Bremen hält Hafengebühren 2021 stabil

Um die Hafenwirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie zu entlasten, wird die Bremische Hafengebührenordnung angepasst und die Anhebung der Hafengebühren in 2021 ausgesetzt. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, freut sich, dass die politischen Gremien der Vorlage aus ihrem Haus zugestimmt haben und die Änderungen somit zum 1. Januar 2021 in Kraft treten können:

„Die Corona-Pandemie hat auch die Hafenwirtschaft zum Teil stark getroffen. Mit dieser Anpassung wollen wir nicht nur die Hafenwirtschaft entlasten, sondern auch gleichzeitig einen Anreiz dafür schaffen, die Anlaufzahlen wieder zu steigern. Die Hafen- und Logistikwirtschaft ist das Faustpfand der bremischen Wirtschaft. Ich tue alles dafür, damit das auch weiterhin so bleibt.“

Für die Autocarrier im Fahrtgebiet Übersee wird ein zunächst auf ein Jahr befristeter Frequenzrabatt eingeführt. Die Autocarrier erhalten daher in 2021 ab dem 150sten Anlauf pro Reederei einen Rabatt von 15 Prozent und ab dem 250sten Anlauf einen Rabatt von 20 Prozent auf die gezahlte Raumgebühr. Ende 2021 soll dann erneut geprüft werden, ob eine Verlängerung sinnvoll ist.

Auch für die Binnenschiffer gibt es Änderungen. Bisher mussten die Binnenschiffer ein Hafengeld zahlen, wenn sie etwas umgeschlagen haben. Bei der reinen Nutzung des Anlegers als Liegeplatz wurde hingegen ein Liegegeld fällig. Künftig wird es nur noch einen Einheitstarif geben, der auch die Nutzung der Landstromanlagen beinhaltet. Senatorin Dr. Schilling: „So wird ein transparentes und durch die taggenaue Berechnung leistungsgerechtes Abrechnungssystem geschaffen. Da davon auszugehen ist, dass auch die Binnenschifffahrt nicht unbeschadet durch die Krise kommen wird, wird zudem ein Mehrverkehrsrabatt eingeführt. Dies bedeutet, dass eine Steigerung der Anlaufzahlen in den kommenden Jahren im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresanläufen zu einer Rabattausschüttung in Höhe eben dieses Mehrverkehrs führt. Des Weiteren können Kunden, die die Bremischen Häfen regelmäßig anlaufen, eine Jahrespauschale beantragen.“

Quelle und Foto: Senatorin für Wissenschaft und Häfen




Vorstand in Cuxhaven im Amt bestätigt

Auf der 47. Mitgliederversammlung der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) in der Bürgerhalle am Rathausplatz wurde der 15-köpfige Vorstand für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt. Darüber hinaus verstärkt ab sofort Marc Itgen, Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung der Stadt Cuxhaven, das Gremium der Interessenvertretung der maritimen Wirtschaft.

Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint bedankte sich für das erneute Vertrauen und hieß gleichzeitig das neueste Vorstandsmitglied willkommen: „Wir freuen uns sehr, dass die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Hafenwirtschaftsgemeinschaft und der Stadt Cuxhaven durch das Engagement von Marc Itgen fortgesetzt wird. Auch im nächsten Jahr werden wir den Cuxhavener Hafenstandort weiter vorantreiben und ihn als gute Alternativroute im Brexitszenario positionieren.“  Zu den weiteren Schwerpunkten zählen die Weiterentwicklung des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums und die Elektrifizierung der Bahnstrecken von und nach Cuxhaven. „Wir sind sicher, dass wir gemeinsam und in Zusammenarbeit mit der Stadt, Niedersachsen Ports, Seaports of Niedersachsen, den Behörden und der Politik hier auch weiterhin positive Ergebnisse erreichen können“, ergänzt Zint.

Die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven (AfW) ist die regionale Anlaufstelle für Unternehmen und Existenzgründer in allen Fragen und Anliegen rund um die Themen Förderprogramme, Unternehmens- und Wirtschaftsentwicklung. Hauptziel ist die nachhaltige Stärkung und Weiterentwicklung der Wirtschaftsregion Cuxhaven. So hat die AfW auch das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven auf seinem Weg zum führenden Standort in Europa begleitet. Seit 2019 ist Marc Itgen Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung der Stadt Cuxhaven. Zuvor arbeitete er unter anderem bei Vattenfall Europe Windkraft und RWE OLC. Hier war er im Bereich verschiedenster Offshore-Projekte tätig. Dieses Wissen bringt er nun in die Vorstandsarbeit der HWG mit ein und leistet so einen wertvollen Beitrag bei der Weiterentwicklung des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums.

