bremenports für Preis nominiert

bremenports ist für den 13. Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert worden und gehört damit zu den nachhaltigsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird Anfang Dezember in Düsseldorf vergeben. Die Preisträger werden von einer Expertenjury ausgewählt. Dieser Jury gehören Vertreter aus Wirtschaft, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik an.

Die Auszeichnung soll die Leistung vorbildlicher Akteure und Projekte hervorheben und dadurch die Veränderung hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Die prämierten Akteure und Projekte zeigen, wie nachhaltige Entwicklungen aussehen und welche Wettbewerbschancen sich hierdurch eröffnen können.

bremenports-Geschäftsführer Robert Howe: „Wir freuen uns sehr, dass unser Einsatz und Engagement auch außerhalb der Landesgrenzen wahrgenommen wird. Dies ist ein Ansporn, auch künftig  ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in unser unternehmerisches Handeln zu integrieren.“

Weitere Informationen zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis gibt es hier.

Quelle und Grafik: bremenports GmbH & Co. KG

 




Sommerverladungen im Hafen Dresden

Dank des ungewöhnlich guten Sommer-Elbpegels konnte die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) in den letzten Tagen mehrere Großverladungen im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt durchführen. Den Anfang machte ein 123-Tonnen-Transformator aus Norwegen, der per Binnenschiff von Hamburg nach Dresden kam und mit dem SBO-Schwerlastkran LR 1600/2 entladen wurde.

Es folgten vier Motoren mit einem Gesamtgewicht von 354 Tonnen und ein Generator mit 156 Tonnen, die allesamt per Binnenschiff Richtung Hamburg transportiert wurden.

Die Schiffstransporte realisierte die SBO mit ihrem Kooperationspartner DBR (Deutsche Binnenreederei AG) im Rahmen des Liniendienstes Elbe Project Cargo Line (EPCL). Den LKW-Vor- und Nachlauf zum/vom Alberthafen Dresden übernahm ebenfalls ein SBO-Kooperationspartner: die KAHL Schwerlast GmbH.

„Diese Transporte zeigen einmal mehr, wie wichtig die Wasserstraße Elbe für den Maschinen- und Anlagenbau ist“, erklärt SBO-Geschäftsführer Heiko Loroff. „Nach den zwei extremen Niedrigwasserjahren 2018 und 2019 können wir nun auch im Sommer den guten Elbpegel nutzen, um Großverladungen zuverlässig und problemlos an ihr Ziel zu bringen.“

Quelle und Foto: Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH

 

 

 




Rotterdamer startete Containerabfertigungstest

Diese Woche startete im Rotterdamer Hafen ein Test zur Containerabfertigung ohne die in diesem Transportbereich sehr gebräuchliche Geheimzahl. Dafür wird eine neue App getestet: die so genannte Secure Container Release-App. Diese App ersetzt die Geheimzahl durch ein weniger betrugsanfälliges digitales Signal, wodurch die Containerabfertigung nicht nur effizienter, sondern auch sicherer werden soll. CMA-CGM, Hapag-Lloyd, MSC, ONE-Line, Hutchison Ports ECT Rotterdam, Rotterdam Fruit Wharf, Milestone Fresh, VTO, Portmade sowie der App-Entwickler T-Mining beteiligen sich an dem für drei Monate angesetzten Pilotprojekt.

Im Rotterdamer Hafen werden jedes Jahr Millionen von Containern gelöscht, die danach ihren Weg in Richtung Hinterland fortsetzen. Die Abholung dieser Container im Hafen ist ein komplexer Prozess, für dessen Gelingen Reedereien, Spediteure, Transportunternehmen und Terminals eng miteinander zusammenarbeiten müssen, damit die Freigabe schnell und sicher verlaufen kann. Dieses Verfahren bringt Risiken mit sich.

Emile Hoogsteden, Geschäftsführer für Wirtschaft und Handel beim Hafenbetrieb Rotterdam erläutert: „Durch den Einsatz neuer Technologien wird unser Hafen intelligenter, schneller, effizienter und sicherer. Dieses Pilotprojekt stellt diesbezüglich ein gutes Beispiel dar. Während dieses Pilotprojekts werden die verschiedenen Teilnehmer eine Blockchain-Anwendung einsetzen, die es ermöglicht, den Freigabeprozess zwischen allen unterschiedlichen Akteuren in der Kette auf sichere und effiziente Weise zu organisieren.“

Will ein Fahrer einen Container beim Terminal abholen, muss dieser über eine gültige Freigabeberechtigung verfügen. Diese Berechtigung wird von einer Reederei erteilt. Danach wird der Spediteur einem Transportunternehmer den Auftrag erteilen, den Container beim Terminal abzuholen. In der aktuellen Situation wird eine Geheimzahl verwendet, mittels derer die Berechtigung erteilt wird. Dazu sind bei unterschiedlichen Akteuren eine Vielzahl manueller Handhabungen erforderlich. Jedes Problem oder jeder Fehler im Freigabeverfahren führt zu Zeitverlust, Reklamationen und Unmut bei Kunden und Partnern und öffnet Betrugsmöglichkeiten die Tür. Die App, die jetzt getestet werden soll, kann die Geheimzahl vollständig ersetzen.

