Ausweichstreckenkarte des BGL 2018 ist da

Ab sofort bietet der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. wieder seine bewährte Ausweichstreckenkarte an.

Sie wurde in Abstimmung mit den zuständigen Verkehrsbehörden erarbeitet und bietet eine Hilfe für Fahrer, die im Juli und August an Samstagen unterwegs sind. Denn auch in diesem Jahr gilt während dieser Monate in Deutschland an allen Samstagen (ab 07.07.2018 bis einschließlich 25.08.2018) für Lkw über 7,5 t zul. Gesamtgewicht und Lkw mit Anhängern in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein zusätzliches Fahrverbot auf zahlreichen Autobahn- sowie einzelnen Bundesstraßenabschnitten.

Die in der großformatigen Ausweichstreckenkarte im Maßstab 1:1.000.000 vorgeschlage­nen Alternativstrecken wurden auf ihre Eignung für Last- und Sattelzüge bis 40 t überprüft. Einschränkungen durch größere vorhersehbare Baumaßnahmen, Sperrungen für Transporte von Gefahrgütern oder wassergefährdender Ladung und Nachtfahrverbote sind in der Karte gekennzeichnet. Zusatzinformationen und Detailkarten erhöhen den Informationswert der Ausweichstreckenkarte weiter.

Bereits zum vierten Mal enthält die BGL-Ausweichstreckenkarte Erläuterungen – neben denen in englischer und französischer Sprache – auch auf Polnisch, Tschechisch und Russisch. BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt dazu: „Damit tragen wir den veränderten Realitäten im Transportlogistikgewerbe Rechnung. Immer mehr Lkw-Fahrer aus den EU-Beitrittsstaaten arbeiten im Rahmen der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit auch in deutschen Firmen zu deutschen Lohn- und Sozialbedingungen. Der BGL möchte einen Beitrag dazu leisten, dass sich diese Fahrer leichter in ihrer neuen beruflichen Heimat zurechtfinden. Außerdem erleichtert es Fahrern aus diesem Sprachraum, die Bestimmungen der Ferienreiseverordnung korrekt einzuhalten.“

Die BGL-Ausweichstreckenkarte 2018 ist ab sofort zum Preis von 4,65 € netto bzw. 6,90 € (inkl. Mehrwertsteuer und Versandkosten) im Einzelversand verfügbar. Ab 10 Karten werden Mengenrabatte gewährt.

Bestelladresse: BDF-Infoservice GmbH, Postfach 93 02 60,  60457 Frankfurt am Main

Fax: 069-7919-227

E-Mail: bdf-infoservice@bgl-ev.de

Quelle und Foto: BGL




„Schicksalsfrage für deutsche Häfen“

Der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB), das Deutsche Verkehrsforum (DVF) und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) haben beim gemeinsamen Parlamentarischen Abend die schnelle Verabschiedung eines wirkungsvollen Planungs- und Baubeschleunigungsgesetzes gefordert.

Außerdem erwarten die Verbände, dass bei der Abstimmung von Naturschutzregelungen in Brüssel künftig stärker auf die Belange von Mobilität und Logistik geachtet wird.

Enak Ferlemann MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, kündigte an, dass beim neuen Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz das Eisenbahnbundesamt für Eisenbahnprojekte und die Bundesfernstraßengesellschaft für Autobahnprojekte als einzige Anhörungsbehörden vorgesehen seien. Außerdem sollten Ersatzneubauten nicht mehr komplett neu planfestgestellt werden müssen wie Neubauten. Man werde auch versuchen die Präklusion wieder einzuführen und Fristen soweit wie möglich zu verkürzen. „Mit einem Planungsbeschleunigungsgesetz wollen wir Planungs- und Genehmigungsverfahren effizienter machen, Schnittstellen einsparen sowie die Digitalisierung und Transparenz der Prozesse stärken. Der Gesetzentwurf soll in diesem Sommer dem Bundeskabinett vorgelegt werden“, kündigte der Staatssekretär an.

