Kostenlose Liegeplätze für die Schiffer in Köln

Nach der Haverie des Containerschiffes MS "Exelsior" bei Köln-Porz (Zündorf) am 26. März 2007 wurde aufgrund der Schifffahrtsperre zwischen Köln-Niehl und Köln-Godorf der Hafen in Köln-Niehl so richtig voll am nächsten Tag

Nachdem die Hafen und Güterverkehr Köln AG im Februar 2018 aufgrund von zwei schweren Unfällen im Bereich des Rheinauhafens ein Festmachverbot aussprechen musste, beklagten Binnenschiffer, dass die ohnehin knappen Liegeplätze am Rhein weiter eingeschränkt worden seien.

Um die Lage zu entschärfen, werden jetzt in den Niehler Häfen bis auf weiteres kostenlose Liegeplätze zur Verfügung gestellt.

Das Festmachverbot war am 6. Februar 2018 von der zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) veröffentlich worden. Im Bereich des Rheinauhafens hatten zuvor anliegende Binnenschiffe zwei Festmachvorrichtungen aus der Kaimauer gerissen. Um die Sicherheit von Passanten und Schiffsbesatzungen nicht zu gefährden, wurde das Verbot ausgesprochen. Die WSV hat zudem das Anbringen von Verbotsschildern im Bereich des Rheinauhafens genehmigt. Dies wird in wenigen Tagen erfolgen.

Die HGK erarbeitet derzeit mit der WSV und der Stadt Köln Lösungsmöglichkeiten für die Binnenschifffahrt. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, werden von der HGK-Beteiligungsgesellschaft RheinCargo, die die Häfen in Niehl betreibt, befristet kostenlose Liegeplätze zur Verfügung gestellt. „Wir sind uns der prekären Lage bewusst. Um den Besatzungen Ruhephasen und Landgänge zu ermöglichen, unterbreiten wir dieses Angebot“, erklärt RheinCargo-Geschäftsführer Jan Eckel.

Etwa zehn Liegeplätze stehen in den Niehler Häfen zur Verfügung, vergleichbar mit den vorherigen Bedingungen im Rheinauhafen. Die Infrastruktur, um Landgänge zu ermöglichen, ist vorhanden. Es steht ein Autoabsetzplatz zur Verfügung, sodass die Innenstadt vom Hafen aus auch mit dem Auto erreicht werden kann. Das Hafentor 1 ist rund um die Uhr geöffnet.

Schiffe, die in den Häfen anlegen, um Ladung aufzunehmen oder zu löschen, sind nicht von den Hafengebühren befreit. Das Angebot richtet sich an Besatzungen, die Ruhezeiten benötigen oder Tätigkeiten wie Behördengänge oder Einkaufen durchführen wollen – ein primär geäußerter Wunsch der Binnenschiffer.

„Der HGK ist bewusst, dass diese Maßnahme nur zu einer temporären Lösung des Problems beiträgt. Aus diesem Grund befindet sich das Unternehmen auch in intensiven Gesprächen mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und der Stadt Köln, um mittelfristig bessere Bedingungen für die Schifffahrt durch mehr Liegeplätze zu schaffen“, sagt Uwe Wedig, Vorsitzender des Vorstands der HGK.

Quelle und Foto: HGK




INEOS und Imperial Logistics bestellen Tanker

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Das Chemieunternehmen INEOS und Imperial Logistics haben die Aufträge für den Neubau von vier Butan-Binnengastankern an zwei niederländische Werften vergeben. Die Veka Group in Werkendam wird zwei je 17,5 Meter breite und 110 Meter lange Tanker bauen.

Die Bauaufträge für zwei 15 Meter breite und ebenfalls 110 Meter lange Schiffe gingen an die TeamCo Shipyard B.V. im niederländischen Heusden. INEOS und Imperial Logistics arbeiten bei der Planung, dem Bau und dem zukünftigen Operating der größten jemals in Europa eingesetzten Butan-Binnengastanker eng zusammen. „Wir freuen uns sehr, mit der VEKA Group und TeamCo Shipyard zwei professionelle und erfahrene niederländische Werften als Partner für den Bau unserer Spezialschiffe gewinnen zu können“, sagt Hugh Carmichael, Director INEOS Trading & Shipping. „Die Expertise und das technische Know-how beider Unternehmen werden uns helfen, das Gemeinschaftsprojekt Mega Barges erfolgreich umzusetzen“, ergänzt Steffen Bauer, Chief Operating Officer (COO) der Business Unit Shipping von Imperial Logistics.