Mit Hilfe des Pilotprojekts wird getestet, wie die Sicherheit des Containerfreigabeverfahrens für die gesamte Kette – vom Reeder bis hin zum Endnutzer – verbessert werden kann. Die App nutzt die Blockchain-Technologie und kann in puncto Sicherheit mit Bankanwendungen verglichen werden, die über eine äußerst hohe Datensicherung verfügen.

Während des Pilotprojekts wird eine auf der Blockchain-Technologie basierende Lösung eingesetzt, welche die Freigaberechte für Importcontainer von einer Geheimzahl in ein digitales Token umwandelt. Man kann es mit einem digitalen Staffelstab vergleichen: Es ist etwas, was man einfach von der einen an die andere Geschäftspartei weitergeben kann. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie wird vermieden, dass diese Berechtigung entwendet oder kopiert werden kann. So wird das Freigabeverfahren für alle Personen in der Kette sicherer, die an diesem Verfahren beteiligt sind.

Auf diese Art und Weise weiß das Terminal genau, dass der Container dem richtigen Fahrer mitgegeben wird. Es kann nämlich nur ein gültiges Token geben. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass nicht jedermann beliebig sehen kann, wer das Token zuvor hatte, so dass Informationen über Handelsbeziehungen auch weiterhin vertraulich bleiben. Selbst T-Mining, das Start-Up-Unternehmen aus Antwerpen, das diese Lösung entwickelt hat, kann diese Informationen nicht einsehen. Anfang dieses Jahres wurde T-Mining von PortXL für das Beschleunigerprogramm ausgewählt und arbeitet gemeinsam mit der Rotterdamer Geschäftswelt und dem Hafenbetrieb Rotterdam an der praktischen Umsetzung des Projekts.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 




Güterumschlag der Saarhäfen sinkt

Im vergangenen Jahr ist der Güterumschlag der saarländischen Häfen an Saar und Mosel um rund 12 Prozent gegenüber 2018 auf insgesamt drei Millionen Tonnen gesunken. Grund für diesen Rückgang ist neben der schwachen Industriekonjunktur insbesondere die monatelange Niedrigwassersituation auf dem Rhein infolge des niederschlagsarmen Winters und heißen Sommers.

Da Schiffe auf dem Rhein entweder gar nicht oder nur mit reduzierter Ladung fahren konnten, traf es vor allem den Transport von Massengütern für die saarländische Wirtschaft. Dieser ist um mehr als ein Viertel im Vergleich zu 2018 eingebrochen. Dagegen konnte der weniger gewichtskritische Versand im gleichen Zeitraum leicht zulegen.

„Der Rückgang der transportierten Gütermenge unterstreicht einmal mehr, wie wichtig gut ausgebaute Wasserwege für den umweltfreundlichen Schiffstransport von Gütern sind. Deshalb appellieren wir an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, die Fahrrinne insbesondere am Mittel- und Niederrhein zu vertiefen. Denn nur so werden die wegen des Klimawandels aller Voraussicht nach häufiger auftretenden Niedrigwasserzeiten zu bewältigen sein. Und nur dann wird es möglich sein, zusätzlichen Verkehr von der Straße auf die Wasserstraße zu verlagern.“ So kommentierte IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier die aktuellen Zahlen zur Binnenschifffahrt im Saarland, die das Statische Amt Saarland herausgegeben hat.

Als ebenso wichtig erachtet die IHK den Ausbau der Moselschleusen. Denn die inzwischen über 60 Jahre alten und entsprechend störanfälligen Bauwerke stellen einen weiteren Engpass im Binnenschifffahrtsnetz auf dem Weg vom und ins Saarland dar. „Deshalb sehen wir auch hier den Bund in der Pflicht, den Ausbau der Moselschleusen zu beschleunigen. Der bisherige Zeitplan ist aus unserer Sicht nicht ambitioniert genug“, so Meier.

Die IHK weist darauf hin, dass für die Binnenschifffahrt die größten Kunden die saarländische Stahlindustrie, die Kraftwerke und die Bauindustrie sind. Über ein Drittel der umgeschlagenen Gütermenge entfallen auf Erze, Steine sowie Kokerei- und Mineralölerzeugnisse. Mit 700.000 Tonnen folgen Roh- und Brennstoffe wie Kohle, rohes Erdöl und Erdgas. Umgekehrt gehen Metalle und Metallerzeugnisse im Umfang von fast 900.000 Tonnen auf dem Wasserweg in den Versand – ungefähr zwei Drittel davon ins Ausland.