Norbert Schüßler, DVF-Präsidiumsmitglied und Geschäftsführender Gesellschafter Schüßler-Plan GmbH, wies auf die Dringlichkeit hin: „Geld ist da. Aber Verkehrsprojekte verzögern sich in Deutschland auf dramatische Weise. Nicht nur für die Häfen ist das existenziell. Es geht um unsere Wettbewerbsfähigkeit. Auch für den Klimaschutz ist es schlecht, wenn Schienenwege und Wasserstraßen nicht bedarfsgerecht ausgebaut werden. Wenn hier in Zukunft nicht mehr passiert, bleibt die Verlagerung von Verkehren nur Wunsch und Wolke.“

Mit Blick auf europäische Wettbewerber und den politischen und umweltrechtlichen Rahmen sagte Frank Schnabel, ZDS-Präsidiumsmitglied und Geschäftsführer der SCHRAMM group: „Die Politik muss ihren Beitrag leisten, dass deutsche Seehäfen ihren Marktanteil halten und steigern können. Zu den dringenden politischen Aufgaben zählt die Beschleunigung der langen Planungs- und Genehmigungsverfahren in Deutschland. Es kann nicht sein, dass die endlich verfügbaren Investitionsmittel der öffentlichen Hand für Verkehrsinfrastruktur mangels Personal und wegen rechtlicher, also von der deutschen und europäischen Politik geschaffener Vorgaben, nicht genutzt werden. Wir fordern eine bessere Nutzung bestehender Ermessensspielräume und auch eine Überarbeitung der EU-Gesetzgebung wie beispielsweise der Wasserrahmenrichtlinie.“

Ferlemann untermauerte, was in Dänemark oder Niederlanden funktioniere, müsse auch hiermöglich sein: „Als wirtschaftsstarke Export- und Transitnation ist Deutschland auf moderne und leistungsfähige Verkehrswege und Häfen angewiesen. Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 sind unter anderem die Ausbauprojekte identifiziert worden, die zur weiteren Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Bereich der Hinterlandanbindung der Häfen dienen. Damit verbunden ist das Ziel der Bundesregierung, die Maßnahmen im Zeitraum bis 2030 zu realisieren oder diese zumindest zu beginnen.“

Zur Frage, ob es in der Bevölkerung ein Bewusstsein für Infrastrukturmaßnahmen gebe und wie stark die Bürger im Vorfeld eingebunden werden sollten, äußerte sich Kirsten Lühmann MdB, Verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion: „Insgesamt ist das Bewusstsein für die Bedeutung unserer Infrastruktur in den vergangenen Jahren eher gestiegen. Prozesse wie die Bodewig-I-Kommission, die Daehre-Kommission oder auch der Infrastrukturkonsens der SPD-Bundestagsfraktion haben zur Steigerung der Akzeptanz beigetragen. Natürlich gibt es aber Widerstand, wenn persönliche Belange oder Umweltbelange betroffen sind oder wenn der Sinn und die Kosten eines Projektes nicht verstanden werden – oder verstehbar sind. Eine Lösung liegt hier in der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und in einer Beschleunigung der Planungsverfahren.“ Lühmann zeigte sich überzeugt, dass durch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung viele Klagen mit aufschiebender Wirkung vermieden werden können und das sei entscheidend für das schnelle Vorankommen beim Bau.

Sympathie zeigte auch Schüßler für eine frühe Bürgerbeteiligung. Das Vertrauen der Bürger in den Staat sei bei großen Bauprojekten spürbar gesunken. Hier könnten die Menschen besser mitgenommen werden, wenn sie ganz am Anfang in Planungsverfahren eingebunden würden.

Verwaltungen bemängelte Joachim Zimmermann, Mitglied des Präsidiums des BÖB und Geschäftsführer Bayernhafen GmbH & Co. KG, bayernhafen Gruppe: „Binnenhäfen sind angewiesen auf beschleunigte Genehmigungsprozesse sowohl auf den zuführenden Verkehrswegen, (Schiene, Wasser, Straße) als auch und vor allem bei den hafeneigenen Infrastrukturen. Die politische gewollte Verkehrsverlagerung auf Schiene und Wasserstraße kann nur mit rechtzeitig zur Verfügung stehenden und funktionierenden Netzen und Schnittstellen erreicht werden. Häfen sind die trimodalen Schnittstellen und leisten hierbei einen erheblichen Beitrag. Wir brauchen einen bundesweiten Leitfaden für die Genehmigung von Hafeninfrastrukturen. Wir benötigen für die unterschiedlichen Genehmigungsbehörden mehr Klarheit, wie Vorhaben in Häfen zu betrachten sind. Nötig sind rechtlich verbindliche Definitionen was Hafenplanungen alles beinhalten können.“