Bei den Neubauten handelt es sich um vier Einheiten zum Transport von unter Druck verflüssigten Gasen. Die 15 Meter breiten und von der TeamCo Shipyard gebauten Einheiten werden jeweils sechs Tanks mit einem Gesamtvolumen von 4.800 Kubikmeter haben und können pro Reise bis zu 2670 Tonnen Butan transportieren. Die von der VEKA Group gebauten 17,5 Meter breiten Tanker haben ebenfalls je sechs Tanks, verfügen jedoch über ein Gesamtvolumen von nahezu 6.000 Kubikmetern. Sie können somit 3.250 Tonnen Butan transportieren. Für die kleineren Tanker sind je zwei Antriebe mit einer Leistung von 800 Kilowatt (kW) vorgesehen, die großen werden über je drei Antriebe mit je 700 kW Leistung verfügen.

Die mit Bugstrahlrudern ausgerüsteten neuen Einheiten werden die ab 2020 geltenden strengen Abgasvorschriften erfüllen. Zu diesem Zweck sind sie mit Partikelfiltern und geregelten SCR-Katalysatoren ausgerüstet. Sämtliche Einheiten werden mit einem erhöhten Anfahrschutz verstärkt. Die Hilfsaggregate sind komplett schallgedämmt und erfüllen damit die Emissionsanforderungen für Geräusche an den Entladestellen. Die Auslieferung ist für den Zeitraum Herbst 2019 bis Frühjahr 2020 vorgesehen. Alle vier Gastanker werden die Raffinerie von INEOS in Köln mit Butan versorgen. Das Gas wird in Europas größtem Butantank gelagert, der derzeit am Oiltanking Antwerp Gas Terminal (OTAGT) im Antwerpener Hafen entsteht.

Quelle und Foto: INEOS, Die INEOS-Raffinerie in Köln wird ab 2019 mit Butan versorgt, das Gastanker von Imperial Logistics von Antwerpen nach Köln transportieren.




Erfreulicher Jahresüberschuss

Container Terminal Bremerhaven 6.1.17 Luftfoto Scheer

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte EUROGATE seine Position behaupten und ein verbessertes Konzernergebnis vorlegen.

Obwohl das Containerumschlagsvolumen 2017 bei 14,4 Millionen TEU stagnierte, erwirtschaftete der Konzern aufgrund von Sondereffek­ten sowie eines deutlich verbesserten Beteiligungsergebnisses einen gegenüber dem Vorjahr um 12,2 Prozent gestiegenen Jahresüberschuss von 85,2 Millionen Euro (Vorjahr: 75,9 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse sanken um 4,9 Prozent auf 607,9 Millionen Euro (Vorjahr: 639,4 Millionen Euro). Der Rückgang resultiert vor allem aus den mit 25,6 Prozent deutlich rückläufigen Umschlagsmengen des Hamburger EUROGATE-Terminals. Insgesamt war das Geschäftsjahr von der Umbruchphase in der Containerschifffahrt geprägt. Die Konsolidierungswelle unter den Reedereien und der Trend zu Großcontainerschiffen mit bis zu 23.000 TEU-Trans­portkapazitäten stellen die Häfen und deren Betreiber vor große Herausforderungen. Der EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven, Deutschlands einziger Tie­fwasserhafen, konnte von dieser Entwicklung erneut profitieren und steigerte seinen Contai­nerumschlag um 15,1 Prozent auf 554.449 TEU.

Michael Blach, Vorsitzender der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung: „Das Geschäftsjahr 2017 hat uns gezeigt, dass wir viele Chancen haben, aber unsere Anstrengungen erhöhen müssen, um sie gewinnbringend nutzen zu können. EUROGATE hat an den Standorten Bremerhaven und Wilhelmshaven von der Restrukturierung der Großallianzen profitiert. Positiv war, dass die Ocean Alliance den EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven in ihr Netzwerk aufgenommen und sich für Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen entschieden hat. Erfreulich ist auch die Nachricht, dass der Volkswagen-Konzern auf den Standort setzt und dort ein Logistikzentrum errichten wird. Das gibt Wilhelmshaven zusätzlichen Aufwind. Der anhaltende Trend zu Großcontainerschiffen von bis zu 23.000 TEU hat allerdings Auswirkungen auf unsere Prozesse. Im Sinne unserer Wettbewerbsfähigkeit setzen wir daher langfristig auf die Standardisierung und die Implementierung von Digitalisierungs- und Automatisierungstechnologien sowie die ständige Optimierung von Prozessen.“

Die drei Containerterminals in Bremerhaven verzeichneten 2017 einen Anstieg des Um­schlags um 0,9 Prozent auf 5.536.889 TEU (Vorjahr: 5.487.198 TEU). Auf der einen Seite profitierte der Standort von der Restrukturierung der Reederei-Allianzen. So konnte der EUROGATE Container Terminal Bremerhaven die Umschlagsmengen um erfreuliche 15,5 Prozent steigern. Auf der anderen Seite haben sich Kapazitätseinschränkungen durch Repa­raturmaßnahmen an Containerbrücken und der Cyberangriff auf die Reederei Maersk Line im Juni 2017 auf den North Sea Terminal Bremerhaven und damit auf die Gesamtumschlags­bilanz des Standorts Bremerhaven ausgewirkt und den Anstieg niedriger als erwartet ausfal­len lassen.

