LBH Group und Rhenus planen gemeinsam

Der Hafendienstleister LBH Group und der Logistikspezialist Rhenus wollen in der europäischen Binnenschiffslogistik eng miteinander kooperieren. Beide Unternehmen planen derzeit die Gründung eines Joint-Ventures, welches Aktivitäten im Bereich Binnenschifffahrt und deren Nachlauf bündeln soll.

„Durch die Zusammenarbeit mit LBH möchten wir unsere gemeinsame Position in Rotterdam deutlich stärken. Den Kunden sowohl der LBH Group als auch der Rhenus-Gruppe können wir so künftig ein noch leistungsfähigeres und flexibleres  Angebot als in der Vergangenheit offerieren“, begründet Thomas Maaßen, Geschäftsführer der Rhenus Port Logistics.

„Ziel ist es, unseren internationalen Kunden eine komplette Dienstleistungskette vom Abgangsland bis hin zum Endempfänger anbieten zu können. Mit Rhenus haben wir einen geeigneten Partner gefunden, der uns in diesem Bereich unterstützt und verstärkt“, äußert Bert Lagendijk, geschäftsführender Gesellschafter der LBH Group.

Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Kooperation wird in den nächsten Wochen zwischen den beiden Partnern festgelegt und steht unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

Die LBH Group wurde 1984 von den niederländischen Brüdern Jan und Bert Lagendijk in Rotterdam gegründet und ist heute nicht nur in europäischen Häfen, sondern auf allen fünf Kontinenten aktiv. Die historischen Wurzeln der Rhenus liegen an den Binnenwasserstraßen Rhein und Main. Heute verfügt die Rhenus-Gruppe über ein breit aufgestelltes, globales Standortnetz mit umfangreichen Hafenkapazitäten.

Die Rhenus-Gruppe ist ein weltweit operierender Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 4,8 Mrd. EUR. Mit 29.000 Beschäftigten ist Rhenus an 610 Standorten präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.

Quelle und Foto: Rhenus SE & Co. KG., das geplante Joint-Venture der LBH Group und der Rhenus soll die Aktivitäten im Bereich Binnenschifffahrt sowie deren Nachlauf umfassen.




Wenn es heiß wird

Was passiert, wenn etwas passiert? Die Prozesse und Handgriffe, die im Ernstfall sitzen müssen, trainiert die Werkfeuerwehr Dormagen am Samstagvormittag, 30. Juni 2018.

„Sicherheit hat im Chempark oberste Priorität. Deshalb üben wir regelmäßig auch für größere Schadenslagen und bieten vor allem unseren jüngeren Mitarbeitern die Gelegenheit, ihre Kenntnisse weiter zu vertiefen und den Umgang mit dem Spezialequipment zu verfeinern. Außerdem verbessern wir so das Zurechtfinden in den einzelnen Anlagen und die Zusammenarbeit mit den Kollegen im jeweiligen Betrieb“, erklärt Oliver Krause, Leiter der Werkfeuerwehr im Chempark Dormagen.

Geprobt wird ein Einsatz beim Chempark-Nachbarn INEOS, zu dem die Brandschützer mit großem Fuhrpark ausrücken. Dabei sein wird auch der Turbolöscher. Mit seinen zwei je 18.000 PS starken Düsentriebwerken kann er einen feinen Wassernebel bis zu 150 Meter weit werfen. Diese Technik eignet sich besonders zum Niederschlagen eines ausgetretenen Produkts oder zum Kühlen großer Anlagenteile. Für eine optimale Nachbereitung der Übung sorgt der Einsatz einer Drohne. Aus der Vogelperspektive liefert sie Bilder der simulierten Schadensstelle und bietet einen weiteren Blickwinkel auf die taktischen Maßnahmen der Einsatzkräfte.

Die Übung findet innerhalb der Werkgrenzen statt und ist von 9.30 bis etwa 14.00 Uhr geplant. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in der Worringer Nachbarschaft und von der B 9 aus Einsatzfahrzeuge, Drohne und Wassernebel zu sehen und der Turbolöscher zu hören sein wird.

