Rhenus Freight Industry Solutions ausgezeichnet

Stuttgart, DEU, 07.11.2016 100 Orte fuer Industrie 4.0 in Baden-Wuerttemberg. [ (c) Martin Storz / Graffiti, Baumreute 56 B, 70199 Stuttgart, fon: +49-172-711 01 60, martin.storz@graffiti-foto.de ; Kto: 4600578, BLZ: 600 501 01, IBAN: DE32 6005 0101 0004 6005 78, BIC: SOLADEST ; Ust-ID: DE 147752177 ; Jegliche Nutzung nur auf Grundlage unserer AGB, gegen Honorar zzgl. gesetzlicher MwSt, vollstaendiger Namensnennung und Zusendung von zwei Belegexemplaren. Berechnungsgrundlage fuer  Nutzungshonorar sind die aktuellen Bildhonorare der MFM des BVPA. ; Verwendung des Bildes ausserhalb journalistischer Berichterstattung bedarf besonderer schriftlicher Vereinbarung. For any usage other than editorial, please contact photographer. ; Attention: NO MODEL-RELEASE!] [#0,26,121#]

Die Rhenus-Einheit Freight Industry Solutions ist für ihre besonderen Lösungen in der Industrie 4.0 vom Land Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Prämiert wurde das „Smart-Sourcing“-Konzept zur intelligenten Steuerung von Lieferketten für Kunden.

Eine Expertenjury wählte die Rhenus Freight Industry Solutions als einen der „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ aus. Die Urkunde von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, nahmen Thomas Prill, Head of Sales & Business Development, sowie André Remy, Head of Supply Chain Solutions, im Neuen Schloss Stuttgart entgegen.

Mit dem ausgezeichneten Konzept „Smart-Sourcing“ werden der gesamte Transport- und Informationsfluss, die Prozesse, die Lieferanten, sowie die Logistikpartner aktiv überwacht und gesteuert. Zentrale Erfolgsfaktoren des Konzeptes sind die web-basierte Kommunikationsplattform RSCC (Rhenus Supply Chain Connect), der eingesetzte Control Tower, sowie ein standardisiertes Partnermanagement. Vom Lieferantenabruf (Bestellung), über die Transportavisierung bis hin zur Abrechnung mit den Transportdienstleistern werden sämtliche Prozesse vollständig automatisiert durchgeführt.

Auftretende Störungen werden vom Control Tower erkannt und gelöst, bevor sie zum Problem werden. Die aufgetretenen Fehler werden in einem Ticketsystem dokumentiert, bewertet und anschließend durch ein standardisiertes Partner- und Lieferantenmanagement an der Quelle abgestellt. Im Ergebnis ist die Supply Chain transparent und so abgesichert, dass die Logistikkosten zum Beispiel über Bestandsreduzierungen, optimierte oder eliminierte Prozesse nachhaltig gesenkt werden.

„Die Auszeichnung bestätigt unsere erfolgreiche Herangehensweise, gemeinsam im Dialog mit unseren Kunden innovative Konzepte zu entwickeln. Dass wir die Auszeichnung in einer der führenden Wirtschaftsregionen Europas erhalten, freut uns sehr“, äußerte André Remy, Head of Supply Chain Solutions der Rhenus Freight Industry Solutions. Bereits 2015 wurde die Rhenus Freight Industry Solutions für ihre Arbeit ausgezeichnet, damals mit dem elogistics award des AKJ Automotive.

Mit dem Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ zeichnet das Bundesland innovative und erfolgreich umgesetzte Lösungen für die Digitalisierung der Wertschöpfung in Industrie und Handwerk aus. Kriterien sind Innovationsgrad, Marktrelevanz und Umsetzbarkeit.

Die Rhenus-Gruppe ist ein weltweit operierender Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 4,6 Mrd. EUR. Mit mehr als 26.000 Beschäftigten ist Rhenus an über 500 Standorten präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.

Quelle: Rhenus-Gruppe, Foto: Martin Storz/GRAFFITI (v.l.n.r.): André Remy (Head of Supply Chain Solutions der Rhenus Freight Industry Solutions), Thomas Prill (Head of Sales & Business Development) sowie Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau).




TX-Loks sind gefragte Werbeträger

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Rund 20.000 Züge bewegt TX Logistik (TXL) jährlich durch Deutschland und Europa. Dabei haben sich die Loks als mobile Werbefläche etabliert: Mit auffälligen Beklebungen werden sie zu echten Zugmaschinen für Unternehmensbotschaften.

„Wir bringen nicht nur eigene Werbung in Rundlauf, sondern bieten die Flächen auch extern an“, sagt Christian Kai Beßler, TXL Specialist Fleet Management Locomotive. Und die Nachfrage steigt, denn mit bis zu 55 Quadratmetern gestaltbarer Werbefläche und Sichtbarkeit in ganz Europa bietet die Lokbeklebung Reichweite in neuen Dimensionen.

