Über 50.000 Arbeitsplätze vom Hafen abhängig

„15 Prozent aller Arbeitsplätze in Duisburg sind duisport zuzurechnen. Daraus generiert sich jährlich eine Wertschöpfung in Höhe von knapp 1,9 Milliarden Euro für die Stadt – Tendenz steigend“, erklärt Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der duisport-Gruppe.

Der Duisburger Hafen (duisport) zählt schon lange zu den größten Arbeitgebern in der Rhein-Ruhr Region. duisport ist nicht nur wichtigster Hinterland-Hub und zentrale Logistikdrehscheibe Europas, sondern schreibt seit Jahrzehnten bedeutende Entwicklungsgeschichte in der Region. In regelmäßigen Abständen lässt duisport die Einflüsse des weltweit größten Binnenhafens auf den Arbeitsmarkt- und Wirtschaftscharakters der Stadt Duisburg und der Region im Detail erheben.

Die folgenden Ergebnisse der aktuellen Studie des renommierten Berliner Marktforschungsinstitut Regionomica GmbH zeigen, wie der Duisburger Hafen seine kontinuierlich positive Entwicklung der vergangenen Jahre konstant halten und noch weiter ausbauen konnte.

„Die nun veröffentlichten Studienergebnisse verdeutlichen eindrucksvoll, welch rasante Weiterentwicklung der Duisburger Hafen in den letzten Jahren vollzogen hat. Die Fakten sprechen für sich. Unserer duisport-Mannschaft, unseren langjährigen Kunden, mehr als 100 Neuinvestoren in den letzten 20 Jahren sowie vielen mit dem Hafen verbundenen Dienstleistern gebührt mein ausdrücklicher Dank“, erklärt duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Konkret sind nach den aktuellen Untersuchungsergebnissen insgesamt 51.580 (2018: 46.510) Beschäftigte dem Duisburger Hafen direkt oder indirekt zuzuordnen. Im Jahr 1998 lang diese Zahl bei knapp 19.000.

Allein in der Stadt Duisburg können 26.760 Arbeitsplätze dem Duisburger Hafen zugerechnet werden. Das entspricht ca. 15 Prozent aller Arbeitsplätze in der Stadt und einer absoluten Steigerung von 12 Prozent seit 2018. Ein langfristiger Vergleich zum Ende der 90er Jahre zeigt einen Zuwachs der Beschäftigtenverhältnisse um 150 Prozent.

Eine ebenfalls sehr erfreuliche Entwicklung weist die Wertschöpfung des Duisburger Hafens auf. In 2021 wurden nach aktuellen Ergebnissen 3,6 Milliarden Euro erzielt (2018: 3,1 Mrd. Euro). Davon fallen knapp 1,9 Milliarden Euro auf die Stadt Duisburg. Ein überproportionaler Gesamtzuwachs. Vor allem in Krisenzeiten war und ist der Duisburger Hafen wertvolle Konstante und zugleich wichtiger Innovationstreiber für die Zukunft. Das beständige Wirtschaftsstreben des Hafens hat sich nicht zuletzt in besonders herausfordernden Zeiten bezahlt gemacht. Laufende Projekte wurden und werden vollumfänglich durchgeführt, neue Kooperationen und Partnerschaften angestoßen sowie elementare Weichen für die kommenden Jahre gestellt.

Auch künftig stehen die Weichen auf Wachstum. Durch Projekte wie logport VI und weitere, werden in absehbarer Zeit bis zu 1.000 weitere direkte Arbeitsplätze entstehen.

„50.000 hafenabhängig Beschäftigte, das war eine vor Jahren geäußerte, persönliche Zielmarke. Ich bin sehr dankbar, dass es uns gelungen ist, dies zu erreichen“, so Erich Staake.

Über Regionomica – Das Marktforschungsinstitut Regionomica hat zur Erstellung der Studie umfangreiche Unternehmensbefragungen und darauf aufbauende Simulations- und Wirkungsberechnungen durchgeführt. Fachgespräche und Interviews mit ausgewählten Unternehmen und relevanten Akteuren lieferten dabei ergänzende qualitative Einschätzungen.

Bildunterschrift: Über 50.000 Arbeitsplätze (direkt und indirekt) – Aktuelle Studie bestätigt: Duisburger Hafen konstant einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Metropolregion © dws Werbeagentur GmbH




Hamburg nach Xuzhou erfolgreich etabliert

Der Hamburger Hafen ist ein wichtiges Ziel für die Bahnverkehre zwischen China und Deutschland. Seit November vergangenen Jahres hat sich eine neue Verbindung zwischen Xuzhou und Hamburg etabliert.

