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Patrick A. Wisotzky wird neuer Geschäftsführer beim Rheinhafen Krefeld

Der Aufsichtsrat der Hafen Krefeld GmbH & Co. KG beruft Patrick A. Wisotzky in die Geschäftsführung der Hafengesellschaft, die er ab dem 1. Februar 2022 gemeinsam mit Elisabeth Lehnen leiten wird. Der 45- jährige Diplom-Kaufmann tritt die Nachfolge von Christoph Carnol an, der im September 2021 überraschend verstarb.

Patrick Wisotzky ist derzeit bei den Stadtwerken Herne als Leiter Planung und Steuerung tätig und für das Unternehmens- und Beteiligungscontrolling verantwortlich. Seine Expertise erwarb er in den Bereichen Hafen, Eisenbahn und Terminals in verschiedenen leitenden Funktionen, bei der Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen als Prokurist und beim Container Terminal Herne als Alleingeschäftsführer.

„Der Rheinhafen Krefeld ist ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Krefeld und ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team daran mitzuwirken, die Erfolgsgeschichte des Hafens weiter fortzuschreiben“, sagt Patrick Wisotzky.

Nach einem Wirtschaftsstudium an der Hochschule Niederrhein, das Patrick A. Wisotzky als Diplom-Kaufmann (FH) mit Prädikat abschloss, begann seine berufliche Laufbahn in der Unternehmensberatung mit Schwerpunkt in der Energiewirtschaft. Während seiner Zeit als Leiter Strategisches Controlling bei der Stadtwerke Herne AG übernahm er leitende Funktionen in der Logistiksparte. So intensivierte er als Geschäftsführer bei der CTH Container Terminal Herne GmbH den internationalen Vertrieb sowie das Bestandskundengeschäft und die Partnernetzwerke, während er bei der Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH (WHE), neben kaufmännischen Themen den Bereich Intermodale Verkehre verantwortete und dort maßgeblich zum Erfolg der WHE-Unternehmensgruppe beitrug.

Der Rheinhafen Krefeld ist nach Duisburg, Köln und Neuss/Düsseldorf der viertgrößte öffentliche Binnenhafen in NRW. Im Jahr 2020 erzielte der Hafen bei einem Umschlag von 4,6 Mio. Tonnen einen Umsatz von 10,2 Mio. Euro.

Die Hafen Krefeld GmbH & Co. KG entstand im Zuge der Privatisierung im Jahre 2008. Gleichzeitig erwarben die Neuss-Düsseldorfer Häfen als strategischer Partner einen Anteil von 49 Prozent an der Hafengesellschaft.

Quelle und Foto: Rheinhafen Krefeld




Chempark startet das Boostern

Zum 1. Dezember begann der Currenta-Gesundheitsschutz im Chempark mit einer neuen Impfkampagne für die Belegschaft. Angeboten werden neben dem bekannten „Booster“ auch mögliche Erst- oder Zweitimpfungen. Die neue Impfkampagne soll voraussichtlich bis Ende Februar 2022 laufen.

Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Impfen ist und bleibt eine der wichtigsten Maßnahmen in der Pandemiebekämpfung. Wir freuen uns, dass auch wir ein weiteres Mal unseren Teil in der Bewältigung dieser besonderen Ausnahmesituation leisten können.“ Die neue Impfkampagne wird wieder der Currenta-Gesundheitsschutz durchführen, der bereits seit vielen Jahren auch die jährliche Grippeschutzimpfungen für viele tausend Menschen durchführen.

In Leverkusen und Dormagen starten die Impfungen am Mittwoch, dem 1. Dezember. In Krefeld-Uerdingen kann die Werksbelegschaft am Donnerstag, dem 2. Dezember den ersten Termin buchen. Es kommen ausschließlich die Impfstoffe von Biontech und Moderna zum Einsatz.