Aktuell hat der Spezialist für Eisenbahnlogistik 26 beklebte Loks im Einsatz, die täglich auf den wichtigen Relationen im europaweiten Netzwerk von TXL fahren. Dabei sind die gestalteten Zugmaschinen wechselweise auf allen Linien unterwegs und sorgen so dafür, dass Botschaften nahezu alle europäischen Länder erreichen.

Verschiedene Flächen stehen zur Auswahl: Während sich die Teilbeklebung über 20 Quadratmeter der Lokseite erstreckt, umfasst die Vollbeklebung rund 55 Quadratmeter Werbefläche. „Hier haben unsere Kunden einen individuellen Stellhebel für den Aufmerksamkeitswert der Maßnahme“, erklärt Christian Kai Beßler.

In der Umsetzung arbeitet TX Logistik mit der Loc & More GmbH zusammen, die die besonderen Anforderungen der Lokbeklebung kennt und Motive in enger Absprache mit den Kunden auf die Maschine bringt. „Jede Lok ist ein Unikat, und so werden die Fahrzeuge auch wahrgenommen: Als etwas Besonderes. In den Bahnhöfen sind sie ein echter Hingucker, unterwegs gern gesehen an der Spitze der bis zu 700 Meter langen Güterzüge“, beschreibt Beßler die allgemeine Begeisterung. „Es gibt Wettbewerbe darum, die neueste Lokbeklebung auf der Schiene zu entdecken. Fotos werden in den sozialen Netzwerken geteilt, verbreiten sich schnell. Lokführer zeigen stolz ihre attraktiven Dienstwagen.“

Quelle: TX Logistik AG, Foto: Michael Lahn




Schiffermahl der Schifferbörse

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Schifffahrt und Industrieproduktion sind in Nordrhein-Westfalen traditionell eng miteinander verflochten. Um die guten Kontakte zu pflegen, treffen sich Verlader und Schiffer einmal im Jahr zum traditionellen Schiffermahl der Schifferbörse Duisburg-Ruhrort.

In diesem Jahr standen die Herausforderungen und Chancen für moderne Industriestandorte an den Flüssen und Kanälen im Mittelpunkt der Gespräche. Welche Rolle die Binnenschifffahrt als Standortfaktor für die Stahlindustrie spielt, erläuterte der diesjährige Ehrengast Andreas J. Goss, Vorstandsvorsitzender der Thyssenkrupp Steel Europe AG, vor über 100 Gästen. Im Vorfeld wurden bei der Börsenversammlung der Vorsitzende Frank Wittig und seine Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt.

Vor 125 Jahren, am 17. Dezember 1981, wurde im Stahlwerk Bruckhausen der erste Hochofen in Duisburg angeblasen. Wenige Wochen vor dem offiziellen Jahrestag kam der Chef der Thyssenkrupp-Stahlsparte zum traditionellen Schiffermahl ins Gemeindehaus Ruhrort. Für Schifferbörsen-Vorstand Frank Wittig ist die Einladung des Spitzenmanagers der Thyssenkrupp AG ein klares Signal für das Zusammenwirken von Industrie und Logistik. „Ohne die Stahlproduktion hätte die Wasserstraße als Verkehrsträger nicht ihre Größe erreicht. Andererseits wäre auch die Stahlproduktion ohne die Schifffahrt nicht so wettbewerbsfähig, wie sie es hier bis heute ist“, sagte der Vorsitzende der Schifferbörse vor über 100 geladenen Gästen, darunter der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link und der stellvertretende Generalkonsul des Königreichs der Niederlande in Nordrhein-Westfalen, Konsul Hans van den Heuvel. In seiner Begrüßungsrede forderte Wittig aber auch, das Potenzial der Wasserstraße besser auszunutzen. Er würde sich von der Branche eine noch klarere Ausrichtung auf die Zukunft wünschen: „Im Zeitalter der Digitalisierung brauchen wir mehr Inspirationen und Begeisterung für das System Wasserstraße.“ Er forderte die Branchenexperten auf, positive und innovative Botschaften auszusenden, um das System Wasserstraße stärker auf die politische Agenda zu heben.

