Geballtes Wissen für Studierende

Kürzlich ist der Ratgeber „Erfolgreich wissenschaftlich arbeiten“ für Studierende aller Disziplinen im renommierten Springer Gabler-Verlag erschienen. Das Autorenteam um Prof. Dr. Steffen Stock, Dekan des Fachbereichs Technik und Management an der Europäischen Fachhochschule (EUFH), hat das Buch für die zweite Auflage komplett überarbeitet und aktualisiert.

Der Ratgeber von Autoren unterschiedlicher Hochschulen und Fachgebiete richtet sich an Studierende aller Disziplinen und leistet einen Beitrag dazu, von Anfang an in korrektes wissenschaftliches Arbeiten einzuführen. Er vermittelt Techniken, um Studienarbeiten aller Art, z. B. Haus-, Seminar- und Abschlussarbeiten wie Bachelor- und Masterarbeiten, erfolgreich zu bestehen.

„Erfolgreich wissenschaftlich arbeiten“ gibt wertvolle konzeptionelle Hinweise, zum Beispiel zur Betreuersuche, zur Themensuche, zur Gliederung sowie zur Planung und Organisation der für wissenschaftliches Arbeiten nötigen Schritte wie Zeit- und Projektmanagement. Er führt in die Literaturrecherche ein und beschreibt verschiedene Lesemethoden und Schreibtechniken, damit Studierende aller Disziplinen die Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten erfüllen können. Auch werden Bewertungskriterien von wissenschaftlichen Arbeiten erläutert.

Leserinnen und Leser erfahren darüber hinaus, wie sie auftretende Krisen in den Bereichen der Motivation, des Schreibens oder der Gesundheit bewältigen können und welche Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs es z. B. an den Hochschulen für junge Eltern, für Studierende im fortgeschrittenen Alter oder mit einer körperlichen Beeinträchtigung gibt.

Schließlich schildern Dozenten und Absolventen ihre persönlichen Erfahrungen mit Abschlussarbeiten und geben praxisnahe Tipps. Dieser interdisziplinäre Ratgeber für Studierende präsentiert das geballte Wissen von insgesamt 69 Hochschulabsolventen und -betreuern. Er ist als gedrucktes Buch zum Preis von 19,99 € (ISBN 978-3-662-55000-7) bzw. als E-Book zum Preis von 14,99 € (ISBN 978-3-662-55001-4) erhältlich. Es können aber auch einzelne Kapitel als E-Book gekauft werden. Von der EUFH beteiligten sich auch Prof. Dr. Monika Rausch vom Fachbereich Angewandte Gesundheitswissenschaften, Stefan Hecker vom Fachbereich Technik und Management und Angela Müller, die den Bereich Fremdsprachen an der EUFH leitet, an dem Ratgeber. Außerdem arbeitete auch Dr. Raoul Könsgen daran mit, der sowohl seinen Bachelor als auch seinen Master in Wirtschaftsinformatik an der EUFH gemacht hat.

Wer sich intensiv mit den Inhalten auseinandersetzt und einige der dort gegebenen Ratschläge beherzigt, erhöht seine Chancen auf ein erfolgreiches Studium spürbar.

Weitere Infos gibt es hier

Quelle und Foto: EUFH

 




„Digitaler Schifffahrtsassistent“ nimmt Kurs auf Vater Rhein

Für eine effiziente Nutzung von Wasserwegen entwickelte die Management- und Technologieberatung BearingPoint das Forschungsprojekt „Digitaler Schifffahrtsassistent“ (DSA). Mit dem DSA sollen Schiffer und Reedereien ihre Kosten senken und Transporte optimieren können. Nun wird der DSA ab sofort unter realen Praxisbedingungen im Rahmen eines Feldtests auf dem Rhein erprobt. Über 50 Teilnehmer aus den Reihen der Schiffer, Reedereien und Industrie haben sich für den Test durch Umfragen und Interviews qualifiziert.