Quelle und Foto: CURRENTA 




Verbände zufrieden mit Haushalt

Knapp 80 zusätzliche Stellen wurden vom Haushaltsausschuss im Bundestag für die im Bereich des Fachplanungspersonals extrem unterbesetzte Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) bewilligt. Das ist das Ergebnis der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2018, die in der Nacht zum Donnerstag in Berlin stattfand und das der BDB ausdrücklich begrüßt. auch andere Verbände fanden viel Gutes in dem Papier.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Mathias Stein und die CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg und Rüdiger Kruse teilen mit: „34,5 Stellen entfallen auf das Gesamtkonzept Elbe, davon je zwei für die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG). CDU/CSU und SPD reagieren zudem auf den Mangel an Planungspersonal und verstärken die WSV um 15 Ingenieurstellen. Für Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen, die im gesamten deutschen Wasserstraßennetz dringend getätigt werden müssen, gibt es weitere 30 neue Stellen, je zehn bei der WSV, der BAW und der BfG. Außerdem wurden in der Sitzung 21 neue Stellen für Kooperationsprojekte mit dem Bundesumweltministerium, unter anderem zum Hochwasserschutz, bewilligt, die jeweils auf die Dauer der Aufgabe befristet sind.“

„Unser Werben für mehr Fachplaner in der WSV zeigt endlich Wirkung. Die Haushälter haben verstanden, dass im Bereich systemkritischer Bauwerke an den Bundeswasserstraßen allerhöchster Handlungsbedarf besteht. Die maroden Schleusen am Wesel-Datteln-Kanal, wo 20 Mio. t Güter pro Jahr geschleust werden und die sich seit Anfang des Jahres zum echten Nadelöhr entwickelt haben, sind ein prominentes Beispiel für den Handlungsbedarf, der sich auch im sog. Infrastrukturzustandsbericht des Bundes nachlesen lässt“, erklärt Martin Staats (MSG eG, Würzburg), Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB).

Nun müsse allerdings geschaut werden, wo das zusätzliche Personal in der Verwaltung zukünftig konkret in Einsatz gebracht wird: „Die in dieser Woche bewilligten Stellen können bei einem Bedarf von rund 500 Ingenieuren nur der Anfang sein“, so Martin Staats.

Ebenfalls erfreulich ist, dass der Bund die umweltfreundliche bordseitige und mobile Landstromversorgung von See- und Binnenschiffen im Jahr 2018 fördern wird.

Der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V., Bundesverband der Binnenhäfen e.V., Elbe Allianz e.V. und Kammerunion Elbe-Oder betonen vor allem das „grüne Licht“ für Umsetzung des Gesamtkonzeptes Elbe und den Beschluss, dass die zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes Elbe (GK Elbe) beantragten 34,5 Stellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zur Verfügung gestellt werden.

Das GK Elbe wurde im Januar 2017 beschlossen und ist das Ergebnis eines langjährigen Beratungsprozesses zwischen Bund und den anliegenden Bundesländern unter Einbeziehung von Umwelt- und Wirtschaftsverbänden. Neben der Verbesserung der Schifffahrtsverhältnisse stehen die Eindämmung der Sohlerosion und die ökologische Aufwertung im Mittelpunkt des Konzeptes. Die Umsetzung des Konzeptes wurde bisher durch fehlende Ingenieurstellen in der Verwaltung verzögert, wie auf dem Elbschifffahrtstag am 24. Mai 2018 in Wittenberge konstatiert werden musste. Mit der Bewilligung der Stellen ist ein wichtiger Schritt für die weiteren Planungen und dann auch Baumaßnahmen erfolgt, stellen Boris Kluge (Bundesverband der öffentlichen Binnenhäfen), Karl-Heinz Ehrhardt (Bundesverband der Binnenschifffahrt), Stefan Kunze (Elbe Allianz) und Siegfried Zander (Kammerunion Elbe-Oder) fest, die im Beratergremium und im designierten Beirat des GK Elbe als Vertreter der Wirtschafts-verbände agieren.

