HHLA unterstützt Touren für Schüler

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) bietet Grundschülern erneut die Möglichkeit, den Hafen hautnah zu erleben. Denn an kaum einem anderen Ort können sich die Jungen und Mädchen besser ein Bild davon machen, wie globaler Handel funktioniert.

Auf den drei HHLA-Containerterminals werden jährlich Millionen von Stahlboxen umgeschlagen, die mit vielen Gegenständen des täglichen Lebens gefüllt sind. Das Projekt Hafen-Scouts bietet den Kindern einen Einblick in die historischen und aktuellen Abläufe im Hamburger Hafen. Sie werden auf ihrer Entdeckungstour von Pädagogen und Hafen-Guides begleitet.

Hamburg ist Hafen. Seit jeher prägt der Umschlagplatz an der Elbe die Entwicklung der Elbmetropole und hat der Freien und Hansestadt den Beinamen Tor zur Welt eingebracht. Einheimische, Zugezogene, Geschäftsreisende und Touristen sind gleichermaßen fasziniert von dem maritimen Flair. Dabei ist der Hamburger Hafen viel mehr als ein Ausflugsziel, als Landungsbrücken und Barkassenfahrt, als Hafengeburtstag und Cruise Days. Der Hafen ist das wirtschaftliche Herz, Deutschlands größte Warendrehscheibe und der bedeutendste Arbeitgeber in der Region. Er gehört zur DNA der Stadt.

Jedoch selbst vielen Hamburgern ist die Bedeutung des Hafens für das Funktionieren der Wirtschaft nur im Ansatz bewusst. Deshalb haben die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), das Hafenmuseum und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung 2015 das Projekt Hafen-Scouts initiiert, um Hamburger Grundschülern den Hafen näher zu bringen. Maritime Heimatkunde zum Anfassen sozusagen: Im Rahmen eintägiger Exkursionen erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Seehafen. Sie lernen etwas über die historische Entwicklung des Hafens und wie sich der Arbeitsalltag verändert hat. Spielerische Wissenstests und spannende Geschichten, erzählt von ausgebildeten Guides, machen den Ausflug zu einem Erlebnis. In diesem Jahr sind zwei Tour-Sequenzen mit 33 Exkursionsterminen geplant, für die sich 66 Schulklassen und rund 1.400 Schülerinnen und Schülern angemeldet haben. Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Turnus im Juni dieses Jahres, starten ab August die nächsten Touren.

Die Grundschüler beginnen ihre Entdeckungsreise im Hafenmuseum am Schuppen 50. Hier lernen sie Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart des Hamburger Hafens kennen. Wie kommt mein Teddybär ins Spielwarengeschäft? Wo wurde meine Jeans produziert? Warum sind Containerschiffe so groß? Warum war die Arbeit im Hafen früher schwerer als heutet? Diese und viele weitere Fragen werden im Hafenmuseum anhand von Exponaten anschaulich beantwortet. Hier treffen die kleinen Entdecker auch auf einen von der HHLA umgebauten Container. Er veranschaulicht die Warenvielfalt, die in den standardisierten Boxen rund um den Globus transportiert wird. Im Inneren des Containers erfährt man nicht nur, woher die Waren kommen, sondern auch wie viel tatsächlich hineinpasst.
Die Kinder staunen nicht schlecht, wenn sie erfahren, dass in einem 20-Fuß-Container über 8.000 Paar Turnschuhe transportiert werden können. Der Hafen-Scout-Container ist auch außerhalb der Schulexkursionen für alle Besucher des Hafenmuseums zugänglich.

Nach der Museumserkundung geht die Entdeckungsreise weiter auf den hoch-automatisierten HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA). Hier bestaunen die Grundschüler vor allem die großen Schiffe an der Kaimauer und die automatischen Transportfahrzeuge (AGV), die wie von Geisterhand gesteuert die Container über das Terminalgelände bewegen. Den modernen Containerumschlag so hautnah zu erleben, ist für die kleinen Hafenexperten ein großes Erlebnis, an das sie sich, wie die Erfahrung zeigt, noch lange gern erinnern.

Annette Krüger, Pressesprecherin der HHLA, erläutert das Engagement des Unternehmens: „Wir unterstützen gerne Bildungsinitiativen mit Hafen- und Logistikbezug. So vermitteln wir den Grundschülern, dass der Hamburger Hafen auch viel mit ihrem täglichen Leben zu tun hat, so etwa wie die Lebensmittel aus aller Herren Länder über den Seeweg in den Supermarkt kommen. Und das lernen sie hier nicht aus dem Schulbuch, sondern hautnah im Hafen. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt auch weiterhin zu unterstützen und den tollen Erfolg sehen zu können.“

Carsten Jordan, von der Stiftung Historische Museen Hamburg und Leiter des Hafenmuseums ist sicher: „Die Hafen-Scouts zeigen, dass das Hafenmuseum nicht nur für die erwachsenen Entdecker, sondern auch für die jüngeren besonders gut geeignet ist, um wissenswerte und spannende Geschichten rund um den historischen Kaischuppen und den Hamburger Hafen zu erfahren. Es ist immer wieder schön, die neugierigen Augen der Viertklässler zu sehen, wie sie in den umgebauten Container reinlaufen und ihre Wissenskarten bereithalten, um all ihre Fragen beantwortet zu bekommen. Natürlich ist dieses Projekt für das Hafenmuseum eine gute Gelegenheit, sich als außerschulischer Lernort zu etablieren.“