Quelle und Foto: Currenta




Europas modernste Mühle in Krefeld eröffnet

GoodMills, Europas führendes Mühlenunternehmen, hat im Krefelder Rheinhafen seinen neuesten Produktionsstandort eingeweiht. Die Castellmühle ist eine der modernesten, energieeffizientesten und sichersten Mühlen in Zentraleuropa. Von hier aus werden weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus Millionen von Menschen mit dem Grundnahrungsmittel Mehl versorgt.

„Lebensmittelindustrie und dem Backhandwerk stellen an uns und unsere Mahlprodukte hohe, vielfältige vor allem aber ständig steigende Anforderungen. Mit unserer neuen Castellmühle können wir die Markt- und Anwendungsbedürfnisse unserer Kunden bestmöglich bedienen – heute und in Zukunft“, so Gunnar Steffek, Executive Director der GoodMills Group und zuständig für das Projekt.

Nach nur zweijähriger Bauzeit hat die Castellmühle ab Herbst 2020 sukzessive den Betrieb von der inzwischen stillgelegten Ellmühle in Köln übernommen und befindet sich seit Mai 2021 im Regelbetrieb. Am Montag fand die offizielle Einweihung in Anwesenheit von Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Josef Pröll, Generaldirektor der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG, Muttergesellschaft der GoodMills Group sowie Erwin Hameseder, Aufsichtsratsvorsitzender der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG statt.

Mit der Neuansiedlung auf dem rund 47.000m² großen Areal im Rheinhafen wird die lange Tradition Krefelds als Mühlenstandort wiederbelebt, wo es bereits vor über 100 Jahren industrielle Großmühlen gab. Im Zuge der Bauarbeiten stieß man zudem auf über 10.000 archäologische Funde, darunter ein Mühlstein aus der Zeit 20 n.Chr. Rund 2000 Jahre später findet nun an dieser Stelle eine der modernsten Mühlen Europas ihre Heimat.

Von 1909 bis 2021 hat GoodMills die Produktion vom Standort Köln aus der dortigen Ellmühle heraus betrieben, die eine große Bedeutung für die Mehlversorgung der Region West besaß. Um diese Marktstellung nachhaltig zu sichern und den steigenden Anforderungen bei Qualität, Produkt- und Lebensmittelsicherheit gerecht zu werden, investierte GoodMills mehr als 80 Millionen Euro in den Bau einer neuen Mühle, die die modernsten Standards in punkto Produktion und Effizienz erfüllt.

Für Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, ist die Ansiedlung in Krefeld ein großer Erfolg für die Wirtschaftsförderung seiner Stadt: „Dieser Mühlenstandort ist historisch, und nun ist er auch zukunftsweisend. Europas modernste Getreidemühle steht ab sofort in Krefeld. Diese Ansiedlung freut mich auch deshalb, weil sie zu einem innovativen Industriestandort passt und weil wir hier unsere Stärken voll ausspielen konnten: Die gute Lage mitten in NRW, eine Top- Verkehrsanbindung und die professionelle Zusammenarbeit mit Investoren. Ich wünsche GoodMills alles Gute für den Neustart bei uns in Krefeld.“

Josef Pröll, Generaldirektor der LLI Beteiligungs-AG: „Die Castellmühle in Krefeld ist die größte Einzelinvestition unserer Mühlengruppe und damit ein klares Bekenntnis zu dem neuen Standort. Gleichzeitig wollen wir damit unsere führende Position in Europa festigen und weiter ausbauen. Das Werk in Krefeld ist ein Technologieträger und damit zugleich auch Startpunkt für weitere große Projekte und Entwicklungen in unserer Gruppe.“

Nach der Grundsteinlegung im Juni 2018 entstand innerhalb von nur zwei Jahren Bauzeit die größte Mühle der GoodMills Group. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten Ende 2019 begann der sukzessive Umzug der Mühlentechnik von Köln nach Krefeld – eine besondere Herausforderung dieses Projektes, schließlich musste die Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit für die Kunden stets gewährleistet sein. Hinzu kamen die erschwerten Bedingungen, die mit der Corona- Pandemie einhergingen. Trotzdem konnte dieser sensible Prozess mit der Installation und Inbetriebnahme des letzten der drei Mühlensysteme Ende April 2021 erfolgreich abgeschlossen werden. Zuvor hatte das Werk bereits alle notwendigen Zertifizierungen (IFS, QS und Energieaudit) problemlos erhalten.