Damit konnte Christoph de Vries MdB, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Elbe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sein in Wittenberge gegebenes Versprechen einlösen, sich aktiv für die Stellenbewilligung einzusetzen. Er erklärte: „Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses haben wir die Grundlage gelegt, die beschlossenen Maßnahmen zur Verbesserung der Schiffbarkeit, zum Stopp der Sohlerosion und zur Verbesserung der Wasserqualität und des Naturschutzes an der Elbe endlich in Angriff nehmen zu können. Wir sind stolz auf diesen Erfolg, der ein wichtiges Startsignal für die gesamte Elbregion ist.“

Rüdiger Kruse MdB, zuständiger Berichterstatter im Haushaltsausschuss und Maritimer Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärte hierzu: „Das Gesamtkonzept Elbe ist ein Paradebeispiel für Politik im Sinne des Nachhaltigkeitsge-dankens. Verschiedenste Akteure auf über 400 Flusskilometern profitieren von der Elbregion, wie zum Beispiel die Schifffahrt, der Tourismus oder die Land- und Forstwirtschaft. Entsprechend verschieden sind auch die Nutzungsansprüche: angefangen vom Naturschutz, über den Hochwasserschutz bis hin zur wirtschaftlichen Nutzbarkeit. Als Hamburger wissen wir die Bedeutung der Elbe in besonderem Maße zu schätzen und tun gut daran, alle Anspruchsgruppen in einem nachhaltigen Konzept aufeinander abzustimmen und uns so den Schatz der Elblandschaft zu bewahren. Es war uns daher ein großes Anliegen, dass das Schlüsselprojekt ‚Gesamtkonzept Elbe‘ nicht von Personalmangel ausgebremst wird – und so haben wir im Haushaltsausschuss erfolgreich die notwendigen Maßnahmen ergriffen.“

Die Mittelfreigabe ist auch ein guter Beweis für sach- und ergebnisorientierte Zusammenarbeit in der großen Koalition. Auch Dagmar Ziegler MdB, Sprecherin der Elbe-Gruppe der SPD-Fraktion, freut sich über diesen Beschluss. „Erst im parlamentarischen Verfahren und durch den beständigen Einsatz der Elbe-Gruppe haben die neuen Stellen nun Eingang in den Bundeshaushalt 2018 gefunden“, resümierte die Bundestagsabgeordnete. „Die ausgewogene Förderung von Ökologie und Ökonomie steht für uns im Fokus. Wir wollen den Naturraum und die wunderbare Artenvielfalt der Elbe schützen und die Wasserwege zugleich wirtschaftlich nutzbar machen, um die Region ökonomisch zukunftsfähig zu gestalten“, so Ziegler.

Nach Besetzung der Stellen können die ersten Projekte in Angriff genommen werden, neben der Fortführung der Planungen für das Pilotprojekt Klöden in der Erosionsstrecke können nunmehr auch die Vorbereitungen einer Machbarkeitsstudie für die Reststrecke im Bereich Dömitz-Hitzacker sowie mehrere kleinteilige Maßnahmen in Angriff genommen werden

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages will mit weiteren Haushaltsmitteln Innovation und Nachhaltigkeit in den deutschen Seehäfen fördern, so deutet der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V (ZDS) das Ergebnis der Beratungen des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages. Für Digitale Testfelder in Häfen sollen demnach nunmehr 3,5 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Auf den Testfeldern sollen zukünftig Innovationen der Logistik 4.0, des Güterumschlags und -transports unter Realbedingungen erprobt werden.

Für das Förderprogramm „Innovative Hafentechnologien“ (IHATEC) hat der Haushaltsausschuss mit weiteren Mitteln in Höhe von 22 Mio. Euro bis 2025 der regen Nachfrage und dem Anliegen nach mehr Planungssicherheit Rechnung getragen.

Der ZDS begrüßt die Förderung des Bundes für Innovationen im Seegüterumschlag ebenso wie die Absenkung der Trassenpreise und den Ausbau der Breitbandnetze. Diese und weitere Maßnahmen sind erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hafenwirtschaft zu steigern.

Quelle: ZDS, BDB, BÖB, Elbe Allianz, Kammerunion Elbe-Oder, Foto: Im Zusammenhang mit dem Bau der zweiten Schleusenkammern an der Mosel wurde im Februar 2018 an der Schleuse Trier das 60 Tonnen schwere Obertor eingehoben.




Verbände bei Entsendung von Arbeitnehmern einig

Am 4. Juli 2018 wird das Europäische Parlament über die sozialen Elemente des ersten Mobilitätspakets abstimmen. Das Ergebnis wird den Straßengüterverkehrsmarkt in der EU für viele Jahre entscheidend prägen.


