IMPERIAL beruft Lütjann in Geschäftsführung

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Michael Lütjann (47) ist in die Geschäftsführung von IMPERIAL Logistics International mit Hauptsitz in Duisburg berufen worden.

Er ist seit August vergangenen Jahres Chief Information Officer (CIO) von IMPERIAL Logistics International. Darüber hinaus wird er ab 2017 auf übergeordneter Ebene für die Logistikdivision des Gesamtkonzerns IMPERIAL Holdings Limited, Südafrika, die Position des CIO übernehmen. Lütjann war vor seinem Eintritt bei IMPERIAL Senior Vice President IT Management Logistics bei Schenker sowie CIO beim Logistikdienstleister Fiege.

„Mit Michael Lütjann haben wir nun auf Geschäftsführungsebene einen ausgewiesenen und erfahrenen IT-Fachmann, der die digitalen Infrastrukturen unseres Unternehmens ausbaut und Prozesse, Arbeitsformen und Geschäftsmodelle im Hinblick auf deren digitale Ausgestaltung weiterentwickelt“, kommentiert Carsten Taucke. Damit besteht die Geschäftsführung ab sofort aus drei Personen: Carsten Taucke (CEO), Michael Lütjann (CIO) und Thomas Schulz (CFO).

Quelle und Foto: IMPERIAL Logistics International B.V. & Co. KG




Metrans feiert seine 25-jährige Geschichte

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Vor 25 Jahren nahm Metrans in Prag den Betrieb auf. Seither hat sich die Bahntochter der Hamburger Hafen und Logistik AG zum Marktführer für Containertransporte zwischen den Seehäfen an der Nordsee und der Adria sowie Mittel- und Osteuropa entwickelt.

Im Frühjahr 1991 wurde das Unternehmen Metrans mit der Absicht gegründet, die damals noch tschechoslowakische Hauptstadt Prag per Eisenbahn wieder enger an den Hamburger Hafen anzubinden. Bereits im Oktober 1991 nahm Metrans den Betrieb auf. 25 Jahre später ist das Unternehmen der Marktführer für Containertransporte im Seehafenhinterlandverkehr mit Mittel- und Osteuropa.

Das Verbindungsnetz der Metrans ist eng geknüpft zwischen den Seehäfen an der Nordsee und der Adria sowie ihrem Hinterland. Es reicht von den Niederlanden, Deutschland, Österreich und Italien bis nach Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Slowenien und bindet sogar die türkische Metropole Istanbul mit an. Rund 300 Züge pro Woche verkehren auf diesem Netz. Neun eigene Terminals im Binnenland sind die Knotenpunkte, von denen aus Metrans mit eigenen Lokomotiven und Waggons sowohl im Seehafenhinterland- als auch zunehmend im Kontinentalverkehr Container transportiert. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist mit gut 90 Prozent an Metrans beteiligt und wird den strategischen Ausbau der Bahnaktivitäten ihrer Intermodaltochter auch künftig weiter vorantreiben. Denn auch der Hamburger Hafen profitiert vom Wachstum der Containertransporte per Bahn: Die guten, hochfrequenten und umweltschonenden Zugverbindungen mit Mittel- und Osteuropa binden Ladung an den Hafen und tragen wesentlich zur weiteren Entwicklung des größten Eisenbahnhafen Europas bei.

Metrans feiert diese Erfolgsgeschichte mit rund 450 geladenen Kunden und Mitarbeitern. Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hafen und Logistik AG: „Das erfreuliche Wachstum unseres Segmentes Intermodal wird wesentlich durch unsere Bahntochter Metrans getragen. Unsere Investitionen in eigene Terminals und eigenes rollendes Material haben die Wertschöpfungstiefe deutlich erhöht. So bieten wir unseren Kunden zuverlässige und flexible Zugverbindungen nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Auch dank dieser Erfolgsgeschichte ist es uns im Rahmen unserer Diversifizierungsstrategie gelungen, mit dem Segment Intermodal für die HHLA ein zweites wirtschaftlich erfolgreiches Standbein zu etablieren.“