„Eine Standortentscheidung für eine Mühle ist eine nachhaltige und langfristige Entscheidung. Vor allem die Unterstützung durch Oberbürgermeister Meyer und die Wirtschaftsförderung, schnelle Entscheidungsprozesse und pragmatische Problemlösungen haben uns diese leicht gemacht. Mit der Aufnahme des Produktionsbetriebs leisten wir einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Krefeld. Wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu Nachbarn, Bürgern und der Stadt“, sagt Christoph Klöpper, Geschäftsführer GoodMill Deutschland.

Die Castellmühle ist nicht nur die mit Abstand größte Getreidemühle von GoodMills, sondern gehört mit einer jährlichen Gesamtvermahlungskapazität von rund 408.000 Tonnen Getreide zu den bedeutendsten und derzeit neuesten Mühlenstandorten in ganz Europa. Sie ist „systemrelevant“ für die Ernährung vieler Millionen Menschen und ein wichtiges Element in der Ernährungs-Wertschöpfungskette Nordrhein- Westfalens.

Das Produktsortiment umfasst neben Mehlen für Brot und Brötchen auch solche für Tiefkühl-Teiglinge, Fladenbrote, Hamburger bzw. Buns, Pizzen, Nudeln, Waffeln, Kekse, Cerealien und Panaden. Außerdem werden am Standort zahlreiche hochwertige und innovative Spezialprodukte für die Lebensmittelindustrie hergestellt. Die neue Castellmühle, im Jahr 2020 als Greenfield-Projekt fertiggestellt, verfügt über die Möglichkeit des „Milling on Demand“, womit noch individueller und kundenspezifischer vermahlen werden kann. Zu den Kunden der Castellmühle zählen Unternehmen der Lebensmittel- und Backindustrie sowie das Bäckerhandwerk.

Ihren Namen erhielt die Mühle im Rahmen eines Mitarbeiterwettbewerbs. Der Name Castellmühle soll an das an dieser Stelle einmal existierende Römercastell erinnern, gleichzeitig beinhaltet er den Namen der Vorgängermühle, der Kölner Ellmühle.

Die GoodMills Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg bündelt unter ihrem Dach drei eigenständige Geschäftsbereiche: Der Bereich „Mühlen“ stellt Mahlerzeugnisse insbesondere für die Lebensmittel- und Backindustrie her. Der Geschäftsbereich „Innovation“, getrieben durch die GoodMills Innovation in Hamburg, ist führend in der Veredelung von Mehlen mit neuen und innovativen Funktionalitäten. Der Bereich „Einzelhandel“ bündelt das Markengeschäft für Mehl, Mahlerzeugnisse, Reis und Hülsenfrüchte. Zu den bekanntesten Marken im Endverbrauchergeschäft gehören Aurora, Diamant, Gloria, Goldpuder, Müller’s Mühle und Rosenmehl.

Die GoodMills Deutschland GmbH ist Teil der in Wien ansässigen GoodMills Group GmbH mit 24 Mühlenstandorten in sieben Ländern (Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien). Sie ist das größte Mühlenunternehmen Europas und zählt weltweit zu den Top vier der Mühlenbranche.

Quelle und Foto: GoodMills




Arbeiten östlich der Krefelder Rheinbrücke

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein beginnt am Montag, 7. Juni, mit Bauarbeiten im Zuge der B288, Abschnitt 65, im Bereich der Ampelanlage östlich der Rheinbrücke Krefeld. Betroffen ist ein jeweils ca. 200 m langer Abschnitt in Fahrtrichtung jeweils vor der Ampelanlage. Hintergrund sind Arbeiten für eine Zählstelle zur Verkehrsdatenerfassung.