Ehrengast Andreas J. Goss betonte in seiner Rede die Bedeutung der Wasserstraße als Verkehrsträger für die Stahlindustrie: „Unsere Wettbewerbsfähigkeit hängt entscheidend von unserem Standort am Rhein und einer optimierten Logistik ab. Daher ziehen wir mit der Schifferbörse an einem Strang, um die Belange der Schifffahrt gemeinsam zu vertreten.“ Goss warnte nachdrücklich vor einer schleichenden Deindustrialisierung wie in Großbritannien. Falsche Weichenstellungen würden künftige Generationen belasten. Er warb für den Erhalt unserer industriellen Kerne. Eine Voraussetzung dafür sei, dass die Reform des EU-Emissionshandelssystems nicht zu für die Unternehmen untragbaren Lasten und so letztlich zu einem Export von Arbeitsplätzen führen dürfe.

Im Vorfeld des Schiffermahls hatte die jährliche Börsenversammlung der Schifferbörse, deren Geschäftsführung bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve angesiedelt ist, im Haus Rhein stattgefunden. Die Versammlung bestätigte dabei IHK-Vizepräsident Frank Wittig (Wittig GmbH) im Amt des Vorsitzenden. Der 48-Jährige Unternehmer vertritt seit 2012 die Interessen der über 60 Mitglieder. Seine Stellvertreter bleiben Heiko Brückner (Haeger & Schmidt), Joachim Schürings (Thyssenkrupp Steel Europe) und Roberto Spranzi (DTG). Sie sind Teil des 13-köpfigen Gesamtvorstands, der ebenfalls im Amt bestätigt wurde. „Ich freue mich, dass uns die Börsenversammlung erneut das Vertrauen ausgesprochen hat. Damit können wir den eingeschlagene Weg fortsetzen und unseren Ideen eine langfristige Perspektive geben“, sagte Frank Wittig nach der Wahl und kündigte an, im kommenden Jahr das Schifferbörsen-Projekt „Quinwalo“ – die Abkürzung steht für Qualification Inland Waterway Logistics – auf eine breitere Basis zu stellen und über die Grenzen Duisburgs hinaus anzubieten.

Zusammensetzung des Börsenvorstands

Vorstandsvorsitzender:

Frank Wittig (Wittig GmbH)

Stellv. Vorsitzende

Heiko Brückner (Haeger & Schmidt International GmbH)

Joachim Schürings (Thyssenkrupp Steel Europe AG)

Roberto Spranzi (DTG Deutsche Transport Genossenschaft Binnenschifffahrt eG)

Vorstand:

Dr. Gunther Jaegers (Reederei Jaegers GmbH)

Dr.-Ing. Gerhard Hartfeld (RBH Logistics GmbH)

Detlef Kohlmeier (Vereinigte Schiffs-Versicherung V.A.G.)

Thomas Küpper (IMPERIAL Shipping Services GmbH)

Dr. Peter Langenbach (Hülskens Transport GmbH & Co. KG)

Thomas Maaßen (Rhenus PartnerShip GmbH & Co. KG)

Drs. Stefan Meeusen (Coöperatie NPRC U.A.)

Volker Seefeldt (HTAG Häfen und Transport AG)

Martin Staats (MSG eG)

Quelle und Fotos: Schifferbörse, von links: Heiko Brückner, Geschäftsführer, Haeger & Schmidt International GmbH, Thomas Maaßen, Geschäftsführer, Rhenus PartnerShip GmbH & Co. KG, Andreas J. Goss, Vorstandsvorsitzender, Thyssenkrupp Steel Europe AG, Frank Wittig, Geschäftsführer, Wittig GmbH, Joachim Schürings, Senior Manager Einkauf Logistik, Thyssenkrupp Steel Europe AG, Dr. Peter Langenbach, Geschäftsführer, Hülskens Transport GmbH & Co. KG, Ocke Hamann, Geschäftsführer, Niederrheinische IHK, Volker Seefeldt, Vorstandssprecher, HTAG Häfen und Transport AG, Martin Staats, Vorstand, MSG eG, Thomas Küpper, Geschäftsführer, IMPERIAL Shipping Services GmbH, Roberto Spranzi, Vorstandsmitglied, DTG Deutsche Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt eG, Drs. Stefan Meeusen, Vorstand, Coöperatie NPRC U.A.

 




Verkehrskongress in Krefeld über BVP

Kongress zu Verkehr und Infrastruktur, BayTreff, Duisburger Straße 42, 47829 Krefeld

Mit dem aktuellen Bundesverkehrswegeplan (BVP) hat die Bundesregierung nun die Weichen für den Infrastrukturausbau bis 2030 gestellt.

Sind für NRW, für das Rheinland und den Niederrhein die richtigen Schwerpunkte gesetzt worden? Ist die Erreichbarkeit der Betriebe in Zukunft gesichert? Wie kann der Investitionsstau aufgelöst werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Kongresses zu Verkehr und Infrastruktur, zu dem die IHK Mittlerer Niederrhein gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Region Düsseldorf Bergisch Land in den BayTreff in Krefeld eingeladen hatte.