Quelle: IHK Saarland, Foto: Flug-Hafen-Saarland GmbH

 




Hafen Antwerpen begrenzt den Schaden

Der Gesamtumschlag des Hafens Antwerpen sank im ersten Halbjahr um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach einem starken ersten Quartal verzeichnete der Hafen einen Rückgang aller Güterströme mit Ausnahme des Containersegments. Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise auf die globalen Produktions- und Logistikketten und des durch die Pandemie bedingten Nachfragerückgangs blieb der Hafen zu 100 Prozent betriebsbereit.

Der Containerverkehr nahm im ersten Quartal des Jahres zu, bekam aber ab April die Auswirkungen der gecancelten Abfahrten zu spüren. Im Zeitraum Januar – Juni 2020 erreichte der Containerumschlag trotzdem einen leichten Anstieg von +0,4 Prozent in TEU gegenüber dem Vorjahreszeitraum (mit April und Mai 2019 als absoluten Rekordmonaten). Die Anzahl der Schiffsanläufe ging zurück, was jedoch einerseits durch ein durchschnittlich höheres Volumen pro Schiff und andererseits durch zusätzliche Anläufe außerhalb der normalen Fahrpläne kompensiert wurde. Bemerkenswerte Zuwächse in dieser außergewöhnlichen Zeit wurden im Umschlag von pharmazeutischen Produkten, im E-Commerce und im Umschlag von gesunden Lebensmitteln erzielt. Anfang Juni empfing der Hafen auch das aktuell größte Containerschiff der Welt, die HMM Algeciras mit einer Kapazität von 23.964 TEU.

Seit Mitte 2019 wirken sich globale Handelsfragen anhaltend negativ auf die Güterströme im konventionellen Breakbulk aus. Daraus ergibt sich für den Zeitraum Januar – Juni im Vergleich zu 2019 ein Rückgang von insgesamt 29 Prozent, wobei die ein- und ausgehenden Verkehre in gleichem Maße betroffen sind. Der Umschlag von Eisen und Stahl, die wichtigste Frachtgruppe innerhalb dieses Segments, verzeichnete im Juni zwar den bisher besten Monat des Jahres 2020, im gesamten Halbjahr aber einen Rückgang von insgesamt 33,1 Prozent.

Die Automobilbranche hatte bereits 2019 mit der Einführung strengerer Vorschriften für Pkw-Emissionen in Europa zu kämpfen und dieser Trend setzte sich 2020 fort. Ab März kamen die Auswirkungen der Corona-Krise hinzu: im Neuwagenbereich weniger Exporte aus Europa und Importe aus Asien sowie Stillstand im Gebrauchtwagengeschäft aufgrund der Reisebeschränkungen. Der RoRo-Umschlag sank infolgedessen um 21,8 Prozent.

Während der Kohleumschlag im ersten Quartal noch zunahm, kam er im zweiten Quartal zum Erliegen. Dies führte zu einem Rückgang des Dry-Bulk-Umschlags im Zeitraum Januar – Juni 2020 um 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist zum einen auf das wachsende Angebot an Erneuerbarer Energie zurückzuführen, das den Bedarf an Kohle verringerte, zum anderen auf die geringere Nachfrage nach Kohle aus der Stahlindustrie und schließlich auch auf den Basiseffekt des starken zweiten Quartals im Vorjahr. Düngemittel, die den größten Anteil des Dry-Bulk-Volumens ausmachen, wuchsen im Vergleich zum Zeitraum Januar – Juni 2019 leicht um ein Prozent.

Liquid Bulk ging im ersten Halbjahr um 7,5 Prozent zurück, was auf die Kombination aus Corona-Krise und Preiskämpfen auf dem Ölmarkt zurückzuführen ist, wodurch die Nachfrage nach Ölprodukten stark reduziert wurde, Erst im Zuge der Lockerungen der Corona-Maßnahmen und der Erholung des Ölpreises stieg der Treibstoffumschlag im Mai und Juni wieder an. Auch die Chemie verzeichnete hauptsächlich aufgrund der geringeren Nachfrage vor allem aus dem Automobilsektor einen Rückgang von 8,9 Prozent.

In den vergangenen sechs Monaten liefen 6.797 Seeschiffe den Hafen Antwerpen an, was einem Rückgang von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Bruttotonnage dieser Schiffe sank um 7,9 Prozent auf 193 Millionen.