Jiri Samek, Vorstandsvorsitzender Metrans a.s.: „Der Erfolg von 25 Jahren Metrans ist das Ergebnis einer vorausschauenden Idee, ihrer Umsetzung und der Partnerschaft mit der HHLA, dem größten Terminalbetreiber im Hamburger Hafen. Doch ebenso wichtig für den Erfolg unseres Unternehmens sind unsere treuen Kunden und unsere hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb feiern wir den heutigen Tag gemeinsam mit ihnen.“

Metrans ist zu einem wesentlichen Wachstumstreiber im Segment Intermodal der HHLA geworden. Die HHLA-Töchter des Segments transportierten im Geschäftsjahr 2015 mehr als 1,3 Mio. Standardcontainer (TEU) und trugen mit mehr als 30 Prozent zum Konzern-Umsatz und mit mehr als 35 Prozent zum Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) bei. Hier wirkten sich insbesondere die Investitionen in inzwischen mehr als 50 eigene Lokomotiven, rund 2.500 Waggons und eigene Umschlaganlagen spürbar aus. In den strategischen Ausbau der Bahnaktivitäten hat die HHLA allein im vergangenen Jahr 77,1 Mio. Euro investiert. Im kommenden Jahr wird der zehnte Inlandterminal von Metrans in der ungarischen Hauptstadt Budapest eröffnet. Er ist im Bau und wird eine Kapazität von 250.000 TEU pro Jahr haben. Dank seiner strategischen Lage ist er an einer idealen Schnittstelle zwischen den nordeuropäischen Seehäfen, den Adriahäfen und Südosteuropa positioniert.

Quelle: Hamburger Hafen und Logistik AG, Foto: HHLA/Thies Rätzke




Unifeeder erweitert Feedernetzwerk

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Unifeeder baut seine bestehenden Feederverkehre in der Ostsee aus. Ab sofort werden ab Hamburg Abfahrten nach Aalborg (Dänemark), Halmstad und Norrkoeping (beide Schweden) sowie RCT Terminal in Riga (Lettland) angeboten.

Mit dem erweiterten Netzwerk bietet Unifeeder seinen Kunden ein- bis zweimal wöchentlich Verbindungen zwischen Hamburg und fünf dänischen Häfen, sieben schwedischen Destinationen und zwei Terminals in Riga (BCT und RCT).

Der neue Fahrplan ist seit vergangener Woche gültig. Einen Überblick über das gesamte Feedernetzwerk in Skandinavien, im baltischen Raum, UK und Portugal bietet der Master-Fahrplan.

Quelle und Foto: Unifeeder




Neues Terminal von CTT Rotterdam eröffnet

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Minister Kamp eröffnete am Freitag, dem 30. September den neuen Terminal von CTT Rotterdam am Propaanweg 91, 3196 KH Rotterdam-Vondelingenplaat (Hafennummer 3014).

CTT bietet von seiner Basis in Twente aus Containertransporte von und nach Rotterdam, aber auch zum deutschen Hinterland und zahlreichen anderen Bestimmungsorten in Europa. Um der steigenden Nachfrage zu entsprechen, wurde die Lagerungs- und Umschlagkapazität für eine längere Lagerung von Gefahrstoffen um vier Hektar erweitert und geändert. Die Erweiterung passt in die Strategie des Hafenbetriebs, den Containertransport mit der Bahn und Binnenschifffahrt von und nach Deutschland und Polen zu stärken.