„Eine intakte und leistungsfähige Infrastruktur ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in unserer Region“, erklärte Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, zur Begrüßung. „Die Erreichbarkeit der Betriebe und die Anbindung an die niederländischen und belgischen Seehäfen müssen für die Zukunft gesichert werden.“ Steinmetz erinnerte daran, dass Experten von einem 40-prozentigen Zuwachs des Güterverkehrs im Rheinland bis 2030 ausgehen. „Damit die starke Logistikwirtschaft und die Unternehmen am Niederrhein davon profitieren können,ist eine intakte Infrastruktur Grundvoraussetzung.“ Sigrid Wolf, DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf-Bergisch Land, ergänzte: „Sichere Arbeitsplätze liegen uns am Herzen, und eine gute Verkehrsanbindung ist ein ganz wesentlicher Standortfaktor.“ Die Stimmung der Beschäftigten, die täglich den Staus auf Autobahnen und Straßen ausgesetzt sind, beschrieb Wolf als „angespannt“. „Ich selbst habe heute für eine Strecke von 16 Kilometern eineinhalb Stunden gebraucht. Der DGB fordert eine Investitionsoffensive für die Verkehrsinfrastruktur und den digitalen Ausbau. Moderne Verkehrswege sind entscheidend für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, für sichere Arbeitsplätze und Lebensqualität. Eine exportorientierte Wirtschaft und ihre Beschäftigten sind auf intakte Straßen, Schienen und Wasserwege angewiesen.“

Im Anschluss stellte Ministerialdirigent Dr. Gerhard Schulz, Leiter der Abteilung Grundsatzangelegenheiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Bundesverkehrswegeplan vor. „Wir stellen 270 Milliarden Euro bis 2030 zur Verfügung, somit herrscht langfristig Planungssicherheit.“ 70 Prozent der Mittel sollen in den Erhalt, 30 Prozent in den Ausbau investiert werden. Schulz räumte ein, dass die Infrastruktur in den vergangenen Jahren vielerorts „auf Verschleiß gefahren“ worden sei. Bei den Investitionen in Neubauprojekte gehe es künftig vor allem darum, Engpässe des Verkehrsnetzes zu beheben und Lücken zu schließen. „Nordrhein-Westfalen ist bei der Zuweisung der Mittel sehr gut weggekommen“, erklärte der Ministerialdirigent. Das Geld für Investitionen stünde künftig zur Verfügung, allerdings mangele es in vielen Bundesländern an den notwendigen Planungskapazitäten. Schulz: „Wir brauchen eine Infrastrukturgesellschaft auf Bundesebene, die dafür sorgt, dass notwendige Planungskapazitäten für die Länder zur Verfügung stehen.“

In den folgenden Diskussionsrunden unterstrich Andreas Rimkus, stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, die Einschätzung des Ministerialdirigenten: „Der Bundesverkehrswegeplan ist das wichtigste Anti-Stau-Programm der Zukunft.“ Christof Rasche, Parlamentarischer Geschäftsführer und verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, beurteilte das Planwerk kritischer: „Die Annahmen des Bundesverkehrswegeplans zum Güteraufkommen in den niederländischen und belgischen Seehäfen sind unrealistisch.“ Wichtige Projekte für den Niederrhein seien nicht berücksichtigt worden.

Jürgen Steinmetz pflichtete ihm bei: „Maßnahmen, die für unsere Region sehr wichtig wären, sind so eingestuft, dass man eine Realisierung in den kommenden Jahrzehnten nahezu ausschließen kann.“ Unterm Strich erstreckten sich die Projekte, die eine reelle Chance haben, auf zwölf Kilometer. Dabei sei die Verkehrslage auf der A 61, der A 52 und der A 44 schon heute besorgniserregend. „Wenn sich auf diesen wichtigen Verkehrsachsen in absehbarer Zeit nichts ändert, schadet das dem gesamten Wirtschaftsstandort“, betont Steinmetz. „Deshalb fordern wir einen durchgängigen sechsstreifigen Ausbau des Autobahnrings um Mönchengladbach und der nach Westen in Richtung Düsseldorf führenden Autobahnen  A44 und A52 bis zu den Kreuzen Meerbusch und Kaarst.“

Quelle und Foto: IHK Mittlerer Niederrhein, Sigrid Wolf (DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf-Bergisch Land) und Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, 2.v.l.) begrüßten Referenten des Verkehrskongresses (v.l.): Andreas Rimkus (stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion), Christof Rasche (Parlamentarischer Geschäftsführer und verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW), Ministerialdirigent Dr. Gerhard Schulz (Leiter der Abteilung Grundsatzangelegenheiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Reiner Bohnet (Verkehrsexperte der EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft).