Nach Gesprächen mit der Antwerpener Hafengemeinschaft über die Folgen der Corona-Krise beschloss die Hafenbehörde, einen Zahlungsaufschub für die Seeschifffahrts- und Binnenschifffahrtsabgaben sowie für die Domänenkonzessionen zu gewähren.

Für das dritte Quartal erwartet der Hafen Antwerpen weiterhin Blanc Sailings, sieht aber gleichzeitig erste Anzeichen einer Erholung und eines Aufschwungs der europäischen Wirtschaft. Der Hafen Antwerpen unternimmt alle Anstrengungen, um den effizienten Hafenbetrieb weiterhin zu gewährleisten.

Jacques Vandermeiren, CEO des Hafens Antwerpen: „Der Hafen Antwerpen ist ein Welthafen, der dem Rhythmus der europäischen und der Weltwirtschaft folgt. Die Auswirkungen der durch die Corona-Krise verursachten Unterbrechung der globalen Lieferkette waren ab dem zweiten Quartal zu spüren und werden sich in diesem Jahr auf den gesamten Güterumschlag auswirken. Der Hafen Antwerpen behauptet sich gut in der Hamburg − Le-Havre – Range, weil er in vielen Segmenten aktiv ist, nicht von einem einzigen Kontinent abhängt und aufgrund seiner Rolle als größter integrierter Chemie-Cluster Europas.“

Annick De Ridder, Hafenschöffin: „Als Hafen Antwerpen sind wir ein wichtiges Glied in der Kette zwischen Produzenten und Konsumenten und als solches ein perfekter Gradmesser für die Weltwirtschaft. Viel wird davon abhängen, wie schnell die Industrie wieder anlaufen kann und wie schnell das Vertrauen der Verbraucher zurückkehrt. Als Antwerpener Hafengemeinschaft waren wir während dieser globalen Krise zu 100 Prozent einsatzfähig, und unser Wissen und unsere Erfahrung sind als anerkanntes Markenzeichen in der ganzen Welt bestens bekannt“.

Quelle und Video: Port of Antwerp

 




Extreme Einbrüche der Konjunkturaussichten

Die Konjunktur der maritimen Wirtschaft in Deutschland ist im Frühjahr 2020 vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie regelrecht abgestürzt. Dies ist das Ergebnis der  Frühjahrsumfrage der IHK Nord, dem Zusammenschluss zwölf norddeutscher Industrie- und Handelskammern. Die drei Teilbranchen Schiffbau, Hafenwirtschaft und Schifffahrt verzeichnen dabei alle enorme Einbrüche beim Geschäftsklimaindex.

Stark rückläufig ist der Geschäftsklimaindex in der Hafenwirtschaft. Er verliert über 50 Punkte und steht jetzt bei 24,4 Punkten. „In den Häfen verzeichnen wir sehr große Ladungsrückgänge“, sagte Marahrens-Hashagen. Viele Unternehmen hätten bereits Kurzarbeit angemeldet. Die norddeutschen Industrie- und Handelskammern fordern deshalb, die Anlaufkosten von Schiffen zu den deutschen Seehäfen nicht weiter zu verteuern und vor allem die Lotsabgaben zu senken. „Wir brauchen jetzt vor allem Maßnahmen, die schnell wirken und damit ein deutliches Bekenntnis zum maritimen Standort Norddeutschland“, betonte die IHK Nord-Vorsitzende.

Das Konjunkturbarometer in der Werftindustrie stürzte von 123,7 auf 38,9 Punkte ab. Janina Marahrens-Hashagen, Vorsitzende der IHK Nord, sagte: „Besonders hart trifft es den Kreuzfahrtschiffbau. Hier ist im Augenblick kaum abzusehen, wie sich die Lage weiter entwickelt.“ Neun von zehn der befragten Betriebe sehen große Probleme mit Blick auf die Auslandsnachfrage. Die schwache Nachfrage ziehe sich dabei quer durch die gesamte Wertschöpfungskette. „Um die deutschen Werften zu stützen und zu erhalten, sollte die von der Bundesregierung im Konjunkturpaket aufgeführte Ersatzbeschaffung von Schiffen zügig umgesetzt werden“, so Marahrens-Hashagen.

Das Stimmungsbarometer in der Schifffahrt ist ebenfalls extrem abgestürzt: Es verlor knapp 80 Punkte und steht nun bei 8,8 Punkten. Die Zahl der Schiffe, die ohne Beschäftigung sind und aufliegen, ist auf dem höchsten Niveau, das jemals gemessen wurde. Die Charterraten sind extrem gefallen – der Kostendruck in der Branche ist hoch.