1997 nahm CTT im Hafen von Almelo den Betrieb auf. Mit vier Terminals (Rotterdam, Hengelo, Bad Bentheim und Almelo) sowie Transportmöglichkeiten über Wasser, Bahn und Straße bietet CTT alle Vorteile für einen synchromodalen Transport. Die 2014 eingerichtete Bahnshuttleverbindung Rotterdam-Bad Bentheim wurde Beginn dieses Jahres von drei Fahrten wöchentlich auf eine tägliche Verbindung erweitert. Der Zug bietet eine Kapazität von 90 TEU hin und zurück zwischen Rotterdam, Bad Bentheim und Coevorden.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam




neska-Gruppe stärkt Vertrieb

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Der Logistikdienstleister neska verstärkt sein Vertriebsteam mit zwei erfahrenen Experten. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2016 übernimmt Kai-Norman Knötsch (51) die Leitung der neska-Niederlassung in Düsseldorf. Die neska-Niederlassung in Köln wird ab diesem Zeitpunkt von Thomas Jägerberg (42) geleitet.

Kai-Norman Knötsch war zuletzt Vorsitzender der Geschäftsführung einer Rohstoffhandelsgesellschaft des ThyssenKrupp-Konzerns. „Mit ihm gewinnen wir einen international erfahrenen Handels- und Logistikexperten für die weltweiten Märkte der Roh- und Werkstoffe sowie deren Wertschöpfungsketten“, betont Volker Seefeldt, Vorsitzender der neska-Geschäftsführung.

Der bisherige Leiter der neska-Niederlassung Düsseldorf, Michael Kleifges (44), wird sich nach der sukzessiven Übergabe der Geschäfte an Kai-Norman Knötsch in Zukunft uneingeschränkt auf seine Geschäftsführer-Aufgaben bei der Pohl-Gruppe konzentrieren und die strategische Weiterentwicklung dieser bedeutenden Tochtergesellschaft der neska vorantreiben. Neben der Zentrale der Pohl & Co. GmbH in Hamburg wird er seinen Dienstsitz künftig auch in der Kölner Pohl-Niederlassung haben.

Kai-Norman Knötsch wird Michael Kleifges ab 1. Oktober 2016 auch in der Geschäftsführung der uct Umschlag Container Terminal GmbH in Dormagen nachfolgen.

Thomas Jägerberg, der ab 1. Oktober 2016 die Leitung der neska-Niederlassung in Köln übernimmt, war zuletzt Bereichsleiter Yard Management und Key Account bei einer Aachener Spedition und zuvor acht Jahre Niederlassungsleiter der Dettmer Container Packing (DCP) am Standort Duisburg. Mit ihm gewinnt die neska einen ausgewiesenen Fachmann für den Vertrieb sämtlicher speditioneller Dienstleistungen. Der bisherige Niederlassungsleiter Oliver Haas (49) kehrt zurück zur neska-Beteiligungsgesellschaft CTS Container Terminal GmbH in Köln und wird dort neue Aufgaben übernehmen.

Thomas Jägerberg wird Oliver Haas ab 1. Oktober 2016 auch als Niederlassungsleiter und Prokurist der Pohl & Co. GmbH in Köln nachfolgen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Mannschaft mit zwei erfahrenen neuen Kollegen verstärken konnten. Mit den personellen Veränderungen verleihen wir unserem Vertrieb zusätzliche Dynamik, stärken den Service für unsere Kunden und bringen die Neuausrichtung der neska-Gruppe entscheidend voran“, so Volker Seefeldt.

Die neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH mit Sitz in Duisburg bietet ihren Kunden im In- und Ausland die gesamte Palette moderner Logistikdienstleistungen. Ob Container, Massengut, Stückgut oder Kontraktlogistik – die neska-Gruppe organisiert Transport, Umschlag, Lagerung und Mehrwertdienste ganz nach Kundenwunsch. Jahrzehntelange Erfahrung und spezielles Know-how in den Produktbereichen BULK, INTERMODAL, METALS, PAPER und LOGISTICS zeichnen das 1925 gegründete Traditionsunternehmen mit rund 700 Mitarbeitern aus. Als leistungsfähiger Logistikpartner von Industrie und Handel schafft die neska-Gruppe mit ihrem bundesweiten Netzwerk von Terminals und Niederlassungen beste Verbindungen zu den internationalen Märkten. Intelligente Transportkonzepte kombinieren die Vorteile von Binnenschiff, Bahn und LKW und sorgen für nachhaltige Logistik-Lösungen.

