Der Port of Rotterdam Authority hat seine Anteile an Rotterdam Shore Power B.V. (RSP), einem Joint Venture von Eneco und dem Hafenbetrieb, von 20 auf 50 Prozent aufgestockt. Damit besitzen beide Partner gleich viele Anteile, mit denen sie das Landstromangebot im Hafen in den kommende Jahren weiter beschleunigen und erweitern wollen. Auf diese Weise können zum Beispiel CO2- und Stickstoffemissionen gesenkt und die Luftqualität verbessert werden.
Die LOTHER GRUPPE und Evos Hamburg GmbH haben die Delegationsreise der Freien und Hansestadt Hamburg nach Südamerika im August des letzten Jahres mit dem ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher genutzt, um sich gemeinsam auf die Weiterentwicklung eines innovativen Verfahrens zur Lagerung von regenerativen Kraftstoffen wie e-Methanol, e-Fuels (Ottokraftstoff und Diesel), aber auch Wasserstoff und seine Derivate, etc. zu verständigen. Fokus dieser Zusammenarbeit ist es, ein Teil zur Dekarbonisierung für Flug-, Schiffsverkehr sowie Schwertransport beizutragen. Hamburg soll sich zu einem zentralen Importhafen für synthetische und klimafreundliche Treibstoffe aus aller Welt entwickeln.
Am Donnerstag, dem 27. April, feiert König Willem-Alexander seinen Geburtstag, den sog. Königstag (Koningsdag), in Rotterdam. Eine Bootsfahrt auf dem Fluss ist Teil des Programms. Das hat Folgen für die Schifffahrt auf der Nieuwe Maas und im Maas- und Leuvehaven. Die Nieuwe Maas ist am Donnerstag, dem 27. April, von 8.00 bis 14.00 Uhr gesperrt. Der Maashaven und der Leuvehaven sind von Mittwoch, 26. April, 10.00 Uhr bis Donnerstag, 27. April, 14.00 Uhr gesperrt. Bereits dort verankerte Schiffe können jedoch an ihrem Liegeplatz bleiben.
Am Dienstag tagten die Kabinette von Schleswig-Holstein und Hamburg, unter der Führung des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher, in Brunsbüttel. Rund 60 politische Gäste der beiden Kabinette fanden sich zu diesem Anlass im Brunsbütteler Elbehafen ein, der somit zum Schauplatz des politischen Schulterschlusses zwischen beiden norddeutschen Bundesländern wurde.
In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen sind im Jahr 2022 insgesamt rund 104 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 7,0 Prozent unter dem Ergebnis des Jahres 2021 und damit auf einem neuen Tiefstand.
APM Terminals, einer der weltweit führenden Betreiber von Containerterminals und Teil von A.P. Moller-Maersk, hat die Erweiterung seines Maasvlakte II-Terminals in Rotterdam bekannt gegeben. Das Projekt umfasst eine Fläche von etwa 47,5 Hektar mit einem 1.000 Meter langen (betriebsbereiten) Deep-Sea-Kai. Die neuen Kaimauern werden derzeit vom Hafenbetrieb Rotterdam errichtet und sollen bis Mitte 2024 fertiggestellt sein. Die Erweiterung wird die Kapazität des Terminals um ca. 2 Millionen TEU (20-Fuß-Container-Äquivalent, Standardeinheit für Container) erhöhen. Der neue Bereich wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in Betrieb genommen.
Der Port of Antwerp-Bruges hat heute den neuen Lkw-Parkplatz Ketenis eröffnet. Der kostenlose Parkplatz verfügt über 280 Stellplätze. In naher Zukunft wird die Anlage auch mit Schnellladestationen für Elektro-Lastwagen ausgestattet.
Der Anstieg in den neun niedersächsischen Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven wurde 2022 vor allem durch starke Entwicklungen im Bereich der festen Massengüter wie Kohle aber auch Stückgüter wie Eisen, Stahl und Forstprodukte geprägt. Mit gut 54 Millionen Tonnen gingen 2022 insgesamt rund 6 Prozent mehr Güter als im Jahr 2021 über die Kaikanten.
Der Port of Antwerp-Bruges bietet auf seiner Website „Direct Connections“ von Routescanner an. Mit Routescanner kann ein Verlader oder Spediteur mögliche Routen für seine Containertransporte auf einer neutralen Plattform leicht finden und vergleichen. „Direct Connections“ zeigt alle verfügbaren Verbindungen nach Antwerpen und Zeebrugge an. Die Plattform kann auch sofort die CO2-Emissionen der Strecke berechnen.
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat sich im Geschäftsjahr 2022 trotz herausfordernder Bedingungen erfolgreich entwickelt. Der Konzernumsatz stieg um 7,7 Prozent auf 1.578,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.465,4 Mio. Euro). Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) reduzierte sich um 3,4 Prozent auf 220,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 228,2 Mio. Euro). Der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter sank im Vorjahresvergleich um 17,5 Prozent auf 92,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 112,3 Mio. Euro).
Nachrichten rund um die Häfen und Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen – und darüber hinaus
Hafenzeitung Cookies Policy
Our Website uses cookies to improve your experience. Please visit our Privacy & Cookies Policy page for more information about cookies and how we use them.