Rotterdam nimmt Drohnen-Fernsteuerung in Betrieb

Die Abteilung Hafenmeister experimentiert seit einiger Zeit mit einer schnellen Flugzeugdrohne für große Entfernungen. Die Drohne kann bei einer Vielzahl von Aufgaben eingesetzt werden, zum Beispiel bei der Durchführung von Kontrollen und der Überwachung.

Zum ersten Mal sind nun auch Testflüge erlaubt, bei denen die Drohne vom Command & Control Centre im Hafenkoordinationszentrum der Abteilung Hafenmeister gesteuert wird. Die Drohne selbst startet 40 km entfernt vom Pistoolhaven aus.

Die Fernsteuerung ist wichtig, weil die Port of Rotterdam Authority in Zukunft ein multidisziplinäres hafenweites Netzwerk von Drohnen einsetzen möchte, das von einer zentralen Stelle aus gesteuert wird. Auf diese Weise kann eine direkte Verbindung zwischen den Live-Aufnahmen der Drohne und der Auswertung durch die Abteilung Hafenmeister hergestellt werden. Auch die Gemeinsame Feuerwehr wird das Drohnennetzwerk für die Gefahrenabwehr einsetzen.

Der Drohneneinsatz steht im Einklang mit dem strategischen Ziel der Port of Rotterdam Authority, den Hafen noch effizienter, sicherer und nachhaltiger zu betreiben. Im Rahmen des Innovationsprogramms „Drone Port of Rotterdam“ wird das Hafengebiet zu einem „Experimentierraum in relevantem Umfeld“ für Drohnen-Dienstleister ausgebaut. Die Port of Rotterdam Authority spielt eine entscheidende Rolle, was die Unterstützung von Drohneneinsätzen im Hafengebiet angeht. Dazu gehört zum Beispiel die digitale Kontrolle des Drohnenverkehrs. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Unternehmen im Hafen richten wir unseren Luftraum und unsere Verfahrensweisen schrittweise darauf aus.

Quelle und Video: Port of Rotterdam




„Alle Kräfte bündeln, um die Energiewende zu meistern“

Die Energiewende und die Transformation der Wirtschaft sind Jahrhundertaufgaben. „Es ist immens wichtig, dass alle relevanten Akteure an einem Strang ziehen, um gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu entwickeln und umzusetzen“, sagte Oliver Krischer (Grüne), Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bei der offiziellen Zeichnung des Mitgliedsantrags von duisport im Verein „EcoPort813 – Förderverein Wasserstoff & nachhaltige Energie e.V.“ Die feierliche Aufnahme von Europas größtem Binnenhafen in den von den DeltaPort Niederrheinhäfen gegründeten Verein fand jetzt im Rahmen des traditionellen Events „DeltaPort – vor Ort“ statt. Das übergeordnete Thema bei dem Branchentreffen war denn auch „Transformation und Nachhaltigkeit“.

Die Abkehr von fossilen Energieträgern und die Einsparung von CO2 sind nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch die große Herausforderung der Zukunft. Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor einer Transformation ungekannten Ausmaßes. In dieser Situation ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich Akteure vernetzen, dass sie gemeinsam Projekte zur Dekarbonisierung auf den Weg bringen, Synergien nutzen und alternative Ansätze finden. Experten sind sich dabei einig, dass grüner, also mit regenerativen Energien nachhaltig produzierter Wasserstoff (H2) eine große Rolle im Energiemix der Zukunft spielen wird. Vor diesem Hintergrund gründeten die DeltaPort Niederrheinhäfen – also der Zusammenschluss der DeltaPort Häfen (Stadthafen Wesel, Rhein-Lippe-Hafen Wesel und Hafen Voerde-Emmelsum) mit dem Hafen Emmerich und dem NIAG-Hafen in Rheinberg-Orsoy – im vergangenen Jahr den Verein „EcoPort813 – Förderverein Wasserstoff und nachhaltige Energie“. Ziel des Vereins ist es unter anderem, dass die Mitglieder bei Fragen der Energiewende kooperieren und eine Wasserstoff-Infrastruktur aufbauen.

