Brand in Industriebetrieb im Neusser Hafen

In einer Ölmühle an der Düsseldorfer Straße ist am Dienstag gegen 13.30 Uhr ein Brand in einer Produktionsmaschine ausgebrochen, die sich über mehrere Etagen bis zu einer Höhe von 14 Metern erstreckte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass das Feuer im Inneren eines Saatguttrockners ausgebrochen war. Offene Flammen oder Rauchentwicklung waren von außen nicht erkennbar.

Um den Brand in der Maschine unter Kontrolle zu bringen, waren umfangreiche Löschmaßnahmen und das Ausräumen des Trockners durch Teams unter Atemschutz erforderlich. Diese Arbeiten erwiesen sich als sehr zeitintensiv und erforderten eine mehrmalige Ablösung der eingesetzten Teams. Unter Atemschutz mussten noch glühende Produktreste von Hand von den Wänden des Trockners gelöst und abgelöscht werden.

Zwischenzeitlich wurde die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Düsseldorf für den Verkehr gesperrt, um ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Gegen 16:10 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden. Die Brandbekämpfung dauerte jedoch bis in die Abendstunden an.

Gegen 20:30 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden, der nun weitere Maßnahmen zur Wiederinbetriebnahme einleiten wird. Verletzt wurde niemand.

Quelle und Foto: Feuerwehr Neuss




Binnenschiff kollidierte in Neuss mit Brücke

Am Montag, den 16. September, wurden die Feuerwehr Neuss gemeinsam mit der Feuerwehr Düsseldorf auf den Rhein in Höhe des Neusser Rheinparkcenters alarmiert. Dort hatte aus bisher ungeklärter Ursache ein 110 Meter langes und rund 2700 Tonnen schweres Binnenschiff den Pfeiler der Hammer-Eisenbahnbrücke mit der rechten Schiffsseite gerammt. Aufgrund des Aufpralls drang Wasser in das Schiff ein und es drohte vollzulaufen und zu sinken.

Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehren Düsseldorf und Neuss fanden das Schiff schräg hinter dem Brückenpfeiler in Fließrichtung vor und konnten die ersten Meldungen bestätigen. Durch den Aufprall waren einige Schweißnähte in der doppelwandigen Hülle des Binnenschiffs gebrochen. Es drangen mehrere Kubikmeter Wasser in den Frachtraum ein, was zu einer Schieflage des Schiffs führte. Die Brücke beziehungsweise der Brückenpfeiler zeigte hingegen keine offensichtlichen Schäden.

Sofort wurden zwei Teams beider Wehren in den Laderaum geschickt, um eine Pumpe zu platzieren und die Lecks zu lokalisieren sowie abzudichten. Mithilfe von Schaufeln wurden mehrere Kilo Ladung, die aus Bauschutt und Kies bestand, zur Seite geschafft, wodurch Lecks gefunden und mit Holzpflöcken und Keilen abgedichtet werden konnten. Parallel dazu wurden mehrere Pumpen mit hoher Förderleistung angefordert und durch Landkräfte der Feuerwehren Neuss und Düsseldorf auf Düsseldorfer Seite bereitgestellt. Diese Pumpen mussten jedoch nicht zum Einsatz kommen, da das Abdichten der Lecks schnell Erfolg zeigte und der Wassereintritt unterbunden werden konnte.

Nun musste das immer noch manövrierunfähige Schiff abgeschleppt werden, da weitere Reparaturen im Strom nicht möglich waren. Ein weiteres Binnenschiff konnte den Havaristen in Schlepp nehmen und transportierte das Schiff, begleitet von Wasserrettungskräften, in den Neusser Industriehafen, wo nun weitere Reparaturmaßnahmen erfolgen können.