Vom 7. Juni bis zum 10. Juni finden vorbereitende Arbeiten statt, am 7. und 8. Juni in Fahrtrichtung Krefeld und am 9. und 10. Juni in Fahrtrichtung Duisburg. Dafür wird jeweils der Standstreifen gesperrt. Vom 11. Juni ab 20 Uhr bis zum 12. Juni um 12 Uhr finden die notwendigen Asphaltarbeiten in Fahrtrichtung Krefeld statt, dafür wird der Verkehr einspurig geführt und dazu eine Ampelanlage eingerichtet. In Fahrtrichtung Duisburg finden die Arbeiten vom 18. Juni ab 20 Uhr bis 19. Juni um 12 Uhr statt. Weitere Arbeiten erfolgen in Fahrtrichtung Krefeld am 22. Juni ab 20 Uhr bis 23. Juni um 7 Uhr, in Fahrtrichtung Duisburg am 23.06. von 20 Uhr bis 24. Juni um 7 Uhr. Auch hierfür wird der Verkehr wieder einspurig mit Ampeln geführt.

Quelle: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Foto: Hafenzeitung




Ralf Schopp verstorben

Völlig überraschend ist am 1. April Ralf Schopp, Prokurist und Abteilungsleiter Hafenbetrieb der Hafen Krefeld GmbH & Co. KG, verstorben.

Kolleginnen und Kollegen, der Betriebsrat, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung verabschiedeten sich gemeinsam in einer Traueranzeige von dem weit über den Hafen geschätzten und beliebten Kollegen:

„Seit 2012 gehörte er als Abteilungsleiter und Prokurist zum Team des Rheinhafens und war durch seine langjährigeberufliche Tätigkeit im Logistiksektor sowie bei unserem Gesellschafter Neuss Düsseldorfer Häfen gut bekannt. Durchseinen allzu frühen unerwarteten Tod verliert die Hafen- und Bahnbranche einen exzellenten und erfahrenenFachmann, der sich selbst immer als Spediteur im besten Sinne verstand. Er leitete den Hafenbetrieb und warAnsprechpartner vieler Unternehmen bei der Ansiedlung, die sich einer intensiven und kompetenten Begleitung sichersein konnten. Er hatte immer ein offenes Ohr für Kunden, Kollegen und Partner und hat sich stets in den Dienst derSache gestellt, zugehört, mitgedacht und freundliche Ratschläge und Hinweise gegeben.

Wir verlieren mit Ralf Schopp nicht nur eine verantwortungsvolle und loyale Führungspersönlichkeit, sondern aucheinen lieben Kollegen und Freund, dessen Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Einsatzwille uns allen Vorbild ist.

Wir sind tief betroffen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen gilt unser tiefesMitgefühl.“

Auch die Mitarbeiter der Hafenzeitung werden Ralf Schopp als geschätzter Partner und verlässlichen Freund in der allerbesten Erinnerung halten.

Neben seiner unglaublichen Erfahrung und seinem weit- und tiefreichenden Wissen war es seine hilfsbereite und fröhliche Art sowie seine freundliche Geduld, auch Laien Zusammenhänge wenn erforderlich mehrfach zu erklären ohne dabei auch nur einen Moment belehrend zu sein. Wenn es irgendwie möglich war, fand er selbst wenn andere Aufgaben drängten immer mindestens einen kurzen Moment, sich einer Frage anzunehmen. Und kein Gespräch endete ohne eine immer aufrichtig gemeinte Nachfrage, wie es denn geht.

Quelle und Foto: Rheinhafen Krefeld

 




Neue Currenta-Geschäftsführung

Mit einem neuen vierköpfigen Geschäftsführer-Team startet die Currenta-Gruppe in das Jahr 2021. Zum 1. Januar 2021 kommt Hans Gennen (56) dazu, der derzeitige Chef der Currenta-Tochtergesellschaft Tectrion. Er wird beim Chemieparkmanager und -betreiber die Rolle des Chief Operating Officer (COO) übernehmen. Damit ist der 56 Jahre alte Ingenieur verantwortlich für den gesamten Anlagenpark und die Infrastruktureinrichtungen an den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen.