Die deutschen Verbände
– Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
– Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
– Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)
– Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK)
– Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL)
– Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV)
– Handelsverband Deutschland (HDE)
wollen das Reformvorhaben der Europäischen Kommission konstruktiv begleiten.

In einem gemeinsamen Positionspapier ((gibt es hier) bitten die Verbände das Plenum des Europäischen Parlaments daher dringend darum, den im TRAN-Ausschuss am 4. Juni 2018 bereits erzielten Kompromiss zur Anwendung der Vorschriften der Richtlinie 96/71 EG über die Entsendung von Arbeitnehmern im Verkehrssektor jetzt zu unterstützen und das Entsenderecht nicht auf den grenzüberschreitenden Transport zu übertragen, sondern auf Transporte gebietsfremder Unternehmen im Inland (Kabotage) zu begrenzen.

Quelle: Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV), Foto: HHM




Dilemmas im Umgang mit Daten

Die neue Abteilung Digital Business Solutions (DBS) des Hafenbetriebs Rotterdam bietet den Kunden neue Produkte, bei denen Daten eine große Rolle spielen. Die Produktmanager Danny de Roo und Robbert Engels erklären, warum ein intelligenter und sorgfältiger Umgang mit all diesen Daten so wichtig ist.

Unsere elektronischen Produkte und Dienste basieren auf großen Datenmengen. Die Quelle dieser Daten werden vom Hafenbetrieb sorgfältig ermittelt und registriert. Es ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben zu wissen, wer der Eigentümer der Daten ist und wer sie verarbeiten oder einsehen darf. „In Hafenprozessen lässt sich viel Zeit gewinnen, indem diese Prozesse transparenter gestaltet werden“, erläutert Robbert. „Ein gutes Beispiel hierfür ist Pronto, unser digitales Dashboard, über das alle Akteure, die vor und während des Aufenthalts eines Seeschiffs im Hafen eine Funktion haben, Daten austauschen können. Dadurch hat jeder von ihnen Zugang zu denselben eindeutigen Daten der anderen Beteiligten. Ein solches Dashboard ist interessant, wenn man genau sehen kann, wann all diese Akteure – beispielsweise Lotsen, Festmacher, Inspektoren und Bunker- und Wartungsbetriebe – anwesend sein müssen, damit der Aufenthalt zu einer Art Boxenstopp wird. Denn das ist letztlich das Ziel. Reedereien verdienen an fahrenden Schiffen, nicht an Schiffen, die am Kai liegen. Wenn wir ihnen die kürzesten Aufenthaltszeiten bieten können, entscheiden sie sich eher für Rotterdam.“

Für ein gut funktionierendes, zuverlässiges Dashboard werden Daten benötigt. Danny: „Und diese Daten sind nicht immer verfügbar oder öffentlich zugänglich. Das gilt beispielsweise für die Daten des AIS, des Transponders auf Schiffen, der unter anderem den Standort und die Geschwindigkeit registriert. Manchmal wohnt aber der Schiffsführer mit seiner Familie auf dem Schiff. Dann können die AIS-Daten Rückschlüsse auf die Wohnadresse zulassen, wodurch sie datenschutzrechtlich relevant werden.“

Danny: „Ohne Daten über die Standorte von Binnenschiffen ist Pronto für unsere Kunden weniger interessant. Dann wird es schwieriger, die Schiffe in der Kaiplanung zu berücksichtigen. Wir sind nun dabei, eine Art weiße Liste der Schiffe anzulegen, bei denen die Daten keine Rückschlüsse auf Personen zulassen. Dazu gehören Seeschiffe, unsere RPA-Inspektionsschiffe und (Bunker-)Schiffe mit wechselnden Schiffsführern. Dabei untersuchen wir auch die Möglichkeiten, die Schiffsführer formal um ihre Einwilligung zur Übermittlung ihrer AIS-Daten an uns zu bitten. Möglicherweise sind sie unter bestimmten Bedingungen dazu bereit. Wir leisten hier also fortwährend Pionierarbeit, auf der Suche nach neuen Möglichkeiten.“

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 

 




Seeschiffsmakler Rhein-Ruhr unterstützen Jugendhilfe

Beim 9. Shipbrokers Dinner haben die Mitglieder und mehr als 200 Gäste des Seeschiffsmakler-Verbands Rhein-Ruhr e.V. im Landschaftspark Duisburg-Nord die dort aufgestellte Fotobox fleißig genutzt und sich für einen Spendenbeitrag fotografieren lassen.