Im Mai erwartet der Hamburger Hafen mindestens noch zwei Züge aus der chinesischen Stadt Xuzhou. Damit hat sich die jüngste Verbindung mit dem Xuzhou-Europe Railway Express auch in der Hansestadt etabliert, denn mittlerweile hat der sechste Zug die Hansestadt erreicht und die Verbindung wird weiter ausgebaut.

Der erste Zug nach Hamburg startete im November vergangenen Jahres vom Güterbahnhof Tongshan. Seine Route verlief unter anderem über Russland, Polen und Hamburg. Von hier wurden die noch vorhandenen Container weiter in Europa verteilt. In den vergangenen Jahren sind 232 Verbindungen zwischen 20 chinesischen Destinationen und Hamburg entstanden. Um gut sieben Prozent steigerte sich allein der Umschlag im interkontinentalen Bahnverkehr zwischen China und Hamburg im Jahr 2020. Insgesamt stieg das Volumen damit auf 107.000 TEU. Mittlerweile fahren fast 40 Züge wöchentlich zwischen unterschiedlichen Provinzen Chinas und Europas größtem Eisenbahnhafen. „Die neue Seidenstraße ist eine wichtige Ergänzung zum Seeverkehr für die globale Lieferkette zwischen China und Deutschland. Die guten Entwicklungen machen deutlich, dass das Angebot sehr gern angenommen wird “, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing.

Entsprechend steigt auch der Umschlag. Exemplarisch zeigt sich das am Beispiel des Betreibers   Xuzhou Huaihai International Land Port. Hier stieg der Umschlag in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres auf 24.190 TEU. Das entspricht einem Plus von 56 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. Der chinesische Betreiber verfolgt ehrgeizige Ziele, den Standort als wichtigen Knotenpunkt für Seidenstraßen-Verkehre nach Europa zu etablieren: „Mit Hamburg bietet der Xuzhou-Europe Railway Express seinen Kunden eine weitere Verbindung nach Zentraleuropa. Von dem Güterbahnhof Tongshan im Südwesten Xuzhous ist die Ware über Erenhot, die Mongolei, Russland, Weißrussland und Polen in nur 18 Tagen in der Hansestadt“, heißt es von Seiten Xuzhou Huaihai International Land Port.

Allein im vergangenen Jahr brachten 300 Züge von Xuzhou mehrheitlich Konsumgüter und Baumaschinen der Firmen Xugong, Liebherr, Hitachi und CAT nach Europa. Im Durchschnitt startet ein Ganzzug mit 94 Containern und einem Gewicht von fast 470 Tonnen. Für die über 6.000 Kilometer lange Strecke benötigt er je nach Verkehrsaufkommen im Durchschnitt 15 Tage.

Die Voraussetzungen stehen gut, denn Xuzhou ist einer der größten Eisenbahnknotenpunkte in China. Hier laufen mehrere Hochgeschwindigkeitstrassen wie die zwischen Beijing-Shanghai und Lianyungang-Lanzhou zusammen. Der Güterbahnhof ist der größte in Ostchina und wird von China Railway betrieben. Gleichzeitig ist die Stadt über Kanäle direkt mit den Häfen Ningbo-Zhoushan, Shanghai und Lianyungang an der Ostküste verbunden. Die bezirksfreie Stadt liegt im Norden der ostchinesischen Provinz Jiangsu und besitzt ein Verwaltungsgebiet mit einer Fläche von 11.257 km² und rund 8,6 Mio. Einwohner.

Zudem sitzt mit Xuzhou Construction Machinery Group (XCMG) ein chinesischer Baumaschinenkonzern in Xuzhou. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Baumaschinen wie Lkw, Krane, Erdbewegungs- und Straßenbaumaschinen. Es ist das fünftgrößte Baumaschinenunternehmen der Welt und schickt ihre Güter auch mit einem eigenen Zug über die Neue Seidenstraße nach Zentralasien, Russland und Europa. Einige davon gehörten zu den 300 Züge, die im vergangenen Jahr von Xuzhou mehrheitlich Konsumgüter und Baumaschinen nach Europa brachten, darunter auch Produkte von Firmen wie Xugong, Liebherr, Hitachi und CAT. Im Durchschnitt startet ein Ganzzug mit 94 Containern und einem Gewicht von fast 470 Tonnen. Für die über 6.000 Kilometer lange Strecke benötigt er je nach Verkehrsaufkommen im Durchschnitt 15 Tage.

Weitere Details stehen auch in der Intermodal-Datenbank unter https://www.hafen-hamburg.de/de/intermodal.  Hier findet man die einzelnen Zugverbindungen des Hamburger Hafens.