Das Thema Bürgerbeteiligung griff Stephan Kühn MdB, Verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, nochmals auf: „Gute Bürgerbeteiligung und kürzere Planungszeiten müssen kein Widerspruch sein. Dafür brauchen wir eine neue Planungskultur. Wer alle Beteiligten frühzeitig in Planungsprozesse einbindet, wird in der Genehmigungsphase nicht unerwartet auf Widerstand stoßen. Die Bürger wollen bei der Frage des „ob“ und nicht erst bei der Frage des „wie“ beteiligt werden. Wer allerdings glaubt, mit der Brechstange an Umweltstandards und Beteiligungsrechte heran gehen zu müssen, wird in der Sache nichts erreichen.“

Bei einem Panel am Nachmittag haben außerdem folgende Praktiker und Rechtsexperten über die Herausforderungen und mögliche Lösungen bei der Planungsbeschleunigung berichtet:

Prof. Dr. Michael Reinhardt, Institut für Deutsches und Europäisches Wasserwirtschaftsrecht, Universität Trier

Holger Banik, Sprecher der Geschäftsführung, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG

Dr. Hans Aschermann, Leiter Rechtsamt, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Hamburg

Thomas Groß, Geschäftsführer, Hülskens Wasserbau GmbH & Co. KG

Dr. Christian Scherer-Leydecker, Rechtsanwalt und Partner, CMS Hasche Sigle Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern mbB

Die Beiträge sind hier  abrufbar

Quelle: BÖB, DVF, ZVS, Foto: Xander Heindl, Deutsches Verkehrsforum / photothek, Diskussionspodium v. l.: Sebastian Reimann (Moderator DVZ Deutsche Verkehrszeitung), Kirsten Lühmann MdB, Verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Frank Schnabel, ZDS-Präsidiumsmitglied und Geschäftsführer Brunsbüttel Ports GmbH, Enak Ferlemann MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Schüßler, DVF-Präsidiumsmitglied und Geschäftsführender Gesellschafter Schüßler-Plan GmbH, Stephan Kühn MdB, Verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Joachim Zimmermann, Mitglied des Präsidiums des BÖB und Geschäftsführer Bayernhafen GmbH & Co. KG, bayernhafen Gruppe




Konferenz zum Kurzstreckenseeverkehr

Am Mittwoch, 20., und Donnerstag, 21. Juni 2018, wird Lübeck zum dritten Mal in Folge zum wichtigsten Treffpunkt der See- und Binnenschifffahrt: Die Hansestadt ist Gastgeberin der ShortSeaShipping Days 2018.

Schirmherr der Veranstaltung ist Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. Die Organisatoren, das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (spc) und die IHK zu Lübeck, haben Top-Themen zusammengestellt und Experten als Referenten eingeladen.

Die ShortSeaShipping Days sind eine Konferenz mit begleitendem Marktplatz. Rund 40 Unternehmen präsentieren sich auf der alle zwei Jahre ausgerichteten Konferenz. Auf der Agenda der dritten ShortSeaShipping Days in Lübeck stehen aktuelle Themen des Kurzstreckenseeverkehrs und der Logistik wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklung europäischer Märkte und die Auswirkungen politischer Regularien sowie Innovationen und Digitalisierung.

Zu der zweitägigen Veranstaltung in der Lübecker Musik- und Kongresshalle erwarten die Veranstalter Gäste aus dem Ostseeraum und ganz Europa. Die kostenfreie Konferenz und der begleitende Marktplatz richten sich an Vertreter der gesamten Transportkette wie Verlader, Spediteure, Reeder, Hafen- und Terminalbetreiber sowie Wirtschaftsvertreter. Informationen zum Programm oder Anmeldungen unter www.shortseashipping-days2018.de oder direkt bei der IHK zu Lübeck, Standortpolitik, Martin Krause, Fackenburger Allee 2, 23554 Lübeck, Telefon: (0451) 6006-163 oder per E-Mail: krause@ihk-luebeck.de.

Der Kurzstreckenseeverkehr für den Gütertransport innerhalb der EU hat eine zentrale Rolle eingenommen. Die jährlich in den 28 Mitgliedsstaaten der EU transportierte Gütermenge beträgt rund 3,5 Milliarden Tonnenkilometer. Fast 40 Prozent davon werden über den Kurzstreckenseeverkehr und die Binnenwasserstraßen transportiert. Hinzu kommen die zahlreichen von Millionen Passagieren genutzten europäischen Fährrouten. ShortSeaShipping verbindet Menschen und Wirtschaft und ist damit ein sehr bedeutender Faktor für die weitere Entwicklung Europas. Das Güteraufkommen wird weiter steigen und die Engpässe in der Infrastruktur, besonders auf den Straßen, werden zunehmen.

