Mundartabend „Ronk ömm Kermes“

Die Heimatfreunde laden zu einem Abend mit Geschichten und Liedern „Ronk ömm Kermes“ in Mundart ein.

Sie werden von Katharina Hall vorgetragen, die musikalisch von Paul Dworak begleitet wird. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 19. Juli um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Heimatfreunde, Michaelstraße 67, 41460 Neuss. Um eine Anmeldung in der Geschäftsstelle wird gebeten. Der Eintritt beträgt 3,00€.

Quelle und Foto: Vereinigung der Heimatfreunde Neuss e.V.




Jetzt um Plätze für die Lange Nacht bewerben

Am 11. Oktober öffnen über 90 Unternehmen und Institutionen an Rhein und Ruhr ihre Werkstore für die 8. LANGE NACHT DER INDUSTRIE. Damit wurde eine neue Rekordbeteiligung auf Unternehmensseite erzielt.

Erwartet werden bis zu 4.000 Gäste, denen außergewöhnliche Einblicke in Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte der Unternehmen gewährt werden.

Industrie ist spannend, modern und innovativ. Produkte „Made in Germany“ stehen weltweit für höchste Qualität und Präzision. Doch welche Produkte werden in der Region produziert? Und wie sehen die Produktionsabläufe ganz konkret aus?

Industrie für die Besucher erlebbar zu machen und Begeisterung durch eigene, unmittelbare Eindrücke zu wecken – das ist das Ziel der Serie, die von der Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V. präsentiert und von den Industrie- und Handelskammern, Unternehmerverbänden und Industriegewerkschaften in der Region mitgetragen wird.

Am Veranstaltungstag besuchen die Teilnehmer zwischen 17:00 Uhr bis 22:30 Uhr im Rahmen kostenfrei organisierter Bustouren nacheinander jeweils zwei Unternehmen. Dort erleben sie hautnah moderne Produktionsstätten und viele innovative Produkte, welche in der Region entwickelt und hergestellt werden.

Die Teilnehmer können die insgesamt 100-minütigen Führungen nutzen, um hinter die Kulissen der Unternehmen zu schauen, mit Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen, die sie ganz persönlich interessieren. Neben Informationen über die attraktiven Ausbildungs- und Karriereperspektiven, die die Unternehmen bieten, ist im direkten Dialog viel über Produkte und die Industrieproduktion in der Umgebung zu lernen und zu erfahren.

„Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist Schaufenster der Vielfältigkeit und Innovationskraft des Industriestandorts NRW“, so der Vorstandsvorsitzende von Zukunft durch Industrie und Unternehmer Rolf A. Königs. „Indem wir Industrie für jedermann live erlebbar machen, wollen wir das Verständnis für die Industrie in unserem Land erhöhen. Unser Ziel ist es, die Akzeptanz und die Begeisterung für Industrieunternehmen und ihre wertvolle Arbeit zu fördern. Gleichzeitig sind wir an einem offenen Dialog interessiert und stellen uns gerne auch Kritik und Vorurteilen“, erklärt Königs weiter.

Bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE Rhein-Ruhr gibt es aufgrund des großen Einzugsgebiets mehrere Startpunkte, von denen die Touren beginnen.

Interessierte haben ab sofort die Möglichkeit, sich online auf einen der begehrten Plätze zu bewerben: http://www.lndi.de/standorte/rhein-ruhr/region.html
Das Mindestalter für die Teilnahme ist 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze werden verlost.

Quelle: Zukunft durch Industrie, Foto: NDH




Rotterdamer Oberbürgermeister zu Gast in der IHK

Die Stärkung der Wirtschafts- und Logistikstandorte Duisburg und Rotterdam war das zentrale Thema eines Gedankenaustausches zwischen dem Oberbürgermeister der Stadt Rotterdam, Ahmed Aboutaleb, und Unternehmern in der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve.