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterzuentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

Quelle und Foto: HWG , auf der 47. Mitgliederversammlung der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) wurde der 15-köpfige Vorstand für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt. 




Rotterdam Europoort P&O neu im Leistungsangebot

Mit der Aufnahme des Terminals Rotterdam Europoort P&O hat die Frankfurter Kombiverkehr KG die intermodalen Möglichkeiten mit Lkw und Bahn im Verkehr von und nach den Niederlanden für die Kunden aus Spedition und Logistik nochmals erweitert.

Neben den maritimen Rotterdamer Hafenstandorten APM, Euromax, RWG, Kramer und ECT Delta Terminal mit Deep Sea-Anschluss auf der einen Seite, stehen mit Moerdijk Container Terminals, dem Rail Service Center in Rotterdam und dem neu angeschlossenen Europoort P&O-Terminal auf der anderen Seite drei Standorte mit nutzbringendem Short Sea-Anschluss zur Verfügung. Angebunden wird das Terminal Rotterdam Europoort im Netzwerk eu.NETdirekt+ viermal pro Woche und Richtung mit einer Verbindung ins Ruhrgebiet von und nach Duisburg Ruhrort Hafen DUSS, von wo aus zahlreiche Gatewayverbindungen zu nationalen und europäischen Wirtschaftsstandorten besteht. So sind beispielsweise Anschlüsse von und nach Leipzig, München, Ludwigshafen oder Hamburg in Deutschland möglich. Im internationalen Verkehr können die skandinavischen Länder sowie Polen, Tschechien, Österreich, Ungarn, Frankreich, Spanien, verschiedene Balkanstaaten, Griechenland und die Türkei durchgängig auf der Schiene erreicht werden. Einschränkungen im Profil für Sattelanhänger und Container bestehen keine. Die Verkehrstage der neuen Verbindung lauten wie folgt: ab Rotterdam Europoort P&O nach Duisburg Ruhrort Hafen DUSS Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag sowie in der Gegenrichtung Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag.

„Mit der neuen Verbindung zum Europoort P&O Terminal im Rotterdamer Hafen schaffen wir ein effizientes durchgehendes Angebot auch für Verkehre, die Ziel oder Quelle in Großbritannien haben. Bisher mussten Kunden Ladeeinheiten im Hafen von Rotterdam zu anderen Ladestellen trucken. Dies entfällt ab sofort und spart wertvolle Zeit und Kosten“, ist sich Peter Dannewitz, Leiter Vertrieb bei der Kombiverkehr KG, sicher. „Auch im Hinblick auf einen möglichen harten Brexit kann unser neues Angebot für viele Transportunternehmer die dann erforderliche Transportalternative sein, wenn es straßenseitig zu langen Wartezeiten beim Ein- und Austritt in und aus der Europäischen Union kommen sollte. Mit Harwich, Killingholme, Teesport und Hull bieten wir in Zusammenarbeit mit P&O Ferries und Stena Line ab Europoort unseren Kunden die maßgeblichen Hafenanschlüsse an der Ostküste Großbritanniens an“, so Dannewitz weiter.

Die neue Anbindung zwischen Duisburg und Rotterdam Europoort P&O wird auch eine Auswirkung auf den bestehenden Direktzug Duisburg – Lovosice v.v. haben, da diese produktionstechnisch eng verbunden sind. Kombiverkehr hat den Corona-bedingt auf ein bis zwei wöchentliche Abfahrten reduzierten Zug Duisburg – Lovosice v.v. nun auf insgesamt vier Rundläufe erhöhen können. Über das Terminal in Lovosice gibt es Weiterleitungsmöglichkeiten nach Brno, Přerov und Ostrava in Tschechien sowie nach Bratislava und Haniska in der Slowakei. Über den beteiligten Partner Bohemiakombi sind Vor- und Nachläufe zum Hub-Terminal Lovosice oder sogar die Zustellung der Transporte direkt per Lkw zum Empfänger in Tschechien und der Slowakei möglich.

Im kontinentalen Westhafenverkehr bietet Kombiverkehr mit dem neuen Angebot nun insgesamt 16 Zugabfahrten pro Woche und Richtung von Duisburg aus nach Rotterdam (RSC und Europoort) und Moerdijk, jeweils mit Short Sea-Anschluss, sowie nach Antwerpen Combinant. Über die weiterführenden Fährangebote der Redereien A2B, Stena Line und P&O Ferries stehen direkte Übergänge von und nach Harwich, Killingholme, Teesport, Hull, London Thamesport, Blyth und Immingham zur Verfügung.