Dabei kamen gut 900 Euro zusammen, die von der Amadeus Schiffahrts- und Speditions GmbH, einer Tochtergesellschaft von Imperial Logistics, auf 1000 Euro aufgerundet wurde. Am 25. Juni übergab Wolfgang Nowak, 1. Vorsitzender des Vereinsvorstands und bei Imperial Logistics für die Trockenschifffahrt verantwortlich, den symbolischen Spendenscheck an die Leiter des Schifferkinderheims in Duisburg.

Die von der Caritas getragene Einrichtung im Duisburger Stadtteil Ruhrort ist heute nicht mehr ein Kinderheim für schulpflichtige Kinder von Binnenschiffern, sondern eine Einrichtung der Jugendhilfe. Dort erhalten Kinder, Jugendliche und deren Familien Unterstützung für eine eigenverantwortliche Lebensgestaltung. Dem Seeschiffsmakler-Verband Rhein-Ruhr gehören sieben Duisburger Schiffs- und Befrachtungsmakler an, die im Fluß-Seeverkehr aktiv sind.

Quelle und Foto: Imperial Logistics, Spendenübergabe im Schifferkinderheim Duisburg (von links): Martina Levermann-Wurring (stellvertretende Leiterin), Stefan Trautmann (Pädagoge), Wolfgang Nowak (Imperial Logistics), Andreas Kollöchter (Leiter) und Sabrina Tulodziecki (Imperial Logistics). 

 




Mit dem Fahrrad ins Bett

Energie für die Sportler – damit die Teilnehmer für den anstehenden T³ Triathlon 2018 fit sind, engagiert sich das Team vom Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen für ihr Wohlbefinden.

Als offizieller Hotelpartner seit der Erstauflage des Stadttriathlons im Jahr 2011 können die Teilnehmer nicht nur vor Ort nächtigen, sondern sich auch nach dem Testschwimmen im Medienhafen bei der Pasta-Party für den Wettkampf stärken und mit anderen Athleten austauschen

„Meine Mitarbeiter und ich selbst sind recht sportverrückt, so liegt uns dieses hochkarätige Event seit Anbeginn sehr am Herzen“, betont Rolf D. Steinert, Managing Director der beiden Hotels Courtyard by Marriott Düsseldorfer Hafen und Seestern. So sind im Verlauf der Jahre sogar einige Freundschaften entstanden und das Team weiß, was den Athleten wichtig ist und versucht, alles möglich zu machen. „Mancher lebt seinen Sport mit jeder Faser“, weiß Gesine Kemper, Cluster Director of Sales & Marketing. „Da nimmt der eine oder andere auch schon mal wortwörtlich das Fahrrad mit ins Bett.“

So wird das bekannte Hotel im Düsseldorfer Medienhafen wieder dreißig Zimmer für die Athleten und Organisatoren sowie Räume für die täglichen Besprechungen stellen. Ein traditionelles Highlight steht mit der großen Pasta-Party am kommenden Samstagabend auf dem Programm. Hierzu werden wieder mehrere Hundert Hobbytriathleten erwartet, die für die nötigen Kraftreserven beim Wettkampf jede Menge frisch zubereitete Nudeln mit unterschiedlichen Soßen schlemmen können. „Da der Wettkampf wieder mit mehr als 2.000 Elite- und Altersklassenathleten ausgebucht ist, sind wir gespannt, wer in diesem Jahr die Nase vorn hat“, erklärt Rolf D. Steinert. „Auf jeden Fall sind wir hier im Hafen hautnah dabei.“

Das Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen bietet seinen Gästen einen außergewöhnlichen Blick auf den Medienhafen. 139 frisch renovierte, klimatisierte und komfortabel ausgestattete Zimmer und Suiten beeindrucken mit großzügigen Betten und hellen Bädern. Für einen angenehmen Aufenthalt sorgen unter anderem auch ein Mini‐Kühlschrank, ein Flachbild-TV und High-Speed W-Lan. Der 24‐Stunden-Shop „The Market“ in der Hotellobby präsentiert verschiedene Getränke, Snacks und nützliche Reiseutensilien. Zum täglichen Workout lädt der Fitnessbereich „Go Relax“ mit angrenzender Sonnen‐Dachterrasse ein. In Julian´s bar & restaurant mit 100 Sitzplätzen kann sich der Gast zu einer kulinarischen Weltreise entführen lassen. Die Konferenz‐ und Veranstaltungsräume, mit eigener Terrasse und spektakulärem Ausblick, bieten Kapazität für bis zu 200 Personen auf einer Gesamtfläche von 350 m².