CMA CGM Group als Motor der neuen OCEAN ALLIANCE

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Die Mitglieder der neuen OCEAN ALLIANCE – die CMA CGM Group, COSCO Container Lines, Evergreen Line und Orient Overseas Container Line – haben das für die weltweit größte Schifffahrts-Allianz geplante Serviceangebot verkündet.

Die vier Partner werden ihre Kapazitäten auf mehreren Routen teilen, um den Kunden noch bessere Dienste bieten zu können. Gemeinsam werden die Partner 40 Dienste auf den East-West-Trades mit etwa 100 Anlaufhäfen und fast 500 Port-Pairs betreiben. Unterstützt durch eine hocheffiziente Flotte von fast 350 Schiffen mit einer Gesamtkapazität von 3,5 Mio. TEU, wird die neue Allianz den Anforderungen globaler Lieferketten gerecht und bietet gleichzeitig höhere Abfahrtsfrequenzen, bessere Transitzeiten und ein größeres Angebot an Loops, Anlaufhäfen und Port-Pairs.

Als Hauptakteur der Allianz wird die CMA CGM Group über den größten Anteil innerhalb der OCEAN ALLIANCE verfügen. So werden 119 Schiffen mit einem Anteil von 35% eingesetzt. Die Gruppe wird nicht nur mehr Anlaufhäfen, Direktanläufe und bessere Transitzeiten ermöglichen, sondern auch eine unvergleichliche Servicequalität durch optimierte Geschäftsprozesse.

Die CMA CGM Group betreibt ein umfangreiches Supply-Chain-Business mit intermodalen Netzwerken und Terminaltätigkeiten, das die Containerliniendienste maßgeblich unterstützt. Mit umfangreicher Expertise im Bereich Kühlcontainer sowie bei Ladung mit Übergröße (Out-of-Gauge), wird die CMA CGM Group auch weiterhin beste maßgeschneiderte Lösungen bieten.

Die folgenden Routen werden den Kunden angeboten:

  • Auf dem Transpacific-Trade: 20 loops, 145 weekly calls, 52 ports
  • Auf dem Asia – Northern Europe-Trade: 6 loops, 79 weekly calls, 31 ports
  • Auf dem Transatlantic-Trade: 6 loops, 79 weekly calls, 31 ports
  • Auf dem Asia – Mediterranean trade: 4 loops, 67 weekly calls, 33 ports
  • Auf dem Asia – Red Sea-Trade: 4 loops, 67 weekly calls, 33 ports
  • Auf dem Asia – Middle East-Trade: 5 loops, 55 weekly calls, 25 ports

«Die OCEAN ALLIANCE ist das größte operative Abkommen, das jemals zwischen Reedereien beschlossen wurde. Mit mehr als 40 Diensten, werden wir unsere Flotte mit den größten asiatischen Reedereien teilen. Durch unser vergrößertes Angebot an Häfen und Direktanläufen sowie durch verbesserte Transitzeiten, werden wir unseren Kunden unvergleichliche Dienste bieten können. Dieses neue Angebot ist ein Meilenstein unserer Strategie, da es unsere Wettbewerbsfähigkeit festigt und unsere Position als eine der Schlüsselfiguren der Schifffahrtsbranche stärkt.» sagte Rodolphe Saadé, Vice Chairman der CMA CGM Group

Kürzlich haben die U.S. Federal Maritime Commission und Südkoreas Ministry of Oceans and Fisheries die OCEAN ALLIANCE genehmigt. Die Mitglieder der OCEAN ALLIANCE werden weiterhin eng mit allen Autoritäten zusammenarbeiten, um alle nötigen behördlichen Genehmigungen für die Aufnahme des operativen Betriebes der OCEAN ALLIANCE im April 2017 zu erhalten.

CMA CGM, gegründet und geführt von Jacques R. Saadé, ist eine der führenden Containerreedereien der Welt. Die 536 Schiffe bedienen mehr als 420 Häfen weltweit. Im Jahr 2015 beförderte CMA CGM 18 Millionen* TEU (twenty-foot equivalent units). CMA CGM wächst beständig und bietet seinen Kunden innovative Lösungen für See-, Land- und sonstige Logistik-Dienstleistungen. Mit einer Präsenz in 160 Ländern mit über 600 Agenturen, beschäftigt die Gruppe 29.000 Menschen weltweit, davon 2.400 im Hauptsitz in Marseille.     *CMA CGM und NOL kombiniert

Quelle und Foto: CMA CGM, die Unterzeichungs-Zeremonie 




Köhlbrandbrücke: Instandsetzung endet eher als geplant

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Ab Sonnabend, 5. November 2016, ca. 15 Uhr, beendet die Hamburg Port Authority (HPA) die diesjährigen Bauarbeiten an der Köhlbrandbrücke.