Quelle: Kombiverkehr, Foto: Port of Rotterdam, neu im internationalen Netzwerk eu.NETdirekt der Frankfurter Kombiverkehr KG: das Rotterdam Europoort P&O Terminal




Initiative für emissionsfreie Seeschifffahrt

Das Thema „Nachhaltigkeit“ bekommt in den bremischen Häfen eine immer größere Bedeutung. Nach der Unterzeichnung der World Port Climate Declaration im Jahr 2008, in der sich die TOP 40 Welthäfen verpflichteten, aktiv den Klimawandel zu bekämpfen, und der seither konsequent verfolgten greenports-Initiative, gehen die bremischen Häfen nun einen Schritt weiter und treten der breit aufgestellten „Getting to Zero“-Koalition bei.

Dabei handelt es sich um eine globale maritime Initiative unter Beteiligung namhafter Schifffahrtsgesellschaften, Häfen, Banken, Klassifikationsgesellschaften und Industrieunternehmen, deren Ziel es ist, bis zum Jahr 2030 wirtschaftlich tragfähige Nullemissionsschiffe in Betrieb nehmen zu können.

Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling: „Nachhaltigkeit ist für die bremischen Häfen somit schon länger ein sehr wichtiges Thema. Unser Ziel muss es sein, den Hafen perspektivisch komplett klimaneutral zu betreiben. Als ersten großen Zwischenschritt wollen wir es bis zum Jahr 2023 schaffen, die Hafeninfrastruktur CO2-neutral zu betreiben und forcieren deshalb auch verstärkt den Einsatz von CO2-armen oder ganz neutralen Lösungen.“

So wurde beispielsweise im Juni vom Senat der Bau von acht ortsfesten Landstromanlagen für die Seeschifffahrt und zwei zusätzlichen Anschlüssen für die Binnenschifffahrt beschlossen und ab Januar 2021 wird die verpflichtende Nutzung der Stromanschlüsse für die Binnenschifffahrt umgesetzt. Vor wenigen Monaten fand außerdem die deutschlandweit erste Schiff-zu-Schiff-Bebunkerung von LNG statt und auch beim Einsatz von emissionsarmen GTL (Gas to Liqiud) liegen bei der Bremerhavener Weserfähre erste, weiter ausbaufähige Erfahrungen vor.
Der „Getting to Zero“-Koalition haben sich mehr als 120 Unternehmen des maritimen Sektors sowie Regierungs- und sonstige Organisationen angeschlossen. Vertreten sind alle relevanten Akteure der maritimen Wertschöpfungskette: Von der Schiffsfinanzierung über den Bau, die Bereederung bis zu den Häfen und den Frachtunternehmen. Dadurch besteht die Chance, tatsächlich zu wirtschaftlich tragfähigen Lösungen zu kommen. Die Initiative zur Bildung der Koalition ging vom World Maritime Forum, der Organisation „Friends of Ocean action“ und dem World Economic Forum aus.

Senatorin Dr. Schilling: „Da wir uns im aktuellen Koalitionsvertrag klar zum Ziel einer emissionsfreien Schifffahrt verpflichtet haben, sind der Beitritt und die aktive fachliche Mitarbeit in der Zero Emission-Koalition absolut folgerichtig.“ Alle diesbezüglichen Maßnahmen, wie auch die regelmäßige Ausrichtung des „Bremer Kongresses für Nachhaltigkeit in der Schifffahrt – Sustainable Shipping“ sind auch Teil der „greenports“-Strategie der bremischen Häfen. Diese Nachhaltigkeitsstrategie hat bremenports 2009 als erstes Unternehmen der deutschen Hafenwirtschaft entworfen. Seitdem wird sie kontinuierlich weiterentwickelt.

Quelle und Foto: Senatorin für Wissenschaft und Häfen




Nachhaltigkeit in den Seehäfen

Das Thema Nachhaltigkeit steht in niedersächsischen, bremischen sowie nordniederländischen Häfen schon seit Jahren auf der Agenda. In einer Onlineveranstaltung mit rund 100 Teilnehmern wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Fragestellungen wie die Steigerung der Energieeffizienz oder der Einsatz sauberer Energien diskutiert.

Darüber hinaus wurde in der vom Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen veranstalteten Konferenz der zukünftige Handlungsbedarf diskutiert, um die Häfen neben der Erreichung einer CO2-Neutralität gleichzeitig auch wettbewerbsfähig zu halten.