IHK-Vizepräsident Werner Schaurte-Küppers, gleichzeitig auch Präsident der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK), begrüßte heute (20.06.) den Oberbürgermeister der zweitgrößten niederländischen Stadt und Hafenmetropole Rotterdam in Duisburg. „Die Niederlande sind für Nordrhein-Westfalen als Absatz- und Beschaffungsmarkt die Nummer eins. Dem Hafen in Rotterdam kommt dabei eine Schlüsselrolle zu“, so Schaurte-Küppers. Das unterstrich auch Rotterdams Oberbürgermeister Aboutaleb: „Für Rotterdam sind Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet wichtige Partner. Unsere engen Verbindungen zu Duisburg und dem Niederrhein und unsere gute Zusammenarbeit sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.“

Mit Blick auf die Diskussion um den Austragungsort der nächsten Nationalen Maritimen Konferenz hob IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger nochmal die große Bedeutung der maritimen Wirtschaft für die Region hervor: „Die Gespräche mit dem Rotterdamer Oberbürgermeister haben eines deutlich gemacht: Durch die Logistikwirtschaft sind Duisburg und der Niederrhein ein maritimer Standort. Wo, wenn nicht hier, sollte die erste Nationale Maritime Konferenz in einem Binnenland stattfinden?“

Infrastrukturausbau, Baustellenmanagement und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Verkehrs- und Logistikfragen waren weitere Themen im Gespräch mit rund 20 Unternehmern vom Niederrhein. Einigkeit herrschte darüber, die wachsenden Verkehrsmengen vor allem über die Schiene und die Wasserwege bewältigen zu wollen. Hierfür seien das dritte Gleis zwischen Emmerich und Oberhausen („Betuwe-Linie“), die Abladeverbesserung des Rheins und die Überwindung des Investitionsstaus bei den Kanälen in Deutschland eine Grundvoraussetzung.

Quelle und Foto: Niederrheinische IHK, unterstrichen die gute Zusammenarbeit zwischen Duisburg und Rotterdam: IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, Rotterdams Oberbürgermeister Ahmed Aboutaleb und IHK-Vizepräsident Werner Schaurte-Küppers (v.l.n.r.).




Digitale Unterstützung für Binnenschiffe im Hafen

Mit dem neuen Webportal ELBA schafft die Hamburg Port Authority (HPA) ein neues effizientes und zeitsparendes Anmeldeverfahren für Binnenschiffe im Hafen – und setzt damit einen weiteren Meilenstein der Digitalisierung um.

Nach Abschluss einer Pilotphase steht das Online-Portal seit heute für alle Binnenschiffe im Hamburger Hafen zur Verfügung. Die verpflichtenden An- und Abmeldungen von jährlich rund 10.000 Binnenschiffsanläufen sowie die Auswahl der seit März 2018 eingeführten Binnenschiffs-Tarife können nun in vollem Umfang online erfolgen. Das Portal kann bequem per Smartphone, Tablet oder von einem stationären PC bedient werden.

Für die Nutzung von ELBA ist zunächst eine einmalige Registrierung erforderlich. Sind die Zugangsdaten vorhanden, können die erforderlichen Angaben in wenigen Schritten an die HPA übermittelt werden. Die HPA erwartet durch ELBA eine deutliche Zeitersparnis und damit eine deutliche Entlastung für die Binnenschiffer im Vergleich zu den bisherigen Meldeprozessen. Die Teilnehmer der Pilot-Phase haben durchweg ein positives Feedback gegeben. „Durch das neue Portal hat sich der Aufwand für die An- und Abmeldung deutlich reduziert. Wir können jetzt alle nötigen Abläufe einfach und übersichtlich erledigen“, sagt René Oloff von der Deutschen Binnenreederei AG.

Mit der Funktion der Selbstabfertigung über das neue Portal wurde ein komplettes Novum in der HPA realisiert. Der Nutzer, beziehungsweise der Rechnungsempfänger, erhält seine Rechnung für das Hafennutzungsentgelt im Zuge eines vollautomatisierten Prozesses zeitnah per E-Mail. Kunden, die diese Form der Abrechnung wählen, profitieren von einer Verlängerung des Zahlungsziels auf 30 Tage.

Der Link zum ELBA-Portal findet sich auf der HPA-Website unter der Adresse https://www.hamburg-port-authority.de/de/wasser/binnenschifffahrt/. Eine zusätzliche App wird nicht benötigt.

Der Hamburger Hafen gehört zu den größten Binnenschiffhäfen in Europa. Jährlich laufen etwa 10.000 Binnenschiffe Ziele im Hamburger Hafen an. Dabei wurden 2017 rund 11,5 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen. Der Containerumschlag bei Binnenschiffen lag 2017 bei 119.000 Einheiten (TEU).

Quelle: HHM, Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch




HGK mit Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2017

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG kann ein hervorragendes Geschäftsjahr 2017 bilanzieren: Mit einem Rekordergebnis von 8,5 Millionen Euro konnte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesteigert werden, obwohl Schienengüterverkehr und Binnenschifffahrt nach wie vor Wettbewerbsnachteile gegenüber dem Straßen-Güterverkehr beklagen.

