wir dies so straff wie möglich zu koordinieren, wobei die geplante Abfahrtszeit des Schiffes ausschlaggebend ist. Unsere Planer sind bei ihrer Arbeit auf aktuelle Informationen über die Terminalzeiten und die Lieferzeiten der nautischen Dienstleister angewiesen. Das verläuft auf Seiten des Terminals meist flott, auf Seiten der Lieferanten gibt es jedoch noch viel Luft nach oben.

„Genau darin liegt die Wertschöpfung von Pronto“, lautet die Zusammenfassung von Port Call Optimization Specialist Rob Koggel. „Alle Glieder der Kette können in dieser virtuellen Umgebung ihre Planung in Echtzeit mit den Planungen anderer Parteien vergleichen. Hierdurch können sie gemeinsam viel besser auf unerwartete Änderungen von zu einem früheren Zeitpunkt getroffenen Vereinbarungen eingehen. 2018 führten der Hafenbetrieb, APMT MVII, Maersk und ISS gemeinsam ein Pilotprojekt mit Pronto rundum das Bunkern der Maersk-Schiffe am APMT MVII durch. Das angestrebte Ziel: die Verzögerungen infolge von Bunkerarbeiten in einem Zeitraum von sechs Wochen von 19 % auf 10 % zu senken. Das Ergebnis – 0 % Verzögerung – hat alle Erwartungen übertroffen. Eddo Idzinga, Port Captain Rotterdam bei Maersk sagt dazu: „Früher hatten wir als Reederei keinerlei Einblick in die Bunkerplanung. Dank Pronto ist dies nun sehr wohl der Fall. Hierdurch können wir, wenn wir eine Bunkerverzögerung vorhersehen, bei der Suche nach möglichen Lösungen mitdenken. In manchen Fällen kann es beispielsweise eine Möglichkeit sein, zum nächsten Hafen weiterzufahren und erst dort zu bunkern.“ Michiel Zeevaart: „Die Mittteilungen in Pronto sind für uns als Schiffsagenten ein zusätzlicher Trigger. Wenn beispielsweise das Terminal ein paar Stunden zuvor etwas an der geplanten Abfahrzeit ändert, ist dies ein Ansporn für uns, aktiv zu werden.

Michiel Zeevaart ist ebenfalls zufrieden mit Timetobunker, einem inzwischen vom Hafenbetrieb entwickelten System. Mit diesem System können Bunkerschiffe in Echtzeit ihre erwartete Ankunftszeit bei einem Seeschiff durchgeben. „Das erhöht die Zuverlässigkeit der Informationen, die wir als Schiffsagent unsererseits den Terminals und Reedereien zur Verfügung stellen. Auf diese Weise lassen sich zwar nicht alle Engpässe direkt beseitigen, doch kann man nun bei Abweichungen von der Planung gemeinsam aktiv werden.“ Jumelet unterstreicht: „Dank Pronto können wir verhindern, dass unerwartete Entwicklungen sich zu einem Problem auswachsen. Derzeit lösen wir Probleme häufig erst, wenn sie bereits aufgetreten sind. Wenn man Verzögerungen im Voraus erkennen kann, wird das Zeitfenster zum Ergreifen von Korrekturmaßnahmen größer. Hierzu sind Echtzeit-Informationen von der richtigen Quelle erforderlich. Mit dem Datenaustausch wird eine einheitliche Wahrheit geschaffen. Dadurch werden die Qualität und die Zuverlässigkeit der gesamten Kette verbessert. Eine schöne Dreingabe ist der Vorteil für die Umwelt, der damit verbunden sein kann. Wenn wir frühzeitig wissen, dass es an einem Terminal Verzögerungen gibt, können wir die Fahrgeschwindigkeit unserer Schiffe, die sich auf dem Weg zu diesem Terminal befinden, anpassen. Wenn wir die Geschwindigkeit eines Triple E-Schiffs bereits ein paar Stunden im Voraus reduzieren können, sind damit große Einsparungen verbunden. Es verbraucht dadurch auch weniger Brennstoff und reduziert seine Emissionen.

Michiel Zeevaart: „Dieses Pilotprojekt hat es ermöglicht, dass wir einander über die Schulter schauen können. So ist, unserer Ansicht nach, mehr Respekt vor den Herausforderungen, vor denen die anderen Beteiligten stehen, entstanden. Der offene und ehrliche Informationsaustausch ist viel nützlicher, als einander aus der eigenen Inselperspektive anzusprechen. Zuvor wurden wir häufig schief angeguckt, wenn Bunkerschiffe nicht planmäßig ankamen. Tatsache ist jedoch, dass wir die Bunkerschiffe nicht an einer Leine heranziehen können.