Den Leitvortrag der Konferenz hielt Werner Repenning von Niedersachsen Ports, der die wesentlichen Kernpunkte der Nachhaltigkeitsstrategie hafen+ vorstellte. Er betonte, dass es neben der reinen Aufstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie vor allem darauf ankäme, dass diese auch in die Unternehmensziele integriert würden. So käme es schließlich auch auf jeden Mitarbeiter an, die „Nachhaltigkeit in Denken und Handeln zu überführen“, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Repenning verdeutlichte die Effektivität auch von auf den ersten Blick unscheinbaren Maßnahmen mit dem Beispiel der Umstellung der Hafenanlagenbeleuchtung bei NPorts auf LED-Technologie: die Beleuchtung machte bisher 25% des Energiebedarfs aus und kann damit eine große Wirkung erzielen.

Uwe von Bargen von bremenports zeigte den Weg der bremischen Häfen auf, das Thema Nachhaltigkeit sukzessive im Unternehmen zu etablieren. So führt bremenports konsequent zertifizierte Managementsysteme für die Bereiche Umwelt und Nachhaltigkeit ein und sorgt auf diese Weise dafür, dass die Themen im täglichen Geschäft gesichert gelebt werden. Er stellte Maßnahmen vor, die bremenports zur Erreichung von CO2-neutralen Häfen im Jahr 2023 eingeführt hat und noch vornehmen wird. Dazu zählen Effizienzsteigerungen, der Einsatz von grünem Strom sowie der Bezug von Emissionszertifikaten.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt natürlich auch in den Niederlanden eine Rolle. Einen Einblick in die Aktivitäten der nordniederländischen Häfen, die von Groningen Seaports verwaltet werden, gab Bart van der Kolk. Er stellte die portvision 2030 vor und rief zur intensiveren Zusammenarbeit auf, um die bevorstehenden Herausforderungen grenzübergreifend anzugehen. Darüber hinaus stellte er heraus, dass auch die Hafenverwaltungen dringend personellen Nachwuchs benötigen. Es gehe nicht nur um mehr Personal, sondern vor allem darum, dass dieses auch entsprechend Know-how in die Unternehmen bringe.

Eine entscheidende Rolle insbesondere der Seehäfen sieht Daniel Hosseus, der im Namen des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) Stellung nahm. „Wir müssen in den Häfen die notwendige Infrastruktur für alternative Energieträger schaffen“, so Hosseus. „Im Umschlag von Energieträgern stehen große Umbrüche bevor, und dieser Wandel – quasi von Kohle zu Wasserstoff — bedeutet für Hafenunternehmen einiges an notwendigen Maßnahmen und Investitionen. Dafür müssen wir die politischen Rahmenbedingungen richtig setzen.“ Viele Seehäfen seien zwar heute schon bereit beispielsweise für den Umschlag von LNG, die Schaffung von weiterer LNG-Infrastruktur für Importe und zur Versorgung von Schiffen müsse aber von der öffentlichen Hand verstärkt gefördert werden. Auch beim Thema Wasserstoff sieht Hosseus viel Potential. Als Logistikzentren seien Seehäfen hervorragende Standorte für Versuchsanlagen zur Wasserstoff-Elektrolyse, zur Ansiedelung von Importterminals und von Unternehmen, die in ihren industriellen Prozessen grünen Wasserstoff einsetzen.

Das Thema Nachhaltigkeit ist kein reines Energiethema. So gibt es auch Handlungsbedarf im Bereich des Müllmanagements, insbesondere der korrekten und nachweisbaren Entsorgung von Schiffsabfällen. Cathrin Prikker von Top Glory Marine berichtete, auf welche Fragestellungen es beim Thema Müllmanagement ankommt. So ist neben der fachgerechten Entsorgung der Schiffsabfälle auch eine ordnungsgemäße Dokumentation notwendig, die als Nachweis herangezogen werden kann. Da die Abfallmengen digital erfasst werden, ist es Schiffsbetreibern durch Zugriff auf die Zahlen möglich, das eigene Aufkommen gezielt zu reduzieren. So können Reduktionsmaßnahmen eingeleitet und anhand aktueller Zahlen überwacht werden.