„Im abgelaufenen Jahr war die Häfen und Güterverkehr Köln AG erneut sehr erfolgreich. Mit dem erwirtschafteten Ergebnis in Höhe von 8,5 Millionen Euro können wir außerordentlich zufrieden sein. Die HGK liefert damit einen spürbaren Beitrag zum Haushalt der Stadt Köln“, erläutert Uwe Wedig, Vorsitzender des Vorstands der HGK AG.

Wedig erklärt, dass „zu dem hervorragenden Ergebnis unsere Tochtergesellschaften und unser Immobiliengeschäft gleichermaßen beigetragen haben“. Die HGK AG hat in den zurückliegenden Jahren ihre Schwerpunkte im Logistik-Sektor ausgebaut und übernimmt bei ihren Tochter- und Beteiligungsunternehmen verstärkt die Aufgaben einer administrativen Holding.

So konnte im operativen Geschäft die 100-prozentige HGK-Tochter neska den konventionellen Umschlag und Transport von Gütern auf 10,7 Millionen Tonnen deutlich steigern (Vorjahr 6,7 Millionen Tonnen). Das von der neska-Gruppe umgeschlagene und transportierte Containeraufkommen blieb auf dem Vorjahrsniveau.

Aufgrund einer lang anhaltenden Niedrigwasserphase musste die HTAG Häfen und Transport AG, ebenfalls eine 100-prozentige Tochter der HGK, einen Rückgang des Transportaufkommens um 5,4 Prozent auf 9,9 Millionen Tonnen und der Umschlagleistung auf 2,35 Millionen Tonnen (- 9,5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen.

Die RheinCargo, das Gemeinschaftsunternehmen der HGK und der Neuss Düsseldorfer Häfen, konnte den Umschlag in den sieben betriebenen Rheinhäfen um 1,0 Prozent auf 28 Millionen Tonnen steigern. Aufgrund der schwierigen Wettbewerbsbedingungen für die Schiene und durch die scharfe Konkurrenz durch den LKW ging die Transportmenge im Bereich Eisenbahn der RheinCargo zwar zurück, lag aber mit 19 Millionen Tonnen über Plan. Das Gesamtvolumen der in den Häfen und auf der Schiene bewegten Güter betrug im vergangenen Jahr 47,2 Millionen Tonnen.

Im Geschäftsjahr 2017 stiegen die Erlöse aus dem nicht hafenaffinen Vermietungsgeschäft der HGK um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf die HGK-Gruppe warten 2018 und in den nächsten Jahren vielfältige Herausforderungen. „Knappe Ressourcen, Digitalisierung, Klimaveränderungen, zunehmende Normen und Reglements machen den Unternehmen unserer Branche zu schaffen. Die HGK-Gruppe wird den anspruchsvollen Aufgaben mit belastbaren Konzepten begegnen. Mit der Verlagerung von Verkehren von LKW auf Bahn und Schiff leisten wir einen effizienten und umweltfreundlichen Beitrag. Gerade in Zeiten, in denen über Dieselfahrverbote diskutiert wird, bietet die HGK über ihre Töchter und Beteiligungen zeitgemäße Alternativen zum Straßenverkehr an“, betont Wedig.

Quelle und Foto: HGK

 




Liebherr setzt Spatenstich für neue Niederlassung

Die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH investiert rund 20 Millionen Euro in eine neue Niederlassung im Hamburger Hafen.

Auf einem Areal von 44.000 Quadratmetern im Kuhwerder Hafen fand der erste Spatenstich für das neue Liebherr Vertriebs- und Service-Center statt. Liebherr errichtet auf dem zentral gelegenen Areal einen neuen Standort für die bestehende Vertriebs- und Servicegesellschaft in Harburg. Die neue Niederlassung wird zuständig sein für die Betreuung von Hafenmobilkranen, Schiffskranen, Offshore-Kranen sowie Baumaschinen aus den Produktbereichen der Seilbagger, Raupenkrane und Spezialtiefbaugeräte. Der neue Standort dient auch als Knotenpunkt für Mietgeräte und Rücknahmegeräte. Eine weitere Funktion sind Ersatzteil-Reparaturen.

„Wir investieren in einen Standort der langfristig Wachstumspotentiale bietet. Der Hamburger Hafen ist aufgrund der logistischen Voraussetzungen unser zentraler Hub für Miet- und Rücknahmegeräte wie auch für Reparaturen aller Art aus dem europäischen Raum“, sagt Jörg Schmidt, Geschäftsführer der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH.

