In Hamburg sind drei neue Containerbrücken für den Container Terminal Burchardkai (CTB) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) angekommen. Damit schafft die HHLA zusätzliche Kapazitäten zur Abfertigung besonders großer Containerschiffe mit einem Ladevolumen von 23.000 Standardcontainern (TEU) und mehr.
Völlig unerwartet verstarb Boris Kluge, der langjährige Geschäftsführer des Bundesverbandes Öffentlicher Binnenhäfen e. V. (BÖB), am Freitag, den 1. November 2019 im Alter von 44 Jahren.
Das Schienennetz des Rotterdamer Hafens wurde Ende September 2019 erneut erweitert. Das Containerterminal APM hat als Schienenbetreiber eine Direktverbindung zum Container Terminal Herne GmbH aufgenommen, das sich im Ruhrgebiet, in der Nähe von Bochum und Gelsenkirchen befindet.
Im vom World Economic Forum (WEF) präsentierten Global Competitiveness Report 2019 belegen die Niederlande bei der Transportinfrastruktur unter den europäischen Staaten die Spitzenposition. In der Ausgabe dieses Jahres gilt dies ebenfalls für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.
Im Hafen Riesa hat die SBO (Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH) rund eine Million Euro in zwei neue Reachstacker investiert. Die modernen Containerstapler des schwedischen Herstellers Konecranes ersetzen zwei bestehende Reachstacker, die jahrelang auf dem Containerterminal Riesa im Einsatz waren.
Im Rotterdamer Hafen wurden im 3. Quartal 2019 112,4 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen. Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 353,5 Millionen Tonnen umgeschlagen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 1 %. Das Mengenwachstum ist vor allem durch Container, Rohöl, LNG (Flüssiggas) und Biomasse entstanden. Ein geringerer Umschlag war bei Kohle und Mineralölprodukten zu verzeichnen.
Anhand der Unterzeichnung von zwei Absichtserklärungen (Memorandum of Understanding – MoU), der Beauftragung eines Vertretungsbüros in Indien und der Unterstützung der Einrichtung einer maritimen Universität, gemeinsam mit den Rotterdamer Bildungseinrichtungen, intensiviert der Hafenbetrieb Rotterdam die Kooperation mit in Indien ansässigen Akteuren. „Als eine der sich am schnellsten entwickelnden Volkswirtschaften weltweit ist Indien sehr bestrebt, Seehäfen, Industriegebiete und Hinterlandverbindungen zu entwickeln.“
Die Hamburg Port Authority (HPA) nimmt im kommenden Jahr keine Preisanpassung für die Nutzung des Hamburger Hafens durch See-, Binnen- und Hafenschiffe vor. Bereits in den vergangenen Jahren lagen die Preisänderungen im Seeschiffsbereich jeweils unterhalb der Inflationsrate. Auch im Segment der Binnen- und Hafenschifffahrt wird nun nach verschiedenen Neuerungen und Anpassungen auf Kontinuität in der Entwicklung des Tarifs gesetzt.
In den kommenden Jahrzehnten wird die Nachfrage nach (Öko-)Elektrizität aus der Rotterdamer Industrie stark steigen. Dieser zusätzliche Strom ist zur Elektrifizierung industrieller Prozesse, zur Herstellung von grünem Wasserstoff und für den elektrischen Transport erforderlich. Es geht dabei um eine Verdoppelung oder vielleicht sogar Vervierfachung der Nachfrage nach Elektrizität.
Tschechien liegt verkehrsgeografisch in der Mitte Europas und zählt innerhalb der EU zu den sich wirtschaftlich am schnellsten entwickelnden Wachstumsmärkten. Der Hamburger Hafen bietet aufgrund seiner kurzen Distanz zu Tschechien vielfältige Transportmöglichkeiten für die schnelle und zuverlässige Abwicklung tschechischer Import- und Exportgüter.
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