Nach rund sechs Stunden konnte das Frachtschiff an das Wasserschifffahrtsamt und die Reederei übergeben werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Düsseldorf und Neuss sowie die DLRG und die Wasserwacht Neuss. Verletzt wurde niemand, die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quelle und Foto: Feuerwehr Neuss, Liegeplatz im Neusser Industriehafen




Brand in einem Neusser Hafenbetrieb

In den frühen Morgenstunden des Montag, 5. August, kam es gegen 02:05 Uhr zu einem Brand in einer Produktionsmaschine eines papierverarbeitenden Betriebes an der Floßhafenstraße im Neusser-Hafen.

Durch das Feuer wurde die Brandmeldeanlage bestimmungsgemäß ausgelöst und alarmierte die Feuerwehr. Teil dieser Brandmeldeanlage ist auch eine betriebseigene Sirene, die nach rund 15 Minuten durch die Feuerwehr abgestellt wurde, nachdem die Lageerkundung abgeschlossen war. Die Sirene dient dazu, die Betriebsangehörigen zu warnen und die Auslösung der Brandmeldeanlage zu signalisieren.

Das Feuer in der Produktionsmaschine konnte im Bereich einer Walze lokalisiert und abgelöscht werden. Durch den Brand war die gesamte Produktionshalle leicht verraucht und musste maschinell durch die Feuerwehr entraucht werden. Nach etwa einer Stunde konnte die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben werden. Verletzt wurde niemand.

Quelle: Feuerwehr Neuss, Foto: NDH




Hafenrundfahrt der Heimatfreunde

Die Neusser Heimatfreunde hatten jetzt wieder zu ihrer traditionellen Hafenrundfahrt in und mit den Neuss-Düsseldorfer Häfen eingeladen, einer ausverkaufte Bootsfahrt mit über 150 begeisterten Teilnehmern. 

Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Teilnehmer eine wunderbare Fahrt auf dem Rhein, die ihnen atemberaubende Ausblicke in Richtung Düsseldorf sowie einen besonderen Fokus auf den Neusser und Düsseldorfer Hafen bot. Die Reise begann am Bootssteiger im Neusser Hafenbecken 1 und dauerte zwei Stunden, in denen die Gäste nicht nur die herrliche Aussicht, sondern auch eine gemütliche Atmosphäre an Bord genießen konnten. Der Pressesprecher der Neuss Düsseldorfer Häfen Thomas Düttchen begeisterte durch seine engagierte Führung und informative Begleitung während der Fahrt. 

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Kaffee und Kuchen wurden während der Fahrt serviert und trugen zur entspannten und geselligen Stimmung bei. Die Veranstaltung bot den Teilnehmern eine wunderbare Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen. Die Vereinigung der Heimatfreunde möchte sich herzlich bei allen Teilnehmern und Helfern bedanken, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Begleitet wurde die Fahrt von den stellvertretenden Vorsitzenden Anne Holt und Axel Stucke sowie von Seiten der Geschäftsstelle von Jean Heidbüchel und Gert Harbaum. 

Quelle und Foto: Vereinigung der Heimatfreunde Neuss e.V. 




Baumaßnahme „Hammer Landstraße“

Direkt im Anschluss an das Neusser Bürger Schützenfest 2023 hat die InfraStruktur Neuss (AöR) mit der Kanalbaumaßnahme auf der Hammer Landstraße begonnen. Im ersten Bauabschnitt wurde unter anderem ein Großteil des Mischwasserkanals zwischen Hansastraße und Langemarckstraße im Inliner-Verfahren saniert.

Mit Beginn des zweiten Bauabschnittes am 8. Januar 2024 wird die Hammer Landstraße zwischen Industriestraße und Parkplatz des Autohauses Timmermanns bis voraussichtlich Ende Juli 2024 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Diese Sperrung ist notwendig, da in diesem Bereich der Mischwasserkanal aus dem Bereich des Radschnellweges in den Straßenbereich verspringt. Die Industriestraße kann ab Montag, 8. Januar 2024, nur über die Hammer Landstraße aus Richtung Batteriestraße/Hessentordamm erreicht werden.