In den Häusern der Marke Courtyard by Marriott werden bestmögliche Anbindung, Produktivität und Balance groß geschrieben. Intuitives Serviceangebot und Design erfüllen den Wunsch der Gäste sowohl nach Vielfalt als auch nach Einflussnahme. Mit mehr als 1.100 Standorten in knapp 50 Ländern ist Courtyard by Marriott Partner des preisgekrönten Bonusprogramms Marriott Rewards®, zu dem auch The Ritz-Carlton Rewards® gehört. Auf members.marriott.com können Mitglieder ihre Konten mit Starwood Preferred Guest® verbinden. Elite-Status und Punkte sind übertragbar.

Quelle und Foto: Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen




Jacques R. Saadé verstorebn

Mit tiefer Trauer verkündete die CMA CGM Group den Tod von Jacques R. Saadé im Alter von 81 Jahren, dem Gründungspräsidenten der CMA CGM Group. Jacques R. Saadé widmete sein Leben CMA CGM.

Als außergewöhnlicher Visionär und Unternehmer hat er die Gruppe zu einem weltweit führenden Unternehmen im Containertransport gemacht und das Unternehmen in mehr als 160 Ländern entwickelt, während die Familie mit ihren Werten weitergeführt wurde.

Nachdem er den Libanon verlassen hatte um seine Familie vor dem Bürgerkrieg zu schützen, gründete Jacques R Saadé vor 40 Jahren, am 13. September 1978, die Compagnie Maritime d’Affretement (CMA), welche große Entwicklungen im Welthandel vorwegnahm und davon überzeugt war, dass der Container eine entscheidende Rolle spielen würde im weltweiten Seeverkehr.

Er begann mit 4 Mitarbeitern, einem einzigen Schiff und nur einem maritimen Dienst zwischen Marseille und Beirut. Dann begann die außergewöhnliche Entwicklung des Unternehmens. 1983 schickte er seine ersten Schiffe jenseits des Mittelmeers und ließ sie den Suezkanal überqueren. 1986 startete er eine Verbindung zwischen Nordeuropa und Asien. 1992 eröffnete er das erste Büro von CMA in Shanghai und überzeugte, dass China zur Fabrik der Welt werden würde.

Er verband starkes internes Wachstum mit strategischen Akquisitionen, um seine Präsenz in Schlüsselmärkten zu stärken: CGM 1986, ANL 1998 und Delmas 2005. Im Jahr 2006 wurde das Unternehmen zur drittgrößten Containerreederei der Welt.

Mit starken Verbindungen zur Stadt Marseille, wo die Gruppe gegründet wurde, baute Jacques R. Saadé 2006 den CMA CGM Tower, das neue Hauptquartier der Gruppe und heute ein Wahrzeichen der Stadt Marseille.

Er war stets darauf bedacht, die Beziehungen zwischen Frankreich und dem Libanon zu stärken.

Jacques R. Saadé war ein anerkannter Branchenführer mit einem weltweiten Ruf. Im Jahre 2013 erhielt er eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt Hamburg, der Admiralitäts-Portugaleser. Zudem erhielt er die Ehrendoktorwürde von der American University im Lebanon, sowie Libanons National Order of the Cedar. Im Jahr 2014 erhielt Jacques R. Saadé eine Auszeichnung vom Verband der Mittelmeer-Industrie- und Handelskammern (ASCAME) für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und die Vermittlung eines positiven Images des Mittelmeerraumes sowie für die Förderung von Frieden und Toleranz weltweit.

