Rotterdam baut seine Position als größter westeuropäischer Transithafen für Produkte aus den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau und Fischerei weiter aus. Teil dieser Strategie ist die Einrichtung des Rotterdam Food Hubs am Calandkanaal, an der Zufahrt zur Maasvlakte.
Am 20. April, kam die Delta Mariner bei Koole an (Hafennummer 4045). Dieser Tanker ist das erste Schiff, das mit einem Tiefgang von 15 m dort eintraf. Mit dieser Fahrt eröffnete das Schiff inoffiziell den vertieften Nieuwe Waterweg. Diesen Sommer beseitigen die niederländische Wasserbehörde Rijkswaterstaat und der Hafenbetrieb Rotterdam noch an drei Stellen Leitungen und dann ist die Vertiefung des Nieuwe Waterweg und Botlek abgeschlossen.
Im ersten Quartal 2019 hat sich der Seefrachtumschlag des Hafens Antwerpen insgesamt mit einem Minus von 3 Prozent im Vergleich zu den Rekordwerten des ersten Quartals 2018 normalisiert. Im Quartalsverlauf zeichnete sich aber bereits wieder ein neuer Aufwärtstrend ab. Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen – auch aufgrund zusätzlicher MSC-Fracht zwischen Antwerpen und Nordeuropa ab April 2019.
Die Duisburger Hafen AG (duisport) intensiviert ihre Zusammenarbeit mit der chinesischen 30-Millionen-Metropole Chongqing. So wurde während der mehrtägigen Chinareise von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und duisports-Vorstandsvorsitzenden Erich Staake mit dem chinesischen Unternehmen YuXinOu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Während der Sturmflutsaison 2018/19 blieben Schäden an Bauwerken oder Hafenanlagen aus. Routine, Erfahrungswerte und ein wasserdichter Notfallplan sind auch für die kommende Saison die beste Vorbereitung auf Hochwasser.
Im Rotterdamer Hafen wurden im ersten Quartal 2019 5,1 % mehr Güter umgeschlagen als im selben Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden 123,9 Millionen Tonnen umgeschlagen, während es im selben Zeitraum 2018 noch 117,8 Millionen Tonnen waren. Die Steigerung betraf vor allem den Container-Umschlag (+7,3 % in TEU, +5,9 % in Tonnen) und die Brennstoffe. Der Umschlag von Mineralölprodukten, Eisenerz und Schrott war rückläufig.
Die CO2-Emission der Industrie im Rotterdamer Hafen fällt das 2. Jahr in Folge geringer aus. Das geht aus Zahlen der niederländischen Emissionsbehörde (Nederlandse Emissie Autoriteit, NEA) hervor. Innerhalb von zwei Jahren gingen die Emissionen um 13,6 % (4,2 Mio. t) zurück.
Die deutschen Seehäfen haben im vergangenen Jahr rund 305 Mio. Tonnen Güter umgeschlagen. Dies entspricht einem Wachstum von 1,7 % gegenüber 2017 (299,5 Mio. Tonnen). Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Sowohl Importe als auch Exporte konnten ein Wachstum verzeichnen.
BP, Nouryon (zuvor AkzoNobel Specialty Chemical) und der Hafenbetrieb Rotterdam werden gemeinsam die Möglichkeiten hinsichtlich der Herstellung von „grünem“ Wasserstoff mittels Wasserelektrolyse für die BP-Raffinerie in Rotterdam untersuchen. Diese Lösung bietet das Potential für eine beträchtliche Senkung der CO2-Emissionen.
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