An diesem Ziel wirkt künftig ein sehr prominenter Akteur mit: duisport, die Betreibergesellschaft von Europas größtem Binnenhafen in Duisburg, ist ab sofort Mitglied im Verein „EcoPort 813“. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer wurde der Mitgliedsantrag von duisport jetzt feierlich im Rahmen der traditionellen Hafenrundfahrt „DeltaPort – vor Ort“ unterzeichnet. „Die Energiewende und die notwendige Transformation der Wirtschaft braucht Synergien. Synergien werden nur gemeinsam geschaffen. Dass duisport sich jetzt bei EcoPort 813 engagiert, ist ein sehr gutes Zeichen – für den Verein, für die Region, für das ganze Land und vor allem für unsere klimagerechte Zukunft.“

An Bord des Fahrgastschiffes „River Lady“, auf dem sich zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eingefunden hatten, betonte Krischer in seiner Key Note die generelle Bedeutung des Aufbaus einer Wasserstoffinfrastruktur für Nordrhein-Westfalen. Dabei komme es sehr auf die Häfen an, und besonders auf die entlang der Rheinschiene. „Für unsere landesweite Wasserstoffstrategie ist EcoPort 813 ein wichtiges Element.“ Denn: Mit den Häfen Duisburg und Rotterdam seien Europas größter Binnen- und der größte europäische Seehafen in dem Netzwerk vertreten, was den Import und – gemeinsam mit den anderen Binnenhäfen – die Verteilung des Wasserstoffs immens erleichtere. „Die Netzwerkpartner und Vereinsmitglieder spielen eine Schlüsselrolle bei der Versorgung unseres Landes.“

Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG duisport, lobte in seiner Rede die konzeptionelle Vorarbeit der Vereinsgründer um die DeltaPort Niederrheinhäfen: „Ihr seid gedanklich schon so weit, da bringen wir uns gerne ein, um gemeinsam eine noch schlagkräftigere Allianz zu formen.“ Das Thema „Energiewende“ sei zu groß für Eitelkeiten und Konkurrenzdenken. „Wir müssen alle Kräfte bündeln, um diese riesige Herausforderung gemeinsam zu meistern.“

Auch auf anderen Feldern kooperieren duisport und die DeltaPort Niederrheinhäfen. So haben sich die Partner jüngst gemeinsam mit dem Hafen Dortmund und der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein im von den DeltaPort Niederrheinhäfen initiierten Projekt „LOG4NRW“ zusammengeschlossen, das ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Verkehrsminister Krischer steht. Ziel ist es, ein Zugsystem zu etablieren, das die Verkehrssituation im Ruhrgebiet und im Sauerland spürbar entlasten soll, indem ein erheblicher Anteil der Lkw-Verkehre in Nordrhein-Westfalen von der Straße auf die Schiene verlagert wird.

„Ich freue mich, dass wir mit duisport einen sehr starken Partner als Vereinsmitglied hinzugewinnen konnten“, sagte Andreas Stolte, Geschäftsführer der DeltaPort Niederrheinhäfen. „Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind bei der notwendigen Transformation. Als Häfen können wir viel beitragen zur Versorgung der Region mit alternativen Energieträgern und zur klimaschonenden Verlagerung der Verkehrsströme. Bei diesen Themen sitzen wir alle in einem Boot.“

Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel, betonte in seiner Rede, dass der Kreis Wesel das Potenzial habe, ein Drehkreuz für grünen Wasserstoff zu werden. „Wir gehen die Herausforderungen an und begreifen die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft als Chance.“ Der Strukturwandel in der Region sei in vollem Gange. „Und von dieser Entwicklung kann die Wirtschaft im Kreis Wesel durch die Schaffung neuer Strukturen, Wertschöpfungsketten und damit auch Arbeitsplätzen nur profitieren“.

Quelle und Foto: DeltaPort




Ausbildungsstart in den Oberelbe-Häfen

Am 1. September hat das neue Ausbildungsjahr in den Oberelbe-Häfen begonnen. Gleich sechs neue Auszubildende konnte die SBO (Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH) für ihre Häfen Dresden und Riesa gewinnen – eine Rekordzahl in der jüngeren Firmengeschichte.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Geschäftsleitung und die Ausbilder am SBO-Hauptstandort Dresden konnten die Auszubildenden beim anschließenden Rundgang die Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und organisatorische Fragen klären.

Vier der insgesamt sechs Nachwuchskräfte werden ihre Ausbildung im Hafen Dresden absolvieren: zwei junge Männer im Bereich „Fachkraft für Lagerlogistik“ und je eine junge Frau im Bereich „Kauffrau für Büromanagement“ und „Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistungen“. Für zwei weitere junge Männer beginnt die Ausbildung zur „Fachkraft für Lagerlogistik“ im Hafen Riesa. Hier konnte die SBO bereits zum Ausbildungsstart 2022 zwei junge Herren begrüßen, die sich nun im zweiten Ausbildungsjahr befinden.

In den vergangenen Jahren war die Nachwuchsgewinnung für die SBO-Häfen schwierig. Umso mehr freut sich nun SBO-Geschäftsführer Heiko Loroff über die Rekordzahl an neuen Auszubildenden. „Wir freuen uns sehr, dass wir für das neue Ausbildungsjahr so viele junge Menschen für unsere Häfen begeistern konnten. Das gesamte Team der SBO wünscht den sechs neuen Auszubildenden einen guten Start in die Ausbildung und vor allem viel Freude bei neuen Herausforderungen und spannenden Aufgaben!“

Quelle und Foto: SBO




Ausbildungsstart bei der Flotte Hamburg

Wohl kaum ein Ausbildungsort ist so spannend wie der Hamburger Hafen. Für sechs Auszubildende heißt es ab heute: „Leinen los und volle Kraft voraus.“ Sie starten ihre dreijährige Ausbildung zum Hafenschiffer bei der Flotte Hamburg, einem Tochterunternehmen der Hamburg Port Authority (HPA).

Im Rahmen ihrer Ausbildung werden die angehenden Hafenschiffer auf allen Fahrzeugen der Flotte Hamburg eingesetzt. Die Grundausbildung erfolgt zunächst überwiegend auf den Schleppbarkassen und kleinen Schleppern, im weiteren Verlauf auch auf dem Seilgreifbagger und den großen Schleppern. Im dritten Lehrjahr werden sie als Decksmann bzw. Schiffsmechaniker der „zweite Mann an Bord“ sein.

So vielseitig wie der Hamburger Hafen ist auch die Ausbildung zum Hafenschiffer: Das Los- und Festmachen der Fahrzeuge, die Bedienung von Motoren, Aggregaten und Pumpen, die Pflege und Instandhaltung der Fahrzeuge, das Kennenlernen und Bedienen der Nautischen Hilfsmittel und der Funkgeräte sowie Hafenkunde und Kenntnisse von Verkehrsvorschriften, Navigation, Lichterführung und Betonnung sind nur einige Themen, die auf dem Lehrplan stehen. Darüber hinaus findet eine überbetriebliche Grundausbildung in der HPA-Ausbildungswerkstatt in Harburg in Metallbearbeitung, thermischem Fügen und Schneiden, Elektrotechnik, Hydraulik und Pneumatik sowie ein Lehrgang zur Erlangung des UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunks statt.

„Für mich ist es jedes Jahr eine große Freude, junge Menschen bei ihrem Start in die Ausbildung zu begleiten“, sagt Kay Schmidt, Ausbilder bei der Flotte Hamburg. „Einige Lehrinhalte werden übrigens gemeinsam mit der Alster-Touristik GmbH (ATG) sowie der HADAG Seetouristik und Fährdienst AG (HADAG) geschult, sodass sich die Unternehmen bedarfsweise unterstützen können.“

Quelle und Foto: Flotte Hamburg, Kay Schmidt, Ausbilder bei der Flotte Hamburg, mit den sechs neuen Azubis.




Depot Pier 7 an die integrale Planung angeschlossen

Seit dem 28. August ist Depot Pier 7, Teil der Waalhaven-Gruppe, an die integrale Containerbinnenschifffahrtsplanung von Nextlogic angeschlossen. Mit dieser neuen Verbindung unternimmt Nextlogic den nächsten Schritt zur vollständigen Integration im Hafen von Rotterdam. Vom Waalhaven bis zur Maasvlakte sorgt die integrale Planung jetzt rund um die Uhr für eine maximale Auslastung der verfügbaren Binnenschifffahrtskapazitäten.

Um die integrale Planung zu realisieren, muss ein Terminal- oder Depotbetreiber Nextlogic im Voraus lediglich die verfügbare Kaikapazität und die erwartete Krangeschwindigkeit mitteilen. Binnenschifffahrtsbetreiber geben Informationen über ihre Rotationen, Besuche und die Fracht an. Mit Hilfe eines ausgeklügelten Algorithmus wird so ein transparenter und optimal abgestimmter Zeitplan erstellt, der jedes Mal an die aktuellen Bedingungen angepasst wird. Dieser Ansatz bietet allen an der Rotterdamer Containerbinnenschifffahrtskette beteiligten Unternehmen einen erheblichen Mehrwert. Sowohl regelmäßige Anläufe, festgelegte Zeitfenster als auch Konzepte wie das Barge Transferium Maasvlakte werden optimal geplant. Dadurch können Terminals, Depots und Binnenschifffahrtsbetreiber ihre Kapazitäten maximal ausnutzen, was zu kürzeren Durchlaufzeiten im Hafen von Rotterdam führt.

Sijbrand Pot, Geschäftsführer Nextlogic: „Der Anschluss von Depot Pier 7 an das integrale Planungssystem ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Vorhaben, eine optimale Planung für alle Beteiligten zu erreichen. Dieser neue Schritt trägt sowohl zu einer besseren Ausgewogenheit innerhalb der integralen Planung als auch zu einem bestmöglichen Service für unsere Kunden bei.“ Rob Wervenbos, General Manager Depot Pier 7: „Mit unserer Beteiligung an Nextlogic erwarten wir, dass wir unseren stark frequentierten Binnenschifffahrtskai noch besser auslasten können. Damit heben wir unsere Dienstleistungen für die Containerbinnenschifffahrt auf ein höheres Niveau, und wir selbst als Depot Pier 7 können deutlich effizienter arbeiten.“

Quelle und Foto: Depot Pier 7




Neues Betriebsgebäude im Hafen Cuxhaven eingeweiht

Maschinenbau, Elektrotechnik, Malerei und Holzbau der Niedersachsen Ports (NPorts) Niederlassung Cuxhaven sind künftig gemeinsam in einem neuen Betriebsgebäude direkt am Schleusenpriel untergebracht. In Anwesenheit von Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, ist die neue Halle heute eingeweiht worden.

„Das Betriebsgebäude entspricht nicht nur den neuesten Standards für Arbeitsschutz und Energieversorgung – es ist auch modern und zeitgemäß gestaltet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden hier optimale Bedingungen vor. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn dieser Mehrwert soll dazu beitragen, dass wir in Cuxhaven Fachkräfte sichern und die Leistungsfähigkeit des Hafens ausbauen können. Cuxhaven hat durch die Lage zwischen Elbe und Nordsee einen besonderen Stellenwert. Diese Schnittstelle innerhalb globaler Transportketten wollen wir weiter nutzen, um unsere führende Marktposition beim Export von Fahrzeugen und beim Import von Massengütern zu erhalten“, sagt Staatssekretär Frank Doods.

„Der Fokus auf unsere niedersächsischen Seehäfen wächst stetig. Wir müssen uns für künftige Herausforderungen wappnen und den Hafen fit für die Zukunft machen. Mit dem neuen Betriebsgebäude gehen wir einen wesentlichen Schritt in diese Richtung“, bekräftigt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.
Darüber hinaus will NPorts seine Position als attraktiver Arbeitgeber stärken: „Unseren Beschäftigten ermöglichen wir einen neuen, modernen Arbeitsplatz mitten im Hafen. Auch unsere Auszubildenden profitieren von den optimierten Arbeitsabläufen und der engen fachlichen Zusammenarbeit“, so Banik weiter. Derzeit lernen 11 Auszubildende bei NPorts Cuxhaven.

Vor knapp einem Jahr erfolgte die Grundsteinlegung. Seitdem ist eine zweigeschossige Halle mit Platz für alle Gewerbebereiche sowie ein Materiallager, Büro- und Sozialräume entstanden. Durch die gemeinsame Unterbringung aller Fachkräfte können Wege verkürzt und Arbeitsabläufe optimiert werden. Neben den Vorteilen für die technischen Arbeitsabläufe, die zunehmend digitalisiert werden, profitieren die Beschäftigten von modernen Anlagen und Maschinen, wie zwei Portalkränen mit fünf und zehn Tonnen Hebeleistung.
Das Gebäude entspricht den neuesten Arbeitsschutzbedingungen und der gültigen Energieeinsparverordnung. Aus Gründen der Nachhaltigkeit soll auf dem Dach zudem eine Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung installiert werden.

Bereits 2021 hat NPorts den Bau der Werkstatthalle öffentlich ausgeschrieben. Um Kosten zu sparen und verantwortungsbewusst mit den verfügbaren Mitteln umzugehen, zog NPorts die Ausschreibung jedoch zurück und unternahm eine Neuveröffentlichung der Arbeiten, unterteilt in Einzelgewerke. Hierzu zählten Rohbauarbeiten, Fassade und Dach, Heizung und Sanitär sowie Tischler- und Elektroarbeiten. Durch die Vergabe in Einzellose konnte NPorts eine erhebliche Kosteneinsparung erzielen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 5 Millionen Euro.

Die bisherigen Werkstätten, die für diverse Fertigungs-, Reparatur- und Wartungsarbeiten genutzt wurden, sind aus den Jahren 1930 bis 1960. Sie entsprachen nicht mehr den Anforderungen des modernen Arbeitsschutzes. Ursprünglich für ca. 100 Mitarbeitende konzipiert, verteilten sie sich über das gesamte Niederlassungsgelände und ließen sich dementsprechend nicht mehr den heutigen Betriebsabläufen anpassen. Entsprechende notwendige Umbauarbeiten waren nicht möglich. Zudem waren alle Gewerbebereiche (Maschinenbau, Elektro, Maler, Holzbau) aus der Historie heraus räumlich getrennt, was die fachübergreifende Zusammenarbeit erschwert hat.

Quelle: NPorts, Foto: NPorts/Ulrich Wirrwa




Betreiber für Containerterminal Straubing-Sand steht fest

Eine Bietergemeinschaft, bestehend aus dem Container-Hinterlandlogistik-Netzwerk Contargo, der SFI GmbH sowie der Ziegler Group, hat sich bei einer europaweiten Ausschreibung für den Betrieb des neuen bimodalen Containerterminals in Straubing-Sand durchgesetzt. Am 30. August hat das neugegründete Gemeinschaftsunternehmen der Bieter, die Contargo Combitrac Straubing-Sand GmbH, den Betriebspachtvertrag für das Terminal unterschrieben. Vertragsbeginn für den Betrieb des Terminals wird voraussichtlich 2. Quartal 2025 sein.

Die Anlage wird durch den Hafen Straubing-Sand auf einer rund 50.000 Quadratmeter großen Fläche errichtet. Die Bauphase hat bereits begonnen, Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für 2. Quartal 2025 geplant. Künftig sollen bis zu zehn Züge pro Woche an dem neuen Terminal verkehren. Durch mobile Umschlaggeräte werden dann Transportgüter, vorwiegend Container, von der Straße auf die Schiene umgeschlagen, das heißt gehoben. Bis zu zwanzig Arbeitsplätze sollen dadurch am Standort entstehen.

„Der Hafen Straubing-Sand ist durch seine Ansiedlungen und seine Themen-Schwerpunkte seit vielen Jahren einer der Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit“, sagt Andreas Löffert, Geschäftsführer der Hafen Straubing-Sand GmbH. „Für uns war die Errichtung einer Terminalanlage für den kombinierten Verkehr eine logische Konsequenz, die im Einklang mit unseren Nachhaltigkeitszielen steht. Denn derartige KV-Anlagen bewirken eine Verlagerung von Wirtschaftsgütern von der Straße auf die Schiene und tragen somit zum Klimaschutz und zur Entlastung der Fernstraßen bei.“

„Die Verlagerung von Containern von der Straße auf die Schiene führt zu einer Reduzierung des transportbedingten CO2-Austoßes um 80 Prozent“, sagt Markus Schmid, Geschäftsführer der SFI GmbH. „Wir haben langjährige Erfahrungen in kombinierten Verkehren, also sehr umweltfreundlichen Transporten. Es wird stets modernstes Equipment eingesetzt. Für die Zukunft können für die Zustellungen, sprich die letzten Kilometer des Containers von der KV-Anlage zu den Lade- und Entladestellen, auch Lkw mit alternativen Antrieben eine Rolle spielen.“

Die effiziente und moderne KV-Anlage solle die Attraktivität der Regionen Niederbayern und Oberpfalz für weitere Unternehmensansiedlungen steigern. Insbesondere Logistiker, aber auch die produzierende Wirtschaft, schätzten die Vorteile solcher Anlagen, so die Bietergemeinschaft. In Zeiten eines sich verstärkenden Fahrermangels schafften KV-Anlagen eine erhöhte Zuverlässigkeit im Transport bei gleichzeitig geringeren Transportkosten.

„Die Lage des Standortes im Hafen Straubing-Sand ist für den schienenseitigen Anschluss hoch interessant“, sagt Andreas Sandner, Geschäftsführer der Ziegler Holding GmbH. „Güter, die im Ausland produziert werden, finden ihren Weg in die lokalen Geschäfte über die Seehäfen. Unser Ziel ist die Vernetzung der Region nicht nur an die großen Seehäfen in Deutschland, Niederlande und Belgien, sondern auch an die Adria-Häfen. Damit wird der verladenden Wirtschaft mehr Flexibilität ermöglicht.“

Erhöhte Transport-Flexibilität rückt in Zeiten von Fahrermangel und gestörten Lieferketten immer deutlicher in den Fokus. Der Standort Straubing-Sand wird deshalb auch Platz für die Lagerung von bis zu 1.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit / 20-Fuß-Container) bieten. Durch angrenzende Flächen kann der Lagerbereich sogar erweitert werden. Die Möglichkeit zur Zwischenlagerung von Gütern ist bedeutend, denn Saison-Ware wird oft schon zeitlich vorgelagert geliefert. Sollten die Kapazitäten des Terminals nicht ausreichen, kann Contargo mit ihren 24 Anlagen unterstützen.

„Mit dem neuen Standort vergrößern wir nicht nur unser Netzwerk in Bayern, wir bedienen auch die Kundennachfrage nach neutralen Con-tainerdienstleistungen in dieser Region“, sagt Thomas Löffler, Geschäftsführer Contargo GmbH & Co. KG. „Schon heute liegen uns mehrere Kundenanfragen vor, die wir aktuell nicht bedienen können. Der Standort schafft neue Arbeitsplätze, Kapazitäten und neue Möglichkeiten, von denen die gesamte Region profitieren wird.“

Der Hafen Straubing-Sand ist ein etablierter Standort an dem sich aufgrund der guten Lage mit Anbindung an Wasserstraße, Bundesautobahn und das Schienennetz in den vergangenen Jahren verschiedene Logistikunternehmen angesiedelt haben. Auch die biobasierte Wirtschaft findet im Hafen Straubing-Sand gute Voraussetzungen vor, darunter ein Technologie- und Gründerzentrum, eine Mehrzweck-Demonstrationsanlage für die industrielle Biotechnologie und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Insgesamt sind 3.600 Menschen in den im Hafen angesiedelten Unternehmen beschäftigt.

Quelle und Foto: Contargo, (v.l.n.r.): Gerhard Schönbucher, Leiter Liegenschaften, Planung & Technik Hafen Straubing-Sand GmbH, Benedikt Rupp, Leitung Netzwerkerweiterung Contargo GmbH & Co.KG, Jörg Schubert, Geschäftsführer Contargo Combitrac Straubing-Sand GmbH, Andreas Sandner, Geschäftsführer Ziegler Holding GmbH, Markus Schmid, Geschäftsführer SFI GmbH, Thomas Löffler, Geschäftsführer Contargo GmbH & Co.KG, Andreas Löffert, Geschäftsführer Hafen Straubing-Sand GmbH 




Vertrag zum Ausbau des Hafens Orrskär in Schweden

Bauauftrag für Erweiterung des Hafens Orrskär konnte durch die Gemeinde Söderhamn an Bauunternehmen Peab AB vergeben werden. Auch SSHAB und Gemeinde Söderhamn unterzeichnen Vertrag zum Hafenausbau. SSHAB bleibt Betreiber der kommunalen Häfen in Söderhamn bis 2078.

Die Brunsbüttel Ports GmbH ist seit März 2017 Mehrheitsanteilseigner der Söderhamns Stuveri & Hamn AB (SSHAB) und damit Betreiber und maritimer Logistikdienstleister an insgesamt sechs Hafenterminals in der Region Söderhamn, an der Ostküste Mittelschwedens. Seither wurde der zukunftsweisende Ausbau des Hafens Orrskär, des größten und wichtigsten Hafens des Unternehmens, in enger Kooperation mit der Kommune Söderhamn geplant und vorangetrieben. Der Ausbau umfasst die Schaffung eines dritten Liegeplatzes sowie zusätzlicher Lagerfläche von ca. 2 Hektar.

In ihrer Rolle als Eigentümer der Hafeninfrastruktur konnte die Kommune Söderhamn nun den Bauauftrag an das Bauunternehmen Peab AB vergeben. Die Planungen sehen vor, dass der Bau des neuen Kais bereits im Oktober dieses Jahres beginnt. Im Zuge der Erweiterung des Hafens plant die SSHAB weitere Investitionen in die Suprastruktur des Hafens vorzunehmen und u.a. einen leistungsstarken Hafenmobilkran für den neuen Liegeplatz anzuschaffen. Ziel ist es, den Umschlag verschiedener Güter flexibler und schneller zu gestalten, um somit den Hafen für die Zukunft noch breiter aufzustellen und die Universalhafenstrategie zu festigen.

Grundlage des Hafenausbaus ist ein Vertrag zwischen der Gemeinde Söderhamn als Eigentümer der Hafeninfrastruktur und der SSHAB als Betreiber der kommunalen Häfen, welcher heute im Rathaus von Söderhamn unterzeichnet wurde. Neben den vertraglichen Vereinbarungen zum Hafenausbau wird in dem Vertrag auch festgelegt, dass der Betrieb der kommunalen Häfen bis 2078 durch die SSHAB durchgeführt werden wird. Dies verschafft beiden Seiten ausreichende Planungssicherheit für die anstehenden Investitionen in die Hafeninfrastruktur und -suprastruktur. Der bisherige Betreibervertrag hatte eine Gültigkeit bis 2029.

„Die Stärkung unserer schwedischen Standorte und insbesondere die Erweiterung unseres größten schwedischen Hafens Orrskär ist von höchstem Interesse für die SCHRAMM group. Daher freuen wir uns sehr, dass nun sehr zeitnah erste konkrete Baumaßnahmen für den lange geplanten Hafenausbau unternommen werden. Ebenso bedeutend für uns ist die Tatsache, dass wir den Vertrag zum Betrieb der kommunalen Häfen in Söderhamn bis 2078 verlängern konnten. Wir haben stets betont, dass unser Engagement als SCHRAMM group in Schweden langfristig geplant ist. Daher ist die heutige Unterzeichnung des Vertrages ein großer und wichtiger Schritt für die SSHAB und die gesamte SCHRAMM group mit ihrem großen Hafen- und Logistiknetzwerk“, betont Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH sowie Vorstandsvorsitzender der SSHAB.

„Wir sind uns des Entwicklungsbedarfs in Orrskär seit langem bewusst, und es ist ein gutes Gefühl, dass wir nun den Ausbau durchführen und die Finanzierung und den Betrieb der Häfen durch einen langfristigen Vertrag sichern können. Der Dialog mit der Hafengesellschaft war während des gesamten Prozesses gut und wir freuen uns auf eine lange Zusammenarbeit“, unterstreicht John-Erik Jansson, Bürgermeister der Gemeinde Söderhamn.

„Mein Dank gilt auch der Gemeinde Söderhamn, die langfristig die Entwicklung ihrer Häfen mit uns gemeinsam fortführen möchte. Dies zeugt von höchstem Vertrauen auf beiden Seiten!“, so Schnabel abschließend.

Quelle und Foto: Brunsbüttel Ports, (v.l.n.r.) Patrik Jakobsson (Landrat der Kommune Söderhamn), John-Erik Jansson (Bürgermeister der Kommune Söderhamn), Frank Schnabel (Vorstandsvorsitzender Söderhamns Stuveri & Hamn AB), Tomi Gladh (CEO Söderhamns Stuveri & Hamn AB), Hans Helmut Schramm (Eigentümer der SCHRAMM group) bei der Vertragsunterzeichnung.




Gate-Terminal beginnt mit dem Bau des 4. LNG-Tanks

Gate-Terminal und seine Aktionäre Gasunie und Vopak freuen sich, bekannt zu geben, dass die endgültige Investitionsentscheidung für die Erweiterung der Lager- und Regasifizierungskapazität von Gate-Terminal an seinem derzeitigen Standort im Rotterdamer Hafen getroffen wurde.

Die Erweiterung besteht aus einem neuen 180.000 Kubikmeter fassenden LNG-Lagertank und einer zusätzlichen Regasifizierungskapazität von 4 Milliarden Kubikmetern pro Jahr. Die neuen Kapazitäten, die voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in Betrieb gehen, sind bereits im Rahmen langfristiger kommerzieller Verträge vermietet.

Vopak und Gasunie sind die Gründer und Eigentümer Von Gate-Terminal in Rotterdam, das seit 2011 in Betrieb ist. Das Terminal spielt eine entscheidende Rolle bei der Versorgung und Verfügbarkeit von Gas in den Niederlanden und den Nachbarländern. Wenn alle geplanten Projekte am Gate-Terminal abgeschlossen sind, wird das Terminal über eine Gesamtregasifizierungskapazität von 20 Milliarden Kubikmetern pro Jahr verfügen.

Hans Coenen, im Namen des Vorstands von Gasunie: „Die Investition in diesen neuen Tank ist Teil eines größeren Pakets geplanter und bereits realisierter Maßnahmen zur Erhöhung der LNG-Importkapazität in den Niederlanden. Dies ist notwendig, um den Verlust von russischem Erdgas auszugleichen und die Knappheit von Erdgas auf dem europäischen Gasmarkt zu verringern. Neben dem Ausbau der LNG-Importkapazität arbeitet Gasunie weiter an der Beschleunigung der Energiewende. Zum Beispiel durch den Aufbau eines landesweiten Wasserstoffnetzes und den Umbau von Importterminals. Wir konzentrieren uns auch weiterhin auf grünes Gas, Wärmetransport und CO2-Abscheidung und -Speicherung.“

Dick Richelle, CEO bei Vopak: „Wir freuen uns, dass wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Gasunie weiter ausbauen können. Diese Investition passt gut in die Strategie von Vopak, im Bereich der LNG-Infrastruktur zu wachsen. Wir sind stolz darauf, eine zuverlässige und offene Infrastruktur zu entwickeln und zu betreiben, da sie eine wichtige Rolle für die Energiesicherheit spielt.“

Jarmo Stoopman, Geschäftsführer bei Gate-Terminal: „Wir freuen uns, dass nun alle Elemente zur Verfügung stehen und wir heute mit dem Bau dieser wichtigen Erweiterung beginnen können. Wir freuen uns darauf, mit unseren Auftragnehmern zusammenzuarbeiten und den sicheren und pünktlichen Bau dieses vierten Tanks zu gewährleisten.“

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf etwa 350 Millionen Euro. Die geplante Finanzierungsstruktur dieser Erweiterung sieht vor, etwa 15 % der Kosten durch Eigenkapital und etwa 85 % durch eine „regresslose“ Projektfinanzierung zu finanzieren. Die Projektfinanzierung wird voraussichtlich bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Die Kapitaleinlage jedes Aktionärs wird sich auf rund 26 Millionen Euro belaufen, wobei die Auszahlung in den kommenden Jahren erfolgen soll.

Quelle: Gasunie, Foto: Aeroview, die 3 grauen LNG-Tanks befinden sich direkt am Wasser – der 4. LNG-Tank wird neben diesen Tanks gebaut. 




EHFG: Häfen haben nationale Bedeutung

Die Seehäfen sind nach Ansicht der Emder Hafenförderungsgesellschaft e. V. (EHFG) von nationaler Bedeutung. Dies sei spätestens durch die Corona-Krise und den daraus resultierenden Unterbrechungen von Lieferketten sowie dem Angriff Russlands auf die Ukraine sichtbar geworden.

Dies machten Vertreter der EHFG den Mitgliedern des Arbeitskreises „Häfen und Schifffahrt“ der CDU-Landtagsfraktion deutlich, die den Emder Hafen im Rahmen ihrer Sommertour besuchten. Die Häfen leisteten als Drehscheiben für Energie und Logistik einen erheblichen Beitrag zur bundesweiten Energiesicherung und Warenversorgung. Deshalb müsse sich der Bund stärker bei der Finanzierung der Hafeninfrastruktur einbringen. Die dafür eigentlich zuständigen Länder könnten das finanziell alleine nicht mehr stemmen. Der Rastdorfer CDU-Abgeordnete Hartmut Moorkamp als hafenpolitischer Sprecher seiner Fraktion unterstützt die Forderung der Emder Hafenförderung und sagte zu, sie in die Entscheidungsgremien seiner Partei auf Bundesebene einzubringen.

Auf besonderes Interesse bei den Hafenpolitikern stießen die Planungen zur Modernisierung der Großen Seeschleuse in Emden. Niederlassungsleiter Aiko Hollander und Maschinenbauingenieur Wilfried Schleusener von der Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) verdeutlichten den Gästen aus Hannover die Bedeutung des Bauwerks für den Emder Hafen. So erfolgten im vergangenen Jahr rund 3.000 Schleusungen mit mehr als 5.000 Schiffen. Im Binnenhafen wird mehr als die Hälfte des gesamten Emder Hafenumschlags abgewickelt. Alleine diese Zahlen zeigten die Notwendigkeit einer stets einwandfrei funktionierenden Schleuse auf. NPorts hat bereits mit den vorbereitenden Leistungen in diesem Jahr begonnen. Auf Grund der Komplexität der geplanten Modernisierung der Schleuse, die unter laufendem Betrieb erfolgen muss, werden die Arbeiten das Emder Hafenbild die nächsten Jahre begleiten.

Quelle: Emder Hafenförderungsgesellschaft e. V., Foto: privat, Vertreter der Emder Hafenwirtschaft und der CDU-Landtagsfraktion zeigten sich bei der Schleusung eines Autotransporters überzeugt von der Bedeutung der Großen Seeschleuse für den Emder Hafen. Von links nach rechts: Wilfried Schleusener, EHFG-Vorstand Reinhard Hegewald, EHFG Aufsichtsrat Tim Kruithoff, NPorts-Niederlassungsleiter Aiko Hollander, EHFG-Aufsichtsratsvorsitzender Timo Siebahn, die CDU-Abgeordneten Ulf Thiele, Claus Seebeck und Saskia Buschmann, stellvertretender EHFG-Aufsichtsratsvorsitzender Manfred de Vries, CDU-MdL Hartmut Moorkamp, IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard und die EHFG-Aufsichtsräte Jan Remmers und Frank Wessels.