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KI bietet umfangreiche Möglichkeiten

Der Hafen- und Maritimsektor in den Niederlanden unterliegt dem weltweiten Wettbewerb und ist ein wichtiger Motor der niederländischen Wirtschaft. Die technologischen Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) in diesem Sektor sind sehr umfangreich. International werden einerseits Chancen für internationale Zusammenarbeit erwartet, anderseits entsteht ein starker Konkurrenzkampf. Daher kommt es darauf an, dass der Sektor künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie autonom anwenden kann und das erforderliche Know-how und die fachliche Kompetenz in diesem Bereich weiterentwickelt.

Von der Nederlandse Artificial Intelligence Coalitie (NL AIC, niederländische Koalition für künstliche Intelligenz) wurde die Arbeitsgruppe Hafen und Maritimes gegründet. Bedeutende Akteure wie die Gemeinde Rotterdam, InnovationQuarter, Netherlands Maritime Technology (NMT), die TU Delft, der Hafenbetrieb Rotterdam und SmartPort nehmen daran teil, um zusammen eine Perspektive und Strategie für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln und aussichtsreiche Vorschläge zu unterstützen. Die NL AIC arbeitet am notwendigen Know-how, der fachlichen Kompetenz und Ergebnissen zu fünf Themen bzw. Bausteinen mit Innovationseffekt in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anwendungsbereichen:

  • Teilen von Daten
  • Human Capital
  • Gesellschaftliche Akzeptanz und Inklusion
  • Forschung und Innovation
  • Start-ups und Scale-ups

Die Arbeitsgruppe Hafen und Maritimes ist bestrebt, der Entwicklung der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz im Hafen- und Maritimbereich in den nächsten fünf Jahren einen kräftigen Impuls zu geben.
Die Arbeitsgruppe befindet sich noch am Anfang dieser Bestrebung. Am Montag, dem 28. September 2020, findet von 14.30 bis 16.00 Uhr die Online-Auftaktveranstaltung für Mitglieder und Nichtmitglieder statt. Bei dieser Auftaktveranstaltung wird erläutert, welche KI-Entwicklungen in welchem Bereich des Maritimsektors die Arbeitsgruppe fördern möchte und welche Rolle die Teilnehmer dabei spielen können.

Quelle und Foto: Port of Rotterdam