Quelle und Grafik: Nord IHK

 

 




Neue Plätze auf dem Parkplatz Maasvlakte

Auf dem Lkw-Parkplatz Maasvlakte Plaza sind 210 neue Parkplätze hinzugekommen. Dank dieser Erweiterung zählt der Parkplatz Maasvlakte Plaza nun 567 Plätze und ist damit der größte bewachte Lkw-Parkplatz der Welt. Insgesamt beträgt die Anzahl der bewachten Parkplätze im gesamten Rotterdamer Hafen somit 945.

Die Erweiterung ist notwendig, da dieser Lkw-Parkplatz seit der Eröffnung im Mai 2017 einen sehr hohen Auslastungsgrad von über 90 % hat. Angesichts der anstehenden Entwicklungen auf der Maasvlakte wird die Auslastung voraussichtlich noch zunehmen.

Ronald Paul, COO des Hafenbetriebs Rotterdam: „Dieses Konzept ist der neue Standard für bewachtes Parken: sicher, sauber, mit hervorragenden Einrichtungen für Fahrer und ihre Lastwagen, in unmittelbarer Nähe der großen Terminals und Distributionszentren. Es verbessert die Erreichbarkeit des Hafens und trägt zu einer erheblichen Steigerung der Logistikeffizienz im Rotterdamer Hafen bei.“

Mit der Realisierung dieser zusätzlichen Lkw-Parkplätze nimmt die Sicherheit auf der Straße zu. Lkw-Fahrer machen sich besser ausgeruht auf den Weg und parken viel seltener gezwungenermaßen auf Seitenstreifen, Auf- und Abfahrten, in Gewerbegebieten oder Wohnvierteln. Um Fahrern die Zeit und Gelegenheit zu geben, nicht zur abendlichen Spitzenzeit zu fahren, sind auf dem Parkplatz abends die ersten zwei Stunden Parken kostenlos.

Durch die Schaffung von mehr Übernachtungsraum für Fahrer an einem sicheren Ort in der Nähe der Terminals leistet der Hafenbetrieb Rotterdam zudem einen bedeutenden Beitrag zur Zielsetzung des Konsortiums SecureNL. Diese Arbeitsgemeinschaft der Provinz Südholland, des Hafenbetriebs Rotterdam, der Gemeinde Dordrecht, Gemeinde Venlo und Loverbosch B.V. in Asten realisiert bis Ende 2022 insgesamt 765 neue bewachte Lkw-Parkplätze an vier verschiedenen Standorten in den Niederlanden: Maasvlakte Plaza, Nobis Asten in Nordbrabant, Truckstop Venlo in Limburg und einen neu anzulegenden Lkw-Parkplatz bei Dordrecht. Sämtliche Standorte im Süden der Niederlande liegen an „Top Corridors“, wesentlichen Verkehrsadern für den europäischen Frachtverkehr (Import und Export). Das Projekt wurde von der Finanzierungsfazilität „Connecting Europe“ der Europäischen Union mitfinanziert.

Der Lkw-Parkplatz Maasvlakte Plaza liegt zentral auf der Maasvlakte und hat einen direkten Anschluss an die N15. Die Entfernung zu den großen Deepsea-Containerterminals beträgt durchschnittlich 3,5 km. Distributionszentren liegen in weniger als 2 km Entfernung.

Mit einem Informationsschalter, WLAN, Duschen und Toiletten, Waschmaschinen und Trocknern, Schließfächern und einem Restaurant von Routiers mit 175 Sitzplätzen ist der Parkplatz bestens ausgestattet. Auch die Shell-Tankstelle und Lkw-Waschanlage kann genutzt werden.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam, Maasvlakte Plaza Zuid

 

 




Baumstämmen aus dem Rotterdamer Hafen

Aufgrund von Totholz nimmt der Export von Containern in Europa enorm zu. Seit 2018 sind 180.000 Hektar deutscher Wald durch Dürre und den Vormarsch des Borkenkäfers verloren gegangen. Dieses Holz wird in großem Umfang zum Beispiel aus Rotterdam nach China exportiert. Bevor die Ladung auf die Reise gehen kann, muss sie zunächst in einer so genannten Begasungsstation, zum Beispiel im Waalhaven-Gebiet, behandelt werden. Anschließend wird der Container per Binnenschiff zu den Tiefseeterminals auf der Maasvlakte und danach in Richtung Asien transportiert.

Jedes Jahr verlassen Hunderttausende von Containern, die mit allerlei Arten von Holz gefüllt sind, Europa in Richtung China. In einem Großteil davon befinden sich Baumstämme, die China dann selbst zu Endprodukten verarbeitet. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise Spanplatten oder Möbel zu nennen.

Zur Abtötung von Insekten in den Containern setzte man früher ein Insektizid ein. Beim Sägen des Holzes in China jedoch kamen noch immer lebendige Insekten unter der Borke hervor. Aus diesem Grund fordert China seit einigen Jahren die Begasung oder eine Wärmebehandlung von mit Baumstämmen gefüllten Containern, bevor die Container auf die Reise nach China gehen.