Aus westlicher Richtung (B1) wird die Umleitung großräumig über Stresemannallee/Hammfelddamm, Europadamm, Hessentordamm eingerichtet. Die Rheintor- und Batteriestraße werden ebenfalls während dieser Zeit für den LKW-Verkehr aus nördlicher Richtung (A52) geöffnet.  Damit die Anlieger*innen in der Hansastraße auch während der Baumaßnahme jederzeit am Kanalnetz weiter angeschlossen sind, muss im Bereich der Hansastraße, zwischen den Bahngleisen und der Einmündung Hammer Landstraße, eine überirdische provisorische Kanalverbindung geschaffen und Pumpenanlage installiert werden.

Aus diesem Grund wird neben der Hammer Landstraße ebenfalls auch die Hansastraße ab 8. Januar 2024 für ca. zwei Wochen bis voraussichtlich 19. Januar 2024 im Bereich zwischen den Bahngleisen und der Einmündung Hammer Landstraße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. In dieser Zeit kann die Hansastraße nur über die eingerichtete Umleitung Danziger Straße erreicht werden. Auf dieser Umleitungsstrecke werden Halteverbote eingerichtet.

Nach Abschluss der Arbeiten wird ab voraussichtlich 20. Januar 2024 der Bereich zwischen den Bahngleisen und der Hammer Landstraße wieder für eine Fahrspur freigegeben. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt die Hansastraße wieder in Fahrtrichtung Hammer Landstraße (Einbahnstraße) verlassen werden kann. Weiterhin ist die Hansastraße bis voraussichtlich Ende Juli 2024 nur über die Danziger Straße erreichbar. Die Zu- und Abfahrt der Industrie- und der Hansastraße sind über die jeweils eingerichteten Umleitungen immer gewährleistet.

Weitere Informationen können über das Baustellenradar der Stadt Neuss unter www.baustellenradar-neuss.de abgerufen werden.

Quelle: Stadt Neuss, Foto: NDR




Eckel von Aufgaben als Geschäftsführer entbunden

Im Rahmen einer organisatorischen Neuausrichtung des Unternehmens haben die Gesellschafter der RheinCargo (RC) entschieden, Jan Sönke Eckel mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als RC-Geschäftsführer zu entbinden. 

Sascha Odermatt, der zugleich Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen ist, wird ab dem 1. Januar 2024 zum neuen Geschäftsführer der RheinCargo bestellt. Der operative Hafenbe-trieb wird zukünftig Götz Jesberg unterstellt, der als RC-Geschäftsführer bereits auch das Bahngeschäft der RheinCargo verantwortet 

Quelle und Foto: RheinCargo




Unfall mit Containerstapler im Neusser Hafen

Am heutigen Freitag, 25.11., wurde die Feuerwehr Neuss um 08:47 Uhr in einen Gewerbebetrieb an der Tilsiter Straße im Neusser Hafen alarmiert. Ein Containerstapler war bei Verladearbeiten aus ungeklärter Ursache umgekippt und hatte den Fahrer in seinem Fahrerhaus eingeschlossen. Aufgrund der unklaren Lage wurden initial das THW sowie zwei Feuerwehrkräne der Feuerwehren Mönchengladbach und Düsseldorf angefordert, um etwaige havarierte Container bewegen zu können.

Die nach wenigen Minuten eintreffenden Kräfte leiteten sofort eine Menschenrettung ein und nahmen Kontakt mit dem eingeschlossenen Fahrer auf. Dieser konnte sein Führerhaus nicht verlassen, da die Kabine durch den Unfall nicht mehr zu öffnen war. Nach Evaluierung der Gesamtlage wurde entschieden, den Fahrer durch die Windschutzscheibe der Kabine zu retten, wozu diese mittels Glasschneider geöffnet werden musste.

Der Fahrer konnte daraufhin die Kabine aus eigener Kraft verlassen und wurde durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst betreut. Parallel wurde die Ladung der havarierten Container kontrolliert, um auszuschließen, dass es sich um Gefahrgut handelte. Die mit Lebensmitteln und Druckern beladenen Container stellten keine Gefahr dar.

Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurde die Einsatzstelle nach etwa einer Stunde an den Betreiber übergeben. Im Einsatz waren von Seiten der Feuerwehr der hauptamtliche Löschzug sowie der Löschzug Stadtmitte, ein Rettungswagen und ein Notarzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quelle und Foto: Feuerwehr Neuss




Bebauungsplan Rheintor-/Düsseldorfer Straße liegt aus

Durch den Bebauungsplan 456 – Rheintorstraße / Düsseldorfer Straße soll die Neusser Innenstadt mit ihrem lebendigen und vielfältigen Gefüge behutsam in Richtung Hafenbecken 1 erweitert und abgerundet werden. Historisch überkommene Trennungslinien werden überwunden, eine organische Innenstadtentwicklung bindet auch die benachbarte Industrie verträglich in ein übergreifendes Gesamtkonzept ein. Die gegenwärtig mindergenutzten oder brachliegenden Flächen auf dem sogenannten „Werhahn-Gelände“ zwischen der Rheintorstraße / Düsseldorfer Straße und dem Hafenbecken 1 werden kleinteilig mit gemischt genutzten Quartieren ergänzt. Die langfristige Sicherung einer gewerblichen Nutzung des Hafengebietes ist ebenfalls ausdrückliches Ziel der Bauleitplanung.

Der Entwurf des Bebauungsplans 456 ist online unter www.neuss.de einsehbar und liegt mit textlichen Festsetzungen, Begründung, Umweltbericht und den nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen in der Zeit noch bis einschließlich Mittwoch, 21. September 2022, im Rathaus der Stadt Neuss, Michaelstraße 50 (Eingang 5), Zimmer 3.802 (3. Etage), öffentlich aus. Einsichtnahmen sind montags bis mittwochs, 8.30 bis 16.00 Uhr, donnerstags, 8.30 bis 18.00 Uhr, sowie freitags, 8.30 bis 12.30 Uhr möglich. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich, mündlich zur Niederschrift, per E-Mail an stadtplanung@stadt.neuss.de oder online auf www.neuss.de abgegeben werden. Nach den Regelungen des Baugesetzbuches sind Stellungnahmen nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen des Bebauungsplanentwurfs möglich. Textliche Änderungen zu den Versionen aus der zweiten Auslegung in Planbegründung, Umweltbericht und textlichen Festsetzungen einschließlich der Hinweise sind in diesen Dokumenten in roter kursiver Schrift dargestellt.

Das Plangebiet umfasst eine Fläche von rund 17,7 Hektar und gliedert sich auf in den Teilgeltungsbereich West, der in der Innenstadt liegt, und den Teilgeltungsbereich Ost, der zum Hafengebiet gehört. Der Teilgeltungsbereich Ost (etwa 11,7 Hektar) umfasst die nördliche Hafenmole 1 bis ungefähr zur Industriestraße. Der Teilgeltungsbereich West (rund sechs Hektar) wird im Osten durch das Hafenbecken 1 und im Westen durch die Düsseldorfer Straße sowie die Rheintorstraße begrenzt. Im Norden reicht der Bereich bis zum Betriebsgelände der M. Zietzschmann GmbH & Co.KG. Im Süden endet er vor der UCI Kinowelt Neuss.

Quelle: Stadt Neuss, Foto: NDH




Heimatfreunde bereisen die Häfen

In Zusammenarbeit mit den Neusser-Düsseldorfer Häfen bietet die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss e.V. wieder die beliebte Schifffahrt durch die Häfen an.