Der EUROGATE Container Terminal Hamburg wurde von der Konsolidierungswelle der Reedereien erfasst und registrierte einen Umschlagsrückgang um deutliche 25,6 Prozent auf 1.686.364 TEU (Vorjahr: 2.265.439 TEU). Grund waren die Fusionen der Reedereien UASC mit Hapag Lloyd und der chinesischen China Shipping mit COSCO. Hinzu kam der Um­schlagsverlust durch die Insolvenz der südkoreanischen Reederei Hanjin Shipping. Daraus resultiert für den Standort Hamburg zunächst auch eine weiter rückläufige Umschlagserwar­tung für 2018. Positiv aufgenommen wurde jedoch die zwischenzeitliche Ankündigung der südkoreanischen Reederei Hyundai Merchant Marine (HMM), einen eigenständigen Fernost-Nordeuropa-Dienst zu betreiben. Dieser Dienst wird zukünftig am EUROGATE Container Terminal Hamburg abgefertigt. Das erste Schiff wird im Mai an der Elbe erwartet.

Im vergangenen Jahr haben die großen Reederei-Allianzen ein nachhaltig gestiegenes Inte­resse am EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven verzeichnet. Seitdem die Ocean Alliance Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen anläuft, hat sich die Umschlagsaktivität weiter erhöht. Die Umschlagszahlen im ersten Quartal 2018 haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum knapp verdoppelt. Der EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven ist aufgrund seiner nautischen Zufahrtsbedingungen und seiner Flächenausdehnung hervor­ragend geeignet, um Containerschiffe aller Größenordnungen ohne Einschränkungen abzu­fertigen. Um seinen Kunden nachhaltig Spitzenleistungen in der Abfertigung zu bieten, hat EUROGATE im Herbst 2017 ein Programm zum weiteren Personalaufbau gestartet. Um den EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven für weiteres Wachstum vorzubereiten, sol­len bis zu 200 neue Mitarbeiter eingestellt werden.

Infrastrukturausbau: Hinter den Erwartungen zurück

Obwohl der Trend zu immer größeren Containerschiffen seit vielen Jahren ungebrochen ist, bleibt die so dringend benötigte Anpassung der wasser- und landseitigen Infrastruktur noch immer hinter den Erwartungen zurück. Dabei geht es um die Zukunftsfähigkeit der Hafen­standorte. Für den Ausbau der Außenweser liegt nach wie vor kein Zeitplan vor, und was die Fahrrinnenanpassung der Elbe betrifft, so dürfte frühestens Ende 2018 mit den Arbeiten be­gonnen werden, so dass mit einer Verbesserung der nautischen Situation frühestens in 2019 zu rechnen ist. Mit der Fertigstellung der Westerweiterung des Hamburger EUROGATE-Terminals, die den Großcontainerschiffen die nautische Zufahrt zum Hamburger Hafen erleichtern würde, ist nach derzeitigem Stand nicht vor 2026 zu rechnen – 29 Jahre nach Planungsstart.

EUROGATE Intermodal

Die Qualität der Hinterlandanbindungen der Seehäfen an die europäischen Wirtschaftszentren hat maßgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Hafenstandorte. Mit EUROGATE Intermodal bietet der EUROGATE-Konzern eigene Transportverbindungen ins europäische Binnenland an. Die EUROGATE-Tochtergesellschaft steigerte 2017 ihre per Bahn und Lkw transportierten Mengen um zwei Prozent auf 657.969 TEU (Vorjahr: 645.095 TEU) – trotz schwieriger Bedingungen. Denn 2017 haben schlechte Wind- und Wetterverhältnisse vielfach zu Behinderungen im deutschen Bahnnetz geführt. Hinzu kamen Mängel bei der Infrastruktur der Bremerhavener Hafenbahn.

Inklusive der internationalen Containertransporte konnte EUROGATE die Mengen im intermodalen Netzwerk um 5,2 % auf über 1 Millionen TEU steigern.