Damit trägt sie zu einer spürbaren Entlastung des Verkehrs bei. Bedingt durch Bonus- und Beschleunigungsvergütungen an die ausführende Baustellenarbeitsgemeinschaft konnten die Bauarbeiten drei Wochen eher als geplant beendet werden.

Im Zuge der mehrmonatigen Arbeiten wurde die komplette Abdichtung der Brücke auf ca. 1,5 Kilometer Länge erneuert. Neben Betoninstandsetzungsarbeiten an der Brücke wurde auch der Fahrbahnbelag neu asphaltiert und der Korrosionsschutz am Brückengeländer neu hergestellt. Ebenfalls wurden ein Fahrbahnübergang und ein neues Achslastwiegesystems in die Brücke eingebaut.

In der kommenden Woche werden an etwa drei Werktagen noch Restarbeiten an dem neuen Fahrbahnübergang erfolgen. Das seit mehreren Jahren laufende Grundinstandsetzungsprogramm an der Köhlbrandbrücke ist dann abgeschlossen.

„Im kommenden Jahr werden Schweißarbeiten am Brückenmittelteil sowie Erneuerungen von zwei Brückenhauptlagern ausgeführt. Diese werden überwiegend am Wochenende durchgeführt, so dass die Hafenverkehre kaum beeinträchtigt werden“, sagt Christine Muruszach, Leiterin Straßennetz bei der HPA.

Die Köhlbrandbrücke ist die wichtigste Ost-West-Verbindung innerhalb des Hamburger Hafens. Täglich nutzen über 36.000 Fahrzeuge, davon rund ein Drittel Lkw, die Brücke als Teil der Haupthafenroute. Im Rahmen des Grundinstandsetzungsprogramms wurden zwischen 2009 und 2016 umfassende Instandsetzungsarbeiten an der Köhlbrandbrücke durchgeführt. Instandhaltungsarbeiten müssen, wie bei jeder anderen Brücke auch, weiterhin regelmäßig durchgeführt werden.

Quelle: Hamburg Port Authority, Foto: HHM/Lindner




Rotterdam-Bayern Express auch über Wasser

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Neben der täglichen Schienenverbindung zwischen Rotterdam und Nürnberg/München hat die ECT-Tochter European Gateway Services (EGS) erstmals auch Binnenschiffe von Rotterdam nach Nürnberg fahren lassen. Damit setzt die EGS ihre synchromodale Vision in die Praxis um.

Der Rotterdam-Bayern Express verbindet fünfmal pro Woche den Rotterdamer Hafen über die Schiene mit München und Nürnberg. Um eine besondere Nachfrage abzufedern, setzte die EGS vor Kurzem gemeinsam mit dem intermodalen Operator Frankenbach aus Mainz auch Binnenschiffe ein zwischen Rotterdam und dem Tricon-Containerterminal in Nürnberg. Netzwerkmanager Paul Zoeter von EGS schließt nicht aus, dass sich die Binnenschifffahrtsverbindung in Zukunft zu einem regulären Binnenschiffsshuttle entwickelt.

“Mit dieser Binnenschiffsverbindung schaffen wir eine zusätzliche Transportmöglichkeit zwischen Nürnberg und Rotterdam. Indem wir verschiedene Routen und Verkehrsträger kombinieren, können wir unseren Kunden einen optimalen Service anbieten“, so Paul Zoeter, EGS.

Die Binnenschiffstransporte sind trotz des Niedrigwassers gut verlaufen, wobei jedes Schiff 100 TEU zum Tricon-Containerterminal beförderte. Zoeter sieht darin den Beweis, dass synchromodaler Transport erfolgreich ist. “Wegen der Umlaufzeit, sowie infrastruktureller Engpässe erwartet man normalerweise keine Binnenschifffahrt auf dieser Strecke. Für Güter mit einer langen Umlaufzeit eignet sich die Binnenschifffahrt jedoch hervorragend, gerade auch in Kombination mit anderen Verkehrsträgern. Mit unserem synchromodalen Angebot können wir die Wünsche unserer süddeutschen Kunden bezüglich Umlaufzeit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit immer befriedigen. Gemeinsam mit Frankenbach untersuchen wir derzeit auch, ob wir das Terminal in Aschaffenburg ins EGS-Netzwerk aufnehmen können.“

Alexander Ochs, Intermodalverantwortlicher der bayernhafen Gruppe: “Seit März 2012 ist das TriCon-Containerterminal im bayernhafen Nürnberg fahrplanmäßig per Containerzug mit dem Hafen Rotterdam verbunden – zu Beginn viermal pro Woche, heute längst fünfmal. Der Rotterdam-Bayern-Express ist ein Erfolgsmodell. Jetzt wurden auch Binnenschiffe für den Transport von Containern von Rotterdam über Rhein, Main und Main-Donau-Kanal nach Nürnberg eingesetzt. Möglich ist dies durch die Lage des Containerterminals im bayernhafen Nürnberg mit seiner trimodalen Anbindung. Bayerische Industrie- und Handelsunternehmen profitieren davon im Export wie im Import.