Ad van Strien: „Wir fänden es positiv, wenn noch mehr Dienstleister und andere, in unserer Umgebung befindliche Terminals ihre Informationen über diese Plattform austauschen und ihre Daten häufiger aktualisieren würden. Pronto vergrößert unseren gemeinsamen Horizont. Wenn wir erst zwölf oder sechzehn Stunden im Voraus hören, dass ein großes Schiff sechs Stunden später ankommt, verfügen wir nicht länger über die Flexibilität, unsere Krane noch effizient einzusetzen. Auch bei der Abfertigung von Shortsea-Schiffen, die innerhalb des Hafens mehrere Terminals anlaufen, kann Pronto eine unterstützende Funktion übernehmen.“

Eddo Idzinga: „Das mit Pronto durchgeführte Bunkerpilotprojekt war gut organisiert. Wir haben täglich Bewertungsgespräche mit allen Beteiligten geführt. Es ist auch sehr positiv, dass Pronto agil entwickelt wird. Dadurch ist es möglich, schnell zu schalten und Änderungen vorzunehmen. Während des Pilotprojektes haben wir noch Fehler im System entdeckt, die wir direkt beseitigen konnten. Nichts wurde auf die lange Bank geschoben. Als Port Captain bei Maersk bin ich dafür verantwortlich, dass unsere Schiffe das Terminal schnellstmöglich wieder verlassen können. Abgesehen von den Bunkerlieferungen sehe ich noch weitere Punkte, die Aufmerksamkeit verdienen. Dazu gehört der Austausch von Schiffen. Aus diesem Grunde arbeiten wir auch bei weiteren Pilotprojekten mit Pronto gern wieder mit.

Es sind auch noch weitere Pilotprojekte in Vorbereitung, denn für den Hafen von Rotterdam führt die Optimierung von Port Calls zu einem Wettbewerbsvorteil. Koggel: „Der Hafen kann auf diese Weise mehr Schiffe in derselben Zeit abfertigen. Auch wir sehen noch verschiedene Verbesserungsaspekte – dazu gehören die bedarfsorientierte Ankunft (just-in-time arrival) von Schiffen und der Austausch von Liegeplätzen (berth exchange). Dita Bruijn, Projektleiterin Port Call Optimization beim Hafenbetrieb, sagt dazu: „Wir führen sowohl bei der Containerschifffahrt als auch bei trockenem und nassem Massengut Pilotprojekte mit Pronto durch und stellen fest, dass auch innerhalb des Hafens von Rotterdam jeder Prozess andere Herausforderungen mit sich bringt. Pronto wurde mit Input von vielen Geschäftsparteien entwickelt und bietet dadurch Möglichkeiten zur Optimierung von Port Calls vom Anfang bis zum Ende und für alle Ladungstypen. Die Herausforderungen, vor denen die Hafengemeinschaft in Rotterdam steht, gelten auch für andere Häfen. Wir werden uns informieren, wie Pronto auch sie unterstützen kann.“

Quelle und Grafik: Port of Rotterdam




Binnenschifffahrt im Aufwind

Jährlich werden 15.000 Container mit einer direkten Binnenschifffahrtsverbindung zwischen Rotterdam, Vlissingen, Terneuzen und Gent transportiert. Vor zwei Jahren investierten der Rotterdamer Hafen und der North Sea Port in diese neue Verbindung, die vom Logistikdienstleister Danser Group eingerichtet wurde. „Auf diese Weise können wir in der Binnenschifffahrt mehr Fracht auf diesem Korridor transportieren.“

Vor 2016 gab es noch keine feste Verbindung zwischen diesen vier Häfen. Es gab zwar Transporte per Binnenschifffahrt zwischen den einzelnen Häfen, doch ein großer Teil des Transportaufkommens wurde mit Lkw bewältigt. Es war ein zunehmender Bedarf an einer häufigen grenzüberschreitenden Verbindung feststellbar, sodass Danser seit Dezember 2016 alle Häfen wöchentlich mit einem Containerschiff ansteuert. Dadurch verlagert sich die Fracht von der Straße auf die Binnenschifffahrt (Modal Shift). Die starken See- und Transitfunktionen der beteiligten Häfen werden so optimal genutzt. Die Zusammenarbeit ist mit 15.000 TEU jährlich inzwischen als Erfolg zu bezeichnen.