EUROGATE International

Sehr erfreulich zeigte sich die Mengenentwicklung am La Spezia Container Terminal der italienischen EUROGATE-Beteiligung CONTSHIP ITALIA. Der ligurische Terminal steigerte seinen Containerumschlag um 17 Prozent auf 1.339.655 TEU (Vorjahr: 1.145.269 TEU). Trotz dieses positiven Ergebnisses ist die Gesamtumschlagsmenge der italienischen Gruppe um 7,5 Prozent auf 4.636.655 TEU (Vorjahr: 5.012.218 TEU) aufgrund der rückläufigen Umschlagsmengen der Transshipment-Terminals in Gioia Tauro und Cagliari zurückgegan­gen. Sehr erfolgreich zeigte sich hingegen der Geschäftsbereich Intermodal der CONTSHIP ITALIA-Gruppe. Die in 2017 per Bahn transportierten Volumina stiegen um 10,9 Prozent auf 301.009 TEU (Vorjahr: 271.418 TEU).

Der vor einem Jahr, am 29. Januar 2017 von EUROGATE übernommene Containerterminal in Limassol auf Zypern, hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten im Laufe des Jahres sehr positiv entwickelt. Der EUROGATE Container Terminal Limassol schlug in den ersten elf Monaten nach Betriebsübernahme ab Februar 2017 bereits 344.949 TEU um.

Die Umschlagsmengen des EUROGATE-Containerterminals in Marokko sind 2017 um beachtliche 22,9 Prozent auf 1.384.714 TEU (Vorjahr: 1.126.872 TEU) gestiegen. Die geographisch hervorragende Lage des Containerhafens, direkt an der Straße von Gibraltar und damit an den wesentlichen Ost-West-Routen der Containerschifffahrt, veranlassen EUROGATE, weiterhin in den Standort zu investieren und sich an dem Bau und Betrieb des TC3 zu beteiligen. Der TC3 befindet sich in dem Erweiterungsgebiet von TangerMed, westlich des heutigen Standorts von EUROGATE Tanger. EUROGATEs Partner in dem Projekt sind der marokkanische Hafenbetreiber Marsa Maroc und die italienische CONTSHIP ITALIA-Gruppe. Dies wird 2020 der fünfzehnte Terminal des EUROGATE-Netzwerks.

Ausblick 2018

Die Rahmenbedingungen werden sich 2018 kaum verändern. Nach wie vor bestimmen die Konsolidierungswelle der Reedereien und die Schiffsgrößenentwicklung den Markt. Für 2018 wird die Fusion der Reederei OOCL mit COSCO Shipping erwartet. Beide Unternehmen sind Kunden der EUROGATE-Gruppe. Wie bzw. ob sich der zunehmende Protektionismus im Welthandel bzw. mögliche bevorstehende Handelskriege auf die Containerschifffahrt auswirken werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersagen. EUROGATE wird weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Insgesamt sieht sich das Unternehmen aber gut positioniert, um den weiteren Herausforderungen begegnen zu können. Im Fokus steht dabei die kontinuierliche Optimierung der Prozesse, um den Kunden mehr Leistung und Effizienz in der Abfertigung bieten zu können.

Quelle: Eurogate, Containerterminals Bremerhaven, und Foto: Eurogate, Containerterminals Bremerhaven/ Luftfoto Scheer




Neuer Koordinator für die maritime Wirtschaft

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Der Verband Deutscher Reeder (VDR), der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) begrüßen die Berufung des CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann (CDU) zum Maritimen Koordinator der Bundesregierung.

Der aus Schleswig-Holstein stammende Haushaltspolitiker wird der erste Koordinator sein, der sich ausschließlich auf maritime Themen konzentrieren kann und nicht andere Regierungsaufgaben wahrnehmen muss.

Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR: „Die maritime Wirtschaft steht im harten internationalen Wettbewerb. Mit Norbert Brackmann wird sich ein erfahrener, sehr gut vernetzter und durchsetzungsstarker Haushaltspolitiker aus dem Norden der maritimen Herausforderungen annehmen.

Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM: „Die Ernennung von Norbert Brackmann ist ein starkes Zeichen für die maritime Wirtschaft am Standort Deutschland. In seiner Funktion kann er ressortübergreifend die notwendigen Impulse für unsere Branche setzen.

Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des ZDS: „Die deutsche maritime Wirtschaft ist Jobmotor und Dienstleister für Unternehmen in ganz Europa. Im Zusammenspiel mit der neuen Bundesregierung und dem Bundestag sollte es Norbert Brackmann gelingen, eine ehrgeizige und zukunftsorientierte maritime Politik zu gestalten.

Nobert Brackmann war in der vergangenen Legislaturperiode als Mitglied des Haushaltsausschusses maßgeblich an der Gestaltung des Verkehrsetats beteiligt. Erfolgreich eingesetzt hat er sich insbesondere für den Investitionshochlauf für Verkehrsinfrastruktur, für die Gründung des Deutschen Maritimen Zentrums (DMZ), für das Förderprogramm für innovative Hafentechnologien (IHATEC) und das Programm zur Förderung des Einsatzes von verflüssigtem Erdgas (LNG) in der Seeschifffahrt.