Martin Kelpe, Fortbilder am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, betont: „Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung unterstützt dieses Projekt mit großem Engagement. Sowohl die Fortbildung der Lehrkräfte als auch die Beratung der Kooperationspartner werden vom Landesinstitut unterstützt und vorangebracht. Das Projekt Hafen-Scouts liegt uns sehr am Herzen, da das Thema Lernen vor Ort eine wichtige Bedeutung für uns hat. Die Hamburger Viertklässler bekommen während der Tour spannende, interessante und hautnahe Einblicke in die historischen und aktuellen Abläufe im Hamburger Hafen.“

Das Projekt Hafen-Scout richtet sich an Hamburger Grundschulklassen. Die Inhalte der Exkursion sind für die teilnehmenden Klassen Bestandteil des Lehrplans. Sie werden im Unterricht intensivvor- und nachbereitet. Die Lehrkräfte, die ihre Klassen für die Tagestouren anmelden, absolvieren im Vorfeld einen Hafen-Einführungskurs. Begleitet werden die Klassen im Museum von qualifizierten Museumspädagogen und während der Fahrt über den Terminal von erfahrenen und geschulten Guides.

Das Anmeldeverfahren für die Hafen-Scout-Touren läuft über das Beratungsfeld Sachunterricht am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Alle interessierten Hamburger Lehrkräfte der 4. Klassen wenden sich bitte per E-Mail an Martin.Kelpe@li-hamburg.de. Anmeldungen sind für die Hafen-Scout-Touren ab dem Frühjahr 2019 möglich.

Quelle und Foto: HHLA




Sorge um den freien Handel

„Wir freuen uns über den steigenden Auftragseingang, gleichzeitig bereiten uns die zunehmenden protektionistischen Tendenzen an vielen Orten der Welt große Sorgen“, so Alexander Nürnberg, Vorstandsvorsitzender VDMA Marine Equipment and Systems anlässlich der Jahresbilanzkonferenz.


Die deutsche Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie mit ihren 63.500 hoch qualifizierten Beschäftigten hat jetzt die Talsohle durchschritten und kann erstmals seit drei Jahren wieder bessere Auftragseingangszahlen verkünden. Für das Jahr 2017 haben die Unternehmen ein Wachstum von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemeldet. Die Aussichten für 2018 sind ebenfalls positiv. Trotz des nochmals rückläufigen Umsatzes (10,6 Milliarden Euro, minus 4,4 Prozent) wird für 2018 ein leichtes Wachstum erwartet. Das ist auch dringend notwendig, denn nach der langen Durststrecke gilt es in den Zulieferbetrieben die Balance zwischen Investitionen in die Zukunft und Profitabilität zu halten.
„Unsere Unternehmen sind Teil einer globalen Wertschöpfungskette und wir betreuen unsere Komponenten und Systeme über den gesamten Lebenszyklus des Schiffes hinweg, da sind Zollschranken, Einreisebeschränkungen und komplizierte Exportkontrollen Gift für den gerade wieder anziehenden Markt“, erläutert Dr. Alexander Nürnberg.

„An das Auf und Ab in unseren wichtigsten Exportmärkten sind wir gewöhnt und reagieren darauf so flexibel, wie es uns nur möglich ist. Die zunehmenden Beschränkungen des freien Handels mit den USA, Indien, China, Russland und auch der Türkei gefährden jetzt aber Arbeitsplätze und Wohlstand im In- und auch im Ausland“, so Nürnberg weiter.

Die etablierten Märkte sind derzeit nicht die Treiber des Auftragseingangs. Es gilt vielmehr neue Kunden in Asien sowie im Nahen und Mittleren Osten mit passgenauen Angeboten zu überzeugen. Die Kundenanforderungen steigen dabei mit den digitalen Weiterentwicklungen. Neue Ideen sind durch technische Innovation umzusetzen und gleichzeitig wird die Verfügbarkeit im laufenden Betrieb vertraglich gewährleistet. Das ist Herausforderung und Chance zugleich, denn hier steckt einer der Wettbewerbsvorteile der deutschen maritimen Zulieferer. Gleichzeitig ändern sich mittelfristig die Anforderungen in den etablierten Märkten in Asien. Neben Japan und Südkorea strebt auch China weiter in den Spezialschiffbau, aktuell insbesondere bei Fähren und Kreuzfahrtschiffen für den heimischen Markt. Die europäischen Märkte sind die Treiber für die emissionsarme Schifffahrt.