Die neska-Gruppe ist eine Tochtergesellschaft der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK).

Quelle und Fotos: neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH

 

 

 




Lloyd’s List Global Awards 2016 verliehen

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CMA CGM wurde bei den renommierten Lloyd’s List Global Awards in London zweimal ausgezeichnet. CMA CGM erhielt dabei zwei der höchsten Auszeichnungen der Preisverleihung

Die Auszeichnungen sind  „Company of the Year“-Auszeichnung für CMA CGM und Rudolphe Saadé als „Newsmaker of the Year”. Mit der Auszeichnung „Company of the Year“ betonte die Jury die Schlüsselposition von CMA CGM in der Branche und hob außerdem die Entwicklung und Antizipation von CMA CGM in Hinblick auf aktuelle Marktbedingungen und umgesetzte Maßnahmen hervor.Die „Newsmaker of the Year“-Auszeichnung unterstreicht Rodolphe Saadés Weitblick für die Schifffahrt und seine Rolle während der Konsolidierung der Branche. Hierbei nahm Rodolphe Saadé mit der neu entstehenden Ocean Alliance und der Übernahme von NOL eine Schlüsselrolle ein.

Die feierliche Verleihung wird von führenden Zeitungen und Berichterstattern der Schifffahrtsbranche organisiert. Die Jury besteht aus Journalisten und Schlüsselfiguren der Branche. Jedes Jahr werden im Rahmen der Lloyd’s List Global Awards Personen und Unternehmen ausgezeichnet, die bedeutende Erfolge in der Branche erzielt haben.

Quelle: CMA CGM, Foto: Phil Weedon




Fachkraft für Hafenlogistik in Hessen

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Am 1. September hat Robin Reitz (19), Abiturient aus Dreieich, seine Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik bei der Contargo Industriepark Frankfurt-Höchst GmbH begonnen. Er ist der erste Auszubildende für diesen Beruf in Hessen.

„Im Augenblick werden die Aufgaben eines Hafenlogistikers bei uns von einem externen Dienstleister erfüllt“, begründet Kerstin Junker, kaufmännische Betriebsleitung Industriepark Frankfurt-Höchst GmbH, die Neueinstellung. „Contargo legt großen Wert darauf, eigenes qualifiziertes Personal einzusetzen. Daher haben wir uns entschieden, einen Ausbildungsplatz zu schaffen, um künftig die Schnittstelle zwischen kaufmännischem und gewerblichem Bereich selbst abzudecken.“

Fachkraft für Hafenlogistik ist erst seit zehn Jahren ein Ausbildungsberuf in Deutschland. Davor hieß der Beruf Seegüterkontrolleur und noch früher Küper. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Zu den Aufgaben einer Fachkraft für Hafenlogistik gehören neben vielen weiteren der Warenumschlag im See- oder Binnenhafen, die Kontrolle der Lieferungen, das Überprüfen der Frachtpapiere und der Container sowie die Planung des Weitertransports.

Die ersten drei Monate wird Robin Reitz Betriebsmeister Frank Hippmann bei seiner Arbeit begleiten. Schon in den ersten Tagen gab es dabei für den Auszubildenden viel zu sehen: „Zur Ausbildung gehört es, täglich einen Bericht zu schreiben, da sind bis jetzt schon einige Seiten zusammengekommen“, sagt Frank Hippmann. „Wir hatten mehrere Kranereignisse in Form von Störungen, Reparaturen und Wartungen. Außerdem haben wir eine Großbaustelle auf dem Terminalgelände und hatten mehrere betriebsbezogene Besprechungsrunden.“ Besonders interessant war ein erster Ausflug auf den Containerkran: „Ich freue mich schon sehr darauf, in den nächsten Wochen den Kranführerschein zu machen“, strahlt Robin Reitz.