Quelle und Foto: HHM




Mehr Hafenumschlag 2020 in Sachsen-Anhalt

In den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts wurden 2020 rund 6,2 Mill. t Güter umgeschlagen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes lag der Güterumschlag der Binnenschifffahrt damit um 10,3 % über dem Ergebnis von 2019. Mit einem Anteil von 15,0 % war mehr als 1/7 der gesamten Tonnage dem Gefahrgut zugeordnet.

60,5 % aller umgeschlagenen Güter wurden von oder zu Häfen in Deutschland verschifft, 39,5 % betraf den Güterumschlag von oder zu Häfen im Ausland. Der Güterumschlag ergibt sich aus den Meldungen über Aus- und Einladungen der in den Häfen ankommenden und abgehenden Schiffe. 2020 wurden in den Binnenhäfen und Umschlagstellen Sachsen-Anhalts 1,9 Mill. t Güter empfangen und 4,3 Mill. t Güter versendet.

Mit 2,2 Mill. t und einem Anteil von 35,8 % am Gesamtumschlag waren Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei die am häufigsten beförderten Güter. 2020 wurden damit 68,1 % mehr Güter dieser Art im Vergleich zum Vorjahr transportiert. Einen Rückgang um 18,2 % erfuhr die am zweithäufigsten umgeschlagene Güterabteilung der Erze, Steine und Erden sowie sonstigen Bergbauerzeugnisse. 2020 wurden hiervon 1,3 Mill. t be- und entladen.

50,9 % aller Güter wurden in Häfen und Umschlagstellen des Elbegebietes ein- oder ausgeladen, 49,1 % im Mittellandkanalgebiet. Insgesamt stieg der Güterumschlag des Elbegebiets um 14,1 %. Die Häfen des Mittellandkanalgebiets verzeichneten einen Anstieg von be- und entladenen Gütern um 6,6 %.

Der Containerumschlag auf den Binnenwasserstraßen Sachsen-Anhalts verzeichnete 2020 einen Anstieg um 22,3 % auf 29 113 TEU (Twenty-Foot-Equivalent-Unit). Mit einem Anteil von 80,5 % erfolgte der überwiegende Containerumschlag in den Häfen und Umschlagstellen des Mittellandkanalgebiets.

Ein TEU ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von Containern unterschiedlicher Größe. Basis ist ein ISO-Container mit einer Länge von circa 6 Metern.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Foto: Stadt Magdeburg




Energie im Hafen: Die Zukunft ist grün

Grüner Wasserstoff ist in der Debatte um den Klimaschutz derzeit nicht wegzudenken. In den Häfen unterstützt Niedersachsen Ports (NPorts) viele Projekte rund um das Potenzial der grünen Moleküle für den Hafenumschlag und den Hafenbetrieb. Mit dem Abschlussbericht des Forschungsprojekts WASH2Emden präsentiert NPorts die gewonnenen Erkenntnisse.

Wasserstoff, vorausgesetzt er wird aus erneuerbaren Energien hergestellt, ist ein umweltfreundlicher Energieträger. Er kann dem landseitigen Hafenbetrieb helfen, Emissionen zu reduzieren. Die NPorts-eigenen Häfen an der niedersächsischen Küste bringen alle Voraussetzungen mit, um grüne Wasserstoffversorgungsketten von der Bereitstellung bis zur Anwendung aufzubauen. Der Bedarf an grünem Wasserstoff wird in Zukunft die lokalen Produktionskapazitäten übersteigen, sodass dieser über Häfen importiert werden muss. Als Einspeisepunkte für grünen Offshore-Strom sind Häfen ideale Standorte für die Produktion von grünem Wasserstoff. Zudem bieten sich vielfältige Anwendungsfelder in und um die Häfen, um diesen stofflich aber auch energetisch zu nutzen. „Die Entwicklungen an unseren Hafenstandorten beobachten wir sehr genau, unterstützen die Vorhaben von der Planung bis zur Realisierung und können hierfür attraktive Flächen bereitstellen“, sagt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.

In einer eigenen Untersuchung hat sich NPorts intensiv mit den Möglichkeiten von Wasserstoff im Hafenumfeld beschäftigt. Der Fokus der Untersuchung des 2020 abgeschlossenen Projektes WASH2Emden liegt auf der Herstellung, Distribution und Anwendung von grünem Wasserstoff im Hafen. Besonders der regenerative Überschussstrom, der aufgrund von Netzengpässen nicht genutzt wird, spielt hier eine wichtige Rolle. Dieser kann mithilfe von Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt werden, welcher wiederum speicherbar und auch transportierbar ist. So ist es möglich Züge, Busse, Umschlaggeräte, LKW´s, Nutzfahrzeuge, etc. auf Wasserstoffantrieb umzurüsten.