Während der Testphase bietet der DSA den Akteuren in der Binnenschifffahrt eine Kartendarstellung mit Informationen zu Flussverläufen, Brücken, Schleusen und Liegestellen, die als Basis für eine individuelle Routenplanung dient. Durch die Eingabe von Start und Ziel können sich Schiffer, Disponent und Besteller auf der Route auftretende Einschränkungen grafisch anzeigen lassen und diese bewerten. Dies betrifft insbesondere die Wasserstände der Schifffahrtswege und die Warnhinweise von Behörden wie auch Durchfahrtshöhen und Breitenbegrenzungen an Brücken und Schleusen. Besonders interessant ist die ausgewiesene Wasserstandsvorhersage über den Routenverlauf, die einen Zeithorizont von vier Tagen abdeckt und somit die Ladungsoptimierung in der Binnenschifffahrt unterstützt. Intern werden bereits Vorhersagen bis zu zehn Tagen verprobt. Zudem kann der Schiffer dem Empfänger seine errechnete Ankunftszeit schon bei der Planung stundengenau mitteilen, was die Anschlusssicherung in der Logistikkette verbessert.

Wir freuen uns besonders über die hohe Akzeptanz der Branche für diesen Weg der Digitalisierung. Wir sehen uns bestätigt in unserer konsequenten Ausrichtung auf den wirklichen Bedarf der Schiffer nach konkreter Unterstützung in ihrem Arbeitsalltag durch bessere Pegelprognosen und Fahrtzeitberechnungen“, berichtet Alexander Schmid, verantwortlicher Partner bei BearingPoint für die Entwicklung des DSA.

Das Forschungsprojekt „Digitaler Schifffahrtsassistent“ wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des mFUND gefördert.

„Wir gestalten die Schifffahrt von morgen. Die Digitalisierung trägt dazu bei, die Schifffahrt effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Der Digitale Schifffahrtsassistent ist dafür das beste Beispiel. Mit seiner Hilfe können Binnenschiffer zukünftig Routen und Ladung mit digitaler Intelligenz planen und Staubildungen auf Flüssen und Kanälen vermeiden. So wird die Schifffahrt eine noch attraktivere Option für die Logistik“, erklärt Andreas AScheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Für die Testphase des DSA auf dem Rhein sind vier Monate vorgesehen. In dieser Zeit stellt BearingPoint den Schiffern Tablets mit Datenverbindung, Videoanweisungen und einen persönlichen Helpdesk zur Seite. Die Akteure können ihre Erfahrungen und Anregungen zum DSA durch interaktive Befragungen, Interviews und Chatgruppen zudem an das Entwicklerteam zurückspielen. Ziel ist es, eine gute Ausgangslage für die weitere Nutzung des DSA zu schaffen, indem die Vorteile zu mehr Transparenz, Planbarkeit und Kosten aufgezeigt und bewertet werden. Der Abschlussbericht des DSA Forschungsprojekts wird nach dem Feldtest gemeinsam von BearingPoint mit den Partnern TU Berlin und der Bundesanstalt für Gewässerkunde bis Ende April 2019 erstellt.

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite. Das Unternehmen agiert in drei Bereichen: Consulting, Solutions und Ventures. Consulting umfasst das klassische Beratungsgeschäft, Solutions fokussiert auf eigene technische Lösungen in den Bereichen Digital Transformation, Regulatory Technology sowie Advanced Analytics, und Ventures treibt die Finanzierung und Entwicklung von Start-ups voran. Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Beratungs-Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 10.000 Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 75 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

 




Verkehrsminister Hendrik Wüst beim IHK-Sommerfest

Schlaglöcher, Dauerstau und marode Brücken – diese Themen haben beim Sommerfest der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein im Mittelpunkt gestanden. Denn Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, war Gastredner des Abends.