Nach den ersten Wochen mit dem Betriebsmeister wird der Auszubildende auch alle anderen Bereiche am Contargo-Terminal in Frankfurt kennenlernen. Es gehört zu seinem Beruf, zu wissen, was zum Beispiel bei der Lkw-Abfertigung zu beachten ist, welche Papiere für Bahntransporte benötigt werden oder wie das Leercontainerdepot funktioniert. Den theoretischen Hintergrund erhält der junge Mann dann am Schiffer-Berufskolleg RHEIN in Duisburg. Auf dem Programm stehen pro Ausbildungsjahr 12-14 Wochen Blockunterricht auf dem Schulschiff „RHEIN“.

Auch wenn er gerade erst ein paar Tage dabei ist, hat Robin Reitz das Gefühl, den richtigen Beruf gewählt zu haben: „Logistik ist auf jeden Fall eine Zukunftsbranche. Und wenn ich mich einigermaßen anstelle, dann habe ich bei Contargo gute Aussichten auf einen sicheren und spannenden Job.“

Mit einem Jahrestransportvolumen von 2,3 Mio. TEU gehört Contargo zu den großen Container-Logistik-Netzwerken in Europa. Contargo integriert den Containerverkehr zwischen den Westhäfen, den deutschen Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland. Das Unternehmen verfügt in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik über 25 Containerterminals. An sieben weiteren Standorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien ist Contargo mit Büros vertreten. Zudem betreibt das Unternehmen eigene Schiffs- und Bahnlinien. Die 868 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2015 einen Jahresumsatz von 405 Mio. Euro.

Quelle und Foto: Contargo GmbH & Co. KG




Rendsburg Port auf Wachstumskurs

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Die Rendsburg Port GmbH als Betreiber des Schwerlasthafens Rendsburg Port stellt auf der WindEnergy ihr umfangreiches Logistik- und Serviceportfolio für die Windenergiebranche vor.

Als Teil der Unternehmensgruppe SCHRAMM group präsentiert das Unternehmen seine Kompetenzen und Erfahrungen auf der weltweit größten Windenergiemesse vom 27. bis zum 30. September 2016 in den Messehallen in Hamburg.

Der Rendsburg Port hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2012 zu einem wichtigen Umschlaghub für Windkraftkomponenten in Norddeutschland entwickelt. Vor allem der Onshore-Bereich hat im Zuge der Energiewende stark an Bedeutung gewonnen. Das Bundesland Schleswig-Holstein als „der echte Norden“ profitiert von der steigenden Anzahl von Onshore-Windparks und vom Repowering – dem Austausch alter Anlagen durch neue, leistungsstärkere Anlagen. Der am Nord-Ostsee-Kanal gelegene Schwerlasthafen bietet ideale Voraussetzungen für den Umschlag und die Lagerung der schweren und großvolumigen Komponenten für Windkraftanlagen. Der Hafen verfügt über das notwendige Equipment, um den hohen Anforderungen beim Handling dieser Anlagenteile gerecht zu werden. Speziell für die Verladung und Lagerung der Windkraftanlagensegmente haben die Eigentümer zusätzliche Flächen geschaffen. Der Hafen verfügt außerdem über gute seeseitige Anbindung und effiziente Hinterlandanbindungen.

Im Sommer dieses Jahres wurden neben Betonturm-Sektionen, Anlagenteilen und Anbauteilen außerdem auch Windkraft-Flügel und Stahlturm-Sektionen per See- und Binnenschiffen angeliefert, umgeschlagen und zwischengelagert. Somit deckt der Schwerlasthafen Rendsburg Port das gesamte Portfolio der für die Errichtung von Windparks in Norddeutschland erforderlichen Großkomponenten ab. In unmittelbarer Hafennähe werden durch ein weiteres Unternehmen außerdem Betonhalbschalen für Windkraftanlagen hergestellt. Das Unternehmen nutzt den Hafen als Umschlaghub, um die produzierten Komponenten per Schiff weiter zu transportieren.