Im Jahr 2015 wird ihm vom französischen Präsidenten der Titel des Kommandanten der französischen Ehrenlegion verliehen. Im folgenden Jahr wurde er zum Kommandeur des Ordre National du Mérite Maritime ernannt.

Am 7. Februar 2017, an seinem 80. Geburtstag, ernannte Jacques R. Saadé Rodolphe Saadé zum Chief Executive Officer der CMA CGM Group und ernannte ihn am 24. November desselben Jahres zum Chairman of the Board of Directors.

Die Trauerfeier für Herrn Jacques R. Saadé findet am Freitag, den 29. Juni um 11.00 Uhr in der Kathedrale von La Major in Marseille statt.

Quelle: CMA CGM, Foto: REA




Rotterdam nimmt vier Start-ups unter Vertrag

Der Hafenbetrieb Rotterdam hat mit einem Quartett vielversprechenden Newcomer-Unternehmen einen Kooperationsvertrag geschlossen. Damit fördert der Hafenbetrieb Lösungen von der kompakten, tulpenförmigen Windturbinen bis hin zu Blockchain-Anwendungen für das Tracking von Schiffsladungen.

Gemeinsam mit zehn weiteren jungen und wachsenden Unternehmen durchliefen sie das PortXL-Programm, mit dem Innovationen aus der ganzen Welt an den Hafenstandort Rotterdam gebracht werden, um dort ihre Initiativen weiterzuentwickeln. Die neuen Partner-Unternehmen präsentierten heute ihre Ergebnisse im Rahmen des „Shakedown“-Stapellauf-Events in der ehemaligen U-Bootwerft auf dem RDM-Gelände.

Der Hafenbetrieb Rotterdam unterzeichnete Pilotverträge mit vier Start-ups, deren Entwicklungen mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Einfluss auf den Hafenbetrieb und seine Abläufe haben werden. DeVertrag mit Tulyp Wind entwickelte sich aus einer Studie zur Standortsuche für die Platzierung der kompakten Windanlagen des Start-ups. Zusammen mit ECOncrete untersucht Rotterdam die Verwendbarkeit nachhaltiger, die Biodiversität verbessernder Betonprodukte auf und in den Kaimauern im Hafen. CargoLedger testet ein System, welches die Abfertigung und Versendung von Fracht vereinfacht. Schließlich überprüft WhaleWashing die Möglichkeit, im Rotterdamer Hafen die weltweit erste „Autowaschanlage“ für Schiffe in Betrieb zu nehmen.
„Rotterdam ist ein Hafen für Pioniere“, betont Allard Castelein, Geschäftsführer des Hafenbetriebs Rotterdam. Deshalb denken wir kontinuierlich darüber nach, wie wir unsere Abläufe intelligenter, effizienter, besser und nachhaltiger gestalten können. Ein Programm wie PortXL bietet dabei Erneuerern auf der ganzen Welt viel Raum, Möglichkeiten und Unterstützung , damit sie hier in Rotterdam am Hafen der Zukunft arbeiten können.“

Pilotverträge für Innovationen

Das Unternehmen Tulyp Wind hat eine Windturbine entwickelt, die äußerlich einer Tulpe ähnelt. Diese ist kompakt und verursacht weniger Lärmbelastung. Dadurch kann die Windturbine einfacher in die Vor-Ort-Umgebung eingefügt werden.
https://www.tulypwind.nl/(link is external)

CargoLedger entwickelt auf Blockchain-Technologien basierende Lösungen zur einfachen, transparenten und sicheren Abfertigung und Versendung von Ladungen. Waren werden dafür mit Labels versehen und versandt. Der Empfänger scannt das Etikett und erhält sofort und auf einem Blick Informaionen wie wie Temperatur, Feuchtigkeit sowie über den allgemeinen Zustand der Ware.
https://cargoledger.nl/site/(link is external)

Die Baumaterialien von ECOncrete ermöglichen es, Kaimauern ökologische zu bauen, damit sie Fischen und anderen wichtigen Tierarten einen Lebensraumund Nahrung bieten. Das verbessert den biologischen und ökologischen Wert urbaner, küstennaher und maritimer Infrastrukturen. Dazu tragen ein die Biodiversität verstärkender Beton-(Zusatz-)Mix, spezielle Oberflächenstrukturen und innovative, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende architektonische Entwürfen bei.
https://www.econcretetech.com/(link is external)