Quelle: VDR, VSM, ZDS, Foto: Norbert Brackmann

 




DAY TWO PRODUCT der Ocean Alliance

The CMA CGM AMERIGO VESPUCCI in the port of Rotterdam

Die CMA CGM Group, ein weltweit führendes Transportunternehmen, freut sich, den Start desDay Two Product der Ocean Alliance bekannt zu geben.

Mit optimierten Diensten und Upgrades, stärkt das Day Two Product das Portfolio von CMA CGM und bietet den Kunden fortan ein verbessertes, einzigartiges Serviceangebot. Die 331 Containerschiffe, die in 41 Diensten eingesetzt sind, erreichen eine Gesamtkapazität von rund 3,1 Millionen TEU. Dabei spielt CMA CGM weiterhin eine Schlüsselrolle innerhalb der Allianz: Ganze 121 Schiffe werden von CMA CGM gestellt.

Die stetige Entwicklung und Optimierung der Ocean Alliance wird am umfangreichen Angebot des Day Two Product deutlich:

  • 20 Transpazifik-Dienste, vier Transatlantik-Dienste, sechs Asien-Nordeuropa-Dienste, vier Asien-Mittelmeer-Dienste, fünf Asien-Mittlerer-Osten-Dienste, zwei Asien-Rotes-Meer-Dienste
  • Independence Bridge – ein neuer Dienst im transatlantischen Markt, für eine noch bessere Abdeckung der Ostküste der Vereinigten Staaten
  • Eine direkte Verbindung von Nordchina und Südkorea ins Rote Meer
  • Zusätzliche weltweite Hafenanläufe

Zusätzlich zum neuen Day Two Product der Ocean Alliance, können Kunden von CMA CGM auf eine große Palette an Produkten und Dienstleistungen zurückgreifen, die im Rahmen der neuen Kundenorientierungs-Strategie entwickelt wurden:

  • SERENITY by CMA CGM: Eine neue, innovative Produktreihe für die Absicherung der Ladung. SERENITY ermöglicht es Kunden, Risiken der Lieferkette effizient und kostengünstig zu verwalten. Mit Cargo Value Serenity, dem ersten Produkt dieser neuen Produktreihe, deckt CMA CGM jede Art von Frachtvorfällen ab – unabhängig davon, wer verantwortlich ist.
  • REEFLEX: eine brandneue Technologie, die den gekühlten Transport von Flüssigkeiten in Containern ermöglicht.
  • Online-Zahlung: In einzelnen Märkten bereits verfügbar, ermöglicht die Online-Zahlung von CMA CGM eine vollständige Transaktion – von der Buchung bis zur Zahlung – über das eBusiness-Portal durchzuführen.
  • Inlandstarife: ein neues Instrument zur Suche nach den besten Tarifen und intermodalen Logistiklösungen.

Kunden von CMA CGM profitieren somit von einem umfangreichen, globalen Serviceangebot einer führenden Reedereigruppe, die seine Kunden in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie stellt.

Anlässlich der Einführung des Day Two Product der Ocean Alliance sagte Olivier Nivoix, Senior Vice President Ocean Alliance Lines: „Die Einführung der Ocean Alliance im letzten Jahr war ein großer Erfolg. Nun freuen wir uns, mit dem Day Two Product ein neues Kapitel zu beginnen, das erneut unsere kundenorientierte Strategie unter Beweis stellen wird. Mit der stetigen Optimierung unserer Dienstleistungen, und der fortwährenden Entwicklung neuer Valued Added Services, gehen wir über die regulären Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden hinaus, um mit ihnen die Schifffahrt von morgen aufzubauen.“

Quelle und Foto: CMA CGM, The CMA CGM AMERIGO VESPUCCI im Hafen Rotterdam




Lagerbestandsführung mit Drohnen

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Nach fast zweijähriger Entwicklungszeit wird Ende 2018 die von GEODIS und DELTADRONE perfektionierte Lösung zur vollautomatischen Lagerbestandsführung mit Drohnen in Betrieb gehen.

Mehr als 1.000 Flugstunden im Prototyp-Modus waren in drei ausgewählten Testlagern erforderlich, um diese einzigartige Lösung zu entwickeln, die es Unternehmen ermöglicht, eine vollautomatisierte Lagerbestandsführung durchzuführen, ohne den normalen Betriebsablauf durch menschliche Eingriffe zu unterbrechen. Die wesentlichen Vorteile sind Produktivitätsgewinne, die eine Inventarisierung außerhalb der Betriebszeiten ermöglichen, mehr Sicherheit am Arbeitsplatz der Mitarbeiter, die diese mühsamen und oft gefährlichen Aufgaben nicht mehr ausführen müssen, sowie eine größere Zuverlässigkeit Im Lagerbestand.