Die Konferenz wird drei Schwerpunkte thematisieren, die aktuell und zukünftig für die Schifffahrt von großer Relevanz sind. Dazu zählen die „europäische Marktentwicklung“, die 2019 auch durch den bevorstehenden Brexit geprägt sein könnte. Weiter wird über europäische und nationale Förderprogramme und Initiativen gesprochen, die geeignet sind die Verlagerung von Güterverkehren auf die Wasserstraße zu unterstützen. Welche Programme haben sich bewährt und was könnte flankierend oder ergänzend zu bestehenden Förderprogrammen sinnvoll sein. Dies auch im Hinblick darauf, dass der Kurzstreckenseeverkehr im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern regulatorischen Hemmnissen ausgesetzt ist. Beim Schwerpunkt „Innovation“ geht es um Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung im Kurzstreckenseeverkehr.

Quelle und Grafik: ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center und die IHK zu Lübeck




RNX verkehrt zweimal wöchentlich

Neue Güterbahnverbindung zwischen den Nord- und Westhäfen: Die neska-Tochtergesellschaft Rhein-Ruhr Terminal Duisburg (RRT) und die Roland Umschlagsgesellschaft starten den „Rhein-Nordseehäfen-Xpress“ (RNX).

Ab dem 11. Juni 2018 wird der Verkehr aufgenommen. Roland Umschlag Bremen übernimmt dabei die Verteilung von und in die Häfen Hamburg, Wilhelmshaven und Bremerhaven. Für die Weiterleitung in die Westhäfen ist Rhein-Ruhr Terminal Duisburg mit dem engverzahnten Netzwerk der neska INTERMODAL zuständig.

Durch die neue Kooperation ist es den Partnern gelungen, nicht nur die Region Duisburg, sondern auch Bönen und Bremen an die Nord- und Westhäfen trimodal anzubinden, woraus sich für alle Beteiligten Synergieeffekte ergeben. Der RNX verkehrt zunächst zweimal wöchentlich im Rundlauf Bremen – Bönen – Duisburg. Das Logistikzentrum Bönen wird so zukünftig noch mehr für neska INTERMODAL als zentrale Schnittstelle für die Warentransporte aus den West- und Nordhäfen dienen.

Quelle und Grafik: neska




Imperial Logistics gibt Bienen Lebensraum

Imperial Logistics leistet einen Beitrag gegen das Bienensterben. Auf einem Freigelände am Standort Herten hat der Logistikdienstleister zehn Bienenvölker angesiedelt. Betreut werden die Völker von einem professionellen Bio-Imker.

Bei dem etwa 13.000 Quadratmeter großen komplett eingezäunten Areal direkt neben dem Multi-User-Lager auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald handelt es sich um eine sogenannte Magerwiese, die aufgrund vieler unterschiedlicher Kraut- und Halbstrauchpflanzen ideale Bedingungen für Honigbienen bietet. Das Grundstück ist ruhig und abgeschieden, so dass von den Bienen keine Gefahr für Mitarbeiter oder Anwohner ausgeht.

„Mit der Ansiedlung möchten wir einen Beitrag zur Erhaltung der Bienenvölker leisten, deren Zahl in den vergangenen Jahren besorgniserregend gesunken ist“, erklärt Lou Greven, verantwortlich für Nachhaltigkeit bei Imperial Logistics in Duisburg. „Als großer Flächennutzer ist es unsere Pflicht, die uns noch zur Verfügung stehenden Naturflächen als Lebensraum für besonders bedrohte Insektenarten zu nutzen“, ergänzt der Umweltschutzbeauftragte.

Schwindende Naturräume als Folge zunehmender Flächenversiegelung und landwirtschaftlicher Monokulturen sind Negativfaktoren, die den Lebensraum der Bienenvölker einengen. Als Bestäuber von Obst- und Gemüsepflanzen gilt die Biene als eines der wichtigsten Nutztiere. Je weniger Obst- und Gemüsepflanzen bestäubt werden, desto weniger gibt es zu ernten. Ein Drittel der Nahrungsmittel gäbe es nicht ohne die Leistung der Bienen. Ein Bienenvolk, es besteht je nach Jahreszeit aus etwa 20.000 bis 80.000 Bienen, kann jährlich 20 bis 30 Kilogramm Honig produzieren.