Ein weiteres wichtiges Thema in Häfen ist das Ballastwassermanagement. Bezüglich dieses Themas stellte Joschka Böddeling von DAMEN Shipyards Gorinchem B.V. die mobile Ballastwasseranlage „InvaSave 300“ vor. Bei der InvaSave 300 handelt es sich um die einzige vollzertifizierte Ballastwasseranlage der Welt. Eine Besonderheit ist hier, dass das Ballastwasser im Single-Pass Verfahren behandelt wird, was eine schnelle und unkomplizierte Behandlung des Ballastwassers ermöglicht.

Die Veranstaltung war Auftakt der Veranstaltungsreihe „GreenPorts“, in der schwerpunktmäßig Innovationsthemen im Kontext nachhaltiger Häfen im Fokus vorgestellt und diskutiert werden. Die nächste Veranstaltung mit dem Oberthema „Häfen gestalten die Energiewende“ findet im Frühjahr 2021 statt. Nähere Informationen sind auf www.greenshipping-niedersachsen.de verfügbar.

In Anerkennung ihrer Verantwortung für Wirtschaft und Umwelt hat die Landesregierung das Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen an den Standorten Leer und Elsfleth auf den Weg gebracht, das gezielt und bedarfsgerecht die aktuellen und wichtigen Fragestellungen aufgreift, bewertet und mögliche Lösungen im Themenfeld GreenShipping entwickelt. Dabei wurden umfangreiche Vorarbeiten des Maritimen Strategierates Weser-Ems berücksichtigt. Es geht darum, die verfügbaren fachlichen Kompetenzen mit den relevanten Problemen in Deckung zu bringen und im Rahmen von Projekten bedarfsgerecht auf höchstem technischem Niveau einer Lösung zuzuführen. Mit dem Kompetenzzentrum für GreenShipping stellt sich Niedersachsen den konkreten Herausforderungen, Bedingungen und Wünschen der maritimen Wirtschaft mit dem Ziel, Schifffahrt zu wirtschaftlichen Bedingungen ressourcenschonender und umweltfreundlicher zu gestalten. Dabei soll das Kompetenzzentrum für GreenShipping Niedersachsen bei Umweltproblemen branchenübergreifend den Dialog mit den Beteiligten suchen und Lösungsoptionen koordinieren. Auf der Grundlage einer leistungsfähigen Infrastruktur kann das Kompetenzzentrum zudem eine Plattform für anwendungsorientierte Forschung bieten.

Das vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Projekt wird von der MARIKO GmbH, dem Maritimen Cluster Norddeutschland e.V. (MCN e.V.), der Hochschule Emden/Leer, der Jade Hochschule und dem OFFIS gemeinsam realisiert.

Quelle & Kontakt: MARIKO GmbH, Foto: nports, Hafen Emden




Erweiterung Maashaven in Betrieb

Letztes Wochenende wurden im Maashaven die neuen Liegeplätze für die Binnenschifffahrt in Gebrauch genommen. Es geht dabei um insgesamt dreizehn Pontons im östlichen Teil der Nord- und der Südseite. Das sorgt für Dutzende Liegeplätze (dies in Abhängigkeit von der Schiffsgröße). Damit ist der Maashaven wieder der größte Rotterdamer Binnenschifffahrtshafen. Die Pontons sind ein Teil der vor vier Jahren angekündigten Maashaven-Umgestaltung.

„Beim Hafenbetrieb ist man über die neuen Pontons erfreut. „Benutzerfreundlich, mehr Strom. Und vor Weihnachten fertiggestellt. Die neuen Pontons passen zum Bestreben, die Binnenschifffahrt im Rotterdamer Zentrum zu behalten“, äußert sich Projektmanagerin Jannet de Bruijne-Bredius.

Die Pontons können sich mit den Gezeiten auf und ab bewegen. Sie werden durch zwei Stahlrohr-Pfähle je Ponton an Ort und Stelle gehalten. An der Südseite sind sie mit hohen Treppen versehen, so dass die Binnenschiffer sicher von ihren leeren Schiffen herunterkommen können. Auch der Landstrom wurde angepasst. Es kommen mehr Schiffe an die Pontons und dadurch erhöht sich auch die Elektrizitätsnachfrage. Die Pontons wurden von DEME angelegt, und für den Landstrom zeichnete Endeburg verantwortlich.

Die Stadtverwaltung hat die Ambition, einen Stadtpark mit Bäumen, Liegewiesen und Höhenunterschieden zu schaffen. Der Hafenbetrieb hat inzwischen die dafür erforderlichen Unterwasservorbereitungen abgeschlossen.