„Das Herz unserer niederrheinischen Wirtschaft pulsiert, den Unternehmen geht es gut“, sagte IHK-Präsident Elmar te Neues zur Begrüßung. „Doch die Adern, die dieses Herz mit allem Nötigen versorgen, bereiten uns und den Betrieben seit Jahren zunehmend Sorgen. Kilometerlange Staus und bröckelnde Brücken bringen den Warenfluss in Nordrhein-Westfalen ins Stocken.“ Deshalb sei es die Aufgabe der IHK, beim Thema Infrastruktur zu mahnen, zu fordern, zu insistieren. IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz ergänzte: „Wir begrüßen die Transparenz, mit der Infrastrukturmaßnahmen jetzt vorangetrieben werden. Wir haben das Gefühl, dass unsere Probleme und Belange ernst genommen werden.“

Die Situation der Infrastruktur im Land sei ernst, betonte der Verkehrsminister: „Jeden Morgen höre ich meine Aufgabenbeschreibung – wenn über meinen Radiowecker die Verkehrsnachrichten und Staumeldungen gesendet werden. Dann weiß ich, was von uns erwartet wird.“ Die Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen sei in der Vergangenheit die Grundlage für gute Geschäfte und Wohlstand gewesen. „Heute ist sie ein Risiko“, erklärte Wüst. „Die Infrastruktur muss wieder zum Befähiger für Wirtschaftswachstum werden.“ In den vergangenen Jahren sei viel zu wenig investiert worden. Die neue Landesregierung habe sich auf die Fahne geschrieben, die Verkehrswege zu sanieren, zu modernisieren und bedarfsgerecht auszubauen. „Wir orientieren uns nicht an einer von oben verordneten Verkehrswende, sondern am Bedarf der Menschen – der Bedarf definiert unsere Aufgabe“, sagte Wüst. 200 Millionen Euro würden in der aktuellen Legislaturperiode allein in den Erhalt und Neubau von Landesstraßen investiert. Noch größer sei der Investitionsbedarf bei Bundesstraßen und Autobahnen. Wüst: „Im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 stehen uns rund 20 Milliarden Euro zur Verfügung.“ Etwa eine Milliarde Euro könnte sein Ministerium jährlich verbauen. „Dafür müssen wir erst einmal die personellen Kapazitäten erweitern“, erläuterte der Minister. „Wir haben 50 zusätzliche Stellen für Planer geschaffen – die Hälfte davon ist schon besetzt.“

Wüst versprach ein besser koordiniertes Baustellenmanagement für das Land. Alle Akteure, die Baustellen betreiben, würden an einen Tisch gebracht, um ihre Bautätigkeit abzustimmen. Zudem stellte der Minister auch mehr Tempo bei der Fertigstellung in Aussicht: „Die Bauwirtschaft hat mir versichert, dass es um ein Drittel schneller gehen könnte – das wollen wir erreichen, und dafür sind wir auch bereit, Geld in die Hand zu nehmen.“ Der Verkehrsminister kündigte auch öffentlich-private Partnerschaften bei Straßenbauprojekten an, etwa beim Ausbau der A 57: „Die Niederländer machen uns schon lange vor, wie man das erfolgreich macht.“

Zum Neubau der Neuenkamper Brücke (A 40) in Duisburg erklärte Wüst, dass mit Hochdruck am Planfeststellungsverfahren gearbeitet werde: „Vielleicht sind wir schneller als bisher angenommen.“ Im Fall der Fleher Brücke in Düsseldorf (A 46) habe er sich für eine umfassende Sanierung entschieden: „Damit diese Brücke nicht nur ein oder zwei Jahre lang, sondern möglichst mehrere Jahrzehnte wieder voll einsatzfähig ist.“

Mit Blick auf das Schienenprojekt Betuwe-Linie appellierte der Minister an die betroffenen Kommunen: „Wenn man sich geeinigt hat, sollte man auch zu seinem Wort stehen.“ Wüst stellte Investitionen von 400 Millionen Euro für das Betuwe-Projekt in Aussicht. Dringenden Handlungsbedarf sieht der Minister auch im Bereich Binnenschifffahrt. Anleger und Hafenanlagen seien zum Teil in einem bedenklichen Zustand. „Umso mehr freue ich mich, dass in NRW 15 zusätzliche Ingenieurstellen für den Bereich Wasserstraßen geschaffen werden – mit diesen zusätzlichen Kapazitäten können wir beginnen, den Sanierungsstau aufzulösen.“

Quelle und Foto: Niederrheinische IHK, IHK-Präsident Elmar te Neues (l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz (r.) begrüßten Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zum Sommerfest der IHK.