Mit einer innovativen Technologie – ähnlich wie in einer Autowaschanlage – kann Whalewashing einen Schiffsrumpf reinigen – bei Wasserfahrzeugen von 10 bis 400 Metern. Die Schiffe verbrauchen dann weniger Energie.

http://www.whalewashing.net/(link is external)

PortXL wurde 2015 vom Hafenbetrieb Rotterdam in Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen Van Oord, Vopak, Boskalis, EY, Uniper, Rabobank, Rotterdam Port Fond, Innovation Quarter sowei dem Erasmus Centre for Entrepreneurship gegründet. Es ist das einzige hafenbezogene Start-up-Programm der Welt. PortXL sucht weltweit nach Start-ups in den Bereichen Transport und Logistik, Energie, Chemie & Raffination sowie im maritimen Sektor.
Nach den „Selection Days“ im Februar haben die vierzehn ausgewählten Start-ups und Scale-ups in den letzten drei Monaten innovativ an der Weiterentwicklung ihrer Neuerungen gearbeitet. Dabei wurden sie intensiv von Mentoren, Partnern und Experten aus dem PortXL-Netzwerk gecoacht. Während der Shakedown-Veranstaltung präsentierten die Start-ups ihre inzwischen erzielten Fortschritte.

Weitere Informationen über PortXL (link is external)

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




Spotverkehre ab dem Hamburger Hafen

Flexible Lösung für kurzfristige Transporte: Die VTG erweitert ihr Service-Portfolio und bietet mit VTG FastTrack ab sofort einen Ganzzug mit Containertragwagen für Spotverkehre ab und zum Hamburger Hafen an.

Über ein eigens entwickeltes Online-Portal können Kunden rund um die Uhr den Ganzzug mit einem Ladevolumen von 88 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) buchen. Die 22 90‘-Containertragwagen stehen abrufbereit auf der Infrastruktur der Hamburg Port Authority für Kurzfristeinsätze zur Verfügung. So können erstmals auch Auftragsspitzen schnell und unkompliziert über die  Schiene abgewickelt werden. „Mit VTG FastTrack schaffen wir ein europaweit einzigartiges Angebot, das einen wertvollen Beitrag für die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens leistet,“ sagt Sven Wellbrock, Geschäftsführer der VTG Rail Europe GmbH. „Durch die Bereitstellung des Zuges entstehen Kapazitäten für Transporte, die bisher nur über die Straße abgewickelt werden konnten. Das steigert die Attraktivität der Schiene und schont zugleich die Umwelt. Wir freuen uns daher sehr über die Zusammenarbeit mit der HPA für dieses wegweisende Projekt.“

Im Rahmen einer Pilotphase können ab sofort die ersten Transporte gebucht werden. „Im ersten Schritt arbeiten wir mit einer Auswahl von Eisenbahnverkersunternehmen zusammen, deren Prozesse die notwendige Flexibilität für die Idee hinter VTG FastTrack bieten und die mit den Gegebenheiten im Hamburger Hafen bereits gut vertraut sind,“ so Wellbrock. Bewährt sich das Angebot, soll es künftig ausgebaut werden – kurzfristig durch die Bereitstellung zusätzlicher Kapazitäten in Hamburg und die Öffnung der Buchungsplattform für weitere Interessenten. Langfristig ist zudem eine Ausweitung auf andere Standorte wie die Häfen in Rotterdam und Bremerhaven oder die Integration zusätzlicher Wagentypen denkbar.

Selbstverständlich sind alle Wagen, die im Rahmen von VTG FastTrack angemietet werden können, mit dem VTG Connector ausgestattet. Dieses Telematik-Modul, mit dem die VTG seit 2017  ihre gesamte europäische Wagenflotte ausrüstet, bildet die Grundlage für den Dienst VTG Connect. Damit erhalten Nutzer in Echtzeit Zustandsdaten der Wagen und können zum Beispiel jederzeit deren genaue Position überwachen. So lassen sich Schienentransporte besser in ihre Logistikketten integrieren – ganz im Sinne des VTG-Leitsatzes „make rail easy“.

Zu erreichen ist das Angebot unter der Adresse fasttrack.vtg.com

Quelle und Foto: VTG Aktiengesellschaft