„Die Klimaziele führen zu neuen Innovationsanforderungen bei den Schiffsantriebssystemen. Verbrauchsoptimierte, konventionelle Motoren werden ergänzt durch Multi-Fuel-Antriebe, gleichzeitig werden Hybrid- Systeme weiterentwickelt, um den Betreibern ökonomisch und ökologisch ein individuelles Lösungsangebot zu unterbreiten“, so Lex Nijsen, Vorstand VDMA Marine Equipment and Systems in Hamburg. Nicht immer sind elektrische Antriebssysteme die optimale Lösung. „Was bei Fähren gut funktioniert, ist bei Übersee-Container-Transporten nicht möglich. Die weitere Etablierung von LNG (Liquid Natural Gas) in der Schifffahrt unterstützen wir und forschen gemeinsam in dem Projekt zur Herstellung und Verwendung synthetisch hergestellter Treibstoffe mit Hilfe von Power-to-X-Verfahren, die langfristig eine Abkehr von fossilen Kraftstoffen ermöglichen.“

Die maritimen Geschäftsfelder sind im Wandel. Zunehmende Umsatzanteile werden mit neuen Service-Angeboten erwirtschaftet, die über die reine Wartung und Reparatur deutlich hinausgehen. Aufgrund des hohen Ertragspotenzials sowie als Differenzierungsmerkmal gegenüber konkurrierenden Herstellern hat der Service großen Einfluss auf den zukünftigen Geschäftserfolg. Die Digitalisierung des Service in der maritimen Zulieferindustrie führt zu großen Veränderungen und Chancen für die Branche. Die umfassende Verfügbarkeit aktuellster Daten aus dem Schiffsbetrieb, die immer leistungsfähigeren Kommunikationslösungen und der Transfer innovativer Verfahren zur Analyse großer Datenmengen führt bei den Unternehmen zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. Dabei wird die Wertschöpfung durch datenbasierte Dienste zunehmen. In der VDMA-Studie „Digitalisierung des Service in der maritimen Zulieferindustrie“ stellen mehr als 50 Prozent der Unternehmen fest: Datensicherheit, fehlende Fachkräfte und mangelnde Kompetenzen werden als größte Herausforderungen bei der Umsetzung gesehen. Gleichzeitig sehen über 70 Prozent der Unternehmen große Chancen für das eigene Unternehmen, auch wenn sie dabei mit neuen Marktteilnehmern im Wettbewerb stehen könnten. Dazu müssen die Unternehmen jetzt auf einem umkämpften Markt dringend benötigte Spezialisten rekrutieren, mit denen sie die richtigen Stellschrauben bewegen können, um die digitalen Herausforderungen und Chancen zu erkennen und umzusetzen.

Kennzahlen zur Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie in Deutschland
Beschäftigte: 63.500 Mitarbeiter
Umsatz (2017): 10,6 Milliarden Euro (2016: 11,1 Mrd. Euro)
Exportquote: 74 Prozent

Auftragseingänge weltweit gestiegen: Für 2017 im Durchschnitt ein Plus von 2,7 Prozent

Exportmärkte mit unterschiedlichen Entwicklungen: Das europäische Ausland bestätigte seine stabile Rolle als wichtigster Exportmarkt der deutschen Zulieferer (35 % der Exporte). Hintergrund ist die gute Auftragslage führender europäischer Schiffbaubetriebe in ihren jeweiligen Spezialsegmenten, aber auch ein großes Liefervolumen europäischer Hersteller untereinander zur Bildung größerer Systeme und Pakete für den weltweiten Schiffbau. Der langjährige Spitzenreiter Asien folgt mit gut 30 %. Die wichtigsten asiatischen Länder China und Korea verloren im vergangenen Jahr Anteile am Export deutscher Zulieferer: China mit 16 %, Korea mit knapp 8 %, wohingegen das restliche Asien 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,5 % auf 6,4 % zulegte. Auch der Handel mit Nordamerika verzeichnete einen Zuwachs auf gut 12 %.

Schiffsneubauaufträge auf niedrigem Niveau: Im ersten Quartal 2018 wurden weltweit 292 Seeschiffe mit 13,7 Mio. BRZ bestellt (I. Quartal 2017: 223 mit 5,0 Mio. BRZ), davon 62 in Südkorea (19), 75 in der VR China (66), 3 in den Philippinen (5), 70 in Japan (28) und 38 in der EU-28 (51), davon 3 in Deutschland (1). Der weltweite Auftragsbestand an Schiffen liegt zum I. Quartal 2018 bei 4.705 (4.840) Einheiten

Quelle und Foto: VDMA AG Marine Equipment and Systems, die Jahrespressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V. zur wirtschaftlichen Situation der Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie




Logistik-Initiative Hamburg neu aufgestellt

Zum 1. Juli fiel der Startschuss für die neue Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH (LIHH). Damit ist der letzte Schritt für die organisatorische Neuausrichtung der Logistik-Initiative Hamburg getan. Alle operativen Tätigkeiten und Mitarbeiter wurden in die neue Gesellschaft überführt. Der Aufsichtsrat hat in seiner konstituierenden Sitzung Carmen Schmidt zur alleinigen Geschäftsführerin bestellt.