 




Für einen sicheren Freitag, den 13.

In keinem Haushalt sollten sie fehlen: Rauchmelder. Denn oft bleiben bei einem Feuer nur wenige Minuten, um sich in Sicherheit zu bringen. Rauchmelder können bei einem Feuerausbruch die entscheidenden Retter sein, und seit vergangenem Jahr gehören sie deshalb in NRW zur Pflichtausstattung von Wohnungen.

Über die kleinen Geräte, die im Notfall Leben retten, informiert die Chempark-Werkfeuerwehr am nächsten „Freitag, den Dreizehnten“ im Nachbarschaftsbüro Chempunkt. Die Brandschutz-Spezialisten laden am 13. Juli 2018 von 9.00 bis 13.00 Uhr alle interessierten Bürger in Uerdingen und Umgebung ein. Im Büro Am Marktplatz 9 erklären die Feuerwehrleute, worauf man im Umgang mit Rauchmeldern achten sollte. Darüber hinaus üben die Brandschutz-Experten mit den Anwesenden auch die Handhabung von Feuerlöschern am konkreten Beispiel. Beim passenden Gewinnspiel können die Besucher drei Sets der piepsenden Lebensretter gewinnen – quasi als Grundausstattung für die eigenen vier Wände.

„Rauchmelder zählen zum festen Bestandteil des Sicherheitskonzepts im Chempark“, betont Mario Bernards, Leiter Politik- und Bürgerdialog im Chempark Krefeld-Uerdingen. „Aber auch im privaten Umfeld sind sie ein wichtiger Begleiter für ein sicheres Zuhause. Darauf möchten wir mit unserer Aktion nachdrücklich aufmerksam machen.“

Die größte Gefahr geht nicht von einem Feuer selbst aus, sondern von dem sich dabei entwickelnden Rauch. Die jährlichen Folgen in Deutschland: rund 400 Brandtote, 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Milliarde Euro Brandschäden im Privatbereich. Darauf hat auch der Gesetzgeber reagiert: Seit dem 1. April 2013 sind Rauchmelder in Neubauten Pflicht, für Bestandsbauten galt eine Übergangsfrist bis zum Beginn des vergangenen Jahrs.

Der Rauchmeldertag ist Bestandteil der Erklärkampagne „Was hast Du davon?“. Diese Nachbarschaftskampagne veranschaulicht nicht nur Anwendungen, deren Rohstoffe im Uerdinger Werk hergestellt werden, sondern auch das Engagement des Chempark und seiner Unternehmen – innerhalb und außerhalb des Werkszauns.

Quelle und Foto: Currenta, brandheiße Infos, die Leben retten, gibt es von der Chempark-Werkfeuerwehr am nächsten „Freitag, den Dreizehnten“.

 

 




Parlamentarische Gruppe Binnenschifffahrt gegründet

Vertreter der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD, AfD, FDP, die Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben in Berlin ein Bündnis zur Stärkung der Binnenschifffahrt in Deutschland gegründet. Die „Parlamentarische Gruppe Binnenschifffahrt“ (PG BiSchi) verfolgt das Ziel, die verkehrs- und gewerbepolitischen Interessen des Binnenschifffahrtsgewerbes im politischen Raum zu unterstützen, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und überfraktionell zu lösen.

Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB) begrüßt diese Initiative und freut sich auf die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit mit diesem Bündnis:

„Die PG BiSchi hat bereits in der 13. Legislaturperiode, das heißt Mitte der 90er Jahre, auf Initiative unseres Verbandes ihren Anfang genommen und sich seither als überragend wichtiges Gremium für das Binnenschifffahrtsgewerbe etabliert. Sie ist für die Branche eine feste Institution im politischen Raum und erster Adressat für unsere Anliegen. Sie gibt dem besonders umweltfreundlichen Verkehrsträger eine starke Stimme im Bundestag“, erklärte Jens Schwanen, Geschäftsführer und Hauptstadtrepräsentant des BDB, im Anschluss an die Gründungsversammlung. Der guten Üblichkeit folgend wird der BDB die PG BiSchi bei der Ausrichtung ihres Parlamentarischen Abends im November 2018 unterstützen.

Die Sprecher der PG BiSchi sind:

  • Eckhard Pols (CDU/CSU)
  • Gustav Herzog (SPD) – zugleich Koordinator der Gruppe
  • Andreas Mrosek (AfD)
  • Bernd Reuther (FDP)
  • Jörg Cezanne (Linke)
  • Claudia Müller (Grüne)

Der zuständige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), hob in seiner Ansprache vor den zahlreichen Abgeordneten die Maßnahmen hervor, die die Bundesregierung in dieser Wahlperiode für eine Stärkung der Binnenschifffahrt vorgesehen hat und die sich bereits in der Umsetzung befinden. Zu nennen sind etwa die Aufhebung der Schifffahrtsabgaben, die massive Ausweitung des Förderprogramms zur nachhaltigen Modernisierung der Flotte und die Bündelung von Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Schifffahrt und für mehr Gütertransport auf dem Wasser in einem „Masterplan Binnenschifffahrt“. Hierzu fand bereits im Juni die Auftaktsitzung im Bundesverkehrsministerium statt, in deren Verlauf fünf themenspezifische Arbeitsgruppen gebildet wurden.

Quelle und Foto: BDB, v.l.n.r: Bernd Reuther, Andreas Mrosek, Claudia Müller, Gustav Herzog, Eckhard Pols, Jörg Cezanne




Intermodal baut Netzwerk weiter aus

Die IGS Logistics Group, Hamburg hat ihr Angebot um eine Reihe neuer Intermodal-Angebote von und nach Rotterdam erweitert, sowohl per Bahn als auch per Barge. „Wir erhalten zunehmend Anfragen für Verkehre via Rotterdam“, erläutert Harald Rotter, Geschäftsführer der IGS Intermodal Container Logistics.

IGS ist bereits seit vielen Jahren als leistungsfähiger hafen- und kundenneutraler Dienstleister für intermodale Transporte zwischen den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven sowie wichtigen Wirtschaftszentren in Süddeutschland bekannt. Die nun erfolgte Ergänzung ihres Angebots um wöchentlich 45 Bahn- und 30 Barge-Verbindungen via Rotterdam spiegelt das steigende Interesse der Wirtschaft an Europas größtem Hafen als Logistik-Hub wider. „Wirtschaftsunternehmen benötigen Wahlmöglichkeiten für ihre logistischen Ketten“, erklärt Rotter. „Rotterdam ermöglicht unseren Kunden bestimmte Kosten- und Zeitvorteile. Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden dabei zu unterstützen, hiervon zu profitieren. Daher haben wir uns entschlossen, die neuen Verbindungen in unserem Netzwerk anzubieten und aktiv zu vermarkten.“

Die neuen Produkte bietet IGS ihren Kunden in Zusammenarbeit mit anderen etablierten Partnern, wie EGS, Neska, Haeger&Schmidt, Optimodal, HUPAC, Frankenbach und TX Logistics an. Dies ermöglicht ihr einen deutlichen Ausbau ihres Angebotsportfolios. So stehen den Kunden von IGS künftig wöchentlich fünf Bahn-Verbindungen von und nach Duisburg, Düsseldorf, Köln und Leipzig zur Verfügung, drei Züge pro Woche und Richtung nach München, Nürnberg und Kehl, vier nach Mainz und tägliche Verbindungen von und nach Neuss. Auch ihre Barge-Angebote hat IGS deutlich erweitert: Zusätzlich zu den bestehenden Verkehren von und nach Aschaffenburg bietet IGS drei wöchentliche Abfahrten von und nach Kehl und Neuss sowie fünfmal von und nach Duisburg, Düsseldorf, Köln und Krefeld an.