Aufgrund von Trockenheit und Hitze in den letzten beiden Sommern hat sich der Borkenkäfer in den deutschen Wäldern eingenistet. Bei Trockenheit enthalten die Bäume weniger Harz. Hierdurch kann sich der Borkenkäfer einnisten und ausbreiten, wodurch hektargroße Flächen Baumbestand verloren gehen.

China ist ein sehr bedeutender Abnehmer des Totholzes. Dieses Totholz wird für allerlei Anwendungen eingesetzt, die Europa seinerseits danach wiederum importiert, wie z. B. Gitarren, Möbel und Baumarktprodukte für Heimwerker, die in den letzten Monaten, u.a. durch COVID-19, schon recht aktiv waren.

Die Begasung der Container ist für den Export dieses Holzes zwingend vorgeschrieben. Durch diese Begasung stirbt der Borkenkäfer. So kann die Verbreitung des Borkenkäfers vermieden werden. Aufgrund solcher Containertransporte ist nämlich die Gefahr groß, dass sich der Borkenkäfer in Wäldern anderer Länder einnistet.

Die Begasung, auch Quarantänebehandlung genannt, ist daher Pflicht. In den vergangenen zwei Monaten hat Kwaliteit Gasmeting Nederland (KGN), als Spezialist für Begasung und Gasmessung, mehr als 2.400 Container mit Totholz begast. KGN verzeichnet eine Zunahme der Behandlungen um 350 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr.

Die Nachfrage nach Begasung in der Region Rotterdam ist enorm gestiegen, weil in den Nachbarländern nicht genügend Kapazitäten vorhanden sind. KGN verfügt über eine Kapazität von drei Gaskammern im Rotterdamer Hafen, im Waalhaven und auf der Maasvlakte.

„Der Vorteil unserer Standorte besteht darin, dass wir LKW-, Binnenschiff- sowie Bahnvolumina entgegennehmen können. Wir haben derzeit eine Kapazität von mehr als 500 Containern pro Lauf“, äußert sich Dennis de Roo.

KGN ist ein Joint Venture zwischen der EWS-Group und Van Donge & de Roo (oder kurz gesagt der D&R-Group). Die EWS-Group ist als Spezialist für Begasung, alle Formen von Schädlingskontrolle, Gasmessungen und Belüftung von Containern in Europa tätig.

Van Donge & de Roo ist ein Logistikdienstleister, der weltweit in den Bereichen See- und Luftfracht, Zoll, intermodaler Transport per Binnenschiff/Zug und Depotdienstleistungen in Antwerpen und Rotterdam tätig ist.

Dies versetzt KGN in die Lage, ein komplettes Begasungsdienstleistungspaket anzubieten, und zwar von der Begasung bis hin zur Regelung von Transport, Zollabfertigung und Zertifizierungen.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam

 




Import von Wasserstoff von großer Bedeutung

Nordwesteuropa ist auch in einer CO2-neutralen Welt ein großer Netto-Importeur von Energie. Diese Energie wird häufig die Form von Wasserstoff haben. Rotterdam kann sich zu einem internationalen Knotenpunkt für Wasserstoff entwickeln, ebenso wie dies derzeit der Fall für Öl ist.

Das erfordert unter anderem eine (vorzugsweise) nordwesteuropäische Strategie, öffentlich-private Zusammenarbeit sowie eine Finanzierung quer durch die gesamte Kette – von der Produktion bis hin zur Nutzung. Eine proaktive Vorgehensweise verspricht dabei eine größere Chance auf Erfolg als eine abwartende Haltung.

So lauten einige Ergebnisse des Berichts „Hydrogen for the Port of Rotterdam in an International Context; a Plea for Leadership“ (Wasserstoff für den Rotterdamer Hafen im internationalen Kontext; ein Plädoyer für Leadership“ des Forschungsinstituts DRIFT (Dutch Research Institute for Transitions). Ein Teil des im Auftrag des Hafenbetriebs Rotterdam erstellten Berichts besteht aus einer Reihe von Prof. Dr. Ir. Jan Rotmans geleiteten Dialogsitzungen mit Experten aus der Hafenwirtschaft, den Regierungsbehörden und der Wissenschaft.

Der Bericht stellt fest, dass bis 2050 die Abhängigkeit von Energie-Importen in Nordwesteuropa bis auf 60 % und für die Niederlande sogar bis auf 75 % steigen könnte. Der Rotterdamer Hafen befindet sich in einer starken Ausgangsposition, die Wasserstoff-Drehscheibe Nordwesteuropas zu werden, und zwar mit grünem Wasserstoff als wichtigem Pfeiler, wobei dieses Rennen jedoch noch nicht entschieden ist. Dem Bericht zufolge ist es wichtig, frühzeitig in die Nutzung und Produktion von Wasserstoff zu investieren, vor allem jedoch auch in den Import und Handel.