Ebenfalls zum Jahresbeginn stößt auch Wolfgang Homey (50) dazu, der als Chief Financial Officer (CFO) für das Finanzwesen zuständig sein wird. Homey war zuletzt im Vorstand der Exyte AG als CFO tätig, einem globalen Unternehmen für Planung, Entwicklung und Konstruktion von High-Tech-Fabriken und -Anlagen mit Hauptsitz in Stuttgart. Das gab der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2020 bekannt.

Zum 1. Juli bereits war Frank Hyldmar (58) in die Geschäftsführung eingetreten, der ab 1. Januar 2021 als Vorsitzender die Nachfolge von Günter Hilken (66) antritt. Hilken wird nach mehr als neun Jahren in den Aufsichtsrat wechseln. Die Funktion als Arbeitsdirektorin im Geschäftsführerteam hat Susan-Stefanie Breitkopf (52) übernommen, die seit Anfang Oktober dabei ist. Die Nachfolge der Tectrion-Geschäftsführung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Bis dahin wird Gennen die Aufgabe weiter zusätzlich übernehmen.

Hans Gennen leitet seit August 2015 als Geschäftsführer die Tectrion GmbH, eine Tochtergesellschaft der Currenta-Gruppe. Nach seinem Studium an der RWTH Aachen trat der Diplom-Maschinenbauingenieur 1990 als Projektingenieur in die Bayer AG in der Zentralen Technik/Ingenieurwesen ein. Dort war er bis 2002 in diversen Anlagenplanungsprojekten und Linienfunktionen tätig. Im Jahr 2003 wechselte er zur Bayer Industry Services (heute: CURRENTA). Dort hat er in unterschiedlichsten Funktionen Verantwortung getragen, zuletzt als Leiter des Geschäftsfelds „Umwelt“.

Wolfgang Homey hat an der Universität Dortmund Raumplanung studiert und als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Der gebürtige Essener startete sein Berufsleben bei der Eurohypo AG, Frankfurt, bevor er 2000 zur Hochtief AG in Essen wechselte. Dort durchlief er mehrere führende Positionen im Finanzbereich. Unter anderem leitete er das Group Controlling, bevor er 2011 als CFO in den Vorstand der Hochtief Solutions AG berufen wurde. Im Jahr 2014 wechselte er als Finanzvorstand zum Stuttgarter Unternehmen M+W Group, dessen Kerngeschäft 2018 in die Exyte AG überging.

Quelle und Fotomontage: Currenta, Hans Gennen (links) und Wolfgang Homey komplettieren das Vierer-Team der Currenta-Geschäftsführung.




SPD zu LKW-Verkehr im Hafen Krefeld

Die LKW-Situation ist Dauerthema im Krefelder Hafen. Verkehrspolitiker Udo Schiefner machte sich ein persönliches Bild von der Lage vor Ort. Die Ortsbesichtigung wurde vom Arbeitskreis Europa der SPD Krefeld organisiert.

„Früher dachte man, es reicht für LKWs im Gewerbegebiet einen Parkstreifen zu haben. Die Transportmengen wachsen aber seit Jahren stetig und damit auch die Belastungen für die Fahrerinnen und Fahrer. Wir müssen Infrastrukturen schaffen, nicht nur Parkplätze. Dabei muss die hygienische und soziale Situation der Arbeitnehmer im Mittelpunkt stehen,“ so der SPD-Politiker. In seiner Bundestagsfraktion ist Schiefner stellvertretender Sprecher der Verkehrs-AG und für Güterverkehr und Logistik zuständig.