Von den neuen Produkten erwartet Rotter auch guten Zuspruch vieler regionaler Kunden in Süddeutschland. „Unser Netzwerk in Deutschland mit eigenen KV-Terminals, Leer-Depots in Nürnberg, München, Regensburg, Aschaffenburg und Schweinfurt und Truckingleistungen ermöglicht es uns, unseren Kunden einen verlässlichen Service, gerade auch auf der ‘letzten Meile‘ zu bieten. Dabei versuchen wir stets, unseren Kunden ihr Tagesgeschäft zu vereinfachen. So stellen wir ihnen beispielsweise einen flächendeckenden Port-to-door Tarif zur Verfügung, der per Mausklick den Preis aus über 30.000 Kombinationen von Seeterminals in Rotterdam und Postleitzahlgebieten im Binnenland ermittelt. Das macht den Disponenten unserer Kunden das Leben leichter.“

„Die neuen Verbindungen von und nach Rotterdam haben für uns strategische Bedeutung“, ergänzt Rotter. „Aufgrund der positiven Reaktionen unserer Kunden gehen wir davon aus, dass wir in Kürze weitere Destinationen anbieten können. Wir planen, das Intermodal-Netzwerk für unsere Kunden regelmäßig und bedarfsgerecht zu erweitern.“

Quelle, Foto und Grafik: IGS




Neuer Liniendienst Elbe Project Cargo Line (EPCL)

Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) und die Deutsche Binnenreederei AG (DBR) haben in einer Kooperation die gemeinsame Etablierung eines Liniendienstes für den Transport von Projekt- und Schwergutladungen auf der Elbe vereinbart: Die Elbe Project Cargo Line (EPCL).


Ziel der EPCL ist es, der verladenden Wirtschaft ganzjährig eine verlässliche Verbindung zwischen den SBO-Häfen und den Seehäfen zu garantieren. Zum Einsatz kommt dabei flachgehende Schiffstechnik, mit der Projektladung bis zu einer Fahrrinnentiefe von 120 cm effizient auf der Elbe transportiert werden kann. Im Rahmen der EPCL werden in den SBO-Häfen Schubleichter stationiert, sodass erforderlicher Schiffsraum unmittelbar verfügbar ist.

Die EPCL lehnt sich an die vorgesehenen Maßnahmen im Gesamtkonzept Elbe an. Das Gesamtkonzept Elbe sieht eine Niedrigwasseroptimierung vor, welche an 345 Tagen, im langjährigen Mittel, eine Mindestfahrrinnentiefe von 140 cm ermöglichen soll.

Quelle und Foto: SBO, Schwergutverladung im Hafen Dresden

 




Infoabend zum Tanklager in Krefeld

Der geplante Baustart für das Flüssiggas-Tanklager im Hafen von Krefeld steht bevor. Aus diesem Anlass lädt die caratgas GmbH – eine Tochtergesellschaft der Westfalen Gruppe aus Münster – die Bürger der Region ein

Der Infoabend zum geplanten Flüssiggas-Tanklager der caratgas GmbH im Museum Burg Linn, Rheinbabenstraße 85, Krefeld, beginnt am Montag, 9. Juli, um 18 Uhr.

Holger Laugisch, caratgas-Geschäftsführer und Mitglied der Geschäftsleitung der Westfalen Gruppe, wird das Bauprojekt ausführlich vorstellen.