Quelle: Port of Rotterdam, Foto: Port of Rotterdam/ Endeburg




Antwerpen: GDP-Leitlinien für pharmazeutische Produkte

Life-Sciences- und Healthcare-Produkte erfordern bei ihrer Distribution eine spezifische Behandlung, die in den GDP (Good Distribution Practice)-Leitlinien festgelegt ist. Der Hafen Antwerpen hat diese auf das maritime Umfeld übertragen und ist damit der erste Seehafen weltweit, der entlang der gesamten Logistikkette nach dem Standard der europäischen GDP-Regeln agieren kann.

Belgien ist eine wichtige Drehscheibe für den Life-Sciences- und Healthcare-Sektor. Zudem haben viele internationale Unternehmen aus diesem Bereich hier ihren Sitz. Eines von sechs Arzneimitteln, die aus Europa exportiert werden, nimmt seinen Weg über Belgien und die Hälfte dieser Arzneimittel wird dort auch hergestellt. Das Qualitätssicherungssystem GDP sorgt dafür, dass die Produktqualität von Life-Sciences- und Healthcare-Produkten wie Medikamenten, Blutplasma, Impfstoffen und medizinischen Geräten während des gesamten Distributionsprozesses aufrechterhalten wird. Obwohl dieser Sektor hauptsächlich mit Luftfracht in Verbindung gebracht wird, gibt es eine steigende Nachfrage nach Seetransporten per Kühlcontainer.

Mit einer Lagerfläche von 63.000 m², die den GDP-Leitlinien entsprechen, mit 8.000 Anschlüssen für Kühlcontainer und einer weltweiten Anbindung an mehr als 1.000 Bestimmungsorte kann der Hafen Antwerpen dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Aus diesem Grund hat der Hafen GDP-Leitlinien für die Seefracht und Hafenlogistik dieser temperaturempfindlichen Produkte aufgestellt. Damit ist Antwerpen der erste Seehafen der Welt, der in allen Teilen der Logistikkette, einschließlich der Containerterminals, gemäß den europäischen GDP-Regeln operieren kann.

Jacques Vandermeiren, CEO Hafen Antwerpen: „Der Transport von Milliarden von Impfstoffen stellt eine nie gekannte logistische Herausforderung dar und wird die Grenzen der Logistikketten verschieben. Als Hafen Antwerpen arbeiten wir schon heute mit einer Reihe von Partnern im Rahmen des Weltwirtschaftsforums zusammen, um Antworten auf die zahlreichen Fragen zu finden, die diese enorme Logistikoperation aufwirft. Nicht zuletzt, um auch die Menschen in weniger entwickelten Ländern zu erreichen und ihnen den Zugang zum Impfstoff zu sichern.“

Annick De Ridder, Hafenschöffin: „Die GDP-Leitlinien sorgen dafür, dass der Seetransport per Kühlcontainer zu einer vollwertigen Alternative zur Luftfracht wird. Dank der strategischen Lage unseres Hafens, der mehr als 1.000 festen Verbindungen, unserer Kühlcontainerkapazität sowie des Fachwissens und Know-hows in unserem Hafen können wir unseren Teil zur Lösung beitragen. Wir sind stolz darauf, als erster Hafen weltweit hier eine Vorreiterrolle einzunehmen, sodass wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden können. Vielen Dank an alle Partner, die dies möglich gemacht haben.“

Andy Faes, Regional Manager Healthcare Vertical Europe, Expeditors: „Mit dieser Initiative, die vor über zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, möchte der Hafen Antwerpen sicherstellen, dass es eine Standardisierung der GDP-Vorschriften auf Hafenebene gibt. Dies ist ein weltweit einzigartiges Unterfangen und wird den Patientinnen und Patienten am Ende der Logistikkette zugutekommen.“

Quelle und Foto: Hafen Antwerpen




Uni Bremen untersucht Markenauftritt

Mit einer umfassenden wissenschaftlichen Studie wird in den kommenden Monaten die Markenpositionierung der Bremischen Häfen untersucht. Im Auftrag von bremenports wird das markstones Institute of Marketing, Branding & Technology der Universität Bremen aktuelle und potentielle Kunden zu den Services und Dienstleistungen der Bremischen Häfen befragen.