Rotmans erwartet, dass auf der Grundlage neuer Energieströme auch neue geopolitische Beziehungen in der Welt entstehen werden. „Vor diesem Hintergrund müssen sich die Niederlande auch überlegen, welche Position sie in Zukunft international einnehmen wollen. Wenn man diese strategische Funktion wahren will, müssen die Regierungsbehörden Wasserstoffprojekte aktiv vorfinanzieren und auf diese Weise die internationale Position weiter fördern. Zudem werden auch Unternehmen stark in Wasserstoff investieren müssen, um eine führende Rolle in der neuen, CO2-neutralen Wirtschaft spielen zu können.“

Rotmans weist darauf hin, dass in den nächsten zehn Jahren neben grünem Wasserstoff auch auf blauen, aus Erdgas hergestellten Wasserstoff zurückgegriffen werden muss, wobei das bei der Produktion freigesetzte CO2 sofort abgefangen und unter Wasser gespeichert wird. „Der Weg vom blauen zum grünen Wasserstoff ist unumgänglich, damit sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite genügend Masse und Volumen geschaffen werden können. Für Rotterdam ist das ein entscheidender Schritt, um die Emissionen der Industrie zu reduzieren und gleichzeitig die eigene Rolle als Energiehafen zu erhalten.“

Grüner Wasserstoff ist vorerst teuer, in den nächsten zehn Jahren wird nicht genügend Ökostrom zur Verfügung stehen, um Wasserstoff in großem Maßstab zu produzieren. Unternehmen werden nämlich häufig mit einem wenig rentablen Business Case konfrontiert. In diesem Zusammenhang wurde eine Empfehlung an die Regierungsbehörden zur aktiven Vorfinanzierung von Projekten auf der Grundlage eines öffentlich-privaten Investitionsfonds aufgenommen. Für die Realisierung von Windparks im Zusammenhang mit der Produktion von grünem Wasserstoff sind kombinierte Ausschreibungsverfahren erforderlich.

Der Hafenbetrieb Rotterdam wertet den DRIFT-Bericht als eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges. CEO Allard Castelein: „Wasserstoff wird in der neuen, CO2-neutralen Wirtschaft eine zentrale Rolle spielen und bietet Rotterdam die Möglichkeit, weiterhin eine wichtige Rolle für die niederländische Wirtschaft als internationales Energiedrehkreuz zu spielen. Um dies zu erreichen, arbeiten wir an einer Reihe konkreter Projekte über die gesamte Kette von Produktion, Infrastruktur, Nutzung und Import hinweg. Der Bericht von DRIFT bestätigt und erweitert unsere Vision und die Bedeutung der Projekte, an denen wir arbeiten.“ Zu den in Rotterdam anstehenden Projekten gehören unter anderem der Bau von Elektrolyseuren von Shell, bp und Nouryon für die Produktion von grünem Wasserstoff, H-Vision für die Produktion von blauem Wasserstoff und der Bau einer Wasserstoffpipeline quer durch das Hafengebiet. Rotmans weist darauf hin, dass die Aufstockung des Wasserstoffangebots und der Wasserstoffnachfrage von wesentlicher Bedeutung ist und dass dafür Zeit und Investitionen in großem Maßstab erforderlich sind.

Mit diesen Projekten positioniert sich Rotterdam mit Nachdruck als „First Mover“. Der DRIFT-Bericht argumentiert, dass dies eine wichtige

Position ist, die in der Vergangenheit ebenfalls zu Wettbewerbsvorteilen geführt hat. Rotmans: „Wer First Mover sein will, braucht dazu Vision, Courage und Leadership. Rotterdam hat dies bereits früher, z. B. mit der Investition in Europas erstes großes Containerterminal, unter Beweis gestellt. Im Endeffekt wurde damit auch der Grundstein für den gegenwärtig führenden Industrie- und Logistik-Cluster gelegt. Leadership liegt in der DNA von Rotterdam.“

Hafenbeigeordneter Arjan van Gils bestätigt die Bedeutung von Wasserstoff: „Gern beteiligen wir uns daran, Hafen und Industrie nachhaltiger zu gestalten. Wasserstoff ist für die Erneuerung unserer Wirtschaft, die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region und als Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele wichtig. Wir haben in Rotterdam unsere Erfolge auch nicht durch Stillsitzen erzielt. Wenn es uns gelingt, die sich bietenden Chancen zu nutzen, ist das ein großer Schritt in puncto Ökologisierung der Region.“

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung seitens des Forschungsinstituts DRIFT und des Hafenbetriebs Rotterdam, Foto: Port of Rotterdam




CTA erneut als klimaneutral zertifiziert

Der HHLA Container Terminal Altenwerder hat den Ausstoß klimaschädlicher CO2-Emissionen weiter deutlich reduziert. Nachdem der TÜV Nord die hochmoderne Anlage im vergangenen Jahr erstmals als klimaneutral zertifiziert hat, wurde dieses Prädikat nun erneut bestätigt. Damit ist und bleibt der CTA der weltweit einzige zertifizierte klimaneutrale Containerterminal.