Der Rotterdam-Bayern Express hat in den letzten Jahren seinen Marktanteil vergrößert. Immer mehr süddeutsche Betriebe entdecken die Vorteile vom Im- und Export über den Rotterdamer Hafen, der für viele Tiefseereedereien der erste und letzte Anlaufhafen in Europa ist. Das macht die Schienenverbindung zwischen Süd-Deutschland und Rotterdam zu einer wettbewerbsfähigen Alternative für den Containertransport über die norddeutschen Seehäfen. Demnächst wird die Frequenz des Rotterdam-Bayern Express von 5 auf 6 Containerzüge pro Woche erhöht. „Auch die Binnenschifffahrt bietet Perspektiven”, so Zoeter.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




SWR-Reportage über SCHOTTEL am Mittwoch

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Für das halbstündige Format „Made in Südwest“ erstellte der SWR jetzt ein Unternehmensportrait über SCHOTTEL.

In Rahmen der aufwändigen Produktion war das Drehteam im September und Oktober in Spay, Dörth und Spanien unterwegs. Der Sendetermin:

„Vom Rhein auf den Ozean – Die Schiffsantriebe von SCHOTTEL“

Mittwoch, 2. November 2016

18.15 – 18.45 Uhr

SWR Fernsehen (SWR RP oder SWR BW)

Mit SCHOTTEL-Antrieben ausgestattete Frachter, Schlepper, Passagier- und Fischereischiffe fahren auf allen Weltmeeren und Flüssen. Das Unternehmen, das in den 1920er und 1930er Jahren als kleine Werft in Spay am Rhein begann, ist heute international zu einem Marktführer für Schiffsantriebssysteme geworden.

Im Anschluss an die Ausstrahlung ist der Beitrag ein Jahr lang in der ARD Mediathek abrufbar.

Quelle und Foto: SCHOTTEL




K-Line, MOL und NYK bündeln Aktivitäten

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Die drei japanischen Reedereien Kawasaki Kisen Kaisha, Ltd. (K-Line), Mitsui O.S.K. Lines Ltd. (MOL) und Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK) haben heute die Gründung eines Joint Venture zur Bündelung ihrer Containeraktivitäten (inklusive des weltweiten Containerterminalbetriebs, ausgenommen in Japan) bekanntgegeben.

Die Vorstände aller drei Unternehmen haben dem Beschluss zugestimmt, jetzt müssen noch die Wettbewerbshüter der Zusammenlegung zustimmen.

Die Containerschifffahrt leidet seit einigen Jahren unter einem Rückgang bei den Wachstumsraten  und einem gleichzeitig starken Zuwachs von Neubauten. Diese zwei Faktoren hatten ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zur Folge, das zur Destabilisierung der Branche und zu einer Beeinträchtigung der Rentabilität geführt hat. Der Markt versucht dem mit Fusionen und Akquisitionen entgegenzuwirken, sodass die Branche sehr stark von Konsolidierungen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund haben nun die drei japanischen Unternehmen entschieden, ihre Containerschiffsaktivitäten zusammenzuführen, um zukünftig einen effizienten und wettbewerbsfähigen Betrieb sicherzustellen.

Von der Bündelung der Containerschiffsaktivitäten versprechen sich die Unternehmen weitreichende Synergieeffekte. So wird die gemeinsame Flotte zukünftig 1,4 Millionen TEU umfassen und durch das gemeinsame Operating eine Integrationswirkung von jährlich 110 Milliarden Yen (fast 1 Milliarde Euro) und eine rasche finanzielle Leistungsstabilisierung erwartet. Das Joint Venture will durch die Stärkung der globalen Organisationsstrukturen und die Optimierung des Liniennetzwerks sein Dienstleistungsportfolio weiter verbessern und wettbewerbsfähiger gestalten.