Um die LIHH nachhaltig für die Zukunft aufzustellen und bestehende Doppelstrukturen zu reduzieren, wurde in den vergangenen Monaten die Gründung und der Aufbau der Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH vorangetrieben. Gesellschafter sind zu gleichen Anteilen die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) der Freien und Hansestadt Hamburg für die öffentliche Seite und der Logistik-Initiative Hamburg e.V. für die private Seite der Initiative. Entsprechend ist auch der Aufsichtsrat mit drei städtischen und drei privatwirtschaftlichen Vertreterinnen und Vertretern paritätisch besetzt. Mitglieder des Aufsichtsrats, dessen Vorsitz jährlich wechselt, sind seitens der BWVI Dr. Wibke Mellwig (Vorsitz), Dr. Tina Wagner und Dr. Rolf Bösinger sowie seitens des Vereins Prof. Dr. Peer Witten (stellv. Vorsitz), Manuela Herbort (Deutsche Bahn) und Holger Schneemann (DHL Freight). In seiner konstituierenden Sitzung hat der Aufsichtsrat einstimmig Frau Carmen Schmidt (42) als Geschäftsführerin der Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH berufen. Frau Schmidt hat seit 2006 aktiv den Aufbau der Logistik-Initiative Hamburg mitgestaltet und war in den letzten sieben Jahren in ihrer Führungsposition maßgeblich an der strategischen Weiterentwicklung der Logistik-Initiative Hamburg beteiligt.

Frau Dr. Mellwig und Herr Prof. Witten freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit im Aufsichtsrat: „Mit Frau Schmidt gewinnen wir eine Geschäftsführerin, die zwei positive Eigenschaften vereint. Sie steht aufgrund ihrer langen Zugehörigkeit zur Logistik-Initiative Hamburg für die kontinuierliche Weiterentwicklung der erfolgreichen Arbeit in den zurückliegenden Jahren. Ebenso verkörpert Sie jedoch auch das notwendige Innovationspotential und die Zukunftsgewandtheit, die es braucht, um die Logistikbranche auf bevorstehende Herausforderungen optimal vorzubereiten.“

„Die veränderten Rahmenbedingungen für die Logistikwirtschaft fordern von der Initiative sich nicht nur organisatorisch, sondern auch inhaltlich neu auszurichten,“ erklärt Carmen Schmidt, „ich freue mich, dass der Aufsichtsrat mir das Vertrauen ausgesprochen hat, diese anspruchsvolle Aufgabe der Zukunftsgestaltung der LIHH erfolgreich zu managen.“

Quelle: Logistik-Initiative Hamburg, Foto: Logistik-Initiative Hamburg/Peter Vogel, Carmen Schmidt ist seit dem 1. Juli 2018 alleinige Geschäftsführerin der Logistik-Initiative Hamburg




Feiern Sie den Sommer im FutureLand

Probieren Sie während einer Rundfahrt durch die Häfen der Maasvlakte 2 leckere Nordsee-Spezialitäten oder begeben Sie sich mit der ganzen Familie auf eine Fossilien-Expedition.

Kinder können an einer tollen, informativen Führung und unterschiedlichen Bastelworkshops teilnehmen. Es gibt auch eine neue Ausstellung über die Vertiefung des Nieuwe Waterweg. Kombinieren Sie im Sommer einen Besuch beim FutureLand mit einer Schnitzeljagd am Maasvlakte-Strand.

Probieren Sie am Samstag, 4. August, während einer Hafenrundfahrt durch die Häfen der Maasvlakte 2 leckere Spezialitäten aus der Nordsee, die vom Restaurant New Fork zubereitet werden. Während Sie ein Mittagessen mit frischem Fisch oder ein Dinner mit Austern, Hering und Makrele genießen, fahren Sie durch das modernste Hafengebiet von Europa. Hier legen die größten Containerschiffe an. An Bord erzählt Ihnen ein fachkundiger Reiseleiter inzwischen die vollständige Geschichte der Maasvlakte 2.

Programm am 4. August 2018

Mittagessenfahrt von 12.00 bis 13.30 Uhr.
Abendessenfahrt von 18.00 bis 19.30 Uhr.

Die Kosten für Mittagessen inklusive Rundfahrt von 1,5 Stunden betragen 32,50 € pro Person und für Kinder bis einschließlich 11 Jahre 15,00 €. Kinder bis einschließlich 2 Jahre kostenlos. Die Kosten für die Dinner-Rundfahrt betragen 47,50 € pro Person und für Kinder bis einschließlich 11 Jahre 20,00 €. Kinder bis einschließlich 2 Jahre dürfen kostenlos mitfahren. Reservieren Sie unter www.futureland.nl(link is external)

Unter der Leitung eines erfahrenen Fossiliendetektivs Walter Langendoen werden in den Sommerferien Strandexkursionen organisiert. Auf dem Maasvlakte-Strand erklärt Walter, wie man archäologische und paläontologische Schätze sucht. Walter sucht jeden Tag nach Fossilien auf dem Maasvlakte-Strand. Seine Sammlung mit Tausenden von Fundstücken umfasst inzwischen versteinerten Hyänenkot, Mammutknochen, Wühlmausbackenzähne und vieles mehr. Weitere Informationen und Reservierungen siehe www.futureland.nl(link is external)

 

Die bildende Künstlerin und Kunstdozentin Joanna Smolarz (Kunstatelier „Het Kruithuis“) gibt in den Sommerferien unterschiedliche Workshops für Kinder. Mit unterschiedlichen Techniken – zum Beispiel Aquarell, Acryl, Bleistift und Filzstifte – bemalt sie Steine, die sie selbst auf dem Maasvlakte-Strand sammelt. Sie lehrt auch, wie man kleine Seetiere modellieren kann und es gibt die Möglichkeit, auf echter Leinwand zu malen.