In der Prototyping-Phase wurden mehrere Tests unter realen Betriebsbedingungen durchgeführt, um das System auf die spezifischen Bedingungen in den Lagern auszurichten. Hierzu zählen z. B. schlechte Lichtverhältnisse oder die Auswirkung von Kunststofffolie zum Schutz von Paletten auf die Bilderfassung, die es nötig machte, die in den Drohnen integrierten Kameras speziell anzupassen.

Diese Phase endete im Jahr 2017 mit der Entwicklung einer vollständigen „Plug-and-Play“-Lösung, die den Einsatz von einem Lager in das andere problemlos ermöglicht, ohne dass zuvor wesentliche Anpassungen vorgenommen werden müssen. Diese Lösung ist mit allen Warehouse Management Systemen (WMS) kompatibel.

Aufgrund der positiven Ergebnisse arbeiten GEODIS und DELTADRONE nun an einem produktionsreifen System. Dabei konzentrieren sie sich auf das Lösungskonzept und die endgültige Auswahl der besten Komponenten. Ziel ist es, Ende des Jahres mit der industriellen Produktion zu starten. Zunächst wird GEODIS diese Lösung exklusiv in seinen eigenen Lagern einsetzen.

Die von den Ingenieurteams GEODIS und DELTADRONE entwickelte Lösung ist einzigartig. Sie kombiniert einen bodengestützten Roboter, der mit einer Batterie ausgestattet ist, die die nötige Energie für die Navigation in einem Lagerhaus liefert und die erforderliche Bewegungsfreiheit bietet sowie eine Quadcopter-Drohne mit vier hochauflösenden Kameras. Dieses Set ist mit Indoor-Geoortungstechnologie ausgestattet und funktioniert autonom während das Lager geschlossen ist. Aus IT-Sicht ermöglicht die Lösung das Erfassen und Versenden von Daten in Echtzeit, die Datenverarbeitung und deren Rückgabe ins Informationssystem des Lagers. Die während dieser ersten Entwicklungsphase durchgeführten Tests zeigen, dass diese Lösung eine Lagerbestandsführung mit einer Zuverlässigkeitsquote von nahezu 100% ermöglicht.

Quelle: Geodis, Foto: HerveBoutet

 

 

 




Snel eröffnet Zentrale Anlaufstelle

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Die Zentrale Anlaufstelle der Kontrollbehörden (ZAK) im Rotterdamer Hafen wurde jetzt in Betrieb genommen. Sie ZAK bietet den Zollbehörden die Möglichkeit, an einem gemeinsamen Ort intensiv mit der Inspektion für Wohnumgebung und Transport (ILT) und der Niederländischen Nahrungsmittel- und Warenbehörde (NVWA) zusammenzuarbeiten.

Diese drei Kontrollbehörden kombinieren dort ihre Kontrollen, damit ein „One-Stop Shop“ für den Sektor Transport und Logistik entsteht.

Staatssekretär Snel, zuständig für Finanzen, übernahm die offizielle Eröffnung. „Durch eine bessere Zusammenarbeit der Kontrollorgane in diesem neuen Terminal senken wir die Kontrolllast für die Unternehmen und verbessern das Geschäftsklima in den Niederlanden“, erklärte der Minister.

Mit der ZAK stellen sich die Zollbehörden auf das Wachstum des Gütervolumens infolge des Baus der Maasvlakte 2 ein. Die Zahl der umgeschlagenen Container ist zum Beispiel im westlichen Hafengebiet von Rotterdam im letzten Jahr von 12,4 auf 13,7 Millionen TEU gestiegen. Am neuen Standort können die Kontrollen zügig durchgeführt werden.

Im ZAK-Komplex wurde auch ein ultramodernes, landesweites Zentrum für Praxistraining des Zolls gebaut. Hier werden für Zollmitarbeiter in Ausbildung unterschiedliche Praxissituationen simuliert, zum Beispiel ein vollständiges Schiffsinneres und eine realistische Containerumgebung. Darüber hinaus wurde eine Trainingsanlage für die Spürhunde des Zolls gebaut.

Die ZAK ist in enger Zusammenarbeit mit der staatlichen Immobiliengesellschaft Rijksvastgoedbedrijf zustande gekommen.

Quelle und Grafik: Port of Rotterdam

 




Tausende neue Mitarbeiter im Hafen

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Unter den schattigen Bäumen summen und brummen sie voller Eifer: die neuen fleißigen Mitarbeiter im Team vom Holiday Inn Düsseldorf – Hafen. Denn heute haben zwei Bienenvölker im begrünten Innenhof des Hotels Einzug gehalten – freudig begrüßt von Direktor Christian Schmidt und seinem Team.