Quelle und Foto: Imperial Logistics International B.V. & Co. KG




RheinCargo stellt den Vertrieb neu auf

Der Logistik-Dienstleister RheinCargo hat seinen Vertrieb Eisenbahn neu aufgestellt: Marvin Stupp (29) hat seit dem 1. Juni 2018 die Leitung des Bereichs übernommen.

Marvin Stupp schloss 2012 bei der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), die 50 Prozent an der mit den Neuss Düsseldorfer Häfen (NDH) betriebenen RheinCargo hält, eine Ausbildung zum Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistung in Verbindung mit einem Bachelor-Studiengang in Logistik-Management ab. Seit 2012 arbeitete er im Vertrieb der RheinCargo im Geschäftsbereich Eisenbahn. Vor zwei Jahren erwarb Stupp seinen Master of Sience im Bereich Marketing und Sales. „Wir sind sehr froh, dass mit dieser Personalie Kontinuität im Vertrieb der Eisenbahn gewährleistet ist“, so die RheinCargo-Geschäftsführer Wolfgang Birlin und Jan Sönke Eckel.

Der bisherige RheinCargo-Bereichsleiter Vertrieb EVU, Markus Krämer, verließ zum 31. Mai 2018 das Unternehmen. Der 31-Jährige wird in Zukunft bei der HGK AG als Prokurist den neuen Geschäftsbereich Beteiligungsmanagement / Geschäftsentwicklung leiten.

Auch Thomas Egyptien (27), bislang Mitglied im Eisenbahn-Vertriebsteam derRheinCargo, hat sich verändert. Er wechselte zum 1. Juni 2018 in den Vertrieb der HGK-Tochtergesellschaft neska, und übernahm dort den Part der Logistikleitung. Zusätzlich wird er die Niederlassung Köln vertrieblich unterstützen. Die durch die Wechsel vakanten Stellen im Vertriebsteam der RheinCargo wurden mit Necati Kula und Caroline Calmund neu besetzt.

Quelle: RheinCargo




Auf der Schiene durch das Contargo-Netzwerk

Das trimodale Container-Hinterland-Netzwerk Contargo setzt auf mehrgliedrige Transportketten, die es jedem Verkehrsträger erlauben, seine besonderen Stärken zur Geltung zu bringen.

Auf der Schiene verbindet Contargo die eigenen Terminals im Hinterland mit den Seehäfen, bedient Strecken abseits des Rheins, wo das Binnenschiff keine Alternative darstellt, und nutzt sie als flexible Backup-Lösung.

In seiner neuen Multimedia-Reportage lädt das Unternehmen dazu ein, virtuell einzusteigen und die Dienstleistungen, Mitarbeiter und Standorte rund um den Schienenverkehr kennenzulernen. Die Multimedia-Story gibt es hier.

Quelle und Foto: Contargo




Transportgewerbe tief enttäuscht

In der Abstimmung über Teile des von der EU-Kommission vorgelegten Mobilitätspakets im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments wurde nach Meinung des BUNDESVERBAND GÜTERKRAFTVERKEHR LOGISTIK UND ENTSORGUNG (BGL) e.V. eine große Chance verpasst.


Es ging um nicht mehr und nicht weniger als um einen fairen Wettbewerb auf den europäischen Transportmärkten mit dem Ziel, zunehmendes Sozialdumping und modernes Nomadentum, ausgetragen auf dem Rücken der Fahrer, entschieden zurückzudrängen. Die Europäische Kommission hatte im Rahmen ihres Mobilitätspakets vorgeschlagen, die EU-Entsenderichtlinie auch auf den Straßengüterverkehr anzuwenden, sowohl für rein nationale als auch für grenzüberschreitende Verkehre. Dies hätte zur Folge gehabt, dass für Transporte in Deutschland sowohl für deutsche wie für französische, aber auch für Fahrer in polnischen, bulgarischen oder rumänischen Lkw die gleichen Regeln für die Entlohnung und sonstigen Arbeitsbedingungen gelten.

