Vereint im Amsterdam-Utrecht-Rotterdam-Corridor

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TMA Logistics, CTU und VCL setzen mit der Gründung des North West Central Corridor auf Zusammenarbeit. Diese Bündelung bei der Ladung führt zu einem zuverlässigeren Produkt bei der Binnenschifffahrt und dadurch zu nachhaltigerem Transport und geringerer Verzögerung bei der Abfertigung an den Terminals. Die Initiative wird von den Deepsea-Containerterminals in Rotterdam, dem Port of Amsterdam, dem Hafenbetrieb Rotterdam und dem nachhaltigen Logistikprogramm Lean & Green Europe unterstützt.

Für den Container-Transport auf der Route Amsterdam-Utrecht-Rotterdam ist die Binnenschifffahrt von entscheidender Bedeutung. Jedes Jahr werden auf diese Weise gut 250.000 Container transportiert. Seit dem 18. Februar wird diese Ladung gebündelt: In der Praxis sieht die Zusammenarbeit so aus, dass Schiffe bei den verschiedenen Terminals mindestens 150 bis 200 Container für ein einziges Deepsea-Containerterminal in Rotterdam (RWG, APMT, Delta ECT Euromax) kombinieren. Ein Anfang wird mit sieben Binnenschiffen gemacht, die pro Woche siebzehnmal auslaufen und auf diese Weise ca. 5.000 Container transportieren.

„In sogenannten Corridors ist die Zusammenarbeit absolut erforderlich“, äußert sich Etienne Morrien, Geschäftsführer CTU. „Wir müssen uns als Hinterland dem Ladungswachstum anschließen, so dass wir mit innovativen Lösungen für eine weiterhin konkurrenzfähige und zuverlässige Binnenschifffahrt sorgen.“ Rens Rohde, CFO TMA Holding: „Diese Bündelung bedeutet niedrigere Demurrage- und Detentionkosten für unsere Kunden. Auch werden so weniger Container über die Straße transportiert.“

Die Hafenbetriebe Rotterdam und Amsterdam freuen sich über diese Initiative. „Solche Projekte, bei denen das Interesse des Sektors im Vordergrund steht, unterstützen wir sehr gerne“, erläutert Rob Smit, Manager Hinterland Port of Amsterdam. „Eine gute Abfertigung der Containerbinnenschifffahrt ist für die Entwicklung der Niederlande als effizienteste und zuverlässigste Logistikdrehscheibe Europas extrem wichtig.“

Der North West Central Corridor passt gut zum Programmansatz bei den Korridoren für den Gütertransport, bei dem das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, die Provinzen, die Hafenunternehmen, der Top-Sektor Logistik und die Wirtschaft der Niederlande bei so genannten „Top-Korridoren” zusammenarbeiten. Emile Hoogsteden, Geschäftsführer für Container, Stückgut und Logistik beim Hafenbetrieb Rotterdam: „Voriges Jahr wurde in diesem Rahmen bereits der West-Brabant Corridor gegründet, der in ähnlicher Weise die Häfen von Tilburg, Oosterhout und Moerdijk mit Rotterdam verbindet. Dies hat für uns bereits zu hervorragenden Ergebnissen geführt.“

Quelle und Foto: Port of Rotterdam, Port of Amsterdam, Lean & Green Europe

 

 

 

 

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