„Mich fasziniert das emsige Treiben der Bienen. Da macht es schon Freude, einfach mal zuzuschauen“, betont Christian Schmidt begeistert. „Zusätzlich tragen wir zum Gleichgewicht in unserem Ökosystem bei und werden in Kürze auch noch mit unserem eigenen Honig belohnt“. Die professionelle Betreuung der beiden Völker übernimmt der geprüfte Honig- und Bienensachverständige Dieter Weinkauf, der im Raum Düsseldorf zurzeit mehr als 48 Völker versorgt. „Als Stadtimker freuen wir uns über den neuen Standort an der Volmerswerther Straße“, so Dieter Weinkauf. „Denn die Bienen, die wichtig für die Bestäubung unserer Obst- und Gemüsesorten sind, haben von dort aus einen großen Flugradius bis in das Umland von Düsseldorf.“

Die vermeintlichen Ursachen des Bienensterbens von Glyphosat bis hin zum Schädling Varroa Milbe werden seit Jahren heftig diskutiert. Doch der Düsseldorfer Imker Dieter Weinkauf verfolgt in seiner Stadtimkerei einen ganz eigenen Weg, um seine Bienen zu schützen. So betreut er seine Völker bereits von Anfang an nach den Richtlinien der Bienenwissenschaftler Dr. Pia Aumeier und Dr. Gerhard Liebig (www.immelieb.de) und beklagt deshalb keine Völkerverluste. Er behandelt die Bienenvölker nach der Honigernte im Spätsommer und Herbst nach einem bewährten Konzept ausschließlich mit Ameisen- und Oxalsäure gegen die Varroamilbe. „Ein weiterer wichtiger Aspekt für ein gesundes Volk ist die Wabenhygiene, die wir konsequent verfolgen“, erklärt Dieter Weinkauf. „So erneuern wir jedes Jahr ein Drittel des Wabenbaus. Dies ist arbeits- und kostenintensiv, doch es lohnt sich.“ Auch nach der Honig-Saison hört seine Arbeit nicht auf, denn die Bienen brauchen ausreichend Futter, um stark und gesund über den Winter zu kommen. „Mit dem Wissen des Profis hoffen wir, die artgerechte, naturnahe Bienenhaltung in Düsseldorf unterstützen zu können“, sagt Direktor Christian Schmidt. „Wer die Honigbienen einmal live erleben oder den leckeren Honig kosten möchte, ist in unserem ‚Bienen-Hotel‘ jederzeit herzlich willkommen.“

Das 4-Sterne Hotel Holiday Inn Düsseldorf – Hafen befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Medienhafen und liegt verkehrsgünstig zur Altstadt und zur Messe mit S- und Straßenbahnhaltestelle vor dem Hotel. Das Hotel verfügt über 160 modern eingerichtete Zimmer, davon 16 Maisonette Suiten. Alle Zimmer sind klimatisiert und bieten kostenloses Wi-Fi, LCD-TV, Kühlschrank, Safe, Kaffee/Tee-Set und einen komfortablen Arbeitsbereich. Drei Veranstaltungsräume für bis zu 120 Personen sowie zwei Tagungssuiten bieten Platz für Tagung und Meetings. In der Bar und dem Restaurant „Brasserie la vie” internationale Gaumenfreuden und Drinks genießen. Im angrenzenden Sportclub trainieren die Gäste kostenfrei.

Quelle: Holiday Inn Düsseldorf – Hafen, Foto: Lars-Eric Geewe, sie freuen sich über das gemeinsame Bienen-Projekt im Holiday Inn Düsseldorf – Hafen (v.l.): Imker Dieter Weinkauf und Hoteldirektor Christian Schmidt. 




Kooperation zwischen Duisburg und Rotterdam

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Der Logistikdienstleister HTS Intermodaal und das Deepsea-Terminal RWG kooperieren, um auf der Route zwischen Duisburg, Gorinchem und dem Rotterdamer Hafen Frachten zu bündeln.

Die Zusammenarbeit bedeutet, dass Schiffe in den Terminals in Duisburg bzw. in den Deepsea-Containerterminals in Rotterdam ihre Ladungen in beiden Richtungen für den jeweiligen Zielterminal in beiden Richtungen kombinieren und bündeln. Die Bündelung der Fracht und ein fester Fahrplan der Fahrten von Terminal zu Terminal senken die Verweilzeit der Ladung im Hafen, reduzieren Engpässe und sorgen für eine effizientere und verbesserte Verbindung zwischen dem Hafen von Rotterdam und Deutschland, der wichtigsten Volkswirtschaft in Europa.