Quelle Westfalen AG, Foto: Rheinhafen Krefeld




Ellerholzbrücke vier Wochen vor Plan fertig

Das anhaltend gute Wetter in Hamburg und eine gute Vorbereitung der Projektbeteiligten sorgten dafür, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer vier Wochen früher als geplant wieder ohne Einschränkungen über die Haupthafenroute fahren können.

Aktuell führt die Hamburg Port Authority (HPA) im Bereich des Mittleren Hafens Instandsetzungsarbeiten an der Ellerholzbrücke durch. Diese wurde in beiden Fahrtrichtungen Montag, den 2. Juli 2018 wieder komplett freigegeben.

Die Arbeiten begannen am 7. April 2018 mit der Verstärkung der 2. Argentinienbrücke, die während der Maßnahmen an der 1. Ellerholzbrücke als Ausweichmöglichkeit für den Verkehr dienen sollte. Im Anschluss begann die Hamburg Port Authority (HPA) mit der Grundinstandsetzung der 1. Ellerholzbrücke. Der Verkehr wurde während der Baumaßnahmen über die Gegenfahrbahn geleitet, sodass im Baustellenbereich ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung stand. Eine Sperrung der Schifffahrtswege war nicht notwendig.

„Grund für die vorzeitige Fertigstellung des Projektes war die hervorragende Grundlagenarbeit im Bereich der Vorbereitung und Koordination der Maßnahmen, für die das anhaltend gute Wetter zudem als Katalysator wirkte“, berichtet Matthias Grabe, CTO der Hamburg Port Authority.

Quelle: HPA, Foto: HPA/Martin Elsen, die Ellerholzbrücke ist nach Instandsetzungsarbeiten wieder für Autofahrerinnen und Autofahrer freigegeben

 

 




Wichtige Partner im Chinageschäft

Die Duisburger Hafen AG (duisport) und die chinesische 30-Millionen-Metropole Chongqing intensivieren ihre Zusammenarbeit. Das vereinbarte duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake mit Chongqings Bürgermeister Liu Guiping, der gemeinsam mit dem chinesischen Generalkonsul Feng Haiyang den Hafen besuchte.

Von den derzeit wöchentlich 30 zwischen duisport und verschiedenen Zielen in China verkehrenden Güterzügen ist die 2011 aufgenommene Verbindung zwischen Duisburg und Chongqing die älteste im Rahmen der Seidenstraßeninitiative „Belt & Road“. Seitdem ist der weltweit größte Binnenhafen Start- und Zielpunkt der Chinazüge. Aus Chongqing, einem der größten Industriestandorte der Welt, werden vor allem Elektrogeräte und Bauteile von dort ansässigen weltweit operierenden Elektronikkonzernen importiert. Bürgermeister Liu Guiping wies darauf hin, dass seit 2011 über 2.000 Züge zwischen Chongqing und duisport gefahren seien.

Der ökonomischen Bedeutung dieser Güterzugverbindung trug der chinesische Staatspräsident Xi Jinping Rechnung, als er 2014 den Duisburger Hafen als einziges Wirtschaftsunternehmen während seiner Europareise besuchte.

duisport und Chongqing wollen zukünftig vor allem bei gemeinsamen Projekten im Rahmen von „Belt & Road“ kooperieren. Insbesondere sollen die Fahrzeiten der Güterzüge von bislang 12-13 Tagen weiter reduziert werden. „Chongqing ist ein herausragender Partner in unserem Chinageschäft, mit dem wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Industrie und Logistik einen permanenten Dialog führen werden. Durch diese Kooperation mit der wichtigsten Logistikdrehscheibe Chinas stellen wir sicher, dass der Chinahandel weiterhin einer unserer Wachstumstreiber bleibt“, so Erich Staake.

Quelle: duisport, Foto: duisport/krischerfotografie, Vorstandsvorsitzender Erich Staake empfing Chongqings Bürgermeister Liu Guiping (Mitte) und Chinas Generalkonsul Feng Haiyang.