Die Kosten betragen 2,00 € pro Workshop. Material und Begleitung sind miteinbegriffen. Die Workshops werden mittwochs und samstags von 11.00 bis 16.00 Uhr angeboten. Man kann sich jederzeit anschließen.

Mittwochs, samstags und sonntags können die jungen Besucher und ihre Eltern/Begleiter an einer tollen und aktiven Kinderführung teilnehmen. Die Führungen beginnen um 14.00 Uhr mit einem witzigen Kurzfilm. Danach dürfen die Kinder mit ihren Eltern selber in Aktion treten: bei einer Schnitzeljagd FutureLand entdecken. Die Schnitzeljagd gibt es auf zwei Niveaus: für Kinder von 6 bis 9 Jahre und für Kinder ab 10 Jahre. Die Teilnahme an den Kinderführungen ist kostenlos, Reservieren ist nicht erforderlich.

Komm mit dem FutureLand Express zum Maasvlakte-Strand und mach mit der ganzen Familie bei der Schnitzeljagd mit. Geh mit dem Detektiv Walter Langendoen auf Expedition am Strand und in den Dünen. Entdecke die Tiere im Hafen und lerne, welche Unternehmen es in der Gegend gibt. Vielleicht siehst du einen Seehund oder Spuren einer Sandeidechse!

Kosten der Expedition mit Schnitzeljagd inklusive Busfahrt betragen 6,95 € pro Person. Weitere Informationen und Reservierungen siehe www.futureland.nl(link is external). Nimm dein Fernglas mit!

Im März wurde das offizielle Startsignal für die Vertiefung des Nieuwe Waterweg und des Botlek gegeben. Der Rijkswaterstaat (Reichswasseramt) und der Hafenbetrieb Rotterdam haben sich zusammengeschlossen, damit auch Seeschiffe mit einem Tiefgang von 15 Metern den Botlekhafen erreichen können. Dadurch kann bis zu 50 % mehr Fracht befördert werden. Das wirkt sich positiv auf die Wettbewerbsposition von Rotterdam aus. Das Vertiefungsprojekt umfasst die Vertiefung des Botlek und – über eine Strecke von 25 Kilometern – die Vertiefung des Nieuwe Waterweg, des Scheur und der Nieuwe Maas (Neue Maas).

Besucher von FutureLand erfahren alles über dieses umfangreiche Projekt in der temporären Ausstellung „Von tief zu tiefer“. Mitten im Hafen erleben sie am eigenen Leibe, was dazugehört, wenn fünf Millionen Kubikmeter ausgebaggertes Material bei der großräumigen Vertiefung freigesetzt werden. Vorsicht, bloß keine nassen Füße bekommen!

Zwischen Hoek van Holland und der Maasvlakte gibt es eine Verbindung über das Wasser. Der RET bringt Sie mit der Fast Ferry in einer Stunde zur Maasvlakte. Unterwegs machen Sie Bekanntschaft mit den Containerterminals, den Seeschiffen und den Seehunden. Unter www.ret.nl/fast(link is external) ferry finden Sie den Fahrplan und die Preise. Sie können Ihr Fahrrad mitnehmen, ab dem Anlegeplatz sind es mit dem Fahrrad ca. 20 Minuten bis zum FutureLand.

Einmal pro Woche, sonntags, gibt es auch eine Verbindung nach Rotterdam – mit einem Luxus-Touringcar von Rotterdam Hauptbahnhof und Willemsplein aus. Unterwegs zieht der Hafen an Ihnen vorbei. Beim FutureLand machen Sie eine ausführliche Fahrt durch die neuen Häfen. Unter www.spido.nl(link is external) finden Sie das Programm, Preise und den Fahrplan.

FutureLand ist für Jung und Alt zugänglich, Sie erleben hier den Hafen der Zukunft. FutureLand liegt mitten im Rotterdamer Hafen und bietet die Aussicht auf die Maasvlakte 2 in Entwicklung. Das Informationszentrum ist von Dienstag bis Freitag und am Sonntag geöffnet.

Vom 1. Mai bis 1. Oktober 2018 ist FutureLand auch an allen Samstagen geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Der FutureLand Express und die FutureLand Ferry stehen das ganze Jahr über für Rundfahrten durch die neuen Häfen bereit. Das Informationszentrum wurde in einer Umfrage des Automobilclubs ANWB zum besten Ausflugsziel 2017 und zum zweitbesten Ausflugsziel in Zuid-Holland gewählt. Schauen Sie sich das Jahresprogramm unter www.futureland.nl(link is external) an.

Die Adresse vom FutureLand:
Europaweg 902, 3199 LC Maasvlakte, Rotterdam Hafennummer 8360.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 




Heimatfreunde zeichnen Abiturienten aus

Abiturienten von den Heimatfreunden Neuss mit Theodor-Schwann-Plakette und Dr. Karl- Tücking-Geschichtspreis ausgezeichnet.