Das Potenzial für die Produktion und Anwendung ist gegeben: Allein im Emder Hafen könnten mit dem jährlich anfallenden Überschussstrom der lokalen Windkraftanlagen rund 6700 H2-Fahrzeuge ein Jahr lang betankt werden. Vom technischen Aspekt ausgehend ist eine Wasserstoffwirtschaft sogar gut umsetzbar, da die Technologie weitestgehend erforscht ist. Damit grüner Wasserstoff jedoch tatsächlich Anwendung findet, müssen die Kosten in der Herstellung im Vergleich zu fossilen Energieträgern günstiger werden. Ein weiteres Hindernis ist, dass es für potenzielle H2-Fahrzeuge und -Geräte noch keine marktreifen Serienprodukte gibt. Es ist also notwendig, dass Wirtschaft und Politik gemeinsam die passenden Rahmenbedingungen schaffen, damit der grüne Wasserstoff wettbewerbsfähig wird.

Die Basiszutat für grünen Wasserstoff ist grüner Strom. „Wasserstoff ist ein Energieträger, keine Energiequelle. Deshalb ist ein paralleler Ausbau der erneuerbaren Energie wichtig“, erklärt Dr. Matthäus Wuczkowski, Manager für Nachhaltigkeit und Innovation bei Niedersachsen Ports GmbH. Es macht auch nicht immer Sinn alle energetischen Anwendungen auf Wasserstoff umzustellen. Je nach Anwendungsfall ist es unter CO2-Gesichtspunkten manchmal klüger, den grünen Strom – ohne Verluste – direkt zu nutzen. Dort wo elektrische Anwendungen an ihre Grenzen stoßen, wie z.B. im Schwerlastverkehr, macht der Wasserstoffeinsatz durchaus Sinn. „Da grüner Wasserstoff ein knappes Gut ist, muss auch an der Energieeffizienz gearbeitet werden. Wenn Prozesse und Anwendungen weniger Energie verbrauchen, wird auch weniger grüner Wasserstoff benötigt“, erklärt Matthäus Wuczkowski abschließend.

Das Projekt WASH2Emden wurde zusammen mit den Projektpartnern MARIKO GmbH, abh INGENIEUR-TECHNIK GmbH, DBI-Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg, der Tyczka Unternehmensgruppe und den Kooperationspartnern EPAS Ems Ports Agency & Stevedoring Bet. GmbH & Co. KG, Hochschule Emden/Leer und EMDION GmbH durchgeführt. Gefördert wurde das Vorhaben vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der IHATEC-Richtlinie.

Der Abschlussbericht sowie weiterführende Informationen sind abrufbar unter: https://www.nports.de/nachhaltigkeit/hafen/projekte/wash2emden/

Neben Emden werden in den Häfen Brake, Cuxhaven und Wilhelmshaven, somit an fast allen Standorten von NPorts, derzeit Wasserstoffprojekte entwickelt. Neben eigenen Studien, werden Vorhaben durch Know-how, Bereitstellung von Flächen für erneuerbare Energien sowie  Beratung und Erarbeitung von genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen unterstützt.

Quelle: Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Foto: NPorts/Christian O. Bruch – Hafenansicht Emden

 




Stadtwerke Düsseldorf starten 1.000. Ladepunkt

Die Stadtwerke Düsseldorf haben einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht und den 1.000. Ladepunkt unter Vertrag genommen. In der öffentlich zugänglichen Tiefgarage des Hotels Hyatt Regency Düsseldorf und des Bürokomplexes „Hafenspitze“ werden kurzfristig 18 Ladepunkte der neuesten Generation mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW durch die Stadtwerke aufgebaut und betrieben. Bisher waren dort zwei Wallboxen installiert.

„Wir freuen uns, dass wir mit den Stadtwerken Düsseldorf als unserem langjährigen Partner im Bereich Ladeinfrastruktur zukünftig unseren Hotelgästen wie auch allen anderen Nutzerinnen und Nutzern der Tiefgarage einen noch höheren Komfort durch die vergrößerte Anzahl von Lademöglichkeiten anbieten können“, sagte Axel Ziegler, General Manager des Hyatt-Hotels in der Landeshauptstadt.