Mehrheitlich hat der EP-Verkehrsausschuss dies für grenzüberschreitende Verkehre abgelehnt. Während also für deutsche Fahrer z.B. im Verkehr von Berlin nach Madrid auf deutschem Hoheitsgebiet die deutschen Mindestlohnregelungen und gesetzlich vorgegebenen Arbeitsbedingungen einzuhalten sind, könnte nach dem Willen des Verkehrsausschusses der gleiche Transport in einem bulgarischen Lkw mit einem bulgarischen Fahrer auf Grundlage ausschließlich des bulgarischen Mindestlohns (1,57 Euro pro Stunde) und der dort geltenden Arbeitsbedingungen erfolgen. Die Folge ist absehbar: Deutsche Unternehmen, seit Jahren aufgrund der nach wie vor erheblichen Personalkostendifferenzen im Wettbewerb mit osteuropäischen Konkurrenten benachteiligt, würden noch weiter vom deregulierten grenzüberschreitenden EU-Verkehrsmarkt auch in Westeuropa verdrängt werden.

„Es ist und bleibt nicht nachvollziehbar, dass in einem einheitlichen Wirtschaftsraum am gleichen Ort für gleiche Arbeit unterschiedliche Sozialstandards gelten sollen“, so BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt.

Es bleibt zu hoffen, dass das einseitige Votum des Verkehrsausschusses, das als Vorschlag in das Plenum des EP eingebracht werden wird, dort keine Mehrheit findet und das Parlament diese Regelung korrigieren wird. Ansonsten stünden zehntausende Arbeitsplätze in Westeuropa auf dem Spiel.

Quelle: BUNDESVERBAND GÜTERKRAFTVERKEHR
LOGISTIK UND ENTSORGUNG (BGL) e.V., Foto: straßen.nrw




Diversity-Tag bei Rheinmetall Automotive

Am 5. Juni findet der sechste Deutsche Diversity-Tag statt. Mit zahlreichen Aktionen beteiligt sich die Rheinmetall Automotive AG hierbei deutschland-weit, denn das Unternehmen hat erkannt, welche Vorteile eine Vielfalt im Kreise der Arbeitnehmer bringen kann.

Dies gilt nicht nur in Bezug auf die Geschlechtszugehörigkeit sondern schließt neben weiteren Faktoren auch die ethnische Herkunft und ein breites Altersspektrum der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Wie andere technikfokussierte Unternehmen sieht auch Rheinmetall Automotive in diesen Bereichen Potenzial nach oben und legt auf die Förderung der „Diversität“ großen Wert. So wurde unter anderem eine hauptamtliche Diversity-Managerin etabliert, deren Aufgabe es unter anderem ist, das Bewusstsein für eine funktionierende Vielfalt im Unternehmen zu schaffen. Und dies nicht nur im Bereich der Führungskräfte.

So nutzt das Unternehmen den Diversity-Tag mit einem ganzen Bündel an Aktionen zur Förderung einer Vielfalt auf breiter Basis. An diesem Tag werden an allen Standorten die Bemühungen in diesem Bereich vorgestellt. Dabei soll in allen Unternehmensteilen und bei allen Mitarbeitern Sensibilität für das Thema geweckt werden.

Auch an den Standorten der Pierburg GmbH in Neuss und Berlin ist eine Reihe von Aktivitäten geplant. Das unternehmenseigene „Respekt!“-Team, das sich gegen Rassismus und Benachteiligung einsetzt, reicht gegen Spende landestypische Süßigkeiten aus den vielen Herkunftsländern der Belegschaft. Diese Aktion wird einem wohltätigen Zweck zugutekommen. Neben einem Quiz zum Thema Diversity und Infoständen der Schwerbehindertenvertretung und des Viva Familienservices stehen eine Leinwand oder Karten bereit, auf der die Mitarbeiter per Fingerabdruck ihr Commitment für das Thema Vielfalt in allen Bereichen ausdrücken können. So wird auch das Bewusstsein für die bereits heute vorhandene große Internationalität der Mitarbeiter von Rheinmetall Automotive geschärft. Eine Reihe weiterer Aktivitäten in den Diversity-Bemühungen des Unternehmens rundet das Programm ab.

Auch bei der Pierburg GmbH in Hartha ist eine Reihe von Aktivitäten geplant. Unter dem Motto „Diversity to go“ ist ein Speakers Corner aufgebaut, an dem sich Mitarbeiter über Plakate informieren können. Das unternehmenseigene „Respekt!“- Team, das sich gegen Rassismus und Benachteiligung einsetzt, wird ebenso vertreten sein wie der Viva Familienservice. Neben einem Weltkarten-Quiz und einer Kantinenaktion runden Mitarbeiter des Integrationsamtes den Deutschen Diversity- Tag am Pierburg Standort Hartha ab.