Jürgen Hengst SPD-Ratsherr und Vorsitzender im Aufsichtsrat der Hafengesellschaft assistiert: „Wir müssen Firmen verpflichten, das LKW-Problem auf eigenem Gelände zu lösen und den Parkdruck von der Straße wegzunehmen. Dies gelingt bis jetzt gut. Am Castellweg konnten wir Poller zur Verhinderung von Lkw-Parken aufstellen Das hat die Situation für die Anwohner wesentlich verbessert. Zudem ist der Kommunalbetrieb Krefeld beauftragt, den PKW-Parkplatz an der Ecke Castellweg/Fegetaschstrasse für LKWs zu sperren – unter anderem durch mechanische Hindernisse. Gegenwärtig kommt es dort noch zu Vermüllung und Beschädigung der Bäume.“

„Klar ist aber, ohne Kontrollen wirken solche Maßnahmen nicht im erwünschten Umfang,“ stellt Schiefner fest. „Die Anforderungen in vielen Speditionen führen zu inakzeptablen Arbeitsbedingungen. Die sozialen Rechte der Fahrerinnen und Fahrer werden oft systematisch unterlaufen. Das müssen wir besser kontrollieren. Es müssen aber auch die Auftraggeber, die großen deutschen und internationalen Logistikunternehmen, verschärft in die Pflicht genommen werden. Es sind ihre Zulieferketten, die am unteren Ende zu unmenschlichen Arbeitsbedingungen führen.“

Der Rundgang führte im Weiteren auch am Hafenbecken vorbei. Am Lager eines großen Logistikanbieters konnte dort durch einen Firmenparkplatz Entspannung erzielt werden. So kann der notwendige Interessenausgleich zwischen Wirtschaft und Anwohnern und zum Beispiel die Neuansiedlung einer großen Mühle gelingen. Zu sehen waren zudem Anleger für die Anlieferung von Rohstoffen per Schiff. Ina Spanier-Oppermann, SPD-Ratsfrau und Landtagsabgeordnete, erklärte dazu: „Wir setzen auf solche intermodalen Verkehrssysteme und werden weitere Landesmittel beantragen, damit auch das interne Bahnnetz im Hafen vergrößert wird – so lassen sich Zehntausende von LKW Fahrten vermeiden.“

Für Philipp Richter, Fraktionsvorsitzender der SPD Rheinberg, war der Rundgang sehr wertvoll. „ In Rheinberg haben wir erhebliche Probleme mit dem Logistiksektor. Für mich war es persönlich sehr wichtig zu sehen, wie anderorts das Problem angegangen wird und ich nehme viele Anregungen mit“.

Das Fazit der sehr umfangreichen Ortsbesichtigung war einhellig: der Krefelder Hafen ist es wert!

Quelle und Foto: Udo Schiefner, MdB , Ina Spanier-Oppermann (vorn), Udo Schiefner, Philipp Richter, Jürgen Hengst, Claudia Heinrichs, Michael Kuklinski, Karl-Heinz Duchene (v.l.n.r.)




Rheinhafen setzt Drehbrücke instand

Am 20. Juli 2020 startet die Hafen Krefeld GmbH & Co. KG (Rhein- hafen Krefeld) mit der Sanierung der Krefelder Hafendrehbrücke an der Hafenstraße. Im Zuge der Maßnahmen ist mit Verkehrsbehinderungen auf der Hafenstraße zu rechnen. Der Rheinhafen Krefeld hat in seinen Planungen sichergestellt, dass der wasserseitige Verkehr während der gesamten Arbeiten reibungslos verlaufen kann.

Im ersten Schritt wird ab dem 20. Juli die Fahrbahn des denkmalge- schützten Bauwerks saniert. Während der Arbeiten an der Asphalt- fläche muss die Brücke für zirka drei Wochen für den Kraftfahrzeug-, Liefer- und Linienverkehr komplett gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer können währenddessen die Drehbrücke weiterhin passieren.