Seit 2007 verleihen die Heimatfreunde Neuss jährlich die Theodor-Schwann-Plakette an Abiturientinnen und Abiturienten mit herausragenden Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern. In diesem Jahr erfolgte zum dritten Mal seit 2016 auf Anregung der Jungen Gruppe der Heimatfreunde die Verleihung des Neusser Geschichtspreises Dr. Karl Tücking in Form einer Urkunde für außerordentliche Leistungen im Bereich des historischen Arbeitens. Mit der Verleihung werden einerseits die besonderen Leistungen der Preisträger gewürdigt, andererseits wird damit auch an das Lebenswerk der prominenten Söhne unserer Stadt Neuss erinnert.

Theodor Schwann (1810-1882), Mediziner und Wissenschaftler, war der Erfinder der Zellenlehre (bekannt als Schwann’sche Zelle), des Sauerstoffatemgerätes und entdeckte Pepsin, ein Mittel gegen Appetitlosigkeit und Völlegefühl.

Dr. Karl Tücking (1827-1904) hat als Historiker und Gymnasialdirektor die Geschichte der Stadt Neuss, ihrer Schulen und kirchlichen Einrichtungen auf der Grundlage zahlreicher Quellen erforscht und beschrieben.

In diesem Jahr konnten die Neusser Heimatfreunde insgesamt 30 Preisträger der verschiedenen Gymnasien, Gesamtschulen und des Theodor- Schwann-Kollegs auszeichnen. Auf Einladung von Anne Holt und Prisca Napp-Saarbourg nahmen zahlreiche Abiturientinnen, Abiturienten, Schulleiter, Oberstufenkoordinatoren, Fachlehrer und Eltern an einer Feierstunde in der Geschäftsstelle der Heimatfreunde Neuss, Michaelstraße 67, teil.

Quelle und Foto: Heimatfreunde Neuss e.V.




Locomotive Workshop Rotterdam baut

Locomotive Workshop Rotterdam (LWR), ein Joint Venture von Siemens Mobility und Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), hat einen Vertrag mit dem Hafenbetrieb Rotterdam zur Vergabe und Entwicklung eines Grundstücks auf der Maasvlakte 2 getroffen.

Auf dem Gelände wird eine Werkstatt realisiert, in der Verkehrsunternehmen anfallende Instandhaltungsarbeiten an ihren Lokomotiven durchführen können.

Am 1. September 2018 wird LWR in Erbpacht über das Grundstück verfügen und kann mit dem Bau der Werkstatt begonnen werden. Die Werkstatt auf der Maasvlakte 2 wird Teil eines europäischen Netzes von Instandhaltungswerkstätten.

Der Rotterdamer Hafen, insbesondere die Maasvlakte 2, ist ein idealer Ort für Instandhaltungsarbeiten an Lokomotiven, die aus ganz Europa eintreffen. Dadurch werden langwierige Verlagerungen von Lokomotiven für Instandhaltungsarbeiten überflüssig, wodurch man Zeit und Geld einspart. Als größter Seehafen Europas ist Rotterdam das Logistikgate zum europäischen Bahnnetz. Der Hafen ist der Beginn- und Endpunkt von über 250 wöchentlichen intermodalen Bahntransporten. An diesem Ort können Transport- und Instandhaltungsmaßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden.

Der gemeinsame Wunsch des Hafenbetriebs Rotterdam und von LWR zur Minimierung des CO2-Fußabdrucks wird mit Solarmodulen auf dem Dach realisiert, mit denen 50 Prozent des Energiebedarfs gedeckt werden.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




Neusser Bauverein auch 2017 erfolgreich

Die Neusser Bauverein AG knüpft an die Erfolge der Vorjahre an und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,309 Millionen Euro (Vorjahr: 2,096 Millionen Euro), der zur Stärkung der Eigenkapitalstruktur vollständig in die Rücklage eingestellt wird.

Die Bilanzsumme hat sich aufgrund des Investitionsvolumens in Höhe von rund 60 Millionen Euro für Neubau, Modernisierung und Instandhaltung auf über 471 Millionen Euro erhöht. Die durchschnittliche Monatsmiete lag bei 5,33 Euro pro Quadratmeter im Monat und damit deutlich unter dem Neusser Mietspiegel. Der Bauverein weist einen bereinigten Leerstand von 0,3 Prozent aus, das entspricht 19 Wohnungen. Die Verbundenheit der Mieter zum Neusser Wohnungsunternehmen drückt sich durch die niedrige Fluktuationsrate von 7,3 Prozent und durch die durchschnittliche Mietdauer von elf Jahren aus.

„Mit unseren aktuellen Projekten investieren wir in den kommenden Jahren rund 500 Millionen Euro in Neuss“, sagt der Vorstandsvorsitzende Frank Lubig. Er verweist auf das Bauprogramm. Demnach befanden sich zum Stichtag 31. Dezember 2017 1.126 neue Wohnungen in der Umsetzung. Darüber hinaus sind 225 quartiersbezogene Eigentumsmaßnahmen wie Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen in der konkreten Planung.