Stadtwerke-Vorstand Manfred Abrahams erklärte dazu: „Die neuen Ladepunkte im Medienhafen führen zu einer weiteren Verdichtung der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Damit wird die Elektromobilität wieder ein stückweit interessanter – und gleichzeitig bewegen wir uns einen weiteren Schritt auf das Ziel einer klimaneutralen Stadt bis 2035 zu.“
Die Stadtwerke orientieren sich kontinuierlich an der stetig wachsenden Nachfrage nach Ladestrom und engagieren sich im Ausbau der Infrastruktur in allen drei Anwendungsfällen. Neben dem öffentlichen Laden sind dies private Ladelösungen – etwa für Immobilieneigentümer oder für Wohnungsbauunternehmen – sowie Ladelösungen für Firmen. Erst kürzlich haben die Stadtwerke Düsseldorf einen gewerblichen Ladepark mit 72 Ladepunkten für den Online-Versandhändler Amazon am Standort Düsseldorf in Betrieb genommen.

Mehr Infos zum Thema Ladeinfrastruktur gibt es hier:
www.swd-ag.de/mobilitaet/ladeinfrastruktur

Quelle: Stadtwerke Düsseldorf, Foto: Hyatt Regency Düsseldorf




Rotterdam steigert sich im Q1 um 3,0 Prozent

Die Güterumschlagsmenge im Rotterdamer Hafen belief sich im ersten Quartal 2021 auf 115,8 Millionen Tonnen. Das sind 3,0 % mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Damit macht der Rotterdamer Hafen den nächsten Schritt bei seiner Erholung nach dem Rückgang des Umschlags im Jahr 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Die größten Mengensteigerungen waren beim Umschlag von Biomasse (+36,7 %), Kohle (+25,2 %) und Mineralölprodukten (+19,7 %) zu verzeichnen. Es wurden auch erheblich mehr Container umgeschlagen (+ 4,5 %). Rückgänge gab es beim Umschlag von LNG (-26,8 %), Agrarmassengut (-8,6 %) und sonstigem flüssigem Massengut (-2,8 %).

Der Umschlag von Biomasse stieg durch eine starke Zunahme der Mitverbrennung im Kraftwerk Amer 9 in Geertruidenberg. Im Kohlesegment gab es aufgrund des kalten Winters eine starke Nachfrage nach Kraftwerkskohle. Eine steigende Nachfrage nach Kokskohle wirkte sich auch positiv auf den Kohleumschlag aus. Der Umschlag von Stückgut stieg aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Nichteisenmetallen und Stahl.

Der Umschlag von Ölprodukten stieg hauptsächlich aufgrund des gestiegenen An- und Abtransports von Heizöl und Gasöl/Diesel. So erhöhte sich der Umschlag beispielsweise durch die Beladung von zwei Supertankern (VLCC) mit Heizöl für den Transport nach Singapur.

Bei den Containern stieg die TEU-Anzahl (Standardgröße) um 4,5 %. In dieser Standardgröße ausgedrückt, stieg die Menge aufgrund der starken Nachfrage nach Konsumgütern. Die Tatsache, dass der in Tonnen ausgedrückte Umschlag leicht gesunken ist (-0,7 %), lässt sich zum einen durch eine gestiegene Anzahl von Leercontainern und zum anderen durch ein geringeres Durchschnittsgewicht pro Container erklären.

Der Rückgang bei den LNG-Mengen wurde durch geringere Importe verursacht. Höhere Preise in Asien führten dazu, dass der an diesen Markt gerichtete Transport zunahm. Der Rückgang beim Agrarmassengut ist auf die sehr umfangreichen Lagerbestände zurückzuführen. Innerhalb des Segments der sonstigen flüssigen Massengüter stieg der Umschlag von Biokraftstoffen leicht an. Der Umschlag von pflanzlichen Massengütern und Chemikalien war dagegen rückläufig.

Der RoRo-Umschlag (+3,4 %) lag im ersten Quartal auf einem normalen Niveau. Dies kann als bemerkenswert bezeichnet werden, wenn man die Post-Brexit-Situation bedenkt, in der seit dem 1. Januar Zollformalitäten gelten.

Allard Castelein, Generaldirektor des Hafenbetriebs Rotterdam, sagt dazu Folgendes: „Insgesamt vermittelt die gestiegene Umschlagsmenge im ersten Quartal 2021 ein positives Bild. Für Unternehmen in den Bereichen Handel und Logistik herrschen jedoch nach wie vor turbulente Zeiten. Die momentan größte Herausforderung ist die logistische Abwicklung nach der Suezkanal-Blockierung. Der Hafenbetrieb Rotterdam tut dabei alles in seiner Macht Stehende, um seine Kunden zu unterstützen, zum Beispiel mit einer Echtzeit-Übersicht über die Ankunftszeiten für alle Deepsea-Terminals.”

Quelle: Port of Rotterdam, Foto: Danny Cornelissen

 




Port of Antwerp erweitert Flotte

Port of Antwerp weihte jetzt drei neue RSD-Schlepper ein. Diese Erweiterung ist Teil der Erneuerung und Ökologisierung der Flotte mit dem Fokus auf nachhaltige und energieeffiziente Schiffe.