„Unsere Häfen befinden sich in einem andauernden und harten Wettbewerb“, so die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling. „Deshalb habe ich bremenports gebeten, die wissenschaftliche Kompetenz unserer Universität für eine solche Markenstudie zu nutzen. Ich erwarte von der Studie fundierte Erkenntnisse, wie das Leistungsspektrum der bremischen Häfen bei den unterschiedlichen Kunden der Häfen eingeschätzt wird. Dies soll uns dabei helfen, die Häfen in Bremen und Bremerhaven noch besser am Markt zu positionieren.“

„Gemeinsam mit Akteuren der Bremischen Hafenwirtschaft haben wir in den vergangenen Jahren das Marketing für die Bremischen Häfen erfolgreich weiterentwickelt“, so bremenports-Geschäftsführer Robert Howe. „Von der Markenstudie erwarten wir uns konkrete Hinweise darauf, wie wir die Stärken der bremischen Häfen noch besser in die unterschiedlichen Zielgruppen kommunizieren können.“

Das markstones Institut wird in den kommenden Monaten unter der Leitung von Professor Dr. Christoph Burmann eine Ziel-Positionierung der Häfen in Bremen und Bremerhaven entwickeln.
Ausführliche Tiefeninterviews mit Vertretern der Hafenwirtschaft und mit ausgewählten Kunden der bremischen Häfen bilden dabei das Gerüst der Untersuchung. Gegenstand dieser Befragung sind unter anderem die Bekanntheit der Dienstleistungen der Häfen in Bremen und Bremerhaven, die Gründe für die Auswahl eines Hafens, das Markenimage der beiden zu untersuchenden Häfen im Vergleich zu zentralen Wettbewerbern, die Stärken und Schwächen der Häfen in Bremen und Bremerhaven und der wichtigsten Wettbewerber, die Zufriedenheit mit den Dienstleistungen der Häfen in Bremen und Bremerhaven, Verbesserungsvorschläge sowie die Nutzung und Zufriedenheit mit den Event- und Kommunikationsangeboten von bremenports. Darüber hinaus wird ermittelt, welche zusätzlichen Dienstleistungen sich die unterschiedlichen Zielgruppen von Hafenbetreibern wünschen. Zur Vertiefung der Ergebnisse wird in einem weiteren Schritt eine quantitative Online-Befragung bei aktuellen und potentiellen Kunden der Häfen in Bremen und Bremerhaven durchgeführt.

Die Auswertung der Studien soll im Sommer des kommenden Jahres vorliegen. Darauf aufbauend werden Empfehlungen zur Positionierung der Häfen in Bremen und Bremerhaven, zum Angebot zusätzlicher Dienstleistungen sowie zur Verbesserung des kommunikativen Auftritts und der Marktbearbeitung entwickelt. Senatorin Dr. Schilling: „Mein Ziel ist es, die derzeit schwierigen Zeiten bestmöglich zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen weiter zu stärken und diese für unsere Kundinnen und Kunden noch attraktiver zu machen.“

Quelle: bremenports




HHLA weitet Aktivitäten auf die Ukraine aus

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat in der Ukraine eine eigene Intermodal-Gesellschaft gegründet. Die neue Ukrainian Intermodal Company (UIC) bietet Containertransporte auf der Schiene zwischen dem Hafen von Odessa und wichtigen Wirtschaftszentren des Landes an. Damit baut die HHLA ihr erfolgreiches Intermodal-Geschäft aus und erweitert das Angebot für schnelle, zuverlässige und effiziente Hub-to-Hub-Transporte im Seehafenhinterlandverkehr.


Die ukrainischen Häfen haben sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Allein im Schwarzmeerhafen Odessa ist das Umschlagvolumen im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf knapp 650.000 TEU gestiegen. Der Anteil der Bahn ist beim Zu- und Ablauf der Container zwischen Hafen und ukrainischem Hinterland mit 22 Prozent jedoch noch gering. Zum Vergleich: In Hamburg erreichen bzw. verlassen über 46 Prozent der Seecontainer den Hafen umweltfreundlich über die Schiene.

Mit UIC hat die HHLA in der Ukraine den Startschuss für eine stärkere Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene gegeben. Die Vorteile des Eisenbahnsystems: Das bestehende Breitspurnetz verbindet flächendeckend die großen Wirtschaftszentren im Inland mit der ukrainischen Küste. Im Vergleich dazu ist das Straßensystem vielerorts modernisierungsbedürftig. Zudem ist die Bahn aufgrund der großen Distanzen in der Ukraine – das osteuropäische Land ist fast doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland – für den nachhaltigen Gütertransport über die Schiene prädestiniert.

„Die HHLA verfügt über umfangreiches Know-how im Intermodal-Geschäft. Mit einem effizienten Zugsystem, das auf kundenfreundlichen Services, transparenten Preisen, einfachen Buchungsprozessen und zuverlässigen Fahrplänen basiert, wollen wir das große Potenzial des ukrainischen Intermodal-Marktes erschließen,“ sagt Philip Sweens, Geschäftsführer HHLA International. Gemeinsam mit lokalen Partnern wolle man Hemmnisse beim Bahntransport in der Ukraine abbauen und ein verlässliches Serviceangebot etablieren und vermarkten.

