Die Projektorganisation Porthos hat ein Übereinkommen mit vier Unternehmen unterzeichnet, in den kommenden neun Monaten parallel an Vorbereitungen für Abscheidung, Transport und Speicherung von CO2 zu arbeiten. Bei diesen Unternehmen handelt es sich um ExxonMobil, Shell, Air Liquide und Air Products. Die Abscheidung soll in deren Raffinerien und bei diesen Wasserstoff-Produzenten in Rotterdam erfolgen. Der Transport zur Nordsee sowie die Speicherung in der Tiefe der Nordsee wird von Porthos vorbereitet, einer Projektorganisation, die sich aus EBN, Gasunie und dem Hafenbetrieb Rotterdam zusammensetzt.
Am Mittwoch, 4. Dezember 2019, wurde zwischen 10:00 und 15:00 Uhr, das letzte Bogenelement der Stahlbrücke der zukünftigen Theemsweg-Trasse am Thomassentunnel hochgezogen. Dann sind die zwei Bogenbrücken am Montagestandort fertiggestellt, so dass sie kommenden Frühjahr über die Straße an ihren definitiven Standort transportiert werden können.
In Hamburg trafen sich Experten aus der Bahn- und Hafenbranche zur 3. Bahnkonferenz Schienengüterverkehr und Häfen. In der vom Arbeitskreis Schiene der Logistik-Initiative Hamburg und Hafen Hamburg Marketing gemeinsam organisierten Konferenz ging es um die Herausforderungen und Perspektiven für den Intermodalverkehr in Verbindung mit den Häfen. Digitalisierung und Innovation bei der Realisierung umweltfreundlicher Lieferketten standen im Fokus.
Die weltweit größte Windturbine, die Haliade-X, wird auf der Maasvlakte getestet. Diese „Pilotanlage“ kam dank eines innovativen fruchtbaren Austauschs des amerikanischen Unternehmens GE Renewable Energy, der niederländischen Unternehmen Sif Netherlands und Pondera Consult zustande.
Der neue Locomotive Workshop Rotterdam (LWR) auf der Maasvlakte ist festlich eröffnet worden, eine Hightech-Werkstatt, in der alle Lokomotivtypen gewartet, repariert und zertifiziert werden können. Einzigartig für die Niederlande sind die Testgleise mit Oberleitung, die mit allen in Europa gängigen Netzspannungen der Eisenbahnstrecken versehen werden können.
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) verstärkt ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz und Ressourcenschonung. Bis zum Jahr 2040 soll der gesamte Konzern klimaneutral sein. Die bisher bereits erfolgreich umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie wird künftig unter der Marke „Balanced Logistics“ umgesetzt. Damit unterstreicht die HHLA ihren Anspruch, sowohl wirtschaftlich erfolgreich zu sein als auch soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen.
Die bremischen Häfen haben ihre Klimabilanz deutlich verbessert. In den vergangenen acht Jahren konnten die Emissionen um 70 Prozent reduziert werden. Das Ziel ist, bis Ende 2023 die Hafeninfrastruktur komplett CO2-neutral zu gestalten. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling: „Die Häfen sind der Motor der Bremer Wirtschaft. Jeder fünfte Arbeitsplatz im Land hängt von ihnen ab. Umso mehr freue ich mich, dass es auch gelingt, die Häfen klimapolitisch voran zu treiben.“
Der Rotterdamer Stadtrat hat eine revidierte Hafenperspektive verabschiedet, deren Herzstück die Schaffung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Werte sowie die Umsetzung eines nachhaltigen Wachstums ist. Zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Jahr wurde die revidierte Hafenperspektive bereits vom Aufsichtsrat des Hafenbetriebs Rotterdam genehmigt. Da der Rotterdamer Stadtrat nun die revidierte Hafenperspektive verabschiedet hat, ersetzt diese definitiv die aus dem Jahr 2011 datierende Hafenperspektive 2030.
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen wasserstoffbasierten Wirtschaft bündeln sieben Partner in Belgien ihre Kompetenzen: Die Seehäfen Antwerpen und Zeebrugge, das Wasserbauunternehmen Deme, der Energieversorger Engie, die Reederei Exmar, der Fernleitungsbetreiber Fluxys und die Entwicklungsplattform WaterstofNet. In einem ersten Schritt entsteht im Rahmen dieser Kooperation eine gemeinsame Studie.
Der Rotterdamer Hafen verfügt dank seiner Größe und seiner strategischen Lage über eine hervorragende Ausgangsposition, wenn es darum geht, sich zu einer Drehscheibe für die Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Die bereits vorhandene Industrie ist ein Großabnehmer von Rohstoffen und produziert, ebenso wie der Logistiksektor und das angrenzende Gebiet, eine Reihe von Abfallströmen.
Nachrichten rund um die Häfen und Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen – und darüber hinaus
Hafenzeitung Cookies Policy
Our Website uses cookies to improve your experience. Please visit our Privacy & Cookies Policy page for more information about cookies and how we use them.