Überblick über das neue Joint Venture:

Gesellschafter:
Kawasaki Kisen Kaisha, Ltd. (31%), Mitsui O.S.K. Lines, Ltd. (31%), Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (38%)
Beitrag:
Rund 300 Milliarden Yen/2,6 Milliarden Euro (inklusive Schiffsflotten und Terminalbeteiligungen)
Geschäftsbereich:
Containerschifffahrt (inklusive Containerterminalbetrieb, ausgenommen in Japan)
Flotte:
Rund 1,4 Million TEU, Platz 6 im weltweiten Ranking mit einem Marktanteil von ca. 7 % (die Zahlen sind von Oktober 2016 und beinhalten keine bestellten Schiffsneubauten, Quelle Alphaliner)

Fahrplan
Vereinbarung:
31. Oktober 2016
Rechtliche Umsetzung:
1. Juli 2017 (geplant)
Operationelle Umsetzung:
1. April 2018 (geplant)

Quelle: Kawasaki Kisen Kaisha, Ltd. (K-Line), Mitsui O.S.K. Lines, Ltd. (MOL), Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK), Foto: HHM / Michael Lindner




Siebte Chemie-Akademie wieder beliebt

Unser Bild zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Chemie-Akademie 2016/2017 zusammen mit den Currenta-Ausbildern Werner Schumacher (l.) und Hans-Jörg Kaib (2.v.l.) sowie Astrid Holzhausen (2.v.r.) und Ralf Schwartz (r.) von der Unternehmerschaft Chemie Niederrhein.

Bereits zum siebten Mal ist die Chemie-Akademie Krefeld am Samstag, 29. Oktober 2016, mit Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Jahrgangsstufe an Gymnasien und Gesamtschulen gestartet.

Seit 2009 läuft das bundesweit einmalige Erfolgsprojekt, das von der Unternehmerschaft Chemie Niederrhein und Currenta ins Leben gerufen wurde. Nach wie vor wollen viele Schülerinnen und Schüler vom Niederrhein an diesem besonderen Projekt teilnehmen. Da die Nachfrage wieder größer als das Angebot an Teilnehmerplätzen war, musste in einem Auswahlverfahren entschieden werden.

„Das ungebrochene Interesse an der Chemie-Akademie bestätigt uns in der Überzeugung, dass praktisches Lernen einen hohen Stellenwert hat. In den Schulen ist es oftmals nicht möglich dass die Schülerinnen und Schüler selbst aufwändige chemische Versuche durchführen. Durch das Angebot im Ausbildungszentrum von Currenta können sich besonders interessierte Jugendliche ein Jahr lang sehr intensiv mit dem Fach beschäftigen. Sie können sich hier auf anstehende Abiturprüfungen vorbereiten und für die Berufs- und Studienorientierung wertvolle Erfahrungen sammeln“, so Ralf Schwartz, Vorsitzender der Unternehmerschaft Chemie Niederrhein.

Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über einen Zeitraum von einem Jahr vierzehntägig samstags jeweils fünf Stunden im Ausbildungszentrum von Currenta zu Gast. Angeleitet durch erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder vertiefen sie ihr schulisches Wissen und wenden das Gelernte praktisch an. Hier können sie selbst forschen und experimentieren.

Werner Schumacher, bei Currenta zuständig für die naturwissenschaftliche Ausbildung am Standort Krefeld-Uerdingen, begrüßte die Teilnehmer ebenfalls und freute sich über die motivierten Jugendlichen, die samstagsmorgens pünktlich um 8.30 Uhr im Ausbildungszentrum erschienen. „Ihr habt beste Chancen, Euren beruflichen Werdegang in der Chemie durch die Teilnahme an der Chemie-Akademie in eine Richtung zu lenken. Mit den Erfahrungen, die Ihr hier macht, bekommt Ihr ein sehr realistisches Bild von der Naturwissenschaft“, so Schumacher.

Neben dem Fachlichen stehen auch die sogenannten Soft Skills bei der Chemie-Akademie im Fokus. „Das gemeinsame Lernen und Experimentieren, die Zusammenarbeit beim Vor- und Nachbereiten der Versuche, das Einhalten aller Vorsichtsmaßnahmen und auch das gemeinsame Aufräumen am Ende des Tages stärken die Teamfähigkeit ganz besonders“, erklärte der Currenta-Ausbilder.

Ziel des Kooperationsprojekts von Unternehmerschaft Chemie Niederrhein und Currenta ist es, das Interesse des Nachwuchses für die spannenden Berufe in der Chemie zu wecken und zu fördern. Aus den vorangegangenen Durchgängen der Chemie-Akademie Krefeld haben mittlerweile viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg in die Branche gefunden – sei es über ein Studium oder über eine Ausbildung bei Currenta oder bei einem anderen Chemieunternehmen in der Region.

Quelle und Foto: Currenta GmbH & Co. OHG, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Chemie-Akademie 2016/2017 zusammen mit den Currenta-Ausbildern Werner Schumacher (l.) und Hans-Jörg Kaib (2.v.l.) sowie Astrid Holzhausen (2.v.r.) und Ralf Schwartz (r.) von der Unternehmerschaft Chemie Niederrhein.