Die Sperrung beginnt an der Düsseldorfer Straße/Ecke Hafenstraße in Richtung Hafen und vom Kreisverkehr Bataverstraße/Hentrichstraße in Richtung Drehbrücke. Die Umgehung erfolgt über die gut ausgebaute Hafenringstraße (Düsseldorfer Straße, Fegeteschstraße, Heidbergsweg, Bataverstraße). Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Bis Ende des Jahres soll in einem zweiten Schritt der Korrosionsschutz am Stahlbau, an den Beton- und Steinkonstruktionen des Sockels und den beiden Widerlagern des Denkmals erneuert werden. Neue Lichtzeichen- und Schrankenanlagen sind bereits installiert.

Quelle und Foto: Rheinhafen Krefeld 

 




NDH investieren eine weitere halbe Mio. Euro

Die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG (NDH) startet drei weitere Sanierungsmaßnahmen ihrer Schieneninfrastruktur in den Hafengebieten Neuss und Düsseldorf. Dafür investiert das Unter- nehmen insgesamt weitere 497.330 Euro in den Erhalt seiner Gleis- und Weichenanlagen. Vom Verkehrsministerium NRW gab es jetzt eine Förderzusage über 75 Prozent der Kosten. Für das Projekt „Auf der Lausward“ im Düsseldorfer Hafen erhält NDH Landesmittel in Höhe von 67.500 Euro. Das Neusser Logistikunternehmen trägt die restlichen 25 Prozent der Kosten sowie die Planungskosten.

Bei den Ersatzmaßnahmen an den Gleisabschnitten am „Wenders- platz“ und der „Memeler Straße“ im Neusser Hafen bezuschusst das Land mit 305.625 Euro ebenfalls 75 Prozent der Sanierungskosten. Sascha Odermatt, Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG: „Als modernes trimodales Logistikzentrum arbeiten wir ständig daran, unsere Infrastruktur zu verbessern und auszubauen. Mit den aktuellen Fördermittelzuschüssen des Landes Nordrhein-Westfalen realisieren wir nun weitere dringend erforderliche Ersatzinvestitionen in unser Gleisnetz. Damit können auch in Zukunft zirka 12.500 LKW-Fahrten im Jahr vermieden werden.“

Das Geld für die neuen Maßnahmen kommt aus dem Förderpro- gramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen), das Mitte 2018 wiedereingeführt worden ist. Ziel des Förderprogramms ist es, den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte wieder an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden.

Aktuell setzen die Neuss-Düsseldorfer Häfen insgesamt sieben aktive Maßnahmen zur Sanierung ihrer Schieneninfrastruktur mit finanzieller Unterstützung von Bund oder Land um; 2018 und 2019 konnten vier Projekte erfolgreich abgeschlossen werden.

Auch für die Beteiligungsgesellschaft der Neuss-Düsseldorfer Häfen, die Hafen Krefeld GmbH & Co. KG (Rheinhafen Krefeld); gab es eine Förderungszusage aus dem Düsseldorfer Verkehrsministerium. Die Krefelder erhalten 188.850 Euro für die Sanierung des Gleisoberbaus einer 470 Meter langen Strecke. Das sind 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 251.800 Euro. Durch die Sanierung wird die Betriebssicherheit der Gleisanlage im Hafen Krefeld langfristig gesichert. Das Land hatte die Gleisinfrastruktur im Krefelder Hafengebiet bereits 2018 und 2019 mit insgesamt 1,7 Millionen Euro für acht Sanierungsmaßnahmen gefördert. Elisabeth Lehnen, Geschäftsführerin der Rheinhafen Krefeld: „Durch die in letzter Zeit zur Verfügung gestellten Fördermittel von Land und Bund ist der Hafen Krefeld nun in der La- ge, den Zustand seiner Infrastruktur in wesentlich größeren Schritten zu verbessern und betrieblich sicherer zu machen. Durch den Gütertransport über die Schieneninfrastruktur im Rheinhafen Krefeld können jedes Jahr rund 56.500 LKW-Fahrten vermieden werden.“

Quelle und Foto: NDH, Eisenbahnhubbrücke im Neusser Hafen.