Auf dem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) treffen die Hafen- und Umschlagsexperten auf nationale und internationale Entscheider der Windenergiebranche. Für die Rendsburg Port GmbH steht die Pflege der bestehenden Kundenkontakte und die Akquisition neuer Kontakte im Fokus der Messeaktivitäten.

Frank Schnabel, Geschäftsführer der Rendsburg Port GmbH, erklärt: „Häfen sind wichtige Bindeglieder in der Logistikkette der Windkraftbranche. Wir verfügen mittlerweile über langjährige Erfahrung im Handling von Komponenten für Windkraftanlagen und merken dieses nicht zuletzt durch die steigende Anzahl der Schiffsanläufe. Knapp 150 Binnenschiffe liefen den Rendsburg Port in den ersten acht Monaten dieses Geschäftsjahres an, was einer Steigerung von knapp 10 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum entspricht.

Auch auf dieser Messe haben wir bereits wieder gute Gespräche geführt und blicken der weiteren Entwicklung der Windenergiebranche optimistisch entgegen!“

Quelle und Foto: Rendsburg Port GmbH




Felbermayr eröffnet neuen Standort

Eröffnung der Nierlassung Sulzemoos

Die Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte und Hagn Umwelttechnik haben ein neues Zuhause. Am 23. September wurde der rund 40.000 Quadratmeter große Standort im Gewerbegebiet von Sulzemoos feierlich eröffnet.

„Es ist schon gewaltig, was hier in nur acht Monaten entstanden ist“, freut sich die Eigentümerfamilie Felbermayr über die zügige Fertigstellung des neuen Standorts. Groß ist auch die Freude bei den Chefs der Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte und Hagn Umwelttechnik: „Hier haben wir ideale Bedingungen, um die Anforderungen unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen“, kommentieren Holger Stegmann von Wimmer Maschinentransporte und Michael Altschäffl von Hagn Umwelttechnik die Möglichkeiten auf etwa 10.000 Quadratmetern Büro-, Lager- und Werkstättenfläche.

Neuer Felbermayr Standort in Sulzemoos
Neuer Felbermayr Standort in Sulzemoos

Unter den rund 250 Gästen wurden zahlreiche Kunden und Partner, aber auch Felbermayr-Führungskräfte begrüßt. Diese machten sich vor Ort ein Bild über das auf Spezialtransporte und Industriemontagen sowie Kranvermietung spezialisierte Unternehmen Wimmer. Die auf Deponiebau und Umwelttechnik spezialisierte Firma Hagn beeindruckte mit einem Kurzfilm über die Sanierung eines Kraftwerkkanals. Für den Geschäftsführer der Felbermayr Transport- und Hebetechnik und Mitinitiator des Standortes Sulzemoos Wolfgang Schellerer ist der Standort ein Meilenstein: „Die Entwicklung des Unternehmens Wimmer, seit der Übernahme vor fünf Jahren, ist beeindruckend, aber auch beispielgebend für viele andere erfolgreiche Bereiche“.

Der Nachmittag des Eröffnungstages war den Familien der rund 150 Mitarbeiter am Standort gewidmet. Umgeben von Hüpfburg und Luftballonstart konnten sich die zahlreichen Kinder ein Bild vom Arbeitsplatz ihrer Eltern machen. Und wer weiß, vielleicht wird daraus auch einmal ein neuer Felbermayr-Mitarbeiter, der die Geschichte des Welser Familienunternehmens fortschreibt.