2020 liefen 14.000 Seeschiffe und 57.000 Binnenschiffe den Hafen von Antwerpen an. Um all diese Schiffe sicher und reibungslos von den Schleusen zu ihren Liegeplätzen und umgekehrt zu leiten, führt der Port of Antwerp jedes Jahr 19.000 Schleppvorgänge hinter den Schleusen durch, sowohl am rechten als auch am linken Ufer. Um all diese Schleppeinsätze erfolgreich abzuschließen, verfügt Port of Antwerp über 18 einsatzbereite Schlepper und 250 Kollegen, die 24/7/365 in Bereitschaft sind.

Im September 2020 erwarb Port of Antwerp den ersten RSD-Schlepper von Multraship NV, zwei weitere Schiffe folgten. RSD steht für Reversed Stern Drive und bedeutet, dass der Schlepper nach dem Doppelbugprinzip konstruiert ist. Dadurch kann er dynamisch als Bug- und Heckschlepper eingesetzt werden. Darüber hinaus ist der Schlepper dank seiner besonderen Konstruktion energieeffizienter und mit einem Stickoxidfilter ausgestattet, um die IMO-Stufe-III-Vorschriften zu erfüllen. Die neuen Schlepper sind eine Konstruktion des Schiffbauers Damen.

Um die Besatzung und das technische Personal auf die Ankunft dieser neuen Schiffe vorzubereiten, erhielten sie ein intensives, mehrmonatiges Training. Diese Ausbildung umfasste einen nautischen Teil, in dem es darum ging, das Navigieren mit Ruderpropellern zu erlernen, und einen technischen Teil, bei dem es um Kenntnisse der Schiffssysteme an Bord, Wartung und Fehlersuche ging. Diese intensive und nachhaltige Schulung wurde intern durchgeführt und extern von Multraship NV und Damen unterstützt.

Port of Antwerp betreibt eine Flotte von 32 Schiffen, bestehend aus Schleppern, Baggerschiffen und Hilfsschiffen. Diese Flotte ist für fast 85 % der gesamten CO2-Emissionen des Hafens von Antwerpen verantwortlich. Um diese Auswirkungen zu minimieren, wurde ein mehrjähriges Projekt zur Erneuerung, Ökologisierung und Optimierung der Flotte in die Wege geleitet. Neben der Anschaffung neuer Schlepper werden auch Daten zur Verbesserung von Prozessen geprüft. Zum Beispiel gemeinsam mit Partnern wie Optiport, die ein Tool zur Optimierung der Planung von Schleppeinsätzen entwickelt haben, und Cognauship, die am Verbrauch der eigenen Schlepper arbeiten werden.

Jacques Vandermeiren, CEO Port of Antwerp: „Der Kauf dieser Schiffe ist Teil der Erneuerung und Ökologisierung unserer Flotte, bei der wir uns auf nachhaltige und energieeffiziente Schiffe konzentrieren. Wir wollen bis 2050 klimaneutral sein, und dafür suchen wir nach alternativen Kraftstoffen wie Wasserstoff, Elektrizität und Methanol, zusätzlich zur Erneuerung mit nachhaltigen Schiffen mit konventionellen Kraftstoffen.“

Rob Smeets, Chief Operations Officer Port of Antwerp: „Die neuen Schlepper bieten eine schnelle Reaktionszeit, sodass unsere Kapitäne schneller auf die unterschiedlichen Bedingungen reagieren können. Außerdem sind die RSD-Schlepper viel leiser, ruhiger und es sind weniger Vibrationen an Bord zu spüren, was für die Besatzung sicherlich viel ausmacht.“

Hafenrätin Annick De Ridder: „Mit der Erweiterung unserer Flotte streben wir weiterhin nach 100-prozentiger Einsatzbereitschaft und wollen den Weg für eine nachhaltige Schifffahrt weiter ebnen. Als Port of Antwerp gehen wir mit gutem Beispiel voran, indem wir einen großen Schritt machen, um unsere eigenen Schlepper umweltfreundlicher zu machen. In naher Zukunft werden wir auch mit Schleppern experimentieren, die mit nachhaltigem Methanol und Wasserstoff betrieben werden.“

Quelle und Fotos: Port of Antwerp 




bremenports für Büroalltag ausgezeichnet

Beim Wettbewerb Büro & Umwelt des deutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. erreichte die Hafenmanagement-Gesellschaft bremenports den 3. Platz!
Die Preisverleihung erfolgt Corona-bedingt online über den Twitterkanal der Organisation @BAUMeV.