Diese Kooperation zwischen den Partnern ist die zweite Initiative, die der Hafenbetrieb Rotterdam im Rahmen der Sektorabstimmung Containerbinnenschifffahrt seit dem letzten Jahr unterstützt. Bereits Anfang 2018 haben drei andere Parteien eine vergleichbare Zusammenarbeit im sogenannten West-Brabant-Korridors zwischen Rotterdam, Moerdijk und Tilburg angekündigt.

Die Initiativen des West-Brabant Korridors und von HTS Intermodaal für den Warenverkehr nach Duisburg betreffen dabei Hinterlandanbindungen mit einem großen Warenverkehr. Im Hafen von Rotterdam werden jährlich über 12 Millionen Containereinheiten umgeschlagen – über 3 Millionen davon werden mit Binnenschiffen angeliefert und abtransportiert. Die Container-Binnenschifffahrt ist eine umweltfreundliche Alternative zum Straßen-transport.

Binnenschiffe sehen sich oft genötigt, mehrere Deepsea-Terminals auf der Maasvlakte anzufahren, bevor Container ins Hinterland und umgekehrt transportiert werden können. Wartezeiten bei den verschiedenen Terminals und komplexe Frachtplanung können zu Engpässen führen, wodurch Schiffe länger als notwendig im Hafen bleiben.
HTS Intermodaal bündelt die Fracht auf einer spezifischen Fahrroute mit einem festen Fahrplan. Dies erhöht die Call Size pro Binnenschiff im Terminal, die Gesamtzahl der Hafenbesuche sinkt, sodass und die Effizienz und die Zuverlässigkeit des Warenverkehrs steigt. Dafür wurden zwischen RWG und HTS weitgehende operative Vereinbarungen getroffen. Die zweimal wöchentlich stattfindenden Kombinationsfahrten zu festen Zeiten bedeuten eine deutliche Reduzierung der Durchlaufzeit der Container.

Emile Hoogsteden, Geschäftsführer des Bereichs Containers, Breakbulk & Logistics beim Hafenbetrieb Rotterdam: „Wir begrüßen diese Form der Zusammenarbeit sehr. Sie trägt zur besseren Erreichbarkeit des Rotterdamer Hafens und reibungsloseren Verbindungen mit dem europäischen Hinterland bei. Deswegen unterstützt der Hafenbetrieb diese Initiative im Rahmen der Anreizregelung für die Container-Binnenschifffahrt. Wir gehen davon aus, dass weitere Inlandsterminals auch mit gezielten Verbindungen zu Deepsea-Terminals arbeiten wer-den, sobald sich herausstellt, dass dieses Projekt einen positiven Effekt hat.“

Marcel Heuvelman, Managing Director von HTS Intermodaal: „Durch die konstruktive Zusammenarbeit mit RWG und dem Hafenbetrieb Rotterdam wird es möglich, diese neue Verbindung zwischen zwei Terminals in der Praxis umzusetzen. Damit können wir unseren Kunden einen zuverlässigen Service zwischen Duisburg und Rotterdam bieten. Wir streben es an, dieses Konzept der gezielten Verbindungen zwischen zwei Orten auch bei anderen Rotterdamer Deepsea-Terminals anzuwenden.“

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




Großraum- und Schwerlast in Hamburg

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Um die Genehmigungen von Großraum- und Schwerlasttransporten insbesondere im Hamburger Hafen zu beschleunigen, hat sich Hamburg mit anderen Bundesländern am Programm „Verfahrensmanagement für Großraum- und Schwertransporte“ (VEMAGS) beteiligt.

Dieses Programm ermöglicht eine zügige Onlineabwicklung des Genehmigungsverfahrens und somit eine spürbare Beschleunigung des Prozesses. Mit einer Initiative zur heutigen Bürgerschaft wollen die Regierungsfraktionen prüfen lassen, mit welchen weiteren Maßnahmen der Schwerlastverkehr im Hafen optimiert werden kann (siehe Anlage).

Dazu Dr. Joachim Seeler, hafenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Der Hamburger Hafen ist die logistische Hauptschlagader Hamburgs und des gesamten Nordens. Daher steht man hier bezüglich einer schnellen und effizienten Abwicklung des Großraum und Schwerlastsaufkommens vor besonderen Herausforderungen. Wir begrüßen, dass der Senat hier bereits wichtige Impulse gesetzt hat und wollen dies mit unserer Initiative weiter begleiten. Ziel muss eine kontinuierliche Optimierung der Großraum- und Schwerlastverkehre sein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens zu erhalten.“

Quelle: SPD-Bürgerschaftsfraktion, Foto: © HHM / Annette Krüger