So wurde 2017 der erste Bauabschnitt mit 60 bezahlbaren Mietwohnungen an der Hülchrather Straße in Weckhoven fertiggestellt. Bis Ende des Jahres sind alle 198 Wohnungen bezugsfertig. Mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses mit 31

Wohneinheiten an der Wolberostraße wurde im Frühjahr 2017 begonnen. Seit Juni 2018 ziehen dort die Mieter ein.

Auch beim größten Projekt in der Firmengeschichte der Neusser Bauverein AG, der Entwicklung des Alexianer-Areals als Wohngebiet, geht es weiter voran: 2017 wurden bereits die ersten Gebäude abgerissen. Zudem wurden für vier Baufelder Architekturwettbewerbe durchgeführt. Dort startet als Initialprojekt im September 2018 der Bau von fünf Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 59 barrierearmen, bezahlbaren Mietwohnungen.

Ganz in der Nähe auf dem Gelände der alten Sauerkrautfabrik, an der Augustinusstraße, plant der Neusser Bauverein ab 2019 die Errichtung von 154 öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungen mit einer Gewerbeeinheit in sechs modernen Gebäuden mit autofreien, lichtdurchfluteten, begrünten Innenhöfen. Noch in diesem Jahr beginnen die Abbrucharbeiten.

Auch in Norf geht es voran: „Im Oktober 2018 beginnen die Erschließungsmaßnahmen auf dem rund 27.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Nievenheimer Straße in Norf“, sagt Lubig. Im ersten Quartal 2019 wird mit dem Bau des Seniorenheims mit 80 Plätzen begonnen. Auf dem Areal wird ein neues, lebendiges Quartier für alle Generationen mit einem breit gefächerten Angebot verschiedener Wohnformen wie Betreutes Wohnen, ein Stadteiltreff, eine Tagespflegeeinrichtung sowie ambulante Angebote entstehen. Neben rund 160 Mietwohnungen sind ergänzende Eigentumsmaßnahmen geplant.

Den ausführlichen Geschäftsbericht 2017 gibt es online unter: www.nbvag.de

Quelle und Foto: Neusser Bauverein AG, der Vorstandsvorsitzende der Neusser Bauverein AG, Frank Lubig (links), und sein Vorstandskollege Dirk Reimann sind mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sehr zufrieden.




Rhenus Home Delivery erwirbt niederländische Spedition

Rhenus Home Delivery, Spezialist für die Endkundenbelieferung, zeichnete den Kaufvertrag für den Erwerb des Unternehmen Jos Dusseldorp Transport mit Sitz in Lichtenvoorde.

Das Closing erfolgte am 29. Juni 2018. Die familiengeführte Spedition Jos Dusseldorp mit mehr als 90 Mitarbeitern sowie einem Fuhrpark von rund 70 Fahrzeugen bietet dem Fachhandel und Endkunden die Belieferung mit Möbeln sowie empfindlichen und sperrigen Gütern an. Hinzu kommen Mehrwertleistungen.

Bereits seit fünf Jahren arbeiten Rhenus Home Delivery und Jos Dusseldorp als Netzwerkpartner im B2B- und B2C-Geschäft zusammen. Der Kernmarkt von Jos Dusseldorp befindet sich in den Niederlanden, hinzukommen Lieferungen nach Belgien sowie Luxemburg. Täglich werden vom Zentral- und Auslieferungslager Lichtenvoorde aus durchschnittlich rund 1.200 Sendungen verteilt. Neben der Belieferung gehören auch Montagen, Umzüge, Lagerung sowie Entsorgung von Altmöbeln zu den angebotenen Services.

„Mit dem Zukauf möchten wir Rhenus Home Delivery in Westeuropa weiter positionieren, um dem Anspruch unserer international agierenden Kunden nachhaltig gerecht zu werden. Die Niederlande ist für uns ein wichtiger Markt zwischen Großbritannien und Deutschland, wo wir bereits sehr präsent sind“, begründet Nicolas Rottmann, Geschäftsführer der Rhenus Home Delivery, die Akquisition.

Eddy Dusseldorp, Mitinhaber und Geschäftsführer von Jos Dusseldorp Transport, ergänzt: „Es ist uns sehr wichtig, die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens zu ermöglichen. Rhenus verfügt sowohl über die nötige Expertise als auch die Stärke und das Netzwerk, um sich im Wettbewerb langfristig behaupten zu können. Für Jos Dusseldorp ist die Übernahme ein wichtiger Entwicklungssprung, der unseren Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen zu Gute kommt. Durch unsere mehrjährige Zusammenarbeit wissen wir zudem, dass sich unsere Unternehmenskultur, unsere Werte und unsere Aktivitäten nahtlos zusammenfügen“.

Jos Dusseldorp Transport wurde 1954 gegründet. Der Sitz des niederländischen Unternehmens liegt nur 20 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Am Standort Lichtenvoorde befinden sich die Auslieferung sowie vier Lagerhallen mit insgesamt 17.600 Quadratmeter Fläche. Sowohl das bisherige Management als auch der Name Jos Dusseldorp Transport bleiben nach der Übernahme zunächst weiter bestehen.