Die Entwicklung ist damit aber keineswegs abgeschlossen. Bis zum Jahr 2040 will die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) klimaneutral sein. Der CTA spielt bei der Erreichung des Ziels eine wichtige Rolle.

Angela Titzrath, HHLA-Vorstandsvorsitzende: „Wer die HHLA kennt, weiß, dass wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben. Auch wenn Klima- und Umweltschutz infolge der Corona-Pandemie in den Hintergrund gerückt sind, bedeutet dies nicht, dass die Notwendigkeit zum Handeln geringer geworden ist. Die HHLA hält ungeachtet der aktuellen Herausforderungen an ihren Klimaschutzzielen fest.“ Das bedeutet, bis zum Jahr 2030 die absoluten CO2-Emissionen auf der Basis des Jahres 2018 zu halbieren und die Klimaneutralität des Gesamtkonzerns bis 2040.

Die HHLA zählt mit ihren Zielen zu den Vorreitern in der Freien und Hansestadt Hamburg. So wird im neuen rot-grünen Koalitionsvertrag der CTA als Vorbild für das von den Regierungsparteien ausgegebene Ziel der Klimaneutralität des Hamburger Hafens bis 2040 genannt.

Die HHLA versteht technologische Exzellenz und Prozesseffizienz als zentrale Schlüssel, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln sowie ökologisch handeln und erfolgreich wirtschaften zu können. Die erneute TÜV-Zertifizierung des CTA zeigt, wie technische Innovation, Automatisierung und Digitalisierung einen klimaneutralen Containerumschlag möglich machen.

Die 14 Containerbrücken für den wasserseitigen Umschlag, die 52 vollelektrifizierten Portalkräne im Containerblocklager, ebenso wie die vier Bahn-Portalkräne am größten Terminalbahnhof Europas – alles wird zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben. Die Hälfte der rund 100 am CTA eingesetzten Containertransporter (Automated Guided Vehicles/AGV) fahren bereits mit Lithium-Ionen-Batterien. Bis Ende dieses Jahres sollen dann zwei Drittel der Flotte und bis 2022 alle AGVs auf die schnellladefähige Batterietechnologie umgestellt sein.

Im Fokus der technischen Weiterentwicklung steht die Vermeidung bzw. Reduzierung von CO2-Emissionen unter wirtschaftlichen Bedingungen. Bei Terminalprozessen, bei denen das noch nicht möglich ist, weil beispielsweise tragfähige technische Lösungen fehlen, setzt die HHLA auf die Kompensation über Emissionsreduktions-Zertifikate. Ziel ist es, diesen Kompensationsanteil konsequent immer weiter zu reduzieren. Im vergangenen Jahr wurde der CO2-Fußabdruck am CTA um weitere 6,4 Prozent reduziert, die somit weniger kompensiert werden müssen. Gleichzeitig wird gemeinsam mit Herstellern an der Entwicklung neuer technischer Lösungen gearbeitet. Beim landseitigen Umschlag finden derzeit zum Beispiel Prototypentests mit batteriebetriebenen Zugmaschinen für den Einsatz zwischen Blocklager und Terminalbahnhof statt.

Titzrath: „Der CTA wurde seit seiner Eröffnung 2002 stetig weiterentwickelt und dient der HHLA heute auch als Forschungs- und Versuchslabor für neue, zukunftsträchtige Technologien. Lösungen, die sich hier bewährt haben, kommen später häufig auf Terminalanlagen in der ganzen Welt zum Einsatz.“

Unter dem Leitmotiv Balanced Logistics hat die HHLA Ende vergangenen Jahres ihre Nachhaltigkeitsstrategie gebündelt und die Maßnahmen in neun Handlungsfeldern zusammen mit konkreten Leitlinien und Zielen definiert. Mit der Umsetzung ihrer „Balanced Logistics“-Strategie bringt die HHLA ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in Einklang. In dem jetzt erschienenen Nachhaltigkeitsreport zeigt die HHLA anhand von Lösungen und Projekten, wie sie die definierten Ziele erreicht.

Hier gibt es den Nachhaltigkeitsreport als Download

Quelle: HHLA, Foto: HHLA / Thies Rätzke