Diversity ist für die Rheinmetall Gruppe ein zukunftsweisender Baustein der Unternehmenskultur. Dabei beschränkt sich der Begriff nicht nur auf die Erhöhung der Frauenquote, sondern setzt sich gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt und für die generelle Erhöhung der Chancengleichheit ein. Ramona Hofmann, Diversity-Managerin bei Rheinmetall Automotive: „Die Vielfalt im Arbeitsalltag bereichert unsere Unternehmensabläufe, da Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungshintergründen diese auch in ihre tägliche Arbeit einbringen. Ein Unternehmen kann von den vielen Fähigkeiten und individuellen Eigenschaften der Mitarbeiter nur profitieren. Diese Vielfalt möchten wir bei Rheinmetall Automotive fördern, das aber nicht allein im Bereich der Führungskräfte, denn Diversity geht jeden an.“

Im Rahmen ihrer Diversity Bemühungen hat die Rheinmetall Group im April 2017 die Charta der Vielfalt unterzeichnet, die sich für die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Diversity in der Arbeitswelt einsetzt. Die Aktionen in diesem Bereich werden dadurch künftig den gesamten Rheinmetall Konzern einschließen.

Quelle und Foto: Rheinmetall Automotive AG, gelebter Diversity-Gedanke: Rheinmetall Automotive setzt auf multinationale, gemischte und fachübergreifende Teams.




Dachser erweitert LCL-Serviceangebot

Als Marktführer im deutschen und europäischen Stückgutmarkt betreibt DACHSER ein dichtes Landverkehrsnetz. Auch in der Seefracht knüpft der Logistikdienstleister ein engmaschiges Sammelgutnetzwerk. In diesem Jahr werden 26 neue LCL-Verbindungen (Less than Container Load) aufgeschaltet. Bei sechs bereits bestehenden Diensten erhöht DACHSER die Frequenz von 14-tägig auf wöchentliche Abfahrten.

Zeitlich sind die LCL-Services eine interessante Option: Durch gezielte Bündelung der Waren und feste Containerläufe zwischen den Ports profitieren die Kunden von einer besseren Planbarkeit, Schnelligkeit und Transparenz ihrer Sendungen. So haben Sendungen zwischen Bangalore und Hamburg beispielsweise eine Transitzeit von 22 Tagen.

Aktuell sind folgende feste Linien im Rahmen der LCL-Sammelverkehre hinzugekommen: Ab Bremen organisiert der Logistikdienstleister wöchentliche LCL-Services zu neuen Destinationen in den USA (Los Angeles, New York, Chicago, Boston, Houston, Atlanta und Charlotte), von Hamburg aus bietet DACHSER LCL-Services nach Indien (Nhava Sheva und Chennai) an. Ab ersten Juni gibt es eine Linie von Hamburg nach Neu-Delhi. In umgekehrter Richtung gibt es Verbindungen von Chennai und Nhava Sheva nach Hamburg, neu hinzugekommen sind die Linien Neu-Delhi und Bangalore nach Hamburg. Eine weitere neue Verbindung geht wöchentlich von Shanghai in China nach Santos in Brasilien. Ab Antwerpen organisiert der Logistikdienstleister Linien nach Hong Kong, Veracruz, Singapur, Busan und Nhava Sheva.

„Kunden, die unseren LCL-Service nutzen, profitieren von attraktiven Laufzeiten, schnellerer Warenverfügbarkeit am Empfangsort, mehr Flexibilität und einer exakten Planbarkeit der Supply Chain durch Steuerung des Containers und der direkten Schiffsverbindung“, sagt Günther Laumann, Head of Global Ocean Freight bei DACHSER.

Für den Logistikdienstleister liegt großes Potential in der Verstärkung des Seefrachtnetzes für das sogenannte DACHSER Interlocking: Durch das enge Zusammenspiel der Business Fields DACHSER Air & Sea Logistics und DACHSER European Logistics kann DACHSER seinen Kunden vollständig integrierte Logistiklösungen bestehend aus Transport, Warehousing und Value Added Services anbieten. Vorläufe organisiert DACHSER durch das flächendeckende europäische Netz und gibt die Vorteile der Bündelungseffekte an seine Kunden weiter. Sendungen können vom Zulieferer in Europa bis zum Empfänger weltweit lückenlos verfolgt werden.

Quelle und Foto: Dachser