Für die Teilnahme am Wettbewerb wurde ein umfangreicher Fragebogen eingereicht, in dem die Kriterien für die Beschaffung von Bürogeräten, -materialien und -möbeln sowie Büroreinigung, Abfallentsorgung und die Verpflegung abgefragt wurden. An der Beantwortung der Fragen haben Mitarbeitende aus unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens teilgenommen.

Besonders gute Werte erzielte bremenports in den Kategorien Kopier- und Druckgeräte sowie Abfalltrennung. Die eingesetzten Multifunktionsgeräte sind mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ zertifiziert. Zudem nutzt die Managementgesellschaft ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.

Die in diesem Wettbewerb bewerteten Kriterien sind bei bremenports bereits 2018 in einer verbindlichen internen „Richtlinie zur nachhaltigen, energieeffizienten Beschaffung“ festgelegt worden. Diese setzt klare Vorgaben für soziale, ökologische und Energieeffizienz-Kriterien, und greift dabei auf anerkannte Siegel zurück. Die Richtlinie wird kontinuierlich um weitere Warengruppen bzw. Nachhaltigkeitskriterien erweitert.

Bei der Vergabe und Beschaffung machen die Büroprodukte jedoch nur einen kleineren Anteil aus; im Hafenbetrieb (bspw. Instandhaltungsarbeiten) werden ebenfalls nachhaltige Produkte eingesetzt. Zudem hat bremenports sich das Ziel gesetzt, den Mitarbeitern einen klimafreundlichen Fuhrpark zur Verfügung zu stellen.

Mehr Infos hierDen Nachhaltigkeitsbericht gibt es hier.

Quelle und Foto: bremenports GmbH & Co. KG




Antwerpen behauptet sich im ersten Quartal

Der Gesamtumschlag des Hafens von Antwerpen hat sich mit 59,1 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Trotz der Auswirkungen der anhaltenden Corona-Krise und des Brexits verzeichneten alle Warenströme, außer den flüssigen Massengütern, Wachstum. Für die kommende Zeit bleibt abzuwarten, welche Folgen der Zwischenfall im Suezkanal haben wird. Der Hafen von Antwerpen bereitet sich soweit wie möglich auf stark ausgelastete Terminals vor.

Der Containerumschlag wuchs im 1. Quartal um 0,6 Prozent (Tonnen) und 2,3 Prozent (TEUs) im Vergleich zum 1. Quartal 2020, das stark begonnen und dann aufgrund erster Auswirkungen der Pandemie im März 2020 einen Abschwung erlebt hat. Im Januar 2021 setzte sich die starke Leistung vom Herbst 2020 fort, obwohl eine Reihe von operativen Herausforderungen den Betrieb der Containerterminals behinderte. Die Corona-Krise führte unter anderem dazu, dass Containerschiffe mit großen Verspätungen den Hafen von Antwerpen erreichten. Die Kältewelle im Februar wirkte sich zusätzlich negativ auf den Containerumschlag aus, dessen Folgen bis in den März hinein anhielten. Der Zwischenfall auf dem Suezkanal wird im zweiten Quartal zu weiteren Verzögerungen bei den Anläufen von Containerschiffen führen.

Das Stückgut-Segment verzeichnete das beste Quartal seit dem zweiten Quartal in 2019. Der Umschlag von Eisen und Stahl, der wichtigsten Warengruppe in diesem Segment, erhöhte sich um 18,2 Prozent. Dies ist auf einen Höchststand bei der Versorgung mit Stahl zurückzuführen, der zum Teil durch neue Importquoten erklärt werden kann, die am 1. April in Kraft traten. Im RoRo-Umschlag konnte das starke letzte Quartal in 2020 hingegen nicht übertroffen werden – im Vergleich zum 1. Quartal 2020 ist sowohl bei den Neu- als auch bei den Gebrauchtfahrzeugen ein Status Quo zu vermerken.

Der Umschlag von trockenem Massengut stieg um 6,6 Prozent. Neben einem erhöhten Umschlag von Nichteisenerzen und Metallschrott lag das Wachstum vor allem im Umschlag von Düngemitteln (+ 40,7 Prozent). Noch nie wurde in den vergangenen zehn Jahren eine so große Menge an Düngemitteln in einem einzigen Quartal umgeschlagen. Flüssiges Massengut verzeichnete einen Rückgang von 5 Prozent, der hauptsächlich auf einen starken Umschlagrückgang von Rohöl zurückzuführen ist. Derivate verzeichneten eine leichte Abnahme (- 1 Prozent) gegenüber Q1 2020 und Chemikalien einen geringen Anstieg von 4,4 Prozent.