Containertransporte auf der Schiene wurden in der Ukraine bisher fast ausschließlich auf Einzelwagen oder Wagengruppen transportiert. Die neu gegründete UIC bündelt die individuelle Ladung zu Containerblockzügen und steigert damit die Effizienz und Zuverlässigkeit der Transporte. Seit Anfang Oktober 2020 bietet UIC wöchentliche Ganzzugverbindungen zwischen Odessa und Ternopil in der westukrainischen Wirtschaftsregion Lwiw/Lemberg an. Im November wird zudem ein wöchentlicher Service ins Industriezentrum Charkiw, nach Kiew die zweitgrößte Stadt der Ukraine, den Betrieb aufnehmen. Weiter ist geplant, jede Woche mit einem Containerzug zwischen Odessa und dem östlich gelegenen Saporischja zu verkehren.

Im Hafen Odessa betreibt die HHLA mit dem Container Terminal Odessa (CTO) die größte Umschlaganlage für Container in der Ukraine. Der CTO verfügt über einen eigenen Terminalbahnhof, der aktuell ausgebaut wird und wo die Container-Ganzzüge zusammengestellt werden. Der Umschlag im Inland erfolgt in Zusammenarbeit mit privaten Bahnterminalbetreibern. Zusätzliche Leistungen, wie das Be- und Entladen von Containern, die Hub-to-Door-Anlieferung beim Kunden per Lkw oder die Zollabwicklung runden das Angebot ab.

Die UIC arbeitet nach hohen, westlich orientierten Qualitätsstandards und gewährt als neutraler Operator allen Reedereien und Spediteuren einen offenen Zugang zu ihren intermodalen Services. Perspektivisch ist geplant, das Angebot an regelmäßigen Zugverbindungen auf weitere ukrainische Produktions- und Verbraucherzentren auszuweiten und die Frequenzen zu erhöhen.

Quelle: HHLA; Foto: HHLA / Grubyi Viacheslav




Innovative Bahntransporte

Die Steel Division der voestalpine wird im Import mit Kohle und Erz über den Hamburger Hafen beliefert. Durch ein neuartiges Konzept der ILG Innovative Logistics Group im Auftrag der Logistik Service GmbH (LogServ) werden im Export 20-Fuß-Container in die Schüttgutwaggons geladen. Die Container sind mit Stahlprodukten, z.B. Coils und Bleche, beladen, die für Zieldestinationen wie China und Südafrika bestimmt sind. Insgesamt werden 68 Container auf dem Zug transportiert, der einmal pro Woche zwischen Linz und Hamburg verkehrt.

Nach der Entladung der Stahlprodukte am Terminal EUROKOMBI wird der Zug wieder mit Erz für die Steel Division der voestalpine am Massengut-Terminal HANSAPORT beladen, das über einen eigenen Bahnhof mit 15 Gleisen für die Abwicklung der Ganzzugverkehre verfügt. Neben der Tatsache, dass der Hamburger Hafen Europas größter Bahnhafen ist und daher über ausgezeichnete Infrastruktur verfügt, überzeugt er schon seit Jahrzehnten mit seiner Abfertigungsqualität. Durch diese innovative und nachhaltige Lösung des Transports von Containern in Schüttgutwaggons werden Synergieeffekte erzielt und Leerfahrten vermieden.

Christian Janecek, Geschäftsführer Logistik Service GmbH: „Dieser Verkehr unterstützt mehrere Ziele: umwelt- und kostenschonende Transportvariante mit der Bahn, hohe Verfügbarkeit durch getakteten Container-Vorlauf in den Seehafen und nicht zuletzt Risikostreuung in der Versorgungs-Supply-Chain für die voestalpine.“

„Der Hafen Hamburg ist seit Beginn der Containerisierung der wichtigste Hafen für die österreichische Wirtschaft im Bereich Container. Es freut uns außerordentlich, dass Hamburg seit 2019 auch wieder als Umschlagsort für die Import- und Exportgüter der voestalpine verwendet wird. Das innovative Konzept der ILG im Auftrag der LogServ überzeugt durch ressourcenschonenden Einsatz bestehender Transportkapazitäten“, Alexander Till, Leiter Repräsentanz Wien, Hafen Hamburg Marketing.

Quelle: HHM, Foto: Eurogate, 20-Fuß-Container in Schüttgutwaggons