Die Schifffahrt findet am Mittwoch den 20. Juli 2022 statt. Die Abfahrt ist um15:00 Uhr vom Anleger Neuss, Batteriestraße, am UCI Kino, dem neuen Steiger im Hafenbecken 1. Die Dauer der Fahrt ist mit 2 bis 2,5 Stunden geplant. Für Verpflegung ist bestens gesorgt: der Kaffee und Kuchen ist inklusive.
Eine Karte und Anmeldung ist erforderlich . Der Preis beträgt für Mitglieder 11,00 € und für Nicht-Mitglieder 15,00 €. Die Karte bekommen Interessenten in der Geschäftsstelle der Heimatfreunde und in der Einhorn-Apotheke.
Quelle: Vereinigung der Heimatfreunde Neuss e.V., Foto: NDH



Ein neuer Steiger für den Neusser Hafen

Die Stadt Neuss verfügt ab sofort über eine barrierearme Anlegestelle für die Personenschifffahrt. Nach sieben Monaten Bauzeit hat der Logistikdienstleister RheinCargo den neuen Steiger im Hafenbecken offiziell in Betrieb benommen. „Damit rückt Neuss ein weiteres Stück näher an den Rhein und wird vor allem touristisch noch besser erschlossen“, freut sich Bürgermeister Reiner Breuer.

Seinen ersten großen Einsatz wird der Steiger zum 42. Internationalen Hansetag haben, der Ende Mai in Neuss stattfindet. Der Umschlag im Hafenbecken 1 wird durch die neue Anlage nicht gestört.

Bisher konnten in Neuss Personenschiffe nur über eine Kammertreppe am Hafenbecken 1 erreicht werden. Einen barrierearmen Zugang gab es nicht. Nach der Fertigstellung des neuen RheinCargo-Steigers wird es nun auch im Neusser Hafengebiet wie in Düsseldorf und Köln möglich sein, Personenschiffe bequem zu erreichen. Durch drei neue Anlegedalben ist die Plattform so ausgestattet, dass auch große Flusskreuzfahrtschiffe dort festmachen können. RheinCargo verfügt zwischen Düsseldorf und Köln jetzt insgesamt über zwölf Steiger/Anlegestellen für die Personenschifffahrt.

In einem weiteren Schritt wird in eine Landstromanlage investiert, wodurch anlegende Schiffe auf den Betrieb ihrer meist dieselbetriebenen Stromgeneratoren verzichten können. Über diese Landstromverbindung wird RheinCargo Schiffe ausschließlich mit grünem Strom versorgen und so zu einer weiteren CO2-Reduzierung in Neuss beitragen.

Die Nachfrage nach Anlegestellen, die von großen Flusskreuzfahrtschiffen angelaufen werden können, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend auch nach der Covid-19-Pandemie fortsetzen wird. „Kurze Wege zu Bus und Taxiständen, sowie die fußläufige Erreichbarkeit der Neusser Innenstadt, machen den Standort für unseren neuen Steiger am Neusser Hafenbecken 1 attraktiv und sind Pluspunkte bei der zukünftigen Vermarktung“, so Jan Eckel, Geschäftsführer der RheinCargo.

Darüber hinaus steht ein Parkhaus in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. „Wir sind stolz, dass wir den Bau und die Montage der Anlage reibungslos und im Zeitplan realisieren konnten und der neue Neusser Steiger rechtzeitig zum internationalen Hansetag zur Verfügung steht“, so Sascha Odermatt, Geschäftsführer Neuss Düsseldorfer Häfen und Gesellschafter der RheinCargo.

Der neue Steiger in Zahlen

Ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Neuss, der RheinCargo, der Neuss Düsseldorfer Häfen und den Stadtwerken Neuss.

  • Bauzeit insgesamt    ca. 7 Monate
  • Montage vor Ort     ca. 5 Wochen
  • Steglänge        35 m
  • Größe des Pontons   ca. 15 m x 5 m
  • Dalben          3 Anlegedalben
    4 Dalben für das Podest und den Ponton
  • Stahl           26 t Ponton
    21 t Podest und Brücke

Quelle und Foto: RheinCargo, v.l.n.r.: NDH-Geschäftsführer Sascha Odermatt, Rick Donners, Kapitän des Flusskreuzfahrtschiffs Rembrandt van Rijn, und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer weihten den neuen Steigeram Hafenbecken 1 in Neuss ein. Foto: RheinCargo