„Der Containertransport per Binnenschiff zeichnet sich durch zuverlässige Ankunftszeiten und eine geringe CO2-Emission aus. Dadurch ist diese Transportart für Unternehmen zunehmend attraktiver“, erläutert Matthijs van Doorn, Logistikmanager des Hafenbetriebs Rotterdam. „Die Verbindung gab es noch nicht, doch sie war eigentlich von Anfang an direkt ein großer Erfolg. Für uns ist dies eine schöne Verbesserung und Erweiterung des Transports von und zu unserem (Hinterland-) Netz mit der Binnenschifffahrt.“

„Mit diesem Service werden die starken See- und Transitfunktionen der beteiligten Häfen optimal genutzt“, ergänzt Jean Ruinard, kaufmännischer Leiter beim North Sea Port, dem 60 km langen grenzüberschreitenden Hafengebiet von Vlissingen in den Niederlanden bis Gent in Belgien. „Durch diese Zusammenarbeit wird für Unternehmen in diesem Korridor eine ausgezeichnete Alternative geboten. Dies trägt zu einem geringeren „Fußabdruck“ bei. Früher wurden Container hauptsächlich über die Straße transportiert. Mit dieser Verbindung kommen wir dem Bedarf unserer Kunden an einer zusätzlichen Modalität entgegen.“

Der überwiegende Teil der 15.000 Container wird im Korridor Rotterdam-Seeland-Gent befördert. Darüber hinaus ist auch eine Zunahme des Aufkommens von und nach Nordfrankreich und dem südlichen Teil Belgiens zu verzeichnen. Marco Zwaap, General Manager Operations bei der Danser Group: „Seitdem wir diese Verbindung haben, fahren u. a. kleinere Schiffe von Wallonien und Lille aus nach Gent. Dort werden sie gelöscht und die Fracht wird auf das Binnenschiff nach Seeland und Rotterdam umgeladen. Dies funktioniert natürlich auch umgekehrt. Früher erfolgte der Transit in diese Gebiete fast immer über die Straße. Die Verbindung ist komplementär zu anderen Direktverbindungen, die es in diesem Fahrgebiet bereits gab.“

Die Danser Group erwartet für die nächsten Jahre ein beträchtliches Wachstum für diese Verbindung. Inzwischen ist im North Sea Port, in Westdorpe in Seeland, ein Terminal (3MCT) hinzugekommen und wird die Anzahl der Abfahrten erhöht.

Quelle: Port of Rotterdam, Foto: Danser

 

 

 




Contargo unterstützt Studentenwettbewerb

Das Container-Hinterlandnetzwerk Contargo beugt dem Fachkräftemangel und der Überalterung der Mitarbeiterstruktur durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Studierenden vor. Zum ersten Mal unterstützt das Unternehmen deshalb in diesem Jahr auch den Studentenwettbewerb Logistik Masters der VerkehrsRundschau.


„Uns liegt sehr viel am guten Kontakt zu den Hochschulen“, sagt Jürgen Albersmann, Geschäftsführer Contargo GmbH & Co. KG. „Die Studierenden können bei uns Logistik jenseits der Lehrbücher kennenlernen und wir haben die Gelegenheit, frische Köpfe für unser Unternehmen zu gewinnen.“

Der Studentenwettbewerb Logistik Masters ist eines von zahlreichen Projekten, die Contargo zur Rekrutierung von Nachwuchs nutzt. Beispielsweise präsentiert sich das Unternehmen bei Firmenkontaktmessen wie der bonding in Karlsruhe. Bei dieser haben im Januar die Besucher in einer Umfrage Contargo am zweithäufigsten als beliebtestes Unternehmen genannt.

Um passendes Personal zu finden, arbeiten viele Contargo-Standorte mit Hochschulen aus ihrer Region zusammen. Mitarbeiter gehen an die Hochschulen oder Studentengruppen besichtigen die Containerterminals. Regelmäßig betreut Contargo Bachelor- und Masterarbeiten von Studierenden aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Immer wieder engagiert sich Contargo auch in einzelnen Projekten, wie zum Beispiel dieses Jahr beim „TRANSFER TOGETHER – BNE / Climate Change Education“ mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Neben den Studenten spricht Contargo auch Schüler an, denn der Anteil der Auszubildenden unter den Mitarbeitern soll in den nächsten Jahren sukzessive von derzeit fünf auf zehn Prozent erhöht werden. Contargo bildet folgende Ausbildungsberufe aus: Kauffrau/Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen, Konstruktionsmechaniker/in, Maschinen- und Anlagenführer/in, Fachkraft für Lagerlogistik und Fachkraft für Hafenlogistik (w/m/d). Zusätzlich bietet Contargo regelmäßig Studienplätze für ein „Duales Studium Fachrichtung Logistik“ an.

Für beide Ausbildungsformen wurde Contargo Rhein-Neckar vor einigen Wochen in einer Studie der Zeitschrift Capital zu den 500 besten Ausbildungsbetrieben in Deutschland gekürt. Dazu trug unter anderem das Bewertungskriterium „Erfolgschancen der Auszubildenden“ bei, denn die Karrierechancen bei Contargo sind gut: Nahezu alle Auszubildenden werden übernommen. Außerdem erhalten Nachwuchskräfte schnell eigene Projekte, bei denen sie sich bewähren können. So werden sie auf künftige Führungspositionen vorbereitet, die bei Contargo bevorzugt mit eigenen Mitarbeitern besetzt werden.

Quelle und Foto: Contargo