„Liebherr schafft hier im Herzen des Hafens langfristig Arbeitsplätze und steht mit seinem Knowhow auch in Zukunft den Hamburger Betrieben zur Seite“, ergänzt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority.

Auf der neuen Fläche entstehen eine Werkstatt (2160 qm), ein Lager (1080 qm) sowie ein Bürogebäude (3750 qm). Die Baumaßnahmen werden bis zum zweiten Quartal 2019 abgeschlossen sein.

Die Zuständigkeit der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH umfasst maritime Krane und Baumaschinen. Das Produktprogramm beinhaltet Lösungen für jegliche Art von Güterumschlag im Hafen, Schiff- und Offshore-Bereich, so zum Beispiel Hafenmobilkrane, Containerkrane, Schiffs- und Offshorekrane oder Reachstacker. Im internationalen Baumaschinenmarkt ist die Sparte mit einer breiten Palette von universellen Hydro-Seilbaggern, Raupenkranen und Ramm- und Bohrgeräten vertreten.

Quelle und Foto: Liebherr,  v.l.: Markus Schmidle (Geschäftsführer Liebherr-Werk Nenzing GmbH), Jörg Schmidt (Geschäftsführer Liebherr-Nenzing Service GmbH), Frank Horch (Wirtschaftssenator Hamburg) und Jens Meier (Chief Executive Officer HPA)




Positive Entwicklung beim Schutz der marinen Umwelt

Die Entwicklungen zum Schutz der Meeresumwelt haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gezeigt.

Umweltbelastende Chemikalien haben auf Grund der gesetzlichen Regulierung in Nord- und Ostsee deutlich abgenommen. Einige Substanzen im Bereich der Flammschutzmittel nehmen bereits im Vorfeld des ab 2020 geltenden Verbotes ab. Die präsentierten Untersuchungen zum Verhalten von Seevögeln in der Nähe von Offshore-Windparks fließen in die Konsultationen zum Vorentwurf des Flächenentwicklungsplans für Nord- und Ostsee ein.

Das sind einige Ergebnisse aus dem 28. Meeresumwelt-Symposium in Hamburg. Schwerpunkte waren dieses Jahr Vorhaben zur Erreichung des Nachhaltigkeitsziels 14 „Schutz und  Nachhaltige Nutzung der Meere und ihrer Ressourcen“ der  Agenda 2030 der Vereinten Nationen sowie Fragen im Bereich „Schifffahrt und Umwelt“, „Meeresmüll“, „Offshore-Windenergie und Seevögel“ und „Nachhaltige Aquakultur“.

In ihrer Rede zur Eröffnung zeigte die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie und maritime Botschafterin der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO, Monika Breuch-Moritz, auf, dass die internationalen Übereinkommen zum Schutz der Umwelt wirken. „Diese positiven Ergebnisse motivieren die Nutzer der Meere, sich weiter dem Umweltschutz zu verschreiben“, betonte sie vor rund 400 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Umweltschutzverbänden, Politik und Medien. „Gerade beim Kampf gegen Müll im Meer ist es erforderlich, weltweit bei den Hauptbelastungspfaden von Land aus anzusetzen, um möglichst effektiv die Meeresumwelt zu schützen. “ Dies komme auch der dortigen Bevölkerung zugute, erläuterte sie.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Florian Pronold, bezeichnete Meeresschutz als das Bohren dicker Bretter auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Er warnte davor, die gleichen Anforderungen, die in den hochentwickelten Industrienationen umgesetzt werden können, an den Meeresumweltschutz in Entwicklungsländern zu stellen.

Der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder betonte die Verantwortung der Nutzer der Meere, so auch der Schifffahrt für deren Schutz. Die Ablösung des Schweröls durch alternative Kraftstoffe, zum Beispiel verflüssigtes Erdgas LNG, sei ein wichtiger Schritt zu einem klimaneutralen Seetransport. Er forderte hierzu eine Innovationsoffensive in Forschung und Entwicklung.

Erste Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen des Verhaltens von Seetaucher, Trottellumme und Dreizehenmöwe im Bereich von Offshore-Windparks waren ein weiterer Bestandteil der Diskussion auf dem 28. Meeresumweltsymposium. Die Untersuchungen hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegeben, um die neuesten Erkenntnisse aus dem Betriebsmonitoring der Windparks auswerten zu lassen. Die Erkenntnisse  werden in den Entwurf des Flächenentwicklungsplans von Nord- und Ostsee einfließen.