Die Rhenus-Gruppe ist ein weltweit operierender Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 4,8 Mrd. EUR. Mit 29.000 Beschäftigten ist Rhenus an 610 Standorten präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.

Quelle: Rhenus Group, Foto: Jos Dusseldorp Transport: (v.l.n.r.) Nicolas Rottmann, Geschäftsführer der Rhenus Home Delivery, und Eddy Dusseldorp, Mitinhaber und Geschäftsführer von Jos Dusseldorp Transport, bei der Vertragsunterzeichnung. 

 

 




neska-Niederlassung Düsseldorf unter neuer Leitung

Tobias Paesch hat die Leitung der neska-Niederlassung in Düsseldorf übernommen. Der 41-Jährige hatte zuvor als stellvertretender Niederlassungs-Leiter gearbeitet und war für das gesamte operative Geschäft verantwortlich.

Paesch trat mit Wirkung vom 1. Juli 2018 die Nachfolge von Kai Knötsch an, der auf eigenen Wunsch das Unternehmen verließ, um sich einer neuen Herausforderung in der Rohstoffhandelsbranche zu stellen. Zum neuen stellvertretenden Niederlassungsleiter wurde Dennis Scheimann (42) ernannt, der in der Niederlassung auch die LKW-Spedition erfolgreich leitet. Paesch und Scheimann erhielten zum 1. Juli 2018 auch Prokura.

Im Zuge seines Wechsels hat Kai Knötsch auch sein Mandat als Geschäftsführer bei der uct Umschlag Container Terminal GmbH in Dormagen niedergelegt. „Herr Knötsch hat sowohl die Niederlassung in Düsseldorf als auch die Geschäftsführung der uct in einer sehr schwierigen Phase übernommen, erhebliche Konsolidierungsmaßnahmen eingeleitet und die Entwicklung maßgeblich vorangebracht. Dafür gebühren ihm unser Dank und unsere Anerkennung. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit Herrn Paesch und Herrn Scheimann erfahrene und hochqualifizierte Logistikexperten in unseren Reihen haben, durch die eine reibungslose Nachfolge gewährleistet ist. Wir sind sicher, dass sie den Standort zum Wohle unserer Kunden weiter optimieren und ausbauen werden“, erklärt Volker Seefeldt, Vorsitzender der neska-Geschäftsführung.

Quelle und Foto: neska




Investitionen und Fortschritte im Wesel-Datteln-Kanal

Die Arbeiten an den Schleusen des Wesel-Datteln-Kanals schreiten voran, was zu verbesserten Bedingungen für die Schifffahrt führt. Konkret bedeutet dies: Die Grundinstandsetzungen der kleinen Schleusen Datteln, Ahsen und Dorsten sind abgeschlossen. Dort wurden die Schleusentore ersetzt sowie die Maschinen- und Elektrotechnik auf den neusten Stand gebracht.

Oliver Jaswetz, Vertreter der Amtsleitung des WSA Duisburg-Meiderich: „Mit dem Abschluss der Arbeiten an den Schleusentoren und der Modernisierung der Technik ist ein entscheidender Schritt gemacht. Jetzt stehen die kleinen Kammern der Schleusen Datteln, Ahsen und Dorsten der Berufs- und Freizeitschifffahrt wieder uneingeschränkt zur Verfügung.“

Die Erfahrungen aus den bereits modernisierten Schleusen fließen jetzt in die weiteren Planungen zur Grundinstandsetzung der drei kleinen Schleusen Hünxe, Flaesheim und Friedrichsfeld ein. Hier ist ebenfalls der komplette Ersatz des Stahlwasserbaus, der Maschinen- und Elektrotechnik vorgesehen. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich Ende 2019 starten.

Fortschritte gibt es auch bei der Erneuerung der Nischenpoller in den großen Schleusen des Wesel-Datteln-Kanals, die den Sicherheits- und Stabilitätsanforderungen der modernen Schifffahrt nicht mehr entsprechen. In Kürze finden umfangreiche Untersuchungen statt, die Voraussetzung für den Ersatz der Nischenpoller sind.

Um möglichst zeitnah wieder einen reibungslosen Schiffsverkehr an den Schleusen des Wesel-Datteln-Kanals zu gewährleisten, wird derzeit auch die Ausschreibung eines sog. Festmacherdienstes vorbereitet.

Oliver Jaswetz: „Mit dem neuen Festmacherpersonal können wir die Sanierung der Poller gut überbrücken und die Schifffahrt kann verlässlich planen.“

Vorgesehen ist, dass die neuen Festmacher ab ca. November 2018 an den großen Schleusen des Wesel-Datteln-Kanals eingesetzt werden.

Der aktuelle Schaden an der Sohldichtung der kleinen Schleuse Ahsen – verursacht durch einen Fremdkörper am Untertor – wird umgehend behoben. Da das Tor nur in im trockenen Zustand repariert werden kann, muss die Kammer dafür kurzzeitig eingedämmt werden. Die Schifffahrt wurde über die aktuelle Sperre informiert.

Quelle und Foto: WSA Duisburg-Meiderich, Schleuse Datteln