 




NRW-Ministerium fördert Streckensanierung

Die Landesregierung fördert die Sanierung der Schieneninfrastruktur in den Neuss-Düsseldorfer Häfen und im Rheinhafen Krefeld. Das Verkehrsministerium hat insgesamt vier Zuwendungsbescheide in Höhe von 561.850 Euro an die Rheinhafen Krefeld GmbH & Co. KG und die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG übergeben. Das Geld kommt aus dem Programm des Landes zur Erhaltung und Verbesserung von Schieneninfrastruktur der öffentlichen nicht bundeseigenen Eisenbahnen für den Güterverkehr (NE-Bahnen).

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Mit der Landesförderung für nicht bundeseigene Eisenbahnen ermöglichen wir die Anbindung der letzten Meile vieler Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte an das Netz der Bahn. So können mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagert und zehntausende LKW-Fahrten pro Jahr vermieden werden.“

188.850 Euro erhält der Hafen Krefeld für die Sanierung des Gleisoberbaus einer 470 Meter langen Strecke. Das sind 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 251.800 Euro. Der Rheinhafen Krefeld trägt die restlichen Kosten in Höhe von 62.950 Euro (25%) zuzüglich der Planungskosten. Durch die Sanierung wird die Betriebssicherheit der Gleisanlage im Hafen Krefeld langfristig gesichert.

Das Land hatte die Gleisinfrastruktur im Krefelder Hafengebiet bereits 2018 und 2019 mit insgesamt 1,7 Millionen Euro für acht Sanierungsmaßnahmen gefördert.

Elisabeth Lehnen, Geschäftsführerin der Rheinhafen Krefeld GmbH: „Durch die in letzter Zeit zur Verfügung gestellten Fördermittel von Land und Bund ist der Hafen Krefeld nun in der Lage, den Zustand seiner Infrastruktur in wesentlich größeren Schritten zu verbessern und betrieblich sicherer zu machen. Durch den Gütertransport über die Schieneninfrastruktur im Rheinhafen Krefeld können jedes Jahr rund 56.500 LKW-Fahrten vermieden werden.“

Die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG (NDH) erhält rund 373.000 Euro für 3 Sanierungsmaßnahmen in den Hafengebieten Neuss und Düsseldorf. Das sind 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von rund 497.330 Euro.

Davon fließen 67.500 Euro Landesmittel für die Erneuerung von Gleisinfrastruktur im Bereich „Auf der Lausward“ im Düsseldorfer Hafen.

Im Neusser Hafen werden 305.625 Euro Landesförderung für Ersatzmaßnahmen an drei Gleisabschnitten am „Wendersplatz“ und der „Memeler Straße“ eingesetzt.

Sascha Odermatt, Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG, sagte zur Förderung: „Mit den Fördermittelzuschüssen des Landes Nordrhein-Westfalen können nun weitere dringend erforderliche Ersatzinvestitionen in unser Gleisnetz realisiert werden. Dadurch können auch in Zukunft ca. 12.500 LKW-Fahrten im Jahr vermieden werden.“

Das Geld kommt aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen), das Mitte 2018 wiedereingeführt worden ist. Ziel des Förderprogramms ist es, den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte wieder an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden. Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent für Ersatzinvestitionen wird vom Land auf maximal 90 Prozent aufgestockt. Der Bund fördert nur Ersatzinvestitionen der NE-Bahnen. Das Land fördert zudem den Erhalt und die Erneuerung der Infrastrukturen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent.

Für den Förderzeitraum 2018 bis 2021 konnten bereits 67 Maßnahmen von 19 NE-Bahnen in Nordrhein-Westfalen mit mehr als 13,5 Mio. Euro allein aus Landesmitteln bezuschusst werden.

Quelle: Ministerium für Verkehr des Landes NRW, Foto: RheinCargo/ Susanne Dobler Fotografie, Neuss Containerterminal Eisenbahn