Als Folge des Zwischenfalls im Suezkanal erwartet der Hafen von Antwerpen eine stärkere Auslastung der Terminals in den kommenden Wochen. Der Hafen von Antwerpen verfolgt gemeinsam mit den Reedereien und den Containerterminals die Situation sehr genau, um zu ermitteln, wo Platz für Schiffscontainer geschaffen werden kann. Für einige Terminals wurde daher beschlossen, dass Schiffscontainer für den Export nur wenige Tage vor Verladung, am Terminal stehen dürfen. Zudem wird geprüft, wie die Nutzung von Lagerkapazitäten im Inland optimiert werden kann und wie auch Binnenschifffahrt und Bahn stärker genutzt werden können. Im Fokus steht hier die enge und umfassende Zusammenarbeit mit der gesamten Lieferkette, um die verfügbaren Kapazitäten bestmöglich zu nutzen.

Jacques Vandermeiren, CEO Port of Antwerp: „Wir waren im letzten Jahr mit mehreren Störungen in der globalen Lieferkette konfrontiert: Corona, Brexit, dem Suez-Zwischenfall … In diesen herausfordernden Zeiten beweist der Hafen von Antwerpen seine Agilität und Widerstandsfähigkeit. Die globale Streuung über verschiedene Schifffahrtsgebiete, die große Lagerkapazität und die Professionalität und Effizienz der Antwerpener Hafengemeinschaft sind die Bausteine für unseren Erfolg.“

Annick De Ridder, Hafenschöffin: „Trotz der schwierigen Umstände, unter denen wir in das Jahr 2021 gestartet sind, kann sich der Hafen sichtlich gut behaupten. Eine Bestätigung für die Widerstandsfähigkeit unseres Hafens und aller Mitarbeiter, die in der Hafenplattform tätig sind. Sie sorgen nach wie vor dafür, dass alles auch weiterhin läuft und dass der Hafen von Antwerpen nach wie vor seine entscheidende Rolle bei der Belieferung unseres Landes und unserer Wirtschaft spielen kann.“

Quelle und Grafik: Port of Antwerp




Binnenschifffahrt in Bayern im Jahr 2020

Im Jahr 2020 erzielten die bayerischen Binnenhäfen mit 7,7 Millionen Tonnen Güterumschlag insgesamt ein etwas schlechteres Ergebnis als im Vorjahr. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden gegenüber dem Jahr 2019 um 6,1 Prozent weniger Güter verladen. Besonders betroffen war das Maingebiet mit einem Rückgang um 15,6 Prozent auf 3,8 Millionen Tonnen.

Im Donaugebiet wurden dagegen mit 3,9 Millionen Tonnen um 5,3 Prozent mehr Güter ein- und ausgeladen. Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg und Straubing-Sand, am Main waren es Aschaffenburg und Lengfurt. Es wurden hauptsächlich land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Steine und Erden zu Wasser transportiert.

Insgesamt 7,7 Millionen Tonnen Güter wurden im Jahr 2020 in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg umgeschlagen. Entgegen dem Aufwärtstrend des Jahres 2019 ist das Jahr 2020 von einem leichten Rückgang um 6,1 Prozent zum Vorjahr geprägt. Insgesamt wurden knapp 3,5 Millionen Tonnen eingeladen und rund 4,2 Millionen Tonnen Güter ausgeladen.

Positiv entwickelte sich der Güterumschlag 2020 im Donaugebiet, vor allem in Regensburg und Passau. Dieser übertraf mit 3,9 Millionen Tonnen (+5,3 Prozent ggü. dem Vorjahr) die Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre und gleichzeitig auch wieder den Güterumschlag des Maingebietes. Der Anteil des Donaugebietes am bayerischen Güterumschlag betrug damit 50,9 Prozent. Im Maingebiet wurde das Vorjahresniveau dagegen nicht erreicht, dort wurden mit 3,8 Millionen Tonnen um 15,6 Prozent weniger Güter umgeschlagen als noch im Vorjahr. Die umschlagstärksten bayerischen Häfen waren Regensburg mit 1,6 Millionen und Aschaffenburg mit knapp 700 000 Tonnen.

Zu Wasser wurden von den 7,7 Millionen Tonnen Güterumschlag im Jahr 2020 in Bayern hauptsächlich Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft (24,3 Prozent) sowie Steine und Erden (21,5 Prozent) transportiert. Weitere 12,6 Prozent entfielen auf Sekundärrohstoffe und Abfälle.

Insgesamt meldeten sich 10 463 Schiffe mit Umschlagsgütern an und ab, davon befuhren mit 54,1 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Schiffe (5 664) das Donaugebiet.

Quelle und Grafik: Bayerisches Landesamt für Statistik