Niedersachsen Ports stärkt Seehafen Brake

Die landeseigene Hafengesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG investiert 8,5 Millionen Euro in die Sanierung eines Großschiffsliegeplatzes. Gleichzeitig wird mit weiteren 1,5 Millionen Euro der Anleger wieder hergestellt, der durch die Havarie der Mount Hope beschädigt wurde.

Mit einem ersten Rammschlag starten Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann und der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann gemeinsam mit dem Geschäftsführer von Niedersachsen Ports und der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft, Holger Banik, sowie dem Leiter der Niederlassung Brake von Niedersachsen Ports, Harald Ludwig, die Bauarbeiten am zweiten Großschiffsliegeplatz der Südpier im Seehafen Brake. Mit der geplanten Fertigstellung im Jahr 2023 können künftig zwei Liegeplätze flexibler genutzt werden.

„Mit seiner Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit trägt der Seehafen Brake zum Wohlstand in der gesamten Region bei. Der Hafen ist ein Garant für das Wachstum der außenhandelsorientierten deutschen Wirtschaft. Durch die Investition in die Infrastruktur stützt und stärkt die Landesregierung den Standort Brake und die maritime Wirtschaft an der Unterweser“, betont Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Auf einer Länge von rund 400 m Metern werden an der Südpier im Weserhafen die über 50 Jahre alten Poller saniert, damit sie wieder auf lange Zeit standsicher sind. Zudem wird am Übergang zum im Jahr 2018 in Betrieb genommenen 2. Großschiffsliegeplatz die Fenderlinie optimiert. Ein vorhandener Knick wird ausgerundet. Das hat den Vorteil, dass die Schiffe nicht mehr wie bisher nur an dem ersten oder zweiten Liegeplatz anlegen müssen, sondern flexibel auf gesamter Länge jede Position nutzen können. Anforderungen, die durch den Umschlag der Waren und Güter entstehen als auch Ansprüche an die Sicherheit der Schiffe und Hafenanlagen werden dadurch bedient.

„Der Trend geht zu Schiffen mit mehr Tiefgang, für die derzeit der Zugang zum Hafen Brake nur mit verringerte Ladungskapazität möglich ist. Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Hafens in der Zukunft, ist eine umweltverträgliche Anpassung der Unterweser für Schiffstiefen bis 12,8 Meter von entscheidender Bedeutung. Der gleichzeitige Ausbau der Außen- und der Unterweser bis Brake ist gemeinsames Ziel des Bundes, des Bremer Senats und der Niedersächsischen Landesregierung um die Seehäfen von Bremerhaven über Nordenham bis Brake zukunftssicher aufzustellen“, so Althusmann weiter.

„Durch unser Bauwerks-Management kennen wir den Zustand und die Lebensdauer unserer Anlagen. Daher lautet unser Auftrag für eine nachhaltige Hafenentwicklung: Sanierung statt Neubau. So können wir den Bestand nutzen und sorgfältig für die Zukunft aufstellen. Besonders freut es mich, dass es uns gelungen ist, zwei Baumaßnahmen in einem Zuge abzuwickeln. Diese Verbindung schafft weitere Synergien, die dem Hafen Brake nutzen“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.

Um Zeit und Aufwand zu sparen, werden parallel zur Baumaßnahme an der Südpier im nördlichen Bereich des Hafens Schäden saniert, die durch eine Havarie des Schiffes Mount Hope entstanden sind. Auf einer Länge von rund 100 Metern werden die zerstörten Poller- und Fendereinrichtungen sowie der Leinensteg des Schwefelterminals wiederhergestellt.

Die Baumaßnahmen führt Firma Depenbrock Ingenieurwasserbau GmbH & Co. KG, Hamburg aus, die sich in einem europaweiten Vergabeverfahren durchgesetzt hat.

Quelle: NPorts, Foto: NPorts/Andreas Burmann.




Neues Zentrum zum Thema Hafen

Der Hafenbetrieb Rotterdam wird auf der Maasvlakte 2 ein neues Hafenerlebniszentrum (HEC) errichten. Das Zentrum ist die Nachfolgeeinrichtung von FutureLand. MVRDV – das Architekturbüro, das auch die Markthalle und das Depot Boijmans Van Beuningen in Rotterdam entworfen hat – ist für den Entwurf verantwortlich. Kossmanndejong hat sich an der Entwicklung des Gesamtkonzepts beteiligt und wird die Ausstellung, den Erlebniseindruck und die Einrichtung gestalten. Das Hafenerlebniszentrum HEC wird in der Nähe des Badestrands der Maasvlakte 2 am Ende des Amaliahavens errichtet. Es wird in der ersten Hälfte 2024 eröffnet.