Die Felbermayr Holding GmbH mit Firmensitz in Wels/Österreich ist mit 69 Standorten in 18 Ländern Europas vertreten. Aktuell beschäftigt die Unternehmensgruppe Felbermayr rund 2.800 Fachkräfte, welche 2015 einen konsolidierten Nettoumsatz von rund 538 Millionen Euro erwirtschafteten. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Spezial- und Schwertransporte, Mobilkran- und Arbeitsbühnenvermietung, Schwermontage sowie Hoch- und Tiefbautätigkeiten. Nähere Informationen zur Felbermayr Holding und den am Standort Sulzemoos ansässigen Unternehmen: www.felbermayr.cc, www.hagn-umwelttechnik.de, www.wimmer-maschinentransporte.de

Quelle und Foto: Felbermayr Holding GmbH, Das Band durchschnitten v., l. n. r.: Wolfgang Schellerer (GF Felbermayr Transport- und Hebetechnik, DI Horst Felbermayr (GF Felbermayr Holding), Gerhard Hainzinger (1. Bgm. von Sulzemoos), Horst Felbermayr (Seniorchef), Prok. DI Michael Altschäffl (Hagn Umwelttechnik), prok. DI Holger Steegmann (Wimmer Maschinentransporte).




TX Logistik erhöht Frequenz

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Die TX Logistik AG hat ihre Intermodalverbindung zwischen dem dänischen Padborg und Verona in Italien jetzt von fünf aus sechs Rundläufe pro Woche aufgestockt.

Diese Neuerung fällt mit dem Abschluss umfassender Arbeiten am eigenen Terminal in Padborg zusammen. „Mit beiden Maßnahmen reagieren wir auf die anhaltende Nachfrage auf der Nord-Süd-Achse“, sagt Patrick Zilles. „Wir bieten unseren Kunden mit täglichen Abfahrten mehr Flexibilität, attraktive Slots für Dritte und sind am Terminal – auch für Kühltransporte – bestens aufgestellt.

Mit erweiterten Kapazitäten macht TX Logistik Mehrtransporte möglich. Dabei spielt der Frischebereich eine zentrale Rolle. „Der Bedarf an Kühltransporten steigt: Etwa die Hälfte der Einheiten in unserem Terminal in Padborg sind temperatursensible Güter“, erläutert Patrick Zilles, Senior Director Sales & Marketing bei TX Logistik. Während von Dänemark aus vor allem hängendes Fleisch, Käse- und Milchprodukte in Trailern über die Schiene nach Italien transportiert werden, erreichen von Italien aus Obst- und Gemüseprodukte die skandinavischen Verbrauchermärkte. Um für diese Mehrtransporte und die besonderen Anforderungen der Frischelogistik gerüstet zu sein, hat TX Logistik im Terminal 14 neue Kühlanschlüsse für Reefereinheiten und Kühltrailer installiert.

In den beiden Jahren zuvor waren bereits die Abstellfläche auf 3.300 Quadratmeter erweitert, die vorhandenen Gleise verlängert und die Elektrifizierung des Terminals umgesetzt worden. Seitdem können dort mehrere Züge gleichzeitig und auch schneller be- und entladen werden. „Padborg ist unser Gateway nach Skandinavien“, hebt Jörg Nowaczyk, Geschäftsbereichsleiter Intermodal, die Bedeutung des Standorts hervor.

Künftiges Wachstum auf der Nord-Süd-Relation verspricht sich TX Logistik auch durch vermehrten Einsatz des NiKRASA-Umschlagsystems, dessen Bedeutung zunehmend auch im Frischebereich erkannt wird. Nicht kranbare Sattelauflieger werden einfach, effizient und ohne Änderungen an Equipment und Prozessabläufen mit einer Platte verladen und gehen so per Standardtragwagen auf die Schiene. Auch Kühltrailer werden so zwischen Padborg und Verona transportiert. Patrick Zilles: „Nie war die Verladung von der Straße auf die Schiene so einfach. Wir bieten Frischelogistikern schnelle Transitzeiten, eine hohe Pünktlichkeit und Wochenend-Öffnungszeiten im Terminal. Nicht zuletzt ist aber auch der nachhaltige Transport ein Thema, denn die Auftraggeber unserer Frischekunden erwarten zunehmend Lösungen, um ihre CO2-Emissionen zu senken – und dabei hat die Schiene eindeutige Vorteile.“

Quelle und Foto: TX Logistik