Das Meeresumwelt-Symposium ist die wichtigste interdisziplinäre Plattform zum Schutz der marinen Umwelt in Deutschland. Jährlich diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Umweltverbänden die drängenden Fragen und aktuellen Erkenntnisse zum Schutz der Meere.

Quelle und Foto: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Florian Pronold, bei seinem Symposiums-Vortrag

 




Niedersachsen Ports familienfreundlich

Die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports ist in Berlin für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet worden.

Das Zertifikat nahm die Personalleiterin Sabine Nitschke von John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, entgegen. Insgesamt erhielten 300 Arbeitgeber – 153 Unternehmen, 106 Institutionen und 41 Hochschulen – die Auszeichnung.

Voraussetzung für das drei Jahre gültige Zertifikat ist die erfolgreiche Durchführung des audit berufundfamilie das von der berufundfamilie Service GmbH angeboten wird. Das Managementinstrument sorgt dafür, dass eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik nachhaltig gesteuert und umgesetzt werden.

„Unsere Häfen. Ihre Zukunft. – das Motto gilt insbesondere für uns als moderner und attraktiver Arbeitgeber. Mit einer familienbewussten Personalpolitik gewinnen und halten wir qualifizierte Beschäftigte in unserem Unternehmen und in der Region“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.

Die niedersächsische Hafengesellschaft gehört zu 46 Arbeitgebern, die das Verfahren zum audit berufundfamilie zum ersten Mal erfolgreich durchlaufen haben.

„Das Zertifikat ist für uns Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit in dem Themenfeld Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es ist aber auch Ansporn und Verpflichtung, die Herausforderungen des Generationen-Managements oder der Digitalisierung zu meistern“, betont Personalleiterin Nitschke nach der Preisverleihung.

Rund 700 Beschäftigte können bei Niedersachsen Ports von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot umfasst aktuell z.B. flexible Arbeitszeiten und -möglichkeiten, familienbewusste Urlaubsplanung sowie Angebote zur Telearbeit. Bis zur weiteren Re-Auditierung in drei Jahren plant Niedersachsen Ports die Einführung weiterer Maßnahmen, wie beispielsweise die Flexibilisierung der Arbeitszeiten in gewerblichen Bereichen sowie die Umsetzung eines Nachfolgekonzeptes mit Wissensmanagement.

Quelle: niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Foto: berufundfamilie, Thomas Ruddies/ Christoph Petras, von links: John-Philip Hammersen, Geschäftsführer Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Vertreter der amedes Gruppe, GBA Gemeinnützige Gesellschaft für Behindertenarbeit mbH, Sabine Nitschke, Personalleiterin bei Niedersachsen Ports, Vertreter der Wohnstätte Stade eG, Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH

 

 




Gemeinsam stark – unter einem Dach

Der Fusion der beiden Schlepp-Reedereien FAIRPLAY TOWAGE und BUGSIER im November des vergangenen Jahres folgt jetzt der Umzug der Unternehmen unter ein gemeinsames Dach.

Ab dem 1. Juli 2018 lautet die neue Adresse: „Tower am Michel“, 14. Etage, Ludwig-Erhard-Straße 22, 20459 Hamburg. Hier liegt künftig der zentrale Verwaltungssitz der FAIRPLAY TOWAGE Group. Er ist Ausgangspunkt sämtlicher Aktivitäten der Gruppe – von der Seeschiffsassistenz bis zur Immobilienverwaltung. Rund 50 Mitarbeiter werden in den Büroräumen zusammen arbeiten und unter der neuen Telefonnummer 040 307068-100 zu erreichen sein. Die bisherige Telefonnummer wird noch für eine kurze Übergangsphase geschaltet bleiben, die bekannten E-Mail-Adressen der Mitarbeiter bleiben bestehen.

„Nach dem Zusammenschluss im letzten Jahr war der Umzug in ein gemeinsames Bürogebäude der logische nächste Schritt“, so Walter Collet, Geschäftsführer der FAIRPLAY TOWAGE Group. „Es ist wichtig, dass wir die Büros zusammenlegen und damit die Kommunikations- und Abstimmungsschritte so kurz wie möglich werden. Nur so können wir unsere Kräfte bündeln und unsere Marktposition stärken. Die Anforderungen an den Schleppermarkt haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Größe und Stärke der Schlepper muss mit den immer größer werdenden Containerschiffen mithalten. Hat man in den 1960er-Jahren noch Schlepper mit 600 PS genutzt, so haben die Schlepper heute schon bis zu 8000PS, um auch bei Schlechtwetterlagen und Wind sicher assistieren zu können. Wir haben in der Vergangenheit viel in die Modernisierung und Verjüngung unserer Flotte investiert. Wir sind gut gerüstet – auch dann, wenn die Containerschiffe noch weiter wachsen sollten.“

Die FAIRPLAY TOWAGE Group betreibt rund 100 Schlepper in 29 europäischen Häfen. Neben der Seeschiffsassistenz gehört auch der Offshore-Bereich zu einem stark wachsenden Geschäftssegment. Offshore-Schlepper sind besonders ausgerüstete Spezial-Schlepper, die deutlich stärker als Hafenschlepper sind. Sie werden in der internationalen Ölindustrie von Westafrika bis in die Nordsee eingesetzt.

Wichtiger Bestandteil der Gruppenaktivitäten ist außerdem der Küstenschutz. In der ARGE Küstenschutz betreiben FAIRPLAY und BUGSIER gemeinsam die drei Notschlepper NORDIC, BALTIC und FAIRPLAY-25. Die von der Bundesregierung gecharterten Schlepper stehen auf definierten Positionen in Nord- und Ostsee bereit, um in Not geratenen Schiffen zu Hilfe zu kommen.

Quelle: RAIKESCHWERTNER, Foto: Fairplay Towage Group

 




Jürgen Albersmann wird Geschäftsführer der Contargo

Jürgen Albersmann (47), bisher Geschäftsführer der Contargo Neuss GmbH, wird ab 1. Juli 2018 Geschäftsführer der Contargo GmbH & Co. KG. Er folgt auf Konrad Fischer (64), der aus der vierköpfigen Geschäftsführung der Holding ausscheidet und im Laufe des Jahres seine Aufgaben an Albersmann übergibt.

Jürgen Albersmann verantwortet ab 1. Juli innerhalb der Contargo-Geschäftsführung die eigenen Terminalaktivitäten der Gruppe sowie die Bereiche Anlagen-Technik, Sicherheit und Beschaffung.

Seine berufliche Laufbahn begann Albersmann 1998 nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in der Unternehmensgruppe Hellmann Worldwide Logistics in Osnabrück. 2003 wechselte er zur Deutschen Bahn AG, wo er zunächst als Key Account Manager Großunternehmen der Montanindustrie betreute. Gleichzeitig absolvierte er ein Executive MBA Studium an der Universität St. Gallen und wechselte dann in die zentrale Strategieabteilung des Konzerns, wo er zuletzt als Leiter der Geschäftsentwicklung in Indien tätig war. Von 2009 bis 2013 war Albersmann in leitender Funktion bei der Duisburger Hafen AG tätig und wechselte dann zu Contargo Neuss, wo er die Zusammenführung und den Ausbau der Terminalaktivitäten am Standort Neuss verantwortete.

Jürgen Albersmann vervollständigt das vierköpfige Geschäftsführer-Team der Contargo GmbH & Co. KG, das nach dem Ausscheiden von Konrad Fischer aus Thomas Löffler, Heinrich Kerstgens und Marcel Hulsker besteht.

Der gelernte Speditionskaufmann Fischer war seit 2012 in der Geschäftsführung von Contargo. Davor war er in verschiedenen Geschäftsbereichen und an mehreren Standorten der Rhenania tätig. 1987 übernahm er die Leitung des Mannheimer Rhenania Container-Terminals und ab 1996 war er für den gesamten intermodalen Bereich am Standort Mannheim verantwortlich. Fischer bleibt nach dem Ausstieg aus der Geschäftsführung der Holding zunächst weiterhin Geschäftsführer der Contargo Rhein-Neckar GmbH.

 Mit einem Jahrestransportvolumen von 2,2 Mio. TEU gehört Contargo zu den großen Container-Logistik-Netzwerken in Europa. Contargo integriert den Containerverkehr zwischen den Westhäfen, den deutschen Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland. Das Unternehmen verfügt in Deutschland, Frankreich und der Schweiz über 24 Containerterminals. An sieben weiteren Standorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien ist Contargo mit Büros vertreten. Zudem betreibt das Unternehmen eigene Schiffs- und Bahnlinien. Die 996 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2017 einen Jahresumsatz von 471 Mio. Euro.

Quelle und Foto: Contargo