„Das neue Zentrum passt in die Strategie des Hafenbetriebs, die Basis für die Existenz des Rotterdamer Hafens bei relevanten Zielgruppen und Interessenträgern zu erhalten und vergrößern. Wir sind vom Entwurf des neuen Zentrums begeistert und stolz darauf, wie wir demnächst Besucher in die Welt des Rotterdamer Hafens mitnehmen können”, so Allard Castelein, Generaldirektor des Hafenbetriebs.

„Das neue Besucherzentrum zeigt die komplexe, dynamische Welt des größten und modernsten Hafens Europas. Das Zentrum bietet die Möglichkeit, den Hafen zu entdecken und zu verstehen, was er für die Gesellschaft, Wirtschaft und Umgebung bedeutet. Große Veränderungen wie die Energiewende und Digitalisierung werden verständlich dargestellt. Der Hafen ist zudem ein Motor für Arbeitsplätze. Jugendliche werden angeregt, den großartigen Möglichkeiten, die der Hafen bietet, offen gegenüberzustehen. Dies geschieht in einer Mischung aus Hightech- und Hands-on-Aktivitäten und Erlebnis“, so Richard van der Eijk, Director Communications & External Affairs des Hafenbetriebs.

Die Hafenwirtschaft begrüßt das Zentrum als großartige Initiative. Es bietet die hervorragende Möglichkeit, die Bedeutung des Hafens hervorzuheben, das (Bildungs-) Angebot zu erweitern und das Zentrum zu einem wichtigen Ort der Begegnung für vielfältige Zielgruppen zu entwickeln. Das Zentrum wird das „Haus“ für den Hafen und die Hafenwirtschaft.

2009 wurde FutureLand als Informationszentrum für die Anlegung der Maasvlakte 2 eröffnet. Im Laufe der Jahre wurde die Thematik im Zentrum um Informationen über aktuelle und künftige Entwicklungen im und vom Hafen erweitert. FutureLand leistet damit bereits seit Jahren einen wesentlichen Beitrag zum hohen Ansehen des Rotterdamer Hafens, des Hafenbetriebs Rotterdam und der Basis für die Aktivitäten und Entwicklung des Hafenkomplexes. Auch nach der „Eröffnung“ der Maasvlakte 2 im Jahr 2013 blieb das Interesse der Öffentlichkeit an einem Besuch unvermindert hoch. FutureLand empfängt jedes Jahr ca. 110.000 Besucher.

Das Gebäude nähert sich bautechnisch dem Ende seiner Lebensdauer. Der Hafenbetrieb wird nun aufgrund des Erfolgs ein neues Zentrum bauen lassen. Er erachtet es als wichtig, auf diese Weise weiter über bedeutende Entwicklungen zu informieren und möchte Interessenten weiterhin die Gelegenheit bieten, einen Blick in die Küche des Rotterdamer Hafens zu werfen.

Es ist vorgesehen, dass auch das pädagogische Informationszentrum „Educatief Informatie Centrum“ bei Rozenburg (EIC) das Hafenerlebniszentrum nutzt. Die Besprechungen dazu sind in vollem Gange. Das EIC setzt sich zum Ziel, Jugendliche für den Hafen zu interessieren, für die vielen Möglichkeiten, dort zu arbeiten und passende Ausbildungen zu absolvieren. Jährlich empfängt das EIC über 22.000 Jugendliche zu einem Besuch im Hafen. Das EIC ist eine Stiftung. Der Vorstand besteht aus dem Hafenbetrieb Rotterdam, Deltalinqs, STC-Group, Albeda und der Stiftung „Stichting BOOR“.

Um ein Hafen von Weltklasse zu sein und zu bleiben, ist eine tragfähige Basis bei relevanten Zielgruppen von großer Bedeutung. Durch die systematische Einbeziehung dieser Zielgruppen in für den Hafen bedeutsame Entwicklungen realisiert der Hafenbetrieb die „License to operate and grow“. Das Programm „Erleben Sie den Hafen“ spielt dabei eine große Rolle. In diesem Rahmen entwickelt der Hafenbetrieb außer dem neuen Hafenerlebniszentrum auf der Maasvlakte 2 auch den Port Pavilion, der am 15. Juli im Zentrum von Rotterdam eröffnet wird. Hier können Besucher Inspirationen für einen Besuch des Rotterdamer Hafens sammeln.

Das internationale Architekturbüro MVRDV mit Sitz in Rotterdam bietet moderne Lösungen für Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur in allen Regionen der Welt. MVRDV – 1993 von Winy Maas, Jacob van Rijs und Nathalie de Vries gegründet – arbeitet multidisziplinär und nutzt dabei soweit wie möglich innovative und nachhaltige Technologien. Das Ergebnis sind eindrucksvolle, innovative Projekte, die zum Weg unserer Städte und Landschaften in eine bessere Zukunft beitragen. Bekannte Projekte sind die Markthalle und das Depot Boijmans Van Beuningen in Rotterdam, die Tianjin Binhai Bibliothek in China, Skygarden in Seoul und die Pyramide von Tirana in Albanien.

Kossmanndejong entwirft Raum-Geschichten und Besuchererlebnisse für Museen, Organisationen, Veranstaltungen und den öffentlichen Raum. Das Amsterdamer Designbüro wurde vor 25 Jahren von den Architekten Herman Kossmann und Mark de Jong gegründet. Seitdem hat es sich zu einem Büro mit über 30 Mitarbeitern entwickelt und mehr als 100 Projekte auf der ganzen Welt umgesetzt. Das Büro ist u. a. für das Besuchererlebnis im niederländischen Pavillon auf der EXPO2020Dubai, in der Lounge 2 am Flughafen Schiphol, im Museum für Kommunikation in Bern und Micropia in Artis zuständig. Kossmanndejong wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Vor kurzem erhielten zwei Museen mit von dem Büro entworfenen Projekten den European Museum of the Year Award: Naturalis (NL) für 2021 und das Stapferhaus in der Schweiz für 2020.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam, ein Eindruck vom brandneuen Hafeninformationszentrum 




Papier zu Wasserstoff in Häfen

Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) gibt in seinem Arbeitspapier „Seehäfen in der Energiewende: Wasserstoff“ einen Überblick über die Chancen und Herausforderungen für die deutschen Häfen in Bezug auf den Umschlag von Wasserstoff, seine Bereitstellung als Schiffstreibstoff, die Anwendung auf Terminals und die Produktion von Wasserstoff im Hafengebiet.

Das Papier, das regelmäßig aktualisiert werden soll, enthält erste Schlussfolgerungen zu den technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Anforderungen, die erfüllt werden müssen, damit die Häfen ihren Platz in einer zukünftigen „grünen“ Wasserstoffwirtschaft einnehmen können.

Im Zuge der Energiewende wird mit einem erhöhten Bedarf an Wasserstoff – vor allem dem CO2-frei produzierten „grünen“ Wasserstoff und seinen Derivaten – gerechnet. Insbesondere der massenhafte Transport von Wasserstoff erfordert aber noch weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Darüber hinaus muss der Rechtsrahmen für Umschlag, Lagerung, Nutzung und Transport entsprechend angepasst werden. Eine angemessene Infrastruktur in den Häfen erfordert zudem hohe Investitionen, die die Hafenbetriebe nicht allein stemmen können.

Auf Terminals könnten Fahrzeuge und Gerätschaften, die mit Wasserstoff betrieben werden, zum Einsatz kommen. Für einige Spezialgerätschaften gibt es bereits Prototypen. Auch hier werden allerdings für Neuanschaffung oder Umrüstung große Summen benötigt. Bei der Entwicklung von Förderprogrammen für Neuanschaffungen oder Umrüstungen von Nutzfahrzeugen auf umweltfreundlichere Modelle müssen daher auch die Spezialgerätschaften berücksichtigt werden, die im Hafen eingesetzt werden, genau wie die dafür notwendige Tankinfrastruktur.

Für die Produktion von „grünem“ Wasserstoff sind in Seehäfen viele Grundvoraussetzungen gegeben. Grüner Strom aus Offshore-Windanlagen wird dort angelandet – oder sogar vor Ort selbst produziert. Dieser könnte im Elektrolyseverfahren zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden. Zudem ist der Zugang zu Wasser gegeben, ebenso wie die Nähe zu Industriegebieten, in denen sich potenzielle Abnehmer für Wasserstoff oder dessen Derivate befinden. Damit hier die Möglichkeiten für Wasserstoff in Häfen weiterentwickelt werden können, sollte vorausschauend für zusätzliche Flächen gesorgt und die bestehende politische Unterstützung für Projekte oder „Testfelder“ fortgeführt werden.

Die weitere Entwicklung des Potenzials von Wasserstoff in Häfen lässt sich zwar noch nicht genau vorhersagen, jedoch können Seehäfen zukünftig als Umschlag-, Nutzungs- und Produktionsstandorte von Wasserstoff eine wichtige Position einnehmen. Das heute veröffentlichte Arbeitspapier des ZDS wird weiter aktualisiert werden, um die Anforderungen der Seehäfen in die laufende Diskussion einzubringen.

Quelle: ZDS




Neuer Hafenkapitän in Emden

Zum 1. Juni hat Christoph Kolter offiziell die Leitung über das Port Office in Emden übernommen, die zentrale Anlaufstelle für Reeder, Kunden und Dienstleister im Hafen. Er folgt Frank Herbig, der nach 29 Jahren im Dienst für die niedersächsischen Häfen in den Ruhestand geht. „Mit seiner von uns geschätzten und verbindlichen Art sowie seiner Erfahrung war er ein fester Anker im Emder Hafengeschehen. Wir sagen Danke und wünschen Frank Herbig für den nächsten Lebensabschnitt alles Gute“, erklärt Volker Weiß, Niederlassungsleiter von Niedersachsen Ports in Emden.

Ähnlich wie bei seinem Vorgänger führte Kolters Weg über den Hafenstandort Cuxhaven. Der 45-jährige Niederrheiner war bis Herbst an der Elbe stellvertretender Hafenkapitän. Emden kennt er aus der Zeit zwischen Februar 2017 und September 2018 in gleicher Position.

Gemeinsam mit seinem 35-köpfigen Team regelt er bei Niedersachsen Ports in Emden zum Beispiel den Schiffsverkehr, vergibt Liegeplätze, betreibt die Schleusen und ist für die Abrechnung der Schiffe verantwortlich. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Christoph Kolter, der seine ersten Bewährungsproben in Emden schon souverän gemeistert hat“ so Weiß weiter.

Kolter übernimmt zudem im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung die Aufgaben der Hafenbehörde in Emden. Zu den behördlichen Tätigkeiten gehören die Gefahrenabwehr in Hafen- und Schifffahrtsangelegenheiten, die Sicherheit von Häfen und Hafenanlagen (Port Security), die Beförderung gefährlicher Güter im Hafen und vieles mehr.

Die Anforderungen der Kunden kennt Kolter aus langjähriger Erfahrung, rund zehn Jahre ist er zur See gefahren. Als Marineoffizier war er am Horn von Afrika und später vor Sumatra im Einsatz, um Piraten aufzuspüren, Handelswege zu sichern sowie humanitäre Hilfe zu leisten. Anschließend war er in der Handelsschifffahrt unterwegs und hat dabei Stückgut-, Mehrzweck und Containerschiffe auf großer Fahrt durch die Weltmeere gelenkt.

Quelle und Foto: NPorts




Bremische Häfen steigern Gesamtumschlag

Die bremischen Häfen konnten im ersten Quartal dieses Jahres trotz der andauernden Coronakrise ihren Gesamtumschlag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 17.482 Millionen Tonnen steigern.

Der von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen und der bremischen Hafengesellschaft bremenports veröffentlichte Hafenspiegel 2020 präsentiert die Entwicklung der bremischen Häfen im vergangenen Jahr.

Zahlen über Zahlen und dazu fundierte Statistik: Der neue Hafenspiegel 2020 gibt Auskunft über die Leistungsstärke der bremischen Häfen.

  • Beim Containerumschlag hat der Handel mit China in 2020 zum ersten Mal die USA überholt.
  • Die Zahl der großen Containerschiffe mit einem Tiefgang von mehr als 13,50 Meter nimmt weiter zu.
  • Beim Transport der Güter spielt die Eisenbahn auch beim Container mit annähernd 50 Prozent Anteil eine immer größere Rolle.

Dies sind nur drei Fakten aus einer Fülle von Daten, die die Senatorin für Wissenschaft und Häfen und bremenports im Hafenspiegel 2020 zusammengestellt haben.
„2020 war wegen der Pandemie ein außergewöhnliches Jahr für unsere Häfen. Deshalb sind Vergleiche zu den Vorjahren nur begrenzt möglich“, so Hafensenatorin Dr. Claudia Schilling. „Dennoch geben die Statistiken ein deutliches Bild, welche Bedeutung die bremischen Häfen für die Industrienation Deutschland haben.“

Während beim Import China, Russland und Norwegen die Top 3 bilden, sind beim Export weiterhin die USA mit Abstand die Handelspartnerin Nummer eins, gefolgt von China und Belgien.

5.978 Schiffe wurden insgesamt an den Kajen der bremischen Häfen abgefertigt, 2.359 von ihnen waren Containerschiffe, 1.295 Stückgutfrachter und 1.091 Ro-Ro-/Auto-Transportschiffe.

Der Hafenspiegel 2020 zum Download (pdf, 8.8 MB) oder in der Mediathek unter www.bremenports.de

Quelle und Foto: Senatorin für Wissenschaft und Häfen




HGK-Gruppe startet erstmals Safety Week

„Safety takes us home!“ So lautet das Motto für die erste Safety Week, die vom 21. bis 27. Juni 2021 in den Unternehmen der HGK-Gruppe stattfindet. Bei Präsenz-Veranstaltungen sowie Online-Seminaren oder Vorträgen geht es um unterschiedliche Sicher- heits- und Gesundheits-Themen, beispielsweise Erste Hilfe, Arbeitsschutz, Ergonomie am Arbeitsplatz oder eine angemessene Work-Life-Balance.

Eine gelebte Sicherheitskultur erhöht die Akzeptanz für das Thema bei den Beschäftigten. Sicherheit am Arbeitsplatz, Unfall-Vermeidung, das Minimieren von Gesundheitsrisiken, Umgang mit kritischen Situationen – der Begriff Arbeitsschutz umfasst viele Bereiche und geht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. „Unser Ziel ist, mit der Safety Week das Bewusstsein bei unseren Beschäftigten noch einmal zu schärfen. Angesprochen sind alle – von den Auszubildenden bis zu den Führungskräften“, erklärt der HGK-Vorstandsvorsitzende Uwe Wedig die Beweggründe für die gemeinsame Maßnahme.

An verschiedenen Standorten werden beispielsweise Sicherheits-Begehung, Schulungen und Unterweisungen oder Übungen gemeinsam mit Kunden oder Feuerwehren unter Berücksichtigung der Pandemie-Vorschriften durchgeführt. Darüber hinaus gibt es ein gemeinsames Programm, bei dem alle Kolleginnen und Kollegen digital an Vorträgen, Seminaren und Kursen teilnehmen können – unabhängig von Aufenthaltsort im Büro, der Werkstatt oder im Homeoffice.

Quelle und Foto: Häfen und Güterverkehr Köln AG, auch bei der HGK Shipping gibt es mehrere Veranstaltungen zum Thema Sicherheit.




Studie untersucht Pipeline nach NRW

In dieser Woche starten der Hafenbetrieb Rotterdam und die Rotterdam Rijn Pijpleiding Company (RRP) eine gemeinsame Machbarkeitsstudie zur Entwicklung und zum Bau einer sogenannten Delta-Corridor Pipelineverbindung für verschiedene Produkte wie beispielsweise Wasserstoff (H2) ströme. Die Pipelines sollen den Hafen Rotterdam, den Industriepark Chemelot (Limburg) und Nordrhein-Westfalen verbinden.

Das potentielle Pipeline-Projekt mit dem Namen Delta Corridor kann die strategische Position des Rotterdamer Hafens in Nordwesteuropa stärken, bietet Chemelot (Limburg) weitere Nachhaltigkeitschancen und könnte sich zu einer wichtige Versorgungsroute für die deutsche Industrie entwickeln die dadurch gleichzeitig CO2-Emissionen reduzieren kann.

Die Machbarkeitsstudie wird in einem ersten Schritt vom Hafenbetrieb Rotterdam und der RRP (Ruhr Oel Raffinerie und bp) in Zusammenarbeit mit den niederländischen Ministerien für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, für Wirtschaft und Klima sowie für Inneres und Äußeres durchgeführt. Im weiteren Verlauf beabsichtigen die Beteiligten, weitere Kooperationen möglich zu machen, damit sich auch andere Interessierte dem Projekt anschließen können.

Das Projekt setzt auf bereits erfolgten Untersuchungen auf, die vom Hafenbetrieb, Chemelot (Limburg) und dem niederländischen Staat durchgeführt wurden. Damit ist bereits ein positives Signal für die Stärkung der West-Ost-Verbindungen gegeben, sofern die Nachfrage aus Deutschland ausreichend steigt.

Letzteres scheint der Fall zu sein, da Deutschland in diesem Jahr die nationale Wasserstoffstrategie und einen entsprechenden Förderrahmen in Höhe von knapp neun (9) Milliarden Euro vorgelegt hat, bei dem der Import von H2 in beträchtlichem Umfang über Rotterdam erfolgen könnte. Wasserstoff wird sowohl als Energieträger als auch als Rohstoff beispielsweise in der Petrochemie und der Stahlindustrie eingesetzt.

Das Hafenbetrieb-RRP-Team konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die technischen und kommerziellen Aspekte der Pipelines für Wasserstoff, CO2, LPG und Propylen mit Blick auf die verschiedenen Industriecluster und Unternehmen in den Niederlanden und Deutschland. Im Prinzip werden die Pipelines als sogenannte „Common Carrier Pipelines“ entwickelt, wobei verschiedene Parteien diese Pipelines nutzen können. Abgesehen von der Lieferung von Produkten, die zur Nachhaltigkeit beitragen, reduzieren die unterirdischen Pipelines auch die Notwendigkeit des Transports per Bahn.

Manager Delta Corridor vom Hafenbetrieb Rotterdam, Edwin van Espen, äußert sich zur Bedeutung dieses Projekts: „Der Druck hinsichtlich der rechtzeitigen Umsetzung der Klimaziele steigt. Der Delta Corridor spielt in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle für Industriecluster in den Niederlanden und Deutschland. Auf diese Weise trägt das Projekt zu einer nachhaltigen Wirtschaft, zu Wohlstand und Beschäftigung bei. Darüber hinaus ergibt sich ein positiver Effekt auf die Lebensqualität entlang der Schiene, da ein unterirdischer Pipelinekorridor das Schienennetzwerk entlastet.“

Zur Deckung der steigenden Nachfrage insbesondere nach Wasserstoff hat Rotterdam in den letzten Monaten eine Reihe von Partnerschaften mit zahlreichen Ländern geschlossen, darunter Portugal, Marokko, Oman, Australien, Chile, Brasilien und Kanada. Mittels dieser wichtigen Importfunktion will Rotterdam seine Position als Energiehafen Nordwesteuropas auch für die Zukunft sichern. Dies bringt erhebliche wirtschaftliche Vorteile für die niederländische Wirtschaft mit sich.

Die vorgesehene Trasse des Delta Corridor soll von Rotterdam über Moerdijk, Tilburg und Venlo nach Chemelot und Nordrhein-Westfalen verlaufen. Da die kombinierte Installation verschiedener Pipelines erhebliche Synergieeffekte mit sich bringt, wird im Rahmen der Inventarisierung von Lieferanten und Abnehmern auch direkt untersucht, inwieweit Bedarf für die Erweiterung des geplanten Bündels um zusätzliche Pipelines für andere Produkte und Stromkabel vorhanden ist. Es werden zudem Möglichkeiten geprüft, andere Industriecluster in den Niederlanden und Belgien an das Pipeline-System anzuschließen.

Ein bedeutender Teil der Trasse deckt sich mit der Lage der bestehenden RRP-Pipelines. Seit den 1960er Jahren werden über diese Pipelines jährlich Dutzende Millionen Tonnen an Rohstoffen und Produkten zwischen Rotterdam und Nordrhein-Westfalen transportiert.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




Hapag-Lloyd schafft volle Transparenz

Mit seiner Initiative zur Fahrplanzuverlässigkeit adressiert Hapag-Lloyd eine der größten Herausforderungen in der globalen Schifffahrt. Die Containerschifffahrt durchlebt derzeit die schwerste operative Krise seit vielen Jahren. Aufgrund der hohen Nachfrage, der massiven COVID-19-bedingten Einschränkungen und des Vorfalls im Suezkanal im April 2021 ist die Branche mit erheblichen operativen Herausforderungen wie überfüllten Häfen, Schiffsverspätungen und infrastrukturellen Engpässen konfrontiert. Dennoch möchte Hapag-Lloyd sein Bestreben unterstreichen, diesem kritischen Aspekt der Serviceleistung gegenüber seinen Kunden zu begegnen. Das klare Ziel von Hapag-Lloyd ist es, die Transparenz hinsichtlich der Einhaltung der Fahrpläne zu verbessern. Indem die Pünktlichkeit der Schiffe erhöht werden soll, beabsichtigt die Reederei, die Zuverlässigkeit der Lieferkette für ihre Kunden zu optimieren. Ziel ist außerdem, Hapag-Lloyds derzeitige Platzierung im oberen Drittel der 15 größten Reedereien hinsichtlich Fahrplantreue zu halten.


„Zuverlässige Transporte und damit einhergehend Transparenz über Fahrplanänderungen sind wesentliche Service-Merkmale, die Kundinnen und Kunden beim Management ihrer globalen Lieferketten schätzen“, erklärt Rolf Habben Jansen, CEO von Hapag-Lloyd. „Während wir unsere Fahrplaneinhaltung transparenter gestalten, arbeiten wir auch weiter daran, unsere Pünktlichkeit auf individueller Container-Ebene zu verbessern. Dazu müssen wir zunächst die pünktliche Ankunft unserer Schiffe sicherstellen — das ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren.“

Um Verspätungen zu reduzieren, nimmt Hapag-Lloyd deutliche Änderungen an vielen operativen Prozessen vor, unter anderem durch eine verbesserte Zusammenarbeit mit Terminals, Häfen und allen landseitigen Partnern. Klares Ziel ist es, dass die Schiffe am oder innerhalb eines Tages nach der in der Buchungsbestätigung angegebenen voraussichtlichen Ankunftszeit (ETA, estimated time of arrival) eintreffen. Die Einhaltung der Pünktlichkeit kann den Kundinnen und Kunden erhebliche Vorteile bringen, wie z. B. eine Entlastung ihrer Lagerbestände oder auch das Vermeiden von Überbeständen und Zwischenlagerungen. Die Reederei ändert außerdem ihre Fahrpläne und ihr Voyage Management, um genauere ETAs der Schiffe und Pickup-Zeiten für die Freigabe von Containern weiter zu geben. Verspätungen werden zwar weiterhin auftreten, aber dank verbesserter Ankunftsprognosen kann die Kundschaft schneller, zuverlässiger und proaktiver informiert werden, um so letztlich ihre Planungssicherheit zu erhöhen.

Hapag-Lloyd wird die Zuverlässigkeit seiner Fahrpläne über sein Customer Dashboard vollständig transparent darstellen. Hier sind sowohl die Einhaltung der Pünktlichkeit seitens der Reederei als auch seine Position im Vergleich zu weltweiten Mitbewerbern messbar. Neben detaillierten Informationen, die auf dem monatlichen Sea-Intelligence Global Liner Performance Report basieren, bietet das Unternehmen Daten aus der hauseigenen „Carrier Schedule Analysis“ (CSA) an. Dabei präsentiert Hapag-Lloyd sowohl globale Daten im Vergleich zum Markt als auch zusätzliche Aufstellungen auf Länder-, Trade- und Port-Pair-Ebene. Die Reederei wird zukünftig den Umfang der zur Verfügung gestellten Informationen erweitern, letztlich bis auf die Ebene des einzelnen Containers.

„Wir sind uns bewusst, dass wir heute noch weit davon entfernt sind, das Zuverlässigkeitsniveau zu erreichen, das unsere Kundschaft von uns und der gesamten Branche erwartet. Derzeit haben wir es mit massiven Überlastungen in den Häfen und Terminals zu tun. Unsere Teams arbeiten jedoch intensiv daran, diese Herausforderungen zu bewältigen und mehr Transparenz für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen. Gleichzeitig verändern wir unsere Prozesse, um die Einhaltung der Fahrpläne zu verbessern. Dadurch konnten wir von Platz 12 von 15 im Sea-Intelligence Global Liner Performance Report im Dezember 2019 auf Platz 4 im April 2021 klettern“, sagt Habben Jansen. „Und unser Ziel ist es, mindestens diese Position im oberen Drittel dieser Rangliste zu halten. Wir erwarten, dass sich die globale Situation in den Häfen und Terminals in der zweiten Jahreshälfte 2021 normalisiert. Im Jahr 2022 werden uns konkrete Ziele zur Fahrplanzuverlässigkeit setzen.“

Mit seiner Initiative zur Fahrplanzuverlässigkeit bekräftigt Hapag-Lloyd den eigenen Anspruch, sich qualitativ von seinen Wettbewerbern zu differenzieren und verfolgt weiter den Kurs, ein aktiver Treiber der Veränderungsprozesse in der Branche zu sein. Mit der Umsetzung der „Strategie 2023“ verbessert Hapag-Lloyd den Service für seine Kundinnen und Kunden deutlich und setzt seinen Weg mit dem übergeordneten Ziel, „Number One for Quality“ zu werden, fort.

Quelle und Foto: Hapag-Lloyd AG




Bremenports und THW kooperieren

bremenports und das Technische Hilfswerk Bremerhaven (THW) werden künftig beim Hochwasserschutz eng miteinander kooperieren. Dazu ist die bisherige Zusammenarbeit jetzt in einer verbindlichen Vereinbarung geregelt worden, die von bremenports-Geschäftsführer Robert Howe und den Leitern des THW Bremerhaven Torben Tietjen und Andre Schröder unterzeichnet und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

bremenports-Geschäftsführer Robert Howe hob hervor, dass die Kooperation ein wichtiger Faktor sei, um bei kritischen und unvorhersehbaren Ereignissen den Deichschutz zu gewährleisten. „Mit dem beeindruckenden ehrenamtlichen Engagement trägt der THW dazu bei, mehr Sicherheit für Bremerhaven zu schaffen.“

Torben Tietjen und Andre Schröder betonten, dass die Hilfsorganisation bereits 2019/2020 in Bremerhaven offiziell eine Einheit für Hochwasserschutz ins Leben gerufen habe. „Wir können mit  speziell ausgebildeten Fachkräften, geeigneten technischen Fahrzeugen  und  Werkzeugen und einem transportierbarem Container als Kommunikationszentrale wirksame Unterstützung für den Hochwasserschutz leisten.“

Der Kontakt zwischen bremenports und dem THW bestand bereits vor dieser Kooperation. Die Kooperationsvereinbarung sichert bremenports jedoch den Zugriff auf das Fachpersonal des THW bei unvorhersehbaren Situationen.

Weitere Vorteile der offiziellen Kooperation bestehen aus:

  • Dem direkten Kontakt und dem Wissensaustausch zwischen den verantwortlichen Personen
  • Mehr Personal bei unvorhersehbaren Situationen. Insbesondere bei einem möglichen Einsatz von Sandsacksystemen ist eine große Anzahl von geschultem Personal erforderlich
  • Sicherstellung des Know-How durch regelmäßige Übungen und Einweisungen in die jeweiligen Deichanlagen
  • Zusätzliche Fahrzeuge & Spezialwerkzeuge
  • bremenports  ist von der Freien Hansestadt Bremen (Land) neben den regulären Deichunterhaltungs- und Deichertüchtigungsaufgeben u.a. mit der Sicherstellung des Sturmflutdienstes in Bremerhaven beauftragt.

Diese bestehen in der Regel aus dem Schließen von Schließobjekten bei Sturmfluten. Insgesamt sind es ca. 50 Schließobjekte (Hochwasserschutztore, Deichscharte, Sperrwerke, Schieber), welche bei einem bestimmten Wasserstand geschlossen werden müssen. Zur zentralen Koordinierung der Maßnahmen betreibt bremenports ein Deichschutzlagezentrum als zentrale Kommunikationsstelle mit vielen technischen Hilfsmitteln. Weiterhin betreibt bremenports eine Hochwasserschutzhalle mit Sandsäcken und sonstigen Sicherungsmaterialien für unvorhersehbare Situationen (z.B. defekte Deichscharte, Havarien etc.)

In Anbetracht des Klimawandels wird in Zukunft von häufigeren und höheren Sturmfluten ausgegangen. Um hierauf entsprechend vorbereitet zu sein, betreibt bremenports ein hohes Engagement um den Hochwasserschutz in Bremerhaven zukunftsorientiert sicherzustellen.

bremenports-Geschäftsführer Robert Howe: „Die Kooperation mit dem THW ist dabei neben dem Deichschutzlagezentrum und der Hochwasserschutzhalle ein wichtiger Baustein zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in und um Bremerhaven.“

Quelle und Foto: bremenports GmbH & Co. KG, Torben Tietjen und Andre Schröder vom THW Bremerhaven mit Geschäftsführer Robert Howe und Christian von Deetzen (Deichschutz) von bremenports




Deutliche Mehrheit für Wahldividende

Die ordentliche Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die in diesem Jahr erneut als virtuelle Veranstaltung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten abgehalten wurde, hat mit großer Mehrheit allen zur Abstimmung vorgelegten Beschlussvorschlägen zugestimmt. Die Aktionäre konnten die Veranstaltung live in Bild und Ton über das Aktionärsportal der Gesellschaft verfolgen.

Die Aktionäre stimmten unter anderem dem von Vorstand und Aufsichtsrat unterbreiteten Vorschlag zu, für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende in Höhe von 0,45 € (im Vorjahr: 0,70 €) je A-Aktie in Form einer Wahldividende zu zahlen. Damit können die Anteilseignerinnen und Anteilseigner wie im vergangenen Jahr selbst entscheiden, ob sie sich ihre Dividende bar oder in Form von Aktien auszahlen lassen.

Die Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath blickte in ihrer Rede auf das von der Coronavirus-Pandemie geprägte Geschäftsjahr 2020 zurück, in dem die HHLA trotz der temporär bestehenden Einschränkungen ein Konzern-EBIT in Höhe von 123,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 221,2 Mio. Euro) nach Rückstellungen erwirtschaften konnte. Des Weiteren ging sie auf aktuelle Entwicklungen ein und gab einen Ausblick auf den Verlauf des Geschäftsjahres 2021. Dabei zeigte sie sich zuversichtlich, dass die gesetzten Ziele trotz der anhaltend herausfordernden Marktgegebenheiten erreicht werden.

Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath: „Trotz der Corona-Einschränkungen hat die HHLA konsequent und erfolgreich ihren Dienstleistungsauftrag erfüllt, ihre strategischen Ziele weiterverfolgt, ihr Netzwerk ausgebaut und ein positives Geschäftsergebnis erzielt. Durch unseren Mut und unsere Entschlossenheit ist die HHLA in den vergangenen Monaten noch digitaler, noch nachhaltiger und noch innovativer geworden.“

Darüber hinaus verwies sie auf die Erfolge bei der Weiterentwicklung des Unternehmens und seiner internationalen Vernetzung sowie die erfolgreiche Umsetzung der HHLA-Nachhaltigkeitsstrategie.

Titzrath sagte: „Angesichts des Ausmaßes der globalen Klimakrise können wir uns nicht mit dem Erreichten zufriedengeben. Aus Verantwortung für nachfolgende Generationen dürfen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen. Wir stellen uns aber nur solchen Zielen, die wir für realisierbar halten. Von daher haben wir ein klares Ziel: Wir wollen bis zum Jahr 2040 die Produktion im gesamten HHLA-Konzern klimaneutral gestalten.“

Die detaillierten Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung, die Rede der Vorstandsvorsitzenden Angela Titzrath sowie die begleitende Präsentation sind auf der Webseite der HHLA im Bereich Investor Relations unter „Hauptversammlung“ veröffentlicht: www.hhla.de/hauptversammlung.

Die nächste ordentliche Hauptversammlung findet am 22. Juni 2022 in Hamburg statt.

Quelle und Foto: HHLA, Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender der HHLA auf der Hauptversammlung 2021 (v.l.n.r.): HHLA-Vorstand Jens Hansen, AR-Vorsitzender Prof. Dr. Rüdiger Grube, HHLA-Vorstand Torben Seebold, HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath, HHLA